Auswahl: Verschneidung im 7. Schwierigkeitsgrad:

Jungturm Nordostseite Gäßegichter 7-
  Ca. 5m links der N-Kante gerade zu R und an rechtsausladender Schuppe auf ein Bändchen. Den hier ansetzenden Handriss (Fr #3 u. Fr #2) hinauf bis er sich verliert (R) und darüber nach rechts zum "Fritz-Mann-Weg". Hier 3m empor (R verlängert mitbenutzen) und links über die auffallenden Felsnase (R) hinauf z. Absatz (nAR).
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christian Schwartz
 (v.u.g.)
 
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Beim Inspizieren der Ringqualität habe ich das Cam-Relikt vor dem 2.R entfernt - jetzt sollte man für das eher einfache Anklettern dieses R also evtl. wieder einen mittl. Fr oder größeren Rock dabei haben.
Eigentlich ne schöne Tour ! Über ersten Ring lege ich noch nen 0.4 cam in den griff...
Der obere Ring sollte ausgetauscht werden.
Geierstein Rechte Südwestseite Julius-Schantz-Gedächtnisweg 7-
  An der Einstiegsschuppe des "Luger-Tor-Weges" links den Hand-Faustriss empor in Erker (R). Linkshaltend über Platte (2R) unter Rissüberhang mit Block. Über ihn und dem Riss folgend (R) zu überdachtem Band (Stand-nR; u. ggfalls nach links in die Scharte).
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 und
 Winfried Eberhardt
 
Datum :  21.4.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Mittlerweile gar nicht mehr so bröselig wie früher und eine lohnende Alternative zum Südriss oder zum Torweg. Technische Schlüsselstelle liegt unten in der Platte - entspannt gesichert durch 2 Ringe. Der imposante Rissüberhang ist gut abgeklettert, ein mittlerer Friend zu Beginn und ein dicker oben nimmt ihm den Schrecken.
Rötzensteinpfeiler Südwestband Kleine Verschneidung 7-
  Durch die markante Verschneidung z. AR (am Grat).
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  28.8.1966
3 Kommentare 3 Kommentare
Der nAR war nicht sonderlich vertrauenswürdig, weshalb ich - etwas weiter oben - heute mal nachgebessert habe.
Der alte Gerüstanker könnte bei Gelegenheit noch raus.
Ob Rocks oder Friends hier kann nach Herzenslust so einiges gelegt werden. Einige Keile kann man "von hinten durchstecken", weshalb sie den Friends sogar vorzuziehen sind. Der Friend 3 (an der etwas abdrängenden Stelle noch vor den R) und der Friend 0,5 (im Ausstiegsriss links hinten) waren sehr hilfreich. Schade, dass es so wenige "leichtere" Touren am Rötzensteinpfeiler gibt.
kann mit einem Satz Rocks perfekt abgesichert werden.
Kostenfels Ost- u. Talseite Ostwandverschneidung 7-
  über eine Rampe in die abdrängende Verschneidung und hinauf (3R, orig. zusätzlich 1Ks) zu bequemen Band mit nAR (oder wie "Alter Talweg" z.G.)
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Hans Laub
 
Datum :  24.5.1969
8 Kommentare 8 Kommentare
Zweiter R sieht nicht mehr so gut aus.
Zwar nicht arg lang und durch den nR top gesichert, aber ich glaube ein kleiner Schwierigkeitsaufschlag würde auch keinen Zacken aus der Krone brechen. Wie 7- fühlt sich das nicht an.
Mit dem sanierten 1. H jetzt auch an der Crux gut gesichert. Leider ist die linke Seite der Verschneidung ziemlich sandig, muss man aber nur einmal hingreifen. Lohnt sich!
das gewohnt hoch-motivierte W&H-Team hat jetzt zu besserer Absicherung beigetragen - gut so!
Ob der 0er Friend hält? Besser den hF sanieren ODER den aktuell ersten R tiefer setzen
Statt über die verwachsene Rampe kann man auch von links über die Platten einsteigen (6-, E1).
Der 2.R sitzt fast zu weit links - will man den oberen Teil dranhängen klemmt sich u.U.das Seil im Riss fest.
Im oberen Teil reifen gerade die leckersten Brombeeren. Nix wie hin!
Wer glaubt, 7- zu beherrschen, kann hier gerne mal einsteigen. Absicherung der (offensichtlichen) Schlüsselstelle mit Fr. 1,5 (in Tasche weit unten) und Fr. 0 (in den Bröselriss weit oben) ... erst danach kann man den Ring klinken. Am 2. Ring aufhören oder ganz nach oben raus!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Lagerweg 7-
  Rechts der Bank an abdrängendem Riss und durch Miniverschneidung zu Absatz (Baum). Noch kurz am Riss (Fr #3) und über verkeilte Blöcke rechtshaltend (Rock #6) zu Rissrinne und empor z. Grat (Stand an Baum o. rechts AR v. "Jabberwocky").
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  26.7.1942
4 Kommentare 4 Kommentare
Zur Absicherung im o.T.: die angegebenen beiden Geräte liegen dort, wo einem kein Block entgegen kommen sollte.
Ich glaube (nach gestriger Sondierung), dass man bei minimaler Vorsicht dort keinen Ausbruch produziert.
Der Block sollte entfernt werden! Das schlimme ist das manche bestimmt im Vorstieg auf Adrenalin über dem Block einen 3er Friend verbauen da die Stelle dazu einlädt.. Sollte der Vorsteiger in diesen Friend fallen lösst sich der "Hängeschrank" und erschlägt mit seinen 200kg den Sicherungsmann!!
...Ähem,also im oberen Teil steckt so ein Block seltsam in der Verschneidung verkeilt,groß wie ein Hängeschrank einer pfälzer Einbauküche.Sollte man sich mal anschauen...Bin gestern auf die Reibung des "Jabberzwischenquetsch"ausgewichen.Kein Aprilscherz!
Entgegen der Bewertung im Leckerschmeckerbilderbuch finde ich auch:Hier wurde in der Pfalz vor(fast)70 Jahren der untere 7.Grad gemeistert.Übrigens ohne die heutigen "Hilfsmittel".Die Schwierigkeit ist der Einstieg.Wurde,aber Hallo, in einem "Blockkletterführer" sogar mit "Fb 4+" bewertet!Ein paar Drahtkabelkeile genügen als Absicherung.Ansonsten schöne Züge an gutem Fels.
Drei Felsen - Mittelmassiv Bogenverschneidung 7-
  Etwa 10m links oberhalb der "Falkenverschneidung" bei kurzer Verschneidung einsteigen und an Riss zum 1.R links in grüner Wand. Gerade zum 2.R und bei Bändchen nach links zur bogenformigen Schuppe. An ihr (2R, SU) empor zum gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Gerade empor zu den letzten Metern der "Falkenverscheidung".
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.4.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...
Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.
Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.
Drei Felsen - Mittelmassiv Lineal 7-
  Knapp links von "Noumoos" gerade empor (Fr #1) zu nR und an Rissspur zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #2.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu nR u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
Schulerturm Ost- u. Südseite Südpfeiler 7-
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Tourenlaenge:  20m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Breitsch
 Franz Schwarzmüller
 
Datum :  26.9.1965
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Zur Saisoneröffnung diese schlummernde Perle entdeckt. Der Einstieg gestaltet sich sicherungsfrei bei gefühlvollem Steigen doch besser als erwartet, und danach wird man mit 1.klassischer Risskletterei in gutem Fels verwöhnt. Der Zu\Durchstieg der schrägen Rampe rechtfertigt auch die 2 Ringe, da hier die Hauptschwierigkeiten lauern. Im Riß wurden KS folgender Stärke sturzsicher verbaut 2x8mm,11mm,9mm und eine Knotenbandschlinge. Besonders Freunde des klassischen Kletterns kommen hier auf ihre Kosten.
Stuhl Nordostverschneidung 7-
  Durch auffallende Verschneidung (nR) zu R und links aufwärts zum O-Grat.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
2.R dort, wo orig. 1.H war, der orig. 2.H fehlt
Für den angegebenen Grad leicht zu haben. Schöner Piaz. Nach dem zweiten Ring wirds leider arg moosig.
Dingentalturm Südwestseite Westwandverschneidung 7- bis 7+
  Der tief eingeschnittenen Verschneidung in der SW-Seite folgend (R) und linkshaltend (Fr #2) z. 2.R. Hier schwerer "Aufrichter" und Hangel nach rechts zu Rissüberhang (R rechts davon, evtl. Stand). Über ihn (Fr #3) und weiter dem Risssystem folgend (mittl. Hex, Fr #3.5) zu seichter Nische (R, Stand). Rechtshaltend empor (Fr #1.5) und an nR vorbei z. Schulter an der Talkante (s. "V: Ringband"; Stand-R).
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Tourenlaenge:  38m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  9.5.1964
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/westverschneidung-dingental/
Die 6+-Bewertung ist schon für Riesen eine Lachnummer, Zwerge klettern an dieser Stelle sicher den unteren 8. Grad!
Wer den "Aufrichter" am 2. Ring für 6+ als zu schwer empfindet, kann versuchen eine Schleife über die linke Kante zu klettern (versteckte, tiefe Lettentasche). Damit ist man immer noch ein "Aufrechter".
Asselstein Nordwestseite V: Die Badezeit ist jetzt zu Ende 7
  Wo man im orig. Wegverlauf vom linken zum rechten (Haupt-)Riss wechselt weiter die schmalen Verschneidung (gr. Fr o. Hex #10) hinauf zu R und leicht linkshaltend zu überdachtem Band. Gerade und linkshaltend (R) z. Ausstiegsriss der "Petra-Route" (nR).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christophe Daigger
 
Datum :  14.8.1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Der eine "originale" 1.H ist jetzt saniert - und das sogar von dem, der vor ca. 3W dort schon das Loch gebohr hatte ;-)!
Den Haken unten in der Orig.-Variante vom "Pfundstein.." können wir m.E getrost rausfaulen lassen, da geht ja bestens Klemmzeuch...
Gar nicht mal schlechte Ausstiegsvariante zum Riss. Den Riss vom Standring hoch (kurz schwer, dann leichter), am Ende in die Platte und unter Wulst geht gut und lässt sich mit Friends gut sichern. Den weiten Zug über den Wulst an das obere runde und dreckige Band mit Bäumchen fand ich am unangenehmsten. Vom Ring noch mal unübersichtlich nach links. Durchaus empfehlenswert, aber genügend Friends aller Größen mitnehmen. Es gibt 2 (Schrott-)Normalhaken und einen Ring, also insg. 3 H.
Has Nordostseite Ostwandriss 7
  Durch den markanten Riss im zentralen Wandteil.
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Tourenlaenge:  29m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Günter Christoph
 
Datum :  4.11.1951
3 Kommentare 3 Kommentare
Hab's ganz klassisch angegangen und war angenehm überrascht über den gutmütigen Weg, auch für den Grad, man müß halt auch mal gscheit klemmen und Crux ist praktisch toprope. Vor 1.R liegen gute Ks, 8er und Flachband im Überhang. Den 2.R kann man getrost auslassen, da kurz drüber 'ne bombensichere 11er liegt und obenraus nochmals 11er tief in den Fels gebastelt. Dem Krümelmonster bin ich aber nicht begegnet, gibt weitaus schlimmeres im Gewänd und Ausstieg läßt sich sorgenfrei aushangeln.
Wie man dem Kommentar des Mister G. schon entnehmen kann, beileibe keine gängige 7. Der Rißüberhang ist hart und für meine Pfoten eine ungängige Klemmbreite. Für den Teil nach dem 2ten Ring sollte man sich evtl. noch was in der Größe von nem Cam 3 aufheben, da es dann doch noch recht keksig wird, bis man durch das Loch in den NW sieht, man im Falle eines Abgangs aber noch auf den Pfeilerkopf klatschen kann. Hatte ich leider nimmer am Gurt, es gehen zwar auch andere Sicherungen, war aber nicht so überzeugend. Obern raus dann siehe Ostwand-Variante zum NW.
...Hier schick ich immer meine Spoklefreunde rein("8+ Onsight"),um Ihnen die nötige Demut beizubringen...
Rötzensteinpfeiler Südseite Bandanstieg 7
  Links der "Maitrauer" über Wand (2R, Fr #2.5) zu "windiger" Kiefer vor einer Schuppe. Rechts davon empor und entweder über Platte (kl. Fr) oder links an einer Rissschuppe zu nR und z. gr. Band i.d. SW-Wand (genau dort, wo der "Dachweg" startet).
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Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Wenn`s trocken ist wie derzeit: geniale Tour! Am 1. Ring muss man mal das (linke) Auge genau aufmachen, danach einfach nur klasse Platte. Den Ausstieg bis zum Dachweg-Standring konnte ich eigentlich ganz gut mobil bestücken (fand es eher purer Genuss).
plädiere für einen nR oberhalb der Kiefer
...na,der Weg ist ganz schön klasse eigenständig!Die Schwierigkeit lauert am 1.R,wenn ich mich recht erinnere,hier ist Fusstechnik,oder ein anständiger Schuh gefragt.Weiterhin braucht´s noch ein gutes "Mobilnetz",damit man nicht ins Funkloch,äh,runterfällt.
War mal "Variante", heute eigenständige Tour.
Haubenthaler Fels Auf des Messers Schneide 7
  Mit "Ostwandriss" beginnen und nach 2m nach links zu Kante (2R) und an ihr (Fr #2) zur S-Schulter (AR).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Definitiv lohnende Route! Der Quergang macht Spaß und die Stelle an der Kante ist richtig gut! Das E1 finde ich schon gerechtfertigt. Wer beim Zug in den Slot (Sloper!) abgeht, hat sicherlich keinen Spaß und hoffentlich einen guten Sicherer ...
Tolle, abwechslungsreiche Kletterei in gutem Gestein mit sehr eleganter Schlüsselstelle nach dem 2. Ring. Der Zug zum großen Loch ist für Kleinere etwas weit - E1-Bewertung fand ich jedoch leicht übertrieben.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Hohlweg 7
  Vom Einstieg von "Hans-Wenger..." nach links zu R in Platte. Gerade über Überhängchen (Fr #0.5) und Platte (Fr #2.5 o. #3) - der orig. "HW-Ged.weg" kreuzt hier - zu R in offener, nach rechts ziehender Verschneidung. Sie empor zu R und gerade (SU) empor (zuletzt identisch mit "V: Wandvariante"), am besten z. 3.R vom "Hans-Wenger...".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  22.10.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Den Einstieg direkt durch die kleine Verschneidung empfinde ich als logischer, ein kleiner Friend in einer guten Tasche sichert das vorsichtige Tasten in der kurzen Bruchzone. Im weiteren Verlauf mbMn einer der schönsten 7er der Pfalz. Platte, leicht abdrängende Waben, ünersichtliche, aber völlig ausreichende Absicherung (Friend 3/Camalot 2 vor dem 2. Ring angenehm).
Spirkelbacher Rauhfels Nordwand Lambda-Verschneidung 7
  Rechts unter der "Nordverschneidung" abdrängend hinauf zum Beginn einer linksgeneigten Verschneidung (Fr #3). Entweder links durch die Wand oder - schwerer - in ihr zu R und dem abdrängend (und schottrigen) Verschneidungsende empor (nR). Rechts aufwärts zum "Rentnerpfad".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1988
4 Kommentare 4 Kommentare
Nachdem eine große Felsnase am Einstieg fehlt, den Einstiegsboulder zum Band besser von links angehen. Das Einhängen des 1.R aus der Verschneidung heraus ist nicht einfach. Eine Verlängerungsschlinge hilft ggf. Alternativ über die Platte, nur durch den Friend gesichert zum R. (Fallen darf man allerdings nicht :-() Am 2.R aufpassen. Der Einhängegriff ist nicht offensichtlich, der Rest eher zweifelhaft. Danach noch die neue Dieketvariante dranhängen und man hatte eine lohnende Ergänzung zu den beiden "Pflicht"-Rissen
Fremdmeldung: "Am ersten zementierte Haken ist eine Schuppe hinter die jemand zwei Normalhaken geschlagen hat. Diese Schuppe bildet den offensichtlichsten Griff zum Klippen des zementierten Hakens. Natürlich kann das Ganze auch sauber ausgespreizt werden, aber die Schuppe läd zum Belasten ein. Leider ist die Schuppe komplett lose und knirscht nicht nur bei Belastung sondern bewegt sich gefühlt auch bei Belastung. Bei Ausbruch der Schuppe haben werde Kletterer noch Sicherer große Freude. Deshalb möchte ich anregen das sich das jemand ansieht und die Schuppe entweder befestigt oder abdekoriert."
Saniert (und in Anwesenheit des Erstbegehers den nR gesetzt)
Die beiden Haken sind Schrott, der obere hat gestern beim Abbauen bedenklich genickt. Hier wäre dringend ein Ring erforderlich. Man klettert gar nicht die Verschneidung, sondern links neben der Kante über tolle Löcher bis unter den Bruchüberhang. Mit einer verlässlichen Sicherung könnte man es durchaus mal riskieren ... aber so war mir`s zu heikel.
Heidenkammern Weg der Arbeit direkt 7
  Idealerweise über die ersten Meter von "Heidenarbeit" gelangt man in die kurzen, kaminartigen Verschneidung, die orig. von rechts her in einer ca. 20m langer Querung erreicht wurde, 5m links der Eiche unterm "Bruchriss" bei kurzer Verschneidung startend.Vom (ehem 1.)R aus den Winkel empor und links heraus (R). Gerade unter eine prominente kurze Kante oberhalb eines Überhanges (nR), die man linkshaltend überklettert. Über letzte Wandstelle (R) zu einer knolligen Kiefer und links z. Stand-R.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Winfried Eberhardt
 Norbert Knaupp
 
Datum :  1.5.1970
5 Kommentare 5 Kommentare
Das Anklettern des 1.Schaukelringes ist Dank kleiner guter Wabenleisten besser als erwartet. Dann folgt ein Waben-Eldorado, das mir ein beglücktes Lächeln unter den Helm zauberte. 3er Cam verlängert kurz bevors um die Kante geht, ...luftig und beste Griffe. Mit Klemmer rechts in kleiner anliegender Verschneidung weit hoch zu gutem Band und mit oder ohne Kiefer durch etwas brüchiges Gelände z.G..Empfehlung!
Der letzte R unterhalb der Knollenkiefer hört sich beim klippen (hohler Fels) nicht so gut an. Sollte geprüft werden, ggf. Versetzen, da hier häufig umgelenkt wird.
Selbst mit Benutzung des Holzgriffes kann man hier eine Aufwertung vertreten - und die ist jetzt erfolgt ;-)
Bei Benutzung der "Knollenkiefer" kommt 7- hin - ohne eher nicht!
Mit Einstieg über "Heidenarbeit" kommt 7- bis zum letzten R durchaus hin, aber das Überklettern desselben hätte ich deutlich schwerer eingeschätzt. Mit dem dir. Einstieg jedenfalls sehr lohnend und ab dem 1. R auch gut gesichert. Zum diesem R hin empfiehlt sich ein Cam. 0,5; oben evtl. noch ein Cam. 2.
Buhlstein - Ostgipfel Linke Nordseite Der Schlund 7
  Etwa in der Mitte des Sektors fällt ein markantes Dach ins Auge. Unter ihm durch die markantem, abdrängender Rissverschneidung z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  Frühjahr2008
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Pferchfeldturm Südostseite Falkenweg 7
  3m links der "Großen Südverschneidung" an kleiner Verschneidung hinauf und links (SU) zu abdrängender Wandpassage (R). An Waben hinauf (R) zu diagonaler Rissspur (R) und weiter zu einer Nische (R, evtl. Stand). Ziemlich gerade (R) etwa 10m hinauf (Fr 2 u. 4) und nach links zu einer Rissspur. Ihr folgend zu nAR (o. orig in zunehmend brüchigerer Kletterei z.G.)
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  8.6.1968
5 Kommentare 5 Kommentare
Ein Weg, den man machen muß, bis zum Gipfel! Gewinnt erheblich durch die Sanierung. Gut gemacht.
Saniert (mit Zustimmung von F.Schwarzmüller 4.R versetzt sowie nAR installiert).
Der 3.R ist vorübergehend nicht mehr! Wer die Route so trotzdem machen möchte kann an gleicher Stelle einen 2er Fr und etwas höher einen 1er legen.
Sanierungsbedürftig: * Den 3. R austauschen,
* Ein nutzbarer AR statt der freistehenden Öse (Rechts vom Riss ist schon ein passendes Loch)
* Und wenn man schon dabei ist am besten den 4. in den sandigen Bauch nach oben versetzen vorausgesetzt die Felssubstanz lässt es zu
Den dritten Ring (=crux) sollte man irgendwann austauschen.
Kuckucksfels - Nordgipfel Kuckucksverschneidung 7
  Ganz rechts in der Ostwand durch breite rechtwinklige Verschneidung.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  12.3.1995
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Rödelstein Mittlere Südseite Dezemberweg 7/7+
  Unter dem mächtigen Wandausbruch von gr.Block aus an Piazschuppe hinauf (R) und linkshaltend zu abschüssigem Band (Fr #2 - o.ä. o. 1.R vom "Sandsturm" mitbenutzen) und in die prominente Verschneidung (früher Stand). Gerade (R) zu Lettenlöchern (H, drüber Fr #2.5) und links herum in eine weitere Verschneidung (R). Durch sie direkt oder rechts "drüben" zu R von dem aus man nach links hinaus zu luftiger Wabenkante quert, über die man (R) auf einen überdachten Sims gelangt (Stand an nR, früher SU).
4m nach links und bei abdrängender Rissverschneidung (2R) zum finalen Quergang im "Normalweg" (Stand-R).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  4.12.1954
12 Kommentare 12 Kommentare
Vom ehem. Stand aus wurde ganz früher mit Sst. und 2H Höhe gemacht, in der Schlüsselpassage steckten orig. 3H
Kennt wirklich einer jemanden der schon mal gesehen hat dass in den letzten 20 Jahren eine Seilschaft zu Beginn der Verschneidung noch Stand machte ;-)…
Der 2.R sitzt jetzt endlich so, dass der Einstieg in die Verschneidung und der Weiterweg sehr gut abgesichert sind.
Den H danach kann man m.E. ruhigen Gewissens rausfaulen lassen - ein Fr 2 darüber liegt bombig und versichert so den Weiterweg zum R an der Schlüsselstelle.
www.morchel.org/die-klassiker/dezemberweg/
Die Verschneidungsvarianten-Schlüsselstelle ist ja seit dem PK-Jahrbuch 2016 vortrefflich fotografisch vom Pressewart Thomas Schaub und klettertechnisch vom Umweltschutz-Referenten Günter Reinhardt dokumentiert: Top!!!
Am "ersten Stand" wird heutzutage kaum jemand tatsächlich Stand machen und als Sicherung sitzt der R sehr ungünstig, auch seilzugtechnisch. 1-1,5m weiter oben wäre alles paletti und niemand würde die fehlenden H vermissen. Die aktuelle Reepschnurschlinge im Schlaghaken ist marode. Die Schlüsselstelle ist im Übrigen in Reinhards "Zeit zum Atmen" verewigt.
Ja, das ist richtig! Aber die späten 1970er waren eine andere Zeit - gedanklich, politisch, gesellschaftlich... Vielleicht sollte bedacht werden, dass der Dezemberweg (ebenso wie der Oliverweg) exakt 38 Jahre zurückliegt. Und auch verstehen, dass die damaligen "Akteure" (zwei leben schon länger nicht mehr...)auch um ebendiese 38 Jahre älter, nicht unbedingt klüger, aber dennoch einsichtiger in Notwendigkeiten geworden sind. Wobei immer noch gelten sollte: Weniger H ist besser als mehr H. Die "Übeltäter hatten später mit dem Erstbegeher gesprochen und ihre Beweggründe erklärt. Man kam damals zusammen zur Übereinkunft, diese beiden Routen als "Denkmäler" für jugendlichen Überschwang zu belassen und nicht zurückzubauen - und das sind sie heute noch... Dies nur als sachliche, kletterhistorische Ergänzung zum etwas "angriffig-bissigen" letzten Kommentar.
...Hmm, ich glaube, hier wurden vor wohl 40 Jahren ohne jede Rücksprache mit dem Erstbegeher eigenmächtig, ohne Protokoll, ohne Beschluss, ohne Antrag Haken entfernt, der Routencharakter verändert! Hohoho! Ja kann es denn wirklich sein, dass der damals neuen Freikletterdenke bei einigen Protagonisten der etwas schale Beigeschmack der Überheblichkeit, der Arroganz und des Verächtlichen beigemischt war? Umso erstaunlicher dann jetzt die verspätet-verkrampften Schulterschlussversuche! Aber wahrscheinlich war alles ja ganzganz anders,ähh.....gemeint!
...Sorry,unter der Überschrift"Extremes Freiklettern im Wasgau" steht in den Vereinsmitteilungen der PK (1978)in einem Artikel von Hans Laub die Bewertung 7+!
Sorry, muss Herrn G. korrigieren - die "old school"-Bewertung war immer schon (seit der ersten freien Beg. irgendwann 1976) VII; wobei dahingestellt bleiben soll, ob das nun hart oder sehr hart bewertet ist...
...Die original "old-school"-Bewertung war übrigens 7+! Beide Varianten haben folgerichtig mit glatt 7 nichts zu tun!
Hab gestern mal die Piazvariante ausprobiert und bin auch der Meinung, dass sich das schwierigkeitsmäßig nicht viel gibt. Fragt sich allerdings auf welchem Niveau!? Links fand ich es allerdings deutlich wackeliger - der Fels klettert sich wie gespeckter Kalk. Die Bewertung 7 ist heftig old-school und Größe bei beiden Varianten nicht von Nachteil.
Finde nicht, dass es schwierigkeitsmäßig einen Unterschied macht, ob man in der Verschneidung piazt oder nicht. In beiden Fällen muss man auf dem seltsam glatten Fels auf die Füße vertrauen.
Asselstein Nordwestseite Westlicher Nordwandweg 7+
  Mit "Pfundstein-Schmidt-Riss" beginnen und unterm Überhang weit nach rechts (R) zu kurzem Riss (R, evtl. Schlingenstand). Hier hinauf (am besten mittl. Hex in Loch) bis 3m unter eine Felsnase (R). Die wird nicht erreicht weil man an einer Lochreihe (R) nach links quert zu Schuppe und kurzer Verschneidung. Aus ihr rechts heraus (R) und gerade (H) auf ein schmales Band und weiter zu nAR (urspr. wurde gemütlich zur "Nordwestkante" gequert (dabei passiert man den nAR der "Utopia", H) und dort ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Dieter Haenle
 Philipp Erhart
 
Datum :  25.9.1963
4 Kommentare 4 Kommentare
Leider hat es Griff vor der Klimmzugstange gekostet... Lässt sich aber immer noch für den selben Schwierigkeitsgrad klettern. Aber komplett anders .... Auch das aufrichten ist, durch den nun fehlenden Tritt anspruchsvoller geworden
Egal wie eingestiegen wird eine tolle Tour und gut abzusichern! Nur bisschen auf einen guten Seilverlauf mittels entsprechender Exemverlängerungen achten, gerade beim Einstieg über gegen jede Vernunft und ohne Zwischenstand!!
Von wegen üblicherweise über Gegen jede Vernunft ... ignorante Bande! Auch mit Originaleinstieg, Quergang und Stand unterm Riß (sehr zu empfehlen wegen Seilzug) eine tolle Route in exzellentem Fels, die mit glatt 7 ausreichend bewertet ist.
Wird üblicherweise über "Gegen jede Vernunft" eingestiegen
Geierstein Linke Südwestseite Auf ein Neues 7+
  Knapp links der "Rampenverschneidung" von links her zu Hangelband. Rechts an (R) vorbei und linkshaltend zu Verschneidung (R). Gerade über kl. Überhang (R) und Wand (nR) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 und
 Christian Schwartz
 
Datum :  21.3.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Nicht vom Einstieg abschrecken lassen (weich greifen)...Gute Bewegungen...Tickmark am Schlüsselgriff entpuppte sich als Vogelausscheidung...kleine Friends (CAM 0.3 und CAM 0.75) zwischen den Ringen hilfreich, oben sauber, was man zum stehen braucht...
Crux am 1. Ring - der zu erhaschende Abschnitt der fragilen Schlüsselleiste wurde jedoch mit zwei ja 10 cm langen Tickmarks hinreichend eingegrenzt. Herzlichen Dank! Da man sich allerdings auch unmittelbar danach noch herzlich verkaspern kann, sollte vielleicht die Abfolge unauffällig mit Filzstift neben die Griffe geschrieben werden. Die entscheidenden Stellen des Ausstiegs hab ich geputzt und sind - zumindest bei trockenen Bedingungen - auch noch lohnend. Kein Umlenker! Pfalzring ca. 3 m rechts auf dem breiten Band im Heidekraut.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Alter Dachweg 7+
  Im oberen Teil der Nordwand über Platten (R) zu einer offenen Verschneidung (R). In ihr bis 5m unter das mächtige Dach (R, SU). Nach links heraus zu Band (R, Stand, Wandbuch). Links an abdrängender Verschneidung (2R) zu breitem Riß (R). An ihm und über bewachsene Stufen z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 
Datum :  6.3.1960
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/alter-dachweg/
Der fehlende Block in der ersten SL verändert m.E. den Weg nicht wirklich. Bissle Obacht zum ersten Ring, da hier nicht wirklich was vernünftiges liegt, bis dahin aber auch nicht schwerer als III und guter Fels. Ansonsten top bis zum Buch und wirklich Plaisir (große SU oben i.A. fix gefädelt), ganz toller Fels, sehr schöne Kletterei.
In Höhe des 3.R fehlt links ein größerer Block.
Wenn mans irgendwie verpeilt nach der Verchneidung nach links aufs Band zum Stand zu queren, kann man auch zum Standring via sehr kurzer Kriechbandeinlage (Wandbuch dabei überwindend) gelangen. Trägt auch zur allgemeinen Erheiterung der Mitkletternden bei und sieht sehr unelegant aus.
Die erste Sl ist leichte, gut gesicherte Genusskletterei. Die 2. Sl ist um einiges schwerer, aber auch super abgesichert.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Notausgang 7+
  Über Platte (Fr #1.5 u. #2) zu kurzer offener Verschneidung (Rock #4 u. Fr #1). Diese hoch zu Band (R) und nach links (R) an der Dachkante zum Rissüberhang vom "Perpendikel".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  11.6.1983
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Dingentalturm Südwestseite Petrapfeiler 7+
  Aus dem tief eingeschnittenen westseitigen Verschneidungseck noch unterhalb des 1.R nach rechts und an kurzer Kante (R) zu der prominenten Rissschuppe im unteren Teil der Südwand (R). Ihr folgend (R) zu offener Verschneidung (R, evtl. Stand). Sie empor zum 6.R und üblicherweise [U.Daigger, G.Christoph, 21.11.1961] gerade, dann leicht rechtshaltend zu einem Einschnitt direkt an der Pfeilerkante (R; Stand) - orig. geklettert erreicht man diesen Standplatz durch eine Rechtshangel vom 6.R aus zur Pfeilerkante (7.R) u. über die rechte Kantenseite.
Orig. gerade empor o. rechtsherum s. "Totem" zu breitem Band (= "Ringband"; nR) und via "V: Ringband" z.G.
  Detail
Ringe:  9
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.8.1958
4 Kommentare 4 Kommentare
Die "8" stammte noch aus (und galt zu) der Zeit, als es mit drei Hakenkrücken, die allesamt links der heutigen R's steckten, nicht wirklich gut abzusichern war (auch schwere Clips). Wer die Sanierung vorgenommen hat - ich weiß es nicht. Ich würd' heutzutage wahrscheinlich nur einen Bohrhaken setzen (statt der ersten 3) ;-)
Also glatt 8 ist natürlich Humbug. Das wird es vielleicht, wenn man unter Scheuklappeneinsatz versucht direkt an der Kante und ohne Verwendung der beiden fetten Kiesel zum 3. Ring zu gelangen. Halte ich bei so einem Klassiker aber für reichlich gekünstelt. Unten die Querung nach rechts zur Kante ist mit entsprechender Fußtechnik gut machbar - insgesamt geht das als "pfälzisch 7+" schon noch durch. Erhebt sich höchstens die Frage inwieweit der Anal-Lysator nach dem Ring dann noch selbstständig ist!
vor 25 Jahren war der Einstieg 7+, bin das gestern seit ´88 das erste mal wieder geklettert, ich denke 8- so wie im Jens Führer, passt gut. Früher war inbesondere die abgebrochene Lette zwischen 1. + 2.Ring rechts besser, someit meine Erinnerungen reichen. Nach dem 3.Ring passt CAM 2, nach dem 4.Ring, CAM 3 und nach dem 5.ten wieder CAM 2 + CAM 1.
...Nachtrag: im gelben Kuddelmuddelbüchlein mit 8 bewertet!
Haubenthaler Fels Hund und Sau 7+
  Mit "Ostwandriss" beginnen und vor der Schlüsselstelle nach links zur Kante und hier zur S-Schulter (Stand-R).
Nach rechts zu Wabenkante und an ihr z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  29.4.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Kostenfels Ost- u. Talseite Hartmuts Fünfplus 7+
  Wenig links der "Ostwandverschneidung" über Platte - recht ungesichert - in eine kurzen rechtsgeneigte Verschneidung (R) und abdrängend an Riss zum bequemen Band (s. "Ostwandverschneidung")
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  
4 Kommentare 4 Kommentare
Aufwertung passt - ziemlich athletisch, das Ganze. Die Stelle am Ring löst sich gut auf, fand es eher oben raus auf die Platte schwer, zumindest wenn es nicht absolut sauber ist. Besser den Ausstieg erst mal gut durchfegen, gerade im Riss sammelt sich viel Sand!
S.-Grad nach oben korrigiert
Schwierigkeitsangabe passt im Vgl. zur Ostverschn. rechts gar nicht - unaufgewärmt "gefühlt" ein ganzer Grad ;-(
Kurioses Mini-Problemchen auf der mittlerweile sehr botanischen Kostenfels-Westseite. An der Schlüsselstelle ist Phantasie gefragt ... habe mich auf dem abdrängenden Block unter der fugenlosen Verschneidung bestimmt dreimal um die eigene Achse gedreht, bevor ich eine Idee hatte. Oben raus immer noch kräftig (Fr. 2 und 3,5 fand ich angenehm), aber jetzt immerhin geputzt!
Weidenthaler Fels Rechter Pfeiler 2.Sl 7+
  Startet vom gr. Band in halber Höhe (Stand-nR rechts): Ca. 12m (an nR vorbei) nach rechts zu Podest (R, evtl. Stand) - hierher auch vom östl. Waldhang aus über kurze Rinne, Band und kurze Stufe.
Links an Riss zu R und durch Rissverschneidung unter Dach (R). Nach links heraus (R) und über brüchige Wand zu einer Kiefer. Rechts über bewachsene Wand (nR) zum Gipfelplateau.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Mohr
 
Datum :  12.5.1963
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Verschneidung oben wurde mittlerweile offensichtlich schon mal geputzt - war auf das Schlimmste gefasst, ging dann aber eigentlich ganz gut. Schwere Stellen am Ring in der (rissarmen) Verschneidung und oben unterm Dach, wo man eine gewisse Spannweite benötigt um zur Kante zu kommen. Der letzte Überhang vor dem Baum ist nochmal unangenehm (links gute SU).
Insgesamt würde ich der Einschätzung im alten (blauen) Daigger-Cron zustimmen. Große, abenteuerliche Bergfahrt!
Man muss schon ein echter Pfalzspezialist sein, um diesem Weg (mit der Begradigung - die originale 1. Länge ist absoluter Müll) ein "fast lohnend" zuzugestehen.
Zu Beginn schöner Riss, dann fürchterlich brüchige Verschneidung - manche Strukturen verabschieden sich beim Antippen. Dach wieder gängig, aber dann folgen übel bewachsene, sandige und runde 10 Meter bis zum Stand an großer Kiefer.
Sicherung: besser nix, sonst geht wegen Seilzug nichts mehr. Oben dann unschwierig über den letzten R z.G.
Man fragt sich, wann der Weg letzmals gegangen wurde.
Weidenthaler Fels Linker Pfeiler 7+
  Über Riss (Ks) rechts der "Grünen Rinne" gerade zu Rinne (s. "Rechter Pfeiler") und zum gr. Band (Stand-nR rechts).
Über Wand (R) zur Verschneidung links des die Südwand dominierenden Pfeilers. Zuerst in, dann links von ihr (2H, Ks) unter Dach (Stand, R). Mit Sst. und H über es und Wand z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  30.4.1966
1 Kommentare 1 Kommentare
In der großen Verschneidung stecken geschätzte 8-10 Rostgurken drin. Lohnt Sanierung aber nicht.
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Langer Amenweg 7+
  Rechts oberhalb des Pfeilerfußes an Schuppen (nR) zu kleiner Verschneidung (die untere Verlängerung der "Rauhbergverschneidung") mit ausgebrochenem Block (R). Nach 4m gerade aus ihr heraus zu weitere Miniverschneidung (R) und aus ihr wiederum nach links zu kurzem Verschneidungsbogen. Bei R gerade und linkshaltend (Fr #2 für Nachsteiger) über die Platte bis kurz vor die Talkante (R, evtl. Stand - o. auch als AR nutzen).
Besser nicht original, d.h. via "Alter Pfeilerweg" sondern gerade über die Wandstufe zum Band vor der letzten SL des "Alten Pfeilerweges".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  3 S, mittl. Fr, Rocks
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  24.6.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
Kann dem Herrn G. nur zustimmen: geniale Tour. Und der Aufrichter verspricht großes Kino. Von einfach katholisch, bis doppelt katholisch oder atheistisch - alles wurde schon beobachtet...
Für jeden Durchschnittsweg am Pfeiler Kommentare,aber hier: Die beinahe übliche Pfälzer Unbekümmertheit!Herr G.,so sei es: Klar der beste Weg am RB-Pfeiler.Von mehreren Begehungen blieb mir der gute Fels in Erinnerung,der delikate Aufrichter in den Verschneidungsausbruch am 2.R die fingrige Schlüsselstelle am 3.R und der Gebrauch von einigen Mobilsicherungen zwischendrin.Unbedingt machen!
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Alter Pfeilerweg 7+
  Einstieg mittlerweile am besten wie "Höckerkante" oder noch weiter links über Reibung empor zu einer offenen Rissverschneidung. Den Handriss (R) bis zu kleinem Absatz (R) und rechts heraus (R) auf kurzzeitig bröselige Wand. Rechtshaltend (z.B. Fr #1) zu der von untern gut erkennbaren glatten, roten Wand (R). Gerade über R (oder leichter aber nicht so schön: nach rechts zur Kante (nR) und hoch zu überdachtem Bändchen - hier mündet von rechts her der "Lange Amenweg") zu einem abdrängenden, unsoliden Riss (R) und an ihm zu Band unterhalb der Gipfelüberhänge (Stand, R).
3m rechts bei nicht ganz solidem Block (R) zu überdachtem Bändchen. Kurz nach rechts und gerade (R,H) z.G.
  Detail
Ringe:  12
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Hugo Erhart
 
Datum :  14.9.1952
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Routenbeschreibung kann man den Zustand nach der aktuellen Sanierung (letzte SL) entnehmen. Ich bin dort auch deswegen aktiv geworden, weil der heutzutage genutzte (nachträglich gesetzte, aber sehr sinnvoll platzierte) Standring direkt an der Kante den alten Standring rechts auf Kniehöhe doch irgendwie nutzlos machte. Für den Weiterweg (letzte SL) habe ich dort nun den R versetzt - und am Ausstieg oben gibt's jetzt nen Bühler (zweitletzter H, weil dort die Felsquali sehr gut war).
letzte SL durch Hans Laub, Fred Frey am 30.5.1953
Wg. luxuriös: ganz oben sollte ich m.E. schon nochmal die Bohrmaschine hinhalten...
Im kurzen Rechtsquergang nach der Einstiegsverschneidung (mit "Handriss") klebt in der Wand ein pittoreskes "Blöckchen", bei dem es sicher gesundheitsförderlich ist ein gewisses Fingerspitzengefühl walten zu lassen. Die Schlüsselstelle in der orangenen Wand oben ist ein übles Längenproblem (nicht für mich!) oder deutlich jenseits des 7. Grades. Toller, luxuriös gesicherter Weg!
Der Block nach dem Stand läßt sich ganz gut überspreizen - aber trotzdem: Vorsicht!
Bis zum Stand (30 m) durchaus empfehlenwerter Klassiker.
Rappenwand Hauptgipfel Südostverschneidung 7+
  Vom tieftsen Punkt der Ostseite (ca. 10m rechts des Einstieges v. "EG-Gedächtnisweg") über glatte Stufe auf ein Bändchen und linkshaltend zu feiner Rißschuppe. An ihr (Fr 2) zu R und diagonal rechts aufwärts (Fr 1, R) zu auffälliger Verschneidung [original hierher über die jetzt verwachsene Rampe u. einen verblocktem Riss]. In ihr (R) hinauf und unter Überhang nach links heraus zu abschüssigem Absatz (R, Stand).
Links zu Riss und an dessen Ende (R) nach rechts zu abdrängenden Fingerriss (2R), den man am Ende nach links verläßt und ausstiegt.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  19.7.1958
3 Kommentare 3 Kommentare
Abgestorbener Stamm an der Standplatz-Kiefer am Gipfel. Hält wahrscheinlich noch eine ganze Weile aber wenn das Ding abgeht wird es unten ungemütlich.
der unter Teil als "Kleiner Bogen" bekannt wurde am 7.7.1962 von Hans Laub u. Fred Frey erstbegangen
Nur die 2. Sl ist VII+, die erste Sl bietet etwa 2 Grade leichtere Genusskletterei. Mit Keilen gut abzusichern.
Landauer Turm Nordseite Östliche Nordverschneidung 7+
  Ca. 15m rechts der Scharte zwischen Landauer und Ludwigshafener Turm entweder von rechts über unangenehmes Blockwerk oder direkt und sandig zu schmaler Verschneidung und durch sie (Hf) zu gr. Nische (R, Stand).
Urspr. nach links zum O-Grat und hier z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Josef Rück
 
Datum :  16.4.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
Was für eine schicke Linie. Könnte man hier nicht mal die fehlenden Haken ersetzen? Es wäre sicherlich eine Bereicherung am Fels! Im jetzigen Zustand mobil nicht solide absicherbar und nur für Todesmutige von unten kletterbar. Leider!
Die Haken am Ende der Verschneidung sollten durch einen R ausgetauscht werden.
Hinterweidenthaler Steinbruch Petticoat 7+
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Hans Hammel
 Volker Nickel
 
Datum :  12.5.1990
0 Kommentare 0 Kommentare