Der zentrale Teil des Steinbruches wird links durch einen kurzen Riss und rechts durch eine einliegende Verschneidung begrenzt. Einige der Routen enden allerdings schon in die Hälfte der Wand auf einem markanten Band.

1 Kommentare
Wenn die Teilsperrung besteht darf keine der Routen rechts von "Supercrack" begangen werden!

Kommentar hinzufügen

Steinbruch Lambrecht Hauptwand
Euro 7-
 
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Zwar recht kurz, trotzdem lohnend. Sieht von unten leichter aus als es ist, die Schwierigkeit beschränkt sich aber auf einen Meter über den 2ten R. Muss man mal etwas tüfteln und am Ende gibts noch einen netten Mantle. Derzeit recht sauber.
Jetzt auch wieder bis zum AR kletterbar. Kann aber noch großzügiger geputzt werden...
Athlete's Feat 7+
 
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Morpho ist der französische Ausdruck für "Lä"...
Werd` langsam zu alt für diese Welt! Morpho-was bitte? Aber richtig: der Schrauber hat vergessen ein anständiges Top zu intallieren!
Morpho. Das Schwerste ist es den Umlenker zu clippen.
Grand Illusion 7+
  Oberhalb der ersten Treppenstufen über Wand (R) und nach rechts in stark abdrängende Verschneidung. In ihr zum Band im "Supercrack".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Muss meine letzte Aussage revidieren. Geht doch ganz gut nur mit dem linken Riss. Statt den letzten R vom Supercrack besser den von Doc empfohlenen Cam 1 verwenden, dann hat man keine Probleme mit dem Seil an der Kante. Dort, wo der Riss die Seite wechselt, befindet sich ein kleines Loch im Riss, das für mich der Schlüssel war, um aus dem Piaz in die Klemmer zu kommen. Mit großen Händen vermutlich noch deutlich unangenehmer.
Ich würde sagen, dass der "Kühlschrank" dazugehört. Sonst ist das für 7+ nicht zu haben.
Die Tour verspricht wirklich etwas mehr als sie dann hergibt. Mich würde interessieren wie der Ausstieg gedacht ist. Man kann nämlich gut am dritten R nacht rechts um die Kante, dort den letzten R aus Supercrack mitnehmen und dann als Kühlschrank hochklettern. Oder Riss/Piazen bis man auf der Platte steht? Bei der Kühlschrank Variante läuft das Seil unheilvoll um die Kante ... wenn man da stürzt kann ich mir vorstellen, tut das dem Seil nicht gerade gut ...
Die imposante, stark überhängende Rissverschneidung wurde freigelegt. Wer dünne Hände hat kann es noch klemmen, dann sicher angenehmer. Meine Flossen haben nicht reingepasst, dann leider ein paar brachial anstrengende Piazmeter (vor allem bei dem Wetter heute). Man sollte evtl mal drüberbürsten, noch bissle sandig, was das Stehen auf Reibung beim Piazen unangenehm macht. Die Linie sieht wesentlich besser aus, als sie zu klettern ist. Cam 1 sehr nützlich.
  V: Pfeilerausstieg nn
  vom Band luftig nach links auf die Kante zu R, über diesen und linkshaltend zu R. Weiter zum ehem. (oberen) AR des "Supercrack"
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  2017
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/pfeilerausstieg/
Besser C4 3 zum Ring, geht auch ohne, ist aber schön luftig...schöne Ergänzung zum Supercrack, würde 7- vorschlagen, schöne Züge(gut gesichert), ggf noch ein C4 0.5 zwischen den Ringen...
Zum ersten R evtl. Cam 2 in den Riss (gut verlängern) zwischen den beiden R kann man noch den Baum einfangen (bissle weit rechts) oder Cam 0.4/0.5 in eine solide Lette.
Super Crack 7-
  Bei Kante (R) zu auffallendem Handriss u. über 3R auf bequemes Band (R). Durch kurze Rissverschneidung zu Baum und gerade z. AR (orig. linkshaltend z. Standhaken und links auf Terrasse aussteigen).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
18 Kommentare 18 Kommentare
Der Umlenker oben ist natürlich noch da und solide gesetzt. Oberer Teil zwar clean (gut mit Cams absicherbar) aber nicht schwerer als 6. Im Zweifel den "Pfeilerausstieg" links weg machen, da habe ich 2R gesetzt. 7- für den gesamten Supercrack finde ich immer noch angemessen (zumindest bei meiner Handbreite...).
7- finde ich mehr als absurd, vor allem wegen der letzten Meter zum ersten Umlenker im schmalen Handriss. Aber mehr interessiert mich, ob der Umlenker ganz oben noch da ist und wie schwer "Teil 2" im Verhältnis zu unten noch ist (es ist schließlich noch weit und komplett clean). Ich dachte bisher, am ersten Umlenker wäre Schluss, wie im Haardtrand-Führer beschrieben - aber das wäre ja schade drum.
7- ist schon hart. Ich hätte wie Doc schon dem Zustieg zum Riss glatt 7 gegeben.
Bei ungünstigen Bedingungen sind imho die Züge zum 2. Ring die schweren...7-passt ganz gut...der Riss ist gänig, auch wenn er im Ausstieg zu geht...
S.-Grad angepasst (damit es im Vgl. mit den beiden Riss-Nachbarroute etwas zutreffender wird).
Die Schwierigkeit besteht m.E. - mind. für <1.70m-Akteure - am ehesten darin, den 2.R zu erreichen.
Der direkte Ausstieg d.h. nach dem Baum gerade im Riss weiter hat jetzt einen AR, bevor man in den Dreck muß. Da hat man vom Band weg jetzt noch ein paar sehr schöne moderate Rissmeter und es geht gerade nuff.
Habe nach dem jetzigen AR auf dem Band nach oben raus mal Platz geschaffen, da kommen noch einige Meter sehr schönen Handrisses und man hat noch mehr Supercrack... Erhöht nicht die Gesamtschwierigkeit. Allerdings müsste man sich derzeit nach dem Ende des Risses durch ein paar Meter Steildreck wühlen, um zum oberen Teil des Klettersteiges als Umlenk/Nacholmöglichkeit zu kommen. Werde demnächst noch einen AR am Ende des Risses oben setzen, damit man sich den Dreck ersparen und gescheit Umlenken kann. Würde die Tour bereichern, oben bräuchte man dann noch Cams und ne Schlinge zum Absichern.
7+8-? Da befinden wir uns aber schon im absoluten Weichspülprogramm für Feinwäsche. Selbst als Hangel auf die kurze Distanz, der linke Nachbar ist dann aber 8/8+.
Die Schwierigkeiten sind ganz klar der Riß nach dem 3.R! Hier hängt es entscheidend von der Handgröße ab, wie gut er klemmt-oder auch nicht :-(. Hier als Beispiel: Meine Hand ist zu dick und klemmt nicht, da geht nur linke Rißkante mit der linken Außenkante hochpressen. Dann wirds ziemlich schwer (gefühlt 7+/8-). Das macht eine korrekte Durchschnittsbewertung so diffizil. Zum 4.R liegt ein perfekter Fr2,5 und zum Ausstieg aufs Band noch ein Fr2!
So Gefühlsregungen kenn` ich natürlich auch (z. B. Bavaria Dir. Süd => HJC: "6ter Grad in der Nichthallenversion" oder Freischbachwand Dir. Ausstieg Südverschneidung => HJC: "Landschaftserlebnisroute im oberen 6er/unteren 7er-Bereich"). Insofern kann ich Deine Freundin verstehen! Nicht persönlich nehmen, bitte ...
Ich muß ja ehrlich gestehen das ich noch gar nicht dort war, aber ich kenn ein nettes Mädel das nicht allzu groß ist und sehr stolz darauf war die Tour geschafft zu haben. Wenn du der ihren 7er jetzt kaputt machen willst, bitte Bruchpilot...
Nuja, der Riss macht m.E. auch nicht die Schwierigkeit (s.u.). Bei normaler Spannweite unten nicht gar so trivial.
Freu` mich ja - und wenn`s ganz schlimm wird und ich mich noch mehr freuen muss, fahr ich nach Nieder-Olm in die Halle. Da gibts nämlich neben der Südpfalz-Handriss-Klassiker- und der Haardt-Steinbruch-Handriss-Skala nochmal ein ganz anderes System. Und das orientiert sich nicht an der Körpergröße! Achso - bevor ich`s vergesse: der Supercrack of the desert (natürlich auch kein Steinbruch) ist m.W. 5.10 a = 6+ ...
@Bruchpilot: Wieso sollte man Südpfalz Klassiker mit Steinbruch Klettereien vergleichen. Freu Dich doch das dir etwas leichtgefallen ist. Im allgemeinen würd ich mich bei deiner Größe mit dem abwerten eher zurückhalten.
Hatte ich nicht so gängig in Erinnerung ... vergleicht`s mal mit Südpfälzer 7ern! Trotz der zwei Meter schmalem Handriss oben würde ich sagen: deutlich leichter als Stuhl-Nord - maximal 6+/7-.
Obacht beim Clippen vom zweiten Ring! Das ist dort nicht trivial und man sollte die richtige Lette zum clippen erwischen (beim Clippen ist der erste Ring eigentlich überklettert). Ich hab da heute bei einem Fehlversuch den Vorsteiger aufgefangen (es leben die Reflexe!) und es ist glücklicherweise Beiden nicht wirklich was passiert.
Die paar namensgebenden Rissmeter fand ich harmlos. Bei mir war das ein saugender Handriss (bis auf den letzten Klemmer, der war Schmalhand) aber man steht ja immer gut im Riss. Wenn man bissle klemmen kann, dann ist der ideale Riss selbst nicht schwerer als 6+ (hängt natürlich von der Handgrösse ab). Für mich war allerdings klar die Crux zum Riss zu kommen. Das fand ich nämlich recht athletische Kanten/Lettenlochkletterei. Ging dann aber doch ganz gut, nachdem ich beim ersten Versuch vor dem ersten Ring mal abgeschmiert bin. Die ersten 6m rechtfertigen die glatt 7. Anyway, super Kletterei in allerbestem Sandstein, wie es ihn in der Pfalz selten gibt. Hingehen, machen!
leider fehlt das wandbuch, wäre interessant gewesen zu lesen wie oft sich jemand in diesen steinbruch verirrt. Generell: Linker Teil vom Steinbruch ist zugewachsen und sieht nicht mehr einladend zum klettern aus. Mittlerer Teil: Wandfuss gut zugänglich, frei von Brombeeren und Brennesseln, habe nachher auch nur 2 Zecken vom Körper pulen müssen Rechter Teil: Ein Jagdvogel (Falke? brütet wahrscheinlich) und fühlt sich dort durch Kletterer gestört. Wir haben dann diesen Teil vom Felsen auch wieder verlassen und das sollte man bis zum Ende der Brutzeit auch ohne Kletterverbot (Fels ist nicht in der Liste) weiterhin tun
Schweizer Käse 7
  Mit "Super Crack" beginnen, dann Rechtsquerung in halber Höhe und via "Dreams" auf das Band aussteigen.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Stein und Flöte 8+
  3m rechts vom "Supercrack" über plattigen Einstiegsboulder zu Lettenloch-Reihe und den R folgend z. AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Gute Tour. Der Einstiegsboulder ist leichter mit dünnen Fingern. Zum Umlenker dann die Crux. Koordinativ schwierig. Ein Schuppe muss in der richtigen Reihenfolge hoch piazzt werden. Sehr anstrengend. Der rechte Fuß muss dann noch recht hoch in ein seichtes Loch gesteckt werden. Dann kommt mir links der rettende Griff. Insgesamt sehr lohnend...
Wirklich schön. Der Einstiegsboulder ist durch die Freistellung jetzt auch schneller trocken und mit der richtigen Fußabfolge nicht so wild. Am schwersten wird es kurz vor Schluss. Gefühlt eher leichter als das Mikroskop.
jetzt sauber. Richtig gute Steinbruchtour! Sehr abwechslungsreich. Nicht vom Einstiegsboulder abschrecken lassen und am Ende noch mal richtig Stoff geben.
Mikroskop 8+
  Rechts von "Stein und Flöte" gerade zum Band
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Wenn noch zwei Ringe weitergeklettert wird, bis zu den Punkt wo die obere Tour nach Links abbiegt, passt der Grad besser und die Tour ist schöner. Abbauen wird nur nerviger...
Den Damoklesblock habe ich heute kontrolliert gen Tal befördert und kann dort jetzt als Bank dienen (deutlich >100 kg). War ein ordentlicher Einschlag. Das Ding lag nur noch auf und erlag mit nur etwas Hilfe von mir der Schwerkraft, da war nichts mehr zu machen mit befestigen o.Ä. Wäre früher oder später (eher früher) gekommen wenn der weiter als Griff verwendet worden wäre. Wg. Ringverteilung dort muss ich mal schauen wie das dort jetzt geht und ggf. daran was ändern.
Ich hab mir das mal angeschaut: Der Block ist wirklich nicht so solide. Aber statt den Block zu entsorgen wäre es einfacher und auch der Tour zuträglicher den aktuellen AR nach rechts als R in die kompakte Wandzone zu versetzen und gerade auf das obere Band aussteigen. Hier dann den AR setzen oder, wie von CB98 schon angesprochen, die Sache nach oben verlängern.
Nicht so genial wie Stein & Flöte, aber ebenfalls lohnend! Nach R1 Leiste herknallen und oben dran bleiben an den Letten. Unsicherer Block im Ausstieg -> SanSi Kommentar
  V: Mikrokosmos 10-
  die Verlängerung nach oben (und linkshaltend)
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arne Petersen
 u. andere
 
Datum :  Okt.2017
3 Kommentare 3 Kommentare
Im Ausstieg (Crux) sollte man nicht nach links auskneifen, sonst sicherlich deutlich leichter.
Hier jetzt nochmal einige pers. Ergänzungen.
Ich gehöre nur insofern zu den Erstbegehern, als ich mich den beiden (Arne&Flo) als Hakensetzer angeboten habe.
Damit wollte ich zweierlei bezwecken: Den Pfälzern sollte ein schönes Karlsruher Ei ins Nest gelegt werden, HÄHÄHÄ! Und was noch mehr zählt, dieses Ei stinkt nicht nach Griffgebohre & Gehämmer! Ja richtig, diese Route ist eine "Kingline", Arne%Flo haben eine tolle freikletterbare, ja FREIkletterbare Linie durch den oberen Teil der Hauptwand gefunden und das sollte auch (jedenfalls von mir) als klares Statement verstanden werden! Ja,auch wenn dies ein Steinbruch ist(was heisst hier eigentlich "auch"?), jedenfalls hat er bisher genug "griffliche" Gegebenheiten offeriert, die mit Phantasie & Engagement Routen hervorgebracht haben. Vielleicht kann das hier ja mal so bleiben!
@Ingo: Gratulation zu deiner Wiederholung!
@Rako: meine Bewertungen zu (manchen) Routen in St.Martin sollten Dir jetzt eigentlich klar sein, aber das mit dem Biertrinken machen wir trotzdem!
O-Ton Josch: eine Pfälzer Kingline! Kompliment an die Erstbegeher, die beste Linie durch den oberen Teil gefunden. Zusammen mit dem Einstieg 25 m beste Kletterei. Ist natürlich sehr flach für den Grad, dadurch eher technisch, gefällt vielleicht nicht jedem. Nach dem kleingriffigen Quergang kommt aber auch noch ein dynamischer Zug und ein sehr weiter Blockierer.
P: ????
 
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Bis zum Ring nach dem Querband ist es nicht so schwer. Das könnte man als alternativen Ausstieg zu Mikroskop machen, wo jetzt der Block fehlt. Dann wird es schwerer ... Leider läuft es in den oberen Teil immer wieder rein, so dass man jedes Mal den Sand und Dreck wegbürsten muss, wenn es geregnet hat. Im Herbst hatte ich es akribisch geputzt. Aber wenn es dann mal eine Modetour geworden ist, wird es bestimmt besser ...
Danke für die Info! Also ich bin da gestern drüber abgeseilt (habe aber nur nach dem Falkenhorst geschaut, der oben am Umlenker liegt...). Sah vom Zustand her nicht geklettert aus, glaub da solltest du eh auch nochmal drüberbürsten. Bin dann mal gespannt, wie schwer das wird und der alte Kettenumlenker oben am Felskopf ergibt dann mal Sinn ;-) Bislang ging da ja nie was hin.
Das ist ein Projekt von mir und startet über Mikroskop. Wenn es nicht geklaut wurde, sollte da am Abzweig noch ein Projektbändel drin sein, ist noch nicht geklettert. Aber jetzt ist es ja eh erst mal gesperrt.
Fast perfekt 9-
 
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Bezüglich Routenbeschreibung und Schwierigkeit stimme ich Ingo zu. Griffe von Dreams nicht mitbenutzen...
Hab mal die uralte Projektschlinge entfernt. Steht mit 8+/9- im Steinbruchführer. Die dort erwähnte Rechtsschleife ist allerdings am 3. R. Man muss gar nicht bis zum Riss von Dreams, es reicht schon diese geschwungene Seitschuppe 50 cm links davon. So dann richtig klasse und zu unrecht vernachlässigt. Glatt 9- würde aus meiner Sicht passen.
Dreams 7+/8-
 
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
9 Kommentare 9 Kommentare
1. SL glatt 7 passt (siehe Doc). Aber oben??? Für mich die vielleicht schwerste Rissstelle der Pfalz? Oder sind meine Finger zu dick? Würde mal 8+/9- raushauen... Haha, dabei fällt mir ein, dass sich die traditionelle Pfalzbewertung ja manchmal so errechnen lässt: Unten 7 + Oben 8+ = 7+/8- Insgesamt. Von da her, passt´s wieder...:-)
S.-Grad angepasst (damit es im Vgl. mit den beiden Riss-Nachbarroute links etwas zutreffender wird).
Die Schwierigkeit hängt m.E. nicht nur von der Reichweite ab, sondern auch davon, mit wieviel Zeugs man sich die (seichten) Klemmstellen verbaut...
Also 7+ empfinde ich immer noch als persönliche Beleidigung ... Rp sicher 8er Grad! Schlemmer-Talwand ist ja auch 7+ und Welten leichter. Selbst Jekyll/Hyde in St. Martin habe ich nicht so kompromisslos in Erinnerung. Zudem sitzt der Ring auf dem Band (wie bereits erwähnt) ziemlich nutzlos/unschön. Wenn schon Ring, dann wäre er weiter oben wesentlich besser aufgehoben. Stattdessen bricht man sich jetzt trotzdem die Knöchel, wenn man knapp über ihm beim ersten kraftraubenden Keilefummeln abgeht!
Hab zwar nicht sonderlich oft die gleiche Meinung wie Oli, aber hier kann ich ihm nur zustimmen. Fand das auch deutlich fordernder, als der formell gleich schwere "Supercrack" am Fels.
Geniale Tour, vor allem für Kleinere und für Leute mit dicken Fingern im Fingerriß oben wird es richtig hart. Mein Vorschlag wäre 7+/8-.
Zwischen 1. und 2.R liegt ein #Fr2 oder #Fr2.5 als sehr wichtige Ergänzung. Vom Band weg #Fr0.5 und #Fr0 und nach dem letzten R nochmal ein #Fr0.5 von Nutzen.
Nachdem ich heute mit Rückwärtssalto am Band einen Abgang aus dem Fingerriss gemacht habe, würde ich mich gerne auch für diesen Riss-Klettern-Kurs anmelden :D
In besagten Riss passen viele #Cams0.3 oder Cams 0,2 denke ich auch, habe ich aber nicht.
Kann man machen, wenn du mir einen Wandkletter- und Piazkurs gibts (Nordriss am Darstein piazen; brrrrr).
Tja, so unterschiedlich ist die Wahrnehmung... Im Vergleich zum Fingerriss oben ist doch der Zustieg zum Band pillepalle. Ich fand den Fingerriss auch sehr eng, je nach Fingerdicke sicher sehr unangenehm. Außerdem oben gefährlich, dass bei Abflug das breite Band lauert. Für mich sehr hart für 7... Doc, Du musst mir mal einen Risskurs geben...
Tja, zur im KleFü beschriebenen Risskletterei (gefräster Fingerrisssplitter; haben wir so selten im Revier) muss man erst mal kommen, der Riss setzt erst ab dem Band oben ein. Schon vom Boden weg fordernd (derzeit komplett sauber) und bis zum Band anhaltend schwere Wandkletterei. Den angegebenen Schwierigkeitsgrad darf/muss man bis zum Band schon bringen.
#Cam0.5 in Lette zwischen 1. und 2.Ring sehr gesundheitsförderlich, oben raus brauchts auch noch Klemmmaterial für Fingerrissgrösse.
Tanz auf dem Vulkan 8
  rechts von "Dreams" bei Miniverschneidung den R folgend z.AR
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch sehr empfehlenswert. Steinbruchtypisch etwas längenabhängige weite Züge and guten Griffen. Kurz vor Schluss mal etwas kleingriffiger, jetzt wieder einigermaßen sauber.
NN 7+
  Vom Absatz links der "Nordverschneidung" [and. Sektor] zu R, linkshaltend (R) zu Rissspur und an ihr (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Dieser "Lochstreifen" besticht durch ein attraktives Muster schönster, interessant verteilter Letten. Sicher eine der lohnendsten Routen hier im Bruch. Die Crux ist gleich am Einstieg, der Ausstieg auf die Rampe überraschend elegant (und jetzt auch geputzt). Die Verteilung der ersten beiden Ringe empfanden wir als suboptimal!
Gewitterschauer 6+/7-
  Mit "Route 66" beginnen und vom 1.R nach links über Wand auf Platte u. gerade weiter z. AR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Soweit hergerichtet, dass man die Tour bis oben Klettern kann, dann gute 27m. Man müsste evtl. nochmal bissle drüberbürsten vom 4 zum 6 R, was man soweit aber braucht ist frei. Über die letzten beiden R zum oberen AR kommt nochmal richtig schöner Fels.
Klasse Lochkletterei. Laut Beschreibung mit Stand am 5.R, würde oben noch weiter gehen (2R+AR) und wäre dann die längste Route hier, doch z.Zt. wegen üppigster Botanik nicht kletterbar. Zum momentanen AR (5.R) liegt noch ein bomben Fr.1 in einem Lettenloch.
Sehr schöne und auch recht saubere Tour an Löchern und Taschen. Wer den Einstiegsfingerriß nicht klettern kann oder will, kann den ersten Ring auch recht locker von rechts anklettern.
Route 66 7
  Knapp links der "Nordverschneidung" [and. Sektor] an engem Riss (Cam #0.5) zu rechtsgeneigtem Rissspalt und an ihm (zuletzt R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
Wenn man, wie üblich, von rechts her einsteigt lässt sich auch gut der erste nR in der "Nordverschneidung" mitnehmen, dann erübrigt sich der Cam#0.5.
Nach dem Abräumen des Blocks war es vom vierten R zum AR ziemlich komisch und auch nimmer mobil sinnvoll sicherbar (OK, was es nüchtern betrachtet vorher auch nicht, da mobile Sicherungen in/hinter dem Block waren, der jetzt in Einzelteilen unten liegt). Dort kam deshalb jetzt ein nR zwischen viertem R und AR hinzu, der die ganze Sache wesentlich angenehmer macht.
www.morchel.org/die-klassiker/route-66/
Den Block habe ich heute kontrolliert zu Tal befördert, jetzt ist es oben raus aufgeräumt. Musste nur leicht mit dem Stemmeisen dahinter und das Ding kam in Gänze. Der lag nur auf schiefer Ebene auf. War ein ziemlicher Rumms, zum Glück kam der Block nie, als Sicherungspersonal unten stand...
Den Fingerriss als Fingerriss zu klettern - na, das würd` ich gern mal sehen! Braucht man aber auch nicht, denn "rechter Hand" locken zusätzlich solide (und gut abgegriffene) Blöcke. In der Spalte dann recht gängig ... zusätzliche Letten außen nicht übersehen. Im finalen Linksquergang noch viel Moos und ein nett vibrierender 200 kg Block. Dort eher eine "Road to hell"!
Genialer Riss, absolute Empfehlung. Finger, Hand, Schulter, Schmalhand, da darf man schön in die Klemmtechniktrickkiste greifen. Top gesichert (zum ersten R noch nen Cam 0.5) und wer nicht klemmen kann hat sicher richtig viel Spass...
  V: Neueste Kreation nn
  Vom 1.R nach links z. 3.R des "Gewitterschauers" und gerade hoch z. "originalen" AR.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
  V: Game over 7
  Vom 4.R nach rechts durch Verschneidung z. AR.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Der AR ist hinter dem Baum nach der Verschneidung und erst sehr spät zu erblicken. Habe mal etwas Licht gemacht, allerdings muss noch einiges an Dreck weg und auch noch eine absturzbereite Schuppe. Die Verschneidung an sich ist schön (viele Lettten), im aktuellen Zustand sollte man das aber noch nicht klettern, wenn jemand unten steht (war mit Steigklemme unterwegs).
Götterquergang nn
  Rechtsquerung vom Stand des "Super Crack" zum Stand des "Gewitterschauer"
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare