Auswahl: Waben im 7. Schwierigkeitsgrad:

Asselstein Südostseite Südostkante 7-
  Über kurze einliegende Verschneidungsrampe - ident. mit "Ostwand" - zur anfangs abdrängender Kante (Fr #1.5, R). An ihr über Waben (R) unter Überhang und direkt hinauf (2R) zu R rechts der Kante. Entweder orig. an ihr oder in Rechtsbogen zu R und weiter (H) zum dort abschüssigen Band in der oberen O-Wand. Über kurze Wandstufe (H,R), zuletzt links der Kante (mittl. Fr) z. AR (am G.plateau).
  Detail
Tourenlaenge:  36m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Werner Doll
 Hugo Erhart
 Karl Mühe
 Walter Ehrhardt
 
Datum :  15.10.1951
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Kleine Anekdote: Nach eigener Angabe relativ frisch aus der Halle "entkommene" Klettererin hing heute massiv in den beiden rostigen Normalhaken herum. Besonders bei dem oberen, dem vor dem schlecht einzuhängenden letzten Ring, mochte man kaum hinschauen. Wenn diese Rostgurke kommt, dann gute Nacht.
Und als Anregung zur Diskussion auf SANSI-Ebene: Wie umgehen mit den alten NH? Industriedenkmal oder eher Gefahrenquelle?
Man könnte sie ziehen, man könnte sie aber auch durch frische NH ersetzen. Die wären sicher stabiler, die Länge des Stiftes wäre bekannt und NostalgikerInnen könnten sich nach einer Weile immer noch an Flugrost ergötzen.
Das war übrigens bei weitem nicht das erste Mal, das alte Haken als vollwertige Sicherungen verwendet wurden. Wenn jeder Fehler bestraft würde ...
www.morchel.org/die-klassiker/südostkante/
Nach RS mit einem der Erstbegeher wurde der 2.R jetzt (doch noch) nach unten versetzt.
Nach dem letzten Ring in der Wand kann man links um die Kante und gerade hoch (mittlerer Friend passt unterwegs)auf den Gipfel; dort wartet ein Bühler, der es erlaubt, mit einem 70m Strick abzuseilen, bzw. mit zwei langen Bandschlingen umzulenken.
Ist hier nicht in diesem Jahr ein sehr erfahrener Kletterer vor dem 1.R auf den Boden gestürzt?Griffausbruch?Es liegt in dieser Passage m.E.eine gute Rissklemme.Sollte man vielleicht in der Zukunft bedenken.
Asselstein Nordostseite Neue Ostwand 7-
  Ca. 4m rechts der "Schiffkante" abdrängende Wand (altes Boulder"problem") und kurze Rissverschneidung zu Band. Gerade an stumpfer Kante zu Band und Reibungsstelle hinauf aufs Schiff (Stand-R).
O.T. [Th.Nöltner (v.u.g.); 16.10.1975]: Links der "Ostwand" an Rissspur über Wand aufs bequeme Band in der oberen O-Wand. Via "V: Ostwandvariante" weiter und abdrängend (R) z. G.plateau (AR).
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  22.10.1975
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Nur vom Schiff aus der Rissspur in der Wand im Toprope gefolgt. Gleichbleibend schwer bis zum Ausstieg. Schöne Kletterei, aber auch hier bekommt man den Grad nicht geschenkt.
In Verbindung mit der Schiffkante sehr schön.
Hab` jetzt auch mal den unteren Teil gemacht: Der "Bouldereinstieg" zeigt ein hübsches Zusammenspiel der Farben grün und rot (Buntsandstein eben), klettert sich jedoch ganz gut. In der "kurzen Verschneidung" kann man was solides legen. Zu Beginn der "stumpfen Kante" bröckelt`s ein bisschen, hier auch die schwerste Stelle (Aufrichter) - leider ungenügend gesichert. Die folgenden Aufschwünge müssten zunächst mal geputzt werden, damit man wieder von "Reibung" sprechen kann. Würde sich aber lohnen, denn der Fels ist sehr gut, die Bewegungen interessant und absicherbar ist es auch.
Fazit: mit einem nR eine richtig gute Länge.
Den oberen Teil fand ich nicht mehr ganz so prickelnd: wenige eigenständige Meter, man tangiert mehrfach die Magnesia-Mäander der SO-Kante und die Absicherung ist mäßig. Oben in der Wandvariante wird`s dann auch noch flechtig, zugekackt und brüchig - daher am besten original klettern.
Der Ausstieg ist dann aber nochmal richtig klasse!
Steigt man die SüdOstkante ein und hält sich ab dem 3.R rechts in der Wand kommt man recht bequem in den oberen Teil der "Neuen Ostwand". Noch die "Wandvariante" dazu und schon hat man 35m beste Wandkletterei. Im Vorstieg sollte man konzentriert sein.
Geierstein Rechte Südwestseite Luger-Tor-Weg 7-
  6m links und oberhalb der O-Kante durch kurze Verschneidung zu markanter Schuppe neben Riss. An ihr (R) zu Lochreihe, an der nach rechts (2R) bis in eine Wabenwand gequert wird. Empor zum 4.R und abdrängend hinauf (R) zu bequemer Nische (R, Stand). Ab hier nicht mehr ganz so schön wie unten. 2m empor auf breites Band und weit nach rechts zur NO-Kante. Rechts bei R hinauf (R), links haltend durch die O-Wand (R) bis um die SO-Kante (R) und links von ihr z.G.
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Tourenlaenge:  45m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 Hugo Erhart
 
Datum :  24.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/luger-tor-weg/
1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen
Steiner Nadel Harter Kern 7-
  Ganz links in der O-Wand über Stufe zu abdrängender Wand. Gerade (Hex #7, 2R) z. Absatz im "Normalweg".
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Thomas Kreher
 
Datum :  1980
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Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Diefes mit seinem Boulder-Magazin seiner Zeit voraus war: Hier ist er. Diese lt. Panico-KleFü 1988 erstbegangene Route wurde schon in der Chronik der 1. Ausgabe - erschienen 1981 - erwähnt. Und zwar als 6+.
Ob der hält ??? Fraglich, sollte einer beim Clip vom ersten loslassen. Die Beste Tour am Berg jedenfalls, hat sich in den 26 Jahren nicht verändert.
Zum 1.(abstehenden) R liegt überaschenderweise ein Hex7 nicht schlecht.
Dingentalturm SO-Wand Totem 7-
  Rechts der SO-Kante (Hex #7) - oder direkt daran (R; Nacherschließung ca. 2015) - zu nR (= 1.R in "Rub..."). Linkshaltend zu R an der Kante und gerade zu Einschnitt. Linkshaltend (kl.SU bzw. Fr #3.5) unter Überhang, darüber hinweg (nR) und durch offene Verschneidung (nR) zum 7.R im Originalverlauf des "Petrapfeilers". Gerade weiter zum Einschnitt an der Pfeilerkante (Stand-R; s. "Stand Petrapfeiler").
Rechts zuerst mit Handriss empor und kurze Wandstelle hinauf zu breitem Band (Stand-R; s. "V: Ringband").
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  6
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  2.5.1977
9 Kommentare 9 Kommentare
...Ad Josch: Ja, dass ist hier in erster Linie eine Routendatenbank, aber auch ein wenig mehr und ich glaube, dass ist es auch für Dich!
Ad Bruchpilot: Anstatt andere anzugreifen und hier pubertär rumzunörgeln könntest Du doch ein eigenes KOMMENTAR zu dieser Route schreiben. Wie wärs zB mit: "Kühner klassischer Weg. Leider durch die zahlreichen nachträglichen Ringe / Nacherschließungen im Charakter verändert. Plädiere für Rückführung dieser Felspartie in Orginalzustand" oder so ähnlich. Ich dachte das hier ist die Datenbank und nicht das "Sich-gegenseitig-ankotz-Portal" Denk mal drüber nach (zur Weihnachtszeit). :-)
Oh ja, wirklich ein Elend! Für meinen Teil besteht beim Totem das wahre Drama eigentlich darin, dass an "dieser schönen Felspartie" seit zwei, drei Jahren ein Konsortium aus Erschließungsignoranten und Sicherheitsexperten herumfummelt, wodurch der einstmals kühne Charakter dieser Route mittlerweile höchstens noch erahnt werden kann. Unkluge Ringpositionen? Klar, in diesem grandiosen nR-Dschungel wirkt das ungesicherte Stück vom Abzweig Rub bis zum ehemals 1.R natürlich vollkommen schwachsinnig. Denkt man sich die Glanztaten unten, links und rechts aber mal weg, wird wieder ein Schuh draus. Und auch wenn diese Art Routen"absicherung" in der Pfalz vielleicht nicht gerade richtungsweisend gewesen ist: kann man das bei den letzten verbliebenen Routen dieser Art denn nicht einfach mal klaglos akzeptieren (besonders als ausgewiesener Richtig-Schwer-Kletterer) ?
Typischer Fall von an sich sehr schöner Felspartie (potentiell toller Route) die nur leider aufgrund unkluger Ringpositionierung ziemlich verwahrlost ist. Aus meiner Sicht nicht für den Vorstieg / Onsight zu empfehlen!
Zu der Erkenntnis kam es nach einem Telefonat mit ThomasN wg. Rub... S'ist direkt in die seichte Verschneidung nun mal leichter zu machen als rechts rum (da wo heute der 3.R = erster der so genannten Direktvariante steckt). Und ja, die beiden nR oben sind noch nicht "ausdiskutiert"!
Stammt diese letzte Erkenntnis vom Erstbegeher persönlich? Sowohl den 2.(heute 3.) Ring als auch den Ring in der Flechtenplatte gab es doch bereits vor der großen Grosser-Mania in diesem Wandteil. Der logische Weg für mich war daher, erst nach dem 2.(heute 3.) Ring nach links an die Kante auszuweichen und knapp über der Dachkante wieder nach rechts zurück zu queren. Über die beiden nRe oben (aus der Luftsundel) wurde übrigens noch gar nicht diskutiert!
Der Mittelteil war wohl lange Zeit falsch beschrieben in den Kletterführern :-(.
Hier stellt sich die Frage, ob man das aufgrund der Sandigkeit wirklich vorsteigen muss oder will... Klassiker halt. Für 7- auch nicht so leicht (oder wars einfach zu heiß?).
Wie bei vielen Nöltner- (oder Scharfenberger-) Touren ist es auch hier gesünder, noch ein wenig Luft nach oben haben. Das Anklettern des 1. Ringes ist zwar halbwegs in Ordnung (ev. 3er Fr. in Wabentasche zur Selbsttäuschung), das des 2. erfordert ordentlich Strom und beim Klippen sollte man dann wirklich nicht mehr fallen.
Haubenthaler Fels Schleichweg 7-
  Im rechten Teil der Talwand über Platte (nR) und Wabenwand (R) unter Dach. Nach links (nR) um Kante und erst gerade (nR), dann linkshaltend über einliegende Wand zur S-Schulter (AR).
Fr #1.5 nützlich
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Fr 4, Rock 4 + 5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 (v.u.g.)
 
Datum :  April1983
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Selbiges hatte ich gegenüber HJC schon mal angemerkt in Bezug auf die ebenfalls nachsanierten Roith-Touren an der Göckelsbergwand …
Vor 2 Jahren, als die schöne neue Richtlinien-Prosa im Entstehen war, in welcher solche Fälle doch glasklar "geregelt" sind. Tja - was tun als Felswart oder Aussenstehender, wenn ein Erstbegeher nach 30 Jahren beschließt, kein Held mehr sein zu wollen. Oder - mal weniger zynisch - wenn er einfach auf dem Standpunkt steht, dass seine Route an sich gut ist, aber im ursprünglichen Zustand nicht mehr geklettert wird. Ist das jetzt verwerflich? Antiethisch? Oder einfach ganz normal und vielleicht sogar vernünftig? Na, in diesem Fall gibt's heute wohl eine ganz klare Tendenz!
Ich wäre wirklich froh, wenn sich in der Welt (und natürlich auch in der Welt des Kletterns!) nochmal freiwillig die Einsicht durchsetzen würde, dass weniger fast immer mehr ist. Aber dann dürften wir alle nicht nur nicht soviel naiv und gedankenlos bohren sondern auch längst nicht mehr so viel Auto fahren, herum fliegen, fressen, in den Primark, den Aldi oder den Mägges gehen. Wenn ich mir nämlich vor Augen führe, was wir ganz allgemein glauben, mit unserer Lebensweise anrichten zu dürfen, kommt mir die Aufregung über Ringe (ob im Schleichweg oder im Reibeisen) zwar symptomatisch, aber beinahe schon wieder lächerlich vor.
Habe mir lange überlegt, ob ich den Mantel des Schweigens über dieser Roithschen "Nachsanierung" liegen lassen sollte, sehe ich aber irgendwie nicht ein!
Der 1.nR steckt an einer eher unschwierigen Plattenstelle, die ursprünglich wohl mit einem mittleren Rock gesichert wurde. Gut, ob der wohl gehalten hätte; von daher ist die Sanierung hier zumindest nachvollziehbar.
Der 2.nR allerdings steckt 40cm unter einer faustbreiten Hangelschublade, die locker und mehrfach große Rissklemmen aufnehmen könnte, hier hat der Erstbegeher mMn sein sog. "Nachsanierungsrecht" eindeutig überschritten!
Über den 3.nR breite ich jetzt doch wieder den Mantel aus, nur noch soviel: Die verwendeten silberglänzenden Gerüstösen könnten das nächste Mal durchaus unter meiner schlechter Laune leiden!
...Drei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich Fr 1.5.
Rindsbergpfeiler Südseite Lange Westwand direkt 7-
  Vom rechten Rand einer ebenen Fläche gerade über Wand (Fr #1, 3nR) zu seichte Gufel (nR) und gerade empor (2R) zu gestuftem Fels und z. AR (in Nische).
Wer weiter will hat zwei Möglichkeiten: in Rechstbogen z. Stand-nR in "Lange Westwand original" oder links bei offener Rinne (nR) - oft bewachsen und schwerer - hinauf (Cam #0.4) Richtung "Obere Westwand".
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.7.1977
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Expressschlinge vom 5.Ring (27.8.20) kann in der PK-Geschäftsstelle nach Absprache abgeholt werden.
gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.
die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)
Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.
oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum AR
oder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).
Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...
Ich fasse zusammen:
* Der erste Ring wurde versetzt.
* Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
* Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
* Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
* Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!
Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!
Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.
...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?
Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....
...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!
Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......
...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!
Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Eroika 7-
  Ostseitig von rechts her über Wabenwand (2SU) zu nR und mehr oder minder gerade weiter (nR) zu tiefem Einschnitt (Fr #3.5 u. evtl. mittl. Hex). Gerade hinauf z. nAR (an der oberen SO-Kante).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  24.6.1977
10 Kommentare 10 Kommentare
Bei der Erstbegehung wurde der H der "SO-Kante" benutzt (Stand), was heute seltenst so praktiziert wird (wg. des nAR oben an der SO-Kante).
Insofern ist jeder Bohrhaken i.d. Kletterlinie ein nachträglicher.
Bei der 2. SU stak kein Ring. Hab nächstes Jahr wieder mehr Zeit und schau mir´s an.
Die 2.SU ist wieder installiert, jedoch kann man erkennen, daß hier irgendwann einmal ein R gesteckt haben muß!? Aufgrund der Felsqualität der 2.SU wäre hier der R eine Lebensversicherung. Ein Sturz würde die SU vermutlich nicht halten. Weiß jemend, weshalb dieser entfernt wurde?
Die 2. fixe SU-Schlinge fehlt aktuell, dafür findet sich im Schlingensalat der 1. nun ein Schäkel zum Topropen. Gibt hierzu eventuell ein "Geschichtchen"?
Hab den Weg mal ohne Ausflüchte am WE gemacht. Das Gestein ist meines Erachtens nicht brüchig, eher etwas sensibel und das nur so auf 2-3m nach dem 2.R. Zum letzten R. wieder solide Struktur. Und der Friend von Dirk beschrieben liegt zwar etwas recht aus der Linie aber dafür bombig. Trotzdem anspruchsvolle ob der zweiten SU, wer die testen möchte viel Spaß, klasse Bergfahrt.
Also, wenn man vom zweiten Ring der Eroika ziemlich direkt zum Umlenker der Eroika klettert ist das Gestein eigentlich ziemlich fest und auf halbem Weg kann man noch einen Friend legen.
Und wer den Ausstieg brüchig findet, sollte mal die (Ganze) SO-Kante machen ...
Wer am Ring des Abendweges vorbei kommt, klettert nicht den oberen Teil der Eroika.
Ein geniale Tour, den 7ten Grad sollte man allerdings souverän beherrschen bevor man hier einsteigt. Ich fand den oberen Teil nicht so brüchig und statt den Ring vom Abendweg mitzuklippen kann man auch ganz gut einen mittleren Friend unterbringen.
Oben besser in den Abendweg flüchten - sehr brüchig!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Rechte Südwand Spinnenweg 7-
  Ca. 6m rechts von "Hangelroute" fast direkt R, abdrängend nach links um Kante und gerade (nR) über Wand und kurzen Riss (Fr #2) zu abschüssigem Band (nR). Abdrängend (Fr) zu Rissüberhang (Fr #2) und an breitem Riss (Fr #4) z. nAR u. G.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Werner Hammann
 Carlo Klein
 
Datum :  6.3.1977
3 Kommentare 3 Kommentare
Stand-R oben am Grat gesetzt (mit kleinem Hüpfer erwanderbar und abseiltauglich).
Cam 1 statt dem Haken ist ggf. sicherer
Vom abschüssigen Band weg "delikat", da recht knusprig und überhängend.
Den Friend im Riss zu legen ist anstrengend, daher ev. bereits schon vorher was basteln.
Drei Felsen - Mittelmassiv Lineal 7-
  Entweder via "V: Noumoos" beginnen und linkerhand oder von links her und (Fr #2 u. #0.5) empor zu nR. Rechts daran vorbei zu Rissspur (Rock #4) und zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #0.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu n(A)R u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
Backelstein Vorgipfel Strich 7-
  Mit "Große Südverschneidung" beginnen und nach ca. 10m nach links (nR; = 2.R von "Tabu") zu - bröseliger - SU. Gerade empor (2nR) zu horizontalem Einschnitt und via "Rote Wand" zu deren 5.R. Orig. rechts an dreckigem Riss empor und...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  24.9.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Ursprünglich ohne Ringe und mit vielen (zweifelhaftesten) Sanduhren begangen - E2/3 damals...
Stephanstürme NW-Wand (GS) Glockengeläut 7-
  Vom Einstieg des "Nordkamins" aus links haltend zu R und noch mehr links haltend zu kurzem Riss. An ihm hinauf (Hex #7), rechts und gerade zu R in offener, kurzer Verschneidung, die man abdrängend verlässt und links z. AR (Stand v. "Little-Big-Didi").
Fr #1.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Ralf Burkard
 Monika Erhart
 
Datum :  21.7.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Rödelstein Nordwand Fünf vor Zwölf 7-
  Ca. 12m rechts von "Östliche Nordwand" über Platte und Wabenwand (2R) bis vor überdachtes Band (Fr #1.5), nach links hangeln (Fr #3) und empor (H) z. AR. Orig. oberhalb auf überdachtem Band nach links z. Grat.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 (v.u.g.)
 
Datum :  13.1.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Kann man mal machen: bis zum 1. Ring zwar reichlich dumpf, danach aber recht gute Kletterei, auch ziemlich sauber und fest. Ausstieg durch Torfmoor, deshalb besser schon am Standring umlenken.
Pferchfeldmassiv Linke Südwand Sowieso Scheiße 7-
  Rechts vom "Knotenriss" über Waben (2R) z. AR (unter Überhang).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU, Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Frank Eigner
 Markus Blanchebarbe
 
Datum :  1.8.1998
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Bewertung mit 7- find ich ziemlich hart! Meiner Meinung nach glatt 7!
Schöne Route mit tollen Waben und nettem Dächl! Sollte öfters geklettert werden. Es sind 3R + AR! Eine SU die etwas taugt, hab ich nicht gefunden. Dafür liegt nach dem 2.R ein solider Fr.2 in einem Lettenloch.
Rotzollwand Überläufer 7-
  8m links vom "Grenzerlebnis" bei filigraner SU über Wand z. AR.
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Tourenlaenge:  10m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 
Datum :  22.7.1991
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Dingentalturm SO-Wand Juniwand 7-/7
  Von der oberen Terrasse von rechts her "windig" zum Fingerriss, der den u.T. der SO-Wand durchzieht. An Überhang (R) in Rechtsbogen empor - je direkter desto "kräftiger" - und dem Riss folgend (Rock #9) zum 2.R. Noch 1m gerade hinauf, dann diagonal links über abschüssiges Bändchen zu Einbuchtung (R). An kurzem Faustriss empor und nach links zu seichter Rissrinne an der man z. Ringband gelangt (Stand, nAR; 35m! zum Boden).
Rechts bei Rissspur 2m empor und nach links zu R. Gerade zu kurzem Riss (gr. Fr) und z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  2.6.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
...Bisher kein Kommentar zur Juniwand!Hier meine Abhilfe:Ein großer Weg an einem wunderbar hohen Turm!Ist durch die Baumfällungen in einem weniger bewachsenen Zustand als im letzten Jahrtausend!Am Einstieg konzentriert bleiben,den Sicherungsmann/frau am Eichenstumpf oberhalb festmachen,sonst gibt es im Falle eines Falles einen Synchronabgang zur Forststraße!Ansonsten warten 40 klassische Klettermeter auf den keilbewehrten Aspiranten.Natürlich enden Ringbandkneifer am Rinnthaler Dorfpranger,der Ausstieg gehört dazu!
Kuhfels Ostwand Ringkampf 7
  Mit "Große Ostverschneidung direkt" beginnen und 2m überm R nach links (Cam #0.1) um Kante (R) und über steile Wand (R) unter Wulst. Links (Fr #1) vorbei auf Platte und gerade zu R. Über abdrängende Wand z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Arndt Bitsch
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Ab dem 1er Friend sollte man aufpassen, an was man zieht. Sonst wunderbare athletische Kletterei, auch noch mal über den 3. R.
Asselstein Nordostseite Schiff ahoi 7
  Fr #2.5 u. #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  15.10.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Weiß auch nicht, was mich in diee Tour getrieben hat. Würde mich jetzt wirklich nicht als Weich-Ei bezeichnen, aber das hier war wiedermal ein Höhepunkt ... der reinste Horror. Warum der 1. Ring so vollkommen sinnfrei mitten in die Schlüsselpassage gepflanzt werden musste, weiß wohl allein der Meister selbst. Bis dorthin nur zweifelhafte Sicherungen (bröselige Taschen für Friends, zwei Zweifingersanduhren) ... m.M.n. alles Selbstbetrug! Den Bruch unterm 2. Ring erträgt man mit Fassung, die Erkenntnis, dass bei Einhängen einer Normexe der Karabiner auf der Felskante aufliegt, schon wieder eher nicht. Insgesamt sehr unerfreulich, besser doch im Toprope!
Ich habe am 06.07.2010 diese Route geklettert und muss ausdrücklich vor dem Bruch warnen unterhalb des 2.R warnen. Ich bin eigentlich ein sehr weichgreifender Kletterer und mir sind da keine brauchbaren Halte- oder Sichererungspunkte aufgefallen welche eine vernünftige Absicherung des kleinen Aufschwunges zum 2.R hin möglich machen. An dieser Stelle ist es extrem "mürbe". Vorschlag: Beim Abseilen vom Schiff den 2.R per Express einhängen und vielleicht sogar verlängern, sonst ist es ein weiter Flug zum 1.R. (klamafel: Klaus Becker)
1999: Vor dem 2. R setzt sich ein Kletterer zum Ausruhen in eine Sanduhr. Die ist dann gebrochen. Er hat einen Pendelsturz gemacht und ist mit dem Kopf an die Verschneidungswand geschlagen. ==> schwere Kopfverletzungen
Fensterfels u.Bindersbacher Turm Nordostseite Schlüsselloch 7
  Am FT mittig über die Kaminwand z.G. (AR rechts von "Strohfeuer" nutzbar).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schlüsselloch/
Umlenker ist gecheckt und wurde saniert.
Tolle und anspruchsvolle Tour im kompakten Fels...mal Waben, mal scharfe Leisten und Eisenplatten...zwischen 3. und 4. R weit (habe nichts gefunden um was zu legen) und nicht einfach, ab dem 4. wird es deutlich leichter...
Der nette "Hausmeister" hatte in den sehr frühen 80ern des vergangenen Jahrhunderts erst drei, später einem weiteren Ring gesetzt.
War in den späten 70igern schon trainingshalber öfter getoproped worden, v.a. "funn de Binderschbacher Buwe" (B.Fessel,P.Kaiser,S.Bähr u.a.). Aus diesem Grunde gab damals niemand eine Erstbegehung an, es galt nunmal nicht als ehrenhaft, Touren von oben "auszuchecken".
Zum alten 1.Ring konnte man auch gemütlich hochspreizen, diesen Einhängen, wieder abklettern und mit Schnur von oben die ersten Meter überwinden...
Irgendein netter "Hausmeister" hat mehrere ARs auf dem Fensterfels gesetzt. Einer davon erleichtert das Topropen dieser Tour.
Daneben entschärft der zusätzliche nR den Einstieg erheblich.
Schöne, teilweise athletische Wandkletterei an Leisten, Waben und Löchern. Auf jeden Fall ein "kleiner Klassiker", den man auch von oben gesichert genießen kann.
Geierstein Nordostseite Geierwally 7
  Links der O-Kante rechts haltend (nR) zu einliegender Wand, gerade (R) an die Kante (R) und hinauf (R) bis zu Einschnitt (R). Rechts haltend (R) über gutgriffige Waben (R), zuletzt gerade zu überdachtem Sims (R, evtl. Stand; alternativ auch in der Nische vom "Luger-Tor-Weg". Ab hier ändert sich der Charakter, daher auch viel seltener so ausgestiegen: Über den "...Tor-Weg" in den o.T. der O-Wand und gerade (R, kl.Fr) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  50m
Ringe:  12+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Niko Mailänder
 Liz Mailänder
 
Datum :  April1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Tolle Tour. Am 3. Ring technisch anspruchsvolle Stelle. Fort eher schwerer als 7.
Liebhaber/innen langer Seillängen (die zudem eingeschränkte Verständigung zur Sicherungsfrau/mann nicht stört) hängen - allerdings mit vielen Verlängerungsschlingen - beide SL zusammen. Vom letzten R des "Luger-Tor-Weges" links der SO-Kante reicht dann eine 70iger Leine gerade so bis auf den Boden´.
An der Stelle des heutigen 1.nR wurde früher eine Schwebesicherung in einem dicht am Fels stehenden Baum gelegt.
...Den gedübelten 1. R ausgewechselt in einen Schaukelring
Haubenthaler Fels Auf des Messers Schneide 7
  Mit "Ostwandriss" beginnen und nach 2m nach links zu Kante (2R) und an ihr (Fr #2) zur S-Schulter (AR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Definitiv lohnende Route! Der Quergang macht Spaß und die Stelle an der Kante ist richtig gut! Das E1 finde ich schon gerechtfertigt. Wer beim Zug in den Slot (Sloper!) abgeht, hat sicherlich keinen Spaß und hoffentlich einen guten Sicherer ...
Tolle, abwechslungsreiche Kletterei in gutem Gestein mit sehr eleganter Schlüsselstelle nach dem 2. Ring. Der Zug zum großen Loch ist für Kleinere etwas weit - E1-Bewertung fand ich jedoch leicht übertrieben.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Hohlweg 7
  Wo "Hans-Wenger..." startet nach links zu R in Platte und gerade über Überhängchen (Fr #0.5) und Platte (Fr #2.5 o. #3) zu R in offener, nach rechts ziehender Verschneidung. Durch sie zu R und gerade (SU) - zuletzt identisch mit "V: Wandvariante" - zum 3.R im "Hans-Wenger...".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  22.10.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Den Einstieg direkt durch die kleine Verschneidung empfinde ich als logischer, ein kleiner Friend in einer guten Tasche sichert das vorsichtige Tasten in der kurzen Bruchzone. Im weiteren Verlauf mbMn einer der schönsten 7er der Pfalz. Platte, leicht abdrängende Waben, ünersichtliche, aber völlig ausreichende Absicherung (Friend 3/Camalot 2 vor dem 2. Ring angenehm).
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Gammel mal 7
  Über Wabenkante (R, Cam #0.3, R) zu Band (R). Über Wand (R, Cam #0.75) zu Pfeiler und weiter zu AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 
Datum :  1995
1 Kommentare 1 Kommentare
Die E1 im Auswahlführer bezieht sich auf den Weg zum ersten Ring, wo man die durchweg großen Griffe nicht loslassen sollte. Zum 2. Ring Cam0.3 links in Lette, hinauf auf das Band hilft Cam1 in wenig tiefes, aber stabiles Loch. Zum Umlenker hin noch links in Loch der Cam0.75.
Göckelsbergeck Mairegen 7
  Ca. 5m links von Kamin über Wand gerade (R) an Band vorbei (R), einen Überhang (R) rechts umgehend z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  24.5.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Backelstein Vorgipfel Rote Wand 7
  1m links der S-Kante entweder von unten (schwer) oder von Block aus an an Finger-Hand-Riss (Rock #9, R) zu R unter kurzer Verschneidung. Dem Riss folgend (Hex #9, Fr #1.5) und am besten noch vor der S-Kante gerade (SU) zu R bei lochartigem Einschnitt [orig. wurde hier nachgeholt].
3m horizontal nach rechts (R) und gerade an griffigen Waben bis zu deren Ende (SU). Abdrängend zu R (hier läßt sich gut Stand machen) und gerade (R) in flacheres Gelände mit nR (abwärts 36m). Linkshaltend über Rampe z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  14S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  21.6.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt Recht geben! Tolle abwechslungsreiche lange Tour und anspruchsvoll im Vorstieg. Mit genug Zeit, Kraft und Muse kann die Tour sogar plaisir-mäßig abgesichert werden (Cam 0,4 - 3 sowie 2 SU).
...Also los,Herr G.:Hier haben wir einen der besten 7ner im Pfalzgebirg.Der Vorstieg ist anspruchsvoll!Wer nicht im Einstiegsriss sicher mit den Drahtkabeldingern umgehen kann:Finger weg!Vom 2.R bis zum Rissende machen sich die Sechskantteile hervorragend!Ansonsten die Sicherungen schön verlängern und in einem Rutsch zum letzten R.!Drei schwere Stellen warten auf den klettertechnisch erfahrenen Aspiranten:Der Spreizeinstieg in den Riss unten,am 2.R,am vorletzten R.
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Möglichst sicher 7
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 bzw:
 Martin Kerner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zentralweg original 7
  Von rechts über Bänder an Felsnase vorbei und diagonal empor auf Band, von dessen linken Ende ein kurzer Fingerriss emporzieht. Weiter wie "Zentralweg direkt" , wobei orig. vom n(A)R über den - durchaus schweren - Riss ausgestiegen wird.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  3 S, Rocks
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 (u. Gef.)
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Zeitbombe ist jetzt entschärft, d.h. links oben in kompakter Wand steckt jetzt der Ring (und kann auf dem Band stehend eingehängt werden).
...Ring nach dem Riss steckt in hohlem Block.
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Spätlese 7
  5m rechts von "Lagerweg" bei Verschneidungseck zu breitem Riss (R) und an diesem und über Wand (R v. "Venice beach" nutzbar) auf Block. Erst gerade (3R), zuletzt leicht rechts haltend (orig. aber schlechter! AR) z. nAR (gemeinsam mit "Venice beach").
Rock #9 u. Fr #2.5 bis #4 nützlich.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  27.10.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Dem Vorgängerkommentar gibt es nicht hinzuzufügen.. Außer das man sich das Kommentar zu der Tour im Newschoolführer hätte sparen können..
Unten sehr sandig ! Oben Interessante schöne und auch anstrengende Züge bei denen man aber zwischendurch immermal wieder entspannen kann. Oben auch fester Fels... Habe relativ viel an Material verbaut. Von CAM 0.5 - CAM 4 und Keile bringt man nach dem 1 R alles unter... Das anklettern des 1 R ist anstrengend, ecklig und vermutlich auf gefärlich...
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Reinhardweg 7
  Mit "Sperberweg" beginnen und links von dessen 2.R (Fr #4) erst gerade (R), dann links haltend (R) und wieder gerade (Fr #2.5) zu R bei kurzer Miniverschneidung. Links davon hinauf, rechts haltend (R) zu letztem R (oft als AR genutzt) und gerade zu tiefem Querriss. Orig. links über den "Champagnerweg" z.G.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (u. Gef.)
 
Datum :  1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Diese tolle und ausgesetzte Tour geht auch in einem Stück, wenn der Sperberstand ausreichend (1,5-2m) verlängert oder wieder ausgehängt wird! 70m Strick obligatorisch!! D.h. am letzten Ring in der Wand abseilen, NICHT aussteigen!!
Am Bühler in der Verschneidung ist ziemlich viel Zement weggeplatzt, steht auch weit raus.
Schulerturm Ost- u. Südseite Dornröschen 7
  Nach den ersten 3m im "Normalweg" links zu Band. Jetzt an filigranen Strukturen (R) leicht linkshaltend unter Aufschwung (Fr #3.5) und nach links zu R. Gerade über R zum Treppenende.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  März1990
2 Kommentare 2 Kommentare
ca 2,5 m über dem ersten R befindet sich rechts (etwas außerhalb der Linie) ein gutes Lettenloch für einen Fr.0 o.ä.
Vom 2.R weg ein kleiner Runout mit Flechten. Man sollte konzentriert bleiben denn legen lässt sich nichts.
Pferchfeldturm Südostseite Zentrale Südwand 7
  Vom Einstiegsblock am "Kleinen Südriss" gerade empor (nR) zu nR und kurz danach links zu SU. Hinauf in sandige Nische in Wandmitte und rechts haltend zu überdachtem Bändchen (R). Ausgesetzt über teils fragile Wabenwand z. nAR.
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.7.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Beim Verlassen der sandigen Nische bietet es sich an links drüben einen R aus der Superdirekten mitzubenutzen.
Vor den Zeiten des nAR wurde - orig. - rechts haltend zur SU am Fuß des Gipfelaufbaus oder altern. links haltend zum letzten R im Großen Südriss ausgestiegen.
2.R saniert (der alte muss, nach fotogr.Doku) noch abgeflext werden.
Hab' zudem den ehem. einzigen H - der schonmal "bescheiden" saniert wurde - durch einen wirklich grundsoliden (langen) Bühler ersetzt. Auch hier kommt das "Alteisen" nach fotogr.Doku noch weg.
Hallo Herr Felswart! Hier spricht ihr technischer Berater: alle 4 Ringe in der direkten, zentralen und der zentralen Direkten sollten bezügl.eines "Umtausches" überprüft werden!
2.R ist schon sehr dünn...
Pferchfeldturm Südostseite Falkenweg 7
  3m links der "Großen Südverschneidung" an kleiner Verschneidung hinauf und links (SU) zu abdrängender Wandpassage (R). An Waben hinauf (R) zu diagonaler Rissspur (R) und weiter zu einer Nische (R, evtl. Stand). Ziemlich gerade (R) etwa 10m hinauf (Fr 2 u. 4) und nach links zu einer Rissspur. Ihr folgend zu nAR (o. orig in zunehmend brüchigerer Kletterei z.G.)
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  8.6.1968
5 Kommentare 5 Kommentare
Ein Weg, den man machen muß, bis zum Gipfel! Gewinnt erheblich durch die Sanierung. Gut gemacht.
Saniert (mit Zustimmung von F.Schwarzmüller 4.R versetzt sowie nAR installiert).
Der 3.R ist vorübergehend nicht mehr! Wer die Route so trotzdem machen möchte kann an gleicher Stelle einen 2er Fr und etwas höher einen 1er legen.
Sanierungsbedürftig: * Den 3. R austauschen,
* Ein nutzbarer AR statt der freistehenden Öse (Rechts vom Riss ist schon ein passendes Loch)
* Und wenn man schon dabei ist am besten den 4. in den sandigen Bauch nach oben versetzen vorausgesetzt die Felssubstanz lässt es zu
Den dritten Ring (=crux) sollte man irgendwann austauschen.
Dahner Kuckucksfels Tränen im Himmel 7
  In der Mitte der Südwand bei auffallender Wabenhöhlung zu R in fester Platte. Gerade zu R und überhängend (2R) z. AR (unterm Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Kerner
 Werner Wiebelt
 
Datum :  10.4.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Tour würd' ich sogar ein Sternchen geben. Hallenmäßig gesichert, athletisch an guten Griffen empor turnen, ... cool!
Bundenthaler Turm Südwand Hans guck in die Luft 7
  Links der "Götterverschneidung" über Wandstelle (nR - nachträglich als dir. Einstieg konzipiert) zu steiler Wabenwand. Den R folgend, oben sehr abdrängend, aber kellig zu AR (unter dem Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 Thomas Wolf
 
Datum :  14.12.1986
7 Kommentare 7 Kommentare
Ring ist jetzt gut zu klippen, geht nun entspannter...Finde aber die Tour leichter als die Götterverschneidung...7 passt denke ich, bin auch eher kleiner...Strom hilft halt...
Kauft euch mal eine Akku-Flex . Das mit einem Riesenkiesel zugeklebte Loch des alten Ringes sieht wirklich beschissen aus..
Der 2.R sitzt jetzt so, dass er gut vom Bändchen aus geklippt werden kann (Beschluss des SanSi-Treffens letzten Herbst).
Beim Klippen des 2.R darf nichts schief gehen. Wenn da etwas wegbricht endet das Ganze auf dem Boden. Die von Alex angesprochene seitliche Sicherung (das ist ja keine Schwebe) wird idR nicht gesehen/genutzt. Man sollte im SanSi mal über einen zusätzlichen R nachdenken
7+ ist es aber nur für Kleine.
heute 7+, klare blumentour. oft geklettert, ich kenn sie schon nach der erstbegehung durch peter und sie hat sich im lauf der zeit immer bisschen verändert. über den direkteinstieg kann man auf höhe des bands links schwebe bauen mit cam 1 und langer schlinge. dadurch wirds nicht mehr so windig zum 2.ten ring
original wurde von links übers Band eingequert.Der jetzige 1.R stammt aus einer "Direkteinstiegsvariante"
Rotenrumer Eck - Östliches Massiv Niemandslandstreicher 7
  zwischen "Wildsauweg" und "Quicki" über Wand, Dach, Wand
  Detail
Tourenlaenge:  8m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  28.12.1998
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Rotzollwand Grenzerlebnis 7
  8m links vom "Eulenweg" gerade über Wand, zuletzt rechtshaltend zu kl.Verschneidung und z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  11m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Bruno Vogel
 
Datum :  14.9.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Hundsfels Südost- u. Südseite Ostwand 7/7+
  Dem abdrängenden Riss (2R) folgend zur schmalen Rissverschneidung der "Südostwand".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  16.10.1955
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Bavariafels Hauptgipfel-Südseite Bavarian Dream 7+
  Mit "Maskerade" beginnen und vom Band gerade (3R) zur "Marderrampe" kurz vorm Stand (AR).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  2012
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Tour ist klasse und - wenn man die guten Waben schnell genug findet (noch fast kein Chalk!)- relativ dankbar.
Die "Variante" die man auf jeden Fall machen sollte - wenn man den Grad bringt. Am schwersten - wie so oft - da wo's am "flachsten" ist (1.R, also insg. die dritte fixe Sicherung).
Asselstein Nordwestseite Feuersalamander 7+
  Vom "Rolfkamin" aus unterm Doppelklemmblock an Hangelleiste (nR) 7m nach rechts zu R und abdrängend an gutgriffigen Waben in eine Wandeinbuchtung (R). Gerade zu R, in leichtem Linksbogen darüber und gerade z. nAR (überm Abschlussüberhang o. orig. weiter z.G).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  5.9.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
Arbeitstreffen Sommer 2017: nR im Quergang in Abstimmung mit den Erstbegehern gesetzt (von Oli erledigt)
...wahrscheinlich am sinnvollsten den selben Klemmkeil legen wie zum raus queren in die Sahara statt gaaanz lang oben den Rolf-Kamin-Standring. Sonst jetzt mit nR im Hangel-Quergang wohl solide gesichert. Wem´s immer noch "luftig" scheint: in einem antiquarischen Daigger-Cron wusste man mal was von einem Friend 2,5 + Rock 3 :-)
Viel besser als erwartet. Beste Taktik ist, mit 2 Seilen zu klettern: Mit Seil 1 bis zum Quergangsende, dieses dann abwerfen und mit Seil 2 weiter. Keinerlei Seilzug! Hat m.E. oben am 3. Ring die eindeutige Schlüsselstelle, die schon eher gegen 8- geht.
Bin nicht ganz so begeistert wie Steff, fand die Tour aber immer noch besser als die "Sahara". Eigentlich an jedem Ring schwer, vom 1. weg durch die zwingend erforderliche Verlängerung sehr luftig. Kann man m.M.n. nur wegen der guten Ruhepositionen nach/vor den insgesamt vier Bäuche noch als 7+ durchgehen lassen. Je höher man steigt, desto unangenehmer macht sich der Seilzug bemerkbar ... ich jedenfalls froh den Umlenker (vom Nordstern) erreicht zu haben.
Das Ding ist wirklich lohnend! Man sollte genügend Bandschlingen für die Verlängerung der Sicherungen im Rolfkamin, des 1. R des Feuersalamanders sowie der Sanduhr darüber mitnehmen. Der Quergang ist - zumindest mit etwas längeren Haxen - gutmütig, wenn man das Band erst mal hat. Für den Nachsteiger ist der Quergangsbeginn die psychische Schlüsselstelle. Da meine Seilgefährtin scheute, durfte ich noch mal ran.
Geierturm Südwestseite Ratzeputz direkt 7+
  Rechts von "Lustmolch" von überdachtem Band gerade (2nR) [St.Jäger; 14.3.92] zu abdrängender Wand links von "Sonnenweg" (urspr. darüber begonnen) und den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  März1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Also direkt nebenan ist ein klassischer Siebener! D.h. min. 7+ sollte entsprechend schon hinkommen und bewertet mal die Tour nicht nach der millionsten Begehung sondern bei einem OS! Ein halber Grad hoch oder runter ist bei dem Ausstieg eh subjektiv! Und im Gegensatz zu Oli's Tour links davon kann man ausser im Dir. Einstieg auch gut fallen (Sorry Oli, ist aber so...)! Jetzt sichert der Jens mal ne Tour so, dass man sich keinen abbricht beim einhängen ;-) und es ist wieder nicht recht..... ????
Passt meines Erachtens von der Bewertung überhaupt nicht zu anderen 8- - Touren: 7 oder 7+ passt eher.
Oktober 2008: Vorsteiger stürzte im dir. Einstieg in einer Höhe von ca. 8 Meter ab und wurde von seiner Begleiterin, die ihn vom Boden aus sicherte, abgefangen. Ursache des Sturzes war eine Felsplatte, die sich in der Wand löste. Von dieser Felsplatte wurde die am Boden Sichernde am linken Oberarm getroffen und mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Karlsruhe gebracht.
Für Pfalz- Verhältnise ziemlich übersichert und dadurch wohl die häufigst begangene Tour an dieser Wand (wobei sie auch sehr schön ist).
Geierstein Rechte Südwestseite Kein Anfang vom Ende 7+
  Mit "Julius-S..." beginnen, rechts über abdrängende Waben (2R, Fr #1.5) zu Rissrinne (R; urspr. war hier Schluss) und neuerdings weiter (R) z. AR (gemeinsam mit "Endspiel").
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  14.3.1986
3 Kommentare 3 Kommentare
Sicherlich gängiger als Reibeisen und Reibekuchen für den Grad, dafür mal kein wirklicher Längenzug außer das klippen des ersten Rings (vom Absatz), für Kleine besser eine PANIC einpacken...imho geht die Bewertung iO...
Dem Vorkommentar ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen, es sei denn, man fügt die Griffabfolgen nicht optimal aneinander. Mir schon so geschehen.
8-??? Ist selbst für 7+ noch geschenkt, v.a. wenn man sich die Abwertungen von anderen Touren hier am Fels anschaut...
Geierstein Rechte Südwestseite Mauersegler 7+
  Rechts vom "Herzkammerflimmern" den R folgend, am 4. etwas rechts vorbei, zu Überhang und über diesen z. AR.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  17.5.1998
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Leisten am 4.R waren ursprünglich wohl kantiger ...: Aus einer recht stabilen Position mit großem Untergriff und Panikschlinge lässt sich der 4.R gut klippen. Außerdem kann hier noch gut ein größerer Friend gelegt werden.
Schöne Kletterei.Gefällt mir sehr gut. Diese wird immer leichter, je höher man kommt. War die Route schon immer so gesichert? Oder wurde sie nachsaniert ?
Haubenthaler Fels V: Direktes Messer 7+
  Rechts vom "Schleichweg" über Platten zu R in abdrängender Wand und gerade zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Ralf Burkard
 
Datum :  23.6.1990
4 Kommentare 4 Kommentare
R überprüfen
Ob jetzt E2 oder E3 - die Stelle hat es in sich! Wer einfach nur die Züge genießen will (lohnt sich!!), aber auf das Vorsteigen nicht verzichten möchte, kann sich mit mehreren Schlingen und Exen vom 2. R aus (vorher einfach "Auf Messers Schneide" klettern) seine eigenen Sicherungspunkte basteln ;)
Die Griffe sind alle scharf und fest - aber Abschmieren beim Einhängen oben kommt sicher nicht gut. Eine große Portion Ausdauer und einen erfahrenen Sicherer mitnehmen.
E2!
Vor dem 2.R sollte man nicht fallen!
Kostenfels Obere Westseite Patachon 7+
  Mit "Schräge Rampe" beginnen, nach rechts (R) um Kante und gerade (SU, mittl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Der Himmel über Berlin direkt 7+
  Rechts von "Neuer Dachweg" an Fingerriss zu Dach. Gerade (R) auf Platte (R; orig. hierher vom Einstiegsriss im "Alten Dachweg" nach links) und - "Neuer Dachweg" kreuzen - zu R in abdrängender Wabenwand. Links an Rissen und über Wand gerade (Fr #1.5 mind.) z. AR.
Rocks nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 u.
 Rainer Scharfenberger
 
Datum :  1.2.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Der in mäßigem Fels gebleite Schaukelring mit dem Kettenglied ist NICHT der AR - der sitzt ca. 75cm weiter oben!
Großes Abenteuer! Für Freunde der Henkelkletterei durchaus lohnend, man sollte allerdings deutlich (!) über den Dingen stehen.
Kann man auch über den Neuen Dachweg starten. Das Klippen des Ringes vor dem Steilen ist nicht schwer und lässt sich mittels eines Rocks im Verschneidungsgrund absichern. Bis zur nächsten Sicherungsmöglichkeit (Lettentasche 4 m höher, Fr. 1) ist es zwar großgriffig aber auch anstrengend und sehr exponiert. Hier sollte man wirklich nicht loslassen (müssen).
Die Knarzschuppe existiert übrigens nicht mehr (ich war es nicht) - und das ist auch gut so.
Drei Felsen - Westpfeiler Regenpower 7+
  Rechts von "Südwandpfeiler" über Wand (2R) zu gr.Absatz (nAR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heribert Franke
 Norbert Hornung
 
Datum :  18.9.2000
2 Kommentare 2 Kommentare
Gestern mal wieder geklettert: wir waren uns einig,, dass man das trotz der Kürze und der moderaten Neigung höchstens als 1,90er für den ausgerufenen Schwierigkeitsgrad durchgehen lassen kann. Und selbst dann benötigt man etwas Fingerstrom. Sehr hübsche Bewegungen an z.T.bizarren Strukturen.
Heribert-Franke-Bewertung! Man sollte nicht vollkommen entkräftet anreisen ...
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Die Unvollendete 7+
  Im rechten Wandteil von Band aus (Fr #3.5) über Platte (nR) auf Band. An R (mehrere Möglichkeiten) empor zu SU unter wabigem Überhangsdach. Gerade den R folgend über dieses z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Günter Hartung
 Fred Ehrhardt
 
Datum :  März1990
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www.morchel.org/die-klassiker/die-unvollendete/
...Tja,schleichend durch die Hintertür ziehen die nR´s ins Felsenland,oder?Hier besteht eindeutig Diskussionsbedarf(Sansi-Treffen)!Meiner Meinung nach könnte im schönen Pfälzerwald mal endlich geklärt werden,wer über nR´s entscheidet!Der Erstbegeher allein?Der Felswart allein?Oder nur beide,oder doch nur möglichst viele? Achso,übrigens:Wir werden alle älter,schwächer,ängstlicher,das müssen wir hinnehmen!Der Fels aber sollte von "Botox-nRingen" verschont bleiben!
Da kann man doch gleich mehrere Cams verbauen... Ganz klein (0.3, 0.4), sowie recht groß (2, 3). Darf ich fragen wer der Initiator dieses nR war?
Denke auch, das da ein nR unnötig war, das ist man schon immer mit dem fetten Friend zur Schadensbegrenzung zum Band geklettert (ist ja ziemlich einfach die Platte), dadurch wird, da stimme ich Dirk zu, die Pfalz immer konsumfreundlicher - da gibts ganz andere Baustellen, die man mal nachsanieren könnte
Schade wegen dem Ring, die Stelle ließ sich gut absichern. Na ja jetzt is es ne Plasir- Tour wie fast alles an dem zugesauten Stück Fels.
Mit Zustimmung des Erstbeg. wurde unten ein nR gesetzt.
Bei Regen den Sicherungsmann aufs Band hängen (Cam#0.4 & 3 o. 2), dann wird dieser nicht nass. Auf den ersten Metern nicht so fest am morschen Griff ziehen... Technische Schlüsselstelle am 1.R. Obenraus dann steil, aber gute Griffe.
Reichweite-abhängig (vom Band weg; kann leicht mal ein 8ter sein)
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zwischenspiel 7+
  Links von "Zangengeburt" abdrängend zu R und gerade den R folgend zum Fingerriss im "Zentralweg". Links über Wand (2R) und weiter an Waben empor und - "Zentalweg" kreuzen - gerade unters Dach. Waagrecht nach links z. nAR (gemeinsam mit "Zentralweg").
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1992
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Alias "Festival der Kieselschlächter" da kurz nach der Erstbegehung die unterbetonierten Kiesel abgeschlagen wurden.
Heidenkammern Heidenarbeit 7+
  Links oberhalb eines ebenen Plätzchens in der SW-Seite (etwa auf halber Pfeilerhöhe) befindet sich ein Stand-R.
Von ihm 3m nach links (nR; gemeinsam mit "Fred-Frey-Gedächtnisweg" und gerade über Waben (R) hinauf zu R knapp rechts vom "Weg der Arbeit". Nun tendenziell rechthaltend den R folgend und über abschließendes Dach (R) zu AR auf Band.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Erich Steffan
 Heinz Dengel
 
Datum :  1.7.1995
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Jede Menge Ringe, jede Menge Spaß. Das Dach ist nicht die Schlüsselstelle - die lauert darunter.
Pferchfeldturm Südostseite Freie Wand 7+
  Im rechten Teil der Südostwand von einem Block aus leicht linkshaltend über die Wabenwand zu bröseliger Wandzone (links R). Rechtshaltend zu Riss und dort z. nAR bzw. Grat
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  23.10.1976
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seit gestern gibt es eine toprope-taugliche Abseilöse, die man auch von oben erreicht (und für eine etwaigen Vorstieg nichts bringt)
vom Akteur selbst jetzt wieder bereinigt
nachtr. Ringe"ansammlung" - ziemlich wahrscheinlich nicht abgesprochen
Lämmerfelsen Himmelsleiter Im Wendekreis des Kupferbolzens 7+
  4m rechts der "Landauer Kante" durch Wabenwand an 2R vorbei z.AR
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Hans Ziss
 
Datum :  1992
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Kurze, steile und technisch anspruchsvolle Kletterei...am 2. Ring direkt => Zwergentod...lässt sich in leichter Rechtsschleife umgehen...
zu den drei Ringen kann man kaum noch was unterbringen...geht aber so...aktuell über Umlenker ein Ring mit Projektschlinge...