Auswahl: Klassiker im 6. Schwierigkeitsgrad:

Asselstein Westseite Westgrat- Nordverschneidung 6-
  In N-Wandmitte des W-Grates durch rechtwinklige Verschneidung (R) und breiten Riss z. nAR (am Grat).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Adolf Seiter
 Günter Christoph
 
Datum :  28.7.1954
3 Kommentare 3 Kommentare
AR schaut nimmer so gut aus.
Das von Doc erwähnte Lettenloch ist leider nicht mehr so doll (da ist wohl mal was ausgebrochen - hatte das auch als gute Sicherungsmöglichkeit in Erinnerung). Falls man es dennoch in seine Sicherungskette mit einbeziehen möchte, sollte man einen 0.4er Camalot bereit halten - der Lilane ist für die Rest-Lette leider zu groß.
Super Kletterei, wenns denn nur etwas länger wäre. Piazen (super griffige Risskante), Ausspreizen, Hochklemmen, kann man alles machen. Mit Hex 7, Cam 3, Cam 0.5 (Lette links in Wand) und Cam 2 bis zum Ring hallenmäßig absicherbar. Nach dem Ring dann leichtes Gelände und Formsache.
Trifels Ost- u. Südseite Pfeilerweg 1.Teil 6-
  Rechts des Pfeilerfußes von angelehnten Blöcken aus über kurze Wand zu Sims und horizontal nach links (Fr #1) z. Beginn einer Rissspur. An ihr (R) 5m hinauf (R) und an der hier ansetzenden Rissschuppe entlang zu Bändchen (Hex #8). Über kurze Handrissstelle und leicht unsolides Blockwerk zum Wandbuch u. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Rudi Lorenz
 Werner Wesemann
 
Datum :  12.8.1954
2 Kommentare 2 Kommentare
Erste SL ist eigentlich sehr schön im kompakten Fels. Fands bei den derzeitigen Temperaturen teils schon unangenehm kompakt, da der Fels bissle schmiert. Absicherung problemlos mit mobilem Material zu den R.
Dadurch das im "Neuen" Pfeilerweg etwas weg ist hat sich (so wie ichs klettere) der Weg minimal verängert. Vermutlich bin ich den Weg schon zu oft gegangen....
Geierturm Südwestseite Zwei-Zinken-Weg 6-
  In Wandmitte am linken zweier paralleler, linksgeneigter Risse zu R in bröseliger Wabenwand. 3m nach links (R) und weiter zu markantem Riss. Ihn hinauf und am Ende rechtshaltend zu schmalem Band unter eine Einbuchtung (R; Stand). Schräg rechts ansteigend unter den Abschlussüberhang (gr. SU) und nach rechts rausqueren z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  4.8.1922
3 Kommentare 3 Kommentare
3.R: Position optimiert
1.R genauer inspiziert > könnte doch noch eine Weile halten
Hab das heute mal im Original geklettert. Heutzutage wird ja so gut wie immer nach dem ersten Ring der "dir. Zinkenriss" gemacht (zumindest habe ich noch nie jemanden gesehen, der das im Original klettert), das ist einfach die besser Linie. Anyway, die Linksquerung nach dem ersten Ring ist zu Beginn bissle sandig und man muss mal ein Schritt runter. Die guten Griffe um sich rüberzuziehen sieht man nicht, einfach rumtasten (zwei brauchbare SU sichern das zum zweiten Ring). Nach dem zweiten Ring dann die Crux in den Riss zu kommen. Dort wird der Fels dann super und die paar folgenden Rissmeter sind genial. Den im Topo des Richterführer eingezeichneten dritten Ring sucht man vergeblich, ist aber auch egal, der Riss lässt sich mit Cams zukloppen. Gefühlt etwas fordernder als die übliche Zinkenweg/Zinkenriss-Kombi, obwohl man mehr Ringe einfängt. Mehrmals nachholen,ist ob des Routenverlaufes auch nicht die blödste Idee. Aber ruhig mal machen, wenn man das andere schon zu gut kennt.
Geierturm Südwestseite Direkter Zinkenriss direkt 6-
  Entweder - orig. - im rechten Parallelriss oder - üblich - via "Zwei-Zinken-Weg" zu waagrechtem Einschnitt (links dessen 1.R). Über teils stark verwitterte Waben (Fr #2.5) zu breitem Riss und bis zu seinem Ende (rechts des 3.R im "Zwei-Zinken-Weg"). Gerade an feinem Riss zum o.T. des "Z-Z.-Weges", dann aber direkt [H.Laub, R.Scheiber am 14.8.1949] über breiten Riss (Fr #4) z. Stand-nR bzw. Gipfel"fahne".
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Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Erwin Gessner
 
Datum :  12.7.1934
6 Kommentare 6 Kommentare
Wer doch aussteigt - überaus lohnend - hat seit kurzem die Möglichkeit, weiter vorne (2m unterhalb der Fahne) einfach Stand zu machen und nachzuholen (bei viel besserer Verständigungssituation mit dem/den Nachsteiger/n.
Aussteigen muss man nicht zwingend: Der in 2019 erneuerte 3.R vom Original oder auch rechts die oberen "Infrastruktur" vom Lustmolch ergeben die Möglichkeit zum einfacheren Herunterkommen (o. Topropen).
Hervorragender Weg. M.E. schöner unten über den Riss des "Zwei Zinken Weges" bis zum ersten Ring (gut mit Klemmgerät absicherbar). Den Ring lang einhängen, dann sehr schön strukturierte Wand mit etlichen SU und am Ende noch bissle Riss. Mit dem "Dir. Ausstieg" des "Zwei Zinken Weges" so sehr lohnend, man sollte dann aber vor dem Dir. Ausstieg am Ring nochmal Stand machen, sonst wird es mit der Seilreibung unter anderem etwas ätzend.
Der nicht abgesprochene nR auf Höhe des 3.(alten) Stand-R wurde im Frühjahr 2012 im SanSi angesprochen und im Herbst dann als nicht akzeptable Veränderung dieses Klassikers mehrheitlich für unnötig erachtet.
Dementsprechend habe ich das Teil jetzt entfernt.
Es hat einige Sanduhren, also Schlingen nicht vergessen...
Äußerst henklig der Überhang ganz am Schluss. Ist fester als es aussieht und mit Cam 0.75 und Cam 3 im Überhang gut gesichert.
Östliche Kesselwand Süd- u. Westseite Talwandriss 6-
  3m rechts der Talkante an Riss empor und nach links zum "Haupt"-Riss. Ihm folgend (mittl. u. gr. Fr's) zu nAR oder von hier aus auf Bändchen in der bewachsenen Ostwand unter die Scharte hinterm Vorgipfel.
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Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Fred Frey
 
Datum :  25.5.1963
8 Kommentare 8 Kommentare
Oh Talwandriss, du cleane Perle! Bei den mobilen Klemmfreunden heißt es oben raus: "Size does matter!". Lässt sich aber auch unten tadellos absichern und das bisschen Sand stört nicht wirklich. Den Kauz hab ich nicht mehr angetroffen, ist wahrscheinlich in Rente.
Dito!Empfehlung! Besonders für Kletterer, die im 6.Grad unterwegs sind und eisenfrei Erfahrungen sammeln wollen. Zusammen mit der Westverschneidung an der Großen Weiherwand und dem Bergweg am Rindi hat man drei ganz tolle Wege im Tal. Ob der tollen Wabenstrukturen ließ ich die zwei 4er Cams (ja, zwei Stück) im breiten Abschlussriss links liegen und kletterte rechts davon hoch. Sandig fand ich die Tour nicht.
Kann mich den Empfehlungen nur anschliessen. Hätte eine Blume verdient. In Verbindung mit der anschliessenden Schrägverschneidung (nach dem Vorgipfel) eine tolle Felsfahrt!
Kann mich den Vorkommentaren nur anschließen: Ein hervorragender Riss, ganz tolle Bewegungen. Absicherung mit Klemmgeräten ( auch größere Cams), Keilen und zwei SU sehr gut. Wenn es noch feuchtelt sind die ersten paar Meter etwas unangenehm, geht aber safe zu klettern. Wohl wenig Kletterbetrieb, was man an der Patina/Sand merkt, stört aber nicht wirklich. Sehr zu empfehlen für Freunde klassischer, selbst abzusichernder Kletterei.
Klasse Risstour! Empfehlung! Gut das da kein Eisen steckt - lässt sich nämlich perfekt absichern (Keile, Friends, Hexen... Cam#4 im oberen Rissteil von Nutzen). Allein diese Tour lohnt einen Besuch der östlichen Kesselwand!
...Der Eule oder dem Kauz geht es gut,er hatte zwar besuch am Wochenende erfreut sich aber scheins guter Gesundheit! Im übrigen eine super Tour,fand den Einstieg recht Spannend oben raus wirds immer besser.Ein Traum in Stein.
Gewöhnlich sitzt in einem Loch in mittlerer Risshöhe eine "Eule". Vorsicht also - oder vorher informieren (alerdings ist es aufwändig an den nAR zu gelangen)
Durchaus lohnender, selbst (aber gut) abzusichender Klassiker.
Otto-Wendel-Turm Erstersteigerweg 6-
  An der SO-Kante (unterhalb der Scharte) empor zu breiten Band - hierher orig. linkshaltend von der Scharte aus - und unter gr. Überhang (Stand-nR). Linkshaltend (nR, orig. mit Sst.) und an Riss (Rock #9 u. Fr #2) zu schmalem Band - das früher nach dem Überhang in einem Rechtsbogen (Hf) erreicht wurde. Links von der Schulter aus durch die SW-Wand z.G.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0 & Sst
Erstbegeher:  Karl Wendel
 Jakob Otto
 Wilhelm Dörner
 
Datum :  18.10.1908
2 Kommentare 2 Kommentare
Ganz netter Weg auf den Turm, nur einmal kurz etwas schwerer am Überhang. Dieser klettert sich aber schön und macht spaß, Sicherung mit dem Ring ist ausreichend. Obenraus dann nicht mehr überall fest, aber auch nicht schwer. Absicherung ist passabel machbar. Den ersten Ring entweder gar nicht erst einhängen oder entsprechend verlängern, ansonsten hat man Seilreibung ohne Ende.
Wohl der einzige Weg welcher regelmäßig auf diesen Turm geklettert wird. Mit normalem Material auch ganz gut zu sichern, die schwerste Stelle ist durch den Ring zumindest ausreichend gesichert. Die Griffe dort scheinen auch alle zu halten, auch wenn sie nicht alle danach aussehen.
Pferchfeldturm Südostseite Große Südverschneidung 6-
  den linken der beiden Südwand-Risse empor - üblicherweise bis zum letzten n(A)R - o. bröselig weiter z.G.
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Tourenlaenge:  40m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1955
5 Kommentare 5 Kommentare
...Kletterer stürzt vor Anbringen der ersten mobilen Sicherung aus einigen Metern Höhe auf den Boden. Auf den ersten Blick keine ernsthafteren Verletzungen.
Einer der ganzen großen 6er Wege im kleinen Gebirge. Handriss, Kamin, Henkelwand in einer satten ~40 m SL (wenn man bis zum Gipfel durchsteigt). Absicherung mit Klemmgeräten bis Cam3 und größeren Keilen zu den drei Ringen oben sehr gut. Genial, abwechslungsreich und uneingeschränkt lohende, typische Pfalzkletterei. Machen!!!
Hexxen machen sich im unterem Teil ganz gut...
Obwohl der erste Ring sehr hoch hängt lässt sich diese Tour doch mit einem Sortiment Friends sehr gut absichern. Bevor man (von rechts) einsteigt kann man schon durch hochspreizen einen Friend in den Riss legen, was die Einstiegsquerung (und das evtl. legen weiterer Sicherungen - was an dieser Stelle etwas anstrengend ist) deutlich angenehmer macht. Klemmt erst mal die Hand und steht der Fuß im Riss lassen sich dann alle Sicherungen sehr bequem legen.
...sehr abwechslungsreiche kletterei: riss zum einstieg, dann kamin. der erste ring hängt ziemlich hoch. diese tour verlangt schneid und variables klettern. im oberen drittel tolle henkel. eine große bergfahrt eben!
Nonnenfels Ostseite Trichterweg 6-
  Von rechts her über verblockte Verschneidung auf Felspfeiler. Durch kurze Rissverschneidung (R) empor und über schräge Rampe z. Band i.d. Ostwand (Stand-nR).
Orig. via "Südostwand" weiter z.G.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 
Datum :  21.9.1942
2 Kommentare 2 Kommentare
Muß man eigentlich eine 6- mit Maggipampe zukleistern? Das ist ein saugender Handriss und man kann super ausspreizen. Wenn man hier lauter kleine Kiesel und anderen Rotz zu pfätzen muß ihr Helden (das sieht man dann sehr gut, da weiß markiert), dann solltet ihr mal lieber darüber nachdenken, wie man Rissverschneidungen für den angegebenen Grad klettert, bevor man sich den Puderbeutel an den Gurt hängt.
Mit einem Satz Camalots (0.4, 0.5, 0.75, 1, 2)und zwei Keilen bis zum Stand bestens abzusicheren. Die Verschneidung ist prädestiniertes Gelände für ordentliche Handklemmer. Vom Stand aus kann man leicht auf der "Südostwand" noch zum Wandbuch queren.
Hochstein - Grat - Südseite Eichenriss 6-
  8m rechts vom "Dornenriss" durch Verschneidung mit abdrängender Stelle in einen tief eingeschnittene Kaminspalt (Stand-R)
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.4.1959
6 Kommentare 6 Kommentare
Immer wieder schön, genau wie der Dornenriss. Dieses Jahr dann auch mal im Vorstieg. Gut abzusichern.
Hm, da gibt es "brummigere" Blöcke. Fand das nicht sonderlich bedenklich. Guter Weg, sehr gut absicherbar.
...In 5-6 m Höhe hängt auf der rechten Seite ein ziemlich vibrierender Block. Den greift man zu erst an, dann steht man drauf. Kann natürlich sein, dass der noch hundert jahre hält?!
...Fixen Angstfriend entfernt....
Mittlerweile ist der Weg ziemlich abgelutscht...
...Etwas tricky. Absicherung gut. Jedoch brummt am ersten mini Überhang das erste Querband bedenklich. Etwas vorsicht ist hier geboten und der Sichernde sollte nicht unbedingt drunter stehen.
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Nordwände Bockverschneidung aka Kreuzweg 6-
  Die prominente Verschneidung in der Nordwand. Endet gewöhnlich an der gr.Kiefer auf der O-Schulter.
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Ringe:  0
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sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Otto Matheis
 
Datum :  14.8.1923
9 Kommentare 9 Kommentare
...wir sollten über einen Abseilhaken bzw über eine Fixe Umlenkung an der Kiefer nachdenken. Der Baum wird durch das Seilabziehen nicht besser.
Originaler GB-Eintrag: "Über die hochgestellten Blöcke in peinlicher Kletterei zum Westwandquergang und hierauf [nicht entzifferbares Wort] schwierig und gefährlich in der [3 nicht entzifferbare Wörter] den Risses zur Terrasse und über den Nordsteig zum Steinmann."
Egal,wie man´s klettert,der Mg-Rotz in einer Tour von 1923 zeigt,wie es in der Pfalz aktuell aussieht!Da braucht sich keiner in die Tasche lügen!Leute,zuhause nehmt Ihr auch die Bürste,aber die Pfalz ist wohl Euer Bahnhofsklo....Eigentlich einer der ganz grossen Klassiker hier.Grosse Linie mit Anspruch,elegant,ein Muss für Historylover.Würden Kletterrouten wirklich einmal Denkmalstatus erhalten,dann hier zuerst,mit der Erkenntnis eines bislang respektlosen Umgangs.
nur im toprope. wollt sie zuerst onsight vorsteigen, aber ich wurde dann doch überzeugt sie erstmal zu topropen. was die tour nicht schlechter macht. wirklich herrliche kletterei, bei der man sicherlich auch etwas ins schwitzen kommt. auch ohne haken lässt sich die tour aber super absichern, sofern der kopf das zulässt. ich kletterte im übrigen im oberen teil eine mischung aus piazen, verschneidungs- und risskletterei. mit der schlüsselstelle teile ich die meinung mit ingo. für mich auch ganz klar die abdrängende stelle nach dem großen absatz. oben raus ist es zwar anstrengend, aber im vergleich zum schnapsweg leichter. alles in allem eine klasse tour, die ich sicherlich nicht zum letzten mal gemacht habe. kann ich jedem nur empfehlen.
... Ich klettere es auf Riss. Aber ich kenne auch Kletterer die das Stück piazen. Wahrscheinlich sieht es cooler aus. ;-)
Ich persönlich find es schöner, die Verschneidung auch als solche zu klettern - man kann doch immer super ausspreizen. Die schwierigste Stelle scheint der abdrängende Beginn der eigentlichen Verschneidung nach dem Absatz zu sein.
Großer Klassiker der einfach gemacht werden muß! Mit Keilen und Cam 0.75-2 harmlos (unten geht noch ne 1.20m Fusselschlinge gut). Oben raus (was die meisten als wohl als Schlüsslestelle empfinden) ein saugender Handriss par excellence und einfach mal die Füße in den Riß stellen. An die werten Freunde des Chalks/Hallenkletterer: WÜRDET IHR ES AUF RISS KLETTERN UND NICHT PIAZEN, DANN WÄRE DAS OBERE DRITTEL AUCH NICHT SO EINGESAUT!!!!!
Früher wegen mangelnder Sicherungsmöglichkeiten einer der gefürchtetsten Wege
...Sehr gut abzusichern. In die Verschneidung passen die mittleren und kleinen Friends. Sehr schöne Route
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Schnapsweg 6-
  Durch die markante Verschneidung z. nAR bzw. Grat.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  14.9.1935
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schnapsweg/
November 2013: Ein erfahrener belgischer Kletterer legt den ersten Friend relativ niedrig (~3 m Höhe) und übersteigt diesen. Er testet den nächsten Friend den er legt (~8 m Höhe) indem er daran zieht. Dabei kommt der Friend, der Kletterer verliert dabei das Gleichgewicht und es kommt kopfüber zum Bodensturz (erste Sicherung zu niedrig). Schwere Kopfverletzungen (kein Helm), die tödlich enden.
auch immer wieder schön. lässt sich gut absichern, weiter oben müsste sogar ein 5er cam richtig gut liegen, der vierer war grenzwertig, erst nach dem ring ein schwerer zug, ansonsten tolle kletterei.
An sich ein schöner Weg der mit Keilen und Cams bis 3 zugekloppt werden kann, allerdings ist der Fels im oberen Teil der Verschneidung leider recht speckig.
Super Weg und super abzusichern!
1997: Kletterer stürzt und Keile versagen. ==> Schwere Verletzungen
Adelsnadel Normalweg 6-
  Ein wohl hart "umkämpfter" Weg, der aus der Scharte hinter dem Turm startet:.
An der runden O-Kante zu R unter abdrängender Stelle. In kl.Linksbogen darüber u. unter überdachtem Band nach rechts zu R (evtl. Stand). Nordseitig an Rissreihe zu R unterm Abschlussüberhang u. außen am Riss empor z. Stand-nR u.G.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Otto Matheis
 Wilhelm Matheis
 
Datum :  8.5.1921
4 Kommentare 4 Kommentare
Ersteigungsgeschichte der Adelsnadel. Im Anschluß and die Besteigungsgeschichte erlaube ich mir, meine Eindrücke und Empfindungen anläßlich der ersten Erkletterung wie folgt darzustellen. Rüstig geht’s auf der Landstraße dahin, den Adelsfelsen entgegen. Ringsum Frühling und lachender Sonnenschein, doch bemerke ich diese Herrlichkeit kaum. All mein Denken und Sinnen gilt der vielversprechenden Nadel, die ich noch nie gesehen habe und die doch wie eine hochrote Flammensäule in mir brennt. Heute soll sie bezwungen werden. In dem schmucken Rumbach ziehe ich meine Uhr auf. Was wird sein, wenn sie wieder aufgezogen werden muß? Die Erwartung läßt den Fuß eiliger streben, der große Adelsberg bleibt mehr und mehr zurück. Und in gesteigertem tempo um die Kurve des kleinen Adelsberges und das Ziel ist erreicht. Endlich stehe ich vor ihr, die mich schon wochenlang in Gedanken beschäftigt und sehe mit leibhaftigen Augen die unritterlichen Steilwände die mit ihren gipfelverschließenden Überhängen wie das steingewordene Todesgrauen herniederschauen. Nur an der Nordostseite klafft, gleich einem blutigen Säbelhieb ein 3 fingerbreiter Riß von einer wahrscheinlich erreichbaren Stelle bis zum Gipfelüberhang, der hier aus zwei hervorspringenden Backen besteht, die gar unfreundliche nach innen zusammenlaufen. Dort oben in jener unheimlichen Höhe wird bald die Entscheidung fallen. Ich kann nicht gemütlich Frühstücken. Mit einem belegten Brote in der Hand schaue ich nochmals und abermals zu meinem Probleme auf und nieder. Ich habe keine Ruhe mehr, er treibt mich zu Werke. Mein Bruder Wilhelm sichert, ich steige an einer ungünstig verwitterten Wand empor. Eine Traverse nach links noch und die erste größere Schwierigkeit beginnt. Abgeflachte Stufen versperren überhängend ein zum Aufenthalt geeignetes Band. Unter eiligen Hammerschlägen singt sich ein Sicherungshaken in den Fels. Nun ein entscheidendes Zupacken und eine Minute später ist das ca. 40 cm breite Band erreicht, das in einer Höhe von 15 Meter aus der Ostwand allmählich hervorspringt und knapp in der Nordwand wieder verläuft. Ich such einen zur Sicherung geeigneten Stand, dann folgt mein Bruder nach. Wir gönnen uns ein kurzes Verschnaufen, gefährliche Arbeit steht bevor. Nochmals schaue ich mir aus nächster Entfernung den schwierigen Riß an, der beinahe lotrecht in die Höhe steigt und in einem glatten Wandstück unter den überhängenden Gipfelblöcken mündet. Langsam beginne ich mit den Aufstiegsvorbereitungen. Ein alter Sicherungshaken, der bei einem früheren Erkletterungsversuch von Kletterern eingeschlagen wurde, wird auf seinen Verlaß geprüft und zur Vorsicht ein neuer eingetrieben. Nun ist alles in Ordnung. Ich mach bereits den ersten Klimmzug, treuer Brudershand sichert. Dezimeter um Dezimeter muß zäh erkämpft werden. Höhe und Gefahr merke ich nicht mehr vor harter Arbeit. Keuchend erreiche ich eine leider nur angedeutete Nische direkt unter dem weit überhängenden Gipfel. Mit den Zehen auf kleinen Wandleistchen stehend treibe ich nochmals eine Sicherung in den widerspenstigen Stein. Harte und mühsame Arbeit; gar nur geschickt läßt sich in solcher Belauerstellung schlagen. Endlich ists soweit. Mit der rechten Hand taste ich den Überhang ab. Ein schwacher Halt ist gefunden; er muß genügen um den Körper hochzuziehen. Die Erregung brennt in mir wie Feuer. Jetzt ein „es muß!“ und ich packe die letzte, schwierige und gefährliche Stelle an. Krampfhaft verklemmt sich der linke Arm während die Rechte den Körper hochzieht bis der Rücken sich an den linken Vorsprung pressen kann. Das rechts hochgestemmte Bein hilft mit. „25 m frei in der Luft.“ „Nicht dran denken!“ Schwer geht der Atem. „Die Entscheidung!“ raunts in mir. Mit äußerster Kraftanstrengung würge ich mich hoch und sehe den Gipfel; der Körper hängt noch über der grausigen Tiefe. Fiebernd jagt das Blut durch die Adern. Da, wie wohl, wie leicht es wird; mein Fuß findet einen halt, das Körpergewicht verteilt sich, noch eine kleine Anstrengung und ich stehe wohlbehalten auf einem breiten Gipfelband. Zwei Sprünge bringen mich auf die höchste Gipfelplatte zum Steinmann. Scharf und wild dringt mein lebensbejahender Jauchzer in den Frieden des sonnenüberspannenen Tales. Doch noch ist keine Zeit zum Ruhen und Schauen. Mein Bruder der noch unten steht wird schon ungeduldig. Ich sichere um den Ast einer verkrüppelten Kiefer, die auf diesem mageren und harten Boden ihre Heimat aufschlug. Mit bewährter Gewandtheit erledigt mein Bruder in kurzer Zeit den schwierigen Weg. Wir reichen uns die Hand, das Werk ist vollbracht. Neben dem Steinmann steht lose eine verrostetet Blechschachtel. Sie enthält eine Skizze mit Beschreibung. Theo und Fritz Mann aus Ludwigshafen erkämpften sich am 10. Mai 1914 durch Seilüberwurf den Gipfel. Erst unsere Unternehmung stellt also die erste Erkletterung dar. Schwer liegt die fürchterliche Arbeit noch in allen Gliedern, doch die quälende Spannung der letzten Tage ist verflogen. Licht und heiter wird’s allmählich in unserm Inneren und frohe Lieder und heiteres Geplauder setzen ein. So verweilen wir fast 2 Stunden in unserem Gipfelglück, dann geht’s am Seil in die Tiefe. Nicht wir!!!, die Sehnsucht wars, die uns nach oben trieb! Im Mai 1921, Otto Matheis
Eine wahnsinns Linie! Cam 0,3 + 0,5 zum ersten Ring. In der Verschneidung liegt aktuell ein fixer Keil, danach geht noch ein 4er Cam. Das Klippen des 3. Ring ist mit Überstrecker angenehmer. Im Ausstieg passt noch ein 2er und links ein 0,5er Cam. Den Ausstieg kann man auch Ausspreizen.
Die Beschreibung ließe sich ergänzen, weil man am 1.R wenig ausgesetzt auch nach rechts in die Nördl.Einstiegsvariante gelangen und dort "relativ einfach" und gut gesichert den 2.R (evtl. Stand) erreichen kann.
Sowie: Schulterriß-Technik ist nirgends nötig, eher ein wenig Piaz- u.Überhang-Kraft.
Wer Schulterriss klettern kann hat wohl nicht so viele Probleme. Mehr machte mir das sandige Zwischenstück zu schaffen. Lag aber vielleicht auch an dem 5 Wochen alten Junior unten und dem dadurch entstandenem "Verantwortungsbewusstsein"...
Asselstein Westseite Westwand 6
  Ganz links unten am W-Grat über kurze Reibung mit ausgetretenen Stufen zu Verschneidung, der man auf einen Pfeilerkopf folgt (nH, SU). Über abdrängende Wandstelle (R) zu Band und rechtshaltend auf den Grat (Stand-nR) oder rechtsquerend z. Ausstieg von "Westgrat- Alter Südanstieg" (auch hier Stand-nR oben am Grat).
Über den Grat unter die SW-Wand (Stand; AR).
Gerade über zwei Überhänge (kl.Cam und Fr #2 am ersten, gr.Fr am zweiten) zu abschüssigem Sims (R; evtl. Stand). Nun entweder - orig. - gerade durch die Wand oder - weitaus einfacher - nach rechts zur Kante und an ihr zu Absatz (nR). Durch kurze Verschneidung zur westseitgen Gipelschulter (nAR).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Rudolf Vonlohr
 Erich Heil
 
Datum :  8.6.1913
8 Kommentare 8 Kommentare
Ist ja alles schön und gut! Ob man sich damit allerdings zurücklehnen kann und sich denken sollte: "Alles super - die Einsicht hat gesiegt", glaube ich nicht. Selbst mit: "Glück gehabt!" wäre ich vorsichtig. Allein schon Teilnehmerzahl und Zusammensetzung der SanSi bei den entscheidenden Sitzungen 2016, 2017 und 2018 (als vielbeschworenes Spiegelbild der Klettergesellschaft) sprechen m.M.n. Bände und haben (vielleicht nicht nur bei mir) einen schalen Nachgeschmack hinterlassen.
Der Vollständigkeit halber noch in Kurzform die Gründe dafür, warum ein Veto eingelegt wurde und der R nochmal zur Abstimmung in den AK SanSi kam: 1) Offensichtlichkeit der ausgesetzten Kletterstelle. Jeder kann hier noch vom Westgrat und AR davor in aller Ruhe überlegen, ob er sich das traut. 2) Ein R (gleich zu Beginn) könnte mehr zum Einstieg verleiten und sichert doch den Ausstieg am Überhang nicht ab. Eine mobile Sicherung bleibt selbst mit nR dort weiterhin notwendig, um die Route gut abzusichern. 3) Um am Überhang eine gut Absicherung zu gewähren bräuchte es eigentlich 2 R im relativ kurzen Abstand. 4) Die Route ist über 100 Jahre alt, der besagte Überhang wurde Jahrzehnte in hunderten Begehungen gemeistert. 5) Der Überhang ist zwar moralisch etwas fordernd, aber wie oben beschrieben nicht „bösartig“, da es offensichtlich ist. 6) Mit einem gewissen Nimbus (bei der Erstbesteigung sicher einer der schwersten Kletterstellen in der Südpfalz) nd auch als einer der „absoluten“ Klassiker trägt die Route zum Charakter des Gebietes bei.
Im SanSi-Treffen 11.2016 wurde abgestimmt, ob hin zum 1.Überhang (o.T.) ein nR gesetzt werden soll. Bei 36 TN stimmten knapp 45% dafür, 25% waren dagegen.
Dieses Ergebnis sorgte in der Folge bei vielen PK-Mitgliedern für Empörung. Grundtenor dabei: Solch einen "Klassiker" sollte man nicht verändern. Und daher wurde das Präsidium per HV 1017 beauftragt, für solche Fälle ein Veto-Verfahren zu derlei SanSi-Beschlüssen zu etablieren.
Im SanSi-Treffen 03.2018 wurde dies soweit akzeptiert und als Verfahren vereinbart, dass der Antrag ein weiteres Mal behandelt werden kann und abgestimmt werden sollte.
Ergebnis der Abstimmung (11.2018): Bei "nur noch" 20 TN stimmten 25% dafür, 45% waren gegen einen solchen nR.
Daher wird an dieser Stelle von "offizieller" Seite kein Bohrhaken gesetzt!
Originaler GB-Eintrag:
"200. Best., 1. Ersteigung über die Westwand, 08. Juni 13 Nachmittag. Westgrat – Erste vollständige Erkletterung der Westwand ohne Hilfsmittel (Linie des früheren Drahtseils).
Feste überhängende Nase mit l. Bein vor, dann links oben guter Griff. Letzte Wand ½ m r. vom Mauerhaken, dann senkrecht hoch 1m r. vom Stift vor auf den Absatz. Über Ostwand ab.
Fritz Mann, U. Vonlohr (Landau), Erich Heil (Karlsruhe)"
Vom Stand hoch zum ersten Überhang liegt nochn super 0er Friend im Band, das auch als Griff zum Blockieren ins Seitloch im Dachwinkel oben dient. Vom Seitloch dann mit links zu Henkel: Jetzt mittleren Friend legen und hochturnen. Vorm 2.Überhang 2er Cam verlängert ins große Loch rechts.
Am besten in der Abendsonne ;-))
Arbeitstreffen Sommer 2017: habe - wie im SanSi-Treffen vereinbart - den R vor der glatten Wand 1m nach oben versetzt
Der "garstige" 1.Überhang wird wohl auch öfter links umgangen, v.a. weil man hier den 1.R der Var. "Über den Wolken" mitbenutzen kann.
Wenn das hier mit 6- durchgeht bin ich dafür, den 6-Haken-Weg (Haas) auf 5+ zu setzen...
Nichts für Pfalz-Neulinge - aber wirklich gut!
Asselstein Nordostseite Ostgrat- Nordverschneidung 6
  Durch die markante Verschneidung die der östliche Vorbau (= Schiff) mit der O-Wand bildet zum Durchgang 5m unterm "Schiff" und wie "Ostwand" (Fr #4) weiter z. Stand-R.
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  8.10.1913
5 Kommentare 5 Kommentare
Zur Schwierigkeitshistorie: In den Führerwerken von 78 (Leukroth) und 85 noch als 5+ angeboten, ab 89 (Cron/Daigger) dann immerhin 6- und jetzt, 25 Jahre danach endlich der Sprung zum glatten sechsten Grad, ohne das wohl irgendwas signifikantes weggebrochen wäre. Zudem ist jetzt die "Westwand" am gleichen Fels formell leichter... Schauder. Irgendwann wir der Tag kommen, an dem auch der NW auf den Jungturm kein Pfalzvierer mehr ist.
...Ja,ja,hart für den Grad!Plädiere für ein Aufwerten hin zum vollen 6.Grad.Der Weg ist schwerer als die Bockverschneidung!Bei der Erstbegehung wohl ähnlich sicherungsfrei,allerdings 10 Jahre zuvor begangen,Respekt!Stimmt Herr W. aus W.,die Kombi Verschneidung + Direkte Ostwand ist sehr lohnend und gut in einem Rutsch zu klettern,man sollte allerdings nicht an Spätsommersonntagen mit den üblichen Abseilhorden kollidieren!Meine Gesamtbewertung:7-!
Mit Seilverklemmen hatte ich keine Probleme. Das "Schulterrissschamkler" aus dem Panico-Führer habe ich auch nicht gefunden (ist doch eher das Gegenstück). Nur auf Riss gekeult fand ich das auch nicht wirklich leichter. Bins in irgendeinem Mix aus Klemmen, Ausspreizen und Piazen hoch. Kletterei ist wesentlich eleganter als das Gegenstück, die Bewertung eher stramm, aber der Weg frißt gutmütig mobiles Gerät. Cam bis 4 (zweimal angenehm oder nen 5er) sinnvoll. Sehr lohende, cleane Edelperle. Bedenkt man die zur Verfügung stehenden Sicherungsmittel der Erstbegher: Respekt!
Am ersten steilen Stück sollte man etwas aufpassen, dass das Seil nicht im Riss verläuft. Dieser wird dort nämlich so eng dass sich das Seil leicht verklemmt, bzw. man enormen Seilzug bekommt. Ansonsten prinzipiell auf zwei Arten kletterbar: sicher im Riss (Vorsteigervariante) oder elegant spreizend (Nachsteigervariante).
Mit großen Hexentric gut abzusichern. Nimmt man die dir. Ostwand noch dazu hat man eine klasse 33m Tour.
Jungturm Nordostseite Südwand 6
  Grandiose Linie an einer Rissschuppe, die zum Pfeilerkopf an der SW-Kante führt (s. "Kirchnerweg"; nR).
Nach rechts zu kurzem Riss und unter den o.T. der SO-Kante (nR der "Walpurgisnacht"). In gerader Linie hinauf zur Wetterfahne.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  10.6.1921
2 Kommentare 2 Kommentare
Ruhig mal öfters im Orginal aussteigen, sonst krautet es völlig zu. So etwas flechtig und liegt auch reichlich loses Zeug rum (besser Abends unter der Woche machen, wenn unten niemand rumsteht). Läßt sich dort auch gut absichern (SU, Cam 0.75, SU)
Einstiegsriss ohne ausspreizen: ca. VII-
Trifels Obere Westwand K: Zickzack-Weg 6
  Über einen kurzen Quergang läßt sich die 1.Sl des "Pfeilerwegs" mit der 2.Sl der "Alten " verbinden.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  insg. V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 
Datum :  30.4.1960
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Trifels Obere Westwand Alte Westwand 2.Sl 6
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  6
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Lothar Fuchs
 
Datum :  7.9.1954
5 Kommentare 5 Kommentare
...Heute mal wieder gemacht eigentlich immer großes Kino die Tour Bei Gelegenheit werd ich mal die R Sanieren nach über 60 Jahren darf das schon mal sein....
...Der Bühler sitzt seit heute und ist Morgen am 27.03.16 belastbar
...Ich würde für einen fetten Bühler neben den Standring plädieren ich würd ihn auch Setzen. Dadurch werden an etwas volleren Tagen mehr Möglichkeiten geboten und der alte R ist schonmal Saniert.,Davon abgesehen bin ich der Meinung Magnesia sollte Verboten werden mfg wolfi
Super Wandkletterei und gut gesichert. Zu den Ringen noch Cams in gängigen Größen. Die zwei Schlaghaken machen auch noch einen sehr guten Eindruck. Die erste SL ist nix besonderes. Der Zick-Zack-Weg bietet hier (bis auf die leichte Querung vom Wandbuch weg) einen wesentlich homogeneren und v.a. langen Weg. In der zweiten SL darf dann auch mal ruhig zugepackt werden. Das erste Überhängel ist ganz interessant und danach mal bissle wackleig zum nächsten Pfalzring. Feine Sache, auch wenn, wie immer, einem die Burgbesucher durch ihr Gelärme höllisch auf die Nüsse gehen (selbst wenn man an einem Wochentag dort ist). Ist man als Kletterer eigentlich Freiwild für saudumme Sprüche und blöd von der Seite angelabert werden? Mir wurde mal wieder klar, wieso ich den Trifels normalerweise meide. Das nächste mal nur, wenn die Burg geschlossen ist.
... 2m Rechts von bisherigen 1.Stand sitzt nun ein weiterer Stand,Toprope oder Abseilring
Geierturm Südwestseite Dornenriss 6
  Ca. 8m rechts der W-Kante über Platte linkshaltend (Fr #1.5) zu Rissüberhang (mittl. Hex). Dem Riss (R) folgend zu einer Schuppe (R; evtl. Stand) und rechtshaltend zu kurzem Schulterriss (R). Diesem folgend - wird immer angenehmer wegen abnehmender Rissweite - (Fr #3, R) zu einer Kiefer im Gipfelbereich.
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Adolf Seiter
 Günter Christoph
 
Datum :  9.5.1954
4 Kommentare 4 Kommentare
Sehr guter Weg. Am dritten Ring hab ich mir auch durchaus schwer getan in den Riss zu kommen, bis mal was gescheit klemmt. Mit Klemmgeräten gängiger Größen zu den Ringen konnte ich den Weg sehr gut sichern. Vierter Ring sitzt völlig unnütz, wenn eigentlich alles gelaufen ist.
...Astreiner Rissweg!Da hat der Seb mal Recht,auch die Klemmhände müssen hier (3.R)für den Sestogrado ordentlich eingesetzt werden.Zum Trost: Rissluschen,die die Einfingerkuppenlöchlein und Schüpplein entlang des Risses vollschmieren, bekommen von mir als Alternativbewertung ungefähr eine Sieben, na ist das etwa nichts? Als zusätzliche Absicherung reichen ein paar Sechskanter.Ach so noch ne Frage: was sucht eigentlich das Speleoleoseil auf dem hinteren Gipfelplateau? Ist das eine alternative Abseilstelle, damit man sicher auf Wernersberger Gemarkung runterkommt?
Am 3. Ring muss man für VI ganz schön die Hände aus den Taschen nehmen. Wer klemmen kann ist hier dann sicherlich im Vorteil!
Nette Risskletterei. Absicherung problemlos (Hex 7 zum 1.R und Cam#2 zum 4. R). Den 2. Ring ordentlich verlängern, den 3.R auch ein bisschen.
Hundsfels Nordwand Östlicher Riss zum Band 6
  Links in der Nordwand durch teils breiten Riss zur SU im "Normalweg".
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  3.4.1922
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Frohndellpfeiler Bauernriss 6
  In Falllinie unter dem die SW-Wand teilenden prominenten Riss an Schuppen und seichter Verschneidung zu schmalem Absatz. Jetzt dem Riss folgend (R, gr. Hex/Fr, SU im Mittelteil) z. Absatz unterm Gipfelplateau (nAR).
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  10.4.1966
4 Kommentare 4 Kommentare
Die Friends 1.5 und 2 die ich bis zum R verbaut habe hätte ich oben in Querrissen noch gut brauchen können...
Ok, SU läßt sich nach Rue´s Beschreibung finden. Macht das Ganze dann doch entspannter.
Stimme dem voll zu. Eine der typischen, grossen Risslinien der Pfalz. Die angegebene Sanduhr findet sich nach dem liegenden Teil, wo es wieder steil wird. Ein relativ kleines Loch links, braucht eine 120er Schlinge und ist standwertig (eine der anderen, klassischen Touren quert hier hin). Wunderbare, technisch anspruchsvolle Tour.
Ein großartiger 30 Meter Riss der gemacht werden sollte. Nach dem Ring im Riß bleiben und sich mit Chickenwings und Spitze-Hacke-Klemmer sauber durch den perfekten Schulterriss arbeiten (man kann auch auf die Kante ausbüchsen, aber dort wirds wohl deutlich schwerer Sicherungen unterzubringen). Cams 1 bis 5 sehr nützlich. Die angegebene SU sucht man vergeblich, und das wohl früher als Sicherung dienende Bäumchen im oberen Teil hat den Winter nicht überlebt, weshalb man den Cam 4 oder 5 nicht schon unten verbauen sonderen sich für oben aufheben sollte, da sonst die letzten 10 Meter recht spannend werden.
Westliche Kesselwand Westwand Direkte Westwand 6
  Eine offene Rissverschneidung hinauf (nR) und an breitem Riss (2nR,R) zu mächtiger Kiefer (Stand-nR links oberhalb).
Weiter an zwei Kiefern vorbei (Cam #2) in die Plattenzone im mittl. Wandbereich. Noch ca. 4m gerade hinauf (Fr #4), dann waagrecht nach links zu Handriss (Fr #2.5). Ihn empor und wieder nach links unter abdrängenden Rissüberhang (R links, evtl. Stand). Über diesen (nR) empor z. nAR bzw. G.
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Tourenlaenge:  45m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  5
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Sigmar Wagner
 Günter Christoph
 
Datum :  19.3.1961
10 Kommentare 10 Kommentare
Danke lieber HJC für den sinnvollen Stand-R. Nachdem sich die Wespen aus dem Ausstiegsriss verzogen haben, ist auch die 2.SL ein Genuss. Da geb ich dem Schindler Michel Recht. DER Klassiker an der westl. Kesselwand! Über den AR am Ausstieg zweimal abseilen (Bühler auf dem oberen Band von Popanz nutzen!)
Nach dem ersten Teil (20m) gibt es jetzt eine Stand-R, der diesen Zweck gut erfüllt - und auch noch für den Weiterweg nützt.
Hm, keine Ahnung was so mancher unter guter Fels Qualität versteht, aber die zweite SL erstickt unter Flechten und Moos. Die erste SL ist wirklich schön und mit den Ringen plaisiermässig abgesichert. Der Ausstieg oben ist dann wohl die Schlüsselstelle... Hab gekniffen nach ein paar Versuchen. Im Nachstieg wahrscheinlich halb so wild, aber der Kopf wollte irgendwie nicht. Um in den überhangenden Abschlussriss zu gelangen brauchts trockene Bedingungen und etwas Mut. Beides war gestern leider nicht gegeben. Somit leider Abbruch und Rückzug. Bis zu den Kiefern aber absolut lohnend, auch wenn es unten etwas feucht und keimig war...
GEPUTZT! Bis zum Linksquergang bin ich mal gründlich übers Moos gegangen. Mich hat der schmierige Einstieg geärgert.
Spätestens jetzt zählt die Route für mich als bester Klassiker an diesem Felsen.
Übrigens: Der Ring unterm Dachausstieg eignet sich hervorragend zum Topropen des verwegen zu sichernden POPANZ (der ist akt. ebenfalls geputzt!)
Den Handriss der 2.Sl kann man auch diagonal von unten, also direkter anklettern, bringt dann aber nur einen verlässlichen Fr 3 und ggfals eine Zackenschlinge "unter".
Die 1.Sl ist maximal 5+ - und durch die vielen Bohrhaken ohne viel Erfahrung wohl auch für Anfänger geeignet.
hier sollte man sich m.E mal mit der Kiefer "auseinandersetzen" - in eben der destruktiven Art und Weise wie dieselbe es mit dem den Riss bildenden Pfeiler tut
Zur Zeit ist die Tour in einem guten Zustand!
Fand die zweite Seillänge super, kann daher nicht nachvollziehen, warum sie so selten gemacht wird.
Die Ringe unten gehören zur "Plaisir im Revier".
Bis zum Baum absolut lohnend (und richtig gut gesichert), danach eher Laufgelände durch Flecht und Flur.
In der zweiten SL mit die beste Feldqualität, die die Pfalz überhaupt zu bieten hat. Leider z.T. unter Flechten verschwunden. Der Ausstiegsrissüberhang ist dann noch mal schwerer, aber gutgriffig. Also ruhig mal aussteigen!
Aktuell knarz-trocken. Der untere Rissteil bis zum ersten Ring ist leicht bewachsen, was aber nicht weiter stört und gut gesichert werden kann. Danach durch die reichlich vorhandenen Ringe gut gesichert, und für den ausgerufenen Schwierigkeitsgrad sehr dankbar.
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Hans-Wenger-Gedächtnisweg direkt 6
  Idealerweise nutzt man den Direkteinstieg: 7m links des "Großen Südwandrisses" an einer Rissschuppe zu R, gerade (Rock o. Rock #2) auf nicht ganz soliden Sims (Fr #3) [W.Cronauer, W.König am 3.6.1969] und rechts an geneigtem Riss zu R unter der auffallenden Verschneidung in Wandmitte. Sie empor (fixer Fr) und bei R (evtl. Stand) nach links heraus zu Band. An breitem Riss (Fr #3.5) zum oberen W-Grat (nR; Stand; talwärts 36Hm). Über Stufe und Einkerbung z.G.
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Erwin Gessner
 Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 
Datum :  19.8.1942
3 Kommentare 3 Kommentare
Vom Grat oben kommt man mit einem 70er-Seil gut wieder auf den Boden (muss man halt ein wenig aufpassen, wie man die Seile legt).
Der Ausstieg läßt sich jetzt wieder ohne lästigen Dornenkontakt machen.
Top Weg. Die Verschneidung zum Stand hin ist klasse und sehr gut absicherbar, obwohl der violette Fels leider recht glatt ist. Ruhig aussteigen, da ist es nur noch III-IVer-Gelände (vor dem Aussteigsrißchen geht eine gute SU und das reicht eigentlich für die paar Meter). Evtl. hängt sich jemand demnächst mal eine Gartenschere an den Gurt und schneidet die Dornen dort oben etwas zurück (hatte heute leider keine dabei).
Drei Felsen - Mittelmassiv Falkenverschneidung 6
  An Rippe und Riss in eine Einbuchtung (früher stand hier ein gr. Baum). Der leicht nach links abdrängenden Verschneidung folgend bis zu ihrem Ende und noch 2m empor auf gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Rechts bei nR kurz empor (= "Alter Weg") und links aufsteigend über einliegende Wand, zuletzt in offener Verschneidung zur gr. W-Schulter (Stand an gr. Kiefer).
Ein AR befindet sich auf der NW-Seite.
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Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 
Datum :  14.5.1950
6 Kommentare 6 Kommentare
Die 2.SL endet auf der Felsschulter bei der fetten Kiefer. Zum Abseilen ist auf der Rückseite der Schulter ein AR.
Die Absicherung oben ist wirklich nicht so toll, kleine Friends nach dem nR oben ("rechts") könnten was bringen.
Sollte man sich unbedingt gönnnen. Gut gesichert, perfekte Felsqualität und lang. Kann an der Schlüsselstelle (3ter Ring) auch recht gängig auf Wand geklettert werden (linke Verscheidungswand).
Ruhig auch mal die 2. Seillänge klettern - im Gegensatz zur Verschneidung der 1.SL gibt es hier (einfache) Reibung mit schönen Kanten zum greifen. Lediglich die Absicherung nach dem Ring ist erst mal nicht so doll.
Eignet sich gut für das legen von Friend`s und Keilen da zusätzlich noch Ringe in der Tour sind. Eine schöne und relativ einfache Übungstour.
...bestens Abgesicherte Tour mit einer schönen Schlüsselstelle.
Kahler Fels Katerverschneidung 6
  An der Südwestkante unschwer über Platte und linkshaltend unter Dach. Links daran vorbei zu Kiefer und der Verschneidung folgend zum Wandbuch (R). Noch wenige m hinauf (R) unter Überhang (R) und horizontal nach links (Fr #1.5) unter einem Felsblock vorbei z. Stand-nR bzw. Gipfelplateau.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  3.9.1960
6 Kommentare 6 Kommentare
Ganz klare 3Sterne Tour... Unten genüssliches klettern und gut abzusichern. Nach dem Wandbuch wirds dann schwer. Finde für 6 durchaus hart bewertet, aber mit 3 Ringen super abgesichert. Die Verschneidung ist wirklich Klasse, allerdings ist es nicht untertrieben, besser schmale Finger zu haben. Ich zähle nun wirklich nicht zu den Menschen mit typisch starken und kräftigen Kletterfingern und konnte meine Finger trotzdem nur an zwei drei Stellen im Riss unterbringen. Die Querung am letzten Ring ist dann nicht mehr schwer und der Ausstieg sieht schlimmer aus als er ist. Klasse Tour, absolut zu empfehlen...
www.morchel.org/die-klassiker/katerverschneidung/
is zum Buch ist es nur gut absicherbares Vierergelände und dann muß man plötzlich mal Klettern. Dort ob der Ringdichte top gesichert, und nicht ganz so gängig wenn man sich etwas blöd anstellt. Aber wie auch für andere Routen am Fels: Herrlich strukturierter, fester Sandstein und einer sehr gute Tour.
Tolle Tour, gänig und gut zu sichern (alle möglichen Keile)! Der Bühler oben links vom Baum ist vermutlich "neu" und nach dem Kommentar von hjc entstanden...
Am Ausstieg könnte man über einen Umlenker nachdenken (zudem wäre dieser dann auch für Soli. und Katerwand gut nutzbar).
Schöner Abendfels, da die Sonne lange hinscheint! Die Verschneidung bietet schöne, gut gesicherte kletterei. Nur sollte man keine allzu dicken Finger haben!
Luger Friedrich Südwand Pfeilerweg 6
  6m links der S-Kante zuerst auf Bändchen und rechts über Reibung zum Beginn eines auffallenden Risses, der eine schmale Verschneidung bildet (R). Nach dem 2.R an Schuppen (Rock, mittl. Hex) zu auffallender Rissverschneidung (nR). In ihr zu überdachtem Band mit R rechts (evtl. Stand). Knapp rechts davon gerade empor auf Pfeilerköpfchen (nR, Stand).
Rechts über Platte empor und nach links zurück zur sich aufsteilenden Südkante. Ihr folgend, oben links davon z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  52m
Ringe:  5
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0 & Sst
Erstbegeher:  Heinrich Dörr
 Karl Bauer
 
Datum :  5.6.1933
5 Kommentare 5 Kommentare
Der 4.R sitzt nun um einiges optimaler zum Nachsichern, Weitersteigen, Topropen.
www.morchel.org/die-klassiker/pfeilerweg-fritz/
Direkt an der Kante liegt ca. 8m unterm Gipfel ein 0.5m² Brocken auf Abflug.
Super Weg! Absicherung bis zum Stand mit den R sowie K/Cams perfekt und wunderbare Riß- bzw. Verschneidungskletterei wird geboten. Die zweite SL an der Kante ist Genuß pur! Leicht, sehr luftig und Cam 0.3, Köpfel und Cam 2 lassen sich noch solide unterbringen (auf dem Boden kann man da Oben im Falle des Sturzes ja eh eh nimmer landen).
Noch so'n Klassiker. Einstieg manchmal seifig, danach nicht ganz leicht zum 1.R. Die Passage nach dem 2.R lässt sich gut absichern (z.B. Hex8). Vom 3. (nachträglichen) R wird heute quasi immer direkt weitergestiegen (kleinere Rocks bieten beste Sicherung). Den heute 4.R sollte man verlängern, wenn man nicht gleich hier Stand macht). Die obere SL ist nur noch bedingt (würde sagen E1) abzusichern, allerdings mit ca. III auch wesentlich leichter. Insgesamt aufwändiger als die "Rauscherkante".
Sternfelsen Hauptgipfel NW- u. N-Seiten Nordwandquergang 6
  Am besten über den "Südwand-Sattelriss" zur Scharte hinter der O-Wand und über anfangs bewachsenes Band unter die NO-Kante (Stand-nR). Rechts zu R und gerade - alternativ auch etwas leichter weiter rechts - hinauf unter das gr.Norddach (Cam #0.4). Nach rechts (gr.SU) z. Stand-R der "Nordwand" und auf dem weniger überdachten Bändchen hinaus zur SW-Ecke. Hier z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  III+, A0
Erstbegeher:  Karl Schulz
 Otto Droßbach
 
Datum :  23.7.1921
6 Kommentare 6 Kommentare
S.-Grad angepasst
www.morchel.org/die-klassiker/nordwandquergang/
Bleibt bis auf den Ausstieg auch bei Regen trocken. Allerdings ist der Ausstieg durch den feinen Flechtenbelag bei Nässe ultraseifig. Geht, ist aber unangenehm.
Der Schwierigkeitsgrad hängt wohl stark davon ab wie man die Tour klettert: quert man mit Untergriffen tief am Ring vorbei so kann man über IV durchaus diskutieren, klettert man direkt am Ring hoch, so passt das mit VI auch ganz gut
Bei Sonnenuntergang und stürmischen Wetter ein wunderbar ausgesetzter Weg. Cam 2 zum ersten Ring und SU wenn man aufs Band kommt. Am Ausstieg paßt noch ein Cam 3 ganz gut. Besser noch Zwischenstand am 2. R (leider sitzt man dabei auf dem Band in der Falkenscheiße), da sonst die Seilreibung ziemlich nervt.
Naja, ob das IV ist... Im gelben KleFü stehts mit III+,A0 (VI) drin. Nur eine schwere Stelle direkt am Ring. Beim Sicherungen legen auch an den Nachsteiger denken! (kleiner Friend in Lettenloch oberhalb des 1. Ringes) Der Rest ist ein Spaziergang. Schlingen für SU mitnehmen! Gute Alternative, falls der Theoweg belegt ist.
Honigfels Normalweg 6
  Von der Bergseite rechts um den vorgelagerten Block (oder auch direkt von unten), nach rechts hinaus zu Einschnitt und um die NW-Kante zu R (evtl. Stand). Weiter nach rechts querend zum R, rechtshaltend um die SW-Kante und kurze Rinne auf Band (R). Links davon Wand hinauf z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  12.6.1922
3 Kommentare 3 Kommentare
Ultraklassiker mit schön Luft unterm Hintern, der eigentlich zum Pfalz-Pflichtprogramm gehört. K und Cam 0.3 bis zur Hangel, dann mal bissle gasgeben bis zur Ecke und dann aus bequemer Stellung einen soliden Cam 4 legen und zum Standring (wie schon vorn Herr G beschrieben, nachholen von dort sinnvoll). Sieht wilder aus, als es ist. Fands nach dem 2ten Ring in die "Arschbacken" zu kommen etwas komischer. Danach dann genüßlich gen Gipfel und mit gängigen Klemmgerätegrößen gut absicherbar.
...Also,habe den Weg früher oft und gern gemacht;ich würde am 1.R nachholen,dann in einem Zug zum Gipfel!Ich empfehle den Weg allen angehenden "Rockstars":Eure VerehrerInnen können wegen dem ganzen Rumgequere lang und ausgiebig Eure knackigen Hinterteile sehen!Aber versperrt Ihnen nicht die Sicht durch umgeschnallte,schmiermittelgefüllte,in der Gegend baumelnde Kackbeutelchen!Gut,noch zur Sicherheit:Bes.im Einstiegsquergang an den Nachsteiger denken!
Enorm exponierter Weg, der aber relativ gut absicherbar ist. Der Nachsteiger braucht mindestens genauso gute Nerven wie der Vorsteiger...
Nonnenfels Ostseite V: Oberer Trichter 6
  Vom Stand-R gerade weiter einem Risssystem folgend z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arno Zirkel
 Emil Würz
 
Datum :  12.6.1950
3 Kommentare 3 Kommentare
Hände aus den Hosentaschen (da hat Doc recht) und überlegen, wie man über das erste Dach kommt...Tolle kletterei, mal was anderes...mit 3er/4er Cam + Keil gut zu sichern...Auf jeden Fall an den Trichterweg hängen...:)
Ach ja, wird wohl nicht so oft gemacht. Einer der wenigen Wege an der Nonne ohne Chalk-Placken. Hoffentlich bleibt es so...
Hui, da muß man für VI durchaus mal die Hände aus den Taschen nehmen um sich durch die drei Überhänge zu wurschteln. Das "anstrengend" im Richter-Führer trifft es ganz gut. Mit gängigen Cam-Größen sehr gut absicherbar und sollte man an eine Begehung des Trichterweges noch dranhängen.
Kumbtfels Südostseite Kumbtplatte 6
  Rechts oberhalb vom Startrinne zur "Kumbtverschneidung" von rechts her über Platte - o. weitaus ungesicherter direkt, VI- - zu R. Erst links (Fr. #3) dann rechts über kleinen Wulst zu R. Über die Reibung (R) hinauf und - ggfalls nR in der "Kumbtverschneidung" mitbenutzen - über Wulste leicht rechtshaltend zum oberen Band.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 (v.u.g.)
 
Datum :  1982
6 Kommentare 6 Kommentare
Trocken wie selten - aber immer noch "(d)rollig" ;-(
1.R vom H&W-Team saniert
Früher kurz nach dem Einstieg ging am Beginn der Linksquerung ein Fr. 2. Der hält nun nichts mehr. Weiter oben geht aber ein kleinerer. Weg wird wohl nicht mehr oft gemacht und ist ziemlich krümelig. Passt schon für 6, man ist sowas aber kaum noch gewohnt.
Richtig happig für den Grad, gefühlt schwerer als die graue Wand an der Wilgartisplatte. Anyway, mit nem CamC3#0 und Cam#0.4 zum ersten Ring mit der Rechtsschleife geklettert eigentlich gut gesichert. Wie Ingo schrieb, Cam#3 zum zweiten Ring fand ich auch sehr nützlich. Konnte dann noch anderes kleines Klemmgerät verbauen. Unangenehm, v.a. wenn noch bissle Frühjahrspatina auf dem Fels ist.
1. Ring sehr dünn, wohl eher ein einzementierter Normalhaken.
Wieder ein Beispiel dafür, wie schwer eine 6er-Reibungsplatte sein kann. Im Nachstieg der reinste Genuß, im Vorstieg ganz schön spannend. Weit bis zum 1. Ring, nur einsteigen, wenn richtig trocken! 1 m vor dem Ring geht noch ein Friend in die Schuppe. Großer Friend zum 2. Ring, nach diesem wird's nach oben immer leichter. Ich würde sagen: Äußerst schwierig, obere Grenze...
Glasfelsen Neyturm SO-Seite Kleine Südwand direkt 6
  Durch die Anfangs glatte. offen Verschneidung hinauf, zuletzt rechts hinaus zum schmalen Band am Start des "Normalweges".
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  20.11.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
für 6 heftig bis zum ersten ring. man sollte wirklich gut auf reibung stehen können bzw. die richtigen schuhe anhaben oder aber auf den spotter vertrauen, der einen stützt, wenn man grad mal wieder wegrutscht. :-) danach weiter die kleine südwand genießen.
Für den Grad gut gängig, kurz am Ring schwer.
Glasfelsen Neyturm SO-Seite Große Südwand 6
  Noch von weit unten zu Riss (R) und an dessen Ende (R) nach rechts zu kurzer Fingerrissspur. Weiter nach rechts zu R unter Überhang. Linkshaltend an Rissen (R, marode, gr. Fr) und gerade in Nische (nR, Stand; s. "Kanzelweg").
2m hinauf und ca. 4m nach links (Fr #2) zu Riss. Ihm folgend zu R, kurz nach rechts und über weiteren Riss in gr.Nische (R; evtl. Stand). Rechterhand abdrängend (R) z.G.
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Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  15.6.1948
5 Kommentare 5 Kommentare
Zu den Empfehlungen könnte man ergänzen, dass es bis zum letzten Überhang - m.E. - wenn überhaupt den VI-ten Grad nur tangiert. Da kann man sich mit Sandsteinerfahrung in schweren V-ern durchaus mal reintrauen.
Hervorragender Weg und Empfehlung. Abwechslungsreiche Kletterei (auch die Gesteinsqualität) und lang. Absicherung bzw. Absicherbarkeit in erster SL mit Cams bis 4 sehr gut. In der zweiten SL sah es auch OK aus (wo die dicken Cams hin sollen?), da hatte ich aber nur die Ehre des Nachstieges. In zwei SL ganz angenehm, v.a. wenn man wie ich den zweiten Ring mitnimmt.
Genauere Betrachtung des 4.R heute: da sind durchaus Risse da, allerdings lässt sich dort wohl nur sehr schwer ein besserer Ring (in direkter Nachbarschaft) setzen. Allerdings lassen sich direkt unter, am, und über dem Ring solide mobile Sicherungen anbringen.
Den 2.R kann man auslassen da er sowieso aus der Linie liegt. Den 6.R findet man in der Vogelscheiße nicht so schnell aber man braucht ihn zum Glück nicht zwingend. Ansonsten frisst das Rissystem viele Keile. Der obere Teil wird nach der Querung zwar etwas kecksig, nach oben wird es aber immer besser. Mit etwas längeren Zwischensicherungen kann man das Ganze als 50m Seillänge klettern.
Ein herrlich klassischer Weg bei dessen 2.SL jedoch Vorsicht geboten ist wegen dem vielen "weichen Gestein". Getreu dem Motto: "Unten hui, oben ...naja!" kann man erstmal bis zum Standring alles in vollen Zügen genießen. Leichter Überhang, Platte, Riss, alles da was das Pfalzkletterherz höher schlagen lässt. Doch dann wirds plötzlich nicht mehr so lustig, wenn man weiter oben dauernd meint, dass einem der ganze Bruch gleich um die Ohren fliegt! Hier ist Vorsicht geboten. Friend 4 bis 5 sind im oberen Riss die Lebensversicherung. Der Abschlussüberhang ist dann aber zum Glück leichter als er aussieht! Eine große Felsfahrt!
Schützenwand Südverschneidung 6
  Detail
Tourenlaenge:  19m
Ringe:  5
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Emil Gessner
 
Datum :  18.7.1933
3 Kommentare 3 Kommentare
Dreidimensionale Kletterei erster Güte, leider fast etwas kurz. Gut zum Aufwärmen für die rechtsseitigen Wege.
Mit Cams bis 3 zuätzlich zu den Ringen perfekt absicherbar. Sehr lohnende und abwechslungreiche Kletterei in bestem Fels, in der man diverse Klettertechniken zur Anwendung bringen kann.
Super Spasstour, die auch noch regensicher ist!
Schützenwand Schützenwand 6
  Vom der Talseite vorgelagertem Blockwerk linkshaltend empor zu Rissspur und an ihr hinauf zu blockigem (und sandigem) Bändchen. Nach rechts zu bogenförmiger Verschneidung und durch sie (R,Hf,Cam #3) zu Felsnase und ausgesetzt gerade hinauf zu gr.Nische (Stand, R).(br>An einer Rissspur links aufwärts zu schmalem Bändchen an der SW-Kante (kl. Friends). Hier weiter nach links über sehr unsoliden Fels - Rettung verspricht nur die erste erreichbare Kiefer!.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 Dolf Jung
 
Datum :  2.4.1966
5 Kommentare 5 Kommentare
Bei Trockenheit und entsprechendem Können im Umgang mit Sandstein, ein feiner Klassiker! Schade, daß man nach dem Standring die folgenden festen Meter nicht mehr wirklich genießen kann. Ein AR wäre vor dem beginnenden Bruch ein Segen und würde die Route bestimmt noch aufwerten. Vielleicht kann HJC dem ja bei Zeiten noch Abhilfe schaffen und einen AR setzen!?! Dankbar wäre das.
Unten bis fast vor den 1.R nicht ganz ungefährliches Gelände, das man nur bei ausreichend langer Trockenheit angehen sollte. Die letzten Meter vor dem Stand sind dann nochmals spannend. Und leider kann man die folgenden festen Meter nicht mehr geniesen weil da oben m.E. der AR fehlt.
Bis zum Stand geniale Kletterei (den Bruch oben raus sollte man sich ersparen) an vielen hohlen, aber sehr griffigen Schuppen. Cam 4 tief hinter eine fette Schuppe unten geschoben und noch ein Cam 0.4 in ein Loch bis zum Ring (dazu ein paar solide Keile) eigentlich ordentlich gesichert. Vom Ring weg ein paar grandiose Züge (Schlüssellstelle) und bis zum Stand sicher mit Cam 1 (Lette) und Köpfelsanduhr (Kelvar). Sollte man sich gönnen, wenn man am Fels ist.
...Spannende anspruchsvolle Kletterei bei der nicht immer Klar ist ob der Fels um die Sicherungen herum auch hält
Richard Mühe: "Wissenswert ist m.E. jedoch auch heute noch, daß die Schützenwand bis zu meiner Begehung 1976 eine der absoluten Nimbustouren der Pfalz und nicht wiederholt war. Sie galt als eine der schwersten und gleichzeitig gefährlichsten Touren im Gebiet, selbst auch bei Leuten meiner Generation wie Thomas Nöltner, Reinhard Karl, Andreas Kubin etc., und steht damit für eine ganze Pfalzepoche, die mit Beginn der Freikletterei in Westdeutschland zu Ende ging. Das lag an dem Erstbegeher Rolf Ernst, der die damals in der Pfalz meist übliche (und akzeptierte) Technik bei Erstbegehungen - möglichst wenig Haken schlagen und dafür möglichst viele Knotenschlingen als Tritthilfe und Zwischensicherungen einsetzen, deren Anzahl und Position man dann den potentiellen Wiederholern auch bei Nachfrage gerne verschwieg - wie andere Pfalzkletterer seiner Generation auch perfekt beherrschte (und darüber hinaus wenigstens den 6ten Grad frei sicher auch). Zur besseren Einschätzung seihingewiesen, dass diese Tour(en) damals weder von Kletterern aus dem Alpenraum (die waren an Hakenrasseln gewöhnt) noch von emigrierten ehemaligen Sachsenkletterern geklettert wurden. Sehr zum Stolz der Pfälzer Kletterer übrigens!"
Falk Normalweg 6
  Westseitig an Riss zu Überhang (SU, Fr #4), direkt - orig. mittels Sst. - oder in Rechtsschleife [H. Fleckenstein, A.J. Müller; 1988] hinauf und gerade über Wand (Rock #8, Fr #2) zu abschüssigem Band. Stand (R). Nach rechts durch die Südwand bis zu nR. Abdrängend zu Rissüberhang und z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V & Sst
Erstbegeher:  Fritz Mann
 Theo Mann
 
Datum :  15.5.1921
2 Kommentare 2 Kommentare
Der erste Überhang ist wie schon gesagt wurde nicht wirklich verläßlich abzusichern, danach kann man wenn man die Augen offen hält alle paar Meter was halbwegs gescheites legen. Ansonsten brüchig, sandig und rund.
Wird selbst von eingefleischteren Pfalzspezialisten nicht mehr geklettert. Der 1. Überhang ist mit etwas Engagement zwar absicherbar (Fr. 1,5 und 3 links der großen Griffe), aber unbedingt testen möchte ich die nicht. Man sollte noch ein wenig Notstrom im Akku haben.
Ludwigshafener Turm Ost- u.Südwand Alte Südwand 6
  In S-Wandmitte unter gr.Wandausbruch entweder orig. den linken Riss oder rechterhand einen schrägen Riss [Laub, Friedrich am 20.02.1971] hinauf zu - v.a. im linken Bereich - baufälligen Überhängchen (SU, Fr #2). An gehackten Griffen über ihn (orig. mit Sst.) und kurze Platte zu Verschneidungsüberhang (R; evtl. Stand). Orig. mit Sst. zu R und dem Riss folgend (nR), am Ausstieg linkshaltend z. Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0 & Sst
Erstbegeher:  Richard Scheerer
 Heinrich Kauther
 
Datum :  7.8.1933
7 Kommentare 7 Kommentare
Der vor einem Jahr ausgetauschte und damit VERBESSERTE Stand-R am Gipfelgrat wurde vom vermeintlichen "Besitzer" des Vorgänger-Modells wieder entfernt! Wie zu befürchten war ist also das analoge Vorgehen am Bavariafels-Gipfel keine Ausnahme gewesen ;-(
Insofern also erstmal nicht wundern, wenn die Situation zum Nachsicherung der von vor etwa 30 Jahren entspricht.
der Stand-R oben am Ausstieg existiert jetzt in weit besserer Ausführung (25cm lange Variante in dann doch solidem Gestein)
Zwei Tipps zur Absicherung:
Zusätzlich zur SU lässt sich ein Rock#4 knapp links davon legen (selbst die SU kann man mit einem Rock#7 "belegen"- m.E. weit bessere Belastung so).
Im Ausstieg nach dem nR geht dort, wo die linke Rissspur endet ein guter Cam#0.4 in ein verstecktes Lettenloch.
Beeindruckende Linie, aber auch sehr anspruchsvoll für den angegebenen Grad. Der Ausdruck "baufälliger Übergang" ist eine treffende Beschreibung. Der rettende Ring kommt erst darüber. Den gehackten Griff rechts muß man erst mal finden oder links über die extrem sandigen Slooper deutlich schwerer und unangenehmer.
www.morchel.org/die-klassiker/alte-südwand/
Der baufällige Überhang kann in einer Rechtssschleife (allerdings ähnlich gefährlich) umgangen werden. Fr 1.5 von Nutzen.
Sehr schöne Tour, welche sich gut absichern lässt. Der Fels ist erstaunlich fest, lediglich im Ausstieg wird es brüchig (dort aber leicht). Das "Dach" über dem Stand geht besser als es aussieht - evlt. darin gelegte Friends nach dem klinken des Rings an der Kante wieder aushängen, sonst wird der Weiterweg schwer.
Ottoturm Großer Südriss 6
  durch den prominenten Risskamin z.AR
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Hans Laub
 
Datum :  14.5.1949
2 Kommentare 2 Kommentare
Kann da nur zustimmen, klettert sich ganz anders als erwartet! Was großes zum ersten Ring von Nutzen...
Durchaus lohnend und gar nicht der erwartete Schrubber. 1-2 große Friends reichen zur Absicherung.
Eppenbrunner- & Wilhelm-Turm NW- u. Nordseite E-Normalweg 6
  Nach dem Überhang (nR) im "W-Normalweg" Übertritt und NW-seitig kurze Wand z.G.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Jean Matheis
 Otto Matheis
 
Datum :  9.5.1923
3 Kommentare 3 Kommentare
In den KF-Werken seit 1975 wurde als S. nur III- angegeben.
Wegen der Ausstiegsmeter sicherlich einer der gefährlichen "Normal"-Aufstiege: Ca. IV-er Reibungskletterei muss man blind beherrschen - und es sollte trocken sein!
Holla! Ich seh grad das der Ring nachträglich ist! Respekt vor den Gebrüdern Matheis!
Eppenbrunner- & Wilhelm-Turm NW- u. Nordseite W-Normalweg 6
  Aus der Scharte zwischen Eppenbrunner- und Wilhelmturm von links (SU) zur Kante. An ihr über Überhang (nR) z. AR u.G.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  IV, A0
Erstbegeher:  Wilhelm Matheis
 Otto Matheis
 Jean Matheis
 
Datum :  9.5.1923
6 Kommentare 6 Kommentare
In den KF-Werken seit 1975 wurde als S. nur III angegeben.
Wegen der Ausstiegsmeter sicherlich einer der gefährlichen "Normal"-Aufstiege: Ca. IV-er Reibungskletterei muss man blind beherrschen - und es sollte trocken sein!
Also, beide SU sind noch da, hab das heute gecheckt. Die untere ist zwar sehr groß, die Öffnung zum Fädeln aber sehr eng und es ist nicht so leicht, diese zu sehen. Bekommt man eigentlich nur gescheit mit einer recht steifen, langen Kevlar gefädelt. Diese SU macht das Anklettern des Rings sehr viel angenehmer. Die obere SU ist ziemlich genau auf Kopfhöhe, wenn man aus der Spreize zwischen beiden Türmen übertritt. Die SU besteht aus zwei Stapel Blätterteig, aber es ist genug Material, würde wohl halten, wenn man am Ausstieg ausrutscht. Um die aus der Spreize zu fädeln ist auch Kevlar hilfreich.
Brauchbare Sanduhren konnte ich gestern keine mehr finden. Mit Ring, dem besagten Lettenloch und einem Friend statt Sanduhr oben aber immer noch ok. Und ja, beide Gipfel sind sehr exklusiv!
Bis zum Band geht es durch etwas weich-sandiges Material. SU bis zum Ring. Vom Ring aus einmal durchziehen (Foothook sehr hilfreich)und man kann sich bequem an den Eppenbrunner Turm lehnen. Mit Cam 0.4 + K in Lettenloch und kurz vor dem Ausstieg eine SU dann gut gesichert z.G.. Mittlerweile recht eklusiver Gipfel und man hat die Aufmerksamkeit der Wandererhorden.
Vor dem ersten Ring kann man eine SU einfangen (240er Dynemma Schlinge und Kevlar-Reepschnur (zum fädeln)). Die Schlüsselstelle wird durch den Ring bestens abgesichert und direkt danach kann man sich gemütlich am Eppenbrunner anlehnen.
Kuhfels Hauptmassiv Westwandriss 6+
  Der anfangs abdrängenden schmalen Handrissverschneidung folgend (früher KS; Fr #2.5 u #3.5 u. #3) z Stand-(A)R (bei Durchschlupf).
  Detail
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  16.4.1966
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/westwandriss/
Wenns klemmt einfacher als es aussieht von unten...am besten 2 x C4 1 und 3 an den Gurt...
Klassischer Pfalz-Sechser: anstrengend, bewegungsintensiv, gut abzusichern. Man sieht direkt vom Einstieg aus, was gefordert wird und was man am Gurt tragen sollte. Sehr schöne Rißlinie!
Wer hier nicht klemmen kann, hat verloren. Musste deswegen vor Jahren wesentlich mehr Körner verschießen um den zu bringen. Obwohl vor dem Überhang eine Handfreistelle das entspannte Legen des Klemmgerätes erlaubt, kein Dünnbrett.
Tolle, anstrengende Rissverschneidung, die sich bombig absichern lässt. 6+ kann hart sein!
Asselstein Südostseite Maurerweg 6+
  Startet in Wandmitte vom so genannten "Otto-Band" aus: Von Stand-nR rechts vom bequemen Absatz im "Normalweg" erst gerade, dann rechtshaltend zu markantem Riss (R). Direkt hinauf oder - leichter - in einer Rechtsschleife über die Waben ausweichend - und dem Riss folgend z. Gipfelfahne.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Albert Reul
 August Reinbold
 
Datum :  16.7.1933
3 Kommentare 3 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/maurerweg-asselstein/
Bei den fünf genannten Ringen handelt es sich wie schon im vorherigen Kommentar erwähnt um den Standring auf dem Band (direkt oberhalb der Kiefer, von der Seite nicht sichtbar), dem gut sichtbaren Ring über den Waben, sowie drei weiteren alten Schlaghaken (einer unterhalb des Ringes, zwei danach im weiteren Routenverlauf). Die drei Rostgurken sehen alle nicht wirklich vertrauenserweckende aus, werden allerdings auch nicht wirklich benötigt, da sich in deren Umfeld auch genügend solide mobile Sicherungen (Friends, Keile) unterbringen lassen. Mit einem Satz Friends (Camalot 0.3 - 4) auf jeden Fall gut absicherbar.
Ein echter Gewinn an Sicherheit stellen ein nachträglicher (Stand-)Ring auf dem "Ottoband" und der vernünftigerweise genau zwischen den alten Rost"gurken" gesetzte nächste Ring dar. Der (Faust-)Riß darüber kann trotzdem zur Schlüsselstelle "entarten" (3er / 3.5er Friend nicht vergessen).
Asselstein Nordwestseite Pfundstein-Schmidt-Riss 6+
  Der rechte (westliche) Risskamin: An Handriss zu Körperrissüberhang, den man - nach W schauend - überwindet (R). Dem Schulterriss - der ohne größere Schwierigkeit außen gekettert werden kann - folgend bis zu einer Leiste linkerhand (R; orig. 3m den hier ansetzende Handriss hinauf (H) und nach rechts) Dem Riss folgend (z.B. Hex #10 o. auch Fr #4, Hex #9, R) z. 3.R rechts. Durch den abdrängenden Riss zu tiefem Loch (SU) und durch immer breiter werdenden, aber engen Kamin zu breitem Band (Stand-nR;, Abseilen mit 70m-Seil gut möglich).
Man befindet sich jetzt im "Jung-Hardt-Kamin (s. "Normalweg direkt").
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Philipp Pfundstein
 Karl Schmidt
 
Datum :  3.5.1923
6 Kommentare 6 Kommentare
Klassich 6+ würde ich mal sagen, evtl. noch mit dem Zusatz "anstrengend" versehen, da anhaltend schwer und steil. Bissle Stehtechnik im Riss schadet nicht, wobei es den ein oder anderen hilfreichen Griff an den Risskanten oder sogar im Riss hat (z.B. am Überhang über dem zweiten R um rauszustehen). Fand die Füße am ersten R hochzubekommen komisch, Rest ist Arbeit. Zur Absicherung: Hat man einen Cam#5 und dann #3 sowie #4 doppelt dabei, dann recht gut (gehn auch noch paar kleinere Cams). Eher was für kalte Tage, ich habe da heute gut Schweiß gelassen, trotzdem ein Muss für Freunde klassisch schwerer Linien. Der Fritz-Mann-Kamin im Anschluß fühlte sich an wie eine Plaisirtour...
Gipfelbucheintrag von Rolf Christmann vom 10.09.1920: "Nach erfolglosem Versuch der Erstersteigung des westlichen Risses der Nordwand seilte ich heute über genannten Riss ab um mir die hauptsächlichen Schwierigkeiten desselben zu betrachten. Nach gewonnenem Einblick halte ich es nicht für redlich, dass jemand sein Leben daran wagt, diesen Riss zu bezwingen."
Zur Bewertung: Wer sich mal in Sachsen an einem 7c-Riss versucht hat wird auch hier "locker 6+" sagen.
Zur Linie:Am 2.R im Hauptriss bleiben(schöner als das Original).
Zur Technik: Mischtechnik (Griffe & Klemmer). Habe allerdings in den 90ern mal einen der Überhangschwerkletterhelden gesehen, wie er wimmernd jede Unebenheit entlang des Risses mit Mg vollschmierte.
Zur Absicherung: Mit den heutigen Produkten eines weltumspannenden Bergsportkommerzes eigentlich null Problemo!
Zur Einstellung: Auch hier kann ein Verzicht auf die heutigen Fortbewegungskrücken mehr Sportsgeist bedeuten!
So lange man immer mit einem Bein im Riss bleibt ist die Route eigentlich recht gängig (vorausgesetzt man mag solche Kletterei). Auch die Absicherung ist durchaus sehr gut - sofern man größere Klemmgeräte dabei hat (Camalots 3 - 5 sind besonders hilfreich). Da ist der Originaleinstieg zur Ostwand (also von Süden) durchaus anstrengender...
Ohne die Leistung der Erstbegeher schmälern zu wollen, erfolgte die Erstbegehung angeblich am langen Seil, d.h. mit einer "Hintersicherung von oben".
Ein Meisterwerk der Erstbegeher! Selbst mit dem heutzutage gängigen Sicherungsgeräten ein ziemliches Brett. Wer mit Rissen aller Art nicht klar kommt hat da schlechte Karten,es gibt zwar öfter die Möglichkeit auf die Wand auszuweichen, aber der Riss ist immer wieder angesagt.
Wir haben es in gerader Linie geklettert und ich finde daß das mit 6+ nicht all zuviel zu tun hat. Heute wäre das ne 7 oder so ;-))
Asselstein Nordwestseite Rolfkamin 6+
  Der linke (östliche) Risskamin: An Hand-Faust-Riss (Hex #8) zu auffällige Verschneidung und durch sie (Rock #9, R) unter Doppelklemmblock (Hf; S zwischen beiden Blöcken oder Fr #4 mit langer Schlinge) und am einfachsten über den linken Block auf diese windige Konstruktion (nR, evtl. Stand). Dem Kamin folgend zu R, von dem am besten noch 2m außen emporsteigt und dann wahlweise im Rissinnern oder außen (luftig und unbeengt) den Überhang überwindet (n(A)R).
Entweder - urspr. und originell - über das Schulterrissdach (orig. wahrsch. Sst.) oder - nahezu immer - durch das Felsfenster und südseitig leicht empor z. Gipfelplateau (Stand-R)
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rudolf Christmann
 Philipp Pfundstein
 
Datum :  30.8.1920
9 Kommentare 9 Kommentare
Ursprünglich, laut Erstbegehungseintrag, zwei Haken bis zum Klemmblock (heutiger Zustand dort 1 R). Ergo müsste es lauten: 4 R, 3 nachträglich, 1 Hf.
Bei der technischen Schwierigkeit Ausstiegsüberhang wohl mit SSt (sonst hätten die Erstbegeher diesen sicher nicht als einfach bezeichnet).
Lt. GB-Eintrag der Erstbegeher wird der erste Überhang außen genommen, der zweite im Fels geklettert und der letzte (die eigentlich Crux) sei leicht - SSt.?
"Nordwand, 30. Aug. 20. Heute am 30. Aug. 1920 wurde bei eintretender Dunkelheit von Unterzeichneten die Nordwand des Asselsteins bezwungen. Wir schreiben bei völliger Dunkelheit, 9 Uhr Abends.
...Wegbeschreibung: Man steigt an der Nordwand über die Bank an schwach ausgeprägtem Riß in griffiger Kletterei hoch und gelangt unter Anwendung von Klemmgriffen an Stand auf einem breiten Podeste. Nun fasst man mit beiden Händen die scharfkantige Verschneidung, geht mit beiden Füssen an die glatte Wand und arbeitet sich so empor, bis man den Haken rechts fassen kann. Nun drückt man sich durch, setzt den rechten Fuß auf den Haken und geht gleich in die Wand nach links unter Benutzung des zweiten Hakens. Jetzt wird die rechte Hand zwischen Block und Fels verklammert, mit der Linken hoch angegriffen und an einem eingeklemmten Felsstück unter Druck durchgezogen. Die nächsten 10 Meter sind leichte Stemmarbeit im Kamin. Der Überhang aber wird genommen unter Drehung des Körpers gegen den Ebersberg, mit guten Handgriffen durch das Innere des Felsens im engen Kamin über einen zweiten leichten Überhang gelangt man zum Gipfel. Rudolf Christmann, Vereinigung der Pfälzer Kletterer, Sektion Landau; Philipp Pfundstein, Annweiler"
Die (selten gemachte) Überwindung des letzten Überhangs führt zu der hohen Bewertung - umgeht man den ist die Route wohl die "fünft-einfachste" Möglichkeit den Gipfel zu erreichen (m.E. max. 6-)
Der o.T. der original gekletterten "Westwand" ist (freigeklettert) schwerer.
Arbeitstreffen Sommer 2017: von Oli wurde der 1.R ausgetauscht
C4 0.3 im direkten Ausstieg beruhigt die Nerven (oder C4 5 ganz tief)...
Man sollte auch bei Christbaumstellaktionen nicht auf die Idee kommen über den Doppelklemmblock technisch zu klettern. Frei geklettert (links rum) westentlich weniger antrengend. Auch den Überhnag nach dem Kamin technisch zu meistern ist nix (die Freikletterariante ist wesentlich entspannter).
Ok, etwas kräfitiger gebaute Kletterer sollten nach dem 3ten Ring wohl eher den Weg außen über die Überhänge wählen, anstatt sich durch das Rissinnere zu queteschen. Hatte heute starke Befürchtungen, das der Nachsteiger bergmännisch aus dem Loch abgebaut werden muß (kam dann glücklicherweise irgendwann und irgendwie doch durch).
Herrliche Linie, die sich mit Friends (bis 4 wenn man südseitig aussteigt) perfekt absichern läßt. Bei Schnee nach dem dritten Ring oben besser durch das Loch quetschen und möglicht viel Material vorher verbauen.
Unter dem Abschlussüberhang gibts nun einen nR(nAR), andem man während der Falkenbrut abseilen kann.
Trifels Ost- u. Südseite Gesucht und gefunden 6+
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  0+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2 u.v.m
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 Richard Mühe
 
Datum :  1977
8 Kommentare 8 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/gesucht-und-gefunden/
...Leute,macht Euch nichts vor!Die Schlüsselstelle unten,ein heikler Aufrichter ist ungesichert!Alle Eure C-XYZ-Cams halten hier vielleicht den Rucksack,aber keinen Sturz,also ich kann Euch hier nur Euer Kletterkönnen als Sicherheit anbieten!
Die ringfreie Perle am Trifels. Cam C3-1 und 0.3 bis 1 an den Gurt. Unten lauert die Schlüselstelle (Cam C3-1 liegt sehr gut), da einfach mal beherzt aufstehen. Dann schönes Plattengeschleiche.
zu Edis "2er Tricam in Loch": Da wird man vergeblich suchen und drücken, der 2er ist einfach zu groß. Allerdings passt der 1,5er Tricam ziemlich genau in das Loch und dürfte dort dann auch halten (Achtung: dafür ist dieser dann - besonders mit dickeren Fingern - recht schwer wieder zu entfernen), alternativ passt auch der 1er, dieser liegt aber nicht ganz so gut
Auf jedenfall ein Toptour!
Also man kann vor der Schlüsselstelle so einiges unterbringen. (Fussel)Schlinge um den Zacken, 5er Rock in Lettenloch, 2er Tricam in Loch, kleiner Cam in Lettenloch, 1er Tricam in Loch. Sicherlich alles nicht so doll, aber insgesamt könnte es halten. Die beste Sicherung ist der kleine Cam im Lettenloch - der hält. Den hab ich aber nicht gelegt, wusste ja net was ich oben noch brauche. - Jetzt bin ich schlauer! Den Cam unten kann man getrost legen, auf dem weiterweg hab ich nur noch Cam1, Friend00 (alternativ geht wohl auch eine mittlere Hex/Keil oder andere Microfriend) und Fr1 (da geht sicherlich auch ein Keil) gelegt. Hab also die ganze Armada kleiner Friends umsonst am Gürtel gehabt. Das nächste mal kommen weniger Friends, dafür aber die größeren Keile mit an den Gurt.
...Du meinst wohl Schlüsselstelle unter der ersten guten Sicherung...
Tolle eisenfrei Tour mit der Schlüsselstelle etwas über der letzten Sicherung.
Hundsfels Südost- u. Südseite Neue Südwand 6+
  Von links zu kurzer Verschneidung und von deren Ende (gr. Hex) nach rechts zu R. Gerade an Riss (2R) zu schmalem Band (R), 4m nach links zu abdrängenden Wabenriss und diesen z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  20.8.1949
6 Kommentare 6 Kommentare
Hieß "direkte Südwand" laut Eintrag im Gipfelbuch vom 20. Aug. 1949.
Danke Edi, jetzt hat man da auch wieder ein besseres "Gefühl" und kann sich den Stand in der Höhle weiter rechts (von der der Alten Südwand) sparen. Der "alte Standring" war wirklich nicht mehr das "Wahre"!
Standring saniert.
Am besten für die 2.SL eine Bürste mitnehmen und die leicht zu entfernenden Flechten an den wichtigen Stellen entfernen. Die 2.SL lässt sich übrigens mit Friends der Größen 1 bis 2 sehr gut absichern! In der 1.SL geht übrigens noch Fr 0 in ein Lettenloch kurz vorm Ausstieg aufs Band zum Standring! Kann durchaus hilfreich sein!
Die meisten lenken am letzten R um, dabei ist der obere Teil noch richtig gut. Will man ohne Stand durchklettern sollte man den letzten Ring gut verlängern.
Super Tour! Unten eine selbstabzusichernde Verschneidung, danach bestens gesicherte Wandkletterei an Waben.
Buchholzfels Ostgipfel - Nordseite Nordwandkamin 6+
  Der OG wird nordseitig von einem eindrucksvollen Riss zunehmender Breite durchzogen. Diesen hinauf z.OG.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Günter Christoph
 Berthold Tischbein
 
Datum :  18.8.1951
8 Kommentare 8 Kommentare
Beherrscht man einigermaßen die geforderte Technik, so bekommt man den Weg für den ausgerufenen Grad eigentlich geschenkt (da wird in anderen Sandsteingebieten bei gleicher Riss-Schwierigkeit deutlich mehr gefordert) - anstrengend ist's aber trotzdem. Damit es nicht noch anstrengender wird als notwendig, sollte man sich nicht behängen wie ein Christbaum, sondern neben dem dicken Klopper für den Einstieg nur noch kleine Cams (<= 0.75), ne Schlinge, sowie ein paar Exxen mitnehmen.
Der "tote" Baum war gar nicht hin, sondern steht derzeit im vollen Grün. Der geforderte Nachholring ist damit wohl hinfällig.
Mit dem 6 Cam bis zum Ring moralisch nicht mehr fordernd. Die obere Hälfte läßt sich gut innen Klettern (halt etwas beengt, aber sicher "heimlich innerlich sich hochwinden (unbewertbar)" ist Unsinn; da bin ich chon durch engere Schlotten gekrochen). Man kann auch noch den ein oder anderen Friend in kleine Lettenlöcher packen und zwingt damit dem Nachteiger auch die Linie durch den Kamin auf :-) Eine der besten Riss/Kaminlinien der Pfalz!
Als Nachsteiger hat man dann im oberen Teil dann seinen Spaß, wenn man den 6er Camalot als Sperrgut am Gurt hat, der zuvor aufgesammelt wurde. Genialer Schinder. Machen!
Der Ring macht keinen guten Eindruck mehr...
Bis zum ersten Ring lässt sich der 1A Schulterriss mit einem Cam#6 prima absichern (mitschieben). Obenraus dann Cams kleiner #2 und eventuell Köpfelschlingen. Eine Sanduhr konnte ich nicht endecken. Auf dem Weg zum Schulterriss nicht auf dem Moos ausrutschen! Ingesamt ein super Schulterriss, welcher den ganzen Körper fordert. Und 30 Meter Schulter/Körperschrubber gibts nicht allzuviele in der Pfalz. Mir gefällts!
Dem Ausstieg könnte man einen Nachholring spendieren. Derzeit kann man an einem altem, aber festem Baumstumpf nachholen.
Die Schlüsselstelle, einen Schulterriß, kann man außen überklettern oder (wie der Erstbegeher) sich "heimlich innerlich hochwinden" (schwer bewertbar)
Schmalbühler Felsen Obere Südwand 6+
  Weit rechts (oben) in der SO-Wand vom linken Ende eines Bandes (hierher auch direkt möglich) einer Rissspur (nR, Rock #6) folgend auf Bändchen. An zuerst abdrängendem Riss (R) z. nAR u. G.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  24.3.1962
7 Kommentare 7 Kommentare
Nachträglicher Standring am linken Ende des Bandes entfernt. Eigenbau Bühler links des perfekt mobil abzusichernden Risses entfernt. R neu gesetzt: Vom Band aus leicht überstreckt einzuhängen; sichert den kniffligen Einstieg in diese tolle, wieder dornenfreie Tour
Sehr gutmütig für den Grad, die Klemmer klemmen doch fast von selbst. HJCs Anregung finde ich gut.
Das wesentliche hat Doc schon gesagt. Auch von mir nochmal die Bemerkung: Wenn man ordentlich klemmen kann bekommt mans für den Grad, sonst wohl eher nicht. Der Riss ist aktuell wieder dornenfrei - also nix wie hin!
Finde die nR-"Ansammlung" am Beginn nicht toll. Einer (ganz links gesetzt - Sicherungspersonal unten im Hang) reicht dort m.E. vollkommen.
Der Eigenbau-Bühler käme damit raus (100%ige Keilstelle gleich daneben).
Ja, zum vom Standring weg zum ersten Ring wirklich kniffelig. Mit einem C3-0 läßt sich das zwar gut sichern, man bastelt sich aber den eh schon mauen Griff noch mehr zu. Auch besser das Sicherungspersonal nicht auf das Band zu stellen, sondern unten in den Wald und den Standring als erste zS nehmen. Wenn man vor dem ersten Ring abgeht und nicht auf das Band fällt, würde man wenigsten nicht direkt in den Stand krachen. Zum zweiten Ring steil, aber Henkel, über diesen sollte man dann mal kurz das Klemmhandwerk etwas beherrschen, sonst wird es sicher bitter für den Grad. Top Fels, schöner Riss und mit gängigem Keil/Klemmgerätmaterial außer unten gut abzusichern.
Achtung am Einstieg vom Stand weg zum 1.R etwas kniffelige Stelle die nur schwer absusichern ist. Mit Microfriends (Alien)und knapp unterhalb des R mit Keil lässt sich die Stelle jedoch entschäfen. Ansonsten Riss 1.Klasse mit schönen Klemmstellen am 2.R
Guter Riss, vernünftig abzusichern.
Schmalbühler Felsen Schöne Wand 6+
  Über die linke Talwandseite zum talseitigen Absatz.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Hans Laub
 
Datum :  5.9.1970
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Nordwand Nordverschneidung 6+
  In N-Wandmitte von links her zu auffallende Verschneidung (Rock #7). Ihr folgend (2R) und an Hand-Faustriss-Überhang (R) zum nR im "Dörr-Bauer-Weg".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 
Datum :  3.5.1955
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/nordverschneidung/
Wird von unten nach oben immer schwerer. Der Weg zum 1.R ist schon nicht ganz ohne, zumal die Sicherung gerade im unteren Teil nicht so pralle ist. Der Weiterweg ist dann erst mal leichter als es von unten aussieht, dafür ziehts über dem 2.R etwas an. Unter dem Überhang nochmal sammeln und dann kräftig darüber. Am 4.R nachholen bietet sich an, genauso wie der Ausstieg über den sich fortsetzenden Riss (dann deutlich leichter). Wie schon erwähnt: insgesamt recht fordernd - die Beherrschung verschiedener Rissbreiten hilft. Stand 06/2014 ist der Weg unbewohnt.
...Schlüsselstelle am 3.R rechts umgehen?Wer so klettert,hat den Weg einfach nicht gebracht!
"Referenz-VI+"! Allerdings lässt die Schlüsselstelle (3.R) auch rechts umgehen - der Überhang ist dann etwas angenehmer...
...Spannende 6+ Friens und Keile sind Obligat und man sollte diverse Klemm und Spreiztechniken beherrschen.
Wilgartisplatte Graue Wand 6+
  Die initiale Route hier, die gleichwohl wegen der "klassischer Linienführung" so eher seltener wiederholt wird:
Links von "Direkte Graue..." gerade zu breiten Einriss (Fr #4) und auf das schmale Band. Querung nach rechts und bei R gerade hinauf zum 2.R, dann linkshaltend zu kurzem Risseinschnitt (R). Über diesen auf abschüssiges Band und nach links an einer Nische (Fr #3.5) vorbei (Wandbuch) in die obere SW-Wand (ein "tief sitzender" nR aus anderen Routen kann mit benutzt werden) und gerade zum Absatz auf der Westseite (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Rudolf Ruppert
 
Datum :  28.6.1965
2 Kommentare 2 Kommentare
Leider ist die Prophezeiung von Dr. Kai inzwischen traurige Realität geworden. Wir waren gestern nach ca. 5 Jahren Abstinenz mal wieder da ... es erwartete uns ein Bild des Schreckens. Es ist alles grün. Und oben, wo es früher noch ganz gut war, ist es dreckig. Wildsäue sind offenbar bis zu den Ausstiegen vorgedrungen und haben alles umgegraben. Haben uns den Wulstweg hochgezittert und sind wieder gegangen. Linke Westwand: 1. Ring im Moos verschwunden. Westwand: Moos und Dornen. Modern Chalking: Ginge vielleicht noch (müsste man vorher mal mit dem Besen drüber). Vampir: Okay, war noch nie besonders sauber. Wulstweg: wohl die einzige, halbwegs normal bekletterbare Route. Kombination, Graue Wand, Wer hätte das gedacht, Nasenstüber und Frühlingserwachen: Unterer Teil vollkommen vermoost und feucht; direkter Einstieg kaum noch erkennbar. Und der Rest weiter rechts: War ja leider schon immer verwachsen. Ist wirklich traurig - in meinen ersten Jahren so Ende der Achtziger war hier immer Betrieb.
Der Originaleinstieg ist nicht leicht für den Grad und wird deswegen wohl auch selten geklettert. Auch wächst er - wie übrigens viele andere Touren an der Wilgartisplatte auch - so langsam zu. Besser hier den direkten Einstieg wählen. Mit ein paar Bäumen weniger, einigen Sanierungen und geputzten Platten wäre dieser Fels wirklich ein lohnendes Kletterziel. So wird er eben weiter zuwachsen...Schade!
Göckelsbergmassiv Maiballweg 6+
  Rechts oberhalb der SO-Ecke über Waben (nR) zu markantem Fingerriss. An ihm (R) ganz empor und nach links z. Bändchen beim Wandbuch (R; evtl. Stand). Gerade (nR) zu Bäumchen und linkshaltend z. nAR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  7.5.1966
2 Kommentare 2 Kommentare
Wirklich schöner Weg. Schade, daß hier so selten geklettert wird. Würde den tollen Touren sicherlich gut tun, wenn da etwas mehr betrieb wäre. Crux ganz klar nach dem ersten Ring in den Riss zu kommen. Bis dahin sollte der Vorsteiger konzentriert klettern. Danach dann leichter, aber die Sicherungen zu legen bzw. zu entfernen ist trotzdem recht anstrengend. 2 Sterne, wie im Richter angegeben, hat die Tour definitiv verdient. Unbedingt machen!
Konzentriert zum 1.R (zum Legen hab ich nix gesehen), dann beherzt mobil gesichert (mir lag von links piazen aufs Bändchen) zum 2.R, um dann genussvoll weiterzusteigen … egal wohin. Recht anspruchsvoll und doch schön.
Backelstein Vorgipfel Herbstroute direkt 6+
  In der Talseite fällt an der S-Kante eine Schulterrissschuppe ins Auge. An ihr - piazend wohl noch am gängigsten - und den folgenden Rissen leicht linkshaltend empor (Rock #9, 2R, mittl.Fr), bis man an einem Querriss (links davon auch Stand-nR) nach links (R) in die gr.Verschneidung gelangen kann.
In ihr (R,H,R) zu Loch (R, evtl. Stand).
[17.06.1961] Kaminartig hinauf zu Piazverschneidung (2R) und letztlich an breitem Riss (Fr #3.5) z.G.
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Tourenlaenge:  42m
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Karl Gottmann
 Emil Schwebe
 bzw:
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  5.9.1950
6 Kommentare 6 Kommentare
Hat jemand davon ein Foto gemacht?
Hab mich den kräftigen Einstiegspiaz ungesichert nie getraut. Endlich hab ich die Lösung gefunden. Auf der Schuppe "reitend" braucht man keine Kraft und kann aus der Position auch Friends legen! Mit rechtem Fuß vorn antreten und den linken Unterschenkel hinter die Schuppe legen, durch Hacke-Spitze klemmt das Bein automatisch.
Laut aktuellem DAV-Panorama gabs hier anscheinend einen Seilriss (Schilderung gemäß Panorama-Artikel): Im Einstieg Friend tief gelegt, aber nicht im Riss geblieben sondern gepiazt, abgeschmiert, Seil läuft über die Kante und reißt dabei an einem Kiesel! Grounder, aber noch nah am Boden und keine ernsthaften Verletzungen. 10 mm Einfachseil, zum zweiten Mal im Einsatz.
Kann man auch besser als gedacht nur mit Knoten klettern - lediglich die ersten Meter und die Querung lassen die Hoffnung auf sichere Schlingen unerfüllt.
Genügend dickes Material (4x11er ,18er nebst paar kleineren) lassen den klassischen Bergkameraden bei genügend verlängerten Sicherungspunkte in einem Zuge bis zum Gipfel in Freude schwelgen .
Der geschlagene Haken an der Verschneidung ist ein potentieller Karabinerbrecher. Schlinge einhängen oder besser gleich nen soliden Keil direkt links daneben in den Riß legen.
Der Piaz am Einstieg war mir zu heftig. Kann man genausogut (aber weniger elegant) auch auf Riss klettern.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel) Pfeilerwand 6+
  Links vom "Schulterriss" an Rissspuren zu anfangs abdrängendem Riss (gr. Hex, Fr #1.5, R), kurz nach rechts und weiter (R) hinauf bis zu seinem Ende (R). Über einliegende Wand auf Band (R, evtl. Stand). In Linksbogen (R) in eine bewachsene Wandzone mit Bändern. Gerade (H) zu einer Rissschuppe (R) und linkshaltend (R) über die Reibung zu nAR bzw. z.G.
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Tourenlaenge:  35m
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  4S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  15.9.1962
1 Kommentare 1 Kommentare
Die 1.SL ein "must do" für jeden, der sich im Riss wohlfühlt. Vor dem 1.R liegen mehrere gute Keile und für direkt davor ist ein Hex #7 von Vorteil.
Burghaldefels Westseite (Nord- & Vorgipfel) Hauensteiner Weg 6+
  Der zentrale Teil der W-Wand rechts des "Alten Vorturmweges" wird im unteren Teil von einer diagonal rechts aufwärts ziehenden Rissreihe durchzogen, die bei einer kurzen Verschneidung unterhalb eines gr. bogenförmigen (und brüchig-verblockten) Ausbruches beginnt. Etwa 8m rechts der Verschneidung über grüne Platte gerade (und eher schlecht gesichert - Fr #2.5) zu einer Einbuchtung (R) und zu der diagonalen Rissreihe [= "Idealeinstieg" (Eckhard Seibel 1982); original hierher ganz von rechts über sehr bewachsene Bänder, 1R]. Gerade an Handriss (2R) bis zu dessen Ende (rechts R). Leicht linkshaltend zu R, gerade darüber und rechtshaltend (nR) bei gr.Kiefer aussteigen z. nAR am Ringband unterhalb des Nordgipfels.
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.5.1964
5 Kommentare 5 Kommentare
nAR oben a.d. Band versenkt - endlich kann die "Stand"-Kiefer in aller Ruhe verdorren und ggfalls runterfallen
Dirki hat's schon 2008 erkannt: Eine wahre PFÄLZER PERLE, der ich mindestens noch ein Sternchen mehr im Richter gönnen würde. Seit Winter 15/16 liegt der Weg in der Sonne, jupidu. Griffige Risse, die gut (zusätzlich zu den ausreichenden Ringen) mobil abzusichern sind. Die schwierigste Stelle ist m.E. der Zug übern 1.R (des Idealanstieges).
...Großer Hasselwanderweg, heute üblicherweise mit dem "Idealeinstieg" gemacht, klar! Dieser hat allerdings seit min. 20 Jahren 2R.! Einen unten auf der grünen Platte, den 2. in der Einbuchtung! Vielleicht könnte man endlich die Weg beschreibung hier mal präzisieren. Auch dahingehend, dass "Eisen in Fleisch" und "Lohn der Angst" heute ebenfalls üblich(bei Trockenheit)über den unteren Teil des "Idealeinstiegs" erreicht werden! Alles andere ist gesuchter,bzw. eingezeichneter(Topo) Kokolores! Naja gut, wer`s braucht...
Noch ein Begehungstip: 2 bis 3 Bandschlingen mitnehmen (>60cm) um die Ringe zu verlängern.
35 Meter Kletterei vom feinsten!
Laubendöllwand Chickencrack 6+
  Links v. "Trockenzeit" über 3R zu breitem Riss. Auf Band wechsel nach links (R) in Parallelriss und gerade (R) zu nAR.
Fr #2 bis #4 nützlich
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 und Gef.
 
Datum :  1984
6 Kommentare 6 Kommentare
Hm, keine Ahnung was das mit 5er Gelände zu tun haben soll, aber naja, daß empfindet wohl jeder etwas anders. Sehr schöne Tour, wo es gute Fusstechnik braucht, da man auf einigen Winzkieseln unterwegs ist... Nach dem fetten Kiesel links, den man schön antreten kann, fand ich es im Nachstieg dann am schwersten... Im Vorstieg muss man da schon sehr konzentriert und sicher auf den Füßen sein. Klasse Tour!
Schöne Route und gute Kletterei. Eine kurze schwere Stelle über den zweiten R, ansonsten 5er Gelände. Zu den R hatte ich auch noch paar Cams (bis 3) verbaut, dadurch sehr gut gesicherte Plaisirkletterei. Ist halt, wie überall am Fels, etwas rollig.
schöne Kletterei. Ich habe Cam 4, 3 und Cam 1 genutzt.
Im Vergleich zur Trockenzeit nebenan, eher soft für VI+. Absicherung durch die vielen Ringe sehr gut. Richtig gute Kletterei!
Nach dem 4.R passt der Fr. 4 ganz gut in den Riss. Im zweiten Riss geht Fr. 2,5. Evtl. nach dem letzten R noch was legen bis zum AR, aber eigentlich nicht nötig, da leichtes Gelände. Super Tour mit nun richtig guter Absicherung unten. Ein bißchen Südfrankreich verträgt sogar die "laubige" Döllwand, die sonst noch komplett zumoost.
...Saniert mit 3 nR und neuem eigenen AR. Große Friends oder Hex zur zusätzlichen Absicherung angenehm.
Hülsenfelsen Rechte Ost- u. Südseite BT-Südostwand 6+
  Startet vom linken Ende des Bandes unterm Verbindungsgrat (Stand-R):Gerade zu R und (Hf) nach links zu kurzem rechtsgeneigter Verschneidung. Diese (R) an Pfeilerchen rechts vorbei, kleinen Überhang (Ks) und Wand (R), oben rechtshaltend zu Band und Nische (evtl. Stand, nR). Linkshaltend durch die Wand (3R, 2 Hf) z.G.
Rock #4 nützlich
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 Josef Hasselwander
 
Datum :  15.11.1959
4 Kommentare 4 Kommentare
Hornissen im Ausstieg. Wir sind ca. einen Meter am Nest vorbei, die Tierchen haben sich nicht um uns gekümmert. Schöne Tour!
Ich kam irgendwie nicht auf 9 Ringe...unten 2R, dann wie EDI sagt Keil, nächster Ring...Standring...dann 3 Ringe im Wand linkshaltend...Sandsteinstruktur im Ausstieg abgebunden...aber klasse Linie, unten durch SANSI-Aktion trocken aber trotzdem nicht so einfach...6+ halt...
Wie Edi schon schrieb am Besten in einer SL. Bis über den 2ten Ring leider wohl aufgrund des Baumschattens dauerkeimig und dadurch wackeliges Herumeiern (evtl. Cam 3 zum 2ten Ring). Danach mit den Ringen sehr gut abgesichert und sehr lohnende Kletterei.
Kann man gut in einer Sl klettern, wenn man den Standring gut verlängert. Zum 3. Ring passt ein Rk4.
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Kanzelweg 6+
  Von Stand-nR aus dicht neben und an der scharfen O-Kante (H) unter Überhang (R) und nach links zu Absatz (Stand; R). Über Rampe zur NO-Kante. Erst überhängend (R), dann linkshaltend z. O-Grat (Stand-R).
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A0
Erstbegeher:  Fred Frey
 Rudi Scheiber
 Emil Gessner
 Erwin Gessner
 
Datum :  4.5.1933
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Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Sperberweg 6+
  Startet rechts von einem teils bemoosten Band (dorthin je nach Nässe unangenehm - aber immerhin rudimentär absicherbar).
Über kurze Reibung zu Rissspur die man nach links verlässt (R) und an Riss empor (mittl. Fr) zu weiterm kurzen Riss rechts. Diesem folgend (Fr #3) zu überdachtem Band (R, evtl. Stand).
An der hier ansetzenden Rissspur (R) empor zu R und darüber rechtshaltend zum Absatz im "Kanzelweg" (AR).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  6.5.1961
1 Kommentare 1 Kommentare
Laut 78 KleFü waren es drei Haken in der Rißspur. Im heutigen Zustand also für den Teil: 1 Hf
Rödelstein Mittlere Südseite Oliverweg 6+
  Mit "Dezemberweg" beginnen und am 1.R rechtshaltend (R, Hf) zu kurzer senkrechter Wand (R) und gerade in die Platten des Wandausbruchs. An Rissspuren (kl. Rocks) zu ausgeprägten Waben, durch offene Verschneidung zu R und nach rechts zu einer luftigen Kanzel (R, Stand).
Rechtshaltend und gerade zu tiefem Risseinschnitt (R) und gerade zum O-Grat (nAR). Über die letzten Metern des "Normalweges" z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Albert Friedrich
 Fred Frey
 
Datum :  14.7.1962
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Schulerturm West- u. Nordseite Talwand 6+
  Von der NW-Kante schmales Band nach rechts (oder direkt) zu R und rechtshaltend über Wand (3R) und Reibung (mittl. Fr) zu Verschneidung (R, evtl. Stand). Ihr folgend (R) unter abdrängende Wand und links (R) zu gr. Absatz an der NW-Kante. Stand-nR (30m talwärts).
Opt. weiter auf Rittergängen z. AR o. "Normalweg".
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Hans Laub
 Herbert Buchmann
 Wilhelm Mildenberger
 
Datum :  28.3.1948
5 Kommentare 5 Kommentare
Wie schon vor drei Jahren geschrieben: den dritten Ring zu klippen ist schwerer als die Kletterei (zumindest für normal gewachsene). Würde dieser 20cm tiefer sitzen, so könnte man ihn relativ entspannt einhängen.
Der Standring macht mit seiner etwas komischen Schweißnaht nicht den besten Eindruck - könnte man bei Gelegenheit durchaus überlegen zu sanieren (kann ich auch gerne übernehmen).
Aktuell (wie wohl alles) absolut trocken. Haupt-Schwierigkeit meiner Meinung nach das klippen des dritten Ringes. Wer davor lang genug eine Hand frei bekommt kann sich das anklettern durch einen 4er Rock etwas entschärfen. Oben in der Verschneidung steckt der erste Ring etwas hoch - mit knapp 1,80m muss man sich erst noch ordentlich hoch stellen um dann in Hüfthöhe klippen zu können - man kann davor aber beliebig viele gute Cams legen. Darüber und über den nächsten Ring dann nochmal anspruchsvoll. Gut stehen, dann lösts sich fast von selbst.
irrtümlich auch schon mal als "Werner-Mildenberger-Gedächtnisweg" bezeichnet
Trotz langer trockenperiode immer leicht feucht unten von 2R zum 4R...wenn man verlängert geht es gut in einer Seillänge, genügend Fr und Kl einpacken...
Pferchfeldturm Südostseite Kleiner Südriss 6+
  Den rechten der beiden Südwand-Risse empor, wobei der 1.R von rechts her angeklettert wird.
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Tourenlaenge:  25m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.7.1955
10 Kommentare 10 Kommentare
der 3.R wurde jetzt erneuert (Alteisen kommt noch raus)
Es hat sich gezeigt, dass man - also oft "sie" - die Rissstelle auch ohne Handklemmer mit "leichter" 7er-Kletterei überwinden kann: Links der mittleren Klemmstellen gibt's ein halbwegs solides Fingerwaben-Ensemble, mit dem man einen guten Zangengriff a.d. rechten Risskante erreicht - und drüber ist man ähhh sie ;-
Bei der Hitze gestern war ich ganz froh, im Einstieg einen 0.5er-TCU hinter der Schuppe unterzubringen. Ob der aber viel halten würde...
Auf dem Weg zum 2.R lässt sich ein größerer Hex optimal platzieren, der Handriss drunter ist optimal für mittl. Fr geeignet.
Eine Überprüfung, ob man nicht den 1.R versetzen könne (letzte SanSi), ergab:
1m rechts und 1m runter wäre er vom Doppel-Wabenloch aus einhängbar und würde so die ersten Züge absichern. Derart nützt er dann aber für den Weiterweg zum Handriss nichts mehr, wobei dort links im Riss noch unterhalb der akt. R-Position ein sehr guter mittl. Rock gelegt werden könnte.
Letztlich bin ich der Ansicht, dass es ohne einen nR wenig Sinn macht > Neue Abstimmung darüber "irgendwann"...
...24.9.2000: Beim Versuch,nach dem 1.R einen gelegten Keil höher zu schieben, stürzt ein Kletterer mit diesem in den R. Kurz über Erde Anschlag an Fels und Verletzung des Sprunggelenks.
eigentlich braucht man weder den 2. noch den 3. Ring, da sich an beiden Stellen aus sehr bequemer Position (sitzend!) top Friends legen können (hätte den 3. Ring doch direkt übersehen wenn mich das Bodenpersonal nicht darauf aufmerksam gemacht hätte...)
Da der Handriss der Schlüsselstelle sehr schmal ist haben Leute mit kleinen Händen dort klar einen Vorteil. Mit großen Händen ist das klemmen auf Hand dort (zumindest anfangs) sehr schwer bzw. unmöglich.
Der dritte R sollte erneuert werden (und vielleicht besser links vom Riß sitzen).
"Luftig" zum 1.R, danach kommt die Schlüsselstelle (Handriß) und ein steiles, relativ leichtes Abschlußstück.
9.9.2007 kletterer stürzt im kleinen Südriss vor erstem Ring in Friend. Friend hält, aber der Kletterer schlägt gegen den Fels und bricht sich das Schlüsselbein und muss abtransportiert werden.
Nonnenfels Süd- u. Westseite Lutzverschneidung 6+
  oberer Teil: 28.10.1961
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  4 S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lutz Helbig
 Hans Eberhard
 
Datum :  11.5.1961
3 Kommentare 3 Kommentare
mittlere Friends zum ersten Ring...aber aufpassen, Riss geht nach hinten auf...gute Chancen auf Titel "Referenz 6+ im Gebiet"
Etwas maroder Felszustand am Ausstieg (wo auch bereits eine größere Lippe weggebrochen ist). Bei feuchtelnden Bedingungen wie heute auf jeden Fall unangenehm(st) - selbst wenn man nach dem letzten R noch nen mittleren Rock legt.
1990: Tödlicher Absturz. Angeblich hat ein Friend versagt.
Klosterfels Süd- u. Westseite Klosterwand 6+
  Die teils "erschreckend" glatte S-Wand ist einer der Klassiker schlechthin.
Heutzutage wird öfter der Direkteinstieg benutzt:
Von einem felsigen Absatz durch schmale Verscheidung hinauf zu R und rechts davon (oder auch direkter) zur abschüssigen Bandzone [Laub, Frey; 6.8.1951].
Entweder linkerhand zum orig. 1.Stand (2.R) - hierher gelangt man orig. indem man weiter links startet und über teils begrünte Platten mit Schuppen einen R erreicht, von dem aus man nach rechts um eine Kante herum quert - oder gleich rechts hinüber (kl. Fr) zu R a.d. SO-Kante. 3m die Kante hinauf (R) und nach links hinüber zu offensichtlichem R in glatter Wand. Hier empor und linkshaltend (R) zu einer Einbuchtung (R). Bereits bei der Erstbegehung wurde von hier links aufwärts (Hf) in die gr.Verschneidung gestiegen, dieser "Direkt-Plan" dann allerdings - und erst! - unterm Abschlussdach aufgegeben und horizontal nach rechts um die SO-Kante zum heutigen letzten R gequert.
Der heute üblichen Weg [Scheiber, Frey; 24.8.1941] führt aus der Einbuchtung rechtshaltend zu einer guten Standmöglichkeit direkt a.d. SO-Kante (R).
Die Kante hinauf und unterm Überhang horizontal nach rechts zu breitem Band (R; am besten Stand).
Links über die Wand zu kurzem Einriss und hier z. AR und G.
  Detail
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  bzw. original 13 H
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Alfred Stabel
 
Datum :  22.7.1939
4 Kommentare 4 Kommentare
Mega-Klassiker. Kann man mit dir. Ein- & Ausstieg sehr gut in einer Seillänge klettern, wenn man den ersten Ring und den 1. Standring verlängert. Ansonsten Cam 0,4 zum ersten Ring, auf dem Sockel zum 1. Standring gibt noch ein gutes Lettenloch und bei der leichten Querung nach links in die Verschneidung geht auch noch ein Cam 0,75.
wurde beim SanSi-Treffen im März '15 diskutiert: keine Abstimmung darüber, d.h. bleibt erstmal so
R in d.Schlüsselstelle sieht "bescheiden" aus - wg.Format aber sicher kein Sicherheistproblem.
Klassiker, den man mal gemacht haben sollte, allerdings an der Schlüsseltelle übelst abgespeckte Griffe. Ab dem 1. Stand am Besten mit dem Direktausstieg, dann braucht man nur nen großen Keil und ne Handvoll Exen um gut gesichert den Gipfel zu erreichen.
Glasfelsen Neyturm SO-Seite Maurerweg 6+
  Aus der Scharte an feinen Wabenriss (nR), dann Finger- und Handriß (Ks) über zwei abdrängende Stellen zu überdachtem Band (Stand, nAR).
Orig. gings von hier weiter via "Kanzelweg" z.G.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Albert Reul
 mit Schwebesicherung
 
Datum :  13.7.1930
5 Kommentare 5 Kommentare
Stand-R resp. AR erneuert (der alte nR steckte im "Sand"!)
www.morchel.org/die-klassiker/maurerweg-ney/
Der Stand- und wohl auch oft Abseilring oben "im Band" liegt satt auf - und trotzdem ist das Seil (aus der Scharte) gut abziehbar.
Falls sich dennoch jemand dort für eine bessere Ringposition ins Zeug legen will unterstütze ich das gerne mit entsprechend langem Material.
Lässt sich mit Rocks perfekt absichern.
Erstmals von unten (teilweise in techn. Kletterei): Hans Laub, Fred Frey am 3.8.1950 (1H, 1S)
Landauer Turm Nordseite links Große Verschneidung 6+
  die prominente Rissverschneidung im linken Wandteil empor (2Ks, R, Ks, R) zu (A)R bzw. z.Grat
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Peter Herz
 Peter Zipf
 
Datum :  17.3.1963
2 Kommentare 2 Kommentare
Wie Dirki schon schrub: Geile Tour, bestens abzusichern (viele Keile). Am schwersten wars für mich nach dem Wechsel der Verschneidung die letzten Meter zum Ring. Nach meinem Empfinden etwas gängiger als der rechte Nachbar.
Wunderschöne sehr gut abzusichernde Rissverschneidung!