Auswahl: Jumartour im 5. Schwierigkeitsgrad:

Gräfenhausener Sommerfels Direktes Ostwändel 5-
  Mittig durch die O-Wand zu Band (nR) und rechts vom "Märzweg" empor z. Ostschulter.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Peter Weinrich
 
Datum :  1.10.1989
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...Wenn der Erstbegeher nicht war und es vom AK nicht beschlossen wurde und mir ist kein solcher Beschluss bekannt,dann Raus damit!
Das finde ich auch äußert schade (siehe mein Kommentar vom letzten Jahr zum eisenfreien zustand). War das mit dem PWe abgesprochen? Die steige Ausweitung der Umlenkerinfrastruktur in einem "Tradtionsklettergebiet" fängt langsam an mich doch zu stören.
Hier wurde mittlerweile ein topropetauglicher Bühler im oberen Wanddrittel gesetzt. Auch wenn die Wand wohl selten gamcht wird, find ich es schade, wenn alles konsumfreundlich nachgerüstet wird.
Sehr schöne eisenfrei Wandkletterei (das haben wir nicht so oft im Gebirge), die für Kletterer unter 1.60 m durchaus undankbar ist. Wohl aufgrund der Eisenfreiheit und der eher schlechten Topropeeignung flechtiger (stört aber nicht) und weniger ausgelatscht als der Rest am Fels. Aber die Querbänder fressen reichlich Klemmgeräte und die Züge sind auch toll. Echter Leckerbissen vom Vize. Das "oben schlecht zum Nachsichern" aus dem Panico-Klefü teile ich nicht. Man kann super auf dem Gipfel (tolle Aussicht!) nachholen, wenn man sich etwas verlängert am Baum festmacht und an die Kante setzt. Toprope oder Umlenkung einrichten wäre wahrscheins etwas Grüzte, aber man kann doch von einem Felskletterer mehr verlangen als nur einen Umlenker zu klippen, oder ist das heutzutage nicht mehr so?
Asselstein Westseite Westgratverschneidung 5-
  Links der Stirnseite durch engen Kamin (Fr #1.5, Fr #2, Hex 6) auf den Pfeilerkopf und zum 1.R der "Westwand".
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  7.8.1933
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Mehr Kamin als Verschneidung der Marke: Arbeit! Sicherungsmaterial eher auf die linke Seite hängen...da kommt sicher jeder Hallenkletterer hoch der dort 6er vorsteigt... Kurz vor Ausstieg der Verschneidung im guten Handklemmer wohnt zZ ein Siebenschläfer, macht sich bemerkbar wenn er zu Hause ist...
Eigentlich kann man das nicht bewerten... Kreativität ist auf jeden Fall gefragt - "schnell hoch rennen" ist hier nicht drin. Einsteigen, Spaß haben (vielleicht nicht wenn 5 gerade das Limit ist, oder wenn man bisher nur in der Halle unterwegs war).
Interessante Spreiz-Klemm-Stemm-Schrubb-Kletterei. Hängt wohl sehr von individuellen Faktoren ab, ob mans für 5- bekommt (Größe, Leibesfülle, Beweglichkeit etc.). Läßt sich mit Keilen und Cams bis 2 hervorragend absichern (ich konnte auf den ca. 10 Metern Verschneidung 7 Sicherungen unterbringen...). Auch ganz unterhaltsam für die Zuschauenden.
Für Freunde nicht alltäglicher Kletterei ein muss! Es darf gestemmt, gespreizt, geklemmt und gedreht werden! Auch das Knie kann hier sinnvoll eingesetzt werden. Lediglich das Anbringen der Sicherungen ist etwas anstrengend, da andauernd etwas im Weg ist... Mir hats gefallen! Hex 7 von Nutzen.
Trifels Untere Süd- u. Westseite Bärbelweg 5-
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  
Datum :  
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Derzeit im unteren Teil, wo die "Schwierigkeit" liegt sehr sauber. Oben raus dann flechtig (falls man nicht nach rechts in den Ausstieg der "Klamotte" geht) und nid gar so fest aber leicht. Absicherung wohl eher mau (hab Seil hinter mir hergezogen...). Kein Muß und nach links zum Waldrand ist es auch nie weit.
...ist recht Grün und wird nach oben immer Brüchiger,um wenigstens ein paar leidliche Sicherungen zu haben muß man ab und an etwas queren und gut verlängern Alles in allen eine 5 E1 würd ich mal sagen
Laubendöllwand Verschneidungswand 5-
  Ganz rechts von rechts her zu R in Platte und gerade (2R) zu Rinne (R) und weiter auf Band (AR; begehbar).
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  
Datum :  1994
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Alles was man braucht ist frei. Zudem gibts nicht viele so plaisirmäßig abgesicherte Touren...
Bei dem Dicken Moos Teppich müsste man schon graben! Wichtige Tritte und Griffe sind wieder sichtbar (nutzbar). Denke wird eh wieder in die Jahre zuwachsen da der Baum Drüber stört und der Weg wenige Begehungen hat. Im jetzigen zustand Kletterbar. Mit den vielen Ringen auch mit Moos kletter bar.
Jetzt habt euch mal nicht so. Ich bin das vor zwei Jahren mit vollem Moosteppich drauf geklettert. S´ging ooch, ohne putzen.
Also Hawk, das ist doch wohl nicht dein Ernst, oder? Wenn ich daheim so putzen würde wie Du hier, bekäme ich aber ganz schön was zu hören!
Platte und Riss vom Moos befreit, ist nun wieder kletterbar.
Sieht erst mal abschreckend vermoost aus, nach längeren Trockenperioden an heißen Tagen (schön im Schatten) aber herrliche Kletterei. Ist ein bissle wie Ostereiersuchen: wo verbirgt sich da ein brauchbarer Griff/Tritt drunter?. Mit den 5 Ringen plaisirmäßig abgesichert und mobiles Material brauchts keines. Da das irgendwo im Nirvana endet bin ichs einfach oben durch dieses Kamin/Verschneidung/Rinnengebilde bis zur Terasse ausgestiegen. Dann konnt man auch auf ziemlich genau 30 Klettermeter. Nachholen auf der Terasse an Friendstand an dem großen Block recht weit hinten, da ja aller Bewuchs oben dem Kahlschlag zum Opfer viel.
Rumbachtalplatte V: Direkter Ein-Haken-Weg 5-
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Ringe:  1
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Erstbegeher:  Kurt Langguth
 Jürgen Turnwald
 
Datum :  1.6.1982
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Leichtes Plattengehampel. Zu den zwei R mit Cam 0.4, 0.5 u. 1 sehr gut abgesichert.
Die logische Begradigung... Am Ausstieg leisten ein kleiner Friend gute Dienste.
Rauhberg - Südostpfeiler Hannes 5
  Rechts der Talkante (R) gerade z. 2.R, nach links zur Kante (R) und gerade empor (SU, R), zuletzt rechtshaltend (R) z. AR u.G.
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Sepp Braun
 
Datum :  21.4.1990
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Die Route mit einem neuen direkten Einstieg logisch nach unten verlängert. Dieser startet ca. 5m links des Originals an seichter Rippe zu Riß (R) jetzt gerade an Rißspur auf Absatz (R) und weiter über kleinen Wulst (R) zum 3.R des Originalweges. Diesen weiter zu AR. PS (für HJC zur Info): Solltest du dies als Direkten Hannes laufen lassen, dann bewegt sich die Route bei ca. 6-! Falls du es als Variante betitelst, hätte ich einen Namensvorschlag: "Geisterstunde" - passend zur momentanen unwirklichen Situation.
Schöne, 24m lange Route über die Kante und jetzt in gutem Zustand. Vom 2. zum 3.R liegt ein Fr.0,5 zwischen 3. und 4.R eine SU an der Rißkante und vor dem 5.R liegt ein Fr.2. Dann kommt das feine Abschlußwändl zur Kanzel. Hier AR.
Auch ganz hübsch!
Has Südwestseite Abseilweg 5
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  0
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Erstbegeher:  August Reinbold
 Christian Reinbold
 
Datum :  21.5.1923
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Cleane, leichte Henkelkletterei, die sich mit Friends südfranzösisch absichern läßt. Nette Alternative zum NW als leichter Gipfelaufstieg.
Lässt sich mit kleinen bzw. mittleren Friends (z.B. Fr 1 und Fr 2) gut entschärfen. Ist zwar nicht ganz so sauber wie der frisch beringte "Unbekannte Weg" rechts daneben, aber dennoch eine schöne, nicht besonders anspruchsvolle 5er Tour. Außerdem wird sie nach oben hin immer fester!
Großer Hahnstein Südwestriss 5
  Dem markanten Riss (nR, Fr #5, nR) nach z.G.
Wer den Einstieg auslässt und über die "Linke Südwestwand" zusteigt macht es sich einfacher: IV.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 
Datum :  22.5.1961
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Leider recht kurz und am Rissdach für Kleinere durchaus undankbar und keine 5 mehr... Mit entsprechender Reichweite aber ein schöner Zug. Danach leichter und schön zu klettern. Für den Vorsteiger sitzt der Ring genau richtig. Schöner Weg!
Wirklich völlig unnötig neben perfekte Cam-Placements gesetzte nRs. Sehe es wie der DKS, erster Überhang auf Riss geklettert ist super. Mit der Linksschleife versaut man sich die Linie. Ganz toller Fels. Raus bin ich oben auch direkt den Riss weiter, und nicht rechts raus, was auch leichter ist als es aussieht.
Die 2 nachträglichen Bühler sind zwar unnötig, haben aber zur Folge, dass man außer 2 Exen nur noch nen großen Friend (z.B. Fr 5) benötigt. Der erste Rissüberhang ist direkt geklettert richtig klasse (bei entsprechend vorhandener "Risstechnik"). Vor dem 2.R noch den großen Fr legen und das wars. Die Varianten sind eigentlich unnötig und keine wirkliche Bereicherung!
...nicht nur Unnötig sondern auch Illegal gesetzt der HL hat nur den Oben genehmigt mfg wolfi
Der erste Überhang wird links vom Riss geklettert. Oben kann man rechts des eigentlichen Risses gute Keile legen und auch so aussteigen. Wem es zu leicht ist, der kann auch konsequent den Riss klettern. Hierbei ist der untere nachträgliche Ring unnötig, vereinfacht die Sache aber da keine Klemmer blockiert werden.
Langenfels Tal- u. Nordwestseite Gerader Nordriss 5
  Links vom "Schrägen Nordriss" von einem erhöhten Absatz aus an breitem Riss (Fr #6) unter die obere SW-Kante (nAR).
Von hier gelangt man auch entweder nordseitig oder bevorzugt südseitig (also den Ausstieg vom "Schluchtweg") durch den engen Kamin hinauf an den Fuss des 3.Grataufschwungs (nAR; hoch sitzend).
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  0
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Erstbegeher:  Günter Christoph
 Dieter Haenle
 
Datum :  12.3.1961
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Das glaube ich dir, sicher gab und gibt es Leute, die auch heute noch Risse und anderes in der Pfalz solo klettern. Für mich ist da in deinem Post lediglich die message mitgeschwungen, dass die Kletterer früher einen Arsch in der Hosn hatten und die heute wohl nicht mehr, die legen halt zuviele Cams. In meiner Ausführung ging es daher auch darum, dass die Àlten`eben auch nur mit Wasser kochten und vieles einfach in leicht verfälschter oder unabsichtlich abgeänderter Form an die Generation heute weitergegeben wurde und wird. Die Pioniere um die Manns, Pres und Co waren wilde Hunde, keine Frage, aber ´61 wusste man doch schon, wie man so ein Riss absichern könnte zumindest, das meinte ich, ob der Günter da solo raufstieg, kann ja sein. Knoten, Köpfl, Haken, egal. So um 80 rum wusste ich ja auch ohne Friends und Cams, wie ich das machen muss.
Die Kirche steht im Dorf! 1. Günther Christoph ist kein Sachse, sondern kommt aus Annweiler. 2. Knotenschlingen in Schulterrissen?? 3. Das mit Pfundstein ist nicht verbürgt, sondern wird seit Jahrzehnten als Gerücht von Mund zu Mund kolportiert. 4. Dass der Günther Chr. schwere Risse klettern konnte, bewies er u.a. auch am Buchholz-Nordriss.
Jetzt wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen Andreas. 1923 haben die Matheis´n wohl ihr Seil hinter sich hergezogen,als auch die Wiederholer später, so erzählt man es sich. Ich habe selbst Fotos von den Manns und vom Pres, alle ziehen nur ein Seil hinter sich her. Aber 30 Jahre später der Hans und Fred in den Pferchfeld-Rissen ´55 bereits Knoten gelegt und Haken gehabt, als auch im Jubi Riss 1960. Das hatten ihnen ja die Sachsen gezeigt. Der G. Christoph ist doch auch Sachse, oder ? Jetzt meinst du, 1961 hätten die das solo gemacht ? Gibt es Augenzeugen, selbst der Pfundstein hat seinen am Assel angeblich im toprope gemacht, zumindest gecheckt und dann mit Holz gesichert.
Die Erstbegeher benutzten keine Holzkeile und keine Bergstiefel, sondern Kletterschlappen, wohl aber ein Kunstfaser- und kein Hanfseil. Ein Seil brauchte es im Jahr 1961 eigentlich nur, um den Nachsteiger zu sichern, denn für den Vorsteiger war es ein "free solo". Allein darauf wollte ich hinweisen angesichts der Tatsache, dass heutzutage fette Cams angeraten werden. @ Lillyvanilly: Wir können uns gerne mal am Fels treffen, dann klettern wir hintereinander das Rissl barfuß und solo :-))
Klettern wie die Erstbegeher? Gerne wurde ich den Herrn Kubick in dieser Tour mit Holzkeilen, Bergstiefeln und einem alten Seil von damals bewundern!
Es sei angemerkt, dass die Erstbegeher (und viele Wiederholer) weder Hexentrics noch Cams gekannt haben. Hat man es im Zeitalter des XII. Grades nicht mehr drauf, einen Ver-Schulterriss so zu klettern wie die Erstbegeher?
Super Schulterrissschmankerl. Wie Andi schrieb, grosse Cams zu Absicherung notwendig (hab Cam #5 und #6 verbaut). Oben geht noch ein solider Cam #0.75 im Riss. Wer es nicht so mit Schulterrissen hat wird den ausgerufenen Grad wohl eher nicht finden.
...Mindestens ein Cam 5 besser 2 sollten am Gurt hängen. Sonst sind die ersten 10 m Sologelände
der AR läßt sich vom Waldhang links oben mit kurzer - sehr leichter - Abklettereinlage erwandern
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Birkenverschneidung 5
  Durch die V-förmige Rissverschneidung bis zu einer Birke (links kann ein R verwendet werden) und am abdrängenden breiten Riss z. nAR bzw. Grat
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Ringe:  0+ AR
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  11.3.1961
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AR eingebaut (so hatte das Abbauen von OL-Markierungen sogar noch einen "tieferen Sinn")
Man könnte einen nAR ganz oben am Ausstieg in Erwägung ziehen.
Sehr schöne und lohnende Verschneidungskletterei. Mit Cams bis #3 gut absicherbar. Den #3 kann man ein ganzes Stück gut mitschieben. Den für den Grad luftigen Ausstieg sollte man sich auch gönnen wenn es trocken ist und nicht am R von der Nachbartour umlenken. Wenn man aussteigt gibt es allerdings keine einfache Möglichkeit eine Umlenkung einzurichten bzw. über die Route abzuseilen und das Seil noch abgezogen zu bekommen. Ich habe von einer Kiefer etwa 6 m rechts vom Ausstieg nachgeholt, das geht wenn man das Seil mitverbaut ganz gut.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel) V: Originaleinstieg 5
  Orig. und seltenst noch so eingestiegen: Vom Einstieg zur "Großen Südverschneidung" über bewachsene Bändchen nach links in schmale bogenförmige Verschneidung und an ihr (R) auf das kleine Felsköpfchen (R, Stand)
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Ringe:  2
davon nachträglich:  2
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technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 Josef Hasselwander
 
Datum :  31.8.1963
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Nonnenfels Süd- u. Westseite V: Direkter Einstieg 5
  In direkter Falllinie der Ausstiegsverschneidung rechts von stumpfer Kante über Reibung zu Riss.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 
Datum :  18.3.1978
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...Kann mich nur anschließen! Eine wirklich schöne Tour. Allerdings sollte man für die Ausstiegsverschneidung im Loch unten drunter was legen, da es doch ein wenig drängelt. Kritisch wird es, wenn man seine Sitzschlinge nicht richtig am Gurt befestigt hat, aber bereits in den Ring eingehängt und versucht zu belasten...
Eine tolle Genußtour: bester Reibungseinstieg, dann Kletterei an ergonomisch perfekten Henkeln und die luftige-schöne Ausstiegsverschneidung. Absicherung völligst problemlos (Cam 0.4, 0.75, K, 2 SU/Köpfel und Cam 4 zum entspannten Anklettern des Ringes). Der Fels in der Route würde aber noch deutlich mehr an Absicherungsmöglichkeiten hergeben (Cams/K). Sehr Empehlenswert.
Kumbtfels Südostseite V: Direkter Einstieg 5
  Durch den Riss rechts der Einstiegsrinne gerade z. Ende der ersten Querung.
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Ringe:  0
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Erstbegeher:  Hans Laub
 
Datum :  14.8.1955
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...der Haken ist wieder raus....
...Diesen Einstieg mache ich fast immer, irgend ein Idiot hat da nen Haken geschlagen. Den mach ich die Tage wieder raus....
Kombi von schlechten Griffen und fehlenden Tritten, immerhin kann dann die Kumbtverschneidung in einer Seillänge geklettert werden.
Hochstein - Grat - Südseite Dornenriss 5
  Von einem nach links ziehendem kurzen Sims startend zuerst an Riss, dann durch gr.Verschneidung in ein Felsenfenster (Stand-nR).
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Ringe:  0+ AR
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  23.5.1959
5 Kommentare 5 Kommentare
Immer wieder schön. Sehr gut abzusichernde Genusstour.
www.morchel.org/die-klassiker/dornenriss/
Der Riß läßt sich mit Sicherungmaterial (Cams bis 2, K) zukloppen. Leicht zu haben für V und man sollte noch den Stemmkamin dranhängen (AR verlängern) und das ganze in eiener schönen, langen SL klettern.
...Der Riss schluckt fast einen ganzen Satz Keile. Friends kann man im Rucksack lassen.
...Super tour die man bei Sonnenschein auch im Winter machen kann. Die Absicherung ist problemlos.
Hochstein - Zug - linke Südseite Frühstücksweg 5
  Von der Terrasse (s. "Durchgangsweg") links vom "Keil" bei nAR gerade zu kurzer Verschneidung und ihr linkshaltend folgen zum Ausstiegsriß mit R. Hier z. Grat (nAR).
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Ringe:  1
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sonst. Absicherung:  
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Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.5.1959
1 Kommentare 1 Kommentare
Ganz netter, gutmütiger Weg. Mit gängigem Klemmgerät gut absicherbar und wo es mal etwas schwerer wird steckt der Ring.
Hochstein - Zug - rechte Südseite Höhlenweg 5
  Folgt der markante, grossteils einliegende Rissverschneidung. Über ausgehauene Stufen zu höhlenartiger Nische. An einer Schuppe in der rechten Wand zu R und der gerade zu tiefen Diagonalriss. Kurz empor und nach links auf bewachsenes Band. Durch Rissverschneidung zu einer Geländer-Versicherung.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  8.12.1962
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Schöne Tour abseits der Mainstreamtouren...mit 70er Seil kommt man nur zu den Treppenstufen...
Abseilhöhe über die Soldatenhütte = 35m
Da steckt nur ein Ring (beim Dächel). Den im Topo eingezeichneten gibts nicht, macht aber auch nichts (da steht ein Baum auf dem Band und man kann auch reichlich Klemmmaterial in der Rissverschneidung versenken).
Bis zur namensgebenden Höhle leider gehackte Treppensutfen in der Platte. Wäre sonst wohl interesanter. Ab da die Schuppe aus der Höhle, das Dächel und die Rampenverschneidung oben raus bieten eine 35 m Seillänge wunderbarer Genußklettererei. Mit gängigem Klemmgerät gut absicherbar. Bissle dreckig halt, da der Wandteil wohl nicht so stark frequentiert ist und von oben reichlich Nachschub kommt.
Rumbachtalplatte Linker Gipfelausstieg 5
  vom 2.Standring am 2.Band aus ziemlich direkt durch die Falkenschei.... und am Peiler rechts heraus zum Abschlussüberhang
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Dolf Jung
 Hans-Peter Bartens
 
Datum :  23.9.1979
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Rumbachtalplatte V: Direkt zum 1.Band 5
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sepp Braun
 Hermann Folz
 
Datum :  28.4.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Diese Variante wird auch nichtmehr geklettert, zu viel Grünzeug...
Rumbachtalplatte V: Linker Einstieg zum 1.Band 5
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Ringe:  1
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Rumbachtalplatte Proletenweg 5
  vom Beginn des "Aprilweges" aus nach links und bei nR gerade hinauf...
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Tourenlaenge:  15m
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sepp Braun
 Hermann Folz
 
Datum :  13.7.1982
2 Kommentare 2 Kommentare
Da freut sich auch das Proletariat, wenn über besagtem Weg keine Baumruine mehr an der seidenen Wurzel hängt. Bin das Ding gestern mal wieder gestiegen. Kleine Friends (00 - 0,5 - 0) machen das Ganze dann auch angenehm kletterbar. Im Gegensatz zur Route links daneben sogar richtig "sauber".
...der tote Baum welcher einem Damoklesschwert gleich über den linken Routen Thronte, der liegt jetzt unten ;-))
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Ostwandverschneidung 5+
  durch die markante Verschneidung in der SO-Wand (2R) zur Schulter (nAR)
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Manfred Frank
 
Datum :  16.10.1961
2 Kommentare 2 Kommentare
Herrlicher Fels, gute Kletterei. Wie Wolfi schon schrieb, lässt sich mit mobilem Sicherungsmaterial zusätzlich zu dem R zukloppen
...Sehr schone Route mit dicken Fingern durchaus Spannend. Aber super mit Friends und Keilen abzusichern Direkt nach Gewitter Kletterbar
Kuhfels Sockel Buchenwändel 5+
  Rechts vom "Grenzsteinkäntel"
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Ringe:  4+ AR
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Hermann Folz
 Sepp Braun
 
Datum :  11.8.1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Sehr nett, v.a. der Mantle am ersten R. Bis zum 3R sauber und bis dahin mit den R top gesichert. Nach dem 3R dann doch keimig (liegt wohl an den derzeitigen Bedingungen), hab da auch mal noch lieber zwei Klemmgeräte verbaut, obwohl wesentlich leichter ist (wie DKS schrieb). Schwierigkeitsgrad passt.
Oben gibt es inzwischen einen AR (ich meine diesen gab es früher nicht) vor der dicken Kiefer. Dieser steckt meiner Meinung nach allerdings recht ungünstig in einem potenziell losen Block (die Platte sieht zumindest so aus als würde sie nur aufliegen). So richtig wohl fühlt man sich daran nicht.
Tolle gut abgesicherte Tour. Leider etwas schmutzig. Toller aufrichter am 1 Ring, Lohnende Tour machen!!
Rechts neben dem "Käntel". Mit 3 R gut abgesichert im unteren Bereich. Nach dem 3.R wirds deutlich einfacher, aber auch sandiger. Lieber noch nen 1er und nen 0,5er Friend in Querrisse stecken. Trägt wesentlich zur Entspannung bei. Ganz nette Tour.
Kuhfels Hauptmassiv Kurze Westkante 5+
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 (v.u.g.)
 
Datum :  30.8.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Originell, aber nicht wirklich lohnend. Oben raus dann Sand, Erika und Bruch sowie nochmals eine unangenehme Stelle.
Gräfenhausener Sommerfels Märzweg 5+
  Knapp rechts unter der stumpfen SO-Kante gerade (früher Ks) zu R und leicht rechtshaltend zum 2.R. Gerade empor z. O-Schulter.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  31.3.1973
4 Kommentare 4 Kommentare
Schöner, gutmütiger Weg in super Fels.
Genialer Fels, zu den Ringen noch mit Klemmgeräten in gängigen Größen gut abzusichern und schöne Kletterei. Plaisirklettern auf pfälzisch!
Kurz vorm ersten Ring kann man noch nen Fr1 oder Keil in ein Querband legen, macht das Klippen angenehmer.
Schöne leichte Tour zum Aufwärmen mit 2 gut platzierten Ringen, die auch dem "wackligen" Vorsteiger die nötige Sicherheit geben. Oben raus über die Wulste kann man ja noch einen mittleren Friend unterbringen um auf Nummer sicher zu gehen.
Geierstein Linke Südwestseite Nasenweg 5+
  Von gr. abgespaltener Platte iüber kurze Wand und Verschneidung (früher Ks, R) unter Überhang. Nach rechts heraus (R) und gerade z. Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Günter Ross
 Inge Schlager
 
Datum :  5.9.1959
3 Kommentare 3 Kommentare
Der erste Ring ist nicht nur extrem schlecht zu klippen, sondern liegt auch sinnlos aus der logischen Kletterlinie draußen (Oder vielleicht ist als alternative Erklärung die angedachte Kletterlinie total erzwungen). Vorher gute Friends möglich + zweiter Haken recht gut anzuklettern - also vielleicht einfach ignorieren...
Wie die Rampenverschneidung zugesaut mit Chalk, finde es echt eine Frechheit, wie die Griffe auss sehen...Habe so gut es ging zumindest unten geputzt...
1. Ring ist nicht einfach zu klippen! für Kleine besser mit kleinem Friend in Riss links oder Keil, dann direkt zum 2. Ring...
Kleine Weiherwand Kleiner Bogen 5+
  An bogenförmiger Riss rechts von "Pildos Traum" auf Rampe und links aufwärts zur "Kleinen Verschneidung".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Harald Ford
 Hans Laub
 
Datum :  28.4.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Dreckig, Nass und teils Bruch...kann man manchen, muss man nicht...
Unten brüchig, oben dreckig. Kein muss....
Wilgartisplatte V: Ausstiegsvariante 5+
  Vom gr.Absatz und oberhalb vom "1." nAR über Platte (nR) in kl.Verschneidung (nR) und rechts über Kante (nR) z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Riebel
 Dieter Braun
 
Datum :  27.9.1970
2 Kommentare 2 Kommentare
Ganz nett (v.a. am/über den 3. R) und kann man mal machen wenn man eh auf dem Band ist. Auf den letzten paar Metern wird es dann aber bissle krümelig/flechtig/moosig, Habe zum AR-anklettern lieber noch nem soliden Cam#0.75 verbaut.
Saniert mit Gerüstösen ! (ob das abgesprochen war?)...
Backelstein Vorgipfel Große Südverschneidung 5+
  An der S-Kante stehend fällt rechts eine mächtige Rissverschneidung ins Auge, die sich im u.T. bis zu einem engen Kamin erweitert.
Durch sie empor - im o.T. identisch mit "Trichterweg".
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  29.3.1961
6 Kommentare 6 Kommentare
Eigentlich dachte ich, ich sei mittlerweile geübt im Finden von Sanduhren, aber in der Südverschneidung habe ich nur oben im Hundenbahnhof eine nicht gerade vertrauenserweckende Sanduhr links in den Waben entdeckt. Wo verstecken sich denn die anderen Uhren?
Meine bisher schönste Tour in der Pfalz. Wohl dem der Cams ab Größe 3 hat. Der Ring von Tabu sollte als tabu erklärt werden, er ist wirklich nicht nötig. Ich wollte ihn einhängen, empfand es aber eher als unangenehm, soweit rüber zu klettern. Dafür bietet ja nun mal der Riss eine perfekte Möglichkeit um selbst zu sichern und über die Verschneidung gibt es ja eh immer eine gute Stehposition. Eine Traumtour der Pfalz mit allen Facetten, die es gibt.
03.03.2010 Kletterer steigt nach dem AR (wo der Weg eigentlich endet; AR nicht eingehängt) in der Scharte das rechte brüchige Wändel weiter hoch (ohne weitere Sicherung) und stürzt in die Scharte. Er fällt von der Scharte weiter und der Sturz wird von den letzten selbst gelegten Sicherungen (zwei SU und ein Keil) in der Südverschneidung (4 ½ m unter dem AR) gehalten. Rettungshubschrauber, Unfallklinik. Schweres Schädelhirntrauma, Lendenwirbel beschädigt, Schulter gebrochen, Lunge durchbohrt sowie drei gebrochene Rippen, Nierenquetschung und drei Tage im künstlichen Koma. Glücklicherweise keine bleibenden Schäden und der Verunfallte klettert wieder.
Prächtige, lange und cleane Tour (Finger weg von den Ringen von Tabu). Mit allerhand Material (Camalot 3, 0.75, 5,5,4, SU, SU, Camalot 2 und K) super abzusichern und großartige Kletterei.
...Ist auch ohne Ringe aus Nachbarrouten gut zu Sichern mittlerweile gibt e ja große Friends :-))
Ein Muss für alle Rißfanatiker. Läßt sich mittlerweile und nach den ersten 15 m gut absichern (u.a. auch mit einer soliden Sanduhr). Auf den ersten 15 m hat man mittlerweile die Möglichkeit, Ringe aus "Tabu" mitzuverwenden.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel) Große Verschneidung 5+
  Durch die auffallende leicht linksgeneigte Verschneidung in der Ostwand, den Austiegsüberhang rechts umgehend z. Stand-R beim Durchgang unterhalb des Gipfelsaufbaus (s. "Normalweg").
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 (v.u.g.)
 
Datum :  4.3.1961
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Sehr schön umd gutgriffig. Bleibt relativ trocken (bis auf die leichten Ausstiegsmeter wenn man den Abschlußüberhang umgeht) auch komplett mit Cams normaler Größen sehr gut absicherbar.
...Hab nen "Userfreundlichen" Umlenker gesetzt
Im unteren Teil besser mit Friends (bis 3) absicherbar als mit Hexen. An der glattesten Stelle und für die restlichen Meter liegt eine Rock #9 perfekt. Für den schweren Abschlussüberhang braucht man "großes Gerät". Der orignale Ausstieg rechts rum wird immer unangenehmer (Flechten, Sand, Brösel)!
Fast so schön wie die Große am Backelstein. Super absicherbar. Die letzten Meter sind leider etwas sandig.
Höllenfelsen Höllenfelskopf V: Ameisentrail 5+
  Vom obersten "Wald"-Band beim linken kl.Pfeil gerade hoch (R) und unterm 1.Überhang nach links zur "Urlaubsreibung".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Sepp Braun
 Hermann Folz
 
Datum :  10.8.1982
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Wo genau soll vom man da vom Band starten? Entweder man macht den "Bandeinstieg" zur Urlaubsreibung oder den "Direkteinstieg" zum Spirkelbacher Weg. Hat sich mir nicht erschlossen, wo da noch was anderes eigenständiges starten soll. Oder ist das vom Band weg identisch mit einer der Varianten der anderen Routen? So gross ist ja die Platte jetzt auch nicht.
Hülsenfelsen Rechte Ost- u. Südseite Mittlerer Südriss 5+
  Startet vom rechtesten Rand der gr.Terrasse unterm VG: Von Stand-nR aus gerade an Riss (2R) z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Hugo Hasselwander
 Josef Hasselwander
 
Datum :  2.6.1963
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Top gesichert, kurz aber kann man machen. Nicht so brummig wie in manchem Führerwek beschrieben und unverflechtet.
Mensch Rizzo, wieso denn Toprope? 2 an den schwereren Stellen platzierte Ringe und dazwischen ein Fr. 1 bzw. 1,5. Besser abgesicherte Risse gibt es kaum in der Südpfalz.
wie fast alles an den hülsenfelsen im moderaten bereich, viel zu kurz. kann gut als toprope geklettert werden ( schlingen um baum ). hat ein paar nette züge und von der absicherung gut, dank der ringe.
Dimbergpfeiler Linke Südwestseite Zahn der Zeit 5+
  Ca. 40m links einer verwachsenen Rampe (s. "Südwestwand" [and. Sektor]) über Reibung zu rundem Riss (nR) und an diesen zu gr.Grasband (nAR).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Rudolf Mohr
 
Datum :  Juni1984
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Akzeptiert :-) Jedoch waren im Juni 84 weder Begehungsspuren sichtbar noch Informationen darüber erhältlich. Beide Haken wurden im Übrigen auch nach unserer Begehung gesetzt. Der untere von mir, der obere später von einem Unbekannten. Aktuell kann man diesen Weg gar nicht klettern - komplett zugewachsen.
Ganz sicher Thomas und Rudolf zuerst. ich habe eine frühe Wiederholung der Tour mit Rudolf Mohr zusammen noch gut in Erinnerung. R. Mühe
Nonnenfels Süd- u. Westseite Neue Westwand 5+
  Startet am rechten Ende des Westwandbandes bei R: Gerade hoch über Schuppen, dann links ansteigen über gr.Block und Riss zu Verschneidung (R) und durch diese z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  9.5.1959
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So nun auch im Vorstieg geschafft. Bei der Hitze gestern war das ganz schön schweißtreibend. Nix desto trotz ne klasse Tour! Mittlerweile hängen da zwei fixe Sicherungen in Form von Keilen drin. Unten im Riss über der Reibung und weiter oben kurz unterhalb des Bandes. So fest wie die Dinger sitzen, ist da sicherlich wer reingeflogen!? Auf jedenfall waren die eine willkommene Sicherung. Der Ausstieg oben ist wirklich ein kleines Abenteuer. 2-3 kräftige Piazzüge, dabei schön ausgesetzt und ohne 1er Friend im Riss auf dem Band auch nervenaufreibend. Zumindest mit feuchten Fingern bei 30° C. Stürzen wäre an der Stelle alles andere als angenehm! Sehr lohnend!
ein interessanter weg! anfangs reibungskletterei ( am besten über hofschranzen einsteigen, ist leichter ), danach schöne risskletterei mit tollem ausstieg. wer es topropen will ( kann man gut von oben einhängen ) sollte darauf achten, daß das seil auch rechts in dem riss runterkommt und nicht über den eigentlichen abseilweg runterkommt, da man ansonsten nicht bis ganz hochkommt und dann über ne 7 aussteigen muss. schauen, daß man den einstieg gleich gut abgesichert bekommt, da es im falle eines sturzes gleich weiter nach unten geht.
02.09.2007 Kletterer aus ca. 10 m Höhe abgestürzt. 2 Friends haben nicht gehalten.
Nonnenfels Süd- u. Westseite V: Direkter Einstieg 5+
  Über Reibungsplatte (R, Cam #1) zu Schuppe (Rock #2) und gerade zum 2.R der "Seifenschachtel"
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Z. Cepala
 
Datum :  18.9.1982
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Bänderfels V: Direkteinstieg 5+
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Jürgen Wesely
 
Datum :  17.10.1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Büttelfels Rechte Südseite Ostgrat- Südwand 5+
  Ca. 15m vor der Kuppe von wo aus die "Kleine Südwand" startet fällt eine leicht abdrängende Rissschuppe ins Auge. An ihr z.Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  19.5.1951
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akt. nicht kletterbar: die "Gipfel"-Kiefer hängt kopfüber in der Route
Loser Block am Ausstieg checken...
so, nun auch im vorstieg erklommen. absicherung problemlos. unten hilft ein 1er cam, zwischen den ringen ein 0,3er cam. lässt sich aber auch gut zusätzlich mit hexen absichern. schöne tour, die man machen sollte, wenn man schon dort ist.
eine wirklich schöne route. piazen, keile legen, wie im richter-führer beschrieben, ne tolle übungstour. wirklich gut abzusichern und 5er genusskletterei! zwar nur im toprope, da onsight nicht gewagt, aber traut euch. im nachhinein vor allem in einstieg leichter und besser abzusichern, als der schmutzige südriss zum ostgrat!
Rumbachtalplatte Maiwändel 5+
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sepp Braun
 Karl Stretz
 Hermann Folz
 
Datum :  12.5.1982
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Ich würde die Tour mal so lassen. Klar, Absicherung ist nicht gut (siehe mein Kommentar vor ein paar Jahren), wer es sich nicht zutraut kann sich aber problemlos ein TR von oben einhängen und die an sich schöne Kletterei genießen. Gibt ja ansonsten einige gut gesicherte/absicherbarw leichte Wege am Fels, da ist denke ich auch Raum für was anspruchsvolleres.
..."Vernünftig Sichern"kann man im oberen Teil der Route Vergessen unten geht ein bischen was die meisten Sicherungen sind allerdings Prinzip Hoffnung ich wollte in keine davon Fallen...Ob man da über einen NR nachdenken darf?
Schon anspruchsvoller als die Wege links daneben. Hab aber oben zwei gute Fr bzw. Cam-Stellen im Vorstieg übersehen und daher der unangenehm lange Runout. Mit Fr 1 und 2 lässt sich dann auch der obere Teil einigermaßen vernünftig absichern.
Auf ca. 2/3 Weglänge hab ich nen ringwertigen Cam1 in einem Loch untergebracht. Danach geht nix mehr was halten würde, falls einem der Huf noch vor dem AR abrutscht sollte der Sicherer gut agieren, damit man unten nicht auf der Schräge auftrifft. Kletterei an sich ist gut, man sollte aber über dem geforderten Grad stehen, wenn das Seil von unten kommt und man den Weg nicht kennt (ich las Sebastians Kommentar erst danach...). Cam C3-1 weiter unten noch nützlich.
Im Vorstieg (im Vergleich zu den Wegen links daneben) nicht wirklich zu empfehlen - die Sicherungen welche man (überhaupt) unterbringen kann sind eher zweifelhaft, und oben wo man richtig gefordert wird liegt auch nichts Gescheites.
Rumbachtalplatte V: Rechter Einstieg zum 1.Band 5+
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Sepp Braun
 
Datum :  28.4.1979
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