Auswahl: Verschneidung im 6. Schwierigkeitsgrad:

Asselstein Südostseite V: Verschneidungsausstieg 6-
  Rechte Umgehung vom "Schlemmer-Wändl".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Asselstein Westseite Westgrat- Nordverschneidung 6-
  In N-Wandmitte des W-Grates durch rechtwinklige Verschneidung (R) und breiten Riss z. nAR (am Grat).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Adolf Seiter
 Günter Christoph
 
Datum :  28.7.1954
3 Kommentare 3 Kommentare
AR schaut nimmer so gut aus.
Das von Doc erwähnte Lettenloch ist leider nicht mehr so doll (da ist wohl mal was ausgebrochen - hatte das auch als gute Sicherungsmöglichkeit in Erinnerung). Falls man es dennoch in seine Sicherungskette mit einbeziehen möchte, sollte man einen 0.4er Camalot bereit halten - der Lilane ist für die Rest-Lette leider zu groß.
Super Kletterei, wenns denn nur etwas länger wäre. Piazen (super griffige Risskante), Ausspreizen, Hochklemmen, kann man alles machen. Mit Hex 7, Cam 3, Cam 0.5 (Lette links in Wand) und Cam 2 bis zum Ring hallenmäßig absicherbar. Nach dem Ring dann leichtes Gelände und Formsache.
Jungturm Nordostseite Verbindungsgrat- Ostriss 6-
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  III & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  3.10.1958
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Buchholzfels Ostgipfel - Nordseite V: Direkter Trichterweg 6-
  Direkter Einstieg
Fr #3.5 nützlich
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 
Datum :  25.3.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Vor der Schlüsselstelle Fr 0 in Lettenloch und danach erst Fr 3,5. Oben raus passt noch Fr 0, den man aber gut verlängern sollte (Seilreibung).
Spirkelbacher Rauhfels Nordwand Nordriss direkt 6-
  Die gegennüberliegende Seite vom "Großen Südwandriss" startet mit einer glatten Rissverschneidung bis zu einem Loch [R.Dreßler u. Gef; 20.08.1939] - orig. hierher eher schottrig von der Scharte im "Normalweg" aus - gefolgt von einem "Hundebahnhof" und letztlich, ab einem R (in etwa 23m Höhe) durch breiten Riss (wahrsch. Hf) z.G.
Fr #2.5, Hex #7 u. #10, Fr #0 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  1
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alois Seiter
 Philipp Pfundstein
 
Datum :  30.5.1924
4 Kommentare 4 Kommentare
Der Ring schaut nicht so ganz vertrauenerweckend aus (ist kein "Normmaterial"). Dort wo er steckt braucht man ihn eigentlich auch nicht mehr (direkt darunter gute Friend-Stelle). Besser aufgehoben wäre er wohl an dem Hundebahnhof - da könnte man dann bei Bedarf auch bequem nachholen.
www.morchel.org/die-klassiker/nordriss/
Ich fand die Tour (im Gegensatz zum Vorkommentar) super! Unten perfekte Handrissverschneidung, oben raus dann enger Kamin. 40m grad nuff bis zum Gipfel! Absicherung ist in Ordnung (Cam#0.3 bis Cam#5), man sollte aber für oben noch etwas großes (Cam#3) am Gurt haben, ab und an kann man auch was kleines in Taschen versenken und auch mal nen Block mit ner Bandschlinge einfangen. Wer am Ring ist, kann sich auch noch die 10m bis zum Gipfel geben: grünt zwar etwas ist aber nimmer wild. Felsqualität ist auch ausreichend, fand ich nicht so kritisch.
Wenn der erste Teil noch halbwegs "Kletterei" bietet, dann tut dies der zweite nicht mehr: bröselig und bewachsen!
Drei Felsen - Mittelmassiv Nordverschneidung 6-
  Von Band in der NW-Seite aus im rechten Verschneidungsriss z. AR.
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Riebel
 Dieter Braun
 
Datum :  6.9.1969
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch so ein verstecktes Kleinod. Sehr gute Felsqualität, kein Dreck und interessante Kletterei. Am Besten nicht am AR aufhören sondern noch die paar Meter leichten Kamingeschrubbes bis zum Gipfel, dann paßts auch mit der Kletterlänge. Cam 0.75, 0.5 und 4 nützlich
Dörreinfelsen Vorgipfel Kesselverschneidung 6-
  Südostseitig, d.h. rechts vom tiefsten Punkt durch markante, rechtwinklige Verschneidung (Cam #6) z. nAR bzw. gr.Absatz.
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Rolf Ernst
 
Datum :  11.12.1965
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/kesselverschneidung/
Ich fand den leprösen Belag etwas unangenehm. Mehr Betrieb würde hier nicht schaden (nAR sinnvoll?). Zwar nicht ganz so toll wie die Verschneidung am Nachbarfels, aber die gleiche Liga.
Macht Spass und lohnt den Anstieg zum Fels! Zur Absicherung: Unten nach dem (komischen) Einstieg eine SU, danach macht ein Cam#5 das steigen angenehm (kann man bis ca. 3/4 der Verschneidung mitschieben). Oben würde dann ein Cam #6 passen. Stand an Kiefer weiter hinten.
Eine Qualitätsroute auch ohne Kletterbetrieb! Mal abgesehen davon, dass die Erstbegeher über das sogenannte "große Gerät" noch nicht verfügten, ist der Riss an den meisten Stellen derart breit, dass selbst ein 6er nicht passen dürfte. Dank einiger versteckter Letten in den Risswänden jedoch auch mit normalem Sortiment "überlebbar" absicherbar.
Hier würde ein Mehr an Kletterbetrieb sicher zu einer "Qualitäts-"Route führen. Derzeit aber leider zu ungeputzt. "Grosses Gerät" in mehrfacher Ausführung bereithalten wenn man es vernünftig gesichert gestalten will.
Dimbergpfeiler Talseite Ostverschneidung 6-
  Etwa 10m rechts der SW-Kante durchauffallende Verschneidung zu schmalem Band (R). Rechts breiten Riss zu Überhang (R; ehem. Stand) und über ihn (R,Hf) zu einer Nische (nAR).
Orig. über den gestuften "Steilwald" - ähnlich wie "Pfeilerweg" - z.G.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Gerhard Leukroth
 Fred Frey
 Curt Dohmann
 Walter Stürmer
 
Datum :  11.7.1970
6 Kommentare 6 Kommentare
Super das jetzt ein AR da ist. Danke macht die ganze wand noch Lohnender!
nAR ist jetzt mal drin - auch in der Hoffnung, dass damit die Wege unten häufiger unternommen werden.
Am - jetzt geputzten - Überhang und oben kam es noch zur Kiefern"entsorgung".
Hm, naja, siehe mein Vorkommentar, man kann das eigentlich auch problemlos durchsteigen und ganz oben an einem soliden Baum nachholen. Allerdings ist nach dem Ende des Risses die Schwierigkeit vorbei, dann kommt nüchtern betrachtet nur noch botanische 3er Kraucherei. Mir macht das nichts aus, ich klettere sowas gerne, aber ich vermute 90% der Kletterer schreckt der Teil ab. Da die Kletterei bis zum Ende des Risses aber richtig gut ist und auch schon ein paar Meter lang ist (~30m?), könnte man da schon einen AR setzen, ich denke der Weg würde dann auch mehr angenommen werden. Würde auch die Felsflora oben schonen... Wer will kann ja dann immer noch ganz hochsteigen.
Wenn man über den "Platteneinstieg" geht, dann gut in einer langen und abwechslungsreichen SL bis zum Gipfel durchzusteigen, Seilzug ist noch vertretbar. Dann erübrigt sich auch ein AR oder Stand an irgendeiner halbtoten Kiefer zu machen (Abseilen dann über den Bühler am Ende des "Plattenweges", 70 m Seil reicht mit einem mal bis runter). Der Steilwald nach dem überhängenden Riss ist bei Trockenheit leicht zu klettern. Der überhängende Riss sieht erstmal abschreckend aus, geht aber dann doch für 6-, wenn man es mal raus hat (Drehen hilft...). Zu, Fixmaterial habe ich ncoh einen Cam #2 in den Riss nach dem ersten Pfalzring (den sowie den Cam gut verlängert einhängen, sonst wirds mit dem Seilzug hässlich, wenn man es in einer Länge macht), den Normalhaken kann man gut mit nem Cam #4 hintersichern und obenraus noch eine Schlinge um die Botanik. Dann ist der Weg top gesichert.
Nach dem Rissüberhang Stand machen und einfach nach links zum Buch und AR des Pfeilerweg queren.
Sehr schöne Tour, etwas Pfalzerfahrung sollte vorhanden sein.
Dimbergpfeiler Rechte Südwestseite Südverschneidung 6-
  Von links her über Platte in die gr.Verschneidung und diese hinauf bis zum Ausstiegsriss des "Plattenweges" und z. AR bzw. G.
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Jean Paul Chantelot
 
Datum :  5.4.1964
5 Kommentare 5 Kommentare
Vor dem Cam 4 geht noch ein solider X4 #0.75.
Perfekt ist die Absicherung erst ab dem großen Loch (Cam 4), davor sollte man konzentriert die Platte hoch schleichen.
Geht mit der 2 SL des Plattenwegs sehr gut als eine Seillänge ohne größere Seilreibung bis zum Gipfel. Absicherung problemlos. Schöne Genußtour.
Traumhaft schöne Tour, die man direkt machen sollte. In Verbindung mit der 2.SL vom "Plattenweg" sicherlich noch schöner. Vorsicht: kurz vor dem ersten Ring auffällig lose Schuppe (eigentlich nicht zu übersehen, da sehr markant!)direkt an der Verschneidungskante!
...sehr schöne Tour. Die Absicherung ist perfekt.
Dimbergpfeiler Rechte Südwestseite Plattenweg 6-
  Links der Platte an markantem, schrägem Riss unter Überhand (R) und dem Riss folgend unter gr.Dach (R; am besten Stand).
Nach rechts in die gr.Verschneidung und dem Risssystem folgend z. nAR bzw. G.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  20.10.1962
5 Kommentare 5 Kommentare
Statt rechts in die Verschneidung zu queren kann man auch nach links und den oberen Teil des "Fliegenden Teppich" dranhängen. Dieser überschreitet im oberen Teil den 6.ten Grad nicht und bietet einen angenehmen Handriss an den sich eine gut gesicherte Reibungsstelle anschließt. Der Rest zum AR ist zwar rund, aber nicht mehr all zu schwer. Zudem lassen sich noch einige Friends legen.
Sehr originelle Kletterei in der ersten SL, v.a. über die Nase hinweg (für Kleine sicher leichter, sich da unter dem Dach um die Ecke zu falten). Absicherung mit Cams bis 3 und den Ringen sehr gut. Die Namensgebung erschloss sich mir irgendwie nicht, denn da hat es alles, außer Plattenklettern. Eher Riß/Verschneidung... Zweite SL bietet sich eher an, um die Südverschneidung in einer SL gen Gipfel zu klettern.
Danke für den neu gesetzten Bühler am Ausstieg des Plattenweges. Der sitzt wesentlich günstiger als das ältere "Nachhol-Modell" auf dem Gipfel. Naja eigentlich war der Einstieg des Plattenweges heute aufgrund der lange vorherrschenden feuchten Witterung noch ziemlich glitschig. Nach oben hin dann natürlich besser. Darauf achten dass nach der Querung am 1.R das Seil nicht im schmalen Riss läuft. Vom Standplatz nach der Rechtsquerung zieht man dann um sein Leben.
Ergänzung zum letzten Kommentar: Mit Fr 0 im Lettenloch links vom Riss (auf ca. 3m Höhe), Fr 3 (in der Mitte der Tour nach kleinem Pfeiler) und Fr 2,5 (ca. 2m unter dem R in auffallendem Riss) lässt sich auch dieser feine 6er-Klassiker am Dimbergpfeiler ohne große Angst meistern. Wer will kann nach der Rechtsquerung am R noch einen Fr (z.B. 3,5) bis zum Standring legen, ist aber nicht unbedingt notwendig. Der Quergang vom Standring aus zum letzten R der "Südverschneidung" ist auch noch mal ganz lustig (besonders für Nachsteiger....)
Schöne, nicht allzu schwere 6- und deswegen tolle Aufwärmtour am Dimbergpfeiler, an dem es ja vor schönen 6- Touren nur so wimmelt. Am R einmal die Füsse sortieren und rechts ums Eck, dann ist's gelaufen! Allgemeine Anmerkung: ich habe an diesem Fels noch nie andere Kletterer getroffen, was mich ein wenig wundert, denn die Bäume sind ab, die Routen immer trocken und auch nicht allzu schwer.
Pferchfeldturm Südostseite Große Südverschneidung 6-
  den linken der beiden Südwand-Risse empor - üblicherweise bis zum letzten n(A)R - o. bröselig weiter z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1955
5 Kommentare 5 Kommentare
...Kletterer stürzt vor Anbringen der ersten mobilen Sicherung aus einigen Metern Höhe auf den Boden. Auf den ersten Blick keine ernsthafteren Verletzungen.
Einer der ganzen großen 6er Wege im kleinen Gebirge. Handriss, Kamin, Henkelwand in einer satten ~40 m SL (wenn man bis zum Gipfel durchsteigt). Absicherung mit Klemmgeräten bis Cam3 und größeren Keilen zu den drei Ringen oben sehr gut. Genial, abwechslungsreich und uneingeschränkt lohende, typische Pfalzkletterei. Machen!!!
Hexxen machen sich im unterem Teil ganz gut...
Obwohl der erste Ring sehr hoch hängt lässt sich diese Tour doch mit einem Sortiment Friends sehr gut absichern. Bevor man (von rechts) einsteigt kann man schon durch hochspreizen einen Friend in den Riss legen, was die Einstiegsquerung (und das evtl. legen weiterer Sicherungen - was an dieser Stelle etwas anstrengend ist) deutlich angenehmer macht. Klemmt erst mal die Hand und steht der Fuß im Riss lassen sich dann alle Sicherungen sehr bequem legen.
...sehr abwechslungsreiche kletterei: riss zum einstieg, dann kamin. der erste ring hängt ziemlich hoch. diese tour verlangt schneid und variables klettern. im oberen drittel tolle henkel. eine große bergfahrt eben!
Kahles Wändchen Geländerverschneidung 6-
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV+, A0
Erstbegeher:  Reiner Braun
 
Datum :  14.9.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
...nicht die längste route und auch nicht die sauberste. in dem eck ist es schon recht keimig. die kletterei an sich aber ganz nett. die absicherung geht auch in ordnung. kleiner friend und schlinge für die armdicke wurzel und dann war es das auch schon.
Hochstein - Grat - Südseite Eichenriss 6-
  8m rechts vom "Dornenriss" durch Verschneidung mit abdrängender Stelle in einen tief eingeschnittene Kaminspalt (Stand-R)
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.4.1959
6 Kommentare 6 Kommentare
Immer wieder schön, genau wie der Dornenriss. Dieses Jahr dann auch mal im Vorstieg. Gut abzusichern.
Hm, da gibt es "brummigere" Blöcke. Fand das nicht sonderlich bedenklich. Guter Weg, sehr gut absicherbar.
...In 5-6 m Höhe hängt auf der rechten Seite ein ziemlich vibrierender Block. Den greift man zu erst an, dann steht man drauf. Kann natürlich sein, dass der noch hundert jahre hält?!
...Fixen Angstfriend entfernt....
Mittlerweile ist der Weg ziemlich abgelutscht...
...Etwas tricky. Absicherung gut. Jedoch brummt am ersten mini Überhang das erste Querband bedenklich. Etwas vorsicht ist hier geboten und der Sichernde sollte nicht unbedingt drunter stehen.
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Nordwände Bockverschneidung aka Kreuzweg 6-
  Die prominente Verschneidung in der Nordwand. Endet gewöhnlich an der gr.Kiefer auf der O-Schulter.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Otto Matheis
 
Datum :  14.8.1923
9 Kommentare 9 Kommentare
...wir sollten über einen Abseilhaken bzw über eine Fixe Umlenkung an der Kiefer nachdenken. Der Baum wird durch das Seilabziehen nicht besser.
Originaler GB-Eintrag: "Über die hochgestellten Blöcke in peinlicher Kletterei zum Westwandquergang und hierauf [nicht entzifferbares Wort] schwierig und gefährlich in der [3 nicht entzifferbare Wörter] den Risses zur Terrasse und über den Nordsteig zum Steinmann."
Egal,wie man´s klettert,der Mg-Rotz in einer Tour von 1923 zeigt,wie es in der Pfalz aktuell aussieht!Da braucht sich keiner in die Tasche lügen!Leute,zuhause nehmt Ihr auch die Bürste,aber die Pfalz ist wohl Euer Bahnhofsklo....Eigentlich einer der ganz grossen Klassiker hier.Grosse Linie mit Anspruch,elegant,ein Muss für Historylover.Würden Kletterrouten wirklich einmal Denkmalstatus erhalten,dann hier zuerst,mit der Erkenntnis eines bislang respektlosen Umgangs.
nur im toprope. wollt sie zuerst onsight vorsteigen, aber ich wurde dann doch überzeugt sie erstmal zu topropen. was die tour nicht schlechter macht. wirklich herrliche kletterei, bei der man sicherlich auch etwas ins schwitzen kommt. auch ohne haken lässt sich die tour aber super absichern, sofern der kopf das zulässt. ich kletterte im übrigen im oberen teil eine mischung aus piazen, verschneidungs- und risskletterei. mit der schlüsselstelle teile ich die meinung mit ingo. für mich auch ganz klar die abdrängende stelle nach dem großen absatz. oben raus ist es zwar anstrengend, aber im vergleich zum schnapsweg leichter. alles in allem eine klasse tour, die ich sicherlich nicht zum letzten mal gemacht habe. kann ich jedem nur empfehlen.
... Ich klettere es auf Riss. Aber ich kenne auch Kletterer die das Stück piazen. Wahrscheinlich sieht es cooler aus. ;-)
Ich persönlich find es schöner, die Verschneidung auch als solche zu klettern - man kann doch immer super ausspreizen. Die schwierigste Stelle scheint der abdrängende Beginn der eigentlichen Verschneidung nach dem Absatz zu sein.
Großer Klassiker der einfach gemacht werden muß! Mit Keilen und Cam 0.75-2 harmlos (unten geht noch ne 1.20m Fusselschlinge gut). Oben raus (was die meisten als wohl als Schlüsslestelle empfinden) ein saugender Handriss par excellence und einfach mal die Füße in den Riß stellen. An die werten Freunde des Chalks/Hallenkletterer: WÜRDET IHR ES AUF RISS KLETTERN UND NICHT PIAZEN, DANN WÄRE DAS OBERE DRITTEL AUCH NICHT SO EINGESAUT!!!!!
Früher wegen mangelnder Sicherungsmöglichkeiten einer der gefürchtetsten Wege
...Sehr gut abzusichern. In die Verschneidung passen die mittleren und kleinen Friends. Sehr schöne Route
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Schnapsweg 6-
  Durch die markante Verschneidung z. nAR bzw. Grat.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  14.9.1935
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schnapsweg/
November 2013: Ein erfahrener belgischer Kletterer legt den ersten Friend relativ niedrig (~3 m Höhe) und übersteigt diesen. Er testet den nächsten Friend den er legt (~8 m Höhe) indem er daran zieht. Dabei kommt der Friend, der Kletterer verliert dabei das Gleichgewicht und es kommt kopfüber zum Bodensturz (erste Sicherung zu niedrig). Schwere Kopfverletzungen (kein Helm), die tödlich enden.
auch immer wieder schön. lässt sich gut absichern, weiter oben müsste sogar ein 5er cam richtig gut liegen, der vierer war grenzwertig, erst nach dem ring ein schwerer zug, ansonsten tolle kletterei.
An sich ein schöner Weg der mit Keilen und Cams bis 3 zugekloppt werden kann, allerdings ist der Fels im oberen Teil der Verschneidung leider recht speckig.
Super Weg und super abzusichern!
1997: Kletterer stürzt und Keile versagen. ==> Schwere Verletzungen
Asselstein Westseite Westwand 6
  Ganz links unten am W-Grat über kurze Reibung mit ausgetretenen Stufen zu Verschneidung, der man auf einen Pfeilerkopf folgt (nH, SU). Über abdrängende Wandstelle (R) zu Band und rechtshaltend auf den Grat (Stand-nR) oder rechtsquerend z. Ausstieg von "Westgrat- Alter Südanstieg" (auch hier Stand-nR oben am Grat).
Über den Grat unter die SW-Wand (Stand; AR).
Gerade über zwei Überhänge (kl.Cam und Fr #2 am ersten, gr.Fr am zweiten) zu abschüssigem Sims (R; evtl. Stand). Nun entweder - orig. - gerade durch die Wand oder - weitaus einfacher - nach rechts zur Kante und an ihr zu Absatz (nR). Durch kurze Verschneidung zur westseitgen Gipelschulter (nAR).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Rudolf Vonlohr
 Erich Heil
 
Datum :  8.6.1913
8 Kommentare 8 Kommentare
Ist ja alles schön und gut! Ob man sich damit allerdings zurücklehnen kann und sich denken sollte: "Alles super - die Einsicht hat gesiegt", glaube ich nicht. Selbst mit: "Glück gehabt!" wäre ich vorsichtig. Allein schon Teilnehmerzahl und Zusammensetzung der SanSi bei den entscheidenden Sitzungen 2016, 2017 und 2018 (als vielbeschworenes Spiegelbild der Klettergesellschaft) sprechen m.M.n. Bände und haben (vielleicht nicht nur bei mir) einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.
Der Vollständigkeit halber noch in Kurzform die Gründe dafür, warum ein Veto eingelegt wurde und der R nochmal zur Abstimmung in den AK SanSi kam: 1) Offensichtlichkeit der ausgesetzten Kletterstelle. Jeder kann hier noch vom Westgrat und AR davor in aller Ruhe überlegen, ob er sich das traut. 2) Ein R (gleich zu Beginn) könnte mehr zum Einstieg verleiten und sichert doch den Ausstieg am Überhang nicht ab. Eine mobile Sicherung bleibt selbst mit nR dort weiterhin notwendig, um die Route gut abzusichern. 3) Um am Überhang eine gut Absicherung zu gewähren bräuchte es eigentlich 2 R im relativ kurzen Abstand. 4) Die Route ist über 100 Jahre alt, der besagte Überhang wurde Jahrzehnte in hunderten Begehungen gemeistert. 5) Der Überhang ist zwar moralisch etwas fordernd, aber wie oben beschrieben nicht „bösartig“, da es offensichtlich ist. 6) Mit einem gewissen Nimbus (bei der Erstbesteigung sicher einer der schwersten Kletterstellen in der Südpfalz) nd auch als einer der „absoluten“ Klassiker trägt die Route zum Charakter des Gebietes bei.
Im SanSi-Treffen 11.2016 wurde abgestimmt, ob hin zum 1.Überhang (o.T.) ein nR gesetzt werden soll. Bei 36 TN stimmten knapp 45% dafür, 25% waren dagegen.
Dieses Ergebnis sorgte in der Folge bei vielen PK-Mitgliedern für Empörung. Grundtenor dabei: Solch einen "Klassiker" sollte man nicht verändern. Und daher wurde das Präsidium per HV 1017 beauftragt, für solche Fälle ein Veto-Verfahren zu derlei SanSi-Beschlüssen zu etablieren.
Im SanSi-Treffen 03.2018 wurde dies soweit akzeptiert und als Verfahren vereinbart, dass der Antrag ein weiteres Mal behandelt werden kann und abgestimmt werden sollte.
Ergebnis der Abstimmung (11.2018): Bei "nur noch" 20 TN stimmten 25% dafür, 45% waren gegen einen solchen nR.
Daher wird an dieser Stelle von "offizieller" Seite kein Bohrhaken gesetzt!
Originaler GB-Eintrag:
"200. Best., 1. Ersteigung über die Westwand, 08. Juni 13 Nachmittag. Westgrat – Erste vollständige Erkletterung der Westwand ohne Hilfsmittel (Linie des früheren Drahtseils).
Feste überhängende Nase mit l. Bein vor, dann links oben guter Griff. Letzte Wand ½ m r. vom Mauerhaken, dann senkrecht hoch 1m r. vom Stift vor auf den Absatz. Über Ostwand ab.
Fritz Mann, U. Vonlohr (Landau), Erich Heil (Karlsruhe)"
Vom Stand hoch zum ersten Überhang liegt nochn super 0er Friend im Band, das auch als Griff zum Blockieren ins Seitloch im Dachwinkel oben dient. Vom Seitloch dann mit links zu Henkel: Jetzt mittleren Friend legen und hochturnen. Vorm 2.Überhang 2er Cam verlängert ins große Loch rechts.
Am besten in der Abendsonne ;-))
Arbeitstreffen Sommer 2017: habe - wie im SanSi-Treffen vereinbart - den R vor der glatten Wand 1m nach oben versetzt
Der "garstige" 1.Überhang wird wohl auch öfter links umgangen, v.a. weil man hier den 1.R der Var. "Über den Wolken" mitbenutzen kann.
Wenn das hier mit 6- durchgeht bin ich dafür, den 6-Haken-Weg (Haas) auf 5+ zu setzen...
Nichts für Pfalz-Neulinge - aber wirklich gut!
Asselstein Nordostseite Ostgrat- Nordverschneidung 6
  Durch die markante Verschneidung die der östliche Vorbau (= Schiff) mit der O-Wand bildet zum Durchgang 5m unterm "Schiff" und wie "Ostwand" (Fr #4) weiter z. Stand-R.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  8.10.1913
5 Kommentare 5 Kommentare
Zur Schwierigkeitshistorie: In den Führerwerken von 78 (Leukroth) und 85 noch als 5+ angeboten, ab 89 (Cron/Daigger) dann immerhin 6- und jetzt, 25 Jahre danach endlich der Sprung zum glatten sechsten Grad, ohne das wohl irgendwas signifikantes weggebrochen wäre. Zudem ist jetzt die "Westwand" am gleichen Fels formell leichter... Schauder. Irgendwann wir der Tag kommen, an dem auch der NW auf den Jungturm kein Pfalzvierer mehr ist.
...Ja,ja,hart für den Grad!Plädiere für ein Aufwerten hin zum vollen 6.Grad.Der Weg ist schwerer als die Bockverschneidung!Bei der Erstbegehung wohl ähnlich sicherungsfrei,allerdings 10 Jahre zuvor begangen,Respekt!Stimmt Herr W. aus W.,die Kombi Verschneidung + Direkte Ostwand ist sehr lohnend und gut in einem Rutsch zu klettern,man sollte allerdings nicht an Spätsommersonntagen mit den üblichen Abseilhorden kollidieren!Meine Gesamtbewertung:7-!
Mit Seilverklemmen hatte ich keine Probleme. Das "Schulterrissschamkler" aus dem Panico-Führer habe ich auch nicht gefunden (ist doch eher das Gegenstück). Nur auf Riss gekeult fand ich das auch nicht wirklich leichter. Bins in irgendeinem Mix aus Klemmen, Ausspreizen und Piazen hoch. Kletterei ist wesentlich eleganter als das Gegenstück, die Bewertung eher stramm, aber der Weg frißt gutmütig mobiles Gerät. Cam bis 4 (zweimal angenehm oder nen 5er) sinnvoll. Sehr lohende, cleane Edelperle. Bedenkt man die zur Verfügung stehenden Sicherungsmittel der Erstbegher: Respekt!
Am ersten steilen Stück sollte man etwas aufpassen, dass das Seil nicht im Riss verläuft. Dieser wird dort nämlich so eng dass sich das Seil leicht verklemmt, bzw. man enormen Seilzug bekommt. Ansonsten prinzipiell auf zwei Arten kletterbar: sicher im Riss (Vorsteigervariante) oder elegant spreizend (Nachsteigervariante).
Mit großen Hexentric gut abzusichern. Nimmt man die dir. Ostwand noch dazu hat man eine klasse 33m Tour.
Geierstein Linke Südwestseite Rampenverschneidung 6
  Durch die markante, rechtsgeneigte Rissverschneidung z. Grat (mit nAR).
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  11.10.1958
6 Kommentare 6 Kommentare
Stand-R direkt am Ausstieg installiert
Wenns noch feuchtelt im oberen Teil unangenhem seifig. Sieht man von unten nicht unbedingt wenn man einsteigt, dort kann es trocken sein, oben dann aber etwas "Bäääh".
Leider total mit Chalk zugesaut...bin ja echt tolerant, aber das ist wirklich kein NO-FOOTSTEPS-Verhalten...
Abdrängende Hirn-Aus-Uuuuumpf-Kletterei an interessantem Fels (erstaunlich an was man sich so alles dranhängen kann) auf den ersten paar Metern. Dann einfache Verschneidungskletterei und nach etwas Ballastabwurf kann man den Ausstieg als Kamin machen.
Lustige eisenfreie Kletterei und man muß auch nicht anstehen, selbst wenn links uns rechts alles den Tag über in Dauertopropebeleggung ist. Ich hoffe oben kommt nie ein Standring, was die Topropeeignung erhöhen würde.
Vorsteiger sollte an seinen Nachsteiger denken und kurz nach der Schlüsselstelle nochmal eine Sicherung legen, auch wenn nicht wirklich notwendig. Zum Nachsichern befindet sich Links vom Ausstieg eine seeehr große Sanduhr.
Athletisch "unkommoder" Einstieg, dann aber hübsch.
Hundsfels Nordwand Östlicher Riss zum Band 6
  Links in der Nordwand durch teils breiten Riss zur SU im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  3.4.1922
0 Kommentare 0 Kommentare
Mühlfelsen Talwandriss 6
  Durch den auffallenden Riss (früher S an Bäumchen) hinauf.
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Karl-Heinz Göttel
 
Datum :  17.12.1977
1 Kommentare 1 Kommentare
Wegen Messapparatur z.Z. nicht kletterbar
Dingentalturm Nordseite u. Massiv Kleiner Nordostriss 6
  Links unterhalb der Scharte durch abdrängende Verschneidung zum Start des "Normalweges".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Lustiges dreidimensionales Tourchen. Leider sehr dreckig. Kann man während Trocken- und Hitzeperioden aufgrund der Nordostlage trotzdem mal einsteigen. Eventuell vorher mal drüber abseilen und ein bischen rauskehren... .
Frohndellpfeiler Bauernriss 6
  In Falllinie unter dem die SW-Wand teilenden prominenten Riss an Schuppen und seichter Verschneidung zu schmalem Absatz. Jetzt dem Riss folgend (R, gr. Hex/Fr, SU im Mittelteil) z. Absatz unterm Gipfelplateau (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  10.4.1966
4 Kommentare 4 Kommentare
Die Friends 1.5 und 2 die ich bis zum R verbaut habe hätte ich oben in Querrissen noch gut brauchen können...
Ok, SU läßt sich nach Rue´s Beschreibung finden. Macht das Ganze dann doch entspannter.
Stimme dem voll zu. Eine der typischen, grossen Risslinien der Pfalz. Die angegebene Sanduhr findet sich nach dem liegenden Teil, wo es wieder steil wird. Ein relativ kleines Loch links, braucht eine 120er Schlinge und ist standwertig (eine der anderen, klassischen Touren quert hier hin). Wunderbare, technisch anspruchsvolle Tour.
Ein großartiger 30 Meter Riss der gemacht werden sollte. Nach dem Ring im Riß bleiben und sich mit Chickenwings und Spitze-Hacke-Klemmer sauber durch den perfekten Schulterriss arbeiten (man kann auch auf die Kante ausbüchsen, aber dort wirds wohl deutlich schwerer Sicherungen unterzubringen). Cams 1 bis 5 sehr nützlich. Die angegebene SU sucht man vergeblich, und das wohl früher als Sicherung dienende Bäumchen im oberen Teil hat den Winter nicht überlebt, weshalb man den Cam 4 oder 5 nicht schon unten verbauen sonderen sich für oben aufheben sollte, da sonst die letzten 10 Meter recht spannend werden.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Hans-Wenger-Gedächtnisweg direkt 6
  Idealerweise nutzt man den Direkteinstieg: 7m links des "Großen Südwandrisses" an einer Rissschuppe zu R, gerade in flacheres Gelände (Fr #3) [W. Cronauer, W.König am 3.6.1969] - hierher orig. weit von links her - und rechts an geneigtem Riss zu R unter der auffallenden Verschneidung in Wandmitte. Sie empor und bei R (evtl. Stand) nach links heraus zu Band. An breitem Riss (Fr #3.5) zum oberen W-Grat (nR; Stand; talwärts 36Hm). Über Stufe und Einkerbung z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Erwin Gessner
 Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 
Datum :  19.8.1942
3 Kommentare 3 Kommentare
Vom Grat oben kommt man mit einem 70er-Seil gut wieder auf den Boden (muss man halt ein wenig aufpassen, wie man die Seile legt).
Der Ausstieg läßt sich jetzt wieder ohne lästigen Dornenkontakt machen.
Top Weg. Die Verschneidung zum Stand hin ist klasse und sehr gut absicherbar, obwohl der violette Fels leider recht glatt ist. Ruhig aussteigen, da ist es nur noch III-IVer-Gelände (vor dem Aussteigsrißchen geht eine gute SU und das reicht eigentlich für die paar Meter). Evtl. hängt sich jemand demnächst mal eine Gartenschere an den Gurt und schneidet die Dornen dort oben etwas zurück (hatte heute leider keine dabei).
Drei Felsen - Mittelmassiv Ostverschneidung 6
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 
Datum :  15.7.1977
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr ansprechende Linie, gute Kletterei und fester Fels. Sicherungsmöglichkeiten hat es mehr als genug und 6+ halte ich fast für etwas übertrieben. Man kann direkt von unten im Winkel zusteigen oder weiter oben von rechts über ein erdiges Band einqueren. Stand/Umlenkung an der Kiefer am Ende des Risses. Aktuell in brauchbarem Zustand.
Hab das mal kläglich versucht... Unten im Moos liegt ein großer Cam in einer Lette, danach sah es mau mit Sicherung.
Drei Felsen - Mittelmassiv Falkenverschneidung 6
  An Rippe und Riss in eine Einbuchtung (früher stand hier ein gr. Baum). Der leicht nach links abdrängenden Verschneidung folgend bis zu ihrem Ende und noch 2m empor auf gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Rechts bei nR kurz empor (= "Alter Weg") und links aufsteigend über einliegende Wand, zuletzt in offener Verschneidung zur gr. W-Schulter (Stand an gr. Kiefer).
Ein AR befindet sich auf der NW-Seite.
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Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 
Datum :  14.5.1950
6 Kommentare 6 Kommentare
Die 2.SL endet auf der Felsschulter bei der fetten Kiefer. Zum Abseilen ist auf der Rückseite der Schulter ein AR.
Die Absicherung oben ist wirklich nicht so toll, kleine Friends nach dem nR oben ("rechts") könnten was bringen.
Sollte man sich unbedingt gönnnen. Gut gesichert, perfekte Felsqualität und lang. Kann an der Schlüsselstelle (3ter Ring) auch recht gängig auf Wand geklettert werden (linke Verscheidungswand).
Ruhig auch mal die 2. Seillänge klettern - im Gegensatz zur Verschneidung der 1.SL gibt es hier (einfache) Reibung mit schönen Kanten zum greifen. Lediglich die Absicherung nach dem Ring ist erst mal nicht so doll.
Eignet sich gut für das legen von Friend`s und Keilen da zusätzlich noch Ringe in der Tour sind. Eine schöne und relativ einfache Übungstour.
...bestens Abgesicherte Tour mit einer schönen Schlüsselstelle.
Kahler Fels Katerverschneidung 6
  An der Südwestkante unschwer über Platte, linkshaltend unter Dach. Links daran vorbei der Verschneidung folgend zum Wandbuch (R) und weiter (R) unter Dach (R). Jetzt 4m nach links queren unter einem Felsblock vorbei z.Plateau.
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  3.9.1960
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/katerverschneidung/
is zum Buch ist es nur gut absicherbares Vierergelände und dann muß man plötzlich mal Klettern. Dort ob der Ringdichte top gesichert, und nicht ganz so gängig wenn man sich etwas blöd anstellt. Aber wie auch für andere Routen am Fels: Herrlich strukturierter, fester Sandstein und einer sehr gute Tour.
Tolle Tour, gänig und gut zu sichern (alle möglichen Keile)! Der Bühler oben links vom Baum ist vermutlich "neu" und nach dem Kommentar von hjc entstanden...
Am Ausstieg könnte man über einen Umlenker nachdenken (zudem wäre dieser dann auch für Soli. und Katerwand gut nutzbar).
Schöner Abendfels, da die Sonne lange hinscheint! Die Verschneidung bietet schöne, gut gesicherte kletterei. Nur sollte man keine allzu dicken Finger haben!
Pferchfeldmassiv Rechte Südwand Eckverschneidung 6
  Durch die rechtwinklige, zuerst einliegende, dann steile Verschneidung rechts der "Korallen-Wand" hinauf in eine vom Rissüberhang abgeschlossene kaminartige Erweiterung (R; ehem. Stand). Links hinaus zu kurzem Parallelriß (R; hier kommt der "Korallenweg" von links hereingequert). Hier empor und wieder zurück in die Verschneidung und durch sie z.Grat (nAR).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  28.4.1962
4 Kommentare 4 Kommentare
Irrsinn - jemand hat die Arbeitsleine abgehängt und mitgehen lassen (uraltes Kletterseil)!
Außer dass deshalb weniger abgearbeitet wird sorgt sowas immerhin für mehr Zeit zum Klettern des "DVD"...
H unterm Dach saniert
Damit wäre jetzt der untere "leichte" Teil des Weges auch sep. kletterbar
Gute Kletterei die Spass macht. Der Sand stört aber ein wenig. Unten Absicherung gut mit Keilen (SU hab ich keine abgebunden). Der Ring sitzt ziemlich blöd (nicht sichtbar und macht nur Seilzug) - habe es vorgezogen ihn auszulassen und stattdessen eine Rissklemme gelegt. 30m bis zum AR.
Etwas sandig, ansonsten aber sehr schöne Kletterei an teils interessanten Strukturen. Bei den Sicherungen sollte man etwas die Augen offen halten und nicht unbedingt alles abbinden was wie eine Sanduhr aussieht. Der einzige Ring befindet sich (etwas versteckt) links des großen Daches.
Schützenwand Südverschneidung 6
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Tourenlaenge:  19m
Ringe:  5
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 
Datum :  18.7.1933
3 Kommentare 3 Kommentare
Dreidimensionale Kletterei erster Güte, leider fast etwas kurz. Gut zum Aufwärmen für die rechtsseitigen Wege.
Mit Cams bis 3 zuätzlich zu den Ringen perfekt absicherbar. Sehr lohnende und abwechslungreiche Kletterei in bestem Fels, in der man diverse Klettertechniken zur Anwendung bringen kann.
Super Spasstour, die auch noch regensicher ist!
Hochstein - Zug - rechte Südseite Lagerverschneidung 6
  Am linken Ende des "Lager"-Bandes (nR) gerade über Platte in die offene Verschneidung (R) und ihr folgend unter Dach (R). Links ums Eck zu R (am besten hier Stand machen). Links ansteigend über Platten zum Ausstieg des "Höhlenweges"
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Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  29.2.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
Hmm, seit wann werden solide Ringe saniert? und dann noch mit angeschliffenem Edelstahlmaterial ?
Kuhfels Hauptmassiv Westwandriss 6+
  Der anfangs abdrängenden schmalen Handrissverschneidung folgend (früher KS; Fr #2.5 u #3.5 u. #3) z Stand-(A)R (bei Durchschlupf).
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  16.4.1966
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/westwandriss/
Wenns klemmt einfacher als es aussieht von unten...am besten 2 x C4 1 und 3 an den Gurt...
Klassischer Pfalz-Sechser: anstrengend, bewegungsintensiv, gut abzusichern. Man sieht direkt vom Einstieg aus, was gefordert wird und was man am Gurt tragen sollte. Sehr schöne Rißlinie!
Wer hier nicht klemmen kann, hat verloren. Musste deswegen vor Jahren wesentlich mehr Körner verschießen um den zu bringen. Obwohl vor dem Überhang eine Handfreistelle das entspannte Legen des Klemmgerätes erlaubt, kein Dünnbrett.
Tolle, anstrengende Rissverschneidung, die sich bombig absichern lässt. 6+ kann hart sein!
Asselstein Nordwestseite Westgrat- Norddach 6+
  Unterhalb der der Stelle wo die obere W-Wand auf den W-Grat trifft durch schmale Rissverschneidung unter kl. Überhang (R) und dem sich aufweitenden Riss und letztlich kurzen Kamin folgend z. W-Grat (AR).
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  12.11.1955
3 Kommentare 3 Kommentare
dito! Klassisches, vermaledeites 1.R-Anklettern: Meine Variante: Zuerst direkt hoch und 1er Friend legen, dann wieder etwas abklettern und im Rechtsbogen mit gutem Seitgriff für Rechts (überkreuzen)aufrichten und mit Links dann in den Riss, der nach oben hin immer besser wird. Perfekten Friend legen und klassisch piazend R einhängen.
Wie Alex schon schrieb, nicht leicht für den Grad, habe es mir da recht schwer getan. Sieht von unten leichter aus als es ist und ist nicht die Risskletterei, die man erwartet. Immerhin zusätzlich zum R mit K und Cams (bis 3) sehr gut absicherbar. Wer nicht die Westwand weitergeht kann gut am neuen ersten R (Bühler) von "über den Wolken" umlenken.
Plan war, dass wir uns hier etwas aufwärmen, bevor wir weiter links zu den Classics laufen. Der Plan ging auf, aufgewärmt waren wir, aber vor allem deswegen, da man hier trotz der lieblichen Optik ganz schön hinlangen muss für eine 6+. Respekt denen gegenüber, die meinen 6+ ist die richtige Bewertung.
Asselstein Nordwestseite Rolfkamin 6+
  Nordseitig der linke (östliche) Risskamin: An Hand-Faust-Riss (Hex #8) zu auffällige Verschneidung und durch sie (Rock #9, R) unter Doppelklemmblock (Hf; S zwischen beiden Blöcken oder gr. Fr) und am einfachsten über den linken Block auf diese windige Konstruktion (nR, evtl. Stand). Dem Kamin folgend zu R, von dem am besten noch 2m außen emporsteigt und dann wahlweise im Rissinnern oder außen (luftig und unbeengt) den Überhang überwindet (n(A)R).
Entweder - urspr. und originell - über das Schulterrissdach (orig. wahrsch. Sst.) oder - nahezu immer - durch das Felsfenster und südseitig leicht empor z. Gipfelplateau (Stand-R)
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Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rudolf Christmann
 Philipp Pfundstein
 
Datum :  30.8.1920
9 Kommentare 9 Kommentare
Ursprünglich, laut Erstbegehungseintrag, zwei Haken bis zum Klemmblock (heutiger Zustand dort 1 R). Ergo müsste es lauten: 4 R, 3 nachträglich, 1 Hf.
Bei der technischen Schwierigkeit Ausstiegsüberhang wohl mit SSt (sonst hätten die Erstbegeher diesen sicher nicht als einfach bezeichnet).
Lt. GB-Eintrag der Erstbegeher wird der erste Überhang außen genommen, der zweite im Fels geklettert und der letzte (die eigentlich Crux) sei leicht - SSt.?
"Nordwand, 30. Aug. 20. Heute am 30. Aug. 1920 wurde bei eintretender Dunkelheit von Unterzeichneten die Nordwand des Asselsteins bezwungen. Wir schreiben bei völliger Dunkelheit, 9 Uhr Abends.
...Wegbeschreibung: Man steigt an der Nordwand über die Bank an schwach ausgeprägtem Riß in griffiger Kletterei hoch und gelangt unter Anwendung von Klemmgriffen an Stand auf einem breiten Podeste. Nun fasst man mit beiden Händen die scharfkantige Verschneidung, geht mit beiden Füssen an die glatte Wand und arbeitet sich so empor, bis man den Haken rechts fassen kann. Nun drückt man sich durch, setzt den rechten Fuß auf den Haken und geht gleich in die Wand nach links unter Benutzung des zweiten Hakens. Jetzt wird die rechte Hand zwischen Block und Fels verklammert, mit der Linken hoch angegriffen und an einem eingeklemmten Felsstück unter Druck durchgezogen. Die nächsten 10 Meter sind leichte Stemmarbeit im Kamin. Der Überhang aber wird genommen unter Drehung des Körpers gegen den Ebersberg, mit guten Handgriffen durch das Innere des Felsens im engen Kamin über einen zweiten leichten Überhang gelangt man zum Gipfel. Rudolf Christmann, Vereinigung der Pfälzer Kletterer, Sektion Landau; Philipp Pfundstein, Annweiler"
Die (selten gemachte) Überwindung des letzten Überhangs führt zu der hohen Bewertung - umgeht man den ist die Route wohl die "fünft-einfachste" Möglichkeit den Gipfel zu erreichen (m.E. max. 6-)
Der o.T. der original gekletterten "Westwand" ist (freigeklettert) schwerer.
Arbeitstreffen Sommer 2017: von Oli wurde der 1.R ausgetauscht
C4 0.3 im direkten Ausstieg beruhigt die Nerven (oder C4 5 ganz tief)...
Man sollte auch bei Christbaumstellaktionen nicht auf die Idee kommen über den Doppelklemmblock technisch zu klettern. Frei geklettert (links rum) westentlich weniger antrengend. Auch den Überhnag nach dem Kamin technisch zu meistern ist nix (die Freikletterariante ist wesentlich entspannter).
Ok, etwas kräfitiger gebaute Kletterer sollten nach dem 3ten Ring wohl eher den Weg außen über die Überhänge wählen, anstatt sich durch das Rissinnere zu queteschen. Hatte heute starke Befürchtungen, das der Nachsteiger bergmännisch aus dem Loch abgebaut werden muß (kam dann glücklicherweise irgendwann und irgendwie doch durch).
Herrliche Linie, die sich mit Friends (bis 4 wenn man südseitig aussteigt) perfekt absichern läßt. Bei Schnee nach dem dritten Ring oben besser durch das Loch quetschen und möglicht viel Material vorher verbauen.
Unter dem Abschlussüberhang gibts nun einen nR(nAR), andem man während der Falkenbrut abseilen kann.
Geierstein Rechte Südwestseite V: Direkter Ausstieg 6+
  Vom überdachten Band dem Riss weiter folgend z.G.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  25.8.1963
1 Kommentare 1 Kommentare
Irgendwo hatte ich mal gelesen: unkletterbar! Ganz so schlimm ist es aber nicht ... An der rechten Kante leider ein Wackelklötzchen, im Riss darüber ein solider Friend, danach zunehmend flechtig. Den Komplettabsturz verhindert allerdings der (verkackte) Standring in der Nische.
Geierstein Linke Südwestseite Plattenweg 6+
  5m links der "Eichenverschneidung" [and. Sektor] über einliegende Verschneidung (R,H) zuletzt rechtshaltend z. nAR (am Grat).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  5.10.1969
1 Kommentare 1 Kommentare
Eigentlich garnicht so schlecht. Abwechslung wird geboten. Einstieg etwas Vorsicht walten lassen bis der 1.Fr. im Riß sitzt. Dann folgt schöne gut absicherbare Kletterei, bis man nach dem Überhäng ins Kraut taucht. Bin oben zentral ausgestiegen und überrascht mit AÖ belohnt worden.
Hundsfels Südost- u. Südseite Neue Südwand 6+
  Von links zu kurzer Verschneidung und von deren Ende (gr. Hex) nach rechts zu R. Gerade an Riss (2R) zu schmalem Band (R), 4m nach links zu abdrängenden Wabenriss und diesen z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  20.8.1949
6 Kommentare 6 Kommentare
Hieß "direkte Südwand" laut Eintrag im Gipfelbuch vom 20. Aug. 1949.
Danke Edi, jetzt hat man da auch wieder ein besseres "Gefühl" und kann sich den Stand in der Höhle weiter rechts (von der der Alten Südwand) sparen. Der "alte Standring" war wirklich nicht mehr das "Wahre"!
Standring saniert.
Am besten für die 2.SL eine Bürste mitnehmen und die leicht zu entfernenden Flechten an den wichtigen Stellen entfernen. Die 2.SL lässt sich übrigens mit Friends der Größen 1 bis 2 sehr gut absichern! In der 1.SL geht übrigens noch Fr 0 in ein Lettenloch kurz vorm Ausstieg aufs Band zum Standring! Kann durchaus hilfreich sein!
Die meisten lenken am letzten R um, dabei ist der obere Teil noch richtig gut. Will man ohne Stand durchklettern sollte man den letzten Ring gut verlängern.
Super Tour! Unten eine selbstabzusichernde Verschneidung, danach bestens gesicherte Wandkletterei an Waben.
Kostenfels Obere Westseite Pfeilerriss 6+
  Durch den linken Riss an der markanten Felsnase vorbei zu einem überdachtem Band m. nAR bzw. weiter z.G
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Franz Schwarzmüller
 Robert Breitsch
 
Datum :  24.5.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Lehrbuchmäßige Keilstellen, recht athletisch und sehr lohnend.
Bis zum Ring gut abzusichern, dann gut gesicherte Schlüsselstelle am Ring.
Östliche Kesselwand Ostseite Ostwanddurchstieg 6+
  Rechts oben in der Ostseite befindet sich eine senkrechte Wand, die von einem Überhang-/Dachriegel in etwa 15m Höhe abgeschlossen wird.
Dieser Wandbereich wird links durch eine Verschneidung abgeschlossen. Sie hoch (R), linkshaltend (S) zu Bäumchen (S) und R. Von hier um die Kante auf eine verflechtete Reibung. Erst gerade, dann linkshaltend unter die abdrängende Schlusswand (H). Horizontal nach links z. nAR rechts vom Ausstiegsspalt der "Schrägverschneidung".
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christoph Stark
 
Datum :  30.11.1978
3 Kommentare 3 Kommentare
@Bruchpilot: Die beschriebene Querung ist weiter oben, d.h. unterhalb der Steilaufschwungs. Da ist auch der Haken und keine Flechten.
Beschreibung ein wenig irreführend. "Linkshaltend zu engem Spalt" bedeutet in Natura ca. 8m horizontaler Quergang auf einem krautig-flechtigen Band. Den Haken habe ich wohl übersehen, dafür ist der Weg jetzt etwas sauberer.
Nicht leicht für 6+.
am besten nach dem 2.R aufhören...
Rindsbergpfeiler Südostseite V: Rechter Bogenriss 6+
  Links vom "Fuss" des Vorbaus der linksgeneigten Verschneidung folgend (R, Fr #3.5 u. Fr #4) zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Hans Laub
 
Datum :  30.9.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine pumpige Sache. Friend 3,5 und 4 sollte man für die Strecke nach dem R bereithalten.
Spirkelbacher Rauhfels Nordwand Nordverschneidung 6+
  In N-Wandmitte von links her zu auffallende Verschneidung (Rock #7). Ihr folgend (2R) und an Hand-Faustriss-Überhang (R) zum nR im "Dörr-Bauer-Weg".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 
Datum :  3.5.1955
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/nordverschneidung/
Wird von unten nach oben immer schwerer. Der Weg zum 1.R ist schon nicht ganz ohne, zumal die Sicherung gerade im unteren Teil nicht so pralle ist. Der Weiterweg ist dann erst mal leichter als es von unten aussieht, dafür ziehts über dem 2.R etwas an. Unter dem Überhang nochmal sammeln und dann kräftig darüber. Am 4.R nachholen bietet sich an, genauso wie der Ausstieg über den sich fortsetzenden Riss (dann deutlich leichter). Wie schon erwähnt: insgesamt recht fordernd - die Beherrschung verschiedener Rissbreiten hilft. Stand 06/2014 ist der Weg unbewohnt.
...Schlüsselstelle am 3.R rechts umgehen?Wer so klettert,hat den Weg einfach nicht gebracht!
"Referenz-VI+"! Allerdings lässt die Schlüsselstelle (3.R) auch rechts umgehen - der Überhang ist dann etwas angenehmer...
...Spannende 6+ Friens und Keile sind Obligat und man sollte diverse Klemm und Spreiztechniken beherrschen.
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Rauhbergverschneidung 6+
  Ostseitig gut 10m oberhalb (rechts) des Pfeilerfußes an Rissspur hinauf (Fr #2.5 u. #1.5) auf ein Band und nach links (einiger Schotter) in die gr.rechtsgeneigte Verschneidung - oder hierher besser entweder via "Langer Amenweg" o. "Rote Prinzessin".
Ihr folgend (R, Fr #1.5, R) unter Überhang, links heraus (R) und gerade zu kl. Erker (R; früher Stand). An einem Riss empor und rechtshaltend z. nAR (oder auch z.G.).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S, Rock 8 + 9, Fr 1
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  24.3.1967
5 Kommentare 5 Kommentare
Grandiose über 30m lange Tour mit schönen Zügen, tollen Wabenstrukturen und oben konglomeratartiges Gestein. Am schönsten mit Einstieg über den langen Amenweg.
Das Alteisen ist, bis auf eine Ausnahme, entsorgt.
Die alten Ringe und natürlich auch der 1.H (i.d.Verschneidung) sind - SteffenH nahm sich die Zeit - jetzt neu. Die Gerüstöse am Überhang (3.R) ist noch die alte - ist jetzt aber wg. der beiden R davor unkritisch (zudem gehen dort mob.Sicherungen). Im Ausstieg habe ich kürzlich noch einen Bühler versenkt. Jetzt muss nur noch das Alteisen abgeflext werden.
Ich fand keinen der Ringe mehr sonderlich vertrauenserweckend. Der 1. Haken sollte auf jeden Fall ersetzt werden.
Die Ringöse im Überhang steckt in einem Block der horizontal gerissen ist! .. .und sollte bei nächster Gelegenheit ausgetauscht werden.
Backelstein Vorgipfel Herbstroute direkt 6+
  In der Talseite fällt an der S-Kante eine Schulterrissschuppe ins Auge. An ihr - piazend wohl noch am gängigsten - und den folgenden Rissen leicht linkshaltend empor (Rock #9, 2R, mittl.Fr), bis man an einem Querriss (links davon auch Stand-nR) nach links (R) in die gr.Verschneidung gelangen kann.
In ihr (R,H,R) zu Loch (R, evtl. Stand).
[17.06.1961] Kaminartig hinauf zu Piazverschneidung (2R) und letztlich an breitem Riss (Fr #3.5) z.G.
  Detail
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Karl Gottmann
 Emil Schwebe
 bzw:
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  5.9.1950
6 Kommentare 6 Kommentare
Hat jemand davon ein Foto gemacht?
Hab mich den kräftigen Einstiegspiaz ungesichert nie getraut. Endlich hab ich die Lösung gefunden. Auf der Schuppe "reitend" braucht man keine Kraft und kann aus der Position auch Friends legen! Mit rechtem Fuß vorn antreten und den linken Unterschenkel hinter die Schuppe legen, durch Hacke-Spitze klemmt das Bein automatisch.
Laut aktuellem DAV-Panorama gabs hier anscheinend einen Seilriss (Schilderung gemäß Panorama-Artikel): Im Einstieg Friend tief gelegt, aber nicht im Riss geblieben sondern gepiazt, abgeschmiert, Seil läuft über die Kante und reißt dabei an einem Kiesel! Grounder, aber noch nah am Boden und keine ernsthaften Verletzungen. 10 mm Einfachseil, zum zweiten Mal im Einsatz.
Kann man auch besser als gedacht nur mit Knoten klettern - lediglich die ersten Meter und die Querung lassen die Hoffnung auf sichere Schlingen unerfüllt.
Genügend dickes Material (4x11er ,18er nebst paar kleineren) lassen den klassischen Bergkameraden bei genügend verlängerten Sicherungspunkte in einem Zuge bis zum Gipfel in Freude schwelgen .
Der geschlagene Haken an der Verschneidung ist ein potentieller Karabinerbrecher. Schlinge einhängen oder besser gleich nen soliden Keil direkt links daneben in den Riß legen.
Der Piaz am Einstieg war mir zu heftig. Kann man genausogut (aber weniger elegant) auch auf Riss klettern.
Backelstein Vorgipfel Falkenriss 6+
  Durch die der "Südverschneidung" gegenüberliegende Rissverschneidung (Ks) empor.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  25.7.1961
1 Kommentare 1 Kommentare
Kommt zwar nicht ganz an die anderen Risse am Fels ran, taugt aber trotzdem... Schwierigkeit jeweils zu den Ringen hin.
Burghaldefels Westseite (Nord- & Vorgipfel) Hauensteiner Weg 6+
  Der zentrale Teil der W-Wand rechts des "Alten Vorturmweges" wird im unteren Teil von einer diagonal rechts aufwärts ziehenden Rissreihe durchzogen, die bei einer kurzen Verschneidung unterhalb eines gr. bogenförmigen (und brüchig-verblockten) Ausbruches beginnt. Etwa 8m rechts der Verschneidung über grüne Platte gerade (und eher schlecht gesichert - Fr #2.5) zu einer Einbuchtung (R) und zu der diagonalen Rissreihe [= "Idealeinstieg" (Eckhard Seibel 1982); original hierher ganz von rechts über sehr bewachsene Bänder, 1R]. Gerade an Handriss (2R) bis zu dessen Ende (rechts R). Leicht linkshaltend zu R, gerade darüber und rechtshaltend zum Ausstieg (nR) bei einer gr.Kiefer und noch 2m weiter auf das Ringband unterhalb des Nordgipfels.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.5.1964
5 Kommentare 5 Kommentare
Dirki hat's schon 2008 erkannt: Eine wahre PFÄLZER PERLE, der ich mindestens noch ein Sternchen mehr im Richter gönnen würde. Seit Winter 15/16 liegt der Weg in der Sonne, jupidu. Griffige Risse, die gut (zusätzlich zu den ausreichenden Ringen) mobil abzusichern sind. Die schwierigste Stelle ist m.E. der Zug übern 1.R (des Idealanstieges).
...Großer Hasselwanderweg, heute üblicherweise mit dem "Idealeinstieg" gemacht, klar! Dieser hat allerdings seit min. 20 Jahren 2R.! Einen unten auf der grünen Platte, den 2. in der Einbuchtung! Vielleicht könnte man endlich die Weg beschreibung hier mal präzisieren. Auch dahingehend, dass "Eisen in Fleisch" und "Lohn der Angst" heute ebenfalls üblich(bei Trockenheit)über den unteren Teil des "Idealeinstiegs" erreicht werden! Alles andere ist gesuchter,bzw. eingezeichneter(Topo) Kokolores! Naja gut, wer`s braucht...
Noch ein Begehungstip: 2 bis 3 Bandschlingen mitnehmen (>60cm) um die Ringe zu verlängern.
Zwei Begehungstipps, die das Leben leichter machen: a) oft ist der Einstieg von links her ("Eisen in Fleisch") schon machbar, wenn rechts noch alles feuchtelt und b) am besten man beendet die Sache am letzten R (an den man auch leicht zurückklettern kann!), weil sich oben auf dem Ringband nur weit links ein Stand findet.
35 Meter Kletterei vom feinsten!
Stephanstürme NW-Wand (GS) Alte Nordwand 6+
  Von links her über eine Rampe in die mächtige, linksgeneigte Verschneidung. Durch die linke Wand (R) bis zu der tiefen Nische am Ende der Verschneidung (SU, kl. Fr). Links ansteigend (R) und bei solidem Bock nach links zu R. Gerade hinauf (R) z. nAR bzw. linkerhand hinauf zum Beginn des Quergangs im "GS-Normalweg".
  Detail
Tourenlaenge:  27m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 
Datum :  24.4.1960
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4.R in recht hohl klingender Scholle, nicht zum Umlenken geeignet!
Die SU ist ca 3m unter dem 2.Ring, rechts der Verschneidung
SU hab ich keine gefunden - dafür liegen dort gute Keile. Nach dem ersten Ring zärtlich mit der Kante umgehen, sodass sie uns noch lange erhalten bleibt. Schwierigkeit ist der garnichtmal so "rissige" Abschlussüberhang.
Hockerstein Südwestverschneidung 6+
  Im unteren Teil der SW-Wand an Riss mit Überhang (R,H) und rechtwinklige Verschneidung (H,R) zu gr.Absatz unterm Gipfel (Stand-nR). Orig. mit Sst. z.G.
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0 & Sst
Erstbegeher:  Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  9.4.1961
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Gute Tour. Unten schöner Riss unterschiedlicher Breite. Felsqualität nicht so gut, hat aber alles gehalten. Danach kommt eine sehr schöne steile Verschneidung/Wand.
Leider war es wegen der Brombeeren selbst im Februar nicht ohne weiteres möglich zum Einstieg zu gelangen. Ich empfand es am besten über die Tour (Gipfelkreuz verlängern) zum Einstieg abzuseilen.
5min Zustieg und Klettern in der Abendsonne: Durch die Felsfreistellung hat die Route deutlich gewonnen. Leider ist der Einstieg durch die Hecken schwierig zu erreichen; alternativ kann man vom Einstieg der Talwand schräg ansteigend einqueren.
Der Rest ist wie schon beschrieben: Haken und Ringe sind so eng beieinander, dass von 2 fixen Sicherungen auszugehen ist. Der Riss lässt sich mittelprächtig absichern.
Von unten weg eine klasse Linie, erst breiter Riss, oben Verschneidung. Den Riss unten nach dem Ring sollte man am besten auf Riss klettern, da die Fladen daneben von erlesener Brüchigkeit sind. Die Verschneidung bietet dann ein paar schöne Züge an besserem Fels.
Haselstein Südseite Westgratverschneidung 6+
  Südseitig befindet sich in Falllinie des Gipfelaufbaues eine markante offene Verschneidung. Abdrängend (früher Ks) zu R und weiter (Fr #1) zu einem bewachsenen Band (bei gr. Kiefer). Orig. über die letzten Meter des "Südwandbandes" oder besser 2m nach links (bei Krüppelkiefer) an kurzem Handriss und über Reibungsstufe (Fr #3.5) auf die W-Schulter (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Alfred Laub
 
Datum :  25.2.1961
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www.morchel.org/die-klassiker/westverschneidung-haselstein/
S.-Grad angepasst (6- ==> 6+ ; wenn man in der Verschneidung bleibt)
Nicht leicht für den Grad. Zumindest der Einstiegsüberhang verlangt herzhaftes Zupacken und eine gute Fusstechnik. Mit einem Rock 10 ist der jedoch gut zu entschärfen. Danach noch ein Fr 0 zum Ring hin. Oben raus noch nen 2er Fr in die Verschneidung und nen 1er im Ausstieg. Schöner, fester Fels. Was am Haselstein ja leider nicht immer der Fall ist!
Rödelstein Mittlere Südseite Oliverweg 6+
  Mit "Dezemberweg" beginnen und am 1.R rechtshaltend (R, Hf) zu kurzer senkrechter Wand (R) und gerade in die Platten des Wandausbruchs. An Rissspuren (kl. Rocks) zu ausgeprägten Waben, durch offene Verschneidung zu R und nach rechts zu einer luftigen Kanzel (R, Stand).
Rechtshaltend und gerade zu tiefem Risseinschnitt (R) und gerade zum O-Grat (nAR). Über die letzten Metern des "Normalweges" z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Albert Friedrich
 Fred Frey
 
Datum :  14.7.1962
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Heidenpfeiler Pfeilerfuss Himmelsleiter (1.Sl) 6+
  Im rechten Teil der Wand abdrängender Einstieg zu rundem Riss (R). Weiter zu Fingerriss (R) unter kleinen Aufschwung. Jetzt zuerst links an Riss, am Ende rechtshaltend mit griffigen Leisten z. 1. Band (R).
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  früher 1 Ks
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1960
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Auch ich kann den beiden nur zustimmen. Macht die 1.SL! Aber bitte auch im Vorstieg und fürchtet euch nicht :-). Auch hier sind ein wenig Nerven gefragt. Toprope versaut die Moral....
Kann nur nur Hawk zustimmen. Macht die 1sl da bleibt sie sauber
Laut Richter-Führer soll die 1.SL nicht lohnenswert sein, dem kann ich gar nicht zustimmen. Sieht auf den ersten Blick (ein wenig Moos) am Einsstieg nicht einladend aus, läßt sich mit Cam 3 zum 1.Ring aber gut entschärfen. Wer vom Band aus die Tour beginnt, dem entgeht eine schöne SL in dieser Traumtour.
kann man, wenn man die Sicherungen entsprechend verlängert, auch komplett in einer 60m SL klettern
Heidenpfeiler ab. 1.Band Himmelsleiter (o.T.) 6+
  Rechts auf dem 1.Band (rechts von Stand-R) entweder direkt o. - einfacher - von angelehntem Block aus über Platte unter kl.Überhang (R). Links hinweg und gerade an griffigem, aber nicht allzu festem Fels zum Wandbuch (nR, evtl. Stand).
Linkshaltend, dann gerade (Fr #3) zu kurzer Verschneidung (R). Schräg rechts zu abdrängendem Block (Fr #3) und rechtshaltend (2R) zu Schulter. Über kurze Stufe z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  früher 1 Ks
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1960
2 Kommentare 2 Kommentare
Vom Band weg und auch nach dem dann folg. R sollte man mind. den 4ten Grad absolut im Griff haben - ist nicht wirklich perfekt abzusichern (und daher jetzt auch mal mit E1 markiert).
Für eine Mittelgebirgskletterei am Schluß herrlich augesetzt. Zwischen dem Ring und dem Buch lassen sich mit etwas Kreativität zwei ganz gute Köpfelsicherungen basteln (Fusselchlinge hilft) und entchärft diese an ich auch schöne Seillänge.
In der 3.SL paßt am abdrängenden Blöckchen auch ein Cam 3 sehr gut.
Auch bei Teils klassicher Begehung ein der ganz große n Linien der Pfalz!
Nonnenfels Süd- u. Westseite Lutzverschneidung 6+
  oberer Teil: 28.10.1961
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  4 S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lutz Helbig
 Hans Eberhard
 
Datum :  11.5.1961
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mittlere Friends zum ersten Ring...aber aufpassen, Riss geht nach hinten auf...gute Chancen auf Titel "Referenz 6+ im Gebiet"
Etwas maroder Felszustand am Ausstieg (wo auch bereits eine größere Lippe weggebrochen ist). Bei feuchtelnden Bedingungen wie heute auf jeden Fall unangenehm(st) - selbst wenn man nach dem letzten R noch nen mittleren Rock legt.
1990: Tödlicher Absturz. Angeblich hat ein Friend versagt.
Jungfernfelsen Jungfernsprung Nordverschneidung 6+
  Durch die offene Verschneidung auf der Westseite des Pfeilers etwa 20m empor (2R). Entweder links an Schuppe oder diekt durch die Verschneidung weiter (jeweils ein R) bis sich die Verschneidung verliert (Bäumchen). An Fingerriß (R) empor und rechtshaltend (2R) zum Ausstieg (und Geländer)..
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Rolf Ernst
 Albert Friedrich
 
Datum :  1.5.1963
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Einhäng-Kelle am drittletzten R (oben hinter dem Bäumchen) brummt übrigens. Da sollte man aufpassen. Besser wär's, wenn der Ring bequem ohne Anklettern zu klippen wäre.
Landauer Turm Nordseite Große Verschneidung 6+
  die prominente Rissverschneidung im linken Wandteil empor (2Ks, R, Ks, R) zu (A)R bzw. z.Grat
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Peter Herz
 Peter Zipf
 
Datum :  17.3.1963
2 Kommentare 2 Kommentare
Wie Dirki schon schrub: Geile Tour, bestens abzusichern (viele Keile). Am schwersten wars für mich nach dem Wechsel der Verschneidung die letzten Meter zum Ring. Nach meinem Empfinden etwas gängiger als der rechte Nachbar.
Wunderschöne sehr gut abzusichernde Rissverschneidung!