Auswahl: Klassiker im 4. Schwierigkeitsgrad:

Asselstein Südostseite Normalweg 4-
  Vom Vorblock am "Fritz-Mann-Kamin" auf abschüssigem Sims ca. 15m nach links - mit viel Routine absicherbar, auch beruhigend für den Nachsteiger - zum linken Riss in der S-Wand (Stand-R). Links über unsolide Wabenwand oder - sicherer - gerade an Riss empor zu Nische unter gr.Dach. An seiner linken Wand - dem so genannten "Z" - hinaus (R) und am breiten Riss zu bequemen Absatz in halber Wandhöhe (Stand, nR).
Am Riss 3m hinauf, dann leicht ansteigende Linksquerung (mittl.Cam) zu einer kl.Höhlung unter kurzer Verschneidung. Bei R links um Kante und über kurze Wand - dem so genannten "Schlemmerwändel" - zur westseitigen Gipfelschulter (Stand-nR).
Nordseitig bis zu tiefem Kaminspalt queren und dort hinauf oder orig. - sportlicher - mittels zweier "Hörner" direkt über Überhang, dann tiefen Kaminspalt (nR) und zuletzt über kurze Stufe z. Gipfelfahne.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Emil Ney
 Ernst Schlemmer
 Rudolf Schonger
 
Datum :  21.9.1909
9 Kommentare 9 Kommentare
Fremdmeldung: 1.R überprüfen (horizontale Strukturriss und der Zement ringsrum)
Im Gegensatz zum Maurerweg ist man auf dieser Route vor fahrlässigerweise zum Absturz gebrachten Weihnachtsbäumen weitgehend geschützt!
www.morchel.org/die-klassiker/asselstein-nw/
Wenn man den 2.R zu sehr verlängert besteht die Gefahr dass sich das Seil beim Weiterklettern oberhalb des 2.Standplatzes im Riss verklemmt.
Gemäß eines SanSi-Beschlusses ist der 2.R (im "Z") jetzt erneuert - an geeigneterer Stelle (mehr rechts wie bisher).
R im "Z" sieht marode aus. Wenn er erneuert wird sollte er ein Stück weit nach rechts gesetzt werden (evtl. auch etwas runter).
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, SU und Cam 0.4 so absichern, das die Wahrscheinlichkeit für einen Pendelsturz mit Bodenberührung für den Nachsteiger sehr minimiert wird. Is aber auch gut zu machen.
Der klassische Normalweg! Der athletische Schlussüberhang kann auf einem breiten Band in der Nordwand zum Ausstieg des "Jung-Hardt-Kamins" (II) umgangen werden.
1993: Im Quergang des Normalweges werden zwei Nachsteiger gleichzeitig gesichert. Der hintere stürzt und reißt den vorderen mit dem Seil mit. Mangels ausreichender Sicherung stürzen beide auf den Boden.
Sternfelsen Südwest- u. Südostseiten Alte Südwand 4-
  Der übliche "Normalweg" beginnt in einer kaminartigen Einbuchtung unter der O-Kante: 3m empor und linkshaltend an teils breitem Riss zu nR (in dreieckiger Nische; evtl. Stand). Nach links absteigen und querend zu gr.Absatz in der Talseite (Stand; nR). Kurz gerade, dann rechtshaltend (kl.Cam) zu Riss (R; nicht überaus solide; Rock #9) und daran z. G.plateau (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Theo Mann
 Fritz Mann
 
Datum :  13.6.1922
7 Kommentare 7 Kommentare
Die Tour wird lt. Gipfelbuch mit Abstand am meisten geklettert. Eine schöne Genusstour, allerdings mit zweimal Stand machen, dauerts auch etwas länger. Dennoch sehr lohnend und entspannt zu klettern. Der schönste Teil ist nach dem zweiten Standplatz zum Gipfel.
Friend #2.5 und #3 sichern den abfallenden Quergang zw. den ersten beiden R ganz gut ab.
Wären da nicht die bröseligen Fladen zu Beginn der letzten Länge ("Faktor 2" - also vor z.B. einem soliden Fr #2.5) könnte man es uneingeschränkt als genüsslichen Familienausflug anpreisen ;-|>br>Am besten ist's dort sowieso, dass der/die Vorsteigende solches "Ier"-Gelände beherrscht...
Der 3. (und wohl einzige originäre) R steckt im Schotter!
Möglichkeiten zur mob. Absicherung gut und vielfältig! Ersatzlos entfernen hieße aber die Anforderung an die Route nach oben zu drehen! Mal sehn...
www.morchel.org/die-klassiker/theoweg/
aka "Theoweg"
So ziemlich die entspannteste Route der Gebrüder Mann, die ich bisher geklettert bin. Man kann so ziemlich alles legen, was man am Gurt hat, dazu fester Fels und drei Ringe. Lohende Genußtour.
Sehr schöne Route. Die Absicherung ist Problemlos.
Schafsfelsen Nordseite Holderkante 4-
  An der NW-Kante (Cam #1,SU) unter kl.Überhang und rechterhand an feinem Riss (Rock #9, nR) auf Absatz (nR) [F. Mann, Th. Mann, L. Mann am 30.04.1911] - orig. vom "Grimmeisenriss" aus erreicht indem ca. 3m unterhalb des Grates nach rechts gequert wird.
Über Platte und linkshaltend (kl.Rock o. Cam #3) auf Podest und gerade (nR) zu Absatz vor der Gipfelplatte. Westseitig z.G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heinrich Holder
 Albert Grimmeisen
 Friedrich Jung
 
Datum :  7.8.1906
20 Kommentare 20 Kommentare
Bitte auch auf südeuropäisch :)
Im Führer würde, beim aktuellen Zustand, folgende Erläuterung zur erwarteten E-Anforderung stehen:

" Der hierzulande dominierende Standard folgt dem Motto: „Augen auf und aufmerksam sein”. Es geht gegenüber vielen anderen Klettergebieten viel häufiger etwas „ernster“ zu. Allerdings sind wir überzeugt, dass die meisten Routen doch ungefährlicher sind als ihr Ruf. Oftmals sind die schweren Stellen hinreichend abzusichern. Aber oft kommen eben auch leichtere ”no fallPassagen. Weil die Sicherungskette gut und verlässlich zu etablieren ist (wenn das Sicherungsmaterial „den Regeln entsprechend“ eingesetzt wird) kommt man hier immer noch abgesichert“ voran." ----------------------------------------
Ich denke, das fasst die Aussagen und die Diskrepanz zwischen gefühlter, individueller und reeller E-Anforderung der unten aufgeführten Beiträge gut zusammen.
Die E Bewertung(en) müss(t)en halt besser visualisiert werden..die sind doch perfekt für die Palz! Holderkante E3 / IV- Schulerturm Talwand E2 / VI+ Napoleon Normalweg E4 / IV+ usw... Kann ja vielleicht noch im 2ten Band "umgesetzt werden" :)
@ minigolfer: Wo / von wem wird die Holderkante denn als Anfängertour verkauft? Und Vergleiche mit Südeuropa - sofern du damit z.B. südfranzösische Sportklettergebiete mit Bohrhakenabständen in Baguettelänge meinst - passen m.E. auch nicht so ganz. Selbst wenn die Tour in gewissen Kreisen als Anfängertour gehandelt wird, dann sollte doch jedem klar sein, der sich ein wenig mit der Tradition & Ethik des Pfalzkletterns auseinandergesetzt hat, dass ihn trotzdem keine Bohrhakenreihe erwartet. Insofern: Ja, das Abendland wird nicht untergehen. Egal welche und wie viele der Ringe im Fels verbleiben oder nicht. Jetzt aber noch nen vierten nR ins Spiel zu bringen ist wahrscheinlich wirklich zu viel des „Guten“ Die Meinungen sind ja nun ausführlich ausgetauscht. Alles weitere muss ohnehin von anderen / an anderem Ort entschieden werden. Daher genug jetzt von mir. Ich bin gespannt, aber sicher, dass es ne gute Lösung geben wird.
Auch ich kann mit jeglichem Beringungszustand leben. Mein Puls geht da nicht in die Höhe. Was meinen Puls anregt, ist die Tatsache, das u.a. diese Route als Anfängertour verkauft wird. Und das ist und bleibt skandalös. Südeuropäer würden staunen, wenn man ihnen so etwas als Übungsroute verkaufen wollte. Disclaimer: es dreht sich NICHT um die Risse nebenan. Die sollen bleiben, wie sie sind, damit man/frau das Legen von Friends einüben kann. Ich weiß nicht, ob die Geschichte des ersten Ringes allgemein bekannt ist. Der ist vor vielen Jahren mal heraus gebrochen und lag mitsamt dem unglücklichen Vorsteiger auf dem Boden. Ein neuer Ring wurde gesetzt, aber nach kurzer Zeit für hohl klingend befunden. Die aktuelle Ausgabe soll mehr als 30 cm lang sein und wurde von Heinz Illner und Gef. errichtet. So etwas Edles abzusägen gehört sich einfach nicht. Warum nicht einmal Nägel mit Köppen machen? Zwei Ringe unten, und wenn HJC den oberen Ring braucht (Achtung: Witz!), dann bleibt der halt auch drin. Vom Absatz links hinauf zum Balkon gab es eine Sanduhr. Die war erwiesenermaßen bröselig und der Cam5 liegt im selben Brösel. Hier noch ein Ring und niemand kann mehr bei zeitgemäßer Seilbedienung in den Dreck fallen. Vier Ringe auf zwanzig Meter - ist das ehrlich schon der Untergang des Abendlandes?
Vokabeln wie „Pfälzer Sicherungsschwachsinn“ etc. finde ich in Bezug auf die Route auch unpassend. Egal wie nun mit den diskutierten Vorschlägen zur Position der Ringe umgegangen wird: die Route wird mit etwas Umsicht kletter- und absicherbar bleiben. Was natürlich nicht bedeutet, dass es unmöglich ist runterzufallen oder sich weh zu tun. Das ist okay. Dass dieses Forum nicht der Ort ist um Entscheidungen über Details einer Sanierung herbeizuführen ist mir ebenfalls bewusst. Mit meiner Einlassung wollte ich lediglich einen m.E. konstruktiven Vorschlag machen & meine Sicht zur „Notwendigkeit“ der aktuell vorhandenen Ringe äußern. Und hier bleibe ich dabei: auf den aktuell dritten nR (die Franzosenöse) würde ich im Vergleich zu den beiden darunter liegenden am ehesten Verzichten wollen. Kann aber auch mit anderen Meiningen gut leben.
Zu Pfälzer Sicherungsschwachsinn / einzige Katastrophe: Nein, mitnichten! Und Ja, es bleibt schwierig resp. aufwändig, wenn man ohne Bohrhakengalerie mit konsumfreundlichen Abständen irgendwo hoch will. Aber darüber hier und auf diesem Medium etwas zu bewirken wird scheitern.
Zu den konkreten Einzelstellen und aus meiner Sicht: a) Sollte es unten bei m.E. üppigen zwei Bohrhaken bleiben bräuchte es wohl noch ein SanSi-Votum dafür. Bis jetzt war es ja "nur" als nR-Optimierung gedacht - und das darf ich von Amts wegen ohne größere Abstimmungen. b) Am Ausstiegswulst (akt. 3.nR) lässt sich meiner Beurteilung nach nur ganz weit rechts oben ein verlässliches Klemmgerät legen (grenzwertig bei meiner Reichweite). Die (etlichen) placements am Podest geben - wg. Bröseligkeit - keine verlässliche Absicherung mehr her (mein Einschätzung; die Öse dort ist übrigens eine 25cm lange, weil bei der Bohrung die ersten 15cm nur "Sand" kam ;-(. Ostern 2017 gabs hier einen fatalen Unfall, daher dieser akt. 3nR!
Sicher ist: Die vor Jahren noch "ganz guten" Keilstellen haben nahezu alle jegliche Oberflächen-Festigkeit eingebüst oder sind hinten soweit offen, dass die Klemmbacken "Spiel haben". Mit 2nR flöge man immer noch weit, aber die ganz fatalen Abgänge sind -zumindest schwerlich - vorzustellen.
Auch auf die Gefahr hin die geführte Ring-Diskussion komplizierter zu machen, schlage ich folgende Lösung vor: BEIDE untersten nR erhalten (also der alte große "Ring" in der schmalen Westwand - der wohl raus soll - PLUS der neue, auf dem Absatz steckende "PK-Ring" links vom Bäumchenrelikt. Dafür ABER den obersten nR (Franzosenöse) ersatzlos entfernen.
Begründungen: * 1. Der unterste, große Ring kann zwar etwas überstreckt, aber aus stabiler Position eingehängt werden, BEVOR man diese verlässt und ums Eck quert. Ob bereits von dort (Einsehbarkeit!) der erwähnte solide Keil gelegt werden kann ist eher fraglich. Diese beiden untersten "Ringe" steckten dann zwar recht nah beieinander, durch den (baldigen) Verlust des Holzgriffs & Schlingenhalters sollte das aber argumentierbar sein. * 2. Der aktuell dritte/oberste nR (Franzosenöse) ist, wie minigolfer zutreffend beschreibt, wirklich verzichtbar - aus meiner Sicht jedenfalls verzichtbarer als die beiden tiefer steckenden Ringe: Man kann im Radius von 1,5m um die Franzosenöse aus entspannt stehender Position diverse solide Cams legen. Wer hier nichts legt und runterfällt ist selber Schuld! Und der darunter liegende Aufschwung vom Band weg auf den Balkon zur Linken lässt sich zumindest mit nem Cam 5 sehr solide absichern.
In Summe bliebe es so bei 2 nR. Und diese fänden sich an den strategisch wichtigsten Stellen (von den 3 aktuell existierenden).
Da die Route nun ohnehin bereits mehrere Monate 3 Ringe hat, bliebe - falls das eine Option ist - alternativ auch zu überlegen ob man sich durchringt, das so zu belassen.
Wg. des demnächst fehlenden Holzgriffs bzw. Schlingen"halters" und weil genau links des bisherigen nR ein - m.E. fast soliderer - Keil liegt hab ich mich dazu durchgerungen, die Platzierung des nR zu optimieren.
Das "Altmetall" kommt wohl erst 2023 raus - und ich gehe davon aus, dass dies dann einigen auch nicht recht sein wird.
Bin die Holderkante schon oft geklettert (vor und nach der Sanierung) und finde die Absicherungssituation absolut im "Pfalzrahmen". Der erste Ring steckt hoch, aber das sieht auch der Anfänger, der hier seinen 4er im Vorstieg eintüten möchte. Bis dorthin ist es zwar leicht (die Tritte sind nicht zu übersehen), aber auch recht ungesichert - die Stelle für den Rk8 habe ich ehrlich gesagt nicht mehr gefunden. Da heisst es Ruhe bewahren. Am Ring vorbei zum Bäumchenfragment, wo ein Cam 0.5 die frühere Schlinge ersetzt. Der Weg vom Band zum oberen Absatz ist dann wieder leichtes Gelände. Der zweite Ring locker zu clippen. Unter obszönen Witzen verstehe ich was anderes. Und sonntags alleine am Fels hat doch auch mal seinen Reiz, Mike!
Ich habe die Tour letzten September gemacht und habe die Sicherungssituation als gut befunden. Unten muss man sich mal kurz trauen und raus lehnen, kann dann aber ohne sich groß zu strecken den ersten Ring clippen. Der zweite Ring lässt sich aus bequemer Position ihm stehen clippen. Hat man es über den zweiten Ring geschafft ist die Tour gegessen.
Die Absicherungssituation in dieser Route ist eine einzige Katastrophe. Angesichts dieses Unfugs braucht man sich nicht wundern, das man hier an einem schönen Sonntag alleine am Fels ist. Auf diese Weise schafft sich das Pfälzer Klettern in naher Zukunft selbst ab. Es ist ja eh schon beinahe komplett in die Halle verlegt.
Zur Sache:
* Das Bäumchen ist nicht dem Untergang geweiht, sondern es hat sich erledigt. Hier gehört ein Ring hin und zwar am besten der, der zwei Meter tiefer quasi direkt neben der Mutter aller Stopperstellen steckt.
* Vom Band weg und hinauf auf den Balkon zur Linken ist vor einiger Zeit die Sanduhr weggeflogen. "Anstatt" hier einen Ring zu kleben und den Einschlag auf dem Band zu verhindern, hat man weiter oben, dort, wo man/frau mindestens ein halbes Dutzend Cams von 0.4 bis 3 legen kann, einen nachgeschlagen. Der gehört runter !!!
Im jetzigen Zustand fand ich das reichlich unangenehm und bin ja schon so einiges an Pfälzer Sicherungsschwachsinn gewöhnt. Kein Wunder, das da mit schöner Regelmäßigkeit 4er-Klettrer schmerzhaft aufschlagen. Unternehmt da mal was! Die Schafsfelsen werden seit Urzeiten als Anfängerfelsen verkauft. Da ist ein ziemlich obszöner Witz!
Fremdmeldung: Bäumchen scheint dem Untergang geweiht, daher Sicherungssituation dort oben überdenken.
https://www.feuerwehr-dahn.de/index.php/einsaetze/2017/307-26-16-04-2017
Der nach unten versetzte nR entspannt den oberen Teil erheblich, weshalb die Tour auch ohne Klemmgerät angegangen werden kann. Vor dem 1.nR kann man was legen, ist aber auch nicht zwingend. Der nAR lässt sich vom obersten Absatz aus einhängen (clever gelöst!) und somit kann auch der letzte Aufschwung gesichert erklommen werden. Beispiel für sinnvolle "Wartungsarbeit".
2.nR nach unten versetzt (auch aufgr. der eindeutigen Zustimmung im PK-Präsidium)!
Reaktion auf einen Bodensturz an Ostern diesen Jahres.
K zum Ring, S, SU und Cam 0.75 und die Tour ist bestens gesichert. Auch ohne die Wurzel bzw. das Bäumchen zu greifen sehr leicht. Leider, wie so viele Touren an dem Fels, sehr abgelatscht und die vielen Seilriefen oben sind auch nicht gerade schön anzusehen!
Die Absicherung ist in Ordnung. Zum 1. Ring gehen eine dicke SU (leicht zu übersehen) und eine gute Knotenschlinge. Dann Ring (links sitz auch gut ein KK) und mit Wurzelhilfe auf Absatz (Sl um Bäumchen). Unter dem eingeschnittenem Fels passt wunderbar ein kleiner Friend.
19.02.2004 fiel ich aus dem Ausstieg bis runter. Die letzte Sicherung war der Baum auf dem Podest. Ursache war Selbstüberschätzung meinerseits. Trümmerbruch des kleinen Fingers und diverse Prellungen.
Juli 2003: Eine Holländerin stürzte am Ausstieg, der von ihr dort gelegte Keil versagte, sodaß sie in den Friend fiel, den sie auf dem Band gelegt hatte. Sie schlug dann an der Wand darunter auf und wurde abgelassen. Vermutung: Irgendeine Verletzung an der Schulter. Angeblich neigte die Gestürzte (ein wenig) zum "Hauruck-Klettern". Vermutlich hat sie also am Ausstieg der Kante nicht sorgfältig genug auf den besten Weg geachtet. (Bericht eines Augenzeugen)
Kumbtfels Ostwand Kumbtverschneidung 4-
  Durch (oft feuchte) Rinne auf Absatz, nach rechts (nR; früher SU) um Kante zu Riss und daran oder über Platte rechtshaltend (Cam #1, #0.5 in Letten) zu Rissschuppe in der markanten, offenen Verschneidung. Daran zu nR, an kurzer Breitriss-Verschneidung (Rock #7 am Ende) empor auf Höhe des bequemen Bandes rechterhand und zuletzt bei Felslippe (Cam #2 oder gr.Hex) auf ein nach links ziehendes, überdachtes Bändchen (Stand-nR; Wandbuch). Nach links um stumpfe Kante (Cam #2) und bei Block rechtshaltend zu Kiefer auf der S-Schulter.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 
Datum :  15.3.1953
13 Kommentare 13 Kommentare
Der nR im Quergang macht m.E. Sinn, weil er die unterhalb ausgebrochene Sanduhr ersetzt, die früher als Sicherung dienen konnte. Hängt man den nR mit einer sehr langen Schlinge (ca. 2 m) ein, kann man gut in einer SL bis zum Wandbuch (oder den Direkten Austieg raus) klettern - Empfehlung!
Schöne leichte Route. Die Rechtsquerung am 1. Ring ist etwas heikel, danach nur noch genüssliches steigen. Die Absicherung ist problemlos. Ein toller langer Klassiker. Auch von mir Empfehlung des direkten Ausstieges.
www.morchel.org/die-klassiker/kumbtverschneidung/
Seit wann gibt es den R in etwa der Mitte der Route? Kann mich nicht erinnern das da einer gewesen wäre und halte ihn für Überflüssig
Der nR sieht nicht der Art eines 'offiziellen Ring der Fachgruppe Sanierung und Sicherheit' aus. Sollte sich mal jemand anschauen...
Feiner, ausgelatscher Genuß. Empfehle auch den Direktausstieg.
04/11 nR wieder da, (gebohrte?) SU neben nR.
Alternativ zum Friend kann man am Ende des Quergangs auch ein Rock#9 legen. Als Variante kann man auch den oberen Quergang klettern, der hat einen dicken Ring....
Absolut richtig! Der Quergang lässt sich am Ende sowieso mit nem mittleren Friend bestens absichern. Außerdem würde dieser Ring Anfängern suggerieren, es handle sich um eine gutberingte Vorsteigeübung. Spätestens oben raus muss man aber schon was legen können...
Naja ne schöne Tour ist die "Verschneidung" allemal, wenn man sie denn mit dem direkten Ausstiegsriss klettert. Der ist eigentlich Pflicht!
Den Ring braucht man auch nicht, alos kein großer Verlust.
Stand 06/09: Der nR im unteren Quergang wurde abgeflext.
Stand 06/09: Der nR im unteren Quergang wurde abgeflext ...
Man kann "fast wandern" von rechts her den oberen Teil der Route über das Band in 2/3 Wandhöhe erreichen - unter Vermeidung der wesentlichen Schwierigkeit.
Ottoturm Erstersteigerweg 4-
  Nordseitig über Rampe linksansteigend oder direkt in abdrängende Verschneidung mit breitem Riss. An der rechten Wand (kl.Rock im Rissinnern) 3m hinauf und an breitem Verschneidungsriss empor z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  21m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jakob Otto
 Ludwig Mann
 
Datum :  21.3.1913
3 Kommentare 3 Kommentare
ein schöner weg, der zudem klasse abzusichern ist. von cam 0.4 - 3 kann man da alles verbauen. für ne 4- nicht zu verachten und auch recht anspruchsvoll. zu empfehlen.
Angenhmer als der NW, da gut absicherbar und durchaus interessante Kletterei.
Sicherlich die einfachste und darum gängigste Art auf den Ottoturm zu gelangen. Zudem mit Friends der Größen 5 - 3,5 - 4 und 1,5 sehr gut selbst abzusichern. Aber warum da manche chalken (4-!!!) ist mir gänzlich unverständlich, zumal dieser Weg auf der Nordseite liegt...
Pferchfeldmassiv Mittlere Südwand Dritte Rampe 4
  Von erhöhtem grasigen Plateau an Rissspalt (gr.Cam) und über Stufe auf flache Rampe (Cam #0.5). Darauf weit nach rechts (mittl.Cam) zu R (evtl. Stand). 2m nach rechts und gerade o. diagonal (Cam #2) empor und rechterhand zu R (evtl. Stand). Gerade weiter (R) zu überdachtem Sims (Rock #9) und entweder - orig. - linkerhand an Rissspalt (Cam #4) oder rechterhand an Riss z. Grat (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  14.4.1962
8 Kommentare 8 Kommentare
...siehe Kommentar vom 22.11.2020: Korrektur Schwierigkeitsgrad: 4+A0, aber nur 4? => 5 wäre sicher oK
Oben gibt es jetzt einen Stand-R. Wahrscheinlich geht der auch zum Abseilen (einmalig wenn man mit einer 70er-Leine unterwegs ist).
Auf jeden Fall ist das jetzt um vieles komfortabler, v.a. wenn man unsichere Nachsteiger dabei hat.
Wo wohl das ursprüngl. A0 herkamt? Am besten man beginge mal den Westgrat, die drei Rampe und den Familienweg an einem Tag. Danach ließe sich die Bewertung bestimmt authentischer festlegen.
Hallo! Seit dem Kommentar vom Doc sind schon wieder zwei Jahre ins Land gegangen und nichts hat sich getan. Mag ja sein, das die Herren 9er-Klettrer sich nicht so für die leichteren Routen interessieren, aber einen derartigen Lapsus könnte man doch mal korrigieren. Damit meine ich nicht, das ihr da eine III A0 draus macht, sondern das Ding auf 5 setzt. Auf den Balkon hinauf muss man sich schon mal festhalten und das Rüberkriechen nach links ist mit längeren Gräten auch nicht lustig.
Gibt es wohl auch selten: Freikletterbewertung 4; technisch 4+, A0... Im Panico ist es mit 5 drin.
korrektur, was die absicherung angeht. also der erste teil bis zum ersten ring, da geht net wirklich was, ist aber auch nicht schwer. in dem riss zu beginn brauchts dann doch was größeres, wenn man ohne sicherung net weiter will. die zweifelhafte schlinge um das bäumchen,kann man auch durch nen cam ersetzen. in unmittelbarer nähe.
klasse tour. am besten in zwei seillängen. wobei man auch ohne probleme am 1. ring stand machen kann. vom ersten zum zweiten ring hin ( nach der querung ) dann aufwärts auf rutschigem terrain. da sollte der vorsteiger aufpassen. vom dritten ring weg ( bin die rechte variante ausgestiegen, ) dann noch ein paar schöne luftige züge über die überhänge hinweg. absicherung absolut problemlos. nach dem dritten ring geht nochmal ein 2er cam und ne schlinge um das bäumchen.
Herrlicher langer Genußweg mit witzigem Ausstieg. Sehr gut abicherbar und sollte man sich gönnen.
Nonnenfels Süd- u. Westseite Alte Route 4
  Startet von Band am rechten Rand der Terrasse unter der W-Wand (Stand-nR): Durch tiefen Rissspalt empor und nach rechts hinaus zu Sims (R). Rechts von Kante an - brummender - Schuppe unter ausladenden Überhang und nach rechts in die Talseite (R; Wandbuch). Weiter nach rechts zur oberen SO-Kante (Cam #1) und rechts davon empor. Linkshaltend zum Stand-nR und auf den vorderen G.Kopf.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  8.5.1937
17 Kommentare 17 Kommentare
Klettert diese Route bis auf weiteres NICHT, weil sich in der Verschneidung (noch vor dem ersten R) ein Vogelgelege befindet!
Die Einschränkung bezieht sich auch auf die Lutzverschenidung. Ob man die "Neue Westwand" samt Varianten begehen sollte ist zumindest fraglich.
Neuer (2.) Standring: Wäre m.E. nicht nötig gewesen, wurde fachlich scheinbar super eingearbeitet, m.E. am falschen Fleck. Wenn dieser weiter links platziert worden wäre, könnten die Leute am Stand super sichern ohne dass die darunter Kletternden in Jubelriss und Nervenkrieg davon tangiert wären - denn der nR unterhalb des aktuellen Standplatzes mit einem Schraubkettenglied versehen ist ein super Umlenkpunkt.
Fazit: Neuer Standring mehr nach links und etwas höher!
Kubick, hast du eigentlich - unabhängig der Diskussion zu dieser Tour - darüber nachgedacht wie deine Art der Kommentierung rüber kommt? Überall nur: "wäh, lasst mir ja alles so wie anno darzumal, weil das schon immer ". Hier geben sich Ehrenamtliche viel Mühe, erhalten und pflegen die Touren und das Pfalzklettern so wie sie ist. Weder Hans-Jürgen noch Wolfi sind dafür bekannt irgendwelche Klassiker umzubauen - und wenn ein Klassiker berührt wird, dann mit der notwendigen Transparenz - zumindest für mich immer ersichtlich. Ich kann teilweise nicht nachvollziehen wodurch deine Kommentierung motiviert ist / dir Sorgen macht. MfG - so zum drüber nachdenken.
Hauptsache di Brummschuppe bleibt drinnen. Ein extra Bühler für den Jubelriss umzulenken, fände ich klasse.
...Wäre der Herr Kubick des Lesens mächtig würde er bemerken dass ich da nichts verändern wollte.
Sind unterdessen Herr Wolfi und der Felswart qua Amtes legitimiert,ohne SanSi-Beschluss "Altklassiker" umzubauen? Dann löst doch den SanSi einfach auf, wenn dieser nur dazu da ist, um bereits erledigte Aktionen zu sanktionieren. Und lasst mir bitte die Brummschuppe drinnen - siehe mein Kommentar vor einigen Jahren!
2.nR: Beweggrund (den ich persönlich nicht vollends teile): "Ist ja jetzt schon sehr alt, bei Hochbetrieb - gerade dann wenn Jubelriss darüber umgelenkt wird - nicht mehr sicher"
Von Amts wegen sollte ich den Elan für diese Arbeit nicht bremsen ;-/
Wenn man den ersetzt sollte bedacht werden: a) Sitzt eher zu tief (Brusthöhe), gerade dann wenn man direkt aussteigt. Wenn die Gesteinsquali es hergibt - m.E. problemlos dort - sollte der höher platziert sein (im Sturzfall ließe sich dann der Faktor weit unter 2 drücken). b) Um die "Verwirrung" im Falle, dass Jubelriss umgelenkt wird, zu verringern, plädiere ich zu einem separaten Bühler - auf Fußhöhe!
1.nR: Beweggrund (den ich persönlich nicht vollends teile): "Ist ja jetzt schon sehr alt, bei Hochbetrieb nicht mehr sicher"
Von Amts wegen sollte ich den Elan für diese Arbeit nicht bremsen ;-/
Wenn man den ersetzt sollte bedacht werden: a) Sitzt recht weit rechts und hoch, Anklettern eher ungesichert; für den Weiterweg aber m.W. derart sehr nützlich. b) Dient als Sicherung für den o.T. der Lutzverschneidung - muss dann aber schulterlang verlängert werden.
Ich saniere das und an der Platzierung der Ringe wird sich nicht viel ändern
www.morchel.org/die-klassiker/alte-route/
Die besagte Schuppe brummt schon seit mind. 50 (!) Jahren (so lange kenn' ich den Normalweg) und ist somit ein Charakteristikum dieses Weges. Bitte belassen und den Sandstein nur "streicheln", dann ist die Passage ganz ungefährlich...
m.E. sollte die Schuppe in so einem beliebten "Normalweg" entsorgt werden!
Und der 1.R würde noch genauso leicht erreichbar sein wenn das Teil weiter rechts steckte - und damit wär dann der Weiterweg z.Buch besser abgesichert.
Toller weg! Nicht schwer, aber auch nicht anspruchslos, von der absicherung her ganz ok und wie die meisten hier schon schrieben auf die große brummende schuppe achten. wirklich vorsichtig belasten und gewicht schön nach unten. hatte an der stelle bzw. davor und danach nix zum absichern gefunden, die kletterei ist aber auch nicht schwer. bisschen überwindung brauchts aber schon, da die stelle wirklich schön ausgesetzt ist. nach dem buch dann weiter nach rechts queren und vor dem ausstieg kann man nochmal ne sanduhr fädeln. auch der einstieg kostet den ein oder anderen sicher überwindung. alles in allem aber ein wirklich schöner weg.
Den 1.Stand gut verlängert einhängen, dann kommt man gut in einer SL zum Buch. Die Brummschuppe zu beklettern macht Spaß (bei der Begehungsfrequenz des Weges hält die wohl sonst wär die schon längst unten, falls nicht jemand auf die Idee kommt nen Friend dahinter zu schieben und reinballert).
Ich hab mal die Originalroute gemacht, weil ich den direkten Ausstieg nicht hochgekommen bin ;-(
So schlecht zu sichern fand ichs jetzt auch nicht. Am Ende der Querung geht ein Friend in ein Lettenloch, dann rechts ums Eck. Dort hoch (Köpfelschlinge links) und nochmal ein kleiner plattiger Aufschwung (Sl um Baum rechts).
Der Originalausstieg wird eher selten gemacht und ist recht spannend - schlecht abzusichern mit etwas Bruch.
Die große Schuppe in der 2.SL zärtlich beklettern. Die brummt gewaltig.
Bundenthaler Turm West- u. Nordwand Ilexweg 4
  12m rechts von tief eingeschnittenem Kaminspalt durch offene, teils unsolide Verschneidung unter Überhänge und linkshaltend (R) zu abschüssigem Band (Stand-R). Über teils begrünte Platten (mittl.Cam) gerade weiter, dann linkshaltend an Riss zu bewachsenem Band (Stand an Baum bzw. Wurzelwerk). An breitem Riss (SU, Cam #3) hinauf zu Wurzel und linkshaltend zum 2.Stand-nR im "Normalweg".
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  21.7.1937
9 Kommentare 9 Kommentare
Durch die mittlerweile dann doch regelmäßige Sperrung verkommt diese Routee zunehmend. "Früher", als hier noch regerelmäßig(er) geklettert wurde, war das viel besser.
Wenn man "über den Dingen steht" ist die 1SL kein Problem, aber gut absichern ist in meinen Augen anders...zwischen großem Friend (erste solide Sicherung) in Verschneidung (und einem kleinen direkt darüber) und Köpfelschlinge geht nichts solides...die beiden Sanduhren taugen nichts...die dritte SU rechts ist aus der Linie raus...bin aber gerne für Tips in der ersten SL offen...ebenso von 1. Stand weg, da muss man auch erst mal los machen...die kleine Schuppe dürfte sich auch im Sturzfall in Sandbrösel auflösen...die 3SL lässt sich gut absichern...
Höchst klassisch in 3 Seillängen zum Gipfel. Cam 3 für den Abschlussriss aufheben. Einfach Gurt vollhängen und los gehts. Die erste Seillänge empfand ich bis zur ersten soliden Sicherung (Cam 3.5; Rock 10 bzw. mittlerer Rock) etwas unangenehm.
www.morchel.org/die-klassiker/ilexweg/
immer wieder schön. ein klasse vierer. sehr abwechslungsreich, gut abzusichern und der ausstieg ist jedesmal nochmal eine herausforderung für ne 4! toller weg! absicherung ist problemlos.
Der Orginalausstieg wir wohl nur selten gemacht, da die Meisten wohl über das Band nach links ausbüchsen. Da lassen sich viele allerdings eine echte Faustrissperle entgehen, die entgegen der Angabe im Richterführer (Schlüsselstellte sei Querung in erster SL unten) der Teil ist wo man für IV durchaus mal die Hände aus den Taschen nehmen muß. Meiner Ansicht nach der beste Teil des Weges.
die tour lässt sich gut absichern, hier und da brummts etwas. ansonsten eine wirklich klasse route, die mir viel spaß gemacht hat und für nen 4er nicht ohne ist. der ein oder andere wird am ausstieg ( faustklemmer ) schon ein wenig fluchen. :-) sehr zu empfehlen!
Ganz soviel wie geschrieben passt nicht in die Tour. Trotzdem ist die Absicherung gut.
Fester Fels und super abzusichern mit allem was man sich so an den Gurt hängen kann.
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Mittelturmweg 4
  Startet vom rechten Rand der Terrasse (Stand-R) unter der Scharte zw. HG u. WG (s. "Drachenkamin"): Rechtshaltend (kl.Cams) zu Bändchen (R; evtl. Stand), nach rechts zu Riss und daran zu R. Rechtshaltend über Wand in Einbuchtung (nR; ehem. nur SU; guter Standplatz). Durch offene Verschneidung zum 4.R (auf Höhe der O-Schulter) und durch breiten Riss hinauf zu Absatz (gr.Kiefer).
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  5.4.1923
6 Kommentare 6 Kommentare
am letzten R ist der gesamte Absatz mit Falkenkot und Vogelresten versaut, stinkt auch noch! Klettern geht nur schlecht ohne das Zeugs zu berühren.
toller 4er weg, sehr gut abzusichern, zumindest ab dem 1. ring ( bis dahin aber nicht schwer, aufpassen sollte man trotzdem ), außerdem insg. 3 ringe in einem 4er, das hat schon was an luxus. der nicht einfache ausstieg, wird so manchen ins schwitzen bringen. :-) luftig schöne kletterei!
Feiner Genußweg und relativ eisenreich für eine Mann Tour. Da sind keine nRs dabei?
...wobei die (versteckte) SU kurz vor dem 1.R ist, aber als Sicherung für den Nachsteiger dann doch sinnvoll.
Zum ersten Stand kleiner Fr 0.5 und SU (Kevlar). Danach mit Keilen und Ringen besten abgesichert. Sehr schöner leichter Weg, der immer wieder Spass macht!
Schön luftig! Dadurch das die Tour immer leicht nach rechts verläuft hat man einige Klettermeter vor sich. Bis zum ersten Stand sollte man vorsichtig sein. Ab dem ersten Stand lässt sich die Tour gut absichern.
Jungturm Südwestseite Normalweg 4+
  Unter der SW-Kante 3m empor und weit nach links (Cam #0.4 u. #0.75) an Riss vorbei (Rock #8), zuletzt über steile Stufe und absteigend zu gr.Kiefer (Stand-nR). Links dahinter über Wand (Cam #0.4) und rechtshaltend unter auffallenden Rissüberhang (nR in Nische). Über ihn (Cam #5) - gute Griffe im Rissinnern - auf Band (Stand-nR). Links oberhalb an kurzem Riss oder in weitem Linksbogen zu Einschnitt und z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Friedrich Jung
 Karl Jung
 
Datum :  6.7.1904
7 Kommentare 7 Kommentare
Die beiden Kommentare von hjc (2009+21) sagen alles! Wer mit dem linken Arm voran in den Rißüberhang steigt, der spürt den Horror (ist mir in den 80ern passiert und noch immer präsent). Mit rechts voran hat man die Henkel! Den direkten Einstieg habe ich aber immer schwerer als 4+ empfunden.
"Otto-Vorkriegsbewertung": 3!
nR im Quergang ist Geschichte
Ich muß da jetzt mal eine Lanze brechen für diesen wunderbar klassischen Weg, da dieser hier nur gelb hinterlegt ist, und nicht rot, wie er es eigentlich verdient hätte. Mit der Einstiegsquerung (die m.E. übrigens auch ohne den nR wesentlich solider absicherbar ist als die Querung des Asselstein-NW) und dem interessanten Breitrißüberhang ein ultraklassischer Wegverlauf und ebensolche Kletterei. Ein Weg mit Klasse und auch die Bewertung hat den ein oder anderen auch schon an seinem Kletterkönnen zweifeln lassen. Wie in etwa die Geschichte von einer hier nicht näher genannten Pfalzberühmtheit die kursiert, welche im Nachstieg dort Seilzug forderte, was angeblich nur mit Schlappseil quittiert wurde. Nein, der NW auf den Jungturm ist Pfalz pur und eine wahre Perle! Wenn es schon eine Wertung für die Güte eines Weges in der DB gibt, dann gehört dieser meiner Meinung nach in die Spitzenklasse für den Grad.
Der Einstiegsquergang läßt sich mit Cam 0.4, 0.75, 1,2,3 und Tricam 1.5 perfekt absichern und ist dann vor allem für etwas unsichere Nachteiger angstfrei zu bewältigen. Sehr kraftsparend im Vergleich zum Direkteinstieg.
Mit nem 5er Camalot ist der Rißüberhang gewaltig entschärft, wenn man ihn bis hoch schleppt...Das Knie kann man ganz fein im Riß verklemmen und hat dann alle Zeit der Welt, was zu legen.
...schöne Horror Tour. Der Rissüberhang kann Nerven kosten. Am besten man versucht mit allem was man hat zu klemmen. ;-)
Hundsfels Südost- u. Südseite Alte Südwand 4+
  Der markante Riss im rechten Wandteil: Anfangs bei Fingerriss in Einbuchtung, an Handriss hinauf in Nische (nR) und zuerst abdrängend am breiter werdenden Riss empor bis in Durchgang (nR; evtl. Stand). Südseitig weiter zum oberen O-Grat (Stand-nR; s. "Byzantinerweg").
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hartmetz
 Jakob Otto
 
Datum :  24.4.1910
8 Kommentare 8 Kommentare
Absolute Genusstour, die für den ausgerufenen Grad aber eher nicht zu haben ist. Wir tendierten eher zu 5/5+. Ansonsten sehr gut mit gängigen Cams/Rocks abzusichern während an den Standplätzen jeweils Ringe warten. Stand in der Höhle ist sicher der einzige, den man tatsächlich braucht, um den Nachsteiger nachzuholen. Vor allem, da diese an heißen Tagen wertvollen Schatten und Abkühlung spendet. Alles in allem aber eine Tour, die man in jedem Fall mal gemacht haben sollte - Klassikercharakter!
Sehr schöne Tour, die sich auch ganz gut absichern lässt. Für den Grad allerdings auch nicht geschenkt! Stand in der Höhle fand ich sinnvoll. Danach kommt dann nur noch schönes leichtes Steigen... Sehr zu empfehlen...
Hier gab es (mindestens) eine Besteigung Jahre vorher und evtl. sogar noch vor der Erstbegehung des Byzantinerweges.br>...gemäß altem GB: Dr. Karl Petri (Göcklingen) betrat 1902 o. 1903 als Erster den aussichtsreichen Gipfel. Er nahm seinen Weg durch den Riss in der Südwand und benützte dabei Hilfsmittel wie Baumstamm, Haken usw."
Trotz des ausgebrochen Blockes immer noch sehr gut, Schwierigkeitsgrad paßt immer noch. Hört man zwar auch mal welche ob des ausgeworfenen Schwierigkeitsgrades schimpfen, aber mei, auf den Jungturm kommt man auch für 4+...
Fürs Protokoll: der Block kam nicht von alleine, sondern wurde kontrolliert entfernt. Im unteren Bereich ist da jetzt noch einiges an Brösel, zumal man die Tour dort auch nicht wirklich gut sichern kann. Also doppelt aufpassen! Über den 1.R wird meiner Meinung nach inzwischen der IV. Grad deutlich überschritten - war sicherlich mal leichter als da noch mehr Tritte waren.
Traumhaft! Uneingeschränkt empfehlenswerte Route
Am besten in einer Seillänge machen
...Sehr schöne Tour die mit mittlerem bis großem Material gut absicherbar ist.
Rindsbergpfeiler Südostseite Pfeilerweg 4+
  Durch rampenartige Rissverschneidung (gr.Hex, nR) auf den Vorbau [H.Laub, F.Frey; 21.6.1953].
Der "jüngere" o.T. ist mit luftiger Plattenkletterei vom Charakter anders als unten: Gerade empor zu Fingerriss (z.B. Rock #7) und an kl.Verschneidung entlang (Bäumchen, gr.Rock), zuletzt rechtshaltend über Platte zu nR und auf Band (orig. mittels unsolider Wurzel). Gerade (Cam #0.4 o. #0.5) empor z. nAR (bei zwei gr.SU) bzw. links herum z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  55m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Sigmar Wagner
 Winfried Hansel
 
Datum :  19.3.1961
10 Kommentare 10 Kommentare
nAR ganz oben steht unter Beobachtung (je nach Körpergewicht wippt der auch mal). Daher ist derzeit und bis auf weiteres in der Riesen-SU eine Schlinge samt Kettenglied (böte sich als so auch als Rückversicherung)!
2.SL: nR optimiert und die abgerissene Wurzel entsorgt
Die erste Wurzel im Ausstieg sollte man mittlerweile besser nicht mehr belasten, ziemlich morsch. Die zweite ist direkt überm Boden noch relativ solide. Aber auch schon so gerade für Menschen kleinerer Größe sehr undankbar für den Grad, zumal man dort aufgrund der Ringposition kein besonders gutes Sturzgelände hat.
Der Zahn der Zeit hat an der Wurzel im Ausstieg genagt - oder es war jemand zu stark. Auf jeden Fall ist die erste (gut erreichbare) Wurzel links nicht mehr fest (abgerissen). Man kann diese noch etwas weiter rechts packen, wie lange dies so bleibt ist allerdings fraglich. Um die zweite Wurzel (direkt) zu erreichen muss man sich schon ganz schön lang machen - ob das mit dem Schwierigkeitsgrad dann noch passt ist eher fraglich.
In einer SL mE keine gute Idee, da der Sichernde den Vorsteiger in der gesamten 2.SL nicht sieht und ein Ausbrecher dank der Seildehnung garantiert zu einer sehr harten Landung führt. Aber wer es braucht ...
Geht gut in einer sehr schönen >50 m Länge auch in einem Rutsch hoch. Sicherungen gut verlängern und vor allem nicht den Standring auf dem Pfeiler als zS einhängen, da sich sonst das Seil in den Riss frisst beim Weiterklettern. Anstelle dieses die Kiefer auf dem Pfeiler als zS einfangen, dann hält sich der Seilzug auch auf den letzten Metern in Grenzen.
Wird wohl oft auf dem Vorbau beendet, die bessere Länge der Tour ist aber eigentlich die zweite (Schöne Züge in sehr gutem Fels).
Die "Birne" auf dem Vorbau brummt :-( (hält aber noch...). Wer's nicht glaubt: Hand auflegen und mit z.B. eine Karo drandängeld
Bleibt man konsequent im Riß, dann auch bei Schnee bis zum Stand ganz gängig.
Bei der Erstbegehung der 2.SL wurde der Vorbau von rechts durch einen verwachsenen Riss erreicht.
Heegerturm Südostwand-Riss 4+
  Durch markante Rissverschneidung (Cam #3 u. #2) zu tiefer Nische (Stand-nR). Durch Kamin und an breitem Riss zu Scharte (s. "Normalweg").
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Georg Weinacht
 Jakob Otto
 
Datum :  6.6.1909
7 Kommentare 7 Kommentare
Das mit dem Sand stimmt leider. Aber trotzdem sehr gut machbar. Musste im unteren Teil ein bisschen graben, damit ich einen Friend legen konnte. Nach dem Stand ist es echt „witzig“. Eine schöne Tour.
Da sandet es aber ganz schön in meinem Lieblingsweg am Heeger. Unten Fr. 0,5 links in Risschen, dann mit größerem Klemmgerät (Fr.4) über die abdrängende Stelle. Oben noch Fr. 2,5 und/oder Fr. 3 zu Höhlenstand. Danach witzige Kaminstelle und irgendwie nach links raus "wurschteln" (mittlerer Friend geht in Riss). Oben raus Laufgelände. Abwechslungsreicher Klassiker, der bis zum Standring einen sicheren Umgang mit Klemmgeräten voraussetzt.
Absolut lohndender Weg, und bis zum Zwischenstand in der "Höhle" adäquat durch einen oder zwei gelbe Camalot(s) abzusichern. Vom Stand weg sehr interessante Kletterstelle die man nochmal gut sichern kann, alle weiteren (Kann-)Sicherungen oberhalb kann man sich aber getrost schenken, wirklich solide liegt da nix mehr.
Zwar teilweise etwas sandig und im Riss auch viele Spinnweben und Dreck, dennoch ein schöner und auch recht langer vierer Weg! Gejumart, allerdings sollte die Absicherung mit diversen Friends kein Problem darstellen, auch wenn es vielleicht nicht die anfängertauglichste Route ist. Belohnt wird man dann auch mit einem schönen Blick über Erfweiler und Umgebung.
Schöner IVer mit Anspruch und gut geeignet als Riss-Übung (im unteren Teil viele Handklemmer, oben dann Kamin)
Etwas sandig, aber die Tour frißt dankbar etliche Friends und Keile (Camalot 3 und 4 bzw. 9er Hex nützlich). Tolle Route.
Sehr schöne gut abzusichernde Route. Kurz vorm Stand in der Höhle ist nicht alles fest. Herrliche Aussicht vom Gipfel.
Hochstein Zug - linke Südseite Graue Wand 4+
  Startet von Sims ca. 15m rechts der "Durchgangsweg"-Rinne, rechts von Stand-nR: An breitem Riss zu linksgeneigter Verschneidung und durch sie auf Absatz (nR). An markantem Riss bis zu seinem Ende, 3m nach rechts und rechtshaltend zu tiefem Einschnitt in der Gipfelplatte (nAR oder aussteigen z. Geländer).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  3.6.1959
5 Kommentare 5 Kommentare
Klemmen muss man da nicht.Nach dem Stand rechts neben dem Riss über Wand.Für den Grad sehr leicht,wenn man bedenkt was man am Heeger oder Hundsfels für ne 4+ bringen muss.
Immer wieder schön. Ein klasse Genussweg. Gut abzusichern und die Schlüsselstelle nach dem Stand, ein Handklemmer im Riss, schön zu klettern...
vom Standring knapp unterhalb des Geländers sind es - der "Dunkelziffer" entlang - 35m talwärts zum begrünten Band am Wandfuss
Mit Cam 0.5 zum Ring (lang verlängern), dann Cam 3, Hex 9, Cam 2 und das ganze in einer Seillänge genießen.
...Tolle Route mit super Absicherungsmöglichkeiten. Sollte man sich gönnen wenn man mal dort ist.
Hochstein Zug - zentrale Südseite Lochweg 4+
  Abdrängend zu liegendem Riss und daran (manip. Griffe) zu Kiefer. Anfangs an dicker eingewachsener Wurzel noch 4m hinauf, dann 3m nach links zu wabigen Strukturen und Nische. Gerade zu namensgebendem Loch und in Rechtsbogen empor auf abschüssiges Podest. Kurz linkshaltend, dann gerade zu Kiefer (rechts von tiefer Nische; evtl. Stand) und durch abdrängende Rissverschneidung z. Geländer.
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  13.8.1934
13 Kommentare 13 Kommentare
Ein SEK aus zwei Felspaten hat die Verkehrssicherungs-Maßnahme kurzerhand abgearbeitet - toll.
Die Kiefer ist jetzt sicher ein "Hänger" der gefährlicheren Sorte. Es liegen auch lose Brocken im bzw. am Wurzelstock.
Das Teil steht also kurz davor entsorgt werden zu müssen - schon allen weil sich darunter ja doch desöfteren Personen aufhalten.
Haben hier einige Touren, die zur besagten Kiefer bei der Nische gehen, gemacht und festgestellt, daß die Kiefer durch Abseilen und Seil abziehen schon deutliche Spuren in der Rinde hat. Man sollte hier durchaus, zur Schonung des Baumes, über einen Stand-R bzw. AR nachdenken!
Wer übrigens den früher im KleFü angegebenen Schwierigkeitsgrad V hier klettern will, der geht den Riss unten einfach direkt an, statt von rechts reinzuqueren. Netter Klimmzugboulder.
Sehr guter Weg für kalte aber sonnige Wintertage -windgeschützt und auch das Sicherungspersonal steht in der Sonne.
Standmöglichkeiten gibt's beim ersten Baum (am ehesten oberhalb und dahinter an der fetten Wurzel) u. am letzten Baum (3.5er Friend o.ä. sehr hilfreich) - wenn der/die Nachsteiger sowas fordern...
SanSi-Abstimmung (März '15):
10 J | 10 N | 6 Enthaltungen --> keine Aktion
Nachdem ich letzlich gesehen habe, dass (und wie!) zwei "ältere Semester" am Bäumchen in ca. 2/3-Wandhöhe Stand machten, kam mir die Idee, dort einen nR zu beantragen. That's it.
Finde den weg ist keine 5-. Schöne Genusstour. Ist auch im neuen Auswahlführer drin.
Ein gut 40m langer Plaisirweg allererster Güte. Auf den ersten 7 Meter ist die Holztreppe Geschichte, da die Wurzeln rausgefault sind und es darf richtig geklettert werden. Viele Schlingen einpacken. Super absicherbar und die toll strukturierte Verschneidung und das Ausstiegsdächel klettern sich einfach schön. Wundert mich, dass dieser Weg keine Aufnahme im Auswahlführer fand...
17.3.12 Bodensturz einer Klettererin im Nachstieg(!) vor dem 1.Stand, Verletzungen im Lendenwirbelbereich.
V- ist allerhöchsten der Ausstieg...
...Lustige Spielerei. Unten eine Holztreppe und oben zarte Waben und Löcher. Sehr gut absicherbar.