Auswahl: Verschneidung im 4. Schwierigkeitsgrad:

Drei Felsen - Ostpfeiler Vorbau-Birkenverschneidung 4-
  Durch die Hangelverschneidung in der rechten Wand der "Westrinne zum Vorbau" zu Birke und Rißfolge weiter
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Hans Laub
 
Datum :  18.5.1993
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Kumbtfels Südostseite Kumbtverschneidung 4-
  Im unteren Teil der O-Wand durch leichte (oft feuchte) Rinne zu breitem Absatz (evtl.Stand, nR links). Nach rechts (nR) um die Kante in die mächtige, nach rechts lehnende Verschneidung und ihr folgend (nR), zuletzt bei einer Felslippe auf ein nach links ziehendes, überdachtes Bändchen (nR; Wandbuch; Stand) - leichter ist's, wenn man sich anfangs rechts des Verschneidungrisses bewegt/. Nach links um eine Kante und bei einem Block rechtshaltend zu gr.Kiefer und z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 
Datum :  15.3.1953
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Schöne leichte Route. Die Rechtsquerung am 1. Ring ist etwas heikel, danach nur noch genüssliches steigen. Die Absicherung ist problemlos. Ein toller langer Klassiker. Auch von mir Empfehlung des direkten Ausstieges.
www.morchel.org/die-klassiker/kumbtverschneidung/
...seit wann gibt es den R in etwa der Mitte der Route? Kann mich nicht erinnern das da einer gewesen wäre und halte ihn für Überflüssig
Der nR sieht nicht der Art eines 'offiziellen Ring der Fachgruppe Sanierung und Sicherheit' aus. Sollte sich mal jemand anschauen...
Feiner, ausgelatscher Genuß. Empfehle auch den Direktausstieg.
04/11 nR wieder da, (gebohrte?) SU neben nR.
Alternativ zum Friend kann man am Ende des Quergangs auch ein Rock#9 legen. Als Variante kann man auch den oberen Quergang klettern, der hat einen dicken Ring....
Absolut richtig! Der Quergang lässt sich am Ende sowieso mit nem mittleren Friend bestens absichern. Außerdem würde dieser Ring Anfängern suggerieren, es handle sich um eine gutberingte Vorsteigeübung. Spätestens oben raus muss man aber schon was legen können... Naja ne schöne Tour ist die "Verschneidung" allemal, wenn man sie denn mit dem direkten Ausstiegsriss klettert. Der ist eigentlich Pflicht!
...den Ring braucht man auch nicht. Ist kein großer Verlust.
Stand 06/09: Der nR im unteren Quergang wurde abgeflext ...
Man kann "fast wandern" von rechts her den oberen Teil der Route über das Band in 2/3 Wandhöhe erreichen - unter Vermeidung der wesentlichen Schwierigkeit.
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Südwände Sattelaufstieg 4-
  endet spätestens am Sattel zwischen den beiden Türmen und dient auch als "guter" Zustieg zum "Alten Südwandweg" o. "Grimmeisenweg"
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  18.4.1914
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Sehr schöne, einfache Verschneidungskletterei. Läßt sich mit Sicherungsmaterial in gängigen Größen und etwas offenen Augen gut absichern (Keile, Knoten, Cams bis 3). Großes Klemmmaterial würde sicher auch gehen, aber unnötig. Noch den NW auf den Hirt oder Bock dranhängen, dann hat man eine großzügige, leichte Bergfahrt bei der man schon auf ein paar Klettermeter kommt.
Wer großes Klemmamterial hat ist hier klar im Vorteil.
Eselsfels Massiv Eselsweg 4
  Knapp rechts der SO-Kante zuerst Riß, dann Verschneidung rechts davon zu Band mit n(A)R.
Orig. wurde über die schräge Rampe ausgestiegen
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.11.1961
4 Kommentare 4 Kommentare
Derzeit im perfekten Zustand. Vieln Dank an die Rentner!
...zur Zeit Dornenfrei...;-))
Wenn nur nicht das Ausgraben der Sicherungsmöglichkeiten wäre. Braucht definitiv mehr Begehungenund eine scharfe Schere gegen das Brombeergewächs. Dann richtig gut.
...Herrlicher Riß nur leider ziemlich zugewuchert sollte öfter mal gemacht werden
Has Südwestseite Normalweg 4+
  In W-Wandmitte an erst breiten, dann Hand-/Faustriss (mittl. Hex o. gr. Fr) 8m in einen "mittelalterlichen" Schacht (nR; evtl. Stand). Über Treppe und kurze Piazverschneidung zum Gipfelplateau (Stand-nR).
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
7 Kommentare 7 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/münz-nw/
Der (Stand-) Ring im Schacht sieht wirklich nicht mehr so gut aus. Ich kümmere mich bei Gelegenheit darum.
Da hier schon öfters Bodenstürze ereignet haben ein Tip zur Absicherung mit "gängigem Klemmgerät": Unten sich schön und möglichst tief in den Riss verkriechen und soweit hochschrubben bis es im Riß nicht mehr weiter geht. Dann über Kopf von unten her einen 2er Cam solide in den sich verengenden Riß schieben kann (bis dahin kann man eigentlich nicht rausfallen, wenn man quasi mit dem ganzen Körper im Riss steckt). Erst danach so gesichert aus dem Riß raus (in dem Moment kommt das Seil von Oben) und außen hoch. Über dem 2er Cam geht dann auch noch direkt ein solider 3er Cam.
Seit wann ist der denn 4+? Ist der Riß breiter geworden? Stück von Schacht eingestürzt?
Im Eintiegsriß laßen sich ein 4er und ein 2er Camolot gut platzieren. Den alten Treppenschacht kann man dann schön ausspreizen. In einer SL sehr gut zu machen.
Bissl unangenehmner Riss unten oben auf ritterlichen Spuren zum Gipfel... Der (Stand?)Ring sieht ziemlich verrostet aus, aber das macht nix - kann man auch gut in einer Seillänge machen.
1997: Junger Kletterer stürzt beim Versuch eine Sicherung zu legen ab und erleidet tödliche Kopfverletzungen.
Jungturm Südwestseite Normalweg 4+
  Unter der SW-Kante (s. auch "Kirschnerweg") 3m hoch und langer Quergang nach links (kl. Fr) zu einem Riss (Rock #8) und weiter, zuletzt über eine Stufe und absteigend zu auffallender Kiefer (nR, Stand).
Etwas links gerade über Wand (kl. Fr) und rechtshaltend in den Erker unter auffallendem Rissüberhang (nR). Über ihn (Fr #5) - Griffe im Rissinnern - zu breitem Band (nR, Stand). Links oberhalb an kurzem Riss weiter, zuletzt links davon - hierher auch in weitem Linksbogen - z. AR bzw. G.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Friedrich Jung
 Karl Jung
 
Datum :  6.7.1904
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nR im Quergang ist Geschichte
Ich muß da jetzt mal eine Lanze brechen für diesen wunderbar klassischen Weg, da dieser hier nur gelb hinterlegt ist, und nicht rot, wie er es eigentlich verdient hätte. Mit der Einstiegsquerung (die m.E. übrigens auch ohne den nR wesentlich solider absicherbar ist als die Querung des Asselstein-NW) und dem interessanten Breitrißüberhang ein ultraklassischer Wegverlauf und ebensolche Kletterei. Ein Weg mit Klasse und auch die Bewertung hat den ein oder anderen auch schon an seinem Kletterkönnen zweifeln lassen. Wie in etwa die Geschichte von einer hier nicht näher genannten Pfalzberühmtheit die kursiert, welche im Nachstieg dort Seilzug forderte, was angeblich nur mit Schlappseil quittiert wurde. Nein, der NW auf den Jungturm ist Pfalz pur und eine wahre Perle! Wenn es schon eine Wertung für die Güte eines Weges in der DB gibt, dann gehört dieser meiner Meinung nach in die Spitzenklasse für den Grad.
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, 1,2,3 und Tricam 1.5 perfekt absichern und ist dann vor allem für etwas unsichere Nachteiger angstfrei zu bewältigen. Sehr kraftsparend im Vergleich zum Direkteinstieg.
Mit nem 5er Camalot ist der Rißüberhang gewaltig entschärft, wenn man ihn bis hoch schleppt...Das Knie kann man ganz fein im Riß verklemmen und hat dann alle Zeit der Welt, was zu legen.
...schöne Horror Tour. Der Rissüberhang kann Nerven kosten. Am besten man versucht mit allem was man hat zu klemmen. ;-)
Rindsbergpfeiler Südostseite Pfeilerweg 4+
  Vorbau und untere SW-Wand bilden eine rampenartige Rissverschneidung. Durch sie (gr. Hex, nR) auf den Vorbau (nR).
Gerade empor zu Fingerriss (z.B. Rock #7). Ihm folgend an kl.Verschneidung entlang (Bäumchen, gr. Rock), zuletzt rechtshaltend über Platte zu nR. Mit Wurzelhilfe auf ein Band und gerade weiter (Fr #1 o. #1.5) z. nAR (bei zwei gr.SU) bzw. linksherum z.G.
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Tourenlaenge:  55m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 bzw:
 Sigmar Wagner
 Winfried Hansel
 
Datum :  21.6.1953
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Geht gut in einer sehr schönen >50 m Länge auch in einem Rutsch hoch. Sicherungen gut verlängern und vor allem nicht den Standring auf dem Pfeiler als zS einhängen, da sich sonst das Seil in den Riss frisst beim Weiterklettern. Anstelle dieses die Kiefer auf dem Pfeiler als zS einfangen, dann hält sich der Seilzug auch auf den letzten Metern in Grenzen.
Wird wohl oft auf dem Vorbau beendet, die bessere Länge der Tour ist aber eigentlich die zweite (Schöne Züge in sehr gutem Fels).
Die "Birne" auf dem Vorbau brummt :-( (hält aber noch...). Wer's nicht glaubt: Hand auflegen und mit z.B. eine Karo drandängeld
Bleibt man konsequent im Riß, dann auch bei Schnee bis zum Stand ganz gängig.
die 2.SL wurde erst am 19.3.1961 von Sigmar Wagner zus. mit Winfried Hansel begangen (Einstieg von rechts durch einen verwachsenen Riß auf den Pfeilerkopf)
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links V: Blocküberhänge 4+
  Aus dem Kamin nach rechts heraus...
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 
Datum :  26.7.1942
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Drei Felsen - Ostpfeiler Westverschneidung 4+
  Von einem Stand-R aus gerade über Platte zum Beginn der gr. rechtwinkligen Verschneidung im rechten Teil der W-Wand. Durch diese empor und über Überhang (R) zu Band. Stand (Baum). An gestuftem Riss unter Überhang und nach links zu breitem Riss. Ihn z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.11.1961
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ein wirklich schöner 4er. sehr gut abzusichern mit keilen und cams. fürs keile legen sicherlich ne gute tour, aber als anfängertour würd ich die nicht bezeichnen, da gibt es sicherlich leichtere in dem grad.
Geht auch in einer sehr langen SL, allerdings mit horrendem Seilzug am Ausstieg. Mit Stand am Ring wesentlich angnehmer.
Tolle Tour. Wenn man dort ist, sollte man sie machen obwohls nur ein 4er ist, aber die Linie ist schön. Bis zum Ring perfekt mit Keilen zu sichern (gute Übung für Anfänger, da man immer gut steht). Oben raus etwas Zickzack-Kurs aber einfach.
Ein der besten Touren in dem Grad! Macht immerwieder Spass! Viels gute Keilstellen!
Mit Keilen bestens abzusichern. Der Ausstieg ist nicht mehr so schön wie der Rest.
Laubendöllwand Südostverschneidung 4+
  mächtige Verschneidung rechts der Massiv-SO-Kante
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Robert Preisser
 
Datum :  1.5.1970
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