Auswahl: Reibung im 8. Schwierigkeitsgrad:

Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Traumweg 8-
  5m rechts der "Ostwandverschneidung" über Wand (R) zu schmalem Verschneidungsbogen (Fr #1.5, R links a.d.Kante evtl. nutzen) [= "Wogatzke"- Originalstart]. Direkt bei R über die Platte und an der seichten Verschneidung (nR) zu Stand-R. Gerade hinauf (SU) und über abdrängende Wabenwand (R) z. nAR bzw. G.
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Ulf Kühn
 Udo Daigger
 
Datum :  2.5.1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Nachdem ich letzt den 1.R ("Ringmutter") erneuert und dabei etwas tiefer gesetzt habe sollte man nun zum 2.R hin noch was legen (mittl. Fr)
Nicht nur schwerer, auch Anspruchsvoller im Vergleich zur Skyline...auf der Platte möchte man nicht fallen, oben sollte man es nicht...aber sehr schöne Linie...evtl kann man zur Sanduhr eine Knotenschlinge an der Schuppe rechts unterbringen...aber dann weich sichern und weich fallen...
...Der erste "Ring" ist eine Gewindestande mit Schrauböse drauf....
An der Schlüsselstelle unten ist sauberes Stehen angesagt, an der oberen tut man sich ohne Scheuklappe rechts ggf. leichter. Nach dem Ring am Band sollte man konzentriert bleiben. Vorsicht: die fixe Sanduhrschlinge (weißes Schlauchband) ist halb durchgewetzt - hatte leider keinen passenden Ersatz dabei.
Im Vergleich zur Skyline (m. E. 7+) passt die Bewertung nicht. Der Traumweg ist deutlich schwerer, m. E. eine heftige 8-
Mittlere Deichenwand Plattenwand Direkter 50-er 8-
  Von der Plattform aus rechtshaltend (R) z. "50-er"-Ausstieg
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Hermann Folz
 Erich Steffan
 
Datum :  11.11.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Interessanter Boulder am Ring, danach einfacher und mit C4 0.75 absicherbar, gute Bedingungen helfen...
Der ursprüngliche Einstiegsbaum ist verschwunden (mit Stumpf und Stiel). Jetzt ein durchaus interessanter, optimal gesicherter Boulder.
Im KleFü ist es noch mit V+ drin. Und ich hab mich schon gewundert, warum ich plötzlich keine 5er mehr hochkomme...
Asselstein Südostseite Critical mass 8-
  Links unterhalb des Starts der "Neuen Südwand" über bemooste Stufe zu abdrängender Wandstelle mit R. Gerade zu versteckt plaziertem nR unter abstehenden Platte. Links und gerade zum R von "V: Westgratquergang". Direkt zu abschüssigem Bändchen (nR) und gerade über den Überhang (2R). Links bei schmaler Verschneidung (Fr #0 bis #1) zu R und gerade weiter zum letzten R der "Neuen Südwand".
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Fr 2 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Günter Reinhardt
 
Datum :  15.08.2002
4 Kommentare 4 Kommentare
Es empfiehlt sich diverse Ringe lang einzuhängen, da man sich sonst ggf. nach dem Dach kaum noch bewegen kann. Die Flechten wachsen wie verrückt ... insgesamt nicht mehr so doll!
Bis zum Ring der Neuen Süd passiert man 7 Ringe. Wenn die knifflige Stelle im Dach nicht wäre, eine schön homogene 6+. Guter Fels!
Das Ring"material" hat sich inzwischen gebessert - und (hoffentlich der Erstbegeher) hat mit der Überarbeitung der 1.SL jetzt eine insgesamt gut konsumierbare Linie "errichtet". Sehr lobenswert, dass der jetzt 3.R etwas nach unten versetzt wurde.
Habe die Tour nicht geklettert, aber selten zuvor ein derartiges Sammelsurium an (selbstgebauten ?) Ringmaterialien gesehen wie hier. Verfechter der "reinen Lehre" können es sich ja mal angucken ...
Freischbachwand Maigewitterweg 8-
  Ca. 5m links der Schlucht, die unter der O-Kante herabzieht über Wand (orig. mit Sst. startend) und Reibung (3R ,nR), zuletzt rechts empor zu Stufen. Über Rissüberhang (R) zu Platte und gerade (2R) zu Erker; Stand (nR, Wandbuch).
Durch die abdrängende Verschneidung (5R) hinauf, zuletzt an der O-Kante hinauf z. AR (oder auch rechts an Kiefer z.G.).
  Detail
Ringe:  13+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1 & Sst
Erstbegeher:  Karl Stretz
 Sepp Braun
 Hermann Folz
 
Datum :  16.5.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
Hab`den untersten Teil mal geputzt und auch für etwas mehr Sonnenlicht gesorgt. Nach dieser Stelle (so 7-) folgt eine absolute Genusskletterei bis zum Stand. Rauh, fester sauberer Fels, ein einzigartiges Standplätzchen mit selten besuchtem Wandbuch. In der nachfolgenden Verschneidung geht es dann mächtig zur Sache. Der 2. Ring ist nur sehr wackelig einzuhängen - besser einen kleinen Friend so hoch wie möglich in den Riss legen und gleich durch bis zur Kante. Der darüber befindliche 4. Ring sitzt ebenfalls bescheuert - besser auslassen, man fliegt eh ins Freie. Insgesamt ein großes Abenteuer in einem der entlegensten Winkel der Pfalz.
Der untere Teil sieht im jetzigen Zustand nur schwer kletterbar aus. Der mittlere Teil ist ganz gut, einigermaßen regensicher und nicht schwer.
Trifels Untere Süd- u. Westseite V: Direktvariante 8-
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 (v.u.g.)
 
Datum :  1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Im Daigger-Cron als "Varianten" bezeichnet. Man klettert dabei jeweils links des 1. und 2. Ringes. Während die erste Stelle gut als eigenständig durchgeht und auch durchaus Spaß bereiten kann, ist es oben schon ziemlich bemüht. Geht aber auch!
Trifels Untere Süd- u. Westseite Nachspeise 8-
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Matthias Klopp
 
Datum :  1981
0 Kommentare 0 Kommentare
Trifels Obere Westwand Liebe in Schwarz 8-
  Nach der Einstiegsschuppe der "Mittleren Westwand" erst gerade (R), dann linkshaltend bei Risschuppe zu R. Hier gerade weiter zu R, den man gewöhnlich links überklettert (original rechts - schwerer) zu überdachtem Bändchen. 2m nach rechts zur "Mittleren Westwand" (R), auf ihr über Wulst und gerade weiter, zuletzt an Riss z. nAR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 + 2 + 2.5, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.2.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Tour war ursprünglich auch härter bewertet. Die untere Stelle ist etwas unübersichtlich, löst sich aber (mit einem (Unter)griff weit links) gut auf. Die Platte oben wurde original etwas rechts (mit Fingerlochdullen) geklettert.
Für 8- ganz schön hart einige mittlere Friends lassen sich ganz gut unterbringen.
Geierstein Rechte Südwestseite V: Direkteinstieg 8-
  Direkt zum 3.R.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Reinhardt
 Frank Eigner
 
Datum :  3.7.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
...Den 1. geschlagenen Haken saniert und einen R platziert. In den nächsten Wochen kommt nach genehmigter Absprache bei der letzten SanSi - Sitzung zwischen 1. und jetzigem 2. R noch ein nR dazu. z.Zt. noch saugefährlich und beim klippen des 2. R Grounder garantiert!
Hundsfels Westseite u. - Vorbau V: Nagelbeißer 8-
  Direkter Einstieg (von rechts unten).
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Michael Schindler
 
Datum :  12.5.1981
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Buchholzfels Massiv - Nordseite Wolfsweg 8-
  Links von "Dumm geloff" bei einer angedeuteten Rinne über die Platte bis zu einem markanten Band. 3m nach rechts queren zu einer senkrechten Leiste (R) und an ihr erst gerade, dann nach rechts unter Überhang (Fr). Gerade (R) hinauf und weiter (R) übers Dach auf ein Band (R; gewöhnlich wird die Route hier beendet - oder noch weiter rechtshaltend z.G.)
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  21.4.1983
4 Kommentare 4 Kommentare
der 4.Ring also der AR wird nicht besser... Loch ist schon da
Habe in das Loch am 2 Ring nun einen Ring reingesetzt. Nun fehlt noch der am 4 R und die Alten müssen noch raus. (Hätt ich gewusst das am 4 R schon ein Loch ist hätte ich noch nen Ring mitgenommen...) Naja...
wip: 2 Löcher
...Ja,ja,der gute alte Wolfsweg...Das ist ne wirklich gute Kletterei,abwechslungsreich,mal technisch,mal athletisch!Die Absicherung aus der etwas kruden Daigger/Hunsicker Betonierküche eigentlich von der Ring-Position her ausreichend.Die Einstiegsplatte ist nicht schwer,also mal locker zum 1.R.Danach feingriffig/trittig rechts empor ein ordentlicher Runout zum 2.R.;läßt sich aber mobil entschärfen.Am 2.R.schon mal technisch interessant,ebenso das Anklettern des 3.R.Die Hauptschwierigkeit lauert dann hier beim Überklettern des Daches,danach kann man am AR getrost zu Boden fahren. Aktuell wird wohl eine Sanierung des 2.und 4.R.angestrebt(offene Bohrlöcher). Insgesamt sehr lohnendes Unternehmen,noch lohnender wenn nicht nur bohrstaubversaut sondern komplett saniert,wie wär´s?Aber richtige Baustellen gibt am "Buchholz" ja noch mehrere.....
Langenfels Mittlere Süd- u. Südostseite Spurlos direkt 8-
  Rechts der "Direkten Südwand" über Wand (R, SU u. evtl. mittl. Fr, R) zum linken Ende eines bequemen Bandes (das man auch von rechts her - s. "Südwandriss" erreichen kann; Stand-R).
An der stumpfen Kante (2R) empor, dann Wand (R, Rock #9, R) und Reibung (Fr #2, R) z. nAR links eines bewachsenen Bandes (3m unterhalb des Gipfels).
  Detail
Tourenlaenge:  33m
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 (v.u.g.)
 
Datum :  1983
8 Kommentare 8 Kommentare
Der erste R in der Einstiegsplatte sitzt jetzt weiter links
Da an der Wand ja eh recht viel saniert wird, würde es auch hier nicht Schaden die alten Rostgurken durch etwas rostfreies zu ersetzen
Klasse Tour die viele Finessen der Pfälzer Kletterei vereint!
Die Schlüsselstelle dürfte je nach Körpergröße und Spannweite bei gut 8-/8 einchecken!
Stand- resp. AR gesetzt
Sauberer war es auch schon mal (hab es `14 komplett durchgeschrubbt), doch in diesem feucht-düsteren Ambiente wächst das Moos wie bescheuert! Aber angeblich wird hier ja demnächst Licht geschaffen ...
Klasse Tour mit harter und komplexer Stelle am und über den 2.R. vom Band weg. Auch danach ist es noch nicht vorbei. Bin mit dem Bruchpilot einer Meinung in Sachen Bewertung. Ein AR unterhalb der Kiefer am Ende wäre eine feine abrundende Sache.
Vom Band weg ist es für kleingewachsene schon richtig schwer, aber zur Not direkt an der Kante machbar. An der eigentlichen Kantenstelle gibt es dann 2 Möglichkeiten. Links rum (leichter) oder direkt (schöner).
Zusammen mit dem Direkten Einstieg eine lohnende, vollkommen vergessene 30 m-Linie ... jetzt "frisch"-restauriert! Während es unten mit der 7+ hinkommt, empfand ich es vom Band weg über die "stumpfe Kante" deutlich komplexer (so 8-/8). Auch danach nicht gleich vollkommen trivial. Habe mich vom letzten Ring nach links weg zum Baum durchgeschafft. Ich fand`s toll.
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Jabberwocky 8-
  Fr #2 nützlich
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Roland Petrovecki
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Find ich nicht zwischenreingedrängelt. Eckt nicht wirklich mit den Nachbartouren an und hat aufgrund außerordentlich schöner Bewegungen eine allseits anerkannte Daseinsberechtigung. Wäre schade um das schöne Stück Fels gewesen.
Drei Felsen - Mittelmassiv Weg ohne Namen 8-
  Knapp rechts vom Einstieg der "Bogenverschneidung" über steile Reibung (nR) zu R in roter Wand. Gerade und mit Linksbogen empor zu stumpfer Kante (nR), an ihr und rechts davon auf den Absatz (AR und Wandbuch).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Rock 4 + 5, Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hans Howald
 Andreas Kubin
 
Datum :  15.4.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
War zwar schon immer 7+, ist aber sicher eine der schwereren. 1. Schwierigkeit überm 2. Ring, psychische Crux das Anklettern des 3. Rings (ev. kleiner Fr. in horizontale Tasche links unterhalb), dann 2. und echte Schlüsselstelle. Auch oben raus nochmal sehr luftig.
Backelstein Vorgipfel Blauer Elefant 8-
  Vom Einstiegsriss der "Roten Wand" nach links in die schmale Wand und über 2R gerade (R) zu Schuppe. An ihr zum 4.R und rechts aufwärts unter die abdrängende S-Kante.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Vondung
 Stefan Köhler
 
Datum :  Juli1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr anspruchsvoll - in jeder Beziehung. Leider unten etwas algig und lediglich nach dem 3. Ring mal ein bisschen leichter. Auch beim Klippen desselben noch aufpassen und anstatt auf Wunderwaffen zu vertrauen (ist ja schon mal in die Hose gegangen) besser einen aufmerksamen Sicherer mitbringen.
...Die Route hab ich früher öfters mal geklettert.Ist eigentlich ganz gut,der Fels auch.Sicherungstechnisch heißt es vor dem 2.R.aufpassen(Erdungsgefahr)!Hier ist ne V1 nicht unangebracht und wird auch von mir ausnahmsweise empfohlen!
Kisselbachwand V: Direkt zum Jenseits 8-
  Direkt über Wand (R) z. 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 (v.u.g.)
 
Datum :  Sept.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch der boulderlastige Einstieg ist gefegt. Ob das allerdings mit 8- durchgeht...? Oder sind wir einfach schlapper geworden ;-)
Laubendöllwand Rotor 8-
  Mit "Trockenzeit" beginnen und gleich rechts den R folgend z. nAR (auf Pfeilerkopf).
  Detail
Tourenlaenge:  19m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1986
3 Kommentare 3 Kommentare
Ich finde es zum 1.Ring schon mal nicht "südfranzösisch" (ich bin auch kein heroischer Pfälzer Kletterer). Dazwischen gibt es einen Ring an dem ich persönlich nicht abseilen möchte. Alles in allen wohl Gründe, warum die Linie so wenig geklettert wird. Habe an der letzten Franzosenöse umgebaut.
Im Moment sehr sandig und dreckig.
Leider befindet sich die Tour am falschen Felsen: Gestern - Sonntag - kühles Wetter, ganz allein an der Laubendöllwand. Dem Sand hinter den Ringen zu schließen, waren wir dieses Jahr die ersten. Und das trotz Sanierung im südfranzösischen Stil (sorry Oli)!!! Vom erforderlichen Repertoire eine ganz herausragende Route ... eigentlich an jedem Ring schwer. Im letzten Kraus-Führer noch als 7 gehandelt, steigerte sich die Schwierigkeit über 25 Jahre bis zum glatten 8. Grad (Richter). Der mangelnde Kletterbetrieb tut leider den Touren hier insgesamt nicht gut. Anderseits dürfte auf diese Weise so mancher Kiesel noch in Frieden alt werden.
...Saniert mit 3 nR. Trotzdem noch sehr spannend.
Luger Friedrich Nord- u. Westseite Neue Westwand 8-
  Am linken Westwandriss (R,H) ganz hoch. Nach links (R) und über Überhang (R, 3Hf) z. (neuen) AR u. G.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A1
Erstbegeher:  Dieter Mardo
 F. Gehrlein
 
Datum :  20.9.1959
2 Kommentare 2 Kommentare
Sie ist es mitnichten - jedenfalls habe ich dort letztlich nichts derartiges gelesen... S.-Grad angepasst
Obwohl die Bewertung wahrscheinlich in Stein gemeiselt ist - mit 7+ passt das nicht! Der "Direkte 50er" an der Deichenwand hat so eine ähnliche Stelle (hängt aber längst nicht so weit über) und ist mit 8- bewertet. Um die Griffe überm letzten Ring gescheit halten zu können, braucht es zudem kühl-trockene Bedingungen, die man hier nur selten erwischt. Daher: entweder Bewertung raufsetzen oder zusätzlichen Griff anbringen.
Dimbergpfeiler Talseite Gerne-Groß 8-
  Links der "Ostverschneidung" über Wand den R folgend zum "Pfeilerweg".
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Möchte noch ergänzen, dass es sich hier - trotz aller Kunstgebilde - um eine "ehrliche 8-" handelt, auch für die Großen. Die schweren Stellen am 3. und 4. Ring dürfen nämlich jeweils deutlich über der Sicherung abolviert werden. Durchaus spannend!
Wäre heutzutage ein doppelter Richtlinenverstoss und müsste abgebaut werden, da Gerüstösen und etliche anbetonierte Kiesel. Wurde aber vor Verabschiedung der Richtlinen eingerichtet und hat wohl sowas wie Bestandsschutz.
Hier kam wohl der Bausatz- Steile Wandkletterei mit Kieseln und Leisten im Buntsandstein zum Eisatz...
Rödelstein Linke Südseite Im Fegefeuer 8-
  Mit "Yersenia" beginnen und gerade - also rechts vom 2.R im "Teamwork" - an überaus stumpfer Kante z. nAR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Wolf
 (v.u.g.)
 
Datum :  Mai1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine echte Klassetour aus der Frühgeschichte des Sportkletterns. Nach begeisternd schöner, unübersichtlicher Lettenloch-Kletterei in steiler Wand folgt ein ungewöhnlicher, schwerer Aufrichter oben an der runden Kante. Man benutzt die ersten beiden Ringe der Yersenia mit - dann (zusammen mit dem sehr guten 2er Friend nach dem 3. Ring) perfekt gesichert.
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Topspin (1.Sl) 8-
  Am 2.R ausgesprochener Längenzug: VII - VIII
  Detail
Ringe:  13
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  August1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Zwar nur im Toprope hochgehampelt, aber der "Am 2. R ausgesprochener Längenzug" ist mit meinen 178cm bitter... Zudem in der ersten SL relativ keimig.
Heidenpfeiler ab. 1.Band Topspin (o.T.) 8-
  Vom linken Standring gerade zu seichten Riss (R) und über Platte (2R) zu Ausbruch. Links an runder Schuppe empor (R) und über Wand (Fr) zum R in der Verschneidung der "Himmelsleiter" (evtl. Stand)
Oberer Teil: Wie "Himmelsleiter" weiter und bei deren 2.letzten R gerade empor (R,H,R) z.G.
  Detail
Ringe:  13
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  August1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Ab oberem Band: Luftige, weite Züge zu super Griffen in grandiosem Ambiente! Nur der erste Topspin-R ist etwas schwierig einzuhängen: Übern Himmelsleiter-R direkt hoch - evtl. mobil absichern-,dann mit Panikschlinge einhängen und wieder runter, um direkt unterm Topspin-R neu zu starten. Wie gesagt: Alles recht luftig und sehr eindrücklich.
2. und 3. SL lassen sich gut in einer 35m SL klettern.
Eichelbergfelsen Kreuzfels Hauptgipfel Eichenwand 8-
  Links der Madonnenstatur über Wand den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2.5
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Kurt Langguth
 Uwe Schumacher
 
Datum :  14.3.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Nach ausgiebiger Putzaktion habe ich diese schöne Route aus ihrem Dornröschenschlaf wieder erweckt. Tolle Bewegungen in stets festen Fels. Panikexpresse für Kleine sinnvoll. Nach dem 2. Ring ist ein 3er Cam und nach dem 5. Ring ein mittlerer Cam angenehm. Viel Spaß und danke fürs Sanieren.
An sich gute Kletterei. Allerdings sind die Griffe und Tritte z.Z. mit einer Moos-Algen-Flechten-Dreckschicht belegt.
...Route wurde Anfang Mai von mir komplett saniert und mit eigenem AR versehen. Schöne Grüße vom Oli
Strackfelsen Südseite Flugschule 8-
  Vom Einstieg des "Gammlerweges" nach links zu R. Gerade hoch zu R und in einer Rechts-links-Schleife (R) zu AR.
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.3.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Hier fehlt "mir" ein Ring, deshalb habe ich den 2. Ring verlängert. So eher nur noch 7+ aber dennoch schön. Das Umklettern des 3. Rings ist mit aufgepumpten Armen nochmal schwer.
In dieser Flugschule ist insbesondere der Flugbegleiter gefordert. Kippt der Vorsteiger vor dem 2.R aus der Wand muss er die Landung koordinieren. ==> E2
Strackfelsen Südseite Kieselwand 8-
  Knapp links des "Sattelrisses" durch die Wand in die Scharte
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 (v.u.g.)
 
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Mit der Bewertung 8- (früher 7+, gell?) und dem Hinweis auf Cam "rechts" kann ich gut leben. Und Handfeger, Alex, gibts bei Amazon schon für 2,08 €.
Da weiss ich nicht, was du meinst, bin die gestern mal wieder geklettert. In der Tour hat sich meiner Meinung nach in den letzten 30 Jahren ?, solange sie es gibt :), nix verändert, vielleicht der ein oder andere Kiesel fehlt, ok, aber dadurch wurde das nicht schwerer. Dürfte im Vorstieg so schwer wie im Nachsteig sein, zum 1.Ring kann man zumindest mal rechts dicken CAM schieben in die Verschneiung und dann mit der Hansibrille nur in der Platte rumkratzen, ohne Risskante. Crux ist ohnehin erst der Aufrichter überm 1.Ring zum 2.ten. Gestern wars gut sandig, wer also von oben mal mit dem Handbesen drübergehen würde, würde die Tour wieder etwas verschönern.
Sehr fraglich, ob man das so im Vorstieg noch klettern kann/möchte. Der weiche Fels hat den größten Teil seiner Kiesel hergegeben, auch auf dem Weg zum 1.R.
Trifels Ost- u. Südseite V: Tabula rasa 8- bis 8+
  Direkteinstieg
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 (v.u.g.)
 
Datum :  17.7.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Trifels Untere Süd- u. Westseite Ohrensausen 8- bis 8+
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Schöne Boulderpassage über den 1. Ring. Diesen kann man von einem Henkel an der rechten Kante gut einhängen. Oben lassen sich etliche kleine und mittlere Friends verbauen. Außerdem kommt auf der grifflosen Platte ja noch ein zweiter Ring. Große sind hier, wie auch an der crux unten sicherlich im Vorteil.
Eselsfels Massiv V: Endlösung 8
  direkter Einstieg zum Ende des Querganges
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
0 Kommentare 0 Kommentare
Asselstein Nordwestseite Clauderoute 8
  Links vom "Rolfkamin" linkshaltend (nR) zu Rissspur (Rock #9). Ihr folgend (2H) und nach links auf unsolide Felsnase. Den R folgend (am 4.R am einfachsten Linksschleife, direkt 9-) zu einer Lochreihe (R). 2m nach rechts hangeln und gerade zu überdachtem Bändchen (nR; sehr oft als AR genutzt). Orig. gerade über den Überhang und flechtige Platte z. Gipfelplateau.
  Detail
Ringe:  11
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Roman Koch
 
Datum :  12.4.1971
4 Kommentare 4 Kommentare
Mit den S.Graden hier ist das so eine Sache (und ich wurde darauf letztlich auch angesprochen): Claude fällt mir von den 8ern am einfachsten (trotz garstig langer Züge im Mittelteil - der Aufrichter z. Schluss liegt mir); Utopia find ich mittlerweile "kräftiger" (liegt aber auch meiner Reichweite); die anderen drei "8+"en (von mir aus den 80igern) sind dagegen eher streng bewertet!
Es gibt seit heute oben umterm letzten Überhang einen sozusagen "TÜV-geprüften" Umlenker (Fitzrock-gesponsert, so wie man es vom indoor-plastizieren halt gewohnt ist)
Ist schon mal jemand direkt über den letzten Ring geklettert? War eine richtig interessante Stelle, eine Art "Mantle" über einen großen Kiesel. Hätte das insg. auf 9- geschätzt. Leider hat sich der Kiesel kurze Zeit später verabschiedet, mit dem übriggebliebenen Kratzer habe ich es dann nicht mehr probiert...
...eigentlich ein grandioser Weg in einer ebensolchen Wand.Der Fels ist bis zum 2.R leider etwas weich,aber meist kann man ihn durchgehend in seiner natürlichen Rauigkeit genießen (wenig Vollschmierbegehungen).Die Schlüsselstellen sind wunderbare Bewegungsprobleme.Die Absicherung ist gut,Dank den Sanierern(Oli&Rainer).
Trifels Untere Süd- u. Westseite Zehentanz 8
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Thomas Nöltner
 
Datum :  30.3.1978
9 Kommentare 9 Kommentare
Die "rechter Fuß zur Hang Lösung" ist zwar echt cool, meiner Meinung aber nicht die Leichteste - zumindest wenn man "relativ groß ist". Physisch leichter (aber koordinativ anspruchsvoller) ist es sich den rechten Fuß einfach komplett zu sparen und stattdessen mit Pendelbein dynamisch direkt den Zug zu machen mit rechts. Der Zielgriff ist gut genug (wenn man weiß wo man ihn greifen muss)
"Relativ stabil" trifft`s ganz gut ... die Fußspitze muß das Wegkippen verhindern, wenn man hochgreift. Hab es bei Rp dann ganz anders gemacht: Trittwechsel im Sandloch, mit linkem Fuß ein Loch weiter nach links und mit Rippe pressen und Gewicht auf dem rechten Fuß aufgestanden - fand ich trotz des Gewurschtels etwas leichter! Und ob`s jetzt links oder rechts barfuß war bei der Erstbegehung ist ja prinzipiell nichts Weltentscheidendes, ich wollte es einfach nur geistig nachvollziehen können.
Nachtrag: richtig, man kommt mit links ins vergrösserte Loch, von dem man auch klippt (die Trittdulle wurde deutlich grösser). Dann nimmste die obere Lette rechts oben, mit links die enge Lette, läufst mit links ins abgesandete Loch, an Seitschuppe pressen links oben, mit rechts Lette nur noch 1 Finger drinlassen und Fuss dazu stopfen - dann mit rechts hoch zum Querriss.
Man zieht ja von der Riesenlette (heute) erst an den Seitgriff links, und parkt dann den rechten Fuss zur Hand - das ist relativ stabil. Was Richard sagt stimmt, selbst 8 oder 9 Jahre nach Erstbegehung war das ein geschlossenes Lettenloch, eng und schlecht zu stehen, wo wir das das erste Mal ´86 oder ´87 geklettert sind. Zu der Zeit war es mit 9- bewertet (vgl Kraus Führer) und das wars auch.
Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die untere Schlüsselstelle zu klettern, die alle etwas größenabhängig sind. Besagte FußzurHand-Variante erschien mir nicht besonders logisch, da recht instabil. Vorallem: man kommt doch auf jeden Fall zunächst mit links in das abgesandete ehemalige "Zehenloch" - oder?
"Minimal": das Bändchen über der 1.Schlüsselstelle wurde auch von einem angerissenen Block (nicht wirklich groß, aber auch von unten gut sichtbar) gebildet. Das Teil wurde runtergeworfen u. daher das Band-"Niveau" dadurch etwas nach unten "versetzt".
Ist Zehentanz durch die jüngste Aktion am Trifels verändert worden? Gruß R. Mühe
Auch wenn's leichter geworden sein mag... Wer nicht in das Loch tritt und damit diesen genialen Fuß-zur-Hand-Zug macht, bringt sich um eine der (meiner Meinung nach) genialsten und elegantesten Kletterstellen in der ganzen Pfalz!
Beide Ringe sind nachträglich. Unten sicherte ich mit Klemmkeilen die Schlüsselstelle, oben war ein Doppelhaken aus Knifeblades geschlagen. Die Haken wurden bald danach entfernt, trotz Eintrag der Erstbegehung, die von unten ohne Einüben - aber nach Abseilinspektion - stattgefunden hatte, in das Gipfelbuch (Hakenkrieg!). Auf Wunsch potentieller Wiederholer erlaubte ich um 1980 oder später das Setzen zweier nR. Wegen Felserosion (Tritt in Loch mit rechtem Fuß an Schlüsselstelle) ist die Tour heute viel leichter geworden. Original konnte man mit Schuhen das Loch gar nicht antreten, nur barfuß - daher der Name der Tour (ich hatte rechts keinen Schuh an während der Erstbegehung). 1979 habe ich die Tour dann mit Schuhen wiederholt und mit mindestens 9- eingestuft. Wer das nachvollziehen will: einfach nicht in das Trittloch treten!
Frohndellpfeiler Spiderman 8
  4m links von "Vorwerk III" über Wand (R) unter Überhang. Mit kurzem Riss (R) in die Wand und gerade den R folgend zu abschüssigem Band (R). An einer kurzen Kante (R) gerade empor zum nR von "Vorwerk III" und linkshaltend z. sep.AR.
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Sommer2000
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Es genügt vollkommen bis zum silbernen Pfalzring zu klettern. Bis dahin eine tolle, trickreiche Route, die nach oben immer leichter wird. Die letzten Meter über die überhängende Kante und der Ausstieg gemeinsam mit Vorwerk III (aber zum eigenen Umlenker!) sind ein Stilbruch. Man kann sie sich getrost sparen.
Der eigene Abseilring ist unnötig. Ansonsten super Kletterei!
Der gesammte Weg ist 30 m lang. Nach der Platte in Wandmitte geht es oben über die Kante weiter auf das Band zum R von "Vorwerk" und nach links zum AR.
Frohndellpfeiler V: Lady in red 8
  Senkrecht unterm 1.R über Wand (R) und abdrängende Stelle (R) zu diesem R.
2m ident. m. "Einsiedlerkrebs", dann aber direkt empor (R) z. Mittelteil v. "Spiderman".
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2005
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m.E. bieten die ersten beiden R einen gute Einstiegsvar. für "Einsiedlerkrebs", den 4.R (auch schwer klippbar) direkt zu überklettern ist dann aber schon ein wenig gesucht.
Definiert (vgl. Panico)? Am Ring von Einsiedlerkrebs direkt schwer, mit leichter Rechtsschleife über hohle Schuppe links der Vorwerk-Untergriffe leichter. Wie ist's gedacht, Oli???
Burghaldefels Westseite (Nord- & Vorgipfel) Eisen in Fleisch 8
  Links vom "Hauensteiner Weg" über Platte (R) empor, die "Westwanddiagonale" kreuzend, und knapp links vom "Hauensteiner Weg" gerade durch die Wand, oben leicht linkshaltend zu nAR.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Thomas Wolf
 
Datum :  15.6.1992
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Der 4te Ring ist etwas unangenehm anzuklettern!
Luger Friedrich Ostwand A la carte 8
  Von den Blöcken unter der SO-Wand gerade den R folgend über senkrechte, später leicht geneigte Wand zu Bändchen. Abdrängend zum flacheren Wandteil (evtl. Stand) und weiter den R folgend durch die nach oben hin immer schmäler werdende SO-Wand z.G. Oberer Teil: Martin Reiß, Stephan Eberhard; 7.6.1993
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Ringe:  15
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  u.T.
 Martin Reiß
 (v.u.g.)
 
Datum :  24.9.1992
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Der 6te Ring ist schwer einzuhängen und ja das mit den künstlichen Griffen seh ich auch so. Außerdem sind einige Griffe extrem schmierig, woher das wohl kommt?
...Die Absicherung ist auch in der 1.Sl anspruchsvoller als die Ringdichte hier vorgibt!Kann mich an ein schwieriges unangenehmes Einhängen speziell eines Ringes erinnern.Aber welcher,hmm,weiß nicht mehr so genau.Vielleicht wissen unsere Netzmeister mehr! Mir kamen auch noch ein,zwei Griffe unten etwas künstlich vor,wenn man das so sagen darf!
Die Absicherung ist in der 2.SL luftiger als es den Anschein macht. Zum Ende hin sollte man darauf achten, an was man sich festhält da der Gipfelaufbau alles andere als solide ist.
Eilöchelfelsen Südseite Zauberspiegel 8
  links von "Ausbruch" durch die Wand den R folgend zu Band (AR)
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.3.1993
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Rötzensteinpfeiler Südseite Gemeinschaftsweg 8 bis 9-
  Mit "Pfeilerwand" beginnen und vom 1.R linkshaltend zu auffallenden Verschneidung. Hinauf und bei Sims nach rechts auf eine begrünte Platte (4.R). Immer linkshaltend über teils nicht ganz soliden Fels (u.a. begrünten) Fels z. 7.R an einer stumpfen Kante (knapp rechts v. "Maitrauer"). Gerade über Wand z. Ausstiegsriss der "Pfeilerwand".
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1983
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Hin z. 2.R ist's nicht wirklich gut gesichert, und für den Clip muss man sich auch noch mal nach oben bewegen. Dann wird's klettertechnisch anspruchsvoll. Den Rechtsbogen aus der Verschneidung raus sparen sich alle, die flockiges Flechtengrün nicht vertragen. Oben raus wird's nicht wirklich besser...
Oberer Teil teils brüchig. Wird mittlerweile gewöhnlich mit den beiden Varianten geklettert.
Asselstein Nordwestseite Gegen jede Vernunft 8+
  5m rechts vom "Pfundstein-Schmidt-Riss" über Platte und einliegende Wand (R) z. 1.R im "Westlichen Nordwandweges" und z. R an Wulst. Urspr. in Rechtsbogen - oder auch direkt - in die liegende Wand (R) darüber. Leicht linkshaltend z. R und gerade weiter (knapp links der kurzen Verschneidung der "Westlichen Nordwand") zu R. Über Wulst und weiter (R) bis zum letzten R (an dem mittlerweile so gut wie immer umgelenkt wird, 33m talwärts; urspr. wurde noch aufs Band ausgestiegen).
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  24.5.1986
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...für mich war da keine Rechtsvariante erkennbar. Direkt über den Wulst muss man mal kurz die Krallen ausfahren und bei den nachfolgenden 25m kommt auch keine Langeweile auf. CAM 0,4 zum 1. Ring. (Ziemlich Läe 9-)
...In der Umlenköse hängt zum einfacheren Abbauen nun ein Maillon Rapid. Bis runter sind es genau 28 Meter. Ein 60er Seil reicht locker zum Umlenken...
Am Wulst unten direkt: sehr Reichweite-abhängig und mind. einen halben Grad schwerer.
Jungturm Nordostseite Durchs Zwielicht 8+
  5m links der SO-Kante an bogenförmigem Ausbruch (R) gerade, die "Alte Ostwand" kreuzend (R) z. R. Leicht linkshaltend hinauf (R rechts auf Platte). Direkt über die griffarme Wand (kann auch links oben über eine Lettenreihe umgangen werden) und an Lochreihe (Fr #2.5) nach rechts und empor in Erker (R). Gerade weiter (Rock #2) auf das Band unterhalb des Abschlußüberhangs. Linkshaltend (R) darüber hinweg....
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  30.7.1985
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Eig.ganz coole Route... Das mit dem kleinen Rock erschließt sich mir nicht ganz... wo soll dieser hin? Die einzige Möglichkeit die ich gesehen habe, ist in das 3 Fingerloch, von dem man den weiten Spanner macht. Dieses läuft ja nach Rechts enger zu. Hab dann beim Abbauen mal versucht einen Kleinen Rock reinzufädeln. Der liegt auch top! Nur dummerweise nicht in Fall richtung. Vermute das der im Falle eines Falles einfach aus dem Loch fällt... Oder irre ich mich da?
Eigentlich müsste man die ganzen Touren die mit diesem Einstieg beginnen aufwerten, da die Schwierigkeit sich durch den Einstieg für alle Routen erhöht hat.
Durch den Griffausbruch am 1.R - jetzt auch noch schlecht gesichert - hat sich bei allen Touren die über das "Zwielicht" einsteigen die Schlüsselstelle (8..9, je nach Variante und Körperlänge) zum Einsteig verschoben (wird oft und kann technisch geklettert werden). Bei den Gesamt-Bewertungen ist diese Stelle nicht berücksichtigt!
Trifels Untere Süd- u. Westseite V: Kleine Nachtmusik 8+
  Schwieriger Mantle
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1984
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Rötzensteinpfeiler Südseite Maitrauer 8+
  Im zentralen Teil der unteren, glatten S-Wand bei Felsnase startend (Rock #5) zu verdecktem Loch (Fr #4) und über glatte Wand (R) zu Band. Schräg links (nR) zu markanter Kante (R) und an dieser (R, Cam #1 o. Fr #2.5) unter abdrängende Wand. Erst gerade (R), dann nach rechts (R) und wieder gerade zu R (evtl. Stand). Gerade über Wand und an Lochreihe nach links zu Riss. Diesen (Fr #1.5 u. #2) hinauf zu kurzer Rissverschneidung (nAR; 38m) bzw. z. Scharte westl. des Gipfelkopfes.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 und
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  5.6.1982
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/maitrauer/
...Ergänzung:Natürlich wende ich mich mit meinen Hinweisen zuallererst an Klettererinnen,die ohne Vorinformationen ("onsight")unterwegs sind!
...Also,hier muss ich mich der bloßen Sicherheit wegen auch noch mal zu Wort melden.Von einigen Begehungen dieser Wahnsinnsroute blieb bei mir folgendes haften:Rissklemme vor dem 1.R.(dort wurde die Griffschale mittlerweile von einem Oberdilettanten-Stümper "gesichert")!Das Anklettern des 4.R ist wirklich heikel(evtl.V1),hier soll schon mal ein Pfälzer "Highendmover" abgebaut haben,also aufpassen!Ein paar Mobilsicherungen für den Ausstiegsriss nicht vergessen!
Der neue Umlenker sitzt ziemlich genau in 35,5m Höhe. d.h. ein 70er Seil reicht beim Abseilen "gerade so". Beim Ablassen des Vorsteigers wird es, je nach Seilverlauf und Seildehnung, knapp. Also unbedingt auf die Seilenden achten!
Hab in Absprache mit HJC einen Umlenkring in die Ausstiegsverschneidung gesetzt. Achtung bei Combi Maitrauer-Präsidenten Ausstieg.Wandhöhe ist ca.40 meter.Am besten 80m Seil benutzen oder Vor bzw Nachsteiger in die Verschneidung vom Bandanstieg ablassen und dann vom Großen Südwandband aus nachholen
Zum Gedenken an Reinhard Karl
Kleine Weiherwand Ach du grüne Neune 8+
  Ca. 5m rechts der Talkante über kurze, konkave Wand (R, H, R) und Mantle z. AR.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  9.8.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Abenteuerliches Unterfangen. Der Einstieg ist sehr dreckig, am 1.R und danach leicht über die Platte zu betoniertem Haken aus Stahlprofil mit äußerst bedenklich aussehender Seilschlinge. In die Lette re daneben passt C4 0.4. Danach schwieriger & kleingriffig in Rechtsschleife mit interessanten Griffformen zu 3.R (schwer zu hängen). 2 kleine Ausbrüche unter diesem deuten an, dass hier mal bessere Kiesel waren. Weiter Patscher zu etwas slopiger Kante, den Mantle hab ich nicht geschafft. Insgesamt kann mans mal machen, Spaß hat man aber wohl nur, wenn man den Grad sicher klettern kann.
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Privatweg 8+
  Fr #2.5 nützlich
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  5.5.1978
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Sehr schöne knackige 8+ nach dem ersten Ring geht etwas in der Größe eines 2er Camalot!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Kanalratte 8+
  Mit "Klammkante" beginnen und gerade über 2R z. nAR (auf einem Sims).
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Tourenlaenge:  14m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 (v.u.g.)
 
Datum :  26.8.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Aber nur der erste meter ist gleich mit der Klammkante danach gehts gerade aus weiter!
Hat den selben Einstieg wie die Klamkante. Die knifflige und schwere Schlüsselstelle ist am zweiten Ring!
Schulerturm Ost- u. Südseite Ninja contra Ozon 8+
  Zum 1.R hin Cam #0.5 u. #0.3 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  29.9.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Ziemlich harte Platte, könnte auch 9- sein.
Der 2.R ist schwer einzuhängen (erst, wenn man drüber steht), und untendrunter ist's recht flach. Oben dann nur noch eine mäßige SU - zur Beruhigung...
Heidenpfeiler ab. 1.Band Gorilladach 8+
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 (v.u.g.)
 
Datum :  März1982
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Bundenthaler Turm West- und Nordwand La Cubera 8+
  An der überhängenden SW-Kante 4m empor (2R), dann linkshaltend über Überhang (R) und in Wandmitte (2R) z. 7.R der "Abseilwand". Gerade (Fr 1.5) z. AR.
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Tourenlaenge:  21m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roland Petrovecki
 Bernd Buchmann
 
Datum :  14.9.1986
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Der Vollständigkeit halber müsste man noch erwähnen, dass auch ein Sturz beim Einhängen des 4. Ringes (dem an der "Dachkante") bei etwas Schlampigkeit oder Unvorsichtigkeit gefährlich werden könnte, wobei man hier eine ausreichende Menge an Clipp-Henkeln zur Auswahl hat. Die Plattencrux am 5. Ring ist ebenfalls anspruchsvoll zu sichern, da der Kletterer Gefähr läuft, mit den Füßen in dem Großen Loch knapp über der Kante oder sogar an der Kante selbst zu landen. Kenne zwei Leute, die sich dort Prellungen oder blutende Schienbeine geholt haben. Fazit: Das E1 im Richterführer passt!
...Ja, wie der Herr Rako schon andeutete: Die Ringverteilung unten ist etwas, äh verkorkst. Den 1.R hängt man quasi á la Berdorf auf dem Band stehend ein, der 2. folgt dicht und kurz vorm 3. steht/liegt/hängt man im Sturzfall wieder auf dem Band! War wohl vom Erstbegeher als Rundkletterkurs mit Bogenflugkurve ersonnen!
Ein echter Edelklassiker - anspruchsvoll, abwechslungsreich und richtig schwer! Bouldereinstieg an der Kante, dann am 3. Haken ein Clip, bei dem nichts schief gehen sollte. Ebendort dann immer noch athletisch und pumpig, bis man überm 4. Haken endlich stehen und schütteln kann. Nun gilt es den Schalter umzulegen für die nächsten fünf Meter Steilstplatte. Wohl dem, der hier eine schlüssige beta im Kopf hat. Trockene und nicht zu warme Bedingungen helfen hier sicherlich auch. Oben raus wird die Linie etwas unklar, die Kletterei aber auch, auf welcher Linie auch immer, deutlich leichter.
Birkelfelsen Linke Ost- u. Nordseite V: Schmidtchen Schleicher 8+
  links des Einstiegsrisses der "Wiedervereinigung" über grüne Platte
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 + 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  12.7.1995
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