Auswahl: Reibung im 7. Schwierigkeitsgrad:

Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Westwand 7-
  Südwestseitig von Band aus durch auffallende Verschneidung bis zu überhängender Wand. Hangel nach rechts (früher 1 Ks) zu H und gerade (R) zum "Linken Ostwandweg". Wie dieser zur Schulter.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Josef Rück
 
Datum :  25.4.1981
0 Kommentare 0 Kommentare
Eselsfels Massiv Eselsplatte 7-
  Von einem abgespaltenen Block vor der Talwand an Lochreihe nach rechts, hoch zu R und über weiteren R auf den Pfeilerkopf im "Talwandweg".
Fr #2.5 u. #1 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 und Gef.
 
Datum :  1986
4 Kommentare 4 Kommentare
Juni 2013: Erfahrener Kletterer stürzt zwischen erstem und zweiten Ring in einen Friend (in Lettenloch gelegt). Friend hält, Kletterer kommt aber im eigentlich sturzfreundlichen Gelände so unglücklich an der Wand an, das er sich den linken Fuß verröhrt (wohl die Bänder ab).
Auf die Position des Sicherungsmannes achten!
Am besten erst nen Meter hoch und dann (durch ne Camalot 0,5 bestens gesichert) in Richtung Ring queren. Auf dem Weg zum zweiten Ring passt dann nochmal ein Friend der gleichen Größe. Auf dem Weg zum Pfeilerkopf kann man noch einen Teil des Pfeilers mit einer längeren Bandschlinge einfangen, ist aber eigentlich nicht mehr wirklich nötig. Insgesamt ein sehr schöner, gut gesicherter Weg.
...Einer der schönsten Wege in diesem grad und meist ziemlich Sauber im sinne von Magnesiafrei
Kuhfels Hauptmassiv Kreuzweg 7-
  Rechts oberhalb vom Einstieg des "Kuhweges" bei umgestürztem Baum über bemooste Platte (2R), den "Kuhweg" kreuzen und über 2R z.AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Norbert Hornung
 
Datum :  31.3.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Aktuell ist die Platte moosfrei and bietet schönes schleichen unten. Lohnende Kombi: Kreuzweg + Kuhweg.
Kuhplatte Gewitter feier in e Eck 7-
  4m links von "Puzzle" über Wand und kurzen breiten Riss (R) zu Band (links unter gr.Überhang). Gerade über Wulst (R), Handriss (R) und kl.Stufe z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Karczewski
 Berthold Groß
 Norbert Hirsch
 
Datum :  29.5.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Trotz ihres absolut bescheuerten Namens bietet die Route ähnlich gute Kletterei wie die rechts benachbarten. Das archeologisch zu Tage geförderte Ringmaterial wirkt ebenfalls solide.
Kuhplatte Kieselmangel 7-
  3m links von "Gewitter feier in e Eck" über steile Platte (R) und stumpfen Pfeiler (R) zu Band. Weiter über Wulst (R) und kurzen Riss (R) z. AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Karczewski
 Berthold Groß
 Norbert Hirsch
 
Datum :  29.5.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Auch diese Tour ist gar nicht schlecht (wenn auch optisch noch etwas unattraktiv und sandig). Der namensgebende Mangel macht insbesondere am 1. Ring zu schaffen. Bitte Vorsicht mit den verbleibenden Exemplaren, sonst wird`s richtig übel. Schwerer alswie 7-!
Mittlere Deichenwand Plattenwand El Folzo 7-
  4m links einer Plattform zu R. Erst linkshaltend (R), dann gerade (R) zu Überhang. Über diesen (R, nR) und rechtshaltend z.nAR (oder auch z.G.)
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Hermann Folz
 
Datum :  27.10.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Schwierigste Stelle ist inzwischen eindeutig am 3.Ring.
Hm, dann fehlt wohl was. Kann mich nicht entsinnen, dass der dritte Ring komisch einzuhängen war als ich das letzte mal dort war und ich hab etwas weniger Spannweite sowie Kletterkönnen als der Bruchpilot. Muss mir das bei Gelegenheit mal anschauen.
Finde die Stelle unten jetzt nicht trivial, aber die Crux ist doch eindeutig das Einhängen des 3. Ringes (ohne steife Exe)! Möglicherweise fehlt hier ja eine Schuppe, denn so wie man das aktuell klettern muss, ist es weder angenehm noch sehr gut absicherbar ... und ganz schön hart für 7-.
Sehr schöne und technisch kniffelige Kletterei (v.a. über den ersten Ring weg). Ich habe noch zum 2ten und zum 4ten Ring hin solides mobiles Klemmmaterial verbaut, was ich sehr angenehm fand und den Weg sehr gut abgesichert macht. Den Überhang fand ich auch nochmal interessant (wo soll da halbwegs in Linie vom Ring ein Wurzelgriff kommen? Bist du an den Baum gesprungen Edi?). Wenn man denkt es kommt ein Rettunghenkel um sich hochzuziehen, dann kommt keiner... Irgendwie hochge-wal-mantelt.
Cam#2 nach dem ersten Ring sinnvoll. Der Überhang oben ist nicht wild (Wurzelgriff), die Schwierigkeit am ersten Ring.
Mittlere Deichenwand Plattenwand V: Winznagelbeißer 7-
  Vom 1.R gerade durch die Wand (R) zu nAR.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Juli1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Keine Ahnung was das mit 7- zu tun haben soll. Wirklich sehr hart bewertet. Im Vergleich zum 50er ( ohne den Ausstieg ) um einiges schwerer, da viel kleingriffiger und quasi kaum Trittmöglichkeiten.
S.-Grad angepasst (die Käntchen sind auch nicht mehr das was sie mal waren)
Psychologisch anspruchsvollere, aber genauso interessante Variante für das Mittelstück vom El Folzo: Nach dessen nicht gerade trivialer Einstiegsstelle gerade hoch über den Scharfi-Ring zum Querband am mittlerweile abgeflexten Baum. Fingerkraft und Übersicht sehr von Nöten. Auch die Schuhkanten sollten zuvor gut gefeilt worden sein. Den 6+ Kletterer, der das zieht, möchte ich sehen. Als bekennender Gelegenheits-Nagelbeißer wahr ich jedenfalls heilfroh die Rettungsgriffe 5 m über dem Ring erreicht zu haben.
Trifels Ost- u. Südseite Ostpfeiler 7-
  (Dir. 8- E1)
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Fritz Mungay
 
Datum :  6.3.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Ruhig mal klettern (zumindest die 1.SL). Der Schlaghaken am Einstieg lässt sich durch einen 00er Friend aufbessern, danach wird es auch gleich deutlich leichter. Die folgende Wand nimmt genügend Klemmgeräte bis zum 1er Camalot auf, so dass man genüsslich zum Standplatz unterm Dach spazieren kann.
Trifels Ost- u. Südseite Neuer Pfeilerweg 1.Teil 7-
  Links vom Einstieg zum "Pfeilerweg" an dünner Schuppe auf Sims. Gerade an kurzer Rißspur (R) auf schmales Band und gerade (R) über glatte Platte zu Absätzchen. Links an Piazriß hinter den Pfeilerkopf und z. Wandbuch (R).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Friedel Scholler
 
Datum :  27.9.1970
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/neuer-pfeilerweg/
Was hält denn die inofffizielle Kletter-Gilde von einem nR überm 2.R der 1.SL? Bisher als "oder direkt über das Wändchen, 7 E1", in Richters Werk beschrieben.
Im Einstieg sollte man bissle konzentriert klettern, bis man den Rock kurz unterm 1. Ring legen kann. Hinter die Schuppe unten könnte man zwar was legen, würde ich aber bleiben lassen (v.a. keine Friends!), da die im Sturzfall zusammen mit der Sicherung wohl nachgeben würde. Ist in der ersten SL aber auch nur direkt an den Ringen schwer.
In der 1. Sl fehlen unterm 2.Ring die guten Tritte, dadurch ein wenig schwerer als zuvor.
...War eine schöne 7-...Jetzt ist es wohl schwerer geworden oder von ner "Leichten" zur schweren 7- geworden.
Geierstein Linke Südwestseite Pokerface 7-
  Links vom "Plattenweg" über steile Platte (2R) unter Überhang (R) und über diesen (R) z. 5.R (evtl. Stand).
Urspr. schräg rechts hinauf zum Ausstieg des "Plattenweges"
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Hex 10
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 Peter Weinrich
 
Datum :  12.9.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der 5te R sollte durch eine stehende Öse ausgetauscht werden.
Nicht gerade gängig für 7-...zum ersten Ring 3er C4, Sicherer sollte über 1. Ring aufpassen (hab es getestet, kann weit runter gehen)...
Geierstein Linke Südwestseite Zickzack-Pädl 7-
  Gerade (mittl. Fr, 3R) unter Überhang, der in einer Linksschleife überwunden wird (R). Gerade unter Überhang und - sehr botanisch - (R) zu Band. Gerade (kl. Fr) über Platten (R) z. AR (gemeinsam mit "Oktoberweg direkt").
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 Heinz Müller
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
der unsichere Block nach dem 5.R hat sich erledigt
ToDo: 2.R = H , 5R so lala, Unsicherer Block nach 5.R, 6.R nicht clipbar
eine 5mm Reepschnur für den letzten R mitnehmen. Wobei der obere Teil komplett zugewuchert ist.
Haubenthaler Fels Schleichweg 7-
  Im rechten Teil der Talwand über Platte (nR) und Wabenwand (R) unter Dach. Nach links (nR) um die Kante und erst gerade (nR), dann linkshaltend über einliegende Wand zur S-Schulter (AR).
Fr #1.5 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Fr 4, Rock 4 + 5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 (v.u.g.)
 
Datum :  April1983
3 Kommentare 3 Kommentare
Selbiges hatte ich gegenüber HJC schon mal angemerkt in Bezug auf die ebenfalls nachsanierten Roith-Touren an der Göckelsbergwand …
Vor 2 Jahren, als die schöne neue Richtlinien-Prosa im Entstehen war, in welcher solche Fälle doch glasklar "geregelt" sind. Tja - was tun als Felswart oder Aussenstehender, wenn ein Erstbegeher nach 30 Jahren beschließt, kein Held mehr sein zu wollen. Oder - mal weniger zynisch - wenn er einfach auf dem Standpunkt steht, dass seine Route an sich gut ist, aber im ursprünglichen Zustand nicht mehr geklettert wird. Ist das jetzt verwerflich? Antiethisch? Oder einfach ganz normal und vielleicht sogar vernünftig? Na, in diesem Fall gibt's heute wohl eine ganz klare Tendenz!
Ich wäre wirklich froh, wenn sich in der Welt (und natürlich auch in der Welt des Kletterns!) nochmal freiwillig die Einsicht durchsetzen würde, dass weniger fast immer mehr ist. Aber dann dürften wir alle nicht nur nicht soviel naiv und gedankenlos bohren sondern auch längst nicht mehr so viel Auto fahren, herum fliegen, fressen, in den Primark, den Aldi oder den Mägges gehen. Wenn ich mir nämlich vor Augen führe, was wir ganz allgemein glauben, mit unserer Lebensweise anrichten zu dürfen, kommt mir die Aufregung über Ringe (ob im Schleichweg oder im Reibeisen) zwar symptomatisch, aber beinahe schon wieder lächerlich vor.
Habe mir lange überlegt, ob ich den Mantel des Schweigens über dieser Roithschen "Nachsanierung" liegen lassen sollte, sehe ich aber irgendwie nicht ein!
Der 1.nR steckt an einer eher unschwierigen Plattenstelle, die ursprünglich wohl mit einem mittleren Rock gesichert wurde. Gut, ob der wohl gehalten hätte; von daher ist die Sanierung hier zumindest nachvollziehbar.
Der 2.nR allerdings steckt 40cm unter einer faustbreiten Hangelschublade, die locker und mehrfach große Rissklemmen aufnehmen könnte, hier hat der Erstbegeher mMn sein sog. "Nachsanierungsrecht" eindeutig überschritten!
Über den 3.nR breite ich jetzt doch wieder den Mantel aus, nur noch soviel: Die verwendeten silberglänzenden Gerüstösen könnten das nächste Mal durchaus unter meiner schlechter Laune leiden!
...Drei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich Fr 1.5.
Kostenfels Ost- u. Talseite Schweinchen Dick 7-
  Über den runden Pfeiler rechts der "Ostwandverschneidung" zum nR des "Alten Ostwandquerganges"
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Fred Michelbach
 Heinz Dengel
 
Datum :  25.4.1987
0 Kommentare 0 Kommentare
Kostenfels Ost- u. Talseite Neueste Talwand 7-
  Links des Einstieges der "Neuen Talwand" gerade über Reibung (2R) z. 1.R der "Neuen Talwand" (evtl. Stand).
Wie diese unters Dach, das nach links (R,H; schottrig) heraus umklettert wird u. gerade (Fr #2.5) z. Stand des "Alten Talweges".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Roger Valentin
 Peter Kaiser
 Markus Mohra
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Das Anklettern des 1.R ist nicht schwer, sollte aber nicht unterschätzt werden da man völlig ungesichert auf den Kiesel herumeiert. Im oberen Teil unbedingt auf den Seilzug achten sonst steht man auf der Schotterkante und es geht nix mehr.
Kostenfels Ost- u. Talseite Sofa 7-
  4m rechts der wenig ausgeprägten Talkante über Reibungsrinne zu R und weiter zum 1.Absatz an der Talkante (Fr #4). Kurz nach links, dann nahe dem "Alten Talweg" gerade über Überhang und rechtshaltend, zuletzt gerade (mittl. Fr) zur Kanzel des "Alten Talweges" (R; Stand).
Gerade über die Kante (= "Neuer Talweg" (nR)) zu abdrängender Wand und links der massakrierten Felsnase (2R) z. nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Peter Kaiser
 Stefan Kaufmann
 
Datum :  8.5.1979
6 Kommentare 6 Kommentare
Sehe es wie Ingo: Recht knifflige und pumpige Ausstiegswand mit stark begrenzter Griffauswahl. Überm letzten Ring gilts, die Nerven zu behalten.
Schon mal am 1. R eine typische Pfälzer Plattenstelle (zusätzlicher Friend angenehm). Meint ihr wirklich, dass die Ausstiegswand noch für 7- durchgeht? So was wie Westwand an der Großen Weiherwand fand ich leichter.
Platte unten aktuell gut durchgefegt - dem W&H-Team müsst ihr danken!
Hab mich heut mal hochgefürchtet, daher ist die schöne Tour momentan halbwegs sauber. Von Cam 0,4- 3 kann man eigentlich alles unterbringen.
Unten technisch, oben kräftig. Ich fand den Ausstieg (über die SU) am schwersten. Derzeit gute Moosbedingungen. Die Sperrung der B10-Tunnel erbrachte aber leider nicht die erhoffte Ruhe (das WM-Spiel Ghana-Deutschland dafür schon...).
Im unteren Teil ein typischer Fall der Endlosschleife: "wird nicht geklettert weil grün und ist grün weils nicht geklettert wird". Schade, denn in dem Grad eine wirklich gute Tour. Wenn man am letzten Ring nicht zur gebohrten Sanduhr sondern kleingriffig linkshaltend weiterklettert umgeht man die sandigen Ausstiegsgriffe.
Westliche Kesselwand Westwand Popanz 7-
  An kurzem rinnenartigem Riss 3m hinauf und nach links (Cam #0.4) zu breiterem Riss. An ihm empor (Fr #5), nach links (Fr #3.5) und gerade an Handriss (mittl. Fr bzw. Hex #7) hinauf. Linkshaltend (Fr #0.5) über offenen Finger- u. Handriss, dann über kurze Wand zu R. Über abdrängende Felsplatte und rechterhand (mit Wurzelhilfe) zu abschüssigen Bändern und rechts z. R (evtl. Stand). Einem Riss folgend, zuletzt über Wand (nR) z. Ausstiegsspalt der "Direkten Westwand".
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  1.5.1982
3 Kommentare 3 Kommentare
Wg. der erfolgten Bürstung als auch der San. des Doppel-H in 25m Höhe lässt sich das derzeit "vernünftig" vorsteigen.
Überm 1.R braucht es allerdings Nerven (gerade mit geringer Reichweite) u. v.a. den Fr 2.5 zweimal!
Ein System aus vier z. T. sehr breiten Rissen erfordert die einschlägige Kletter- und Sicherungstechnik. Die Strecke zum ersten Ring in knapp 20 m Höhe kommt fast ohne Löcher und Leisten aus. Alle vier Risse sind schön homogen im SG von mindestens 6+/7-. Eine Vorstiegsempfehlung kann ich hier (noch) nicht geben, aber einen guten Tipp: Warmklettern in der "direkten Westwand" (gute mobile Sicherungen), unter dem Aussiegs-Rissüberhang an Ring umlenken und im 35m-Toprope die Risse des "Popanz" klettern. Ab dem 1. Ring immer noch ziemlich dreckig. Der Ausstiegsriss ist wieder ein Erlebnis.
Warum ist das kein 3-Sterne-Megaklassiker? Ein Superriss mit allen Breiten, guter Fels, bis ganz hoch 40 m etc. Nur leider: ultradreckig. Unten alles voller Rollerflechten auf der Platte und oben dickes Erika. Aktuell im Vorstieg nicht zu empfehlen und gefühlt schwerer als 6+. Am Ende des Risssystems kommt der 1. R, dann über sehr delikate Bäuche zum alten Stand (zwei rostige Normalhaken), oben dann noch ein R im Steilen vor dem Rissausstieg. Also Rissfreunde nichts wie hin und dieses Kleinod wieder zum Leben erwecken!
Westliche Kesselwand Westwand Anderland 7-
  4m links oberhalb von "Popanz" gerade (R, nR) u. rechtshaltend zu R. Dem Bogen folgend nach links aufwärts (2nR) zum Begin einer Verschneidung (Stand, R).
Orig. der Verschneidung folgend (R, Baum) und ...
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  26.5.1981
3 Kommentare 3 Kommentare
S.-Grad angepasst
Deutlich sauberer (und leichter) als der Originaleinstieg. Oben wird's dafür bei zweifelhafter Sicherung weit. Evtl. besser rechts zum 2.R des Originals gehen (obwohl die Kletterei gerade hoch gut ist).
Direkt am 3.R hängt ein loser Block (Wurzelsprengung).
Rindsbergpfeiler Südostseite Butterfinger 7-
  Mit "V: Kleiner Einstiegsbogen" beginnen und nach rechs heraus oder - etwas ernster - direkt (Fr #0.5) [Hartmann, Dengel, Laub; 30.09.1989] zu R und gerade zu einem eingeklemmten Block. In Linksbogen darüber und gerade durch die Wand (3R) auf den Vorbau (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  27m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
2er Cam überm 1.R in Untergriff am Block wichtig und ringwertig. Nur, ... den aus der Kletterposition zu legen bedarf Reichweite. Ich hab ihn abseilenderweise gelegt. In jedem Fall eine Stelle, die zum Pressatmen anregt.
Mit zwei kleinen Friends zum 1. R absicherbar...
Rindsbergpfeiler Südseite Kieslings Ende 7-
  Von der gr.Nische (s. "V: Stumpfe Kante" bzw. oberhalb vom "Bettzipfelneid") bei Riss empor zu Rissspur und Platte (R). Gerade weiter zu kurzem Handriss (mittl. Fr) und leicht linkshaltend z. (n)AR (kurz unterhalb des G.)
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1985
3 Kommentare 3 Kommentare
derlei "verirrtes" Material fällt dann doch irgendwann der destruktiven Ader des DVD zum Opfer - z.B. wenn der konstruktiverweise Umlenker und Abseilringe erneuert
Irgendwie hat sich da eine Franzosenöse verirrt. Wenn sie als nR für die Westwand gedacht ist sitzt sie zu weit rechts. Für "Kieslings Ende" sitzt sie zu weit links....
Eine der sprichwörtlichen "versteckten Perlen", da etwas abweisend und jenseits der Umlenkzone. Nach einem Stand (z. B. am Umlenker des Bettzipfelneides) folgen ein paar leicht bröckelige Meter, dann ein exzellenter, leider etwas kurz geratener Fingerriss und schließlich eine sehr elegante Plattenstelle. Bis auf die besagte Einstiegszone sehr ansprechende Felsqualität und sehr gute Absicherung. Vielleicht aber trotzdem nicht an einem sonnigen Vorfrühlingssonntagnachmittag klettern - könnte für Irritationen sorgen!
Rindsbergpfeiler Südseite Dying Akku 7-
  Knapp rechts vom "Bergweg" über fast senkrechte Wand (2R) zu seichter Dulle und 3.R. Rechtshaltend den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Matthias Zoller
 Alexander Memmer
 
Datum :  28.8.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Als Alternative zu dem doch schon weit eingeschliffenem AR habe ich schon vor geraumer Zeit 5m oberhalb (über dem nächsten Band) einen Ring gesetzt.
Da soll mir doch nochmal jemand erzählen, das Magnesia im Sandstein nicht die Poren zupappt und schlonzigen Fels hinterläßt. Anyway, als alter Nichtchalker konnte man so heute im Ofen Rindswurst mal wieder ein ordentliches Fußtechniktraining absolvieren. Eigentlich schöne Kletterei und vor dem dritten Ring interessante Züge.
Kleine Weiherwand Mainzer Kante 7-
  Orig. von rechts her - ziemlich verdornt zu Beginn - (Fr bis #1.5) oder direkter (Fr #3.5, nR) [derselbe Erstbeg. am gl. Tag] zur kl.Podest und über die gestuften SO-Kante zu R. Gerade (R) empor und rechts auf Pfeilerkopf. Stand-nR). Orig. rechtshaltend zu Kiefer und z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV-, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Walter Wick
 
Datum :  20.4.1974
8 Kommentare 8 Kommentare
Der Stand-R ist nicht (mehr) so toll - gleich darüber gibt es mit dem letzten R von Burn out etwas m.E. viel geeigneteres.
Könnte also eigentlich raus...
S.-Grad angepasst
Schöner Weg und an den schwierigen Stellen sehr gut gesichert.
Nach langer Zeit mal wieder geklettert, und ich muss mich dem Bruchpiloten anschließen: 6+ ist das oben nicht mehr.
Möchte man übrigens nicht unmittelbar vor dem zweiten Ring wieder gen Tal rutschen, kann man diesen auch erst mal gut einhängen indem man sich auf den ersten Ring stellt (so ging das wohl auch früher...)
Naja, glatt 7 ist das nicht, und ich hatte kein Problem wg Größe (Freundin auch nicht).
Vollkommen schwachsinnige Bewertungen an diesem sonst so hübschen Felsen: Hier fingerkratzige und zudem noch größenabhänige Schlüsselstelle, die nicht viel schwerer ist als Hirschels Alptraum nebendran.
Eindeutige Tendenz zu glatt 7, vor allem im Vergleich zum Dir. Ausstieg, der dann wirklich geschenkt ist oder zu Pildos Traum, einer der inflationärsten 6+ er westlich der Wolga.
Der Weg zum ersten Ring erscheint zwar weit, lässt sich aber gut absichern (Keil, Cam#0.5, Kevlar) und ist einfach (ca. IV).
Nach der ersten Öse zieht die Schwierigkeit an und man muss das Tanzbein mal auspacken.
Im Zuge einer SanSi-Aktion am 25.10.: Zusätzlicher Standring (neben der Kiefer).
Kleine Weiherwand Invalidentrail 7-
  Knapp links von "Pildos Traum" über Wand (3R) zu Band. Erst über einliegende (R), dann abdrängende Wand (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 Reinhold Wieser
 
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
ganz nett. Wenn man weiß, wie das Problem um den 1. Ring gelöst werden muss. Dankbar für den Grad.
Ursprünglich war auf der Sandbank ein Baum als Zwischensicherung. Der fehlt mittlerweile und wenn man nicht zufällig einen Zelthering dabei hat gehts mit sandigen Schuhen ungesichert in die obere Platte.
? Der Abseiler sitzt oberhalb vom Band nach dem Überhang...dort endet die Tour...nicht leicht für den Grad... Links sitzt ein relativ neuer Bühler in der Nachbartour...
Plädiere für einen sinnvollen eigenen AR oben in dem Abschlußwändel auf dem Band. Das wäre perfekt für den Seilverlauf und zum Abbauen oder für Nachsteiger.
Schwierig vom ersten Ring weg, schöner Boulder, für kleine nicht ohne aber lösbar...öfters mal machen, damit es sauber bleibt, habe ein wenig geputzt...
Gute, bestens abgesicherte Tour. Schwierigkeit wohl unten, der Ausstieg macht Spass!
Spirkelbacher Rauhfels Süd- u. Ostwand Eroika 7-
  Ostseitig von rechts her über Wabenwand (2SU) zu nR und mehr oder minder gerade weiter (nR) zu tiefem Einschnitt (Fr #3.5 u. evtl. mittl. Hex). Gerade hinauf z. nAR (an der oberen SO-Kante).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  24.6.1977
10 Kommentare 10 Kommentare
Bei der Erstbegehung wurde der H der "SO-Kante" benutzt (Stand), was heute seltenst so praktiziert wird (wg. des nAR oben an der SO-Kante).
Insofern ist jeder Bohrhaken i.d. Kletterlinie ein nachträglicher.
Bei der 2. SU stak kein Ring. Hab nächstes Jahr wieder mehr Zeit und schau mir´s an.
Die 2.SU ist wieder installiert, jedoch kann man erkennen, daß hier irgendwann einmal ein R gesteckt haben muß!? Aufgrund der Felsqualität der 2.SU wäre hier der R eine Lebensversicherung. Ein Sturz würde die SU vermutlich nicht halten. Weiß jemend, weshalb dieser entfernt wurde?
Die 2. fixe SU-Schlinge fehlt aktuell, dafür findet sich im Schlingensalat der 1. nun ein Schäkel zum Topropen. Gibt hierzu eventuell ein "Geschichtchen"?
Hab den Weg mal ohne Ausflüchte am WE gemacht. Das Gestein ist meines Erachtens nicht brüchig, eher etwas sensibel und das nur so auf 2-3m nach dem 2.R. Zum letzten R. wieder solide Struktur. Und der Friend von Dirk beschrieben liegt zwar etwas recht aus der Linie aber dafür bombig. Trotzdem anspruchsvolle ob der zweiten SU, wer die testen möchte viel Spaß, klasse Bergfahrt.
Also, wenn man vom zweiten Ring der Eroika ziemlich direkt zum Umlenker der Eroika klettert ist das Gestein eigentlich ziemlich fest und auf halbem Weg kann man noch einen Friend legen.
Und wer den Ausstieg brüchig findet, sollte mal die (Ganze) SO-Kante machen ...
Wer am Ring des Abendweges vorbei kommt, klettert nicht den oberen Teil der Eroika.
Ein geniale Tour, den 7ten Grad sollte man allerdings souverän beherrschen bevor man hier einsteigt. Ich fand den oberen Teil nicht so brüchig und statt den Ring vom Abendweg mitzuklippen kann man auch ganz gut einen mittleren Friend unterbringen.
Oben besser in den Abendweg flüchten - sehr brüchig!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Blockwändel 7-
  Westseitig am vorgelagerten Block z. AR (gemeinsan mit "Blockkante").
Definitionssache! Je nachdem wo man klettert, kann daraus auch ein Dreier werden.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 (v.u.g.)
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...da fehlen einige der Kiesel welche die Route damals zur 7- machten.Mittklerweile hat das ganze wenn man die Originallinie klettert mit dem Grad nichts mehr zu tun.Im allgemeinen wird nach rechts ausgebüxt dann ca 6- mfg wolfi
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand rechts Spinnenweg alias Tarantel 7-
  Ca. 6m rechts vom Einstieg der "Hangelroute" gerade zu R und kurze Wabenwand mit abdrängendem Ende (nR) auf Platte. Gerade hinauf zu nR (evtl. Stand), abdrängend empor zu Rissüberhang und an breitem Riss z.G. Fr #2 nützlich
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Werner Hammann
 Carlo Klein
 
Datum :  6.3.1977
2 Kommentare 2 Kommentare
Schlüsselstelle eindeutig unten in den Waben zwischen 1. und 2. Ring (sieht gar nicht so aus!), die Platte nach dem Überhang ist harmlos. Vom 3. Ring weg "delikat", da recht knusprig und überhängend. Den Friend im Riss zu legen ist anstrengend, daher ev. bereits schon vorher was basteln. Beim Standplatzbau darf man dann tatsächlich seine ganze Kreativität entfalten ...
Den jetzt 2.R braucht man fast nötiger in der Platte nach dem Überhängchen - und der 3.(evtl.Stand-)R sitzt dann doch für den Weiterweg sehr ungünstig (zu niedrig). Oben in jedem Fall spannend (auch wenn derzeit ausgeräumt und "an"geputzt). Und ob eines Kiefernsterbens am Gipfelgrat tut man sich mit dem Standbau mehr als schwer :-(
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Bohrhakenchaos 7-
  Links vom "Alten Pfeilerweg" über steile Reibung (Fr #1) auf Band und links über Reibung (R) zu Schuppe. Nach rechts und immer knapp links der "Südverschneidung" den R folgend zu überdachtem Band (AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reinhold Wieser
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Reibungs- Touren sind leider mittlerweile total verdreckt. Wir haben mal angefangen zu putzen aber sauber ist es noch lange nicht...
Der Name sagst schon. Man weiss nie so richtig in welcher Tour man gerade klettert, da die Route "Hoppla" dieses Chaos scheinbar ausgelöst hat! Es ist die rechte der beiden Plattentouren neben der Südverschneidung, die aber nach dem 2.Ring nach links raus geht um dann gerade zum Abseiler zu führen. Außer der dubiosen Routenführung ist anzumerken, dass es sich um eine richtig knackige Reibungsgeschichte handelt, die nur nach langen Trockenzeiten Sinn macht, da einem regelrecht die Griffe ausgehen. Die Tour ist keine Schönheit, aber ruhig mal im Toprope reinhängen und merken wie schwer VII- sein kann!
Drei Felsen - Ostpfeiler Philipp 7-
  Links der "Westverschneidung" über Platte (Fr #1, 2R) zu Überhang (R). In einer Rechtsschleife (R) darüber und gestufte Bänder zu Stand (R, Wandbuch).
Orig. gerade empor zum Ausstieg der "Westverschneidung".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Gudrun Hornung
 
Datum :  8.10.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
In der Platte unten sitz links ne Öse. Besser auslassen und dafür den Friend schieben - macht weniger Seilzzug...
Drei Felsen - Mittelmassiv Bogenverschneidung 7-
  Etwa 10m links oberhalb der "Falkenverschneidung" bei kurzer Verschneidung einsteigen und an Riss zum 1.R links in grüner Wand. Gerade zum 2.R und bei Bändchen nach links zur bogenformigen Schuppe. An ihr (2R, SU) empor zum gr. Absatz (Stand, R u. Wandbuch).
Gerade empor zu den letzten Metern der "Falkenverscheidung".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  30.4.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Die Dornen im Riss zum 1.R fehlen derzeit ;) - Man kann also auch den Originaleinstieg mal machen...
Die letzten Meter an der Schuppe nach dem 4.R sind insofern bedenklich, dass sich dort ein offensichtlicher Haarriß gebildet hat. Wenn das Teil kommt, braucht es wohl keinen Sani mehr! Vorsicht ist also geboten! Man kann allerdings ohne das Ding allzusehr nach außen zu belasten aussteigen.
Nicht zu unterschätzen, Kraftausdauer und und etwas Technik sind Pflicht. Vom ersten zum zweiten Ring etwas Gas geben.
Wilgartisplatte Wer hätte das gedacht 7-
  Rechts der "Direkten grauen Wand" über runden Handriss auf Platte (R). Gerade zu weiterem R, danach die "Direkte graue Wand" kreuzend und über die Abschlusswand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  33m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Erich Seibel
 Werner Reichert
 Michael Schindler
 
Datum :  25.4.1981
3 Kommentare 3 Kommentare
Wer hätte das gedacht...dass 7- so knifflig sein kann. Den Einstieg hätte ich anders bewertet... Die Sicherung ist mit Cam 2 problemlos, aber die Füße .... Oben ist's wieder gängiger.
aktuell schon fast wieder bekletterbar - am besten aber doch nochmal kurz vorbürsten
Vom Einstiegsriss zum Band ist nicht einfach. Generell sollte die Tour öfter geklettert werden.
Wilgartisplatte Direkte Graue Wand 7-
  Die heute üblich(st)e Kombination mit dir. Ein- und Ausstieg startet vom "tiefsten" Punkt: Gerade über eine griffige Rinne zu R und auf ein Bändchen. Auf dem orig. Wegverlauf zum insg. 3.R, dort gerade und an einer Schuppe vorbei auf ein abschüssiges Band. Der Weiterweg alias "Baumvariante" führt zuerst leicht rechtshaltend z. insg. 4.R, dann gerade (nR) aufs gr.Band (mit nAR; 33m talwärts).
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Helmut Daigger
 Rainer Schmitt
 bzw:
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  1965
7 Kommentare 7 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/direkte-graue-wand/
...schon, wenn da nicht der Ausstiegszug wäre (daher m.E. die "Sieben vor dem Komma") - hängt aber evtl. sehr von der Sauberkeit ab.
Im Vergleich zu anderen Wegen hier fände ich 6/6+ eher angemessen.
Genialer Weg! Derzeit super zu machen. Crux am 3ten Ring, aber auch sonst kein Gehgelände. Trotz der 5 Ringe fand ich ob der Weglänge mobile Sicherungen ziemlich sinnvoll, die ich auch solide in vernünftigen Abständen unterbringen konnte (Cam 0.3 bis 3 + SU). Mehr als 30 m Pfalzkletterei at his best. Hingehen, machen!
Wurde auch nach der Freistellung im Februar grundgereinigt (mit Schrubberhilfe).
aktuelle schon wieder gut im Schuss (kein "Vorbüsten" nötig)
32m gute Kletterei, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht
Wilgartisplatte Kombination 7-
  Mit "Graue Wand" beginnen und gerade weiter über Handriss (Hex #8 o. #9, R) zu kurzen Risseinschnitt (s. "Grauen Wand"; R). Wie diese aufs abschüssige Band und erst etwas links, dann gerade hoch zum gr.Absatz (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  34m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 9
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  1.11.1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Super Tour mit durchaus sächsischen Qualitäten. Drei anspruchsvolle Risspassagen, die "runde" nach dem ersten Band (bitte in der Beschreibung wieder ergänzen) die schwerste, aber alles gut sicherbar. Reibungsstelle nach dem 1. Ring total elegant.
Der H im Orginaleinstieg ist Geschichte -> Cam#4 einpacken.
interessant für alle die wissen wollen, was ein runder Riss ist :-)
Göckelsbergmassiv Berge des Wahnsinns 7-
  Vom Absatz vor der Südwand ca. 5m links vom "Südpfeiler" über Wand (R) zu Überhang (R). An Riss über ihn, dann gerade an 2nR hinauf, zuletzt rechtshaltend (R) z. AR.
Kl. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Der Überhang unten ist ganz schön kräftig für 7-... Leider befindet sich ein Stück danach in dem großen Querband ein Hornissennest. Bin dann schnell wieder runter...
...Zwei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt. Zusätzlich kleine Friends oder Rocks.
Der o.T würde schon 1982 als "Freie Variante" zum "Maiballweg" von Udo Daigger erstbegangen.
Göckelsbergmassiv Westwand 7-
  3m links vom "Wackelblockweg" zu Riss und über Wand (R), oben linkshaltend - die "Schall-Platte" kreuzend" z. nAR (gemeinsam mit "Ruckzuck").
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  Mai1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahler Fels Elles Route 7-
  In direkter Falllinie des Wandbuches befindet sich eine angedeutete Rippe. An ihr hinauf und linkshaltend -"Solitaire "- kreuzend zu R. Gerade hinauf und rechts zum Ausstieg der "Katerverschneidung" und nAR.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Vom klettern her eine wirklich gute Linie, aber: schlecht absicherbar C4 0.3 hilft in der Einstiegsplatte, Keil/Knoten-Stelle ausgebraben...ab dem Baum geht erst mal nicht viel (evtl Schwebe vom Baum der Katerverschneidung)...danach noch Friends zum Ring...dann noch ein Boulderausstieg... Trotzdem: klasse Route!
Ehemals bedeutende Hasselwander-Erstbegehung, die heutzutage unter gleich mehreren Faktoren leidet: a) allgemeine Plattenphobie, b) Toprope-Untauglichkeit durch schrägen Verlauf, c) anspruchsvolle, nur mäßig absicherbare Kletterei. Bis auf das Stück um den Ring (eine der leichteren Stellen der Route) wieder sehr naturbelassen. Die Einstiegsplatte empfand ich sackhart für 7-. Erste Sicherung nach 5 m - suboptimales Absprunggelände.
Kahler Fels Katerwand 7-
  Im zentralen Teil der Westwand an geschlagenen Tritten über Platte und Wulst (Fr #0.5, Fr #2) weiter zu Band. Gerade über Wand (R) zu Riss und (Fr #3) leicht linkshaltend (R) hinauf, dann rechts über Wulste (R) und weiter z. Gipfelplateau (nAR) .
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.7.1970
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/katerwand/
das mit den Scherben hat sich erledigt
Am Einstieg liegen aktuell unangenehm viele Glasscherben :-(
Wunderschöne Tour mit Platten, Leisten, einem kurzen Riss, und Moral ist auch gefragt! Schwierig für Kleine (bin 170) ist das klippen aus einer wakligen Position des ersten Rings, für Große einfacher...Auch wenn es nicht gern gehört wird, eine lange/starre Exe hilft da...;)
Den 3. Ring sieht man schlecht (liegt über dem Wulst) und ist auch nicht ganz leicht zu clippen. Den nächsten Zug kann man dann noch machen, danach allerdings steht man vor einer Wanderdüne. Das einzige, jedoch leider entscheidende Manko dieser sonst recht netten Tour.
Kahler Fels Potentialerweiterung 7-
  Links der "Katerwand" (deren 1.R am besten mitbenutzen) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  2.3.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahler Fels Krümelmonster 7-
  Gaaaanz links auf Reibungsband. Dieses nach rechts queren zu R und schräg aufwärts (2R) zum 3.R von "Fallender Tropfen" und wie dieser z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  1.10.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zwischenmahlzeit 7-
  Heutiger Zustand: Stefan Köhler, Jürgen Vondung, Michael Schwertfeger; Juli 1988.
Etwas definiert durch die geradlinig gesetzten Bohrhaken.
Bleibt man weiter rechts wie ursprünglich begangen wird es leichter.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V-, A0
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  4.6.1965
3 Kommentare 3 Kommentare
Nette Hampelei an ein paar schön hohlen Schuppen (bei der von pwe beschriebenen Variante). Außer dem Rock zum 1. Ring brauchts außer Exen nix mehr.
Die meisten steigen rechts in der "Hasselwandertour" ein und gehen oben auch rechts raus. 7- ist es nur, wenn man links an der Kante einsteigt und am letzten Ring gerade zur Umlenkung klettert.
Nix für Hüftsteife! Vor dem 1.R geht ein Rk7.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel Zwickt's mi 7-
  4m links vom "Risskamin" über Wand (2R) zu schmalem Bändchen. Dieses nach links zu R, linkshaltend hoch (R) und gerade zum gr.Band unterm "Drei-Löcher-Riss".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Kisselbachwand Direkte Südwand 7-
  Hinter und links einer Kiefer (orig. mit Baumhilfe) über Wand (Cam #1, SU) zu R und schräg links zu Baum (nR; evtl. Stand). Gerade (2R) z. AR (Wandbuch).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Karl Stretz
 Sepp Braun
 Hermann Folz
 
Datum :  27.6.1982
2 Kommentare 2 Kommentare
Aktuell die in Summe sauberste Tour am Fels und immer noch sehr schön.
Mit S (nahestehnder Baum), Cam 1 und SU gut gesichert zum 1. R. Der 4. Ring ist etwas mühselig zu clippen. Zum Buch hilft noch ein Cam 3. In der ersten SL z.T. sehr schöne Henkelkletterei, in der 2. SL dann Pfalzfladen at his best. Lohnend!
Laubendöllwand Filigrantechnik 7-
  ...
Fr #0.5 u. #1 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  29.8.1984
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. Mit 2 nR und neuem AR ist die Route nun kletterbar. Ein paar mittlere Friends sollten trotzdem am Gurt sein.
Laubendöllwand Auszeit 7-
  ...
kl. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Harald Greib
 
Datum :  17.6.1985
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. Mit 1 nR und neuem AR nun kletterbar. Unbedingt noch kleinerer Friends mitnehmen.
Laubendöllwand Trockenzeit 7-
  Über Riss (R) und Plattenstelle (2R) zu seichter Verschneidung (Fr #1.5) und an R nach rechts auf Pfeilerkopf (AR).
auch gr. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 und Gef.
 
Datum :  1984
7 Kommentare 7 Kommentare
Jetzt hat der Admin wieder Arbeit mit dem löschen. Ich wollte niemanden verärgern. Tut mir leid, das war natürlich nicht meine Intension. Warum auch. ... .... Nur als Dirki (wer auch immer das ist) von die meisten Touren sind sauber gesprochen hat, konnte ich nicht ganz folgen, was das mit dieser Tour zu tun hat. Ich habe mir halt spezifische Infos gewünscht. @Kubick Ich danke dir für deine Vermittlungsversuche
Rako, well done! Vielleicht sollten wir die Disziplin 'OnSide' einführen für all diejenigen, denen in der Pfalz acht Sicherungen (fünf fix und drei mobil) auf 25 Meter zu wenig sind...
Ob die Routen sauber sind, interessiert zeitnah jeden Interessenten! Deshalb DANKE an Dirki oder Bruchpilot, wenn Ihr Touren bürstet und dies dann zeitnah bekannt gebt :-)
Da "local" seinen Kommentar allerdings vier (!!) Jahre nach Dirki abgegeben hat, so sei ihm auch das wen(n) interessiert verziehen...
Nachdem der „local“ hier so kritisch und mit leicht aggressivem Unterton auf Kommentare anderer Locals reagiert kann ich mir folgenden Tipp nicht verkneifen: Probier’s doch nächstes Mal frontal und nicht auf der Seite, dann ist die Tour vielleicht auch kein Brett mehr. Ist dann halt kein „Onsight“ mehr, aber egal. Nichts für ungut, ich bin Lehrer und kann irgendwie nicht anders! ;-) Und Dirki, ich finde Kommentare zu aktuellen Bedingungen in der Datenbank durchaus nützlich, vor allem an so wenig frequentierten Felsen wie der Laubendöllwand. P.S.: Auch dieser Kommentar darf natürlich gerne wieder gelöscht werden!
Dirki, wenn interessiert bei einem Routen-Kommentar, ob die meisten Touren sauber sind? Ich habe zwischen dem 1. und 2. Ring noch einen Cam 3 und Cam 1 verbaut. Ein Cam 2 geht noch zum chickenrack-Umlenker. Ich empfand die Tour als sehr anspruchsvoll für den Grad. Im OnSide ein echtes Brett. Am 4. Ring fiel mir leider erst am 2. Versuch die richtige Lösung ein.
Die meisten Touren, sind seid gestern wieder halbwegs sauber.
Der alte AR sitzt aber noch oben auf dem Band weiter rechts (wenn auch versteckt unter viel Taubengefieder) und macht einen soliden Eindruck. Am Einstieg ruhig etwas von rechts her kommen. Ganz direkt (unter dem ersten R quasi) ist es deutlich schwerer für Kleinere. Klasse Tour und bestens kletterbar in der "Trockenzeit".
...Saniert. Die Route hat nun einen neuen AR gemeinsam mit dem "Chickencrack".
Luger Friedrich Südwand Eidechsenweg 7-
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Thomas Nöltner
 
Datum :  6.9.1975
4 Kommentare 4 Kommentare
Zur Ehrenrettung des Bruchpiloten muss gesagt werden, dass die 2. SL doch recht ansprechend ist und eine gute Alternative zum oberen Teil der "Südwand" darstellt. Die Felsqualität ist OK, die Absicherung noch vertretbar und die Kletterei interessant.
Also nach einem solchen Kommentar wird das natürlich nie was - das schreckt ja selbst die Steffs, Sebs und Edis dieser Welt ab! Klar gibt`s da noch einen gewissen "Belag" (obwohl ich kräftig gebürstet hab`) und unterm Band gibt`s auch noch eine (kurze aber) heftig bröckelige Zone. Was ich jedoch nicht ganz verstehe ist, warum sich eine Direkte Südwand bei vergleichbarer Schwierigkeit, Felsqualität, Absicherbarkeit und Art der Kletterei mit der Zeit derart sauber klettert, während hier überhaupt keiner einsteigt.
Wer einsteigen will sollte sich darüber im Klaren sein, dass er in der ersten SL 35m Wand und Reibungskletterei "mit Belag" vor sich hat. Ist der erste R erst einmal erreicht entspannt sich die Sache bis zum letzten R. Im Topo eingezeichnet geht es jetzt links in der Verschneidung weiter zu einem Band mit Baum wobei der Ausstieg voller Schotter liegt :-( Gerade zum Baum ist besser, allerdings vom Band weg geht ohne Baum gar nicht und der Baum selbst ist in keinem guten Zustand. :-( Die vom Bruchpiloten beschriebene Variante ist auch nicht sehr vertrauenserweckend insbesondere wenn die passenden Keile schon in der Wand verteilt sind. Für mich die beste Lösung war 3m weiter rechts mit einem 4er Friend und einer gesteckten Sanduhr über den Wulst und links zum Standring
Habe mal ein bisschen Arbeit investiert und war äußerst positiv überrascht: Hier kam eine echte vergessene Perle zutage!
Von der etwas dumpf bröckelige Wand unten nicht abschrecken lassen - es folgt eine schöne Reibung und danach eine hübsche Wandzone bis zum Südwandband (bis hierher vier R u. Standring).
Bei den letzten Metern bin ich nicht ganz sicher, ob ich die originale Linie getroffen habe (eine schwere Stelle knapp unterm Band / guter Friend 1,5 rechts in Lette).br>2.Teil: Flache Platte zu Pfeilerchen, dann glatte Plattenstelle links vom R (rechts ist die Vergewaltigungsvariante), weiter über linksversetzte Rissspuren zu weiterm Ring und gerade hoch durch die überhängende Gipfelzone (H / mit kleinem Friend hintersicherbar) direkt zum höchsten Punkt.
Mit das Beste, was ich seit langem ausgegraben habe!
Luger Friedrich Südwand Direkte Südwand 7-
  Die Plattenflucht ca. 10m links vom "Pfeilerweg" wird von zwei breiteren Rissen durchzogen, die oberhalb eines abschüssigen "Bandes" beginnen. Durch kurzen Erker und rechts heraus (nR) [Hartmann, Dengel; 14.7.1987; früher über eine Eiche und deren Äste] auf dieses Band (nR).
Durch den linken Riss (mind. Fr #3, dann Fr #2.5) zu seinem Ende (nR). In Linksbogen (o. auch direkt) z. ehemals 1.!R und rechts davon an runden Höckern (Fr #1.5, Rock #6) gerade zu einem kurzen Fingerriss (R). Gerade (R, Fr #1), zuletzt mit Hilfe eines Bäumchens an das rechte Ende eines Bandes (nR; Stand; 35m "talwärts").Diese Stelle erreicht man auch recht einfach von der SW-Kante aus.
Über die Platte zu einer Felsnase und zu kurzem Handriss (R). Ihn empor und an abdrängender Kante (2R) zu Band (n. Stand-R) u.G.
  Detail
Tourenlaenge:  50m
Ringe:  11+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Inge Schlager
 Fred Frey
 
Datum :  25.6.1955
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/direkte-südwand/
Perfekte, abwechslungsreiche und lange Linie. Absicherung problemlos (bissle aufpassen, das man sich in der ersten Sl keinen zu argen Seilzug bastelt, weil mam eigentlich dauernd zu den reichlich vorhandenen Ringen noch was legen könnte). Bouldereinstieg, Schulterriss, Handriss, Platte, Fingerriss und Henkelüberhang wird einem alles geboten!
Höllenfelsen Westseite Muffenmaschine 7-
  Links neben dem "Alten Torweg" über Schuppe, Reibungswand (R) und Fingerriss in die Scharte zw. Massiv und Turm.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 (v.u.g.)
 
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Dimbergpfeiler Rechte Südwestseite Hand am Arsch 7-
  LInks oberhalb der Einstiegsrampe der "Südwestwand" befindet sich ein weiteres bewachsenes Band: Über Handriss nach rechts auf Reibungsplatte (Fr #1). (Hierher ggf. auch vom oberen Teil der Südwestwand-Rampe). Gerade unter kleines Dach (Cam #1) und erst rechts, dann links wahllos über Reibung z.G.
  Detail
Ringe:  -1
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 und
 Wolfgang Kraus
 
Datum :  8.4.1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Grüner Kräcker 7-
  Am linken Rand eines abschüssigen Bandes gerade zu Riss (R). An ihm (Rock #5, Rock #3) zu R und gerade oder links über seichte Verschneidung zum Stand des "Alten Südwandweg".
  Detail
Tourenlaenge:  20m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 Hans Peter Huppert
 
Datum :  18.9.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Obwohl im Prinzip sehr interessante Kletterei durch massiven Flechtenbefall mittlerweile höchst spannend. Guter Fels. Zwischen den beiden Ringen kann im feinen Riss noch etwas gebastelt werden. Auch der Ausstieg ist hübsch, so man kapiert hat, wie`s geht ...
Rödelstein Linke Südseite Yersenia 7-
  Ca. 12m rechts der "letzten" SW-Kante mit zwei Löchern hinauf (nR) und gerade (R) zu einer Wandeinbuchtung (R). Knapp rechts davon hinauf zum letzten R und links vorbei z.Grat (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Durch die 4R bestens gesichert. Feine Tour, leider etwas kurz...
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Eiertürle (1.Sl) 7-
  völlig verwachsen rechts der "Himmelsleiter"
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Erich Schunk
 
Datum :  20.8.1976
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Siebenschläfer 7-
  Links von "Neunauge" z. 1.Band.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Sepp Ameis
 Dieter Reinicke
 
Datum :  16.7.1977
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Oben ohne (1.Sl) 7-
  Links vom "Topspin" an teils breiten Rissrinnen hinauf z. 1.Band
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Ingo Gauch
 
Datum :  5.6.1976
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler ab. 1.Band Oben ohne (2.Sl) 7-
  Vom linken Standring und links vom "Topspin" zu R. Gerade über Platte zu kurzem Riss. An dessen Ende 3m nach links (R) zu Handriss. Diesen (Keile) am Ende linkshaltend zu Band (nAR).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Ingo Gauch
 Hans-Peter Dietrich
 
Datum :  5.6.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Fremdmeldung: 2.SL - 3.R: "Klebemasse" nicht mehr OK, so könnte evtl. Wasser eindringen...
Heidenpfeiler ab. 1.Band Eiertürle (2.Sl) 7-
  Rechts vom linken Standring rechtshaltend zu schrägem Hand-/Fingerriss (Fr 2). Diesen bis zum Ende (Fr 1.5 o. Rock) und weiter über Platte (mittlere Hex) und griffige Wand (Friends) zur "Himmelsleiter" und sie weiter z.G
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Schunk
 Thomas Nöltner
 
Datum :  20.8.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Fingerriss? Für welche Pranken? Also ich hab da ohne Probleme mit der ganzen Hand durchgehend geklemmt...
Strackfelsen Südseite Rappelkiste 7-
  Knapp rechts des "Gammlerweges" an Schuppe zu nR und durch die Wand (Fr 0.5) zum letzte R im "Gammlerweg". Links aufwärts z. Bäumchen und z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Udo Weber
 Jürgen Herr
 
Datum :  29.10.1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Klasse Tour. Unten leicht mit Piazeinlage und Crux am 1. Ring. Das ist schon ein sehr wackliger Aufrichter mit den Fingern jeweils an nem kleinen Kiesel. Gewusst wie, ist hier die Devise. Danach wirds wieder leichter. Der Ausstieg ist wieder klassisch rund. Insgesamt eine sehr schöne Tour, allerdings im Toprope wesentlich entspannter. Die Tour kann man aber schön als Toprope einhängen ( einfach über den Riss daneben hoch zum Ring ).
wurde der 1. Ring schon ausgetauscht? Wenn ich mich zurück erinnere war dieser vor 10 Jahren auch nicht so vertrauenswürdig?
Oha, der 1.Ring ist schon sehr nostalgisch dünn, wahrscheinlich hält er noch Stürze, vielleicht nicht. Vertrauenserweckend ist anders, ich wollte da nicht reinfliegen auf dem Weg zum nächsten. Wär mal evtl ein Ring für die Sansi-Sitzung Diskussion, aber kein Franz.Bühler, sondern in Schublade alten Palz Ring rausholen. So ne Öse würde das schon bisschen zu hässlich machen.
Kapellenfels Massiv Wichserplatte 7-
  2 m links von "Luna nascente" an 2 R vorbei zum Grat
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 Thomas Wolf
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Fels wurde unlängst komplett freigestellt ... jetzt aber ran Männer!!!
Eigentlich ne geile Platte aber leider aufgrund von Dreck und Flechten derzeit in einem desolaten Zustand. Bis zur Schlüsselstelle am 2ten Ring kurz vor dem Ausstieg gehts ja noch halbwegs, aber da dort zwingend auf Reibung angetreten werden muß selbst bei Trockenheit aufgrund der Schmierflechten kaum machbar. Sollte mal jemand mit ner Bürste drüber, da schade um den Weg. Mit Cams zu den R gut absicherbar.
Kumbtfels Südostseite V: Originalplatte 7-
  Über dem 1.R auf Band nach rechts, über Wulst und nach links zurück zum 2.R. Dann unter Wulsten immer leicht rechtshaltend zum oberen Band
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 (v.u.g.)
 
Datum :  1982
0 Kommentare 0 Kommentare
Schützenwand Rechtsaußen 7-
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Winfried Wieland
 Kurt Langguth
 
Datum :  13.8.1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Reibung bis über den zweiten Ring ist Klasse (Cam 0.3 zum 2. Ring), aber bei der Wand danach fand ichs recht unübersichtliches Griffgesuche und die Absicherung ist nicht dolle. Nach dem letzten Ring geht nix mehr in die Kompakte Wand und von da ists noch recht weit bis zum AR und auch nochmal schwer. Anspruchsvoll.
Schützenwand Linksaußen 7-
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rock 6
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Winfried Wieland
 Kurt Langguth
 
Datum :  13.8.1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Die augenscheinlich am seltensten gekletterte Route von diesem Trio infernale. Unterer Teil klassische Pfälzer Reibung, gut mit 2 Ringen gesichert, den Einstieg in den markanten rechtsgeneigten Riss sichert ein ringwertiger mittlerer Rock. Ich fands nett.
Schützenwand V: Kontaktvariante 7-
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Peter Kaiser
 
Datum :  21.9.1982
0 Kommentare 0 Kommentare
Kuhplatte Blasebalg 7-/7
  Links von "Die kleinen Freuden" - orig. noch von unten kommend - über Wand (R,nR) zum 3.R von "Die kleinen Freuden". Erst gerade (nR), dann rechtshaltend hoch zu kurzen Handriss (R) und gerade (nR) z. nAR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  30.5.1982
1 Kommentare 1 Kommentare
Ach so: die untere Hälfte bis zur Öse firmierte im "orangen" Führer noch als "Die großen Freuden"
Kleine Weiherwand Quasi Modo 7- bis 8-
  2m links von "Invalidentrail" den R folgend z. nAR - der orig. überklettert wurde.
Fr #2.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Memmer
 Reinhold Wieser
 Martin Memmer
 
Datum :  Mai1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Gute Tour - unten zwar ein bisschen längenabhängiger als beim rechten Nachbarn, aber 7-/8- (oder "noch schwerer")?
Im Ausstieg dafür meiner Meinung nach eine ganze Nummer härter als seine Nachbarn (Invalidentrail oder Pildo-Direktausstieg). Beim weiten Zug zur Kelle haben es Wurstfinger schwer und der Mantle (der angeblich dazu gehört) ... naja
Unbedingt vorher gut entsanden und für den OLI-Bühler auf der Kante eine lange Exe mitbringen ... könnte knax machen!
Leider mittlerweile sehr dreckig und zugewachsen.
Ausstieg durchs Dach war für mich ein Längenproblem...
Auch wenn der Abseilring die Sache angenehmer macht gehört der Ausstiegsmantle dazu!
Neuer (A)R überm Ausstiegsdach im Zuge einer SanSi-Aktion installiert. Jetzt kann auch der Nachsteiger ohne einen heiklen Pendler den Weg genießen.
Wilgartisplatte Da war doch noch was 7- bis 7+
  Zwischen "Nasenstüber" und "Außenseiter" über Felspfeiler (Hex #6) zu R und weiter auf das sandige Band. Gerade über Platte (R) und Wand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Ralf Schmitt
 
Datum :  8.3.1982
7 Kommentare 7 Kommentare
Nach dem 2. R kann man auch geradeaus (links vom 3. R) hoch. Ist m.E. sogar leichter als die Stelle über den Ring (und genauso schön!).
Bei der Erstbeg. bin ich über den stumpfen Pfeiler, gesichert mit einem 6er Hexentric (lang ist's her) - nicht ungefährlich! Letztlich bin ich am 2.R übrigens mal rechts"piazend" - linker Fuß in Dulle und nicht aufm Kiesel - hoch. Welten_leichter als der Kieselaufrichter - unfassbar!
Die Schwierigkeit am 2.R steigt reziprok zur Körpergröße.
Ich kann natürlich nicht orakeln, welchen Einstieg Du genommen hast, Steff. Direkt über den schwach ausgeprägten Pfeiler zwischen Nasenstüberverschneidung und Aussenseiterverschneidung fand ich ziemlich hart (möglicherweise nur psychisch). Laut alten Kraus-Führer darf man wohl auch weiter oben von links her einqueren ... HJC?
Hab ich den falschen Einstieg genommen oder ist auch hier der Bruchpilot zum Putzteufel geworden? Jedenfalls empfand ich die Stelle am 2. R als die einzig schwere - dafür aber richtig! Der obere Teil ist herausragend schön und aktuell sehr sauber!
Hab`mich schon gefragt, wie eine Tour so vor den Hund kommen konnte. Jetzt bin ich schlauer! Der Weg zum 1. Ring ist nur unwesentlich leichter als die Crux am 2. Ein mittlerer Friend liegt zwar, wird aber locker überstiegen und der Grenzstein am Wandfuß wirkt bedrohlich. Momentan insgesamt gut sauber - man sollte halt konzentriert bleiben.
Die Einstiegsmeter sind nicht leicht (und derzeit noch nicht sehr sauber) - Vorsicht!
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Leistenbruch 7- bis 7+
  Gemeinsam mit "Ralf & Joe" einsteigen und rechtshaltend über Platte (R) zu abdrängender Stelle links des Fingerrisses vom "Lagerweg" (R). Erst links, dann (R) rechts auf Bändchen. Gerade (R) z. AR (unterm Dach).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 David Simmons
 Beate Sander
 
Datum :  März1990
8 Kommentare 8 Kommentare
Die "Längenabh. Schwierigkeitsangabe" bezieht sich auf die Platte am 1.R: So manche(r) hat hier gar nichts mehr zum festhalten.
Was soll hieran LÄ sein? Wenn wir so anfangen, können wir für ziemlich jede Tour in der Pfalz eine Bewertungsspanne angeben ...
Nur damit nicht aneinander vorbei geredet wird: In der Regel wird von links (Einstieg "Ralf&Joe") über die Platte nach rechts und dann direkt zum Ring geklettert. Es gibt aber auch einen direkten Einstiegsboulder knapp links des Lagerweges. Vermutlich erfolgen 99% aller Begehungen NICHT über diesen Einstiegsboulder.
Mir ist es doch sowas von egal, was und wie andere was klettern, aber lieber rako, dies ist eine Tourendatenbank und deine beschriebene Linksvariante hat mit diesem Weg mal garnix zu tun, und hätte so auch formuliert werden müssen für Leute, die diesen Weg original gehen wollen und sich informieren möchten. Mehr wollte ich garnicht zum Ausdruck bringen und schon wird man mit dem Ethikhammer erschlagen. Aua.
Leistenbruch braucht keiner!
Vielen Dank für diesen freundlichen Hinweis und ganz herzliche Grüße an die Ethik-Kommission.
Entweder man klettert original den Einstiegsboulder oder man läßt es bleiben. Ansonsten hast du nicht den Leistenbruch gemacht.
Entweder von links reinklettern oder über den netten Einstiegsboulder direkt zum ersten Ring. Die Stelle dort ist für Menschen mit steifer Hüfte eine echte Herausforderung. Am darauffolgenden Wulst wird's auch noch mal schwer. Klare Tendenz zur 7+.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel Vis a vis 7-/7
  Mit "Horrorwand" beginne und vom 2.nR an blockigem Riss (Fr #3) auf einen (bewachsenen) Pfeilerkopf (nR). Leicht linkshaltend (R), dann gerade zu R links einer schwach ausgeprägten kurzen Kante. Hinauf und an kurzem Riss (Fr) zu Absatz u. südl. Felsenfenster (mit AR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 (v.u.g.)
 
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
strenge, d.h. altklassisch "Reibungsbewertung", selbst wenn es sauber wäre...
Der Erstbegeher hatte schon vor langer Zeit einen weiteren R vorgesehen (und vorbereitet) - vom Block weg zum R in der Platte.
Die Baustelle ist seit gestern erledigt. Aber "entkeimt" ist es halt noch lange nicht ;-(
Pferchfeldturm Nordwestseite Vogonengedicht 7-/7
  links der "Nordwandrampe" über Platte und Band zu steiler Wand. Diese weiter zu AR.
O-Ton Erstbegeher: "Ein echtes Brechmittel"
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr. 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 Corinna Martin
 Frank Kraß
 
Datum :  24.10.1997
0 Kommentare 0 Kommentare
Kuhplatte Weltenfenster 7
  Vom tiefsten Punkt der Wand gerade hoch z. Stand-R von "Die kleinen Freuden".
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Peter Lischer
 
Datum :  4.9.1982
4 Kommentare 4 Kommentare
Die Referenztour an der Platte - die Bewertung aller übrigen Wege sind an dieser "7" ausgerichtet. Einstieg allerdings schon wieder deutlich härter als noch vor drei Jahren. Ist bald Schluss hier!
Dank sei dem Bruchpiloten und seinen Bürsten. Macht wieder Freude wie vor 30 Jahren.
knifflige 80er Jahre Steilwandkieselplatte bei der gute Schuhe und das Beherrschen der einbeinige Kniebeuge von Vorteil ist. Die Einstiegsplatte ist schon eine knifflige Boulderstelle die sich nur bedingt abklettern lässt.
Die Tour wurde geputzt und ist jetzt wieder mit Genuß kletterbar. Damit der Schwierigkeitsgrad nach nunmehr über 30 Jahren wieder passt, müssen noch einige Kieselsteine nachgesetzt werden. Selbstverständlich dürfen hierzu ausschließlich vom SanSi zugelassene Steine verwendet werden.
Mittlere Deichenwand Plattenwand 50-er 7
  Knapp rechts von "El Folzo" Platte und Wand (2R) zu Band und nach rechts zum Wandbuch (R, evtl. Stand). 4m nach rechts queren und über Überhang (3R) z.AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Hermann Folz
 Erich Steffan
 
Datum :  21.10.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Sehr schöne Geschichte, zumindest im Nachstieg :-(. Ansonsten die Crux denk ich am 1. Ring, wirklich schön hart und bewegungstechnisch klasse. Ausstieg hatten wir nicht gemacht, keine Ahnung, ob das Dach nochmal härter ist. Den Winznagel für 7- halte ich im Vergleich dazu als unterbewertet, dieser mit den Winzleistchen und dazu im Mittelteil noch etwas steiler war für mich persönlich um einiges härter. 7- passt da meines Erachtens gar nicht!
Kiesel und Dullen gut durch petzen, dann kommt der rettende Seitgriff. Den Rest kann man dann genießen.
Schwierigkeit gleich am ersten Ring - für Leute mit kleiner Reichweite kann das bestimmt sehr bitter werden. Auf dem Weg zum zweiten Ring passt ein 1er Camalot, oder besser ein schmaleres Klemmgerät gleicher Größe (3er Rock Empire oder Tricam).
Asselstein Westseite Question 67 7
  Rechts des Einstieges zur "Westwand" über Wand (R) und abdrängende Waben (R) zum 1.R in der "Westwand". Gerade weiter z. Grat
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Jäger
 (v.u.g.)
 
Datum :  Okt.1991
2 Kommentare 2 Kommentare
Zug übern 1.R mit Mini-Leiste rechts oben (oder abschüssiger Leiste links vom R) sprengt 7er-Kategorie, dann flechtig mit kleinstem mobilem Gerät weiter zum R in abdrängender Wabensequenz. Hier muss man dann noch Aufleger-Qualitäten beweisen und hoffen, dass der einzig gute Griff liegen bleibt.
Für schwer kletternde Sandsteinliebhaber mit Reserven eventuell eine ganz nette Tour, ... ich war froh, dass das Seil von oben kam.
Die Ringe sind so ähnlich wie in Renaissance. Steff?
Asselstein Westseite 20-Meter-Wand 7
  Knapp rechts der "Westgrat- Nordverschneidung" an brüchige Rissfolge zu glattem (etwas vermoosten) Riss. An Ihm zu R und rechtshaltend über Reibung zu kurzer Rinne. Über sie (nR) und kurze Wandstufe z. vorderen W-Grat (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 Thomas Nöltner
 
Datum :  27.8.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine eher vernachlässigte Tour, für Reibungsfreunde aber sicher zu empfehlen. Ein paar leichte Meter bringen einen ans Rissende, wo einige gute mittlere Friends passen. Dann würde man gerne den etwas mickrigen Ring klippen, muss aber erst noch im Riss antreten und aufstehen. Nach dem Ring dann die schwierigste Stelle, hoch antreten und durchlaufen. Über dem 2. Ring noch mal interessanter Aufrichter und Mantle auf's Band. Hab Friends von 1,5 bis 3,5 je einmal gelegt. Etwas sauberer echt klasse!
Anebos Westwand 7
  3m rechts der W- Kante über gr. Überhang (Hf, R) auf breites Band (nR) - hoher Boulder. Rechterhand hinauf, über glatte Platte [wahrsch. Hf] und an Felsnase vorbei zu H. Links hinaus auf Band und links an breitem Riss z.G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Walter Wörner
 und Gef.
 
Datum :  1957
1 Kommentare 1 Kommentare
Es steckt ein neuer Bühler als AR.
Rötzensteinpfeiler Südseite Bandanstieg 7
  Links der "Maitrauer" über Wand (2R, Fr #2.5) zu "windiger" Kiefer vor einer Schuppe. Rechts davon empor und entweder über Platte (kl. Fr) oder links an einer Rissschuppe zu nR und z. gr. Band i.d. SW-Wand (genau dort, wo der "Dachweg" startet).
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Wenn`s trocken ist wie derzeit: geniale Tour! Am 1. Ring muss man mal das (linke) Auge genau aufmachen, danach einfach nur klasse Platte. Den Ausstieg bis zum Dachweg-Standring konnte ich eigentlich ganz gut mobil bestücken (fand es eher purer Genuss).
plädiere für einen nR oberhalb der Kiefer
...na,der Weg ist ganz schön klasse eigenständig!Die Schwierigkeit lauert am 1.R,wenn ich mich recht erinnere,hier ist Fusstechnik,oder ein anständiger Schuh gefragt.Weiterhin braucht´s noch ein gutes "Mobilnetz",damit man nicht ins Funkloch,äh,runterfällt.
War mal "Variante", heute eigenständige Tour.
Rötzensteinpfeiler Südwestband Kleiner Dachweg 7
  In ihrer Falllinie einer kl.Verschneidung mit Überhang über kompakte Wand gerade zu R und weiter (R) z. nAR (am Grat).
Fr #1 bis #2.5 nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Alles etwas kleiner hier: konzentriert, mobil gesichert, über Wülstchen, dann leichtes Gelände zum R in Platte; hier, bestens gesichert, mit Leistchen und Kiesel zu griffigem Dächlein und dann genussvoll über dieses und weiter empor. Ergo: Mobil gut absicherbar und recht leicht für den Rötze. Empfehlung!
...Tja,der Baum fehlt,und nicht nur er,auch seine Kameraden bis runter zum potentiellen Falkenglotzerbauwagenstellplatz!Oder deute ich da die Zusammenhänge falsch?
Nachdem der hilfreiche Baum leider weg ist, muss man sich auch vor dem 1. Ring etwas bemühen.
Buchholzfels Ostgipfel - Südseite Weg für Joachim 7
  Durch die sehr (bemooste) Ostwand des VG den R folgend zum letzten H im "Pfeilerweg".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Dahm
 Martin Brauer
 
Datum :  1984
0 Kommentare 0 Kommentare
Rinnthaler Falkenturm Rock gegen rechts 7
  Talseitig von Block aus auf einliegend Platte und beim R nach links (Fr #4) zu stumpfer Kante (R). Abdrängend (R, Fr #3 u #1.5, Wurzel) zu Kiefer.
  Detail
Tourenlaenge:  16m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 Dirk Hemmerling
 Franco Gliemmo
 Bruno Vogel
 Axel Richert
 
Datum :  17.7.1993
2 Kommentare 2 Kommentare
Ausstieg gestern rudimentär durchgefegt
Das Anklettern des 1.R ist heikel! Nach dem 3.R zugewachsen.
Haubenthaler Fels Schönheitsfehler 7
  Links von "Formica" über Platte (R) zu überhängender Wand. Diese (R, Fr #2) z. AR (o. orig. - aber unlohnend weiter - z.G.)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
...Ja, die Herren, bis zum 3.R incl.Einhängevorgang ist das nur 7-.Danach wird´s härter... Wenn man den Dreck&Bruch vorher mal beseitigt hat, wird´s ein delikater Aufrichter im harten Siebenerbereich.
3. Ring einhängen von unten: hart 6+ (aber insgesamt toll); einhängen von den runden Griffen: 7- (aber warum sollte man das tun?); überklettern und aussteigen: unbewertbar (weniger ist hier ganz klar mehr!).
Die Crux liegt im Überklettern des 3R. Angesichts des Drecks auf dem Band verzichtet man besser und nutzt den 3R als AR. Wo und wann man in der Tour aufhört ist entscheidend für den Schwierigkeitsgrad. AR nur einhängen oder doch bis zum Band hochziehen oder vielleicht doch auf das Band.... das muss jeder für sich entscheiden. Bis dahin eine nette Tour.
Rindsbergpfeiler Südostseite Birkenweg 7
  Knapp links vom "Kiefernweg" an Riss und Rissspur zu bewachsenen Bändern m. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Sepp Braun
 
Datum :  6.9.1983
0 Kommentare 0 Kommentare
Rindsbergpfeiler Südostseite Kiesling 7
  Über den schmalen "Fuss" des Vorbaus in nichts ganz solidem Fels zu nR. Gerade (R), dann (R) in Rechtsbogen und links aufwärts zu R. Gerade (nR) weiter auf den Vorbau (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  27m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Ringe sind gleiche Bauart wie "Südwand zum Verbindungsgrat" an den Dürrensteinen!
Die alten (drei) Ringe sollten ersetzt werden
Kleine Weiherwand Burn out 7
  Orig. - ziemlich verwachsen - rechts der "Mainzer Kante" oder besser von deren Podest aus über Wand (3R) und Überhang (2R) auf den Pfeilerkopf (Stand-nR der "Mainzer Kante"). Über abdrängende Wand (R) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 Jürgen Schilling
 Reinhold Wieser
 
Datum :  1989
0 Kommentare 0 Kommentare
Große Weiherwand Vollendung 7
  Ca. 5m links der Talkante über Platte (2R) und Wand (2R, Fr #2, 2R) unter die abdrängende Wand (nAR).
Es bietet sich an linkshaltend die Austiegswand der "Westverschneidung" anzuhängen.
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Edith Reif
 
Datum :  2001
3 Kommentare 3 Kommentare
Infrastrukturverbesserungsmassnahme: sep. AR unter der Abschlusswand
Geniale Tour !
Friend 1,5 - 2,5 oben zwischen 4. und 5. Ring. Wand in der Zwischenzeit fest und sauber. Nie leicht aber homogene Tour mit kräftigen Ausstieg der gut Abgesichert ist. Ring oben an der Kante gut zu Klippen.
Drei Felsen - Ostpfeiler Omas Rache 7
  Zwischen "Philipp" und "Opakante" gerade empor zum Wandbuch
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 und Gef.
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...mit etwas Mut klappt es auch mit der Rache. Der Einstieg ist sehr schön.
Drei Felsen - Ostpfeiler Wärna beinhaart 7
  Zwischen "Westkamin" und "Augustpfeiler".
Fr #1 o. #2.5 nützlich
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.9.1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Für kleine nicht einfach zum zweiten Ring...nicht überstreckt klippen, kann ggf eng werden zum Boden...oder PANIC mit nehmen, besser Ring anklettern...oben kleine Friends (CAM 0.4 / CAM 0.5) hilfreich...
Anklettern ist schon wacklig ... warum nicht einfach den 2R verlängert vorhängen? Dann uneingeschränkt klasse Tour!Einiges an Friends verbaubar.
Das Anklettern des 2.R ist nicht einfach. Zur Sicherheit kann auf halber Strecke ein "sehr kleines" Klemmgerät gelegt werden.
Drei Felsen - Mittelmassiv V: Zeitgeist 7
  Vom tiefsten Punkt über Wand (3R) zu bemoostem Fels und R. Linkshaltend weiter (mittl. Fr) zur "V: Kleine Variante".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  21.9.1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Zur Zeit macht es sicherlich keinen Spaß, über den 3. Haken hinaus zu klettern. Bis dahin kurz, unübersichtlich und gar nicht so leicht. Der Flechtenbelag stört eigentlich nur das optische Empfinden.
Wilgartisplatte Außenseiter 7
  Rechts bei Grenzstein über seichte Verschneidung zu nR. Rechtshaltend zu rundem Riss und diesen, zuletzt über Reibung zu Band (Baum). Bei Rissandeutung zu gr.Lettenloch, von dort nach links zu versteckter Seitgriffschuppe. Schräg rechts hoch zu Felsnase (SU) und über diese zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  18.3.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Das Ding ist ja richtig super! War ohne Topo am Fels und habe daher die mir logisch erscheinende Linie geklettert: nach dem 1. R nach links zum 2. R (ist aber der 1. R von "Da war...", wie ich hinterher gesehen habe). Lohnende Kombi! Leider läuft vom großen Band immer wieder Sand in den unteren Teil. Ist es sicher, dass es original nach dem großen Lettenloch oben nach links geht? Im Topo ist es eher gerade / leicht rechtshaltend eingezeichnet? Der Linksquergang ist auf jeden Fall saugeil!
Für das große Lettenloch am Anfang des 2.Teils sollte man vorbereitet sein: Zurückklettern ist für kleine nur bedingt möglich - weiterklettern noch mal spannend. Als Sicherung sollte man einen Fr.3,5 oder ähnliches bereithalten. Mit viel Liebe lässt sich auch eine größere Hex verbauen. Die Rock Stellen hinter der Schuppe taugen nur bedingt.
War vergangenen Donnerstag nochmal 2 h in der Route - freut mich, dass Ihr gleich davon profitieren konntet. Der "Schmodderriss" war vor meiner Begehung Anfang April gar nicht richtig sichtbar, bildete dann aber den Schlüssel für den "Ausstieg" zur Eiche. Hoffentlich "stabilisiert" sich das Band in dem jetzigen Zustand und es schwemmt nicht alles wieder mit Sand voll.
Die unteren zwei Drittel sind aktuell prima kletterbar, die Schlüsselstelle am 1.R überaus schön zu klettern, der "Schmodderriss" harmlos. Oben fand ich es angebracht, noch ein großes Klemmgerät zur Verfügung zu haben und zum 3. R der Nachbarroute zu steigen. So erhält man einen herausragenden Weg.
... was aber sehr schade ist! Habe mich gestern mal emporgewühlt und war erstaunt über die schönen Stellen und den guten Fels. Eine der lohnendsten Routen an der Platte, unter zwei Voraussetzungen: a) das Band wird geputzt (Cam 4 für den Schmodderriss rechts angenehm) und b) man besitzt etwas Nervenstärke. Denn auch der obere, saubere Teil ist nicht trivial und komplett selbst abzusichern.
Wilgartisplatte Modern Chalking 7
  Mit "Linke Westwand" beginnen und über Kieselwand (R) und Platte (R) immer gerade hinauf zum gr.Absatz westseitig (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 8
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  11.7.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Zustieg zum 1. Ring (gemeinsam mit Linker Westwand) ist recht speziell und zudem mau gesichert, danach wirds besser. Etwas über dem 2. Ring nochmal eine schwere Stelle, die in Erinnerung bleibt ...
...ziemlich hart Bewertet sollte öfter gemacht werden
Wilgartisplatte Linke Westwand 7
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach 20 Jahren mal wieder geklettert: mein lieber Herr Gesangsverein! Nach dem äußerst windigen Einstieg glücklich am 1. Ring angelangt (Hex 8 oder Fr. 3,5, aber nicht zu lang machen!), folgt relativ gängige Reigungskletterei bis zur Crux am 2. Ring. Hier delikater einbeiniger Aufrichter, danach noch ein weiterer Reibungszug schon deutlich über der Sicherung. Rest dann wieder einfacher. Die Bewertung ist heftig old school und im Vergleich mit der Grauen Wand wirkt die 7- dort wirklich "geschenkt".
Göckelsbergmassiv Wachholderweg 7
  Vom Absatz vor der Südwand ca. 3m links von "Berge des Wahnsinns" über Wand (R) hinauf und linkshaltend zu Überhang (R). Rechtshaltend (früher Ks) über ihn zu R und gerade durch die Wand (kl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.3.1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Backelstein Vorgipfel V: Kurzprogramm 7
  Vom tiefsten Punkt der Talseite (ca. 4m links von "Traumkante") über kieselige Wand und Rissspur und Wand zum ehemals 1.R der Originalroute.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Wolfram Wuttke 7
  Knapp links der "Birkenverschneidung" den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Scheib
 Dieter Feith
 
Datum :  August1987
2 Kommentare 2 Kommentare
...Beantrage hiermit eine Routenumbenennung in "Wolfram Wuttke Gedenkweg"!
Hier wird kein zusätzliches Sicherungsmaterial benötigt. Einpaar Exxen reichen aus.
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel Katzensprung 7
  Ca. 8m links von "Zwickt's mi" gerade über Wand (3R) zum gr.Band unterm "Drei-Löcher-Riss".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Laubendöllwand Dampfnudel 7
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 Bärbel Zinnkann
 
Datum :  1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Crux ist die Überwindung des runden Risses, ein ordentlicher Runout, den ängstliche Gemüter jedoch mit dem Rotor-Ring links entschärfen können. Im oberen Riss nach dem 3. Ring fand ich einen "Dicken" ganz angenehm (4er Cam).
Eine klasse altpfälzische Reibungsangelegenheit, wenn sauber (aktuell ist sie es)!
Blieb zum Glück von der O.J.-Nacherschließung verschont - der nR sitzt ganz oben an einer Stelle, wo ihn wirklich keiner mehr braucht.
...Saniert! 1 nR und eigener AR. Auch hier ein paar Friends nicht vergessen.
Luger Friedrich Südwand Freundschaft 7
  In S-Wandmitte an markantem, aber kurzen Handriss zu leicht abdrängendem Aufschwung. Weiter über Platte (2R) und rundem Riss (nR) zu gr.Verschneidung (R; ggf. Stand). Kurz unter Dach und nach rechts (R) zu Handriss. An dessen Ende rechts über abdrängende Wandstelle (R) zu Fingerriss, der auf die S-Kante und zum Ausstieg vom "Pfeilerweg" führt.
  Detail
Tourenlaenge:  50m
Ringe:  7
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  mS
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Robert Breitsch
 Dolf Jung
 
Datum :  22.8.1964
3 Kommentare 3 Kommentare
Der letzte Ring befindet sich exakt 36m! über Grund. Also Vorsicht beim Ablassen
Aktuell relativ sauber. Dennoch: Für 7 ganz schön hart. Es ist erst vorbei, wenn man, deutlich über dem 2. R., den ersten passablen Seitgriff im unten sehr runden und abschüssigen Riss zu fassen bekommt, der Schritt nach rechts zum Riss erschien uns als der schwierigste Zug des Ganzen. Keine Möglichkeit für mobile Sicherungen in der Platte. Man beachte das Datum der Erstbegehung.
Zum ersten R ist konzentriertes Klettern angesagt. Leider sind Griffe und Tritte z.Z. nicht richtig sauber, was die Sache nicht leichter macht. Für den 2.R ist eine präparierte Schlinge mit offenem Karo ("Überstrecker") sehr hilfreich. Danach nicht all zu hektisch über Kieselplatte zu rundem Riss. Wer es bis hierher geschafft hat, braucht sich vor dem Rest nicht zu fürchten.
Luger Friedrich Südwand Moderne Zeiten 7
  Vom Einstiegsriss der "Freundschaft" diagonal nach links über Platte (nR) auf abschüssiges Band. Kurzen Fingerriss hinauf (mittl. Rocks) zu R und gerade zu anfangs breitem Riss - die "Freundschaft-Anstiegsvariante" nutzt diesen auch. Ihm folgend (Fr #4, Hex #10 u. #8, Rock #9 o.ä) bis er endet (Rock #3). Linkshaltend über die Wand (R) und an nicht ganz solidem Riss zu einer Plattenzone (nR; Stand).
Etwas unterhalb 5m nach rechts, über eine Schuppe gerade empor und Wand z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 Thomas Nöltner
 
Datum :  17.4.1978
11 Kommentare 11 Kommentare
Endlich mal wieder diese geniale Tour mit gehobenem Anspruch an diverse Sandsteintechniken geklettert.
Super daß jetzt der 1.nR da ist. Auf dem Weg zum 2.R gehen Fr.1 + R6+R4+R5), danach Fr.4 + Fr.3,5 + Fr.2 + Fr.1,5 und kurz vor dem 3.R Fr.0 oder 0,5. Oben Raus dann 2xFr.3 und unbedingt vor dem nAR noch einen Fr.2 oder 2,5 aufheben, sonst wirds sehr weit.
Achtung: vom AR reicht ein 70m-Seil gerade so auf das Einstiegssims!
Danke an die Sanierer ;-)
Das Nest ist wieder leer....
Der Riss in der Mitte ist (seit gestern) mal wieder frei von Dornen.
Optimal gebürstet und damit stressfreier zu klettern "wäre aber anders"!
Im "breiten Riss" kurz über dem R nisten aktuell Amseln. Route bitte bis zum Ende der Brut nicht klettern.
Wg. des unlängst gesetzten sep. Stand-Bühlers (nach 35m) bleibt es einem erspart, nach links zu müssen (und Begeher der Dir.Südwand zu "irritieren").
Und nun sollte es zudem auch etwas angenehmer sein, den o.T. doch noch öfters anzuhängen.
Danke PWe und HJC! Aber jetzt ran ans Gerät, Burschen und Mädels!
nR im Einstieg, nach Rücksprache mit dem Erstbegeher, ist jetzt gesetzt
Summa summarum: Ich werde mir das Teil im nächsten Frühjahr (derzeit außer Gefecht) genau anschauen und entsprechend handeln - 2. SL könnte einen nR vertragen. Aber ich mach' das selbst, versprochen!
einer Abwadschung durch bayr.(Kletter)-Touristen sehen ich - ausnahmsweise gaanz locker - gelassen entgegen ;-).
Der "Krampf" mit 'erst weit den "Freundschaftsriß" rauf zur Absicherung und dann wieder runter um diagonal hochzuqueren' rechtfertigt m.E. schon den jetzt von PWE gemachten Vorschlag.
Derzeit ist die 1.SL übrigens dornenfrei!
Auch auf die Gefahr hin, dass ich gleich wieder aus Bayern "abgewatscht" werde: Ich plädiere für eine NR gaaaanz unten. Und zwar an der Stelle wo man von den Kieseln auf das Band der Südwand aussteigt. Begründung: Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass hier früher ein Baum stand an dem man eine "Schwebe" installieren konnte. (würde mich auch nicht wundern wenn dies bei der Erstbegehung so gemacht wurde). Im derzeitigen Zustand wird das Ganze nicht geklettert obwohl es ein sinnvoller Zustieg für "Südwand" und "Moderne Zeiten" ist. Statt dessen krampft man sich links (die meisten A0) über den Überhang.
Ein toller Klassiker, der leider selten geklettert wird und daher v. A. am 1. R etwas dreckig ist, auch nachfolgend kann man sich noch ein paar Dornen abholen. Dennoch ein toller Handriss bis zur kurzen Wandstelle, die sich an kleinen und griffigen Käntchen gut auflöst. Der nachfolgende wieder etwas dreckige Riss ist gutmütig. Den Ausstieg haben wir dieses Mal auch ignoriert, da die Eisdiele doch zu sehr lockte. Vom Stand reicht es mit 70m gerade so bis zum Waldboden.
Auf Kletterei an seichten, offenen Rissen folgt Kletterei an tiefen, griffigen Rissen und schließlich noch eine echte Wandkletterstelle. Sehr großzügig und nicht gerade übersichert, aber gerade deshalb ein tolles Erlebnis ... bis zum Stand! Der Originalausstieg wird penetrant ignoriert.
Hülsenfelsen Linke Ost- u. Südseite Direkte Südwand 7
  Vom Beginn des "Direkten Einstieges zur Westwand" nach rechts und bei Rißspur empor zu R. Rechts über Reibung unter Überhang (mit angerissenem Block). Rechtshaltend um stumpfe Kante und erst südostseitig (R), dann links der Südkante z.G. des BT.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  1977
0 Kommentare 0 Kommentare
Hoher Kopf Nordseite Examinator 7
  Mit "Juwel" beginnen und noch vorm 1.R nach links zu R. Über Reibung rechts der "Delikatesse" (Fr #1.5 u. #2) zu deren AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bruno Vogel
 Jürgen Wesely
 Ralph Weber
 
Datum :  10.7.1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Dimbergpfeiler Talseite Popeye 7
  Am tiefsten Punkt der Talseite über kieselige Wand (2R, Rocks, R) zum "Peilerweg" (R). Gerade weiter (R) zu dessen "Ausstiegsvariante" (R) und über sie z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Dieter Ulbrich
 
Datum :  31.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Da die Route sicher noch keine 5 Begehungen aufweist und auch keine Begehungsspuren vorhanden sind, dürften Ruhe und Übersicht durch entsprechende Fingerkraft hilfreich sein (ggf. vorher Spinat-Doping durchführen). Ab der kleinen Linksquerung nach dem 1.Ring wird`s leichter (dafür hat jetzt der Fels einen leicht spinatähnlichen Überzug). Die folgenden Meter über die Platte sind noch recht schön (sofern man den Ring reinbekommt).
Am Ring der Ausstiegsvariante dann aber besser Schluss machen (Steinschlaggefahr).
Dimbergpfeiler Rechte Südwestseite Fliegender Teppich (1.Sl) 7
  Vom Beginn der "Südverschneidung" gerade über Platte (2R) unter kl.Dach, gerade weiter (nR) und linkshaltend zu Stand-R (unterm Dach gemeinsam mit "Plattenweg").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 Richard Mühe
 
Datum :  9.4.1979
3 Kommentare 3 Kommentare
C4 4 und C4 0.75 beruhigen die Nerven zum ersten Ring...nach gehen noch zwei kleinere CAMs...
Egal, ob quer oder direkt übers Dach, die Tour ist klasse und schön schwer! Und im Toprope ist sie sowieso ein Genuss für Plattenschleicher!
Originaltour quert unter dem Dach nach rechts. Direkt über das Dach wurde erst später gemacht. R. Mühe
Heidenpfeiler ab. 1.Band Noch eine Reibung 7
  links vom "Pfälzer Tango"
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1982
0 Kommentare 0 Kommentare
Strackfelsen Südseite Gammlerweg 7
  5m links des "Sattelrisses" über kleinen Pfeiler zu R. Glatte Wand (R) hinauf bis zu letzten R und rechtshaltend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Klaus Henßler
 Jürgen Henßler
 Karl A. Feurer
 
Datum :  21.5.1966
1 Kommentare 1 Kommentare
ganz nett und mit 2 R gut gesichert. Nur etwas kurz.
Kapellenfels Massiv Luna nascente 7
  Vom Einstieg der "Ungenannten" gerade an 3 R vorbei zu deren Ausstieg
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  ?
 Kuhn
 
Datum :  Mai1988
0 Kommentare 0 Kommentare
Schützenwand Goldener Mittelweg 7
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 und Gef.
 
Datum :  1978
4 Kommentare 4 Kommentare
Bis zum ersten Ring konzentriert klettern, erst danach gut absicherbar. Spannend, wenn man direkt über das Loch klettert, der kl. Friend im Loch hält!
Fand das Einhängen des ersten Rings relativ wacklig, und man sollte sich dabei gut drauf konzentrieren, daß einem die Hufe nicht abrutschen. Hab den weiteren Weg als ziemlich pressig in Erinnerung. Saubere Rotpunktbegehung steht noch aus...
Lässt sich mit kleineren Cams gut absichern und der Fels ist bombenfest.
Kann man noch gut im Toprope mitnehmen und genießen, wenn man vorher die Südverschneidung geklettert hat. Sehr lohnende Gleichgewichtsübung an kleinen Leisten, die im Vorstieg aber wohl eher das Prädikat "spannend" hat.
Kuhplatte Puzzel 7/7+
  2m links vom "Weltenfenster" gerade hoch (2R) z. Stand-R von "Die kleinen Freuden".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Thomas Nöltner
 
Datum :  7.7.1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Auch hier lohnt es wieder. Es waren keine weiteren Kieselverluste zu beklagen.
S.-Grad anpepasst (Im Gegensatz zum "Weltenfenster", wo es sich lohnt genauer hinzuschauen und ggf. mit der Zahnbürste die Ausbruchstellen der Kiesel zu reinigen, stimmt hier die ursprüngliche 80er Steilwandkieselplattenbewertung nicht mehr.)
Den etwas weiteren Weg zum 1. Ring kann man bei Bedarf absichern. Dort und auch oben am 2. ziemlich brachiale/grenzwertige Kieselstellen, die für 7- nicht mehr zu haben sind. Unsere Meinung: deutlich schwerer als das Weltenfenster ... 7+. Grobmotorisch veranlagte Sportsfreunde, die diesen Grad erst projektieren, bitte eine andere Spielwiese suchen, da weiterer Kieselschwund die Route unkletterbar machen wird.
Trifels Untere Süd- u. Westseite Kimme und Korn 7/7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Matthias Klopp
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
1.R optimiert - jetzt recht stabil, notfalls mit Panikexe, einzuhängen.
...Na das ist doch mal was ;-))
Wolfi, da sind wir einer Meinung!Der Mikrofriend zum Einhängen ist ja auch nicht sooo bombig.
Der 1.R sollte der Klettersituation angepasst werden
Kleine Weiherwand Hirschels Alptraum direkt 7 bis 7+
  Knapp links von "V: Direkter Einstieg" über steile Reibung (R) oder orig. von weiter links her über Wand zu R. Gerade (mittl. Fr, nR) empor zu R und rechtshaltend in die Schlüsselstelle der "Mainzer Kante". Weiter über deren "V: Direkten Ausstieg".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 (v.u.g.)
 
Datum :  
5 Kommentare 5 Kommentare
Tatsache - wenn man es bolzengerade vom letzten R weg begeht isses schwerer
Sehr spannend, wenn man an der Schlüsselstelle in der Linie bleibt. Trittsicherheit in dem Grad von Vorteil
Das habe ich mir bei einer Begehung vor etlichen Jahren auch gedacht. Möglicherweise klettere ich dafür diesen "Rechtsschlenker" immer in Verbindung mit der Mainzer Kante (geistig umnachtet). Das würde wiederum erklären, warum die alle andern so easy finden.
Wenn man wirklich wie beschrieben gerade weiter zum direkten Ausstieg der Mainzer Kante steigt, ist das für 7+ mMn nicht zu haben.
Mit dem üblichen Schlenker nach rechts tatsächlich nicht mehr als glatt 7.
Und im Gegensatz zum Urzustand (2R) gut gesichert.
Dankbar für den Grad...
Unten mit Friends (0.3 ~ 1) zu entschärfen.
Kuhfels Hauptmassiv Kerniger Weg 7+
  5m links vom "Westwandriss" gerade über steile Wand (2R) zu Kiefer (und evtl. die Reibungsaufschwünge weiter).
Fr #2 u. #2.5 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Originaleinstieg ziemlich siffig, besser rechts über die Neue Westwand beginnen. Danach einige interessante Züge, die bei abnehmender Körpergröße an Schwierigkeit zunehmen dürften.
Trifels Ost- u. Südseite Rumpelstilzchen 7+
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.5.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
...Aufpassen am Einstieg!Ne Mobilsicherung verhindert hier zumindest das Schlimmste!
Unbewertbar, da die tour null power fordert. gefühlt 6, verglichen zu anderen platten in der pfalz passt der grad. immer noch schön, auch wenn die beginnt zuzuflechten.
Trifels Untere Süd- u. Westseite Hexentanz 7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
5 Kommentare 5 Kommentare
Wer tanzen mag, möge sich dehnen.
Den Weg zum 3.R kann man mit einem Fr.3 absichern. Das dazugehörige Lettenloch befindet sich ca. 1.32m rechts der Falllinie
Zum und am 3. Ring durch sich in den letzten Jahren verändernden Fels etwas unangenehm. Der R sollte nach unten versetzt werden. Die Bewertung empfinde ich weiterhin als korrekt.
ok, trittdulle ist besser als vor 20 jahren, dafür ist der zug zum band und auf das band schwerer. ich würde eher wieder für min 8- tendieren.
...Hab heute den 3.R etwas tiefer gesetzt,den alten mach ich bei Gelegenheit raus.Mein Dank an Steff fürs helfen und Vorsteigen der Route das einhängen des 3. Ringes sah sehr spannend aus.... mfg wolfi
Trifels Obere Westwand Hintere Westwand 7+
  Vom linken Ende des oberen Westwandbandes in Verschneidung 4m hoch und auf Band nach rechts um Kante queren. Gerade über Platte (Cam #1) zu offener Verschneidung (S um Zacke) und rechtshaltend (hf) zu Riss (R). Hier entweder direkt o. mit Rechtsschleife zu R und weiter (H) zu überdachtem Band (nAR).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 Philipp Erhart
 
Datum :  22.3.1960
1 Kommentare 1 Kommentare
Tja,die Einstiegspassage(heikler Aufrichter),habe ich früher einfach so gemacht.Inneres Gleichgewicht,Verblendung?Bei einer Wiederholung vor 2 Jahren war ich froh,dass ich die Kniehebeldinger dabei hatte.Also aufpassen!Oben am überhängend einsetzenden Fingerriss dann die Schlüsselpassage:Wer nicht Fingerklemmen kann,der muss untenbleiben dann,oder rechts auskneifen.Das führt aber zur sofortigen Zurschaustellung am Wernersberger Pranger!(Auch wenn man zur PK-Führungsriege gehört)O.K.,es bleibt auch so ein anspruchsvolles Unternehmen,derart schwere Risszüge sind allerdings selten in der Pfalz.Guter Fels!
Geierstein Rechte Südwestseite Herzkammerflimmern 7+
  Ca. 10m links vom "Südwandriss" über Platte zu R und links zu Einschnitt (Fr #5 o. Hex #11). Kurz nach rechts und gerade zu einem Loch und 2.R. Gerade über die Wand (R) und abdrängende Stelle (R), zuletzt an Riss z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 
Datum :  April1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr spannende Tour (vor allem für Kleine) zwischen dem 1. und 2. Ring. In dem Loch ca. 1m unter dem 2. Ring geht noch ein 1er Cam. Danach geht es kratzig an schwer sichtbaren kleinen Leisten weiter. Wer will kann darüber in der Platte noch einen weiteren 1er Cam legen. Die nächsten Meter sind leicht um sich für den Abschlussüberhang zu erholen.
Super schöne Scharfi-Tour, die an der Schlüsselstelle, wenn notwendig, mit ca. 1-10 Friends oder grossen Hexen top absicherbar ist!! Danach optimal abgesichert... Wird viel zu selten gemacht und deshalb ist sie auch nicht mit Maggi kontaminiert!
Buchholzfels Massiv - Nordseite Alter Dachweg 7+
  Im oberen Teil der Nordwand über Platten (R) zu einer offenen Verschneidung (R). In ihr bis 5m unter das mächtige Dach (R, SU). Nach links heraus zu Band (R, Stand, Wandbuch). Links an abdrängender Verschneidung (2R) zu breitem Riß (R). An ihm und über bewachsene Stufen z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Dieter Haenle
 
Datum :  6.3.1960
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/alter-dachweg/
Der fehlende Block in der ersten SL verändert m.E. den Weg nicht wirklich. Bissle Obacht zum ersten Ring, da hier nicht wirklich was vernünftiges liegt, bis dahin aber auch nicht schwerer als III und guter Fels. Ansonsten top bis zum Buch und wirklich Plaisir (große SU oben i.A. fix gefädelt), ganz toller Fels, sehr schöne Kletterei.
In Höhe des 3.R fehlt links ein größerer Block.
Wenn mans irgendwie verpeilt nach der Verchneidung nach links aufs Band zum Stand zu queren, kann man auch zum Standring via sehr kurzer Kriechbandeinlage (Wandbuch dabei überwindend) gelangen. Trägt auch zur allgemeinen Erheiterung der Mitkletternden bei und sieht sehr unelegant aus.
Die erste Sl ist leichte, gut gesicherte Genusskletterei. Die 2. Sl ist um einiges schwerer, aber auch super abgesichert.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Notausgang 7+
  Über Platte (Fr #1.5 u. #2) zu kurzer offener Verschneidung (Rock #4 u. Fr #1). Diese hoch zu Band (R) und nach links (R) an der Dachkante zum Rissüberhang vom "Perpendikel".
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  11.6.1983
0 Kommentare 0 Kommentare
Buchholzfels Massiv - Südseite Südfrucht 7+
  Über Reibung zum nR im "Südwandquergang" und rechts davon erst gerade (R), dann rechtshaltend (R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Kostenfels Ost- u. Talseite Die Unbekannte 7+
  Knapp links von "Schweinchen Dick" (R, Rock #6, 2R) zum nR des "Alten Ostwandquerganges".
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1987
1 Kommentare 1 Kommentare
An einem Modefelsen wäre diese Tour dauerbelegt, hier aber....
Frohndellpfeiler Westlicher Sockelweg 7+
  Von der linken, runden Begrenzungskante schräg rechts an R vorbei zu R bei verwachsener Rissspur und gerade zu bequemem Band.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Ausstieg momentan wohl nicht kletterbar.
Frohndellpfeiler Vorwerk III 7+
  Links vom "Bauernriss" an bröseliger Schuppe zu R in roter Wand. Gerade zu einer Rippe und über Wand (2R) zu abschüssigem Band (rechts ist die SU i. "Bauernriss"). Einem Fingerriss folgend, zuletzt über Wand (2nR) z. nAR
Fr #0 bis #2.5 u. Rock #5 u. #9 nützlich
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christoph Hengen
 Erich Seibel
 
Datum :  18.3.1990
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr schöne technische Tour. Zum 1. Ring geht unter die Schuppe noch ein 1er Cam. An der Rippe richtig einsortieren und dann den Rest hochschleichen und genießen.
Wie kein Kommentar zu dieser Tour! Diese ist nämlich zusammen mit "Bohr Do" und dem "Spidermove", der Grund weshalb ich immer gern an diesen Fels gehe... Zum Klettern von drei langen schönen 7+er. Obwohl ich diese einen Ticken leichter finde als die anderen beiden... Ich lege noch einen Friend zwischen dem zweiten und dem Dritten Ring. Oben der Riss nimmt auf, was der Gurt an kleinerem Zeug hergibt.
Westliche Kesselwand Westwand V: Originaleinstieg 7+
  Rechts unterhalb des Einstiegs gerade zu R u. rechts daran vorbei. Linkshaltend z. orig. 3.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  26.05.1981
1 Kommentare 1 Kommentare
S.-Grad angepasst
Große Weiherwand Pantoffel-Express 7+
  Vom tiefsten Punkt aus über Platte und den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  26m
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  5.8.2016
10 Kommentare 10 Kommentare
Haben die Route letzthin wieder geklettert und trotz des fehlenden Kiesels geht sie immer noch recht gut. Auch die Bewertung paßt weiterhin. Man muß halt einfach gut auf den Füßen stehen ;-) dann gehts schon!
So paßt es besser: "Ein*e Kletterer*in mit "Gehirnerweichung" hat darunter ein Fels-Graffiti hinterlassen: "Weg isser" ..."
AU - nicht AO! Und wenn jetzt gleich wieder einer schreibt: Freust dich wohl? Nein, tu ich nicht!
Es ist vollbracht:Ein, bzw. DER wichtige/r Kiesel hat sich verabschiedet und eine Wunde hinterlassen ... Ein*e Kletterer*in mit Humor hat darunter ein Fels-Graffiti hinterlassen: "Weg isser" ... A0 is die Stelle immer noch interessant.
Wer Routen einrichtet exponiert sich. Wem das Machwerk gefällt darf den Einrichter gerne loben, allerdings muss dieser auch mit kritischen Stimmen leben können.
Jetzt sei doch nicht gleich wieder beleidigt, Oli! Klar: auch ich freu` mich mehr über Lob als über Kritik, aber Du kennst doch meine Meinung zu diesen Erschließungen aus Rudis Resterampe, von denen Du immer mal wieder ein produzierst (neben anderen Klöppern). Diese hier erscheint mir ein Prototyp davon: 5 m interessant (!), danach 5 m Durchschnitt, gefolgt von 5 m nacktem Grauen (meine Frau hat sich selbst im Nachstieg gefürchtet) und wieder 5 m Durchschnitt. Das klettert sich oben auch nicht sauber, denn vorher sind unten die Kiesel weg und dann kommt keiner mehr hoch. Ich versteht sowas halt einfach nicht ... kostet doch alles Arbeit, Zeit und Geld (vom Felsverbrauch gar nicht zu reden).
Dein Kommentar "lieber Bruchpilot" ist ja mal wieder vom Feinsten - ein echtes "Meisterwerk" der Erzählkunst. Es gab genügend Begeher, denen die Route gefallen hat. Und wenn dir der Runout nicht gefällt, dann bitte mich doch einfach ganz neutral, um einen nR dort. Ich setze dir gerne noch einen zur Sicherheit nach.
Das ist ja mal wieder ein Perle ... eijeijei! Bis zum 3. Ring vielleicht noch ganz tricky - aber wenn sich die entscheidenden Kiesel(chen) mal verabschiedet haben, kann man die Tour eigentlich auch abbauen. 8er-Reibungen ziehen sicher nicht so. Nach der Verschneidung ein finsterer Rumpelkeller und warum man bei der vorangegangenen Ringdichte oben nochmal einen Runout einbauen musste (Fr. 4 angenehm), weiß allein der OLI.
Nach dem letzten R passen noch ein Fr 0.5 o. 1 und danach noch ein Fr 3.5 o. 4.
Sehr inhomogene, gut gesicherte, lange Tour:Die Schwierigkeit ist die bouldermäßige Reibungsgeschichte mit Kieselnutzung bis zum 3R (macht Spaß, die Lösung selbst auszutüfteln), dann 4R eher von links anklettern und schwuppdiwupp steht man im scheinbaren Bruch, der sich aber dann doch mit festem Gestein leicht klettern lässt. Es folgen ein paar pfalz-typisch wulstige Meter. Oben kann man noch Mobiles zwischen den R legen. Es werden sich bestimmt noch einige Kiesel(chen)verabschieden ..., aber was man braucht, ist m.E. fest.
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Hoppla 7+
  Mit "Bohrhakenchaos" beginnen und vom Band erst direkt (2R), dann links - "Bohrhakenchaos" kreuzend - den liegenden R folgend zu überdachtem Band (AR).
Kl. Rocks nützlich
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Das Problem ist letztendlich, dass 2+3R im oberen Teil zu weit rechts sitzen. Man klettern den Riss auf der linken Seite. So wie die R sitzen und vom Fels her wird man verleitet den Riss von rechts anzugehen. Dann allerdings hat man die Hände entweder in der Paralleltour oder definiert sich selbst eine 8er Platte. Klettert man links ist die Route imo OK. Vllt. sollte man die R umsetzen!?
M.E. keine eigenständige Tour. Zumindest im oberen Teil klettert man immer zwischen den beiden Bohrhakenlinien herum. Ich weiß ja nicht, ob da mittlerweile Kiesel fehlen, aber im oberen Teil direkt über die linke Linie kann ich mir nicht vorstellen - wer weiß, ob es jemals eine eigenständige Linie gegeben hat. Dann auch noch der größte Runout an der schwersten Stelle. Und dann heißt es immer, heute würden Routen reingequetscht ... Erstbegehung 1987 ...
Wilgartisplatte Vampir 7+
  Rechts vom Beginn der "Westwand" von links her zu R und gerade z. "Wulstweg" (und dessen 2.R). Gerade (2R) über die teils Steilreibung zum Ausstieg der "Westwand".
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Die "Gurke" ist saniert
Dem Vampir wurden die Beißer poliert - er kam mir auch nicht schwerer vor als die übrigen Touren hier. Die Gurke (1. H) kann etwas tiefer gut hintersichert werden, die Einzelstellen oben (3. und 4. R) sind ziemlich elegant.
Göckelsbergmassiv Sternthaler 7+
  Links vom "Wacholderweg" an schmaler Verschneidung (2R) zu Überhang. Über ihn (R) und Wand (nR), dann weiteren Überhang (R) und Wand (nR) z.AR.
Fr #1 bis #3 nützlich
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  22.5.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
In dem Schwierigkeitsgrad eine der besseren Touren in der Pfalz.
...Zwei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt und das zweite Eisen (einen betonierten Normalhaken) ausgetauscht. Zusätzlich Fr 1-3.
Göckelsbergmassiv Ruckzuck 7+
  Links in der W-Wand über Wand (nR) zu Wulst (nR). Gerade über Platte (Fr #1.5, Fr #0) z. nAR (bei linksgeneigter Rampe).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 und
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  17.3.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
Mit der akrobatischste einbeinige Aufrichter im Klettergebiet, die ich kenne. Wird kaum noch geklettert, ist aber immer noch sehr gut (könnte man mal mindestens "Gelb" geben. Nach über 20 Jahren mal wieder geklettert - im 20 Jahren nur noch mit künstlicher "Hydraulik-Hüfte".
...In Absprache mit dem Erstbegeher einen Ring nachgesetzt. Zusätzlich Fr 0.5 und 2.5.
Kalmeck - Westpfeiler Meer gehn morchle 7+
  Links der Talwand über Platte (2R, Fr #1), nach rechts und über Riss (Rock #9, Fr #0.5) hinauf und in der Talwand z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 Peter Weinrich
 Rainer Scharfenberger
 
Datum :  30.7.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahler Fels Solitaire 7+
  Mit "Katerwand" beginnen und vom Band gerade an 2R vorbei über Wand (evtl. Fr #0.25, SU) und rechts zu R. Gerade hinauf zum Ausstieg der "Katerverschneidung" und nAR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Wird offensichtlich meist über den Ring von Elles Route ausgestiegen, dann schöner gerader Verlauf mit homogener Schwierigkeit (ca. 7). Der Originalweg oben über den rechten Ring ist eine ganze Nummer härter. Anspruchsvolle Platte mit sehr kleinen Strukturen und leider auch ziemlich flechtig. Für den schwersten Zug braucht es ein bisschen Mut - der Ring ist da bereits in Fußhöhe.
gut mit "Elles Route" kombinierbar
Kahler Fels Fallender Tropfen 7+
  Im linken Teil der Wand über Platte zu Band (ggf. hierher von links einqueren). Abdrängend an Fingerriss schräg rechts aufwärts zu R und gerade über Reibungswulste (R, Fr #3, R) z. Plateau.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Wird leider nur noch selten geklettert - ist aber eine von Kubicks besten Touren (wie ich finde). Die Schlüsselstelle unten (mit Rocks und einem kleinen Friend perfekt absicherbar) klettert sich total elegant, danach schönes Pfälzer Reibungs- und Wulstgeschleiche. Hab`s durchgeputzt - ruhig mal wieder machen ...
Backelstein Vorgipfel Kür 7+
  Wo "Platteneinstieg" startet gleich nach rechts über Sims zu Schuppen (nR). An den Rissspuren gerade zu nR, hier 1m nach rechts und gerade (R) über die Wand zur Querung im "Platteneinstieg" (3.R).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Kraus
 
Datum :  7.4.1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zwischenspiel 7+
  Links von "Zangengeburt" abdrängend und bröselig zu R und gerade den R folgend zum Fingerriss im "Zentralweg". Links über Wand (2R) und weiter an Waben links vom "Zentralweg" empor und diesen kreuzend gerade unters Dach. Waagrecht nach links z. nAR im "... Zentralweg".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Alias "Festival der Kieselschlächter" da kurz nach der Erstbegehung die unterbetonierten Kiesel abgeschlagen wurden.
Laubendöllwand Das Geschenk 7+
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  eigentlich
 Romy Gensheimer
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. 1 nR und eigener AR.
Luger Friedrich Südwand Plattenweg 7+
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Steffen Leukroth
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  13.4.1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Schulerturm Ost- u. Südseite Monofinger 7+
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 (v.u.g.)
 
Datum :  1988
1 Kommentare 1 Kommentare
wohl eher 8-
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Pfälzer Tango (1.Sl) 7+
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler ab. 1.Band Pfälzer Tango (2.Sl) 7+
  4m links vom linken Standring gerade an Lettenloch vorbei zu R und gerade weiter (R) zu Bändchen (hier kreuzt "Oben Ohne"). Direkt an 2R vorbei zu abschüssigem Band mit AR.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Pferchfeldmassiv Südwand (mittlerer Teil) Hexenstunde 7+
  Links von "Großes Dach" über Wand (2R) bis unter Überhang (AR)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  6.7.1997
0 Kommentare 0 Kommentare
Kapellenfels Massiv Ungenannte 7+
  Im rechten Teil der Ostwand des unteren Südgrates Reibung rechts hoch zu R. Gerade weiter (R, H), dann rechts Verschneidung zum Grat
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  29.3.1981
0 Kommentare 0 Kommentare
Bruchweiler Geierstein Rechte Südseite Romys Weg 7+
  Einst eine schwere Reibung, derzeit total zugegrünt und vermoost
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Romy Gensheimer
 
Datum :  13.9.1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Bruchweiler Geierstein Linke Nordseite V: Mehner wie fünf plus 7+
  Zwischen Originaleinstieg und Risseinstieg über grüne Platte zur SU
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Franz Koch
 Karl-Heinz Heyer
 Hans-Peter Zipp
 
Datum :  5.9.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Platte ist nicht mehr grün, juhee. Voll bouldermäßig und eher eine schwere 7 (nur toprope). Große Reichweite von Vorteil.