Auswahl: Klassiker im 7. Schwierigkeitsgrad:

Bavariafels Hauptgipfel-Südseite Direkte Südwand 7-
  In Wandmitte am HG an langem Handriss (früher mit Ks) zu abschüssigem Band mit n(A)R. 3m nach links und einem feinen Riss folgend (3R; orig. 3H,2Ks) bis zum Ende der offenen Verschneidung (nR). Nach rechts heraus und - bröselig - an breitem Riss zu überdachtem Bändchen; Stand (nR).
Rechts einem breiten Riss (Fr #3.5) folgend zum Band des "Originalen Normalweges".
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Winfried Eberhardt
 
Datum :  24.5.1964
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Einstiegriß ist sowas wie ein 'must do' (wenn man den 6ten Grad in der Nichthallenvariation beherrscht). Die Absicherung gestaltet sich recht übersichtlich, wobei v.a.ein Hex mittl.Größe die letzten Meter des Risses perfekt absichern helfen (wobei danach auch noch ein 3er-Friend sehr angenehm ist). Über den (nachträglichen) Bühler am Rissende freut man sich, auch wenn der weiter oben und links günstiger für den Weiterweg wäre.
Eine versteckte Perle und mit Abstand die beste Tour auf der Südseite des Bavaria! Es beginnt mit 10 m Risskletterei der schärferen Art in absolut senkrechter Wand. Fester Fels und gute Sicherungsmöglichkeiten - Ausdauer aber von Nöten. Nach Stand auf dem Band geht es links weiter in die eindrucksvolle, leicht überhängende Wabenverschneidung. Drei Ringe bieten vergleichsweise üppige Sicherheit und der Fels ist viel besser als er aussieht. Die 3 m-Dornengirlande gibt zugegebenermaßen kein attraktives Bild und sollte mal entfernt werden (stört aber nicht wirklich). Der folgende breite Riss ist dann leichter, das Gestein dafür etwas mürbe. Vom luftigen Stand in der Geierscheiße führt der Originalweg 3 m rechts durch einen weiteren breiten Riss empor (Fr. 3,5) und erreicht über flechtigen, sandigen Fels das Normalwegband weit rechts vom Standring in der Westwand. Die Tour wird im Schnitt nur alle zwei Jahre mal geklettert, wobei die meisten Begeher offensichtlich nach dem 2. Stand links über die Scharfenberger-Variante weitersteigen. Die ist zwar relativ sauber, aber anspruchsvoller abzusichern.
Eselsfels Massiv Talwandweg 7-
  Vom tiefsten Punkt der Talwand an langen Handriss (R) zu gr.Absatz (nR; evtl. Stand). Links über Rampe auf Pfeilerkopf, von dem aus eine zuerst kleingriffige Wand (2R, nR, Fr) zum breitem Band unterm Gipfelkopf führt (mit AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.11.1961
6 Kommentare 6 Kommentare
Für die 1.SL sollte man Risse mögen und/oder Piazen können und sowieso dem Grad gewachsen sein - kann schnell pumpig werden. Wir kletterten vorahnend die 1.SL mit Seil von oben. 2.SL: Allzu klein darf man aber auch nicht sein am 3.R. Fand die Wand richtig knifflig und klasse und top gesichert, ... und schwerer als VII-.
Viele kneifen im oberen Wandteil zum dritten Ring in die Tour links aus. Auch Kleine können diese grifflose Passage direkt mittels Untergriff klettern. Echt spannende Stelle!
www.morchel.org/die-klassiker/talweg-esel/
Wunderschöner Riss unten. Kann man piazen, dann wirds aber ungemütlich mit dem Sicherungen legen. Ich habs durchgeklemmt, damit das auf Hand geht musste ich aber v.a. unten ordentlich den Veterinär machen, was die Fortbewegung nicht ganz einfach macht, geht aber. Kann man mit Cams zukloppen (v.a. Grösse 1,2,3), oben auch toll. Grosse Empfehlung an Rissfreunde.
Schon so lange nicht mehr geklettert und die ist wirklich ein Traum vom Anspruch (Riss, Verschneidung, Wand, 35m) - klasse Tour vom Hans. Das Wändchen oben fand ich gar nicht mal so einfach für 7-. Vom Absatz weg zum ersten Ring in das Wändchen rein passt ein CAM1 in Lette links zum Clip absichern des Rings (der weit steckt).
Der Riss ist vom "Boden" weg gleich fordernd, lässt sich aber durch größere Klemmgeräte (Camalot 4 & 3) super sichern. Nach oben wird dieser bis zum Pfeiler dann immer leichter. In der Gipfelwand gibt es dann insgesamt drei Ringe, wobei besonders kleinere Kletterer am dritten Ring sich sicherlich über eine starre Exxe freuen.
Asselstein Südostseite Neue Südwand 7-
  Felsqualität unten viel schlechter als oben, daher ganz unterschiedlich frequentiert.
4m links von "Normalweg direkt" von links her zu - unsolider Felsnase mit Diagonalriss und gerade (H, mittl. Fr) auf das Band (s. "V: Westgratquergang"; ca. 5m links vom 1.R im "Normalweg").
Gerade (guter mittl. Rock) zu R und gleich nach links hinauf zu Delle im Überhangsgürtel (R) - hierher gelangt man auch rechtsquerend vom AR am W-Grat aus oder via "Critical mass". An Rissspur abdrängend hinauf unter Überhang (R) und leicht linkshaltend (auch in einem Rechtsbogen möglich) zu einem kurzen Fingerriss (Rock #4 o.ä.) - hier kreuzt "V: Vonlohrweg". 1m nach links und über Wand zu R unter der Abschlusswand und gerade empor zur westseitige Gipfelschulter (Stand-R).
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A0
Erstbegeher:  Rudolf Mohr
 Dieter Braun
 Reiner Braun
 
Datum :  30.4.1966
3 Kommentare 3 Kommentare
Eine San. des H unten (1.Sl) lohnt nicht, weil davor nicht sonderlich solides Gestein sowie nahe beim H ein perfektes Friend-Loch.
Mind. 2m weiter unten würde ein Bohr-H schon viel mehr bringen - und höchstwahrsch. dazu führen, dass es öfter auch von unten und damit originaler geklettert würde.
Bin nach wie vor Fan dieser Tour - aber objektiv betrachtet sind nur noch die 5-6 m rund um die Schlüsselstelle gut in Schuss (vermutlich weil`s da überhängt und keine Flechten wachsen). Davor und danach ist es natürlich auch noch kletterbar, hinsichtlich der Wegfindung jedoch kompliziert und von der Gesteinsqualität her deutlich bescheidener.
Meinen tiefen Respekt vor den Erstbegehern! Neben dem Lagerweg am Spirkelbacher ein weiterer Siebener aus der "Vorzeit". Die Schlüsselzüge an Auflegern mussten wohl auch schon damals zwingend freigeklettert werden. Klasse!
Geierstein Rechte Südwestseite Luger-Tor-Weg 7-
  6m links und oberhalb der O-Kante durch eine kurze Verschneidung zu markanter Schuppe. An ihr (R) zu Lochreihe, an der nach rechts (2R) bis in eine Wabenwand gequert wird. Empor zum 4.R und abdrängend hinauf (R) zu einer bequemen Nische (R, Stand).
Ab hier nicht mehr ganz so schön wie unten. 2m empor auf ein breites Band und weit nach rechts zur NO-Kante. Rechts bei R empor (R) und linkshaltend durch die O-Wand (R) bis um die SO-Kante (R). Links von ihr z.G.
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Tourenlaenge:  45m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 Hugo Erhart
 
Datum :  24.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/luger-tor-weg/
1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen
Rötzensteinpfeiler Südwestband Kleine Verschneidung 7-
  Durch die markante Verschneidung z. AR (am Grat).
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  28.8.1966
3 Kommentare 3 Kommentare
Der nAR war nicht sonderlich vertrauenswürdig, weshalb ich - etwas weiter oben - heute mal nachgebessert habe.
Der alte Gerüstanker könnte bei Gelegenheit noch raus.
Ob Rocks oder Friends hier kann nach Herzenslust so einiges gelegt werden. Einige Keile kann man "von hinten durchstecken", weshalb sie den Friends sogar vorzuziehen sind. Der Friend 3 (an der etwas abdrängenden Stelle noch vor den R) und der Friend 0,5 (im Ausstiegsriss links hinten) waren sehr hilfreich. Schade, dass es so wenige "leichtere" Touren am Rötzensteinpfeiler gibt.
kann mit einem Satz Rocks perfekt abgesichert werden.
Rindsbergpfeiler Südseite Lange Westwand direkt 7-
  Vom rechten Rand einer ebenen Fläche gerade über die Wand (Fr #1, 3nR) in eine seichte Gufel (nR). Hier gerade empor (2R) zu gestuftem Fels und z. AR (gemeinsam mit "...Eugen").
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.7.1977
15 Kommentare 15 Kommentare
gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.
die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)
Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.
oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum AR
oder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).
Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...
Ich fasse zusammen:
* Der erste Ring wurde versetzt.
* Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
* Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
* Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
* Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!
Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!
Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.
...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?
Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....
...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!
Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......
...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!
Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Lagerweg 7-
  Rechts der Bank an abdrängendem Riss und durch Miniverschneidung zu Absatz (Baum). Noch kurz am Riss (Fr #3) und über verkeilte Blöcke rechtshaltend (Rock #6) zu Rissrinne und empor z. Grat (Stand an Baum o. rechts AR v. "Jabberwocky").
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  26.7.1942
5 Kommentare 5 Kommentare
Der Einstieg ist klar die Crux... Wer dem Richterführer vertraut und denkt man klettert ne 6+ wird am Einstieg wahrscheinlich verzweifeln... Vor allem als Vorsteiger sollte man im 7er Bereich sicher unterwegs sein oder man ist ein Rissspezialist... Wer gut klemmen kann ist ganz klar im Vorteil. Selbst im Toprope war das ne harte Nuss..
Zur Absicherung im o.T.: die angegebenen beiden Geräte liegen dort, wo einem kein Block entgegen kommen sollte.
Ich glaube (nach gestriger Sondierung), dass man bei minimaler Vorsicht dort keinen Ausbruch produziert.
Der Block sollte entfernt werden! Das schlimme ist das manche bestimmt im Vorstieg auf Adrenalin über dem Block einen 3er Friend verbauen da die Stelle dazu einlädt.. Sollte der Vorsteiger in diesen Friend fallen lösst sich der "Hängeschrank" und erschlägt mit seinen 200kg den Sicherungsmann!!
...Ähem,also im oberen Teil steckt so ein Block seltsam in der Verschneidung verkeilt,groß wie ein Hängeschrank einer pfälzer Einbauküche.Sollte man sich mal anschauen...Bin gestern auf die Reibung des "Jabberzwischenquetsch"ausgewichen.Kein Aprilscherz!
Entgegen der Bewertung im Leckerschmeckerbilderbuch finde ich auch:Hier wurde in der Pfalz vor(fast)70 Jahren der untere 7.Grad gemeistert.Übrigens ohne die heutigen "Hilfsmittel".Die Schwierigkeit ist der Einstieg.Wurde,aber Hallo, in einem "Blockkletterführer" sogar mit "Fb 4+" bewertet!Ein paar Drahtkabelkeile genügen als Absicherung.Ansonsten schöne Züge an gutem Fels.
Drei Felsen - Mittelmassiv Bogenverschneidung 7-
  Etwa 10m links oberhalb der "Falkenverschneidung" bei kurzer Verschneidung einsteigen und an Riss zum 1.R links in grüner Wand. Gerade zum 2.R und bei Bändchen nach links zur bogenformigen Schuppe. An ihr (2R, SU) empor zum gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Gerade empor zu den letzten Metern der "Falkenverscheidung".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.4.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...
Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.
Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.
Drei Felsen - Mittelmassiv Lineal 7-
  Knapp links von "Noumoos" gerade empor (Fr #1) zu nR und an Rissspur zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #2.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu nR u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
Darstein Abseilwand 7-
  Knapp links des Einstieges zum "Normalweg" gerade durch die abdrängende Wand (2R, Ks) z. AR.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Dieter Braun
 Rudolf Mohr
 Reiner Braun
 
Datum :  22.5.1965
4 Kommentare 4 Kommentare
Klasse Kletterei - Strukturen wie im Kalk! Na gut, ein bisschen Gefühl braucht es sicher, aber wer den Schwierigkeitsgrad beherrscht, kann hier schon mal einsteigen. Drei Sicherungen auf 20 m ... Klettern wie in Sachsen!
Einstieg ist mittlerweile Brennnesselfrei und die Route relativ sauber. Ansonsten sind die Vorkommentare zu beachten.
Schöne Tour an festen Waben und tollen, "unabgekletterten" Felsstrukturen. Ein oder zwei Ringe mehr und man könnte das auch gut vorsteigen, denn richtig was legen ist hier eher schwierig. Ansonsten bleibt die Toprope-Möglichkeit und die lässt sich gut genießen. Die Bewertung (7-) geht in Ordnung. Den Einstieg sollte man direkt probieren (nachdem man die lästigen Brennesseln und den anderen Bewuchs ein wenig eingeebnet hat).
War vom Hörensagen her wohl mal eines DER Testpieces der späten 60er Jahre. Die beiden Haken fand ich allerdings schon vor zehn Jahren gegen Ringe ausgetauscht. An die Begehung habe ich trotzdem keine allzu guten Erinnerungen. Bewertung kommt hin und die Tour ist halt ziemlich "unabgeklettert".
Luger Friedrich Südwand Direkte Südwand 7-
  Die Plattenflucht ca. 10m links vom "Pfeilerweg" wird von zwei breiteren Rissen durchzogen, die oberhalb eines abschüssigen "Bandes" beginnen. Durch kurzen Erker und rechts heraus (nR) [Hartmann, Dengel; 14.7.1987; früher über eine Eiche und deren Äste] auf dieses Band (nR).
Durch den linken Riss (mind. Fr #3, dann Fr #2.5) zu seinem Ende (nR). In Linksbogen (o. auch direkt) z. ehemals 1.!R und rechts davon an runden Höckern (Fr #1.5, Rock #6) gerade zu einem kurzen Fingerriss (R). Gerade (R, Fr #1), zuletzt mit Hilfe eines Bäumchens an das rechte Ende eines Bandes (nR; Stand; 35m "talwärts").Diese Stelle erreicht man auch recht einfach von der SW-Kante aus.
Über die Platte zu einer Felsnase und zu kurzem Handriss (R). Ihn empor und an abdrängender Kante (2R) zu Band (n. Stand-R) u.G.
  Detail
Tourenlaenge:  50m
Ringe:  11+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  25.6.1955
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/direkte-südwand/
Perfekte, abwechslungsreiche und lange Linie. Absicherung problemlos (bissle aufpassen, das man sich in der ersten Sl keinen zu argen Seilzug bastelt, weil mam eigentlich dauernd zu den reichlich vorhandenen Ringen noch was legen könnte). Bouldereinstieg, Schulterriss, Handriss, Platte, Fingerriss und Henkelüberhang wird einem alles geboten!
Hülsenfelsen Linke Ost- u. Südseite ET-Südwandriss 7-
  Ganz links in der Südwand an kurzen Riß zu R. In einer Linksschleife über ihn, dann rechts aufwärts zu Rißüberhang (R, evtl.Stand). Über ihn (R, Ks) und Riß z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Josef Hasselwander
 
Datum :  13.10.1963
3 Kommentare 3 Kommentare
Anspruchsvoll für 7-, nach dem 3.R noch nicht gelaufen!
Am besten kompletter Satz Fr mit nehmen, zum 2.R ungesicherte Platte.
Muss Ingo voll zustimmen! Super Tour! Brüchig ist anders... Vom ersten zum zweiten Ring mal etwas weit (mäßige Fusselschlinge), lässt sich aber dank Luxusgriffen gut klettern. Stand machen wäre unlogisch, besser durchsteigen. Der Rissüberhang geht gut (gute Wabengriffe und saugender Handriss). Nach dem zweiten Ring wills mal nicht mehr so gut klemmen, da empfand ich es am schwersten. Empfehlung!
Besser und vor allem fester, als es von unten aussieht! Nach dem 1. R geht's gleich anstrengend los, wenn man dann am 2. R denkt, man ist oben, kommt noch ein Stück Rißverschneidung, wo auch mal geklemmt werden darf. Super!
Sternfelsen Hauptgipfel NW- u. N-Seiten Nordwand 7-
  Vom Talwandfuß den Hand- u. Fausriss hinauf zu R unter der glatten Westwand. Nach links zu R und teils abdrängend linkshaltend (R) z.Wandeinbuchtung (R). An Rissansatz (R) hinauf und diagonal nach rechts in eine linksgeneigte Verschneidung (Stand, R).
Linkshaltend über die Platte, zuletzt gerade zu abdrängender Stelle (R). Nach rechts hinaus und um weitere Kante (R) auf liegende Wand. Linkshaltend (ident. mit "V: Nordwestvariante") hinauf auf das bequeme Band unterm Abschlussdach (evtl. SU; s. "Nordwandquergang"). Vom Stand-R rechts gerade über den Überhang (R) z.G.
  Detail
Ringe:  11
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Herbert Engel
 
Datum :  14.8.1941
7 Kommentare 7 Kommentare
Fande die Tour super!! Vom 1 stand weg auf der Platte wäre Ring nicht schlecht, da man nichts legen kann und auf Moos belegte Reibung klettert.
Der Fips wird da wohl in den Direktausstieg des Nagu-Weges geraten sein ... da hat er es sich nicht wirklich leicht gemacht. Bin den Weg jetzt (nach über 20 Jahren) auch mal original ausgestiegen. Die (nervliche) Barriere ist es eigentlich vom Band wegzukommen - ein guter 2er Friend entspannt da die Situation. Und nach dem Clippen der Rostgurke entdeckt man rechts daneben plötzlich die neue Franzosenöse. Ausstieg dann zwar sehr exponiert aber henkelig.
Wir haben nach dem ersten Stand einen Alternativausstieg zum Sattel gemacht, der in keinem Führer erwähnt wird: links haltend zu kurzer Verschneidung mit zwei alten geschlagenen Haken und darüber hinweg.
Der Zwei-Zentner-Brocken am 4.R sollte besser entsorgt werden.
Cam 0.5 und 0.75 bis zum ersten Ring, danach dann genügend Ringe (SU noch, wenn man den Nordwandquergang erreicht und nicht über das Dach aussteigt). In der ersten SL teils etwas kräftig, aber die zweite ist genüßliches Steigen an abwechslungreichen Felsstrukturen.
Die Felsqualität der 2.SL ist besser als es von unten aussieht (zumindest bis unters Dach). Wer am ersten Stand abseilt ist selber schuld.
Feine Tour! Alles dabei: Unten ein Hand/Faustriss, dann mal kräftig, danach ein plattige Querung. Dazu noch super abgesichert. Machen!
Nonnenfels Süd- u. Westseite Jubiläumsriss direkt 7-
  Fast vom tiefsten Punkt an einer oben nicht ganz soliden Schuppe 5m hinauf und nach links über kieselige Wand zum Überhang, an dem der prominente Hand- und Fingerriss beginnt (gr. Hex in Lette möglich). Dem Riss folgend (2R, mittl. Hex, kleinere Fr's) zu seinem Ende und R (orig. Stand) [Erstbeg. s. "V: Originalausstieg"].
3m gerade hinauf und bei R nach links in die Ausstiegspaltte von "Im Westen...", über die man zum Quergang der "Alten Route" gelangt (AR, Wandbuch).[der sog. "Idealausstieg" von R. Mühe um 1977/78]
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Der Riss schluckt problemlos alle Cams bis Gr. 2 und läßt sich (auch an der Schlüsselstelle) gut klemmen. Nach dem Riss kommt ein guter Schüttelpunkt und dann konzentriert durch die Platte. Dort am besten die Ringe wegen Seilzug verlängern.
Tja, hier stimmt die Linie, gibt´s z.B. im F-Jura so nicht!
Auch nicht so eine Historie, unsere Highend-Youngsters & Ladies verweigern hier gern mal den Vorstieg. Grund: Die Schlüsselstelle im oberen Rissteil muss immer noch mit Keilen (evtl. gar besser als Friends) gesichert werden.
Also: 500€ am Gurt bringen´s nicht wirklich, solides Lege-und ein wenig Klemmhandwerk sind von Nöten.
Wolfgang G. hat den Riß 1976 zwar frei, aber nicht rotpunkt begangen, nachdem Richard M. zuvor einigemale im Toprope gezeigt hatte, daß der Riss bei 7- frei zu klettern war.
Kurz darauf wurde die Tour von dann von R. Mühe "all-nut" und clean (ohne die Rostgurken) rotpunkt geklettert.
Richard Mühe: "Zur historischen Richtigkeit noch folgende Anmerkungen:
Der "Idealausstieg" gehört im Wesentlichen zum "Im Westen nichts Neues", die kurze Verbindung also vom Jubiläumsriss nach links zum "Im Westen.." wurde von mir damals mit Blick darauf erstbegangen, daß der originale Jubiläumsrissausstieg ein nicht eleganter "Auskneifer" war.
Und: Der "Idealausstieg" als oberster Teil von "Im W.." wurde von mir damals zähneknirschend als Kompromiß erstbegangen…"
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Südwände Direkte Südwand 7-
  Vom Beginn des (eher botanischen) "Einstiegsbandes" an einer rechtsgeneigten Rißspur (2nR) zu H und nach rechts zu weiterem Riß mit nR. Hier empor zu einer Wandeinbuchtung mit R (hier evtl. Stand). Kurz gerade, dann in Linksbogen (Fr3, SU) zu R und gerade (SU) zum 1.R des "Alten Südwandweges" (Stand). Etwas links gerade durch die abdrängende Wabenwand (mittl. Fr) zu Handriß mit nAR (o. durch Düne hinauf zum nR im "Normalweg").
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Robert Breitsch
 
Datum :  26.5.1963
4 Kommentare 4 Kommentare
Lang und eindrucksvoll, aber immer noch recht flechtig und im Mittelteil auch sehr bröselig. Nachdem oben die nR raus sind, ist es auch ziemlich E1. Es liegt zwar ein Cam 0.75 in den Waben, testen möchte ich den aber nicht (filigraner Fels), außerdem ist das breite Band drunter, bei der Seildehnung ... Sichern vom Stand aus ist auch nicht so gut, da man in den Stand rauscht, wenn der Cam kommt. M.E. hätte man einen nR belassen können, aber die Historie ...
die beiden nR in der Abschlusswand sind seit heute Geschichte
Sollte wahrscheinlich mal öfter begangen werden, derzeit ist von "außergewöhnlich schön und klassisch" wenig zu spüren. Unten reichlich beflechtet, oben stellenweise ziemlich brüchig (Nachsteiger brach einen ordentlichen Klumpen raus). Die Absicherung ist soweit üppig, lediglich Reepschnur sollte man vielleicht mitnehmen. Der Ausstieg durch die Steildüne rockt- gruseln im IIer-Gelände. Von dort aus am besten über Normalweg/Abseilwand zum AR.
...über die ersten 3 nR muss man finde ich nicht diskutieren, ist immer noch anspruchsvoll. Der vierte ist auch okay, aus den oberen beiden sollte man einen machen. Kommen beide wieder weg ist es ziemlich moralisch und wird wahrscheinlich nicht oft gemacht. Ich bin die Tour mal vor vielen Jahren geklettert (damals bin ich das Herzschlagfinale rausgeklettert) und finde es jetzt etwas entspannter aber immer noch anspruchsvoll für den Grad. Ein E1 hat sie jetzt nicht mehr!
Adelsnadel Talwand 7-
  Vom 2.R in der "Großen Südwand" 3m gerade empor zu R und nach links den R folgend zu überdachtem Einschnitt in etwa zweidrittel Wandhöhe (R). Zuerst an Schuppe gerade, zuletzt leicht rechtshaltend zum Ausstieg (mit nR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  8.7.1933
3 Kommentare 3 Kommentare
Im Gipfelbuch stehen die Namen beider Erstbegeher drin.
Zum 1. R beruhigte mich ein 3er Cam (rechts der Kante); 3.R (verlängern) ist (versteckt) kurz vor Linksquerung; 5.R geht stressfrei mit "Panikschlinge"; Ausstieg genussvoll henkelig mit bombigem mittlerem Cam in Lettenloch: Intensive, super Tour mit luftiger -gut gesicherter- Schlüsselstelle.
Nach Angaben von Richard Scheerer hat er den Ausstieg alleine und ungesichert gemacht, weil sich Heinrich Kauther wegen der "übermäßigen Nagelei" abseilte und nicht mehr mitmachne wollte.
Dingentalturm SO-Wand Juniwand 7-/7
  Vom steilen Hang von rechts her "windig" zum Fingerriss, der den u.T. der SO-Wand durchzieht. An Überhang (R) in Rechtsbogen empor - je direkter desto "kräftiger" - und dem Riss folgend (Rock #9) zum 2.R. Noch 1m gerade empor, dann diagonal links über abschüssiges Bändchen zu einer Wandeinbuchtung (R). Einen kurzen Faustriss hinauf und nach links zu seichter Rissrinne. Ihr folgend zum Ringband (Stand, nAR; 35m! zum Boden).
Rechts bei Rissspur 2m hoch und nach links zu R. Gerade empor und bei kurzem Riss (gr. Fr) z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  2.6.1964
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...Bisher kein Kommentar zur Juniwand!Hier meine Abhilfe:Ein großer Weg an einem wunderbar hohen Turm!Ist durch die Baumfällungen in einem weniger bewachsenen Zustand als im letzten Jahrtausend!Am Einstieg konzentriert bleiben,den Sicherungsmann/frau am Eichenstumpf oberhalb festmachen,sonst gibt es im Falle eines Falles einen Synchronabgang zur Forststraße!Ansonsten warten 40 klassische Klettermeter auf den keilbewehrten Aspiranten.Natürlich enden Ringbandkneifer am Rinnthaler Dorfpranger,der Ausstieg gehört dazu!
Dingentalturm Südwestseite Westwandverschneidung 7- bis 7+
  Der tief eingeschnittenen Verschneidung in der SW-Seite folgend (R) und linkshaltend (Fr #2) z. 2.R. Hier schwerer "Aufrichter" und Hangel nach rechts zu Rissüberhang (R rechts davon, evtl. Stand). Über ihn (Fr #3) und weiter dem Risssystem folgend (mittl. Hex, Fr #3.5) zu seichter Nische (R, Stand). Rechtshaltend empor (Fr #1.5) und an nR vorbei z. Schulter an der Talkante (s. "V: Ringband"; Stand-R).
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Tourenlaenge:  38m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  9.5.1964
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/westverschneidung-dingental/
Die 6+-Bewertung ist schon für Riesen eine Lachnummer, Zwerge klettern an dieser Stelle sicher den unteren 8. Grad!
Wer den "Aufrichter" am 2. Ring für 6+ als zu schwer empfindet, kann versuchen eine Schleife über die linke Kante zu klettern (versteckte, tiefe Lettentasche). Damit ist man immer noch ein "Aufrechter".
Bavariafels Ostgrat-Südseite Pfeilerverschneidung 7
  Ca. 6m links der "Ostgrat-Südverschneidung" entweder von unten oder über Grasband von links her zu schmaler Verschneidung mit Rissspur. Ihr folgend (2R, 2Ks) z. nAR am Grat.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  19.3.1966
5 Kommentare 5 Kommentare
Toller Klassiker, der sich gut absichern lässt. Aber stimme pwe zu, der erste Ring sitzt zu hoch. Der lässt sich für Kleine auch nicht mit der Panikexe vom Band klippen. Empfand die Kletterpassage am ersten Ring zudem als Crux. Der weiche Fels oben ist wenn man vorsichtig klettert, kein Problem. Über dem Dächle passt rechts ein ringwertiger Cam 1.
Nach dem zweiten Ring oben gut abzusichern. Einige Griffe und Tritte werden oben immer brüchiger und sind mit großer Vorsicht zu belasten.
Deutlich leichter und viel schöner als die Flugratte. Es gibt einen kleinen, aber sehr positiven Griff für rechts, von dem man den 1. R ganz gut "dynamisch" klippen kann.
Gleich zwei Aufwertungen an ein und demselben Felsen ... Das hier nicht mal die Dämme brechen!
Gehört von der Linie und der Kletterei zu den Klassikern. Oben raus sollte man noch Reserven haben (Keile und Kraft). Die eigentliche Schwierigkeit liegt allerdings im Einhängen des ersten Rings. Würde dieser 15cm tiefer sitzen könnte man ihn direkt vom Band klippen- den Tourencharakter würde das nicht beeinflussen.
Has Nordostseite Ostwandriss 7
  Durch den markanten Riss im zentralen Wandteil.
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Tourenlaenge:  29m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Günter Christoph
 
Datum :  4.11.1951
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Hab's ganz klassisch angegangen und war angenehm überrascht über den gutmütigen Weg, auch für den Grad, man müß halt auch mal gscheit klemmen und Crux ist praktisch toprope. Vor 1.R liegen gute Ks, 8er und Flachband im Überhang. Den 2.R kann man getrost auslassen, da kurz drüber 'ne bombensichere 11er liegt und obenraus nochmals 11er tief in den Fels gebastelt. Dem Krümelmonster bin ich aber nicht begegnet, gibt weitaus schlimmeres im Gewänd und Ausstieg läßt sich sorgenfrei aushangeln.
Wie man dem Kommentar des Mister G. schon entnehmen kann, beileibe keine gängige 7. Der Rißüberhang ist hart und für meine Pfoten eine ungängige Klemmbreite. Für den Teil nach dem 2ten Ring sollte man sich evtl. noch was in der Größe von nem Cam 3 aufheben, da es dann doch noch recht keksig wird, bis man durch das Loch in den NW sieht, man im Falle eines Abgangs aber noch auf den Pfeilerkopf klatschen kann. Hatte ich leider nimmer am Gurt, es gehen zwar auch andere Sicherungen, war aber nicht so überzeugend. Obern raus dann siehe Ostwand-Variante zum NW.
...Hier schick ich immer meine Spoklefreunde rein("8+ Onsight"),um Ihnen die nötige Demut beizubringen...
Große Weiherwand Westverschneidung 7
  Durch mächtige Verschneidung und Riss (früher Ks) empor zu trichterförmiger Erweiterung (R, evtl. Stand). Immer noch in der Verschneidung unters Dach, 4m nach rechts (Fr #1 o. auch kleinere), dann gerade (R,nR,R), zuletzt rechtshaltend z. nAR bzw.G.
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Tourenlaenge:  30m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  1.6.1963
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(n)AR erneuert sowie nicht abgesproch. nR vorm 2.R entfernt (gemäß SanSi-Beschluss)
Dem AR haben wir gestern nicht mehr bedingungslos vertraut - kling seltsam; deshalb jetzt vorübergehend ein Karo am R drunter hinterlassen.
Bez. der "vielen" nR in der Route und eines Sansi-Beschlusses muss ich dort ja ehh antreten - und dann wird die Sache mal genauer inspiziert.
Also ich habe 5 R gezählt. Nach dem ersten R kommt noch eine Öse, wohl der letzte Ring von "Adieu Kurt" (sitzt mitten in der Route der Westverschneidung)
Die cleane Rissverschenidung ist super und läßt isch mit gängigem Gerät (bis Cam 4 unten) gut absichern. Die Wand oben raus ist dann kräftig. Unter homogen verstehe ich was anderes (lange Rissverschneidung vs. kräftige und abrängende Ausstiegswandkletterei). Oben ist nicht alles fest, da stecken dann aber viele R.
Unter sehr gut abzusichern mit Keilen und Friend`s. Sehr schöne und homogene Tour. Oben zum Ausstieg knifflig.
Darstein Nordriss 7
  Rechts in der NW-Wand den rechten zweier paralleler Risse hinauf (2R) zu Höhle (R). Über Rissüberhang (R) und bewachsene Stufen (mit Baumhilfe) weiter z. Gipfelplateau.
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  17.7.1942
5 Kommentare 5 Kommentare
Das Anklettern/Einhängen des 2.R ist heikel. Auch wenn es knapp über dem 1.R ist verkürzt ein Fr 3.5 die Sturzhöhe
Man kann unten einen Cam 2 legen und trotzdem noch klemmen. Ich würde nie auf die Idee kommen, das bei den runden Risskanten zu piazen. Zum zweiten R fand ich es schwerer als zum ersten. Einer der ganz wenigen Risse im Revier, wo ich mir die Hände getapt habe und es das Klemmen wirklich besser macht.
Laut altem Gipfelbuch waren beide Gessner-Brüder bei der Erstbegehung beteiligt.
Bis zum 1. Ring noch ganz gängig: von der letzten guten Klemmstelle beidhändig anziehen, beide Füße hoch und weit rauflangen. Zum 2. Ring hin klemmt der Riss nicht mehr und man darf sich mit schlechten Schalen und Löchern abmühen (immerhin fester als es aussieht). Danach deutlich leichter! Am Stand könnte man natürlich umlenken ... aber das wäre doch schade, oder?
Super Tour mit tollen Felsstrukturen, die fester sind, als es von unten aussieht! Gleich vom Boden weg die Crux, entweder als Handklemmer oder Piaz (wenn man klemmt, wird es schwierig, einen Friend zu legen...). Auf Ringhöhe im Riß dann ein Rettungshenkel. Dann noch anhaltend zum 2. R, danach wird's deutlich leichter und lässt sich mit einigen Friends und Keilen auch gut absichern. Der Ausstieg nach dem 3. R. ist nicht mehr so toll, geht aber mit Baumhilfe gut. Der Bouldereinstieg kam mir sehr schwer für den Grad vor, kann aber auch an der Hitze gelegen haben... --> die beste Tour am Darstein!
Backelstein Vorgipfel Rote Wand 7
  Links der S-Kante zieht eine Finger-Hand-Riss zuerst leicht rechtsgeneigt in die mächtige Wabenwand empor. Von einem Block erreicht man den Riss (direkt von unten etwas schwerer) und gelangt piazend (Rock #9, R) zu einer Rissschuppe (R). An ihr (Hex #9, Fr #1.5) hinauf bis man wieder die S-Kante erreicht. Gleich nach rechts in die Wand (SU) und gerade zu R bei lochartigem Einschnitt [orig. wurde hier nachgeholt].
3m horizontal nach rechts zu R und gerade an griffigen Waben bis zu deren Ende (SU). Abdrängend zu R (hier läßt sich gut Stand machen) und gerade (R) in flacheres Gelände mit nR (abwärts 36m). Linkshaltend über Rampe z.G.
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Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  14S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  21.6.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt Recht geben! Tolle abwechslungsreiche lange Tour und anspruchsvoll im Vorstieg. Mit genug Zeit, Kraft und Muse kann die Tour sogar plaisir-mäßig abgesichert werden (Cam 0,4 - 3 sowie 2 SU).
...Also los,Herr G.:Hier haben wir einen der besten 7ner im Pfalzgebirg.Der Vorstieg ist anspruchsvoll!Wer nicht im Einstiegsriss sicher mit den Drahtkabeldingern umgehen kann:Finger weg!Vom 2.R bis zum Rissende machen sich die Sechskantteile hervorragend!Ansonsten die Sicherungen schön verlängern und in einem Rutsch zum letzten R.!Drei schwere Stellen warten auf den klettertechnisch erfahrenen Aspiranten:Der Spreizeinstieg in den Riss unten,am 2.R,am vorletzten R.
Luger Friedrich Südwand Freundschaft 7
  In S-Wandmitte an markantem, aber kurzen Handriss zu leicht abdrängendem Aufschwung. Weiter über Platte (2R) und rundem Riss (nR) zu gr.Verschneidung (R; ggf. Stand). Kurz unter Dach und nach rechts (R) zu Handriss. An dessen Ende rechts über abdrängende Wandstelle (R) zu Fingerriss, der auf die S-Kante und zum Ausstieg vom "Pfeilerweg" führt.
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Tourenlaenge:  50m
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Robert Breitsch
 Dolf Jung
 
Datum :  22.8.1964
3 Kommentare 3 Kommentare
Der letzte Ring befindet sich exakt 36m! über Grund. Also Vorsicht beim Ablassen
Aktuell relativ sauber. Dennoch: Für 7 ganz schön hart. Es ist erst vorbei, wenn man, deutlich über dem 2. R., den ersten passablen Seitgriff im unten sehr runden und abschüssigen Riss zu fassen bekommt, der Schritt nach rechts zum Riss erschien uns als der schwierigste Zug des Ganzen. Keine Möglichkeit für mobile Sicherungen in der Platte. Man beachte das Datum der Erstbegehung.
Zum ersten R ist konzentriertes Klettern angesagt. Leider sind Griffe und Tritte z.Z. nicht richtig sauber, was die Sache nicht leichter macht. Für den 2.R ist eine präparierte Schlinge mit offenem Karo ("Überstrecker") sehr hilfreich. Danach nicht all zu hektisch über Kieselplatte zu rundem Riss. Wer es bis hierher geschafft hat, braucht sich vor dem Rest nicht zu fürchten.
Pferchfeldturm Südostseite Zentrale Südwand 7
  Vom Einstiegsblock am "Kleinen Südriss" gerade empor (nR) und kurz nach dem 2.nR und nach links zu SU. Hinauf in die gr.Nische in Wandmitte und leicht rechts heraus zu überdachtem Bändchen (R). Ausgesetzt über fragile Wabenwand, oben - orig.- linkshaltend z. letzten R der "Großen Südverschneidung" oder auch rechtshaltend (nR) z. östl. Fuss des Gipfelaufbaus (AR).
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.7.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Sehr löblich HJC. Was passiert mit dem alten Schrott in der Direkten ? Auch Tausch ? Und hatte Thomas einem nR oben zugestimmt ?
2.R saniert (der alte muss, nach fotogr.Doku) noch abgeflext werden.
Hab' zudem den ehem. einzigen H - der schonmal "bescheiden" saniert wurde - durch einen wirklich grundsoliden (langen) Bühler ersetzt. Auch hier kommt das "Alteisen" nach fotogr.Doku noch weg.
...Hallo Herr Felswart! Hier spricht ihr technischer Berater: alle 4 Ringe in der direkten, zentralen und der zentralen Direkten sollten bezügl.eines "Umtausches" überprüft werden!Grüße!
2.R ist schon sehr dünn...
Realistisch betrachtet ist die Passage nach der fixen SU-Schlinge im Vorstieg quasi "unkletterbar" - da bröselt mittlerwiele aber auch alles! (Auch die Querung zur großen SU in der "Großen Südverschneidung" ist keine echte Verbesserung.) Zudem sitzt der danach folgende R in nicht super solidem Fels! Also beendet man derzeit besser die Tour an der fixen Su und am besten so wie man hochkam...
Honigfels Bärenbrunner Weg 7
  In der Mitte der W-Wand bei Felsnase (kl. Fr links) zu R und über Wand (mittl. Fr) zum 1.R vom "Normalweg". Gerade und rechtshaltend empor, zuletzt über hervorstehende Platte zu Band unterm Abschlussdach (H). Sehr ausgesetzt gerade und dann rechtshaltend über dieses z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  19.9.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
40 Jahre Honig Nordwestwand …. Warum in wenigen Zeilen ausdrücken wollen, womit man auch Nachmittage beim Psychiater zubringen könnte? Vielleicht doch so viel:
Zu eventuellen Fragen (auch gut gemeinten) nach der Sinnhaftigkeit oder Vertretbarkeit: Kein Kommentar!
Die recht harmlos anmutende Routenbeschreibung hier relativiert sich jedenfalls sofort, wenn man einmal Hand angelegt hat. Der Fels ist auf weite Strecken baufällig – unabgeklettert sowieso – und die beiden, neben dem Normalwegring vorhandenen Fixpunkte sind mittlerweile leider auch Schrott. Wirklich verlässliche zusätzliche Sicherungspunkte ("Placements") sucht man vergeblich, passiert dafür jedoch gleich mehrere "Points of no return".
Die E2-Bewertungen einer 'Wilden Jagd' oder einer 'Walpurgisnacht' im Daigger-Cron sind ein Witz im Vergleich hierzu und klettertechnisch groß leichter ist es eigentlich auch nicht. Nach heutigen Weichspül-Maßstäben müsste man für das Gesamtkunstwerk ungefähr 8- und E 3 auswerfen
... und die ganze Wand unter Denkmalschutz stellen!
Schützenwand Goldener Mittelweg 7
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 und Gef.
 
Datum :  1978
4 Kommentare 4 Kommentare
Bis zum ersten Ring konzentriert klettern, erst danach gut absicherbar. Spannend, wenn man direkt über das Loch klettert, der kl. Friend im Loch hält!
Fand das Einhängen des ersten Rings relativ wacklig, und man sollte sich dabei gut drauf konzentrieren, daß einem die Hufe nicht abrutschen. Hab den weiteren Weg als ziemlich pressig in Erinnerung. Saubere Rotpunktbegehung steht noch aus...
Lässt sich mit kleineren Cams gut absichern und der Fels ist bombenfest.
Kann man noch gut im Toprope mitnehmen und genießen, wenn man vorher die Südverschneidung geklettert hat. Sehr lohnende Gleichgewichtsübung an kleinen Leisten, die im Vorstieg aber wohl eher das Prädikat "spannend" hat.
Bundenthaler Turm West- und Nordwand Abseilwand 7
  Dicht links neben und an der NW-Kante den R folgend, am 4. orig. mit Rechtsschleife - o. auch direkter - zum 6.R (wo die Kante überhängend wird; evtl. Stand). Rechts der Kante zu R, kurz gerade, dann rechtshaltend (R) zu einer Mulde und hier noch kurz hinauf unter den Abschlussüberhang (AR).
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  5.9.1943
4 Kommentare 4 Kommentare
Eine wunderbare Tour! Abwechslungsreich, irgendwie durchgehend fordernd (v.a. wenn man die Linie nicht trifft) und mit "direktem Ausstieg" ein athletisches Finish. Der Flechtenbewuschs zum Stand ist wahrlich etwas verwunderlich, aber es lässt sich noch alles greifen, was man braucht. Übrigens habe ich verweifelt einen Ring gesucht (sind ja angeblich 8R) - siehe Kommentar Alex - da ist der Ring also...
Ach du meine Güte, so oft geklettert und erst am Wochenende entdeckt, dass ein Quergang am 4.Ring nach rechts um die Kante zu einem 5.Ring leitet, der das ganze "leider" zum Pfälzer Plaisir macht und den run out direkt über den 4.ten zum Stand dadurch umgeht - das erklärt demnach auch den Flechtenbewuchs in der Platte. Zudem ist dieser Ausstieg deutlich leichter als die Platte direkt. Den 5.ten Ring sollte man allerdings mit einer Bandschlinge soweit verlängern, dass sich das Seil nicht in der Schuppe unter dem 5.Ring verklemmen kann.
zum 1.ten stand hin wird das immer grüner - die letzten 5m sind total zugeflechtet - da muss man jetzt bisschen aufpassen oder wieder gescheit beklettern. klettert heute wohl keiner mehr -zu langer runout zum stand ?
Findet man die leichteste Linie auf Anhieb, ist es sicher nicht schwerer als 7-. Wenn nicht, kann`s schnell auch deutlich schwerer werden. Tendenziell eher rechts an der Kante klettern. Oben in der Reibungsplatte ein bißchen gewusst wie.
Asselstein Nordwestseite Petra-Route 7/7+
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und am 2.R (evtl. Stand) nach links zu R. 2m gerade, dann schräg links aufwärts (R) und nach rechts zurück zu R unter abdrängender Stelle. Gerade (R) zu Nische. Entweder - orig. - gerade an einem Riss oder rechtshaltend über die Wand (Fr #1) zu Rissüberhang (darunter ein nAR). Über ihn zu Band und gerade an Riss, zuletzt Wandstelle (R) z. Gipfelaufbau. Westseitig wie "Normalweg" zur Wetterfahne.
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Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Roman Koch
 
Datum :  8.10.1971
3 Kommentare 3 Kommentare
@Steff: Die Reepschnur ist nicht mehr notwendig da die Gurke durch einen R ersetzt wurde
Recht unübersichtlich... Stand haben wir am Ende der Querung gemacht (vorsichtig mit dem abgespaltenen Block umgehen!), der Ring darüber war doof einzuhängen (angerostet, außerdem unvorteilhaft platziert). Dann wird man von den Griffen unweigerlich in den Nordstern geleitet, nur um sich zu fragen, wie man nach rechts zum R kommt. Es geht schon, aber das hat der Winne mit 6-/A1 bewertet? Respekt. Die auf den Ring folgende Gurke habe ich nicht einhängen können. Wer dies will, sollte eine Reepschnur parat haben.
Wie beschrieben in zwei Seillängen eine der besten und eindrucksvollsten Asselstein-Routen in diesem Schwierigkeitsbereich. Lang, luftig, fester Fels, interessante Züge, wenig Magnesia-Hilfen. Nach der Schlüsselstelle am Scharfi-Ring kann links ein guter 1,5er Friend geschoben werden, bevor es wieder zurück nach rechts geht (an ausreichende Verlängerung denken). Tour endet genau an der Wetterfahne - bei Teilsperrung kann 4 m unterm Gipfel an R abgebaut werden.
Rödelstein Mittlere Südseite Dezemberweg 7/7+
  Unter dem mächtigen Wandausbruch von gr.Block aus an Piazschuppe hinauf (R) und linkshaltend zu abschüssigem Band (Fr #2 - o.ä. o. 1.R vom "Sandsturm" mitbenutzen) und in die prominente Verschneidung (früher Stand). Gerade (R) zu Lettenlöchern (H, drüber Fr #2.5) und links herum in eine weitere Verschneidung (R). Durch sie direkt oder rechts "drüben" zu R von dem aus man nach links hinaus zu luftiger Wabenkante quert, über die man (R) auf einen überdachten Sims gelangt (Stand an nR, früher SU).
4m nach links und bei abdrängender Rissverschneidung (2R) zum finalen Quergang im "Normalweg" (Stand-R).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.12.1954
12 Kommentare 12 Kommentare
Vom ehem. Stand aus wurde ganz früher mit Sst. und 2H Höhe gemacht, in der Schlüsselpassage steckten orig. 3H
Kennt wirklich einer jemanden der schon mal gesehen hat dass in den letzten 20 Jahren eine Seilschaft zu Beginn der Verschneidung noch Stand machte ;-)…
Der 2.R sitzt jetzt endlich so, dass der Einstieg in die Verschneidung und der Weiterweg sehr gut abgesichert sind.
Den H danach kann man m.E. ruhigen Gewissens rausfaulen lassen - ein Fr 2 darüber liegt bombig und versichert so den Weiterweg zum R an der Schlüsselstelle.
www.morchel.org/die-klassiker/dezemberweg/
Die Verschneidungsvarianten-Schlüsselstelle ist ja seit dem PK-Jahrbuch 2016 vortrefflich fotografisch vom Pressewart Thomas Schaub und klettertechnisch vom Umweltschutz-Referenten Günter Reinhardt dokumentiert: Top!!!
Am "ersten Stand" wird heutzutage kaum jemand tatsächlich Stand machen und als Sicherung sitzt der R sehr ungünstig, auch seilzugtechnisch. 1-1,5m weiter oben wäre alles paletti und niemand würde die fehlenden H vermissen. Die aktuelle Reepschnurschlinge im Schlaghaken ist marode. Die Schlüsselstelle ist im Übrigen in Reinhards "Zeit zum Atmen" verewigt.
Ja, das ist richtig! Aber die späten 1970er waren eine andere Zeit - gedanklich, politisch, gesellschaftlich... Vielleicht sollte bedacht werden, dass der Dezemberweg (ebenso wie der Oliverweg) exakt 38 Jahre zurückliegt. Und auch verstehen, dass die damaligen "Akteure" (zwei leben schon länger nicht mehr...)auch um ebendiese 38 Jahre älter, nicht unbedingt klüger, aber dennoch einsichtiger in Notwendigkeiten geworden sind. Wobei immer noch gelten sollte: Weniger H ist besser als mehr H. Die "Übeltäter hatten später mit dem Erstbegeher gesprochen und ihre Beweggründe erklärt. Man kam damals zusammen zur Übereinkunft, diese beiden Routen als "Denkmäler" für jugendlichen Überschwang zu belassen und nicht zurückzubauen - und das sind sie heute noch... Dies nur als sachliche, kletterhistorische Ergänzung zum etwas "angriffig-bissigen" letzten Kommentar.
...Hmm, ich glaube, hier wurden vor wohl 40 Jahren ohne jede Rücksprache mit dem Erstbegeher eigenmächtig, ohne Protokoll, ohne Beschluss, ohne Antrag Haken entfernt, der Routencharakter verändert! Hohoho! Ja kann es denn wirklich sein, dass der damals neuen Freikletterdenke bei einigen Protagonisten der etwas schale Beigeschmack der Überheblichkeit, der Arroganz und des Verächtlichen beigemischt war? Umso erstaunlicher dann jetzt die verspätet-verkrampften Schulterschlussversuche! Aber wahrscheinlich war alles ja ganzganz anders,ähh.....gemeint!
...Sorry,unter der Überschrift"Extremes Freiklettern im Wasgau" steht in den Vereinsmitteilungen der PK (1978)in einem Artikel von Hans Laub die Bewertung 7+!
Sorry, muss Herrn G. korrigieren - die "old school"-Bewertung war immer schon (seit der ersten freien Beg. irgendwann 1976) VII; wobei dahingestellt bleiben soll, ob das nun hart oder sehr hart bewertet ist...
...Die original "old-school"-Bewertung war übrigens 7+! Beide Varianten haben folgerichtig mit glatt 7 nichts zu tun!
Hab gestern mal die Piazvariante ausprobiert und bin auch der Meinung, dass sich das schwierigkeitsmäßig nicht viel gibt. Fragt sich allerdings auf welchem Niveau!? Links fand ich es allerdings deutlich wackeliger - der Fels klettert sich wie gespeckter Kalk. Die Bewertung 7 ist heftig old-school und Größe bei beiden Varianten nicht von Nachteil.
Finde nicht, dass es schwierigkeitsmäßig einen Unterschied macht, ob man in der Verschneidung piazt oder nicht. In beiden Fällen muss man auf dem seltsam glatten Fels auf die Füße vertrauen.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Alter Dachweg 7+
  Im oberen Teil der Nordwand über Platten (R) zu einer offenen Verschneidung (R). In ihr bis 5m unter das mächtige Dach (R, SU). Nach links heraus zu Band (R, Stand, Wandbuch). Links an abdrängender Verschneidung (2R) zu breitem Riß (R). An ihm und über bewachsene Stufen z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 
Datum :  6.3.1960
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/alter-dachweg/
Der fehlende Block in der ersten SL verändert m.E. den Weg nicht wirklich. Bissle Obacht zum ersten Ring, da hier nicht wirklich was vernünftiges liegt, bis dahin aber auch nicht schwerer als III und guter Fels. Ansonsten top bis zum Buch und wirklich Plaisir (große SU oben i.A. fix gefädelt), ganz toller Fels, sehr schöne Kletterei.
In Höhe des 3.R fehlt links ein größerer Block.
Wenn mans irgendwie verpeilt nach der Verchneidung nach links aufs Band zum Stand zu queren, kann man auch zum Standring via sehr kurzer Kriechbandeinlage (Wandbuch dabei überwindend) gelangen. Trägt auch zur allgemeinen Erheiterung der Mitkletternden bei und sieht sehr unelegant aus.
Die erste Sl ist leichte, gut gesicherte Genusskletterei. Die 2. Sl ist um einiges schwerer, aber auch super abgesichert.
Dingentalturm Südwestseite Petrapfeiler 7+
  Aus dem tief eingeschnittenen westseitigen Verschneidungseck noch unterhalb des 1.R nach rechts und an kurzer Kante (R) zu der prominenten Rissschuppe im unteren Teil der Südwand (R). Ihr folgend (R) zu offener Verschneidung (R, evtl. Stand). Sie empor zum 6.R und üblicherweise [U.Daigger, G.Christoph, 21.11.1961] gerade, dann leicht rechtshaltend zu einem Einschnitt direkt an der Pfeilerkante (R; Stand) - orig. geklettert erreicht man diesen Standplatz durch eine Rechtshangel vom 6.R aus zur Pfeilerkante (7.R) u. über die rechte Kantenseite.
Orig. gerade empor o. rechtsherum s. "Totem" zu breitem Band (= "Ringband"; nR) und via "V: Ringband" z.G.
  Detail
Ringe:  9
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.8.1958
4 Kommentare 4 Kommentare
Die "8" stammte noch aus (und galt zu) der Zeit, als es mit drei Hakenkrücken, die allesamt links der heutigen R's steckten, nicht wirklich gut abzusichern war (auch schwere Clips). Wer die Sanierung vorgenommen hat - ich weiß es nicht. Ich würd' heutzutage wahrscheinlich nur einen Bohrhaken setzen (statt der ersten 3) ;-)
Also glatt 8 ist natürlich Humbug. Das wird es vielleicht, wenn man unter Scheuklappeneinsatz versucht direkt an der Kante und ohne Verwendung der beiden fetten Kiesel zum 3. Ring zu gelangen. Halte ich bei so einem Klassiker aber für reichlich gekünstelt. Unten die Querung nach rechts zur Kante ist mit entsprechender Fußtechnik gut machbar - insgesamt geht das als "pfälzisch 7+" schon noch durch. Erhebt sich höchstens die Frage inwieweit der Anal-Lysator nach dem Ring dann noch selbstständig ist!
vor 25 Jahren war der Einstieg 7+, bin das gestern seit ´88 das erste mal wieder geklettert, ich denke 8- so wie im Jens Führer, passt gut. Früher war inbesondere die abgebrochene Lette zwischen 1. + 2.Ring rechts besser, someit meine Erinnerungen reichen. Nach dem 3.Ring passt CAM 2, nach dem 4.Ring, CAM 3 und nach dem 5.ten wieder CAM 2 + CAM 1.
...Nachtrag: im gelben Kuddelmuddelbüchlein mit 8 bewertet!
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Langer Amenweg 7+
  Rechts oberhalb des Pfeilerfußes an Schuppen (nR) zu kleiner Verschneidung (die untere Verlängerung der "Rauhbergverschneidung") mit ausgebrochenem Block (R). Nach 4m gerade aus ihr heraus zu weitere Miniverschneidung (R) und aus ihr wiederum nach links zu kurzem Verschneidungsbogen. Bei R gerade und linkshaltend (Fr #2 für Nachsteiger) über die Platte bis kurz vor die Talkante (R, evtl. Stand - o. auch als AR nutzen).
Besser nicht original, d.h. via "Alter Pfeilerweg" sondern gerade über die Wandstufe zum Band vor der letzten SL des "Alten Pfeilerweges".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  3 S, mittl. Fr, Rocks
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  24.6.1971
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Kann dem Herrn G. nur zustimmen: geniale Tour. Und der Aufrichter verspricht großes Kino. Von einfach katholisch, bis doppelt katholisch oder atheistisch - alles wurde schon beobachtet...
Für jeden Durchschnittsweg am Pfeiler Kommentare,aber hier: Die beinahe übliche Pfälzer Unbekümmertheit!Herr G.,so sei es: Klar der beste Weg am RB-Pfeiler.Von mehreren Begehungen blieb mir der gute Fels in Erinnerung,der delikate Aufrichter in den Verschneidungsausbruch am 2.R die fingrige Schlüsselstelle am 3.R und der Gebrauch von einigen Mobilsicherungen zwischendrin.Unbedingt machen!
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Alter Pfeilerweg 7+
  Einstieg mittlerweile am besten wie "Höckerkante" oder noch weiter links über Reibung empor zu einer offenen Rissverschneidung. Den Handriss (R) bis zu kleinem Absatz (R) und rechts heraus (R) auf kurzzeitig bröselige Wand. Rechtshaltend (z.B. Fr #1) zu der von untern gut erkennbaren glatten, roten Wand (R). Gerade über R (oder leichter aber nicht so schön: nach rechts zur Kante (nR) und hoch zu überdachtem Bändchen - hier mündet von rechts her der "Lange Amenweg") zu einem abdrängenden, unsoliden Riss (R) und an ihm zu Band unterhalb der Gipfelüberhänge (Stand, R).
3m rechts bei nicht ganz solidem Block (R) zu überdachtem Bändchen. Kurz nach rechts und gerade (R,H) z.G.
  Detail
Ringe:  12
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Hugo Erhart
 
Datum :  14.9.1952
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Der Routenbeschreibung kann man den Zustand nach der aktuellen Sanierung (letzte SL) entnehmen. Ich bin dort auch deswegen aktiv geworden, weil der heutzutage genutzte (nachträglich gesetzte, aber sehr sinnvoll platzierte) Standring direkt an der Kante den alten Standring rechts auf Kniehöhe doch irgendwie nutzlos machte. Für den Weiterweg (letzte SL) habe ich dort nun den R versetzt - und am Ausstieg oben gibt's jetzt nen Bühler (zweitletzter H, weil dort die Felsquali sehr gut war).
letzte SL durch Hans Laub, Fred Frey am 30.5.1953
Wg. luxuriös: ganz oben sollte ich m.E. schon nochmal die Bohrmaschine hinhalten...
Im kurzen Rechtsquergang nach der Einstiegsverschneidung (mit "Handriss") klebt in der Wand ein pittoreskes "Blöckchen", bei dem es sicher gesundheitsförderlich ist ein gewisses Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Die Schlüsselstelle in der orangenen Wand oben ist ein übles Längenproblem (nicht für mich!) oder deutlich jenseits des 7. Grades. Toller, luxuriös gesicherter Weg!
Der Block nach dem Stand läßt sich ganz gut überspreizen - aber trotzdem: Vorsicht!
Bis zum Stand (30 m) durchaus empfehlenwerter Klassiker.
Honigfels Südwestwand aka Zirkelweg 7+
  Aus dem "Südöstl. Blockanstieg" unterhalb einer fixen SU nach links durch die SO-Wand (R) zur SO-Kante (R). Links empor (2R) zu Band. Stand (R). Über kurze Wand, dann nach rechts zu Riss (R) und ihn z.G.
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Arno Zirkel
 Emil Würz
 
Datum :  3.6.1950
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Eintrag im archiviertem GB vom 12.3.78:
Kombi aus Alter Weg -> Zirkelweg: "a taste of honey" durch A. Kubin, W. Güllich
Die Meter zum Stand hin werden scheinbar immer mürber... Die Schlüsselstelle vom Stand weg ist bitter (v.a. wenn man Stand macht ;-))
Retschelfels S-Wand (Hauptgipfel) Alter Südwandweg 7+
  Einstieg bei Buche. Über bemooste Platte zu abschüssigem Band und rechts zu einer schwarzen Wand. Über sie (3R) und links um Block auf diesen (R). Dem zuerst überhängenden Handriß folgend (2R) zu R Nische (evtl. Stand). Ansteigend nach links (R, evtl. Stand) und weiter nach links zu Rißspur. Hinauf zu R und durch den sehr botanischen Spalt z.G.
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Ringe:  11
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 Rudi Scheiber
 
Datum :  28.5.1944
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Der letzte R sitzt in marodem Fels (hat auch schon Risschen) und direkt neben einem Friend-tauglichen Handriß. V.a. aber weil das Anklettern recht ungesichert stattfindet plädiere ich für eine Sanierung - aber so, dass er von unten gut einhängbar ist (etwa 1m tiefer).
lohnend bis auf den Austieg