maximale Höhe: 41m Gipfelbuch vorhanden

Die durchaus hohe Wand hat nicht die beste Felsqualität. Eine Freistellung hat dafür gesorgt, dass es an den Einstiegen auch mal wieder trocken werden kann.

Routenauflistung von links nach rechts
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Dimbergpfeiler Talseite
Pfeilerweg 6-
  Links der SW-Kante durch Riss hinauf (R) und nach rechts heraus um die Kante und zu kl.Podest. Rechtshaltend auf Pfeilerkopf und gerade weiter zu breitem Band (Stand-R; Wandbuch).
Orig. wurde rechts über bewachsene Stufen z.G. ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Otto Hermann
 Karl Mühe
 
Datum :  18.7.1960
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Seh ich wie Felipe: Mobiles zum 2.R sehr dürftig, abe auch so gut zu machen. 1.R nicht überklettern, sondern direkt um Kante. Toller Weg mit einem ganz besonderen Blick vom Wandbuch zum Trifels und Asselstein!
Achtung: derzeit nisten sich überm 3 Ring riesige Hornissen ein, ich bin gestern tausend Tode gestorben, als das Geschwader mir klar gemacht hat, das meine Hand nichts in dem Loch verloren hat. So richtig gute Absicherungsmöglichkeiten habe ich zwischen ersten und zweiten Ring leider nicht gefunden, 2 gute Keile aber ob die wirklich halten würden, wenn man einige Meter um die Ecke geschossen kommt? Ein schöner Weg ists in jedem Falle, wenn die Viecher raus sind.
Den Friend unterm ersten Ring wieder aushängen nachdem der Ring geclippt wurde. Der Weiterweg lässt sich dann wunderbar mit Keilen absichern. Tipp: überm ersten Ring ein Keil vorne in den Riss, dann zieht sich das Seil dort nicht rein.
Bis zum Buch ein sehr schöner Weg und für Freunde moderater Wandkletterei absolut zu empfehlen. Absicherung problemlos und die paar schottrigen Ausstiegsmeter sollte man sich und dem Fels besser ersparen.
Der Einstieg verläuft über die ersten Meter der Südverschneidung, dann gehts nach rechts in Richtung Verschneidungswand. Tipp: vor dem 1.Ring noch einen Friend 0,5 zur Gemütsberuhigung platzieren. Nach dem R gehts rechts um die Kante (super schöne Stelle!) und dann leicht rechts aufwärts an Wulsten und ausgetretenen Griffen bzw. Tritten. Wer mag, kann hier noch diverse Friends im 4'er Gelände unterbringen, ehe die Tour weiter oben mit 3 R perfekt abgesichert ist. Am Standring (Wandbuch) sollte dann aber Schluss sein. Es sei denn man steht auf Bruch und Schotter. Auch ist die Routenführung der letzten SL nicht eindeutig!
  V: Fehlversuch 6-
  Gleich nach der Kantenumrundung gerade an Riss auf gr.Schuppe und horizontal rechts über Platte zum 5.R von "Popeye".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  8.7.2016
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was ein Schrott :-( 1 oder 2 Ringe, dann wäre es OK
  V: Ausstiegsvariante 6+
  Vom breiten Band nach links, dann hoch zu R und weiter nach links zu obersten SW-Kante. Ihr folgend z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Gerhard Leukroth
 Robert Preisser
 Hans Laub
 
Datum :  29.8.1970
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Vor einer Begehung ist das potentielle Einschlagsgebiet großräumig abzusperren. Bis zum Band nach dem Ring wird man kommen, danach besser etwas links rum zum Ausstieg.
Popeye 7
  Am tiefsten Punkt der Talseite über kieselige Wand (2R, Rocks, R) zum "Peilerweg" (R). Gerade weiter (R) zu dessen "Ausstiegsvariante" (R) und über sie z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Dieter Ulbrich
 
Datum :  31.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Da die Route sicher noch keine 5 Begehungen aufweist und auch keine Begehungsspuren vorhanden sind, dürften Ruhe und Übersicht durch entsprechende Fingerkraft hilfreich sein (ggf. vorher Spinat-Doping durchführen). Ab der kleinen Linksquerung nach dem 1.Ring wird`s leichter (dafür hat jetzt der Fels einen leicht spinatähnlichen Überzug). Die folgenden Meter über die Platte sind noch recht schön (sofern man den Ring reinbekommt).
Am Ring der Ausstiegsvariante dann aber besser Schluss machen (Steinschlaggefahr).
Gerne-Groß 8-
  Links der "Ostverschneidung" über Wand den R folgend zum "Pfeilerweg".
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni1991
2 Kommentare 2 Kommentare
Wäre heutzutage ein doppelter Richtlinenverstoss und müsste abgebaut werden, da Gerüstösen und etliche anbetonierte Kiesel. Wurde aber vor Verabschiedung der Richtlinen eingerichtet und hat wohl sowas wie Bestandsschutz.
Hier kam wohl der Bausatz- Steile Wandkletterei mit Kieseln und Leisten im Buntsandstein zum Eisatz...
Ostverschneidung 6-
  Etwa 10m rechts der SW-Kante durchauffallende Verschneidung zu schmalem Band (R). Rechts breiten Riss zu Überhang (R; ehem. Stand) und über ihn (R,Hf) zu einer Nische (nAR).
Orig. über den gestuften "Steilwald" - ähnlich wie "Pfeilerweg" - z.G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Gerhard Leukroth
 Fred Frey
 Curt Dohmann
 Walter Stürmer
 
Datum :  11.7.1970
6 Kommentare 6 Kommentare
Super das jetzt ein AR da ist. Danke macht die ganze wand noch Lohnender!
nAR ist jetzt mal drin - auch in der Hoffnung, dass damit die Wege unten häufiger unternommen werden.
Am - jetzt geputzten - Überhang und oben kam es noch zur Kiefern"entsorgung".
Hm, naja, siehe mein Vorkommentar, man kann das eigentlich auch problemlos durchsteigen und ganz oben an einem soliden Baum nachholen. Allerdings ist nach dem Ende des Risses die Schwierigkeit vorbei, dann kommt nüchtern betrachtet nur noch botanische 3er Kraucherei. Mir macht das nichts aus, ich klettere sowas gerne, aber ich vermute 90% der Kletterer schreckt der Teil ab. Da die Kletterei bis zum Ende des Risses aber richtig gut ist und auch schon ein paar Meter lang ist (~30m?), könnte man da schon einen AR setzen, ich denke der Weg würde dann auch mehr angenommen werden. Würde auch die Felsflora oben schonen... Wer will kann ja dann immer noch ganz hochsteigen.
Wenn man über den "Platteneinstieg" geht, dann gut in einer langen und abwechslungsreichen SL bis zum Gipfel durchzusteigen, Seilzug ist noch vertretbar. Dann erübrigt sich auch ein AR oder Stand an irgendeiner halbtoten Kiefer zu machen (Abseilen dann über den Bühler am Ende des "Plattenweges", 70 m Seil reicht mit einem mal bis runter). Der Steilwald nach dem überhängenden Riss ist bei Trockenheit leicht zu klettern. Der überhängende Riss sieht erstmal abschreckend aus, geht aber dann doch für 6-, wenn man es mal raus hat (Drehen hilft...). Zu, Fixmaterial habe ich ncoh einen Cam #2 in den Riss nach dem ersten Pfalzring (den sowie den Cam gut verlängert einhängen, sonst wirds mit dem Seilzug hässlich, wenn man es in einer Länge macht), den Normalhaken kann man gut mit nem Cam #4 hintersichern und obenraus noch eine Schlinge um die Botanik. Dann ist der Weg top gesichert.
Nach dem Rissüberhang Stand machen und einfach nach links zum Buch und AR des Pfeilerweg queren.
Sehr schöne Tour, etwas Pfalzerfahrung sollte vorhanden sein.
  V: Platteneinstieg 4
  rechts vom Originaleinstieg den R folgend z. 1.R
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  2009
3 Kommentare 3 Kommentare
Bleibt man am 3.R einigermaßen in Ringnähe ist das auch für IV sicherlich nicht zu haben. Büchst man in die Verschneidung aus könnte das schon passen. Durch die eher mäßige Felsqualität (die wesentlichen Griffe brummen z.T. gewaltig) fühlt sich das auf jeden Fall alles nicht ganz so leicht an. Wer mag kann zwischen der 1. und 2. Öse noch nen kleinen Cam unterbringen.
Gut beöst und leicht, so wie das aussah wirds aber trotzdem wohl nicht oft geklettert. Absicherung mit den Ringen völlig ausreichend. Wie der DrKS das mehr oder minder über die Ringe ohne im Orginaleinstieg rumzukreuchen für II geklettert hat würde mich interessieren.
Sehr leichte Variante, die mit 3 R sehr gut abgesichert ist. Dürfte sich schwierigkeitsmäßig so im 2.Grad bewegen. Der ebenfalls mit 3 R sehr gut gesicherte rechte Einstieg ist jedoch schöner und weniger bröselig! Oben im Riss der Ostverschneidung wird es dann sogar mal richtig kletterbar. Wird nun - wegen der Ringe - wohl öfter geklettert und das tut der Ostwand ganz gut!
  V: Direkteinstieg 5
  rechterhand durch breiten, bewachsenen Riss zum schmalen Band
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  12.9.1970
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Schöne Tour sollte Öfters geklettert werden damit es sauberer wird.Mit dem Rissüberhang als ausstieg geniale Riss Route. Da muss man halt mal klemmen mit Cam 4 sind die ersten Meter gut zu sichern.
Kommentar vom doc kann ich nur zustimmen. Wird dann auch unten mal sauber geklettert. Wirklich lohnende Tour.
Und der Dreck hat ihn wieder. Zwei nette Rissmeter zu Beginn , wo auch mal bei eher ungängiger Breite geklemmt werden darf.
Der Riss ist vor Kurzem geputzt worden - zusammen mit dem Ausstieg wirklich sehr schön. Zum Topropen allerdings ungeeignet, da es nach dem Rißdach keinen Umlenker gibt.
Wenn man das ganze Moos mal wegbürsten würde, wäre dieser Einstieg sicherlich ganz nett! Vielleicht wirds jetzt ja mal öfter geklettert, da die Bäume weg sind!
  V: Rechter Einstieg 4
  rechts von "V: Direkteinstieg" den R folgend zum Rissüberhang
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  2009
3 Kommentare 3 Kommentare
Bewertungsvorschlag: IV
Leicht und gut beringt, aufgrund des Drecks und der mittlerweile dicken Moosauflage hab ich da nach der ersten Öse auch mal noch ein Klemmgerät versenkt. Von der zweiten zur dritten Öse ohne nach links in den Riss auszubüchsen für III-? Naja, hatte der gute Vorkommentator wohl einen ziemlich guten Tag gehabt, als er im letzten Jahr mal dort war.
Schwierigkeitsgrad: 3- kommt wohl hin. Etwas schwerer als der "Platteneinstieg", aber genauso gut mit Ringen gesichert. Am Einstieg durchaus nette Züge an großen Schuppen. Oben linkshaltend zum Riss, denn die direkte rechte Linie ist sehr brüchig!