Auswahl: Jumartour im 7. Schwierigkeitsgrad:

Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Sabbat 7-
  Mit "Ostwandverschneidung" beginnen und über Platte rechts davon (2R) unter Wabenüberhang, darüber hinweg (SU,R) und über Wand (R), oben leicht rechtshaltend (R) zu Rissüberhang. Athletisch z.AR.
Fr #1 u. #2 nützlich
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Tourenlaenge:  27m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Karl-Peter Denzer
 
Datum :  15.08.2007
4 Kommentare 4 Kommentare
Für den athletisch-tollen, griffigen Ausstieg sollten natürlich noch Reserven vorhanden sein ... nach dem Motto "Flucht nach vorne" ;-)
"...fühlt man sich wie in der Kletterhalle.." Was für ein Prädikat!
Super Tour. Länge von Vorteil. Wenn die Griffe rund um die Sanduhr noch bund wären fühlt man sich wie in der Kletterhalle..
Der direkte Einstieg über zwei nR wurde kritisiert, weil er zu dicht an der Verschneidung liege. Die beiden untersten Ringe sollen abgebaut werden. Bei nächster Gelegenheit packen wir´s an.
Eselsfels Massiv Talwandweg 7-
  Vom tiefsten Punkt der Talwand an langen Handriss (R) zu gr.Absatz (nR; evtl. Stand). Links über Rampe auf Pfeilerkopf, von dem aus eine zuerst kleingriffige Wand (2R, nR, Fr) zum breitem Band unterm Gipfelkopf führt (mit AR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  25.11.1961
5 Kommentare 5 Kommentare
Viele kneifen im oberen Wandteil zum dritten Ring in die Tour links aus. Auch Kleine können diese grifflose Passage direkt mittels Untergriff klettern. Echt spannende Stelle!
www.morchel.org/die-klassiker/talweg-esel/
Wunderschöner Riss unten. Kann man piazen, dann wirds aber ungemütlich mit dem Sicherungen legen. Ich habs durchgeklemmt, damit das auf Hand geht musste ich aber v.a. unten ordentlich den Veterinär machen, was die Fortbewegung nicht ganz einfach macht, geht aber. Kann man mit Cams zukloppen (v.a. Grösse 1,2,3), oben auch toll. Grosse Empfehlung an Rissfreunde.
Schon so lange nicht mehr geklettert und die ist wirklich ein Traum vom Anspruch (Riss, Verschneidung, Wand, 35m) - klasse Tour vom Hans. Das Wändchen oben fand ich gar nicht mal so einfach für 7-. Vom Absatz weg zum ersten Ring in das Wändchen rein passt ein CAM1 in Lette links zum Clip absichern des Rings (der weit steckt).
Der Riss ist vom "Boden" weg gleich fordernd, lässt sich aber durch größere Klemmgeräte (Camalot 4 & 3) super sichern. Nach oben wird dieser bis zum Pfeiler dann immer leichter. In der Gipfelwand gibt es dann insgesamt drei Ringe, wobei besonders kleinere Kletterer am dritten Ring sich sicherlich über eine starre Exxe freuen.
Eselsfels Massiv Eselsplatte 7-
  Von einem abgespaltenen Block vor der Talwand an Lochreihe nach rechts, hoch zu R und über weiteren R auf den Pfeilerkopf im "Talwandweg".
Fr #2.5 u. #1 nützlich
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 und Gef.
 
Datum :  1986
4 Kommentare 4 Kommentare
Juni 2013: Erfahrener Kletterer stürzt zwischen erstem und zweiten Ring in einen Friend (in Lettenloch gelegt). Friend hält, Kletterer kommt aber im eigentlich sturzfreundlichen Gelände so unglücklich an der Wand an, das er sich den linken Fuß verröhrt (wohl die Bänder ab).
Auf die Position des Sicherungsmannes achten!
Am besten erst nen Meter hoch und dann (durch ne Camalot 0,5 bestens gesichert) in Richtung Ring queren. Auf dem Weg zum zweiten Ring passt dann nochmal ein Friend der gleichen Größe. Auf dem Weg zum Pfeilerkopf kann man noch einen Teil des Pfeilers mit einer längeren Bandschlinge einfangen, ist aber eigentlich nicht mehr wirklich nötig. Insgesamt ein sehr schöner, gut gesicherter Weg.
...Einer der schönsten Wege in diesem grad und meist ziemlich Sauber im sinne von Magnesiafrei
Kuhfels Hauptmassiv V: Direkter Einstieg 7-
  Mit "Kerniger Weg" beginnen und linkshaltend (Fr #1.5, R) zur Kante.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 (v.u.g.)
 
Datum :  1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Schwerste Stelle ist unten am Friend (liegt sehr gut). Aktuell sind die Bänder und Löcher halbwegs siff-frei und man kann sich auf die (nicht ganz trivialen) Bewegungen konzentrieren.
Gräfenhausener Sommerfels Pflegefall 7-
  Mit "Märzweges" beginnen und vom 1.R links an die SO-Kante (R) und dort zu Band. Über Überhang (R) z. Ostschulter.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Thomas Volz
 Wolfgang Mildner
 
Datum :  2.12.1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Kletterer stürzt infolge Griffausbruch am Ausstieg und prallt auf den Absatz obwohl der letzte Haken bereits eingehängt war. Steissbein gebrochen.
Ich bins oben an der rechten Kante ausgestiegen, denke auch das dies durchaus noch drin ist... Der Zug an der Kante könnte für Kleinere durchaus schwerer sein.
Ich denke, dass VII- schon ok geht, da zunächst die Stelle um die Kante herum nicht ohne ist (gewusst wie!) und dann der Ausstiegsüberhang auch ganz schön schwer ist. Vielleicht etwas leichter wenn man an der rechten Kante oben aussteigt.
Ich finde 7- ist zu hoch gegriffen... Ansonsten schön und gut gesichert. Der Ausstieg ist gar nicht so heftig wie´s von unten ausschaut.
Gräfenhausener Sommerfels Keine Ahnung 7-
  Mit "Frühlingsweg" beginnen und gerade (R) an Rissspur hoch und über Wand (R) zu Band (Wandbuch). Über den Überhang (R) z. Ostschulter.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Mildner
 Thomas Volz
 Peter Tempel
 
Datum :  2.12.1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Wirklich schöne Tour. Sehr abwechslungsreich. Unten bisschen Plattengeschleiche über die Wulste, dann ein schöner gutmütiger Fingerriss und zum Abschluss die Schlüsselstelle über den Überhang. Im Toprope eine Genusstour. Beim Überhang schön das linke Beinchen hoch und den Fuß verkanten und dann volle Kraft in den rechten Arm und hochstützen... Denke 7- geht für den Ausstieg in Ordnung. Der Rest dürfte 6 sein.
Im Riss passt ein ein Rock 7 o. 8. Im zweiten Ring hab ich lieber eine Reepschnur mit Karo reingehängt, weil der Karo sonst auf ner Kante liegt.
Schöne, abwechslungsreiche Tour. Erst den Fingerriss, dann oben den Riesenhenkel im Ausstiegsüberhang wegziehen. Bei guter Sortierung der Füsse durchaus machbar und angenehm. Genau wie der "Pflegefall" rechts daneben äußerst topropefreundliches Gelände.
#Rocks
Mittlere Deichenwand Plattenwand El Folzo 7-
  4m links einer Plattform zu R. Erst linkshaltend (R), dann gerade (R) zu Überhang. Über diesen (R, nR) und rechtshaltend z.nAR (oder auch z.G.)
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A0
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 Hermann Folz
 
Datum :  27.10.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
Schwierigste Stelle ist inzwischen eindeutig am 3.Ring.
Hm, dann fehlt wohl was. Kann mich nicht entsinnen, dass der dritte Ring komisch einzuhängen war als ich das letzte mal dort war und ich hab etwas weniger Spannweite sowie Kletterkönnen als der Bruchpilot. Muss mir das bei Gelegenheit mal anschauen.
Finde die Stelle unten jetzt nicht trivial, aber die Crux ist doch eindeutig das Einhängen des 3. Ringes (ohne steife Exe)! Möglicherweise fehlt hier ja eine Schuppe, denn so wie man das aktuell klettern muss, ist es weder angenehm noch sehr gut absicherbar ... und ganz schön hart für 7-.
Sehr schöne und technisch kniffelige Kletterei (v.a. über den ersten Ring weg). Ich habe noch zum 2ten und zum 4ten Ring hin solides mobiles Klemmmaterial verbaut, was ich sehr angenehm fand und den Weg sehr gut abgesichert macht. Den Überhang fand ich auch nochmal interessant (wo soll da halbwegs in Linie vom Ring ein Wurzelgriff kommen? Bist du an den Baum gesprungen Edi?). Wenn man denkt es kommt ein Rettunghenkel um sich hochzuziehen, dann kommt keiner... Irgendwie hochge-wal-mantelt.
Cam#2 nach dem ersten Ring sinnvoll. Der Überhang oben ist nicht wild (Wurzelgriff), die Schwierigkeit am ersten Ring.
Asselstein Südostseite V: Direkteinstieg 7-
  Gerade über Wand in den Erker.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Anders als im Richter vermerkt durchaus absicherbar. Trotzdem etwas unangenehm.
Trifels Ost- u. Südseite Neuer Pfeilerweg 1.Teil 7-
  Links vom Einstieg zum "Pfeilerweg" an dünner Schuppe auf Sims. Gerade an kurzer Rißspur (R) auf schmales Band und gerade (R) über glatte Platte zu Absätzchen. Links an Piazriß hinter den Pfeilerkopf und z. Wandbuch (R).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Friedel Scholler
 
Datum :  27.9.1970
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www.morchel.org/die-klassiker/neuer-pfeilerweg/
Was hält denn die inofffizielle Kletter-Gilde von einem nR überm 2.R der 1.SL? Bisher als "oder direkt über das Wändchen, 7 E1", in Richters Werk beschrieben.
Im Einstieg sollte man bissle konzentriert klettern, bis man den Rock kurz unterm 1. Ring legen kann. Hinter die Schuppe unten könnte man zwar was legen, würde ich aber bleiben lassen (v.a. keine Friends!), da die im Sturzfall zusammen mit der Sicherung wohl nachgeben würde. Ist in der ersten SL aber auch nur direkt an den Ringen schwer.
In der 1. Sl fehlen unterm 2.Ring die guten Tritte, dadurch ein wenig schwerer als zuvor.
...War eine schöne 7-...Jetzt ist es wohl schwerer geworden oder von ner "Leichten" zur schweren 7- geworden.
Kriegstaltürmchen Mein Freund der Baum 7-
  Talseitig über Überhang (R, nR, Fr #2) zu R. Erst links-, (Fr #1.5) dann rechtshaltend (Fr #4) z.G.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 Peter Weinrich
 
Datum :  17.3.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
1. Öse seehr lang einhängen, dann kleiner Runout zu einem nachträglichen Franzosen mit Bändel (wie alt ist der eigentlich?). Darüber auch Fr. 2. Über dem Pfalz-Ring (lang machen) links noch guter Fr. 1,5 - sichert die knifflige Rechtspassage so ab, dass man nicht mehr aufs Band knallt. Im scharfen Querband dann endlich Fr. 4 und rechtshaltend raus auf den großen Absatz. Wie zu erwarten war nicht geschenkt!
Geierstein Rechte Südwestseite Luger-Tor-Weg 7-
  6m links und oberhalb der O-Kante durch eine kurze Verschneidung zu markanter Schuppe. An ihr (R) zu Lochreihe, an der nach rechts (2R) bis in eine Wabenwand gequert wird. Empor zum 4.R und abdrängend hinauf (R) zu einer bequemen Nische (R, Stand).
Ab hier nicht mehr ganz so schön wie unten. 2m empor auf ein breites Band und weit nach rechts zur NO-Kante. Rechts bei R empor (R) und linkshaltend durch die O-Wand (R) bis um die SO-Kante (R). Links von ihr z.G.
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Tourenlaenge:  45m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Walter Ehrhardt
 Karl Mühe
 Hugo Erhart
 
Datum :  24.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/luger-tor-weg/
1998: Kletterer legt keine Sicherung und stürzt vorm 1. Ring. ==> Schwere Kopfverletzungen
Geierstein Linke Südwestseite Pokerface 7-
  Links vom "Plattenweg" über steile Platte (2R) unter Überhang (R) und über diesen (R) z. 5.R (evtl. Stand).
Urspr. schräg rechts hinauf zum Ausstieg des "Plattenweges"
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Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Hex 10
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Mootz
 Peter Weinrich
 
Datum :  12.9.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der 5te R sollte durch eine stehende Öse ausgetauscht werden.
Nicht gerade gängig für 7-...zum ersten Ring 3er C4, Sicherer sollte über 1. Ring aufpassen (hab es getestet, kann weit runter gehen)...
Steiner Nadel Harter Kern 7-
  Ganz links in der Ostwand über Stufe zu abdrängender Wand. Gerade (Hex #7, 2R) z. Absatz im "Normalweg".
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Thomas Kreher
 
Datum :  1980
3 Kommentare 3 Kommentare
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass der Diefes mit seinem Boulder-Magazin seiner Zeit voraus war: Hier ist er. Diese lt. Panico-KleFü 1988 erstbegangene Route wurde schon in der Chronik der 1. Ausgabe - erschienen 1981 - erwähnt. Und zwar als 6+.
Ob der hält ??? Fraglich, sollte einer beim Clip vom ersten loslassen. Die Beste Tour am Berg jedenfalls, hat sich in den 26 Jahren nicht verändert.
Zum 1.(abstehenden) R liegt überaschenderweise ein Hex7 nicht schlecht.
Rötzensteinpfeiler Südwestband Kleine Verschneidung 7-
  Durch die markante Verschneidung z. AR (am Grat).
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 Robert Breitsch
 
Datum :  28.8.1966
3 Kommentare 3 Kommentare
Der nAR war nicht sonderlich vertrauenswürdig, weshalb ich - etwas weiter oben - heute mal nachgebessert habe.
Der alte Gerüstanker könnte bei Gelegenheit noch raus.
Ob Rocks oder Friends hier kann nach Herzenslust so einiges gelegt werden. Einige Keile kann man "von hinten durchstecken", weshalb sie den Friends sogar vorzuziehen sind. Der Friend 3 (an der etwas abdrängenden Stelle noch vor den R) und der Friend 0,5 (im Ausstiegsriss links hinten) waren sehr hilfreich. Schade, dass es so wenige "leichtere" Touren am Rötzensteinpfeiler gibt.
kann mit einem Satz Rocks perfekt abgesichert werden.
Dingentalturm SO-Wand Totem 7-
  Rechts und nahe an der SO-Kante (Hex #7) oder direkter (R; Nacherschließung) zu nR (= 1.R in "Rub..."). Linkshaltend zu R an der Kante und gerade zu Einschnitt. Linkshaltend (kl. SU bzw. Fr #3.5) unter Überhang, darüber hinweg (nR) und durch offene Verschneidung (nR) zum 7.R im Originalverlauf des "Petrapfeilers". Gerade weiter zum Einschnitt an der Pfeilerkante (R; s. "Stand Petrapfeiler").
Rechts zuerst mit Handriss empor und kurze Wandstelle hinauf zu breitem Band (Stand-R; s. "V: Ringband").
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  6
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  2.5.1977
9 Kommentare 9 Kommentare
...Ad Josch: Ja, dass ist hier in erster Linie eine Routendatenbank, aber auch ein wenig mehr und ich glaube, dass ist es auch für Dich!
Ad Bruchpilot: Anstatt andere anzugreifen und hier pubertär rumzunörgeln könntest Du doch ein eigenes KOMMENTAR zu dieser Route schreiben. Wie wärs zB mit: "Kühner klassischer Weg. Leider durch die zahlreichen nachträglichen Ringe / Nacherschließungen im Charakter verändert. Plädiere für Rückführung dieser Felspartie in Orginalzustand" oder so ähnlich. Ich dachte das hier ist die Datenbank und nicht das "Sich-gegenseitig-ankotz-Portal" Denk mal drüber nach (zur Weihnachtszeit). :-)
Oh ja, wirklich ein Elend! Für meinen Teil besteht beim Totem das wahre Drama eigentlich darin, dass an "dieser schönen Felspartie" seit zwei, drei Jahren ein Konsortium aus Erschließungsignoranten und Sicherheitsexperten herumfummelt, wodurch der einstmals kühne Charakter dieser Route mittlerweile höchstens noch erahnt werden kann. Unkluge Ringpositionen? Klar, in diesem grandiosen nR-Dschungel wirkt das ungesicherte Stück vom Abzweig Rub bis zum ehemals 1.R natürlich vollkommen schwachsinnig. Denkt man sich die Glanztaten unten, links und rechts aber mal weg, wird wieder ein Schuh draus. Und auch wenn diese Art Routen"absicherung" in der Pfalz vielleicht nicht gerade richtungsweisend gewesen ist: kann man das bei den letzten verbliebenen Routen dieser Art denn nicht einfach mal klaglos akzeptieren (besonders als ausgewiesener Richtig-Schwer-Kletterer) ?
Typischer Fall von an sich sehr schöner Felspartie (potentiell toller Route) die nur leider aufgrund unkluger Ringpositionierung ziemlich verwahrlost ist. Aus meiner Sicht nicht für den Vorstieg / Onsight zu empfehlen!
Zu der Erkenntnis kam es nach einem Telefonat mit ThomasN wg. Rub... S'ist direkt in die seichte Verschneidung nun mal leichter zu machen als rechts rum (da wo heute der 3.R = erster der so genannten Direktvariante steckt). Und ja, die beiden nR oben sind noch nicht "ausdiskutiert"!
Stammt diese letzte Erkenntnis vom Erstbegeher persönlich? Sowohl den 2.(heute 3.) Ring als auch den Ring in der Flechtenplatte gab es doch bereits vor der großen Grosser-Mania in diesem Wandteil. Der logische Weg für mich war daher, erst nach dem 2.(heute 3.) Ring nach links an die Kante auszuweichen und knapp über der Dachkante wieder nach rechts zurück zu queren. Über die beiden nRe oben (aus der Luftsundel) wurde übrigens noch gar nicht diskutiert!
Der Mittelteil war wohl lange Zeit falsch beschrieben in den Kletterführern :-(.
Hier stellt sich die Frage, ob man das aufgrund der Sandigkeit wirklich vorsteigen muss oder will... Klassiker halt. Für 7- auch nicht so leicht (oder wars einfach zu heiß?).
Wie bei vielen Nöltner- (oder Scharfenberger-) Touren ist es auch hier gesünder, noch ein wenig Luft nach oben haben. Das Anklettern des 1. Ringes ist zwar halbwegs in Ordnung (ev. 3er Fr. in Wabentasche zur Selbsttäuschung), das des 2. erfordert ordentlich Strom und beim Klippen sollte man dann wirklich nicht mehr fallen.
Kostenfels Ost- u. Talseite Sofa 7-
  4m rechts der wenig ausgeprägten Talkante über Reibungsrinne zu R und weiter zum 1.Absatz an der Talkante (Fr #4). Kurz nach links, dann nahe dem "Alten Talweg" gerade über Überhang und rechtshaltend, zuletzt gerade (mittl. Fr) zur Kanzel des "Alten Talweges" (R; Stand).
Gerade über die Kante (= "Neuer Talweg" (nR)) zu abdrängender Wand und links der massakrierten Felsnase (2R) z. nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Peter Kaiser
 Stefan Kaufmann
 
Datum :  8.5.1979
6 Kommentare 6 Kommentare
Sehe es wie Ingo: Recht knifflige und pumpige Ausstiegswand mit stark begrenzter Griffauswahl. Überm letzten Ring gilts, die Nerven zu behalten.
Schon mal am 1. R eine typische Pfälzer Plattenstelle (zusätzlicher Friend angenehm). Meint ihr wirklich, dass die Ausstiegswand noch für 7- durchgeht? So was wie Westwand an der Großen Weiherwand fand ich leichter.
Platte unten aktuell gut durchgefegt - dem W&H-Team müsst ihr danken!
Hab mich heut mal hochgefürchtet, daher ist die schöne Tour momentan halbwegs sauber. Von Cam 0,4- 3 kann man eigentlich alles unterbringen.
Unten technisch, oben kräftig. Ich fand den Ausstieg (über die SU) am schwersten. Derzeit gute Moosbedingungen. Die Sperrung der B10-Tunnel erbrachte aber leider nicht die erhoffte Ruhe (das WM-Spiel Ghana-Deutschland dafür schon...).
Im unteren Teil ein typischer Fall der Endlosschleife: "wird nicht geklettert weil grün und ist grün weils nicht geklettert wird". Schade, denn in dem Grad eine wirklich gute Tour. Wenn man am letzten Ring nicht zur gebohrten Sanduhr sondern kleingriffig linkshaltend weiterklettert umgeht man die sandigen Ausstiegsgriffe.
Westliche Kesselwand Westwand Popanz 7-
  An kurzem rinnenartigem Riss 3m hinauf und nach links (Cam #0.4) zu breiterem Riss. An ihm empor (Fr #5), nach links (Fr #3.5) und gerade an Handriss (mittl. Fr bzw. Hex #7) hinauf. Linkshaltend (Fr #0.5) über offenen Finger- u. Handriss, dann über kurze Wand zu R. Über abdrängende Felsplatte und rechterhand (mit Wurzelhilfe) zu abschüssigen Bändern und rechts z. R (evtl. Stand). Einem Riss folgend, zuletzt über Wand (nR) z. Ausstiegsspalt der "Direkten Westwand".
  Detail
Tourenlaenge:  35m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  1.5.1982
3 Kommentare 3 Kommentare
Wg. der erfolgten Bürstung als auch der San. des Doppel-H in 25m Höhe lässt sich das derzeit "vernünftig" vorsteigen.
Überm 1.R braucht es allerdings Nerven (gerade mit geringer Reichweite) u. v.a. den Fr 2.5 zweimal!
Ein System aus vier z. T. sehr breiten Rissen erfordert die einschlägige Kletter- und Sicherungstechnik. Die Strecke zum ersten Ring in knapp 20 m Höhe kommt fast ohne Löcher und Leisten aus. Alle vier Risse sind schön homogen im SG von mindestens 6+/7-. Eine Vorstiegsempfehlung kann ich hier (noch) nicht geben, aber einen guten Tipp: Warmklettern in der "direkten Westwand" (gute mobile Sicherungen), unter dem Aussiegs-Rissüberhang an Ring umlenken und im 35m-Toprope die Risse des "Popanz" klettern. Ab dem 1. Ring immer noch ziemlich dreckig. Der Ausstiegsriss ist wieder ein Erlebnis.
Warum ist das kein 3-Sterne-Megaklassiker? Ein Superriss mit allen Breiten, guter Fels, bis ganz hoch 40 m etc. Nur leider: ultradreckig. Unten alles voller Rollerflechten auf der Platte und oben dickes Erika. Aktuell im Vorstieg nicht zu empfehlen und gefühlt schwerer als 6+. Am Ende des Risssystems kommt der 1. R, dann über sehr delikate Bäuche zum alten Stand (zwei rostige Normalhaken), oben dann noch ein R im Steilen vor dem Rissausstieg. Also Rissfreunde nichts wie hin und dieses Kleinod wieder zum Leben erwecken!
Westliche Kesselwand Westwand Anderland 7-
  4m links oberhalb von "Popanz" gerade (R, nR) u. rechtshaltend zu R. Dem Bogen folgend nach links aufwärts (2nR) zum Begin einer Verschneidung (Stand, R).
Orig. der Verschneidung folgend (R, Baum) und ...
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jochen Spies
 W. Quintus
 
Datum :  26.5.1981
3 Kommentare 3 Kommentare
S.-Grad angepasst
Deutlich sauberer (und leichter) als der Originaleinstieg. Oben wird's dafür bei zweifelhafter Sicherung weit. Evtl. besser rechts zum 2.R des Originals gehen (obwohl die Kletterei gerade hoch gut ist).
Direkt am 3.R hängt ein loser Block (Wurzelsprengung).
Rindsbergpfeiler Südseite Lange Westwand direkt 7-
  Vom rechten Rand einer ebenen Fläche gerade über die Wand (Fr #1, 3nR) in eine seichte Gufel (nR). Hier gerade empor (2R) zu gestuftem Fels und z. AR (gemeinsam mit "...Eugen").
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  10.7.1977
15 Kommentare 15 Kommentare
gestern mal wieder die Route geklettert. Das Lettenloch wo zwingend eine Mobile Sicherung gelegt werden muss vorm ersten Ring ist schon ganz schön aus gefetzt Sanduhr ist schon länger raus gerissen und scheinbar legen auch welche ins weiche Gestein links Sicherungen , dass zu befürchten ist, dass irgendwann der gesamte Bereich da rausgerissen wird. Evtl zur Felserhaltung doch mal wieder über einen Ring an dieser Stelle nachdenken.
die Einrichtung des dir. Ausstiegs (4. u. 6.) erfolgte "erst" etwa Mitte der Achtziger (von wem auch immer)
Olis Euphorie kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Der 1. R ist m.E. jetzt zu hoch, es haben sich auch einige Leute am Fels darüber beschwert. Vielleicht könnte man eine Position zwischen der alten und der neuen finden. Das Lettenloch rechts der Sanduhr habe ich nicht gesehen, man klettert ja auch eher links(?) Sollte im SANSI noch mal thematisiert werden.
oben eher definiert (mit Längenzug in direkter Linie am letzten R) u. ohne rechte mobile Sicherungsmöglichkeiten zum AR
oder aber: beim letzten R in Linksbogen (hier geht eher 'was Mobiles).
Im aktuellen Zustand gemacht, naja, ob das jetzt sicherer ist...der erste Friend (C4 1) liegt solide, ob der andere darüber (C4 0.5, Sanduhr fädeln dort: iss klar!) hält, naja, klingt eher hohl...Ich fand das mit tiefem Ring angenehmer, auch ohne das gebohrte Lettenloch (da bekomme ich meine Finger nicht rein als Griff)...
Ich fasse zusammen:
* Der erste Ring wurde versetzt.
* Mit der jetzigen Position reduziert er die Gefahr des Bodensturzes deutlich, sollte auf dem Weg zum 2.R etwas schief laufen.
* Allerdings sitzt der versetzte R jetzt mitten in der Crux und lässt sich unter Umständen nur schlecht clippen so dass man vor dem ersten R auf den Boden fallen kann....
* Deshalb ist, um die Gefahr eines Bodensturzes vor dem ersten R zu vermeiden, das Legen einer mobilen Sicherung jetzt zwingend. Hilfreich ist hier das schmale Lettenloch RECHTS der Sanduhr. Die SU selbst wird vermutlich nicht halten und der Fr. vor der SU ist zu tief.
* Das aufgebohrte Friendloch existiert immer noch. Da es sicherungstechnisch nicht mehr notwendig ist wird es jetzt als Griff genutzt...
Nach vielen internen Gesprächen darüber ist es also geschehen. Endlich hat sich ein fleißiger Helfer erbarmt und den nR an eine sinnvolle Stelle gesetzt, die den bis dato möglichen Bodensturz verhindert. Wer der Pseudosicherung über der früheren Ringplatzierung getraut hat, hatte entweder genügend Reserven oder ausreichend Gottvertrauen, daß alle Käntchen schon halten werden. Wegbrechen oder ein wegrutschen durfte einem auf dem Weg zum 2.R allerdings nicht passieren. Zum jetzigen 1.R liegt eine SU und davor ein Fr. Danke dem Unbekannten!
Wo da ein passendes Friendloch sein soll ist mir ein Rätsel, seit dem nachträglichen einbohren der Tour war da nichts gescheits zum absichern vorhanden!!! Vor vielen Jahren saß zw. dem 1. und 2. Ring schon mal eine kleine Öse die dann wieder entfernt wurde! Dass die Tour absolut paradox ein gebohrt wurde ist ja wohl Fakt! Aber was dies mit einem gewissen Anspruch zutun haben soll ist mir schleierhaft, wenn ein Griff vor dem 2. Ring abgebrochen wäre, wäre es,trotz nR blöd ausgegangen. Wenn ausgenagelt wird, dann gleich den langen Eugen mit, da die "fast nie" geklettert Original-Nöltnervariante die Wand schräg durchläuft.... in den 80igern habe ich nie einen darin gesehen! Ausnageln bedeutet auch die absolute Toproperoute..... Ich finde es sicherheitstechnisch gut aber die Vorgehensweise bekloppt!
Wo hat denn da jemand ein Friendloch gebohrt ist mir noch gar nicht aufgefallen, allerdings bin ich an dem eigentlich schönen Fels nur noch äußerst selten, da der ja meistens völlig überlaufen ist. Die von irgend einem Idioten gesetzte Franzosenöse hab ich allerdings auch schon bemerkt, sieht einfach unschön aus, in dem Klassiker. Vorher hatte die Tour wenigstens noch einen gewissen Anspruch, jetzt ist es eine weitere 0/815 Sportklettertour, an diesem zugepudertem Kletterkurs und Toperope- Felsen.
...Tss,tss,da hat mich wohl jemand beim Wort genommen und den 1.nR nach oben versetzt!Aber was ist jetzt eigentlich schlimmer,das eigenmächtige Versetzen eines ohnehin nachträglichen Ringes,oder das Anpreisen gebohrter Friendlöcher?
Zwischen 1. und 2. Ring kann man einen schmalen Friend legen. Das betreffende Loch ist offensichtlich und "wie dafür gemacht". Dass ich das früher nie gesehen habe....
...So,hier noch mal der Herr G.: Glaube,die Bodensturzgefahr ließe sich durch ein Höhersetzen des 1.nR´s beheben!Direkt vor dem jetzigen 1.R liegt noch bei einer SU eine solide Kniehebelklemme.Grüße an den Felswart!
Tja Hr. G hat mal wieder recht :-)! Wie kommt man auf die absurde Idee nach oben hin, bei akzeptablen Fluggelände, geringere Ringabstände zu setzen als am Einstieg?? Achtung Bodenkontakt zw. 1. und 2. R. möglich, dass da noch nichts passiert ist bei den z.T. filigranen Einhängegriffen......
...Also ich weiß ja nicht,welcher 80er-Plastikhosenhedonist hier die nR´s gesetzt hat:es droht bei Nichtbeherrschung der Kletterschwierigkeiten zwischen den ersten beiden nR´s ein Bodensturz,also aufpassen!
Ach so: Ich halte den 4.nR für ziemlich überflüssig (zumal darunter auch vernünftig ein Friend platziert werden kann).
Rindsbergpfeiler Südseite Dying Akku 7-
  Knapp rechts vom "Bergweg" über fast senkrechte Wand (2R) zu seichter Dulle und 3.R. Rechtshaltend den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Matthias Zoller
 Alexander Memmer
 
Datum :  28.8.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Als Alternative zu dem doch schon weit eingeschliffenem AR habe ich schon vor geraumer Zeit 5m oberhalb (über dem nächsten Band) einen Ring gesetzt.
Da soll mir doch nochmal jemand erzählen, das Magnesia im Sandstein nicht die Poren zupappt und schlonzigen Fels hinterläßt. Anyway, als alter Nichtchalker konnte man so heute im Ofen Rindswurst mal wieder ein ordentliches Fußtechniktraining absolvieren. Eigentlich schöne Kletterei und vor dem dritten Ring interessante Züge.
Kleine Weiherwand Mainzer Kante 7-
  Orig. von rechts her - ziemlich verdornt zu Beginn - (Fr bis #1.5) oder direkter (Fr #3.5, nR) [derselbe Erstbeg. am gl. Tag] zur kl.Podest und über die gestuften SO-Kante zu R. Gerade (R) empor und rechts auf Pfeilerkopf. Stand-nR). Orig. rechtshaltend zu Kiefer und z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV-, A1
Erstbegeher:  Reiner Braun
 Walter Wick
 
Datum :  20.4.1974
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Der Stand-R ist nicht (mehr) so toll - gleich darüber gibt es mit dem letzten R von Burn out etwas m.E. viel geeigneteres.
Könnte also eigentlich raus...
S.-Grad angepasst
Schöner Weg und an den schwierigen Stellen sehr gut gesichert.
Nach langer Zeit mal wieder geklettert, und ich muss mich dem Bruchpiloten anschließen: 6+ ist das oben nicht mehr.
Möchte man übrigens nicht unmittelbar vor dem zweiten Ring wieder gen Tal rutschen, kann man diesen auch erst mal gut einhängen indem man sich auf den ersten Ring stellt (so ging das wohl auch früher...)
Naja, glatt 7 ist das nicht, und ich hatte kein Problem wg Größe (Freundin auch nicht).
Vollkommen schwachsinnige Bewertungen an diesem sonst so hübschen Felsen: Hier fingerkratzige und zudem noch größenabhänige Schlüsselstelle, die nicht viel schwerer ist als Hirschels Alptraum nebendran.
Eindeutige Tendenz zu glatt 7, vor allem im Vergleich zum Dir. Ausstieg, der dann wirklich geschenkt ist oder zu Pildos Traum, einer der inflationärsten 6+ er westlich der Wolga.
Der Weg zum ersten Ring erscheint zwar weit, lässt sich aber gut absichern (Keil, Cam#0.5, Kevlar) und ist einfach (ca. IV).
Nach der ersten Öse zieht die Schwierigkeit an und man muss das Tanzbein mal auspacken.
Im Zuge einer SanSi-Aktion am 25.10.: Zusätzlicher Standring (neben der Kiefer).
Kleine Weiherwand V: Direkter Ausstieg 7-
  Nicht nach rechts zum Pfeilerkopf sondern nach links zu kurzer Kante (R) und an Rissspur (früher Ks) und über Überhang (R,nR) zu nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
Bedenkenswert sind hier alle R. Der erste - ganz nahe der Kante gesetzt - ist wohl noch der solideste (der ist aber wohl nur wenige cm lang...)
...Hier wurde ein neuer R bei der SanSi-Aktion am 25.10.08 über dem letzten Ring installiert. Nun kann bedenkenlos ausgestiegen werden.
Kleine Weiherwand Invalidentrail 7-
  Knapp links von "Pildos Traum" über Wand (3R) zu Band. Erst über einliegende (R), dann abdrängende Wand (R) z. AR.
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 Reinhold Wieser
 
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
ganz nett. Wenn man weiß, wie das Problem um den 1. Ring gelöst werden muss. Dankbar für den Grad.
Ursprünglich war auf der Sandbank ein Baum als Zwischensicherung. Der fehlt mittlerweile und wenn man nicht zufällig einen Zelthering dabei hat gehts mit sandigen Schuhen ungesichert in die obere Platte.
? Der Abseiler sitzt oberhalb vom Band nach dem Überhang...dort endet die Tour...nicht leicht für den Grad... Links sitzt ein relativ neuer Bühler in der Nachbartour...
Plädiere für einen sinnvollen eigenen AR oben in dem Abschlußwändel auf dem Band. Das wäre perfekt für den Seilverlauf und zum Abbauen oder für Nachsteiger.
Schwierig vom ersten Ring weg, schöner Boulder, für kleine nicht ohne aber lösbar...öfters mal machen, damit es sauber bleibt, habe ein wenig geputzt...
Gute, bestens abgesicherte Tour. Schwierigkeit wohl unten, der Ausstieg macht Spass!
Große Weiherwand Stairway to Heaven 7-
  Rechts vom Pfeilerfuß gerade und rechts der Talkante empor z. Stand im "Südpfeiler".
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Reinhold Wieser
 
Datum :  Juni1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Sehr gute Kletterei, eher leicht für den Grad v.a. wenn man es mit dem formell leichteren Einstieg am benachbarten Südpfeiler vergleicht. Am zweiten R ist es wohl für Kleine recht bitter, aber toller Zug (auch die paar Meter danach). Fand Cam 0.3 zwischen ersten und zweitem R angenehm, ansonsten gut mit Fixmaterial ausgestattet. Wenn man sich nach dem vierten R etwas Richtung Südpfeiler hält, dann oben zum "Echo" in einer schönen langen Länge gut machbar. Lohnend.
Kann man auch gut über den "Südpfeiler" ein- und über "Echo.." aussteigen. Mit langen Schlingen eine nette 35m Seillänge
Zum 2.R kann man kleine Friends (0 und 0,5er) einsetzen.
Super Tour, ein muss!!!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Lagerweg 7-
  Rechts der Bank an abdrängendem Riss und durch Miniverschneidung zu Absatz (Baum). Noch kurz am Riss (Fr #3) und über verkeilte Blöcke rechtshaltend (Rock #6) zu Rissrinne und empor z. Grat (Stand an Baum o. rechts AR v. "Jabberwocky").
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Tourenlaenge:  17m
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rudi Scheiber
 Fred Frey
 
Datum :  26.7.1942
4 Kommentare 4 Kommentare
Zur Absicherung im o.T.: die angegebenen beiden Geräte liegen dort, wo einem kein Block entgegen kommen sollte.
Ich glaube (nach gestriger Sondierung), dass man bei minimaler Vorsicht dort keinen Ausbruch produziert.
Der Block sollte entfernt werden! Das schlimme ist das manche bestimmt im Vorstieg auf Adrenalin über dem Block einen 3er Friend verbauen da die Stelle dazu einlädt.. Sollte der Vorsteiger in diesen Friend fallen lösst sich der "Hängeschrank" und erschlägt mit seinen 200kg den Sicherungsmann!!
...Ähem,also im oberen Teil steckt so ein Block seltsam in der Verschneidung verkeilt,groß wie ein Hängeschrank einer pfälzer Einbauküche.Sollte man sich mal anschauen...Bin gestern auf die Reibung des "Jabberzwischenquetsch"ausgewichen.Kein Aprilscherz!
Entgegen der Bewertung im Leckerschmeckerbilderbuch finde ich auch:Hier wurde in der Pfalz vor(fast)70 Jahren der untere 7.Grad gemeistert.Übrigens ohne die heutigen "Hilfsmittel".Die Schwierigkeit ist der Einstieg.Wurde,aber Hallo, in einem "Blockkletterführer" sogar mit "Fb 4+" bewertet!Ein paar Drahtkabelkeile genügen als Absicherung.Ansonsten schöne Züge an gutem Fels.
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Südwand links Blockwändel 7-
  Westseitig am vorgelagerten Block z. AR (gemeinsan mit "Blockkante").
Definitionssache! Je nachdem wo man klettert, kann daraus auch ein Dreier werden.
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Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 (v.u.g.)
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...da fehlen einige der Kiesel welche die Route damals zur 7- machten.Mittklerweile hat das ganze wenn man die Originallinie klettert mit dem Grad nichts mehr zu tun.Im allgemeinen wird nach rechts ausgebüxt dann ca 6- mfg wolfi
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Bohrhakenchaos 7-
  Links vom "Alten Pfeilerweg" über steile Reibung - in der Mitte "Hoppla" kreuzend - zu überdachtem Band (AR).
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Reinhold Wieser
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Reibungs- Touren sind leider mittlerweile total verdreckt. Wir haben mal angefangen zu putzen aber sauber ist es noch lange nicht...
Der Name sagst schon. Man weiss nie so richtig in welcher Tour man gerade klettert, da die Route "Hoppla" dieses Chaos scheinbar ausgelöst hat! Es ist die rechte der beiden Plattentouren neben der Südverschneidung, die aber nach dem 2.Ring nach links raus geht um dann gerade zum Abseiler zu führen. Außer der dubiosen Routenführung ist anzumerken, dass es sich um eine richtig knackige Reibungsgeschichte handelt, die nur nach langen Trockenzeiten Sinn macht, da einem regelrecht die Griffe ausgehen. Die Tour ist keine Schönheit, aber ruhig mal im Toprope reinhängen und merken wie schwer VII- sein kann!
Drei Felsen - Mittelmassiv Lineal 7-
  Knapp links von "Noumoos" gerade empor (Fr #1) zu nR und an Rissspur zur linken Seite der prominenten "Schuppe" (R). An teils geschlossenem Riss zu nR und rechtshaltend abdrängend (z.B. Fr #2.5) zu überdachtem Band (nR). Gerade und leicht rechtshaltend weiter zu nR u. z. Ausstieg der "Falkenverschneidung".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  Fr 1.5, Rock 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  28.7.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Hervorragende Tour mit Pflicht zur Kraftausdauer am Ende der Tour. Kleiner Rock zwischen ersten und zweiten Ring in den Riss legen zur zusätzlicher Absicherung. Oben nach dem letzten Ring rechts raus mit noch genügend Saft in den Armen.
Wilgartisplatte Wer hätte das gedacht 7-
  Rechts der "Direkten grauen Wand" über runden Handriss auf Platte (R). Gerade zu weiterem R, danach die "Direkte graue Wand" kreuzend und über die Abschlusswand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  33m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Erich Seibel
 Werner Reichert
 Michael Schindler
 
Datum :  25.4.1981
3 Kommentare 3 Kommentare
Wer hätte das gedacht...dass 7- so knifflig sein kann. Den Einstieg hätte ich anders bewertet... Die Sicherung ist mit Cam 2 problemlos, aber die Füße .... Oben ist's wieder gängiger.
aktuell schon fast wieder bekletterbar - am besten aber doch nochmal kurz vorbürsten
Vom Einstiegsriss zum Band ist nicht einfach. Generell sollte die Tour öfter geklettert werden.
Wilgartisplatte Direkte Graue Wand 7-
  Die heute üblich(st)e Kombination mit dir. Ein- und Ausstieg startet vom "tiefsten" Punkt: Gerade über eine griffige Rinne zu R und auf ein Bändchen. Auf dem orig. Wegverlauf zum insg. 3.R, dort gerade und an einer Schuppe vorbei auf ein abschüssiges Band. Der Weiterweg alias "Baumvariante" führt zuerst leicht rechtshaltend z. insg. 4.R, dann gerade (nR) aufs gr.Band (mit nAR; 33m talwärts).
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Tourenlaenge:  34m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Helmut Daigger
 Rainer Schmitt
 bzw:
 Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  1965
7 Kommentare 7 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/direkte-graue-wand/
...schon, wenn da nicht der Ausstiegszug wäre (daher m.E. die "Sieben vor dem Komma") - hängt aber evtl. sehr von der Sauberkeit ab.
Im Vergleich zu anderen Wegen hier fände ich 6/6+ eher angemessen.
Genialer Weg! Derzeit super zu machen. Crux am 3ten Ring, aber auch sonst kein Gehgelände. Trotz der 5 Ringe fand ich ob der Weglänge mobile Sicherungen ziemlich sinnvoll, die ich auch solide in vernünftigen Abständen unterbringen konnte (Cam 0.3 bis 3 + SU). Mehr als 30 m Pfalzkletterei at his best. Hingehen, machen!
Wurde auch nach der Freistellung im Februar grundgereinigt (mit Schrubberhilfe).
aktuelle schon wieder gut im Schuss (kein "Vorbüsten" nötig)
32m gute Kletterei, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht
Wilgartisplatte Kombination 7-
  Auf der "Grauen Wand" zum schmalen Band. Gerade weiter über Handriss (Hex #8, R) zu kurzen Risseinschnitt (s. "Grauen Wand"; R). Wie diese aufs abschüssige Band und erst etwas links, dann gerade hoch zum gr.Absatz (mit nAR).
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Tourenlaenge:  34m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 9
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 
Datum :  1.11.1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Der H im Orginaleinstieg ist Geschichte -> Cam#4 einpacken.
interessant für alle die wissen wollen, was ein runder Riss ist :-)
Nedingfels Südseite Sommernachtstraum 7-
  Am besten via "Kleines V-Dächl" beginnen u. gleich rechtshaltend hinauf zu roter Wand knapp links vom Riss im "Oktoberweg". Gerade (2R) zu abdrängenden Wulst (nR) und entweder gerade z.G. oder - orig. - rechts den "Oktoberweg" aussteigen.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  Aug.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
... gerade über abdrängenden Gipfelwulst (nR) fand ich wegen Bruchgefahr zu gewagt: Wenn drüber alles fest ist, dann bestimmt okay. Ich bin dann halt doch wieder nach rechts zum Oktober-Ring. Das kurze Wändel find ich klasse - am 1.R leicht rechts halten is's gängiger.
Super schöner Boulder mit Seil. Aber 7- huijuijui. Das die Touren immer schwerer werden, je kürzer sie werden...
Kahler Fels Elles Route 7-
  In direkter Falllinie des Wandbuches befindet sich eine leicht angedeutete Verschneidung auf der Platte. Hier einsteigen und linkshaltend über Bänder, die "Solitaire " kreuzend zu R. Über diesen z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Vom klettern her eine wirklich gute Linie, aber: schlecht absicherbar C4 0.3 hilft in der Einstiegsplatte, Keil/Knoten-Stelle ausgebraben...ab dem Baum geht erst mal nicht viel (evtl Schwebe vom Baum der Katerverschneidung)...danach noch Friends zum Ring...dann noch ein Boulderausstieg... Trotzdem: klasse Route!
Ehemals bedeutende Hasselwander-Erstbegehung, die heutzutage unter gleich mehreren Faktoren leidet: a) allgemeine Plattenphobie, b) Toprope-Untauglichkeit durch schrägen Verlauf, c) anspruchsvolle, nur mäßig absicherbare Kletterei. Bis auf das Stück um den Ring (eine der leichteren Stellen der Route) wieder sehr naturbelassen. Die Einstiegsplatte empfand ich sackhart für 7-. Erste Sicherung nach 5 m - suboptimales Absprunggelände.
Kahler Fels Katerwand 7-
  Im zentralen Teil der Westwand an geschlagenen Tritten über Platte und weiter zu Band. Gerade über Wand (R) zu Riss und erst leicht Links (R) dann rechts über Wulste (R) und weiter z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.7.1970
5 Kommentare 5 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/katerwand/
das mit den Scherben hat sich erledigt
Am Einstieg liegen aktuell unangenehm viele Glasscherben :-(
Wunderschöne Tour mit Platten, Leisten, einem kurzen Riss, und Moral ist auch gefragt! Schwierig für Kleine (bin 170) ist das klippen aus einer wakligen Position des ersten Rings, für Große einfacher...Auch wenn es nicht gern gehört wird, eine lange/starre Exe hilft da...;)
Den 3. Ring sieht man schlecht (liegt über dem Wulst) und ist auch nicht ganz leicht zu clippen. Den nächsten Zug kann man dann noch machen, danach allerdings steht man vor einer Wanderdüne. Das einzige, jedoch leider entscheidende Manko dieser sonst recht netten Tour.
Kahler Fels Potentialerweiterung 7-
  Links der "Katerwand" (deren 1.R am besten mitbenutzen) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  2.3.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahler Fels Krümelmonster 7-
  Gaaaanz links auf Reibungsband. Dieses nach rechts queren zu R und schräg aufwärts (R,R) zum 3.R von "Fallender Tropfen" und wie dieser z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  1.10.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Backelstein Vorgipfel Strich 7-
  Mit "Großen Südverschneidung" beginnen und nach ca. 10m nach links (nR; = 2.R von "Tabu") zu bröseliger SU. Gerade empor (2nR) zu horizontalem Einschnitt und wie "Rote Wand" zu deren 5.R.
Orig. rechts an dreckigem Riss empor und...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hugo Hasselwander
 Elmar Hasselwander
 
Datum :  24.9.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Ursprünglich ohne Ringe und mit vielen (zweifelhaftesten) Sanduhren begangen - E2/3 damals...
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel Kleiner Mann, was nun ? 7-
  Von der Terrasse links vom "Schulterriss" bei kurzer Rissspur über Reibung (weit links von nR) unter kleinen Überhang und nach rechts (mittl. Fr) zu einer stumpfen Kante. An ihr den R folgend zu Kanzel im "Kanzelweg".
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Feith
 Oliver Scheib
 
Datum :  März1987
3 Kommentare 3 Kommentare
Über die Einstiegsplatte gehts erst gerade bis unter den Überhang (dort passt ein Fr. 1 leidlich in einen Querriss). Den R von der "Horror-Variante" ruhig vor der Rechtsquerung mitbenutzen, das beruhigt schon ein wenig. Zum ersten (offiziellen) Ring hin queren und von da an gut gesichert an schönen Leisten, Löchern usw. zum AR. Schlüsselstelle m. E. zwischen dem 3. und 4. Ring.
Den Rock hab ich irgendwie nicht untergebracht. Ein Microfriend würde aber auch gehen - ansonsten schon weit zum ersten R. Zum Glück momentan recht sauber. Oben recht kleingriffig, an einer Stelle eine wacklige Schuppe - vorsichtig dran ziehen. Klasse Felsstrukturen!
Den Weg zum ersten Ring erleichtert ein kleiner Rk rechts hinter der Schuppe. Danach bestens gesichert.
Laubendöllwand V: Fröschlein streck dich 7-
  vom Ende der Verschneidung gerade über Wand (2nR) z. nAR (gemeinsam mit "Rainman")
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert! Neuen AR gesetzt gemeinsam mit "Rainman"
Laubendöllwand Rainman 7-
  knapp links vom "Maiweg" anfangs abdrängend den R folgend z. nAR
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Alexander Memmer
 
Datum :  7.5.1989
5 Kommentare 5 Kommentare
"Ich scheine nicht so ein heroischer Kletterer zu sein, wie Dirki" Das tut ehrlich leid, allerdings hat so ein Gesülze in einer Routendatenbank auch nix verloren, im Gegensatz zu der Info ob eine Tour gerade in gutem Zustand ist....jetzt muß der Peter wieder löschen.. aber das mußt ich jetzt mal loswerden.
Ich scheine nicht so ein heroischer Kletterer zu sein, wie Dirki. Ich finde das Anklettern des erstens Rings und das Überklettern des zweiten Rings unangenehm. Für mich mich ist weit von perfekt gesichert entfernt.
Die Tour ist doch richtig gut, perfekt abgesichert, schöne Züge. Nur wird hier leider viel zu selten geklettert und die ganze laubendöllwand ist schon wieder relativ verdreckt. Wahrscheinlich hätte man bei der Sanierung noch viel mehr Ringe setzen müssen, damit hier regelmäßig geklettert wird und die Wand sauber bleibt!
Hatte ich schöner in Erinnerung. Unten ist es doch recht krümelig geworden.
...Sanierung! Neuen AR für "Rainman" + "Fröschlein streck Dich" gesetzt.
Laubendöllwand Filigrantechnik 7-
  ...
Fr #0.5 u. #1 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  29.8.1984
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. Mit 2 nR und neuem AR ist die Route nun kletterbar. Ein paar mittlere Friends sollten trotzdem am Gurt sein.
Laubendöllwand Auszeit 7-
  ...
kl. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Harald Greib
 
Datum :  17.6.1985
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. Mit 1 nR und neuem AR nun kletterbar. Unbedingt noch kleinerer Friends mitnehmen.
Laubendöllwand Trockenzeit 7-
  Über Riss (R) und Plattenstelle (2R) zu seichter Verschneidung (Fr #1.5) und an R nach rechts auf Pfeilerkopf (AR).
auch gr. Fr nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 und Gef.
 
Datum :  1984
7 Kommentare 7 Kommentare
Jetzt hat der Admin wieder Arbeit mit dem löschen. Ich wollte niemanden verärgern. Tut mir leid, das war natürlich nicht meine Intension. Warum auch. ... .... Nur als Dirki (wer auch immer das ist) von die meisten Touren sind sauber gesprochen hat, konnte ich nicht ganz folgen, was das mit dieser Tour zu tun hat. Ich habe mir halt spezifische Infos gewünscht. @Kubick Ich danke dir für deine Vermittlungsversuche
Rako, well done! Vielleicht sollten wir die Disziplin 'OnSide' einführen für all diejenigen, denen in der Pfalz acht Sicherungen (fünf fix und drei mobil) auf 25 Meter zu wenig sind...
Ob die Routen sauber sind, interessiert zeitnah jeden Interessenten! Deshalb DANKE an Dirki oder Bruchpilot, wenn Ihr Touren bürstet und dies dann zeitnah bekannt gebt :-)
Da "local" seinen Kommentar allerdings vier (!!) Jahre nach Dirki abgegeben hat, so sei ihm auch das wen(n) interessiert verziehen...
Nachdem der „local“ hier so kritisch und mit leicht aggressivem Unterton auf Kommentare anderer Locals reagiert kann ich mir folgenden Tipp nicht verkneifen: Probier’s doch nächstes Mal frontal und nicht auf der Seite, dann ist die Tour vielleicht auch kein Brett mehr. Ist dann halt kein „Onsight“ mehr, aber egal. Nichts für ungut, ich bin Lehrer und kann irgendwie nicht anders! ;-) Und Dirki, ich finde Kommentare zu aktuellen Bedingungen in der Datenbank durchaus nützlich, vor allem an so wenig frequentierten Felsen wie der Laubendöllwand. P.S.: Auch dieser Kommentar darf natürlich gerne wieder gelöscht werden!
Dirki, wenn interessiert bei einem Routen-Kommentar, ob die meisten Touren sauber sind? Ich habe zwischen dem 1. und 2. Ring noch einen Cam 3 und Cam 1 verbaut. Ein Cam 2 geht noch zum chickenrack-Umlenker. Ich empfand die Tour als sehr anspruchsvoll für den Grad. Im OnSide ein echtes Brett. Am 4. Ring fiel mir leider erst am 2. Versuch die richtige Lösung ein.
Die meisten Touren, sind seid gestern wieder halbwegs sauber.
Der alte AR sitzt aber noch oben auf dem Band weiter rechts (wenn auch versteckt unter viel Taubengefieder) und macht einen soliden Eindruck. Am Einstieg ruhig etwas von rechts her kommen. Ganz direkt (unter dem ersten R quasi) ist es deutlich schwerer für Kleinere. Klasse Tour und bestens kletterbar in der "Trockenzeit".
...Saniert. Die Route hat nun einen neuen AR gemeinsam mit dem "Chickencrack".
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Siebenschläfer 7-
  Links von "Neunauge" z. 1.Band.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Sepp Ameis
 Dieter Reinicke
 
Datum :  16.7.1977
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Oben ohne (1.Sl) 7-
  Links vom "Topspin" an teils breiten Rissrinnen hinauf z. 1.Band
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Ingo Gauch
 
Datum :  5.6.1976
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler ab. 1.Band Oben ohne (2.Sl) 7-
  Vom linken Standring und links vom "Topspin" zu R. Gerade über Platte zu kurzem Riss. An dessen Ende 3m nach links (R) zu Handriss. Diesen (Keile) am Ende linkshaltend zu Band (nAR).
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI, A0
Erstbegeher:  Ingo Gauch
 Hans-Peter Dietrich
 
Datum :  5.6.1976
1 Kommentare 1 Kommentare
Fremdmeldung: 2.SL - 3.R: "Klebemasse" nicht mehr OK, so könnte evtl. Wasser eindringen...
Nonnenfels Süd- u. Westseite Bumerang 7-
  Im mittleren Teil der Westwand über Reibungsmulden (Cam #0.4) schräg rechts ansteigen zu Schuppe (Cam #1). Links der Schuppe folgen (Cam #1) zu R. Erste rechts (R) dann links hoch z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Startet, wie beschrieben, über die seichten Mulden. (in den aktuellen Topos falsch eingezeichnet beim Kraus stimmt es noch). Vor der 2. verlässlichen Sicherung überraschend unangenehm mit Groundergefahr.
Nonnenfels Süd- u. Westseite Seifenschachtelweg 7-
  Im linken Teil der Westwand von links zu Schuppe (R) und nach rechts weiter über Riss (R,R) und gestuftes Gelände z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V, A1
Erstbegeher:  Hans Eberhard
 Joachim Köhler
 
Datum :  13.3.1960
3 Kommentare 3 Kommentare
Zum Nachholen ist diese SU perfekt, denn mit dem Kletterseil kann man dort oben wunderbar einen tausendprozentigen Stand bauen! Und anschließend wandern wir über einen schmalen Pfad talwärts - fehlt da etwa die notwendige "Trittsicherheit", um "zu Tale" zu kommen? Warum immer noch mehr Eisen im Pfäzer Sandstein? Und wer glaubt, an einem sterbendem Baum umlenken zu müssen, der ist selbst Schuld, wenn er mit dem Bäumchen zu Tal segelt...
Ein AR oben wäre sinnvoll. Zwar gibt es eine fette SU (Schlinge > 2m) aber viele scheinen an dem sterbenden Baum weiter unten umzulenken.
Zum ersten Ring läßt sich die Platte gut mit einem kleinen Keil und Cam 0.75 absichern. Ganz netter Zug am ersten Ring und die Querung zu zweiten ist aufgrund der großen Henkel auch nix Wildes. Am zweiten Ring dann ein durchaus übler Zug (zumidest für mich) an schmierigen Griffen. Wird wohl eher über die Direktvariante eingestiegen.
Kahles Wändchen V: Sommerloch 7-
  Vom "Zwei-Bäumchen Weg" gerade weiter z. G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 (v.u.g.)
 
Datum :  16.9.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Zieht zwar ganz schön überhängend raus für 7-, ist aber immer supergriffig. Ausstieg hab ich geputzt ... gute Tour!
Kumbtfels Südostseite V: Originalplatte 7-
  Über dem 1.R auf Band nach rechts, über Wulst und nach links zurück zum 2.R. Dann unter Wulsten immer leicht rechtshaltend zum oberen Band
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 (v.u.g.)
 
Datum :  1982
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Grat - Südseite Natterweg 7-
  Rechts vom "Herbstpfeiler" durch die Wand.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jürgen Herr
 
Datum :  2.9.1978
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Grat - Südseite Herbstwand 7-
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  8.10.1960
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Zug - linke Südseite Rebell Yell 7-
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Meigel
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.6.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Tolle Tour, nicht ganz ohne für Kleine (mit eindrehen und hoch antreten gehts aber), obenraus immer leichter...aber gut gesicherte Schlüsselstelle(n)...
Hochstein - Zug - linke Südseite Walter-Arnold-Platte 7-
  Links der verblockten Rinne über Platte zu einem Eck am Überhang und dort auf dei Terrasse (nAR).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roland Petrovecki
 Sabine König
 
Datum :  März1986
1 Kommentare 1 Kommentare
2 Exen an den Gurt und los geht der Spass! Wer kommt am elegantesten aufs Band?
Hochstein - Zug - rechte Südseite Opas letzte Hoffnung 7-
  3m links der Lagerwand über Platte (Cam #1) zu Waben und gerade (2R) z. AR der "Lagerwand".
  Detail
Tourenlaenge:  23m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  VI-, A0
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Jürgen Meyer
 Steffen Leukroth
 Gerhard Beck
 Udo Daigger
 
Datum :  7.10.1978
2 Kommentare 2 Kommentare
Überaus "luftig" unten! Hängt man den R der Nachbarvariante rechts nicht kann man wenigstens nen gr.Fr. zur Sicherung der "Bodenmannschaft" legen.
Alle Routen hier hinten sind etwas optimistisch bewertet. Bei dieser hier sollte man deutlich über den Dingen stehen, besonders wenn`s heiß ist.
Haseneckfels Wunderbare Welt der Schwerkraft 7-
  Durch stark abdrängende Wand gerade hoch (R, Fr, R, Fr, R) zu AR
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Volker Nickel
 Hans Hammel
 
Datum :  8.5.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Kann man auch gut topropen. Im Mittelteil scheint ein Griff ausgebrochen zu sein, ist aber noch gut kletterbar.
Dahner Wachtfels Hauptgipfel Durchbeißer 7-
  Ca. 25m rechts der Steiganlage über Platte (3R) zu Überhang. Linkshaltend über ihn (R) und links aufwärts (R) über kl.Dach (R) z.G.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Wolpert
 Helmut Heilmann
 
Datum :  21.4.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
Es wurde schon besser betoniert....
Rotgraue Wand Zeit zum Atmen 7-
  Links vom "Fettnäpchen" in gerade Linie den R folgend.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 und Gef.
 
Datum :  1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Der brummende Block ist mittlerweile zum Teil abgebrochen und ein grösseres loses Stück Fels liegt dort oben rum. AR sollte nicht mehr benutzt werden, bin zum AR vom Fettnäpfchen rübergequert.
AR steckt in einem Block der brummt. Sollte solider 2m weiter unten platziert werden.
Ach ja, geb dem Alex recht. Wie ne Norm 6+ fühlte sich das, trotz Top-Bedingungen heute, nicht grad an.
Da kann man sich am vierten Ring aber mal das Leben schwer machen, wenn man versucht den links zu überklettern. Ansonsten gute, homogene Sportkletterei (gehn auch noch ein paar kleine Friends zu den Ringen).
das ist mittlerweile deutlich schwerer, als nach der erstbegehung. da fehlen so ziemlich alle waben und leisten, die es 1986 gab. während herr der gehzeiten mit 7- oder 6+ doch eher recht dankbar sein dürfte, ist zeit zum atmen heute definitiv eher 7, im vgl zum herr dann sogar 7+. ich würds mit 7 im nächsten pfalz führer bewerten und gehzeiten mit 6+.
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Likörweg 7-
  4m rechts vom "Schnapsweg" zu einer Nische (nR; s. "Schräger Kamin").
Dem Riss folgend (R) z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2 S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  16.6.1956
2 Kommentare 2 Kommentare
Wenn man im Riß steht, hat man die Schwierigkeit schon hinter sich.
...Also,Herr W.,dieser Weg hätte in dieser Datenbank ein dunkleres Gelb verdient.So wie der Brüllbär etwa.Ist nämlich ein guter Rissweg,mit der Schwierigkeit über dem 1.R.Hier noch eine mobile Sicherung wegen Aufschlaggefahr! Eine gute Risstechnik sorgt für zusätzliche Sicherheit.Ja ,dass gibt es noch beim Klettern:KLetterkönnen=Sicherheit!
Kuhplatte Blasebalg 7-/7
  Links von "Die kleinen Freuden" - orig. noch von unten kommend - über Wand (R,nR) zum 3.R von "Die kleinen Freuden". Erst gerade (nR), dann rechtshaltend hoch zu kurzen Handriss (R) und gerade (nR) z. nAR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  30.5.1982
1 Kommentare 1 Kommentare
Ach so: die untere Hälfte bis zur Öse firmierte im "orangen" Führer noch als "Die großen Freuden"
Dingentalturm SO-Wand Juniwand 7-/7
  Vom steilen Hang von rechts her "windig" zum Fingerriss, der den u.T. der SO-Wand durchzieht. An Überhang (R) in Rechtsbogen empor - je direkter desto "kräftiger" - und dem Riss folgend (Rock #9) zum 2.R. Noch 1m gerade empor, dann diagonal links über abschüssiges Bändchen zu einer Wandeinbuchtung (R). Einen kurzen Faustriss hinauf und nach links zu seichter Rissrinne. Ihr folgend zum Ringband (Stand, nAR; 35m! zum Boden).
Rechts bei Rissspur 2m hoch und nach links zu R. Gerade empor und bei kurzem Riss (gr. Fr) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Rolf Ernst
 Hans Laub
 
Datum :  2.6.1964
1 Kommentare 1 Kommentare
...Bisher kein Kommentar zur Juniwand!Hier meine Abhilfe:Ein großer Weg an einem wunderbar hohen Turm!Ist durch die Baumfällungen in einem weniger bewachsenen Zustand als im letzten Jahrtausend!Am Einstieg konzentriert bleiben,den Sicherungsmann/frau am Eichenstumpf oberhalb festmachen,sonst gibt es im Falle eines Falles einen Synchronabgang zur Forststraße!Ansonsten warten 40 klassische Klettermeter auf den keilbewehrten Aspiranten.Natürlich enden Ringbandkneifer am Rinnthaler Dorfpranger,der Ausstieg gehört dazu!
Kleine Weiherwand Quasi Modo 7- bis 8-
  2m links von "Invalidentrail" den R folgend z. nAR - der orig. überklettert wurde.
Fr #2.5 u. #3 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Memmer
 Reinhold Wieser
 Martin Memmer
 
Datum :  Mai1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Gute Tour - unten zwar ein bisschen längenabhängiger als beim rechten Nachbarn, aber 7-/8- (oder "noch schwerer")?
Im Ausstieg dafür meiner Meinung nach eine ganze Nummer härter als seine Nachbarn (Invalidentrail oder Pildo-Direktausstieg). Beim weiten Zug zur Kelle haben es Wurstfinger schwer und der Mantle (der angeblich dazu gehört) ... naja
Unbedingt vorher gut entsanden und für den OLI-Bühler auf der Kante eine lange Exe mitbringen ... könnte knax machen!
Leider mittlerweile sehr dreckig und zugewachsen.
Ausstieg durchs Dach war für mich ein Längenproblem...
Auch wenn der Abseilring die Sache angenehmer macht gehört der Ausstiegsmantle dazu!
Neuer (A)R überm Ausstiegsdach im Zuge einer SanSi-Aktion installiert. Jetzt kann auch der Nachsteiger ohne einen heiklen Pendler den Weg genießen.
Wilgartisplatte Da war doch noch was 7- bis 7+
  Zwischen "Nasenstüber" und "Außenseiter" über Felspfeiler (Hex #6) zu R und weiter auf das sandige Band. Gerade über Platte (R) und Wand (R) zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  32m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Ralf Schmitt
 
Datum :  8.3.1982
7 Kommentare 7 Kommentare
Nach dem 2. R kann man auch geradeaus (links vom 3. R) hoch. Ist m.E. sogar leichter als die Stelle über den Ring (und genauso schön!).
Bei der Erstbeg. bin ich über den stumpfen Pfeiler, gesichert mit einem 6er Hexentric (lang ist's her) - nicht ungefährlich! Letztlich bin ich am 2.R übrigens mal rechts"piazend" - linker Fuß in Dulle und nicht aufm Kiesel - hoch. Welten_leichter als der Kieselaufrichter - unfassbar!
Die Schwierigkeit am 2.R steigt reziprok zur Körpergröße.
Ich kann natürlich nicht orakeln, welchen Einstieg Du genommen hast, Steff. Direkt über den schwach ausgeprägten Pfeiler zwischen Nasenstüberverschneidung und Aussenseiterverschneidung fand ich ziemlich hart (möglicherweise nur psychisch). Laut alten Kraus-Führer darf man wohl auch weiter oben von links her einqueren ... HJC?
Hab ich den falschen Einstieg genommen oder ist auch hier der Bruchpilot zum Putzteufel geworden? Jedenfalls empfand ich die Stelle am 2. R als die einzig schwere - dafür aber richtig! Der obere Teil ist herausragend schön und aktuell sehr sauber!
Hab`mich schon gefragt, wie eine Tour so vor den Hund kommen konnte. Jetzt bin ich schlauer! Der Weg zum 1. Ring ist nur unwesentlich leichter als die Crux am 2. Ein mittlerer Friend liegt zwar, wird aber locker überstiegen und der Grenzstein am Wandfuß wirkt bedrohlich. Momentan insgesamt gut sauber - man sollte halt konzentriert bleiben.
Die Einstiegsmeter sind nicht leicht (und derzeit noch nicht sehr sauber) - Vorsicht!
Burghaldefels Ostseite (Haupt- u. Südgipfel Vis a vis 7-/7
  Mit "Horrorwand" beginne und vom 2.nR an blockigem Riss (Fr #3) auf einen (bewachsenen) Pfeilerkopf (nR). Leicht linkshaltend (R), dann gerade zu R links einer schwach ausgeprägten kurzen Kante. Hinauf und an kurzem Riss (Fr) zu Absatz u. südl. Felsenfenster (mit AR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Bohn
 (v.u.g.)
 
Datum :  
2 Kommentare 2 Kommentare
strenge, d.h. altklassisch "Reibungsbewertung", selbst wenn es sauber wäre...
Der Erstbegeher hatte schon vor langer Zeit einen weiteren R vorgesehen (und vorbereitet) - vom Block weg zum R in der Platte.
Die Baustelle ist seit gestern erledigt. Aber "entkeimt" ist es halt noch lange nicht ;-(
Kuhfels Hauptmassiv Ringkampf 7
  2m über dem R der "Großen Ostverschneidung" nach links (Cam #0.1) um Kante (R) und über steile Wand (R) unter Wulst. Links (Fr #1) vorbei auf Platte und gerade zu R. Über abdrängende Wand z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Arndt Bitsch
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Ab dem 1er Friend sollte man aufpassen, an was man zieht. Sonst wunderbare athletische Kletterei, auch noch mal über den 3. R.
Kuhplatte Weltenfenster 7
  Vom tiefsten Punkt der Wand gerade hoch z. Stand-R von "Die kleinen Freuden".
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Peter Lischer
 
Datum :  4.9.1982
4 Kommentare 4 Kommentare
Die Referenztour an der Platte - die Bewertung aller übrigen Wege sind an dieser "7" ausgerichtet. Einstieg allerdings schon wieder deutlich härter als noch vor drei Jahren. Ist bald Schluss hier!
Dank sei dem Bruchpiloten und seinen Bürsten. Macht wieder Freude wie vor 30 Jahren.
knifflige 80er Jahre Steilwandkieselplatte bei der gute Schuhe und das Beherrschen der einbeinige Kniebeuge von Vorteil ist. Die Einstiegsplatte ist schon eine knifflige Boulderstelle die sich nur bedingt abklettern lässt.
Die Tour wurde geputzt und ist jetzt wieder mit Genuß kletterbar. Damit der Schwierigkeitsgrad nach nunmehr über 30 Jahren wieder passt, müssen noch einige Kieselsteine nachgesetzt werden. Selbstverständlich dürfen hierzu ausschließlich vom SanSi zugelassene Steine verwendet werden.
Asselstein Westseite Question 67 7
  Rechts des Einstieges zur "Westwand" über Wand (R) und abdrängende Waben (R) zum 1.R in der "Westwand". Gerade weiter z. Grat
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Jäger
 (v.u.g.)
 
Datum :  Okt.1991
2 Kommentare 2 Kommentare
Zug übern 1.R mit Mini-Leiste rechts oben (oder abschüssiger Leiste links vom R) sprengt 7er-Kategorie, dann flechtig mit kleinstem mobilem Gerät weiter zum R in abdrängender Wabensequenz. Hier muss man dann noch Aufleger-Qualitäten beweisen und hoffen, dass der einzig gute Griff liegen bleibt.
Für schwer kletternde Sandsteinliebhaber mit Reserven eventuell eine ganz nette Tour, ... ich war froh, dass das Seil von oben kam.
Die Ringe sind so ähnlich wie in Renaissance. Steff?
Asselstein Westseite 20-Meter-Wand 7
  Knapp rechts der "Westgrat- Nordverschneidung" an brüchige Rissfolge zu glattem (etwas vermoosten) Riss. An Ihm zu R und rechtshaltend über Reibung zu kurzer Rinne. Über sie (nR) und kurze Wandstufe z. vorderen W-Grat (Stand-nR).
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 Thomas Nöltner
 
Datum :  27.8.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine eher vernachlässigte Tour, für Reibungsfreunde aber sicher zu empfehlen. Ein paar leichte Meter bringen einen ans Rissende, wo einige gute mittlere Friends passen. Dann würde man gerne den etwas mickrigen Ring klippen, muss aber erst noch im Riss antreten und aufstehen. Nach dem Ring dann die schwierigste Stelle, hoch antreten und durchlaufen. Über dem 2. Ring noch mal interessanter Aufrichter und Mantle auf's Band. Hab Friends von 1,5 bis 3,5 je einmal gelegt. Etwas sauberer echt klasse!
Asselstein Westseite Silberblick 7
  Ca. 6m links der "Westgrat- Nordverschneidung" über Wand (nR, R) zu Fingerriss (nR) und gerade weiter (mittl. Fr o. Hex #7) z. nAR bzw. Grat.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Toller Altklassiker aus Zeiten als ein 7er noch etwas galt. Den zahlreichen Abplatzungen nach hat die Route schon reichlich Federn lassen müssen, ist aber m.M.n. immer noch fair bewertet. Der Einstieg ist fast die schwerste Stelle, daher mein Dank für den nR. Zwischen 1. und 2. R noch einen Fr. 0,5 gelegt, dann klappt`s auch mit den Nerven ...
Has Nordostseite Ostwandriss 7
  Durch den markanten Riss im zentralen Wandteil.
  Detail
Tourenlaenge:  29m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Paul Reithofer
 Günter Christoph
 
Datum :  4.11.1951
3 Kommentare 3 Kommentare
Hab's ganz klassisch angegangen und war angenehm überrascht über den gutmütigen Weg, auch für den Grad, man müß halt auch mal gscheit klemmen und Crux ist praktisch toprope. Vor 1.R liegen gute Ks, 8er und Flachband im Überhang. Den 2.R kann man getrost auslassen, da kurz drüber 'ne bombensichere 11er liegt und obenraus nochmals 11er tief in den Fels gebastelt. Dem Krümelmonster bin ich aber nicht begegnet, gibt weitaus schlimmeres im Gewänd und Ausstieg läßt sich sorgenfrei aushangeln.
Wie man dem Kommentar des Mister G. schon entnehmen kann, beileibe keine gängige 7. Der Rißüberhang ist hart und für meine Pfoten eine ungängige Klemmbreite. Für den Teil nach dem 2ten Ring sollte man sich evtl. noch was in der Größe von nem Cam 3 aufheben, da es dann doch noch recht keksig wird, bis man durch das Loch in den NW sieht, man im Falle eines Abgangs aber noch auf den Pfeilerkopf klatschen kann. Hatte ich leider nimmer am Gurt, es gehen zwar auch andere Sicherungen, war aber nicht so überzeugend. Obern raus dann siehe Ostwand-Variante zum NW.
...Hier schick ich immer meine Spoklefreunde rein("8+ Onsight"),um Ihnen die nötige Demut beizubringen...
Fensterfels u.Bindersbacher Turm Nordostseite Schlüsselloch 7
  Mittig durch die Kaminwand des Fensterfels z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
6 Kommentare 6 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/schlüsselloch/
Umlenker ist gecheckt und wurde saniert.
Tolle und anspruchsvolle Tour im kompakten Fels...mal Waben, mal scharfe Leisten und Eisenplatten...zwischen 3. und 4. R weit (habe nichts gefunden um was zu legen) und nicht einfach, ab dem 4. wird es deutlich leichter...
Der nette "Hausmeister" hatte auch in den sehr frühen 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts freundlicherweise die 3 Ringe gesetzt, die diesen kleinen Klassiker als Route entstehen ließen. Vorher wurden die Strecke als Trainings-Toprope von de´ bindersbacher Buwe: Bernd Fessel, Peter Kaiser, Stefan Bähr u. a. bereits eine Zeit lang genutzt. Aus diesem Grunde gab damals niemand eine Erstbegehung an. Es galt nicht als ehrenhaft, Touren von oben zu "checken" und anschließend auszusichern.
Zum alten 1.Ring konnte man auch gemütlich hochspreizen, diesen Einhängen, wieder abklettern und mit Schnur von oben die ersten Meter überwinden...
Irgendein netter "Hausmeister" hat mehrere ARs auf dem Fensterfels gesetzt. Einer davon erleichtert das Topropen dieser Tour.
Daneben entschärft der zusätzliche nR den Einstieg erheblich.
Schöne, teilweise athletische Wandkletterei an Leisten, Waben und Löchern. Auf jeden Fall ein "kleiner Klassiker", den man auch von oben gesichert genießen kann.
Geierturm Südwestseite Sonnenweg 7
  Fr #3 (nach dem 1.R) nützlich
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  -2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Fred Frey
 
Datum :  2.9.1961
4 Kommentare 4 Kommentare
Wer vor dem ersten R fällt und nichts gelegt hat ist selbst schuld. Der R an der früheren Keilstelle ist kein nR, da dort früher ein Schlaghaken steckte. Nötig war er dennoch nicht. Mein Senf: Sicherung suboptimal, da zu viele R. Trotzdem toll.
Hallo Hr G, für die einen optimal für, mich eher suboptimal, da der erste nR tiefer sitzen müsste oder noch besser erst gar nicht benötigt wird (wenn im Riss davor keine Freunde liegen fällt man vorm 1 nR auch auf den Boden!) und am 2. nR braucht man den Keil den wir über 20 Jahre ggf. gelegt haben auch nicht mehr.... schade eigentlich .... Oder? Da gibt's risikoreichere Touren wo der Bearbeitungsschweiss besser investiert gewesen wäre ;-)! Aber egal, nicht länger meckern ... sondern mit Spass weiter klimbimben... Gruß Jürgen S.
...Also was jetzt?Absicherung sehr gut,oder suboptimal,oder doch beides?Wie denn jetzt,oder optimal=nicht so gut?Fakt ist,trotz des ganzen Gemoppers stecken die Ringe bei den alten Schlaghaken!Also,was soll´s!Aber richtig,die Tour ist klasse,abwechslungsreich,technisch anspruchsvoll!
Ein wunderschöner 7er, welcher ein bißchen Kraft und und eine gute Portion Technik verlangt, die Absicherung kann man nach der Sanierung als sehr gut oder auch als suboptimal bezeichnen, denn es gibt bedeutend risikoreichere Touren! Aber seis drumm, ich hänge sie trotzdem ein und genieße.......
Geierstein Nordostseite Nordwandriss zur Scharte direkt 7
  An seichten Rissen (nH, 2R) leicht linkshaltend und gerade zu einer Rissspur (R) [urspr. von weit rechts her durch offensichtliche Verschneidung u. abfallende Linksquerung - "Rada(r)-Love" kreuzend]. Gerade den außen weiten Finger- u. Handriss (2Hf sowie 2 Ks; Rock #8 u. Fr #3.5) hinauf zu kl.Podest mit nAR.
Urspr. wurde über den Riss noch die Scharte erreicht.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Adolf Seiter
 Günter Christoph
 
Datum :  9.9.1956
5 Kommentare 5 Kommentare
Für 7 soll das machbar sein...iss klar...bockschwer und sehr eigen, aber gut zu sichern mit Rocks (hält Sturz an Schlüsselstelle, muss noch mal rein) und mal andere Art des kletterns...
Schlüsselstell mit nem Rock 8 sehr solide absicherbar.
Der letzte (nachträgliche) R sollte getauscht werden gg. einen an dem man mit ruhigem Gewissen abseilen kann.
Wird nicht oft geklettert, was an der Absicherung der Schlüsselstelle liegen dürfte. Direkter Einstieg recht gängig, gut gesichert, aber meist besandet und voller Spinnweben. Nach dem (Stand-)ring durch den Schulterriss empor unters Dach (hier passt ein Fr. 3,5), an Faustklemmer hinauslassen und hoch ins Gebrösel greifen. Die erwähnten 2 Haken haben sich verabschiedet!
Ehem. wurde der grasigen Riss weiter zur Scharte zw. Kopf und Schnabel noch begangen.
Geierstein Nordostseite V: Direkter Einstieg 7
  Direkt an der Kantenschneide abdrängend zu horizontalem Einschnitt (R) und weiter z. 2.R.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
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Hundsfels Westseite u. - Vorbau V: Direkter Einstieg 7
  Über die ersten Meter der SW-Kante.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Rötzensteinpfeiler Südseite Bandanstieg 7
  Links der "Maitrauer" über Wand (2R, Fr #2.5) zu "windiger" Kiefer vor einer Schuppe. Rechts davon empor und entweder über Platte (kl. Fr) oder links an einer Rissschuppe zu nR und z. gr. Band i.d. SW-Wand (genau dort, wo der "Dachweg" startet).
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1981
4 Kommentare 4 Kommentare
Wenn`s trocken ist wie derzeit: geniale Tour! Am 1. Ring muss man mal das (linke) Auge genau aufmachen, danach einfach nur klasse Platte. Den Ausstieg bis zum Dachweg-Standring konnte ich eigentlich ganz gut mobil bestücken (fand es eher purer Genuss).
plädiere für einen nR oberhalb der Kiefer
...na,der Weg ist ganz schön klasse eigenständig!Die Schwierigkeit lauert am 1.R,wenn ich mich recht erinnere,hier ist Fusstechnik,oder ein anständiger Schuh gefragt.Weiterhin braucht´s noch ein gutes "Mobilnetz",damit man nicht ins Funkloch,äh,runterfällt.
War mal "Variante", heute eigenständige Tour.
Rötzensteinpfeiler Südwestband Kleiner Dachweg 7
  In ihrer Falllinie einer kl.Verschneidung mit Überhang über kompakte Wand gerade zu R und weiter (R) z. nAR (am Grat).
Fr #1 bis #2.5 nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
3 Kommentare 3 Kommentare
Alles etwas kleiner hier: konzentriert, mobil gesichert, über Wülstchen, dann leichtes Gelände zum R in Platte; hier, bestens gesichert, mit Leistchen und Kiesel zu griffigem Dächlein und dann genussvoll über dieses und weiter empor. Ergo: Mobil gut absicherbar und recht leicht für den Rötze. Empfehlung!
...Tja,der Baum fehlt,und nicht nur er,auch seine Kameraden bis runter zum potentiellen Falkenglotzerbauwagenstellplatz!Oder deute ich da die Zusammenhänge falsch?
Nachdem der hilfreiche Baum leider weg ist, muss man sich auch vor dem 1. Ring etwas bemühen.
Haubenthaler Fels Schönheitsfehler 7
  Links von "Formica" über Platte (R) zu überhängender Wand. Diese (R, Fr #2) z. AR (o. orig. - aber unlohnend weiter - z.G.)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
3 Kommentare 3 Kommentare
...Ja, die Herren, bis zum 3.R incl.Einhängevorgang ist das nur 7-.Danach wird´s härter... Wenn man den Dreck&Bruch vorher mal beseitigt hat, wird´s ein delikater Aufrichter im harten Siebenerbereich.
3. Ring einhängen von unten: hart 6+ (aber insgesamt toll); einhängen von den runden Griffen: 7- (aber warum sollte man das tun?); überklettern und aussteigen: unbewertbar (weniger ist hier ganz klar mehr!).
Die Crux liegt im Überklettern des 3R. Angesichts des Drecks auf dem Band verzichtet man besser und nutzt den 3R als AR. Wo und wann man in der Tour aufhört ist entscheidend für den Schwierigkeitsgrad. AR nur einhängen oder doch bis zum Band hochziehen oder vielleicht doch auf das Band.... das muss jeder für sich entscheiden. Bis dahin eine nette Tour.
Haubenthaler Fels Auf des Messers Schneide 7
  Mit "Ostwandriss" beginnen und nach 2m nach links zu Kante (2R) und an ihr (Fr #2) zur S-Schulter (AR).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Definitiv lohnende Route! Der Quergang macht Spaß und die Stelle an der Kante ist richtig gut! Das E1 finde ich schon gerechtfertigt. Wer beim Zug in den Slot (Sloper!) abgeht, hat sicherlich keinen Spaß und hoffentlich einen guten Sicherer ...
Tolle, abwechslungsreiche Kletterei in gutem Gestein mit sehr eleganter Schlüsselstelle nach dem 2. Ring. Der Zug zum großen Loch ist für Kleinere etwas weit - E1-Bewertung fand ich jedoch leicht übertrieben.
Kostenfels Obere Westseite Pat 7
  Einstieg in direkter Falllinie der markanten Rissschuppe und gerade (2R) zum ihr (Fr #2) und weiter (Fr #4) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
2 Kommentare 2 Kommentare
der "komische" AR wurde von einer guten Seele ausgetauscht
Im Vergleich zu den anderen Touren daneben sehr leicht für 7.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Albatros 7
  Vom Start von "Bergweg 2.Sl" an Rissspur zu kurzem Diagonalriss (R) und gerade den R folgend zum letzten nR im "Bergweg".
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Alexander Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.3.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Name sagts ja schon: Die Flügelspannweite bestimmt wohl die Schwierigkeit...
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Elefantenfuß 7
  Knapp links vom Start vom "Albatros" gerade zu einem Riss (R) u. links davon an weiterem Riss empor zum letzten nR von "Bergweg 2.Sl"
  Detail
Tourenlaenge:  14m
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Hans Laub
 
Datum :  6.6.1970
0 Kommentare 0 Kommentare
Kleine Weiherwand Burn out 7
  Orig. - ziemlich verwachsen - rechts der "Mainzer Kante" oder besser von deren Podest aus über Wand (3R) und Überhang (2R) auf den Pfeilerkopf (Stand-nR der "Mainzer Kante"). Über abdrängende Wand (R) gerade z.G.
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 Jürgen Schilling
 Reinhold Wieser
 
Datum :  1989
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Kleine Weiherwand V: Direkter Ausstieg 7
  Vermeidet den Abschlussquergang.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  1993
3 Kommentare 3 Kommentare
Ein eigener AR direkt oben drüber in dem überdachten Wändchen auf dem Band wäre super. Dies wäre dann auch für die linke Nachbartour "Quasi Modo" klasse. Da ist der Fels gut und ein Nachstieg bliebe perfekt gesichert. Der AR links ist der Tod des Seils. Die Kerben im Fels sprechen Bände.
Über der kleinen Leiste (Schuppe) oberhalb der großen Lochs wackelt ein kleiner Brocken, gg. kommt die Schuppe irgendwann...
... empfiehlt sich wieder abzuklettern, da AR sehr weit links ist
Große Weiherwand Westverschneidung 7
  Durch mächtige Verschneidung und Riss (früher Ks) empor zu trichterförmiger Erweiterung (R, evtl. Stand). Immer noch in der Verschneidung unters Dach, 4m nach rechts (Fr #1 o. auch kleinere), dann gerade (R,nR,R), zuletzt rechtshaltend z. nAR bzw.G.
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  1.6.1963
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(n)AR erneuert sowie nicht abgesproch. nR vorm 2.R entfernt (gemäß SanSi-Beschluss)
Dem AR haben wir gestern nicht mehr bedingungslos vertraut - kling seltsam; deshalb jetzt vorübergehend ein Karo am R drunter hinterlassen.
Bez. der "vielen" nR in der Route und eines Sansi-Beschlusses muss ich dort ja ehh antreten - und dann wird die Sache mal genauer inspiziert.
Also ich habe 5 R gezählt. Nach dem ersten R kommt noch eine Öse, wohl der letzte Ring von "Adieu Kurt" (sitzt mitten in der Route der Westverschneidung)
Die cleane Rissverschenidung ist super und läßt isch mit gängigem Gerät (bis Cam 4 unten) gut absichern. Die Wand oben raus ist dann kräftig. Unter homogen verstehe ich was anderes (lange Rissverschneidung vs. kräftige und abrängende Ausstiegswandkletterei). Oben ist nicht alles fest, da stecken dann aber viele R.
Unter sehr gut abzusichern mit Keilen und Friend`s. Sehr schöne und homogene Tour. Oben zum Ausstieg knifflig.
Göckelsbergeck Mairegen 7
  Ca. 5m links vom Kamin über Wand gerade (R) an Band vorbei (R), einen Überhang (R) rechts umgehend z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  24.5.1986
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Drei Felsen - Ostpfeiler Wärna beinhaart 7
  Zwischen "Westkamin" und "Augustpfeiler".
Fr #1 o. #2.5 nützlich
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.9.1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Für kleine nicht einfach zum zweiten Ring...nicht überstreckt klippen, kann ggf eng werden zum Boden...oder PANIC mit nehmen, besser Ring anklettern...oben kleine Friends (CAM 0.4 / CAM 0.5) hilfreich...
Anklettern ist schon wacklig ... warum nicht einfach den 2R verlängert vorhängen? Dann uneingeschränkt klasse Tour!Einiges an Friends verbaubar.
Das Anklettern des 2.R ist nicht einfach. Zur Sicherheit kann auf halber Strecke ein "sehr kleines" Klemmgerät gelegt werden.
Wilgartisplatte Außenseiter 7
  Rechts bei Grenzstein über seichte Verschneidung zu nR. Rechtshaltend zu rundem Riss und diesen, zuletzt über Reibung zu Band (Baum). Bei Rissandeutung zu gr.Lettenloch, von dort nach links zu versteckter Seitgriffschuppe. Schräg rechts hoch zu Felsnase (SU) und über diese zum oberen Band (mit nAR).
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  18.3.1977
5 Kommentare 5 Kommentare
Das Ding ist ja richtig super! War ohne Topo am Fels und habe daher die mir logisch erscheinende Linie geklettert: nach dem 1. R nach links zum 2. R (ist aber der 1. R von "Da war...", wie ich hinterher gesehen habe). Lohnende Kombi! Leider läuft vom großen Band immer wieder Sand in den unteren Teil. Ist es sicher, dass es original nach dem großen Lettenloch oben nach links geht? Im Topo ist es eher gerade / leicht rechtshaltend eingezeichnet? Der Linksquergang ist auf jeden Fall saugeil!
Für das große Lettenloch am Anfang des 2.Teils sollte man vorbereitet sein: Zurückklettern ist für kleine nur bedingt möglich - weiterklettern noch mal spannend. Als Sicherung sollte man einen Fr.3,5 oder ähnliches bereithalten. Mit viel Liebe lässt sich auch eine größere Hex verbauen. Die Rock Stellen hinter der Schuppe taugen nur bedingt.
War vergangenen Donnerstag nochmal 2 h in der Route - freut mich, dass Ihr gleich davon profitieren konntet. Der "Schmodderriss" war vor meiner Begehung Anfang April gar nicht richtig sichtbar, bildete dann aber den Schlüssel für den "Ausstieg" zur Eiche. Hoffentlich "stabilisiert" sich das Band in dem jetzigen Zustand und es schwemmt nicht alles wieder mit Sand voll.
Die unteren zwei Drittel sind aktuell prima kletterbar, die Schlüsselstelle am 1.R überaus schön zu klettern, der "Schmodderriss" harmlos. Oben fand ich es angebracht, noch ein großes Klemmgerät zur Verfügung zu haben und zum 3. R der Nachbarroute zu steigen. So erhält man einen herausragenden Weg.
... was aber sehr schade ist! Habe mich gestern mal emporgewühlt und war erstaunt über die schönen Stellen und den guten Fels. Eine der lohnendsten Routen an der Platte, unter zwei Voraussetzungen: a) das Band wird geputzt (Cam 4 für den Schmodderriss rechts angenehm) und b) man besitzt etwas Nervenstärke. Denn auch der obere, saubere Teil ist nicht trivial und komplett selbst abzusichern.
Wilgartisplatte Modern Chalking 7
  Mit "Linke Westwand" beginnen und über Kieselwand (R) und Platte (R) immer gerade hinauf zum gr.Absatz westseitig (mit nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Hex 8
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  11.7.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Zustieg zum 1. Ring (gemeinsam mit Linker Westwand) ist recht speziell und zudem mau gesichert, danach wirds besser. Etwas über dem 2. Ring nochmal eine schwere Stelle, die in Erinnerung bleibt ...
...ziemlich hart Bewertet sollte öfter gemacht werden
Wilgartisplatte Linke Westwand 7
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach 20 Jahren mal wieder geklettert: mein lieber Herr Gesangsverein! Nach dem äußerst windigen Einstieg glücklich am 1. Ring angelangt (Hex 8 oder Fr. 3,5, aber nicht zu lang machen!), folgt relativ gängige Reigungskletterei bis zur Crux am 2. Ring. Hier delikater einbeiniger Aufrichter, danach noch ein weiterer Reibungszug schon deutlich über der Sicherung. Rest dann wieder einfacher. Die Bewertung ist heftig old school und im Vergleich mit der Grauen Wand wirkt die 7- dort wirklich "geschenkt".
Göckelsbergmassiv Wachholderweg 7
  Vom Absatz vor der Südwand ca. 3m links von "Berge des Wahnsinns" über Wand (R) hinauf und linkshaltend zu Überhang (R). Rechtshaltend (früher Ks) über ihn zu R und gerade durch die Wand (kl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Norbert Hornung
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.3.1990
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Backelstein Vorgipfel Rote Wand 7
  Links der S-Kante zieht eine Finger-Hand-Riss zuerst leicht rechtsgeneigt in die mächtige Wabenwand empor. Von einem Block erreicht man den Riss (direkt von unten etwas schwerer) und gelangt piazend (Rock #9, R) zu einer Rissschuppe (R). An ihr Hex #9, Fr #1.5) hinauf bis man wieder die S-Kante erreicht. Gleich nach rechts in die Wand (SU) und gerade zu R bei lochartigem Einschnitt [orig. wurde hier nachgeholt].
3m horizontal nach rechts zu R und gerade an griffigen Waben bis zu deren Ende (SU). Abdrängend zu R (hier läßt sich gut Stand machen) und gerade (R) in flacheres Gelände mit nR (abwärts 35m). Linkshaltend über Rampe z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  14S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  21.6.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich muß meinem Vorredner uneingeschränkt Recht geben! Tolle abwechslungsreiche lange Tour und anspruchsvoll im Vorstieg. Mit genug Zeit, Kraft und Muse kann die Tour sogar plaisir-mäßig abgesichert werden (Cam 0,4 - 3 sowie 2 SU).
...Also los,Herr G.:Hier haben wir einen der besten 7ner im Pfalzgebirg.Der Vorstieg ist anspruchsvoll!Wer nicht im Einstiegsriss sicher mit den Drahtkabeldingern umgehen kann:Finger weg!Vom 2.R bis zum Rissende machen sich die Sechskantteile hervorragend!Ansonsten die Sicherungen schön verlängern und in einem Rutsch zum letzten R.!Drei schwere Stellen warten auf den klettertechnisch erfahrenen Aspiranten:Der Spreizeinstieg in den Riss unten,am 2.R,am vorletzten R.
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Einfaltslos 7
  Links von "Zangengeburt" [and. Sektor] und unterhalb des Starts von "Venice beach" - zuerst bröselig - zu R und über stumpfe Kante zu Sims. Links bei R z. AR.
Fr #0.5 u. #2.5 u. Rocks nützlich.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  5.4.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Eine "höhere Ernsthaftigkeit" ist bei Scharfenberger-Routen meistens per se gegeben - zumindest bei vielen seiner Frühwerke. Direkt nach dem 1. Ring liegt noch ein passabler Friend, danach sollte man sich besser auf sein Kletterkönnen als auf die Qualität der Sicherungen verlassen. Wo hier "Rocks" gelegt werden sollen oder sich die "SU" befindet, weiß allein der Wind. Nichtsdestotrotz ist die Kletterei gut und (sofern man oben nicht einfaltslos ist) keineswegs unterbewertet.
Vergleicht man das E1 dieser Route mit anderen E1 Routen am Fels wie Spätlese oder Ruhepause, glaube ich, dass dies nicht in einen Topf geworfen werden kann.... Habe diese hier zwar nur im Toprope gemacht, aber die Absicherungsmöglichkeiten kamen mir hier dürftiger und/oder komplizierter vor als in den Anderen beiden... Also kann es sein, das es sich hier um eine höhere Ernsthaftigkeit handelt als bei den anderen beiden ?
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Spätlese 7
  5m rechts des "Lagerweges" bei kurzer Verschneidung zu breitem Riss (R) und über diesen auf Felspfeiler. Erst gerade (3R), zuletzt leicht rechtshaltend z. - schlechtem! - AR.
Rock #9 u. Fr #2.5 bis #4 nützlich.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A0
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  27.10.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Dem Vorgängerkommentar gibt es nicht hinzuzufügen.. Außer das man sich das Kommentar zu der Tour im Newschoolführer hätte sparen können..
Unten sehr sandig ! Oben Interessante schöne und auch anstrengende Züge bei denen man aber zwischendurch immermal wieder entspannen kann. Oben auch fester Fels... Habe relativ viel an Material verbaut. Von CAM 0.5 - CAM 4 und Keile bringt man nach dem 1 R alles unter... Das anklettern des 1 R ist anstrengend, ecklig und vermutlich auf gefärlich...
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Möglichst sicher 7
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  SU
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 bzw:
 Martin Kerner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1990
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Laubendöllwand Dampfnudel 7
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Erich Seibel
 Bärbel Zinnkann
 
Datum :  1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Crux ist die Überwindung des runden Risses, ein ordentlicher Runout, den ängstliche Gemüter jedoch mit dem Rotor-Ring links entschärfen können. Im oberen Riss nach dem 3. Ring fand ich einen "Dicken" ganz angenehm (4er Cam).
Eine klasse altpfälzische Reibungsangelegenheit, wenn sauber (aktuell ist sie es)!
Blieb zum Glück von der O.J.-Nacherschließung verschont - der nR sitzt ganz oben an einer Stelle, wo ihn wirklich keiner mehr braucht.
...Saniert! 1 nR und eigener AR. Auch hier ein paar Friends nicht vergessen.
Hülsenfelsen Linke Ost- u. Südseite Direkte Südwand 7
  Vom Beginn des "Direkten Einstieges zur Westwand" nach rechts und bei Rißspur empor zu R. Rechts über Reibung unter Überhang (mit angerissenem Block). Rechtshaltend um stumpfe Kante und erst südostseitig (R), dann links der Südkante z.G. des BT.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  1977
0 Kommentare 0 Kommentare
Dimbergpfeiler Talseite Popeye 7
  Am tiefsten Punkt der Talseite über kieselige Wand (2R, Rocks, R) zum "Peilerweg". Gerade weiter (R) zu dessen "Ausstiegsvariante" und über sie z.G.
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Dieter Ulbrich
 
Datum :  31.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Da die Route sicher noch keine 5 Begehungen aufweist und auch keine Begehungsspuren vorhanden sind, dürften Ruhe und Übersicht durch entsprechende Fingerkraft hilfreich sein (ggf. vorher Spinat-Doping durchführen). Ab der kleinen Linksquerung nach dem 1.Ring wird`s leichter (dafür hat jetzt der Fels einen leicht spinatähnlichen Überzug). Die folgenden Meter über die Platte sind noch recht schön (sofern man den Ring reinbekommt).
Am Ring der Ausstiegsvariante dann aber besser Schluss machen (Steinschlaggefahr).
Dimbergpfeiler Rechte Südwestseite Fliegender Teppich (1.Sl) 7
  Vom Beginn der "Südverschneidung" gerade über Platte (2R) unter kl.Dach, gerade weiter (nR) und linkshaltend zu Stand-R (unterm Dach gemeinsam mit "Plattenweg").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 Richard Mühe
 
Datum :  9.4.1979
3 Kommentare 3 Kommentare
C4 4 und C4 0.75 beruhigen die Nerven zum ersten Ring...nach gehen noch zwei kleinere CAMs...
Egal, ob quer oder direkt übers Dach, die Tour ist klasse und schön schwer! Und im Toprope ist sie sowieso ein Genuss für Plattenschleicher!
Originaltour quert unter dem Dach nach rechts. Direkt über das Dach wurde erst später gemacht. R. Mühe
Ruine Lindelbrunn Wake up, shape up 7
  In der mitte der SO-Wand über Platte und anschließend abdrängendes Gelände z. G
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 
Datum :  August1993
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Heidenpfeiler ab. 1.Band Noch eine Reibung 7
  links vom "Pfälzer Tango"
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Gerd Uhner
 Rolf Scholtysek
 
Datum :  1982
0 Kommentare 0 Kommentare
Buhlsteingrat Rechte Nordseite Des Wahnsinns fette Beute 7
  Links von "Nimbus" über Wand (3R) und Dach (R) z AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 (v.u.g.)
 
Datum :  18.5.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
Nachwievor sehr gute Tour, die überraschenderweise, obwohl sie wohl kaum beklettert wird, sehr gute Felsquali aufweist,so wie in den 90-zigern, ausser nach dem 1.ten zum 2.Ring, Rest sehr gut. Oben unter dem Umlenker im Dach-Knick passt sehr gut ein CAM 0.3 - ansonsten wer beim Blocker zum Abschlussgriff fällt, schlägt aufs Band. Wer weiss wie´s geht spart sich den CAM.
Nonnenfels Süd- u. Westseite Hofschranzen 7
  Start wie "V: linker Einstieg" zur Westwand. Dann aber rechts (R) über den Pfeiler zwischen "V: linker Einstieg" und "V: direkter Einstieg" gerade den R folgend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 Reinhold Menzel
 Udo Daigger
 
Datum :  18.5.1991
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahles Wändchen V: Direkter Einstieg 7
  Direkt an der Kante zum schmalen Band
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  III+, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 
Datum :  26.7.1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Kahles Wändchen Kurz aber 7
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Rüdiger
 Peter Lischer
 
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Bänderfels Neue Rechte 7
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 und Gef.
 
Datum :  1984
0 Kommentare 0 Kommentare
Bänderfels Schiffschaukel 7
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Steffen Leukroth
 
Datum :  12.9.1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Bänderfels Kaiserweg 7
  gesperrt (seit 1997)
...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans Laub
 Albert Friedrich
 
Datum :  21.6.1962
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Grat - Südseite Sommersprosse 7
  Links unterhalb des Einstiegsbandes zum "Herbstpfeiler" durch seichte offene Verschneidung zu Wulst mit R. Gerade hinauf und über abdrängende Stelle zur Gipfelwand. Gerade weiter (R) zum Ringband (nAR).
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1 + 2.5, Rock 1 - 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Manfred Klein
 Lui Bischof
 
Datum :  1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Tour hat - wie hier beschrieben - nur 2 Ringe und nicht 3 wie im Daigger-Cron. Vor der steilen Abschlusswand kann man sich was zurecht basteln (naja) oder den 1. Ring des Herbstpfeilers lang einhängen. Die Crux ist unten und ein ordentliches Brett für 7. Vielleicht spendieren die Bewertungsgurus hier nochmal mindestens einen Sechstel-Grad ...
Hochstein - Zug - zentrale Südseite V: Erbaame, die Kassler kumme 7
  Rechts vom Originalstart zu Überhang (H). Über ihn und Wand leicht linkshaltend (2R) z. 2.nR.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roland Petrovecki
 (v.u.g.)
 
Datum :  August1984
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Zug - zentrale Südseite Gauleiter - Die letzte Reibung 7
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 (v.u.g.)
 
Datum :  1990
0 Kommentare 0 Kommentare
Hochstein - Zug - rechte Südseite V: Hopsala 7
  Knapp links vom Riss über Wand (R) zum ersten R der "Lagerwand"
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Peter Bartens
 (v.u.g.)
 
Datum :  21.10.1987
1 Kommentare 1 Kommentare
Unnötig zwischenrein gequetschte Variante. Man muss die ganze Zeit aufpassen, nicht versehentlich den Riss mitzubenutzen. 1987 war anscheinend kein Problem, was heute oft kritisiert wird. Deutlich leichter als Lagerkoller.
Hochstein - Zug - rechte Südseite Putzteufel 7
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Matthias Klopp
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1978
3 Kommentare 3 Kommentare
Hab die Tour heute mal gefegt - sie ist jetzt um einiges einladender...
Müsste sauberer sein um wirklich Spaß zu machen...
Sehr schöne Platte. Die Stelle am ersten Ring ist nicht leicht, aber direkt am Ring (einbeinige Kniebeuge...). Oben ist noch mal Länge von Vorteil und das Abschlussband ist runder als man denkt.
Rotgraue Wand Emil-Guth-Weg 7
  Links von "Herr der Gezeiten" über Wand (Ks, R) zu Rißüberhang (R). Danach abdrängend (R) und Wulste (R) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  -4
sonst. Absicherung:  1 S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Hermann Folz
 Sepp Braun
 
Datum :  17.2.1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Gar nicht so schlecht. Zum ersten Ring mal aufpassen, nach oben raus passen noch mittlere Cams.
Büttelfels Rechte Südseite Planet der Affen 7
  Detail
Tourenlaenge:  18m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Stefan Thiel
 Jens Steinmeyer
 Dirk Paschke
 
Datum :  29.11.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Bis zum 2.R voll konzentriert (oder 2.R verlängert vorhängen), dann gut gesicherte Kletterei an super Griffen: Genießen! Mittlerer Friend über’m letzten R sorgte für Entspannung. Wär gut, wenn die ChalkerInnen nach Vollzug mit der Bürste drüber gingen.
Zur Absicherung des ersten R ggf. noch rechts einen Keil legen. Auf dem Weg zum 2.R konzentriert bleiben.
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Nordwände Direkte Nordwand 7
  Links vom "Schiefen Nordriss" durch den rechten dreier parallel Risse (Rock #4 z. Beginn des abdrängenden Handrisses, dann mittl. Fr) auf Bändchen und über 2R z. Quergang des "Hirt-Normalweges" (SU). Gerade über abstehende Felsplatte z.G.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  2.6.1969
2 Kommentare 2 Kommentare
...Die beiden Ringe stecken erst nach dem Ende des Risses.Ich glaube,dass die Erstbegeher an diesem Riss den 6ten Grad deutlich übertroffen haben;selbst wenn Sie in ein Schlinge griffen.Für mich eine der anspruchsvollsten Risstouren im Pfälzerwald.
Der "schwebende" Block im Einstiegsriss war früher länger. Der Einstieg dadurch deutlich angenehmer.
Otterfelsen - Westmassive 3.Block Maria 3,67 7
  In der SO-Wand zuerst an Riss, dann gerade (R) durch die Wand z. G.
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 August Jürgen Müller
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  31.3.1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Viel Zeit, viel Lust 7/7+
  Knapp oberhalb des Einstieg der "Ostwandverschneidung" auf Band nach links zu R (hierher auch direkt, nR). Gerade weiter (3R), am Ausstieg linkshaltend - oder auch direkt - z. nAR (auf der Schulter).
  Detail
Tourenlaenge:  22m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Rüdiger
 Werner Aldorf
 
Datum :  6.6.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Für mich eine klasse pfälzische Referenztour in diesem Grad. 1.R kann man gut von links einhängen (ohne Brummgriff, der gar nimmer brummt). Dann folgen senkrechte Meter, wo man immer auf der Hut sein muss: Leisten, Kiesel, Lettenlöcher. Mit größerer Spannweite ist's angenehmer. Die mobilen Sicherungsmöglichkeiten sind solide und können sicher gelegt werden.
Kuhplatte Puzzel 7/7+
  2m links vom "Weltenfenster" gerade hoch (2R) z. Stand-R von "Die kleinen Freuden".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Uwe Schumacher
 und
 Thomas Nöltner
 
Datum :  7.7.1984
3 Kommentare 3 Kommentare
Auch hier lohnt es wieder. Es waren keine weiteren Kieselverluste zu beklagen.
S.-Grad anpepasst (Im Gegensatz zum "Weltenfenster", wo es sich lohnt genauer hinzuschauen und ggf. mit der Zahnbürste die Ausbruchstellen der Kiesel zu reinigen, stimmt hier die ursprüngliche 80er Steilwandkieselplattenbewertung nicht mehr.)
Den etwas weiteren Weg zum 1. Ring kann man bei Bedarf absichern. Dort und auch oben am 2. ziemlich brachiale/grenzwertige Kieselstellen, die für 7- nicht mehr zu haben sind. Unsere Meinung: deutlich schwerer als das Weltenfenster ... 7+. Grobmotorisch veranlagte Sportsfreunde, die diesen Grad erst projektieren, bitte eine andere Spielwiese suchen, da weiterer Kieselschwund die Route unkletterbar machen wird.
Trifels Untere Süd- u. Westseite Kimme und Korn 7/7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Matthias Klopp
 
Datum :  1981
3 Kommentare 3 Kommentare
...Na das ist doch mal was ;-))
Wolfi, da sind wir einer Meinung!Der Mikrofriend zum Einhängen ist ja auch nicht sooo bombig.
Der 1.R sollte der Klettersituation angepasst werden
Steiner Nadel Ausflug ins Grüne 7 bis 8
  Die O-Wand bildet zum Felsfuss hin einen schmalen Pfeiler aus. Von rechts oder links auf diesen, gerade (Fr #1, R, Fr #0) auf Platte und weiter (R) z. Abschlussquerung der "Pfeilerwand".
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Juli1991
4 Kommentare 4 Kommentare
AR, AR ... immer dieselbe Leier!
Ich finde im Verlorenen Land ist es Zeit für unorthodoxe Maßnahmen: Der Verein gibt Kärtchen raus und Scharfi hängt in seine alten Routen Stempelkästchen. Bei Nachweis von 10 E1-Routen (bzw. 5 E2-Routen) gibt's ein Six-Pack Karlskrone. ARe wären dann wegen der Betrugsgefahr durch alkoholabhängige Kletterer eher kontraproduktiv.
Schade um die Tour - auch hier könnte ein AR das "verlorene Land" zurückgewinnen.
Kommt jetzt etwas geputzter daher; R teils unangenehm hoch gebohrt.
S.Grad hochgesetzt (Längenzug am 2.R).
Bin es - jümarend - direkt zu den beiden Bäumchen ausgesteigen: geht, aber ist nicht die beste Felsqualität.
Im aktuellen Zustand für den Schwierigkeitsgrad nicht zu haben. Dabei ist die Felsqualität, selbst im unteren Teil, gut und die Kletterei interessant. Letztendlich "verlorenes Land"!
Kleine Weiherwand Hirschels Alptraum direkt 7 bis 7+
  Knapp links von "V: Direkter Einstieg" über steile Reibung (R) oder orig. von weiter links her über Wand zu R. Gerade (mittl. Fr, nR) empor zu R und rechtshaltend in die Schlüsselstelle der "Mainzer Kante". Weiter über deren "V: Direkten Ausstieg".
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 (v.u.g.)
 
Datum :  
5 Kommentare 5 Kommentare
Tatsache - wenn man es bolzengerade vom letzten R weg begeht isses schwerer
Sehr spannend, wenn man an der Schlüsselstelle in der Linie bleibt. Trittsicherheit in dem Grad von Vorteil
Das habe ich mir bei einer Begehung vor etlichen Jahren auch gedacht. Möglicherweise klettere ich dafür diesen "Rechtsschlenker" immer in Verbindung mit der Mainzer Kante (geistig umnachtet). Das würde wiederum erklären, warum die alle andern so easy finden.
Wenn man wirklich wie beschrieben gerade weiter zum direkten Ausstieg der Mainzer Kante steigt, ist das für 7+ mMn nicht zu haben.
Mit dem üblichen Schlenker nach rechts tatsächlich nicht mehr als glatt 7.
Und im Gegensatz zum Urzustand (2R) gut gesichert.
Dankbar für den Grad...
Unten mit Friends (0.3 ~ 1) zu entschärfen.
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Die Unvollendete 7 bis 8
  Im rechten Wandteil von Band aus (Fr #3.5) über Platte (nR) zu Band. An R (mehrere Möglichkeiten, längenabh.) empor zu SU unter wabigem Überhangsdach. Gerade den R folgend über dieses z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Günter Hartung
 Fred Ehrhardt
 
Datum :  März1990
7 Kommentare 7 Kommentare
www.morchel.org/die-klassiker/die-unvollendete/
...Tja,schleichend durch die Hintertür ziehen die nR´s ins Felsenland,oder?Hier besteht eindeutig Diskussionsbedarf(Sansi-Treffen)!Meiner Meinung nach könnte im schönen Pfälzerwald mal endlich geklärt werden,wer über nR´s entscheidet!Der Erstbegeher allein?Der Felswart allein?Oder nur beide,oder doch nur möglichst viele? Achso,übrigens:Wir werden alle älter,schwächer,ängstlicher,das müssen wir hinnehmen!Der Fels aber sollte von "Botox-nRingen" verschont bleiben!
Da kann man doch gleich mehrere Cams verbauen... Ganz klein (0.3, 0.4), sowie recht groß (2, 3). Darf ich fragen wer der Initiator dieses nR war?
Denke auch, das da ein nR unnötig war, das ist man schon immer mit dem fetten Friend zur Schadensbegrenzung zum Band geklettert (ist ja ziemlich einfach die Platte), dadurch wird, da stimme ich Dirk zu, die Pfalz immer konsumfreundlicher - da gibts ganz andere Baustellen, die man mal nachsanieren könnte
Schade wegen dem Ring, die Stelle ließ sich gut absichern. Na ja jetzt is es ne Plasir- Tour wie fast alles an dem zugesauten Stück Fels.
Mit Zustimmung des Erstbeg. wurde unten ein nR gesetzt.
Bei Regen den Sicherungsmann aufs Band hängen (Cam#0.4 & 3 o. 2), dann wird dieser nicht nass. Auf den ersten Metern nicht so fest am morschen Griff ziehen... Technische Schlüsselstelle am 1.R. Obenraus dann steil, aber gute Griffe.
Kuhfels Hauptmassiv Kerniger Weg 7+
  5m links vom "Westwandriss" gerade über steile Wand (2R) zu Kiefer (und evtl. die Reibungsaufschwünge weiter).
Fr #2 u. #2.5 nützlich
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Originaleinstieg ziemlich siffig, besser rechts über die Neue Westwand beginnen. Danach einige interessante Züge, die bei abnehmender Körpergröße an Schwierigkeit zunehmen dürften.
Mittlere Deichenwand Plattenwand Im Land der Hosenscheißer 7+
  Rechts vom "Gemeinschaftsweg" gerade durch die Wand (2R) zum Ausstieg des "Gemeinschaftsweges"
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  10.12.1989
3 Kommentare 3 Kommentare
Mussdubutze ... aber mal ehrlich: so schlimm ist es doch gar nicht?!
Tolle Kletterzüge in hervorrangendem flechtenüberzogenen Fels wäre hier treffender...
Nicht vom Routennamen abschrecken lassen. Zwar moralisch nicht anspruchslos, aber keine Groundergefahr. Tolle Kletterzüge in hervorragendem Fels.
Trifels Ost- u. Südseite Rumpelstilzchen 7+
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  23.5.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
...Aufpassen am Einstieg!Ne Mobilsicherung verhindert hier zumindest das Schlimmste!
Unbewertbar, da die tour null power fordert. gefühlt 6, verglichen zu anderen platten in der pfalz passt der grad. immer noch schön, auch wenn die beginnt zuzuflechten.
Trifels Untere Süd- u. Westseite Hexentanz 7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
5 Kommentare 5 Kommentare
Wer tanzen mag, möge sich dehnen.
Den Weg zum 3.R kann man mit einem Fr.3 absichern. Das dazugehörige Lettenloch befindet sich ca. 1.32m rechts der Falllinie
Zum und am 3. Ring durch sich in den letzten Jahren verändernden Fels etwas unangenehm. Der R sollte nach unten versetzt werden. Die Bewertung empfinde ich weiterhin als korrekt.
ok, trittdulle ist besser als vor 20 jahren, dafür ist der zug zum band und auf das band schwerer. ich würde eher wieder für min 8- tendieren.
...Hab heute den 3.R etwas tiefer gesetzt,den alten mach ich bei Gelegenheit raus.Mein Dank an Steff fürs helfen und Vorsteigen der Route das einhängen des 3. Ringes sah sehr spannend aus.... mfg wolfi
Geierstein Rechte Südwestseite Herzkammerflimmern 7+
  Ca. 10m links vom "Südwandriss" über Platte zu R und links zu Einschnitt (Fr #5 o. Hex #11). Kurz nach rechts und gerade zu einem Loch und 2.R. Gerade über die Wand (R) und abdrängende Stelle (R), zuletzt an Riss z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Andi Ziegler
 
Datum :  April1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr spannende Tour (vor allem für Kleine) zwischen dem 1. und 2. Ring. In dem Loch ca. 1m unter dem 2. Ring geht noch ein 1er Cam. Danach geht es kratzig an schwer sichtbaren kleinen Leisten weiter. Wer will kann darüber in der Platte noch einen weiteren 1er Cam legen. Die nächsten Meter sind leicht um sich für den Abschlussüberhang zu erholen.
Super schöne Scharfi-Tour, die an der Schlüsselstelle, wenn notwendig, mit ca. 1-10 Friends oder grossen Hexen top absicherbar ist!! Danach optimal abgesichert... Wird viel zu selten gemacht und deshalb ist sie auch nicht mit Maggi kontaminiert!
Geierstein Linke Südwestseite Auf ein Neues 7+
  Knapp links der "Rampenverschneidung" von links her zu Hangelband. Rechts an (R) vorbei und linkshaltend zu Verschneidung (R). Gerade über kl. Überhang (R) und Wand (nR) z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 und
 Christian Schwartz
 
Datum :  21.3.1984
2 Kommentare 2 Kommentare
Nicht vom Einstieg abschrecken lassen (weich greifen)...Gute Bewegungen...Tickmark am Schlüsselgriff entpuppte sich als Vogelausscheidung...kleine Friends (CAM 0.3 und CAM 0.75) zwischen den Ringen hilfreich, oben sauber, was man zum stehen braucht...
Crux am 1. Ring - der zu erhaschende Abschnitt der fragilen Schlüsselleiste wurde jedoch mit zwei ja 10 cm langen Tickmarks hinreichend eingegrenzt. Herzlichen Dank! Da man sich allerdings auch unmittelbar danach noch herzlich verkaspern kann, sollte vielleicht die Abfolge unauffällig mit Filzstift neben die Griffe geschrieben werden. Die entscheidenden Stellen des Ausstiegs hab ich geputzt und sind - zumindest bei trockenen Bedingungen - auch noch lohnend. Kein Umlenker! Pfalzring ca. 3 m rechts auf dem breiten Band im Heidekraut.
Geierstein Linke Südwestseite Langweiler aka Lyandra 7+
  ...
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1983
2 Kommentare 2 Kommentare
R-Position am Dach und "Umlenker" überdenken
Eingerichtet 1983 von H.-J. Cron (der dann zu spät kam...)
Mühlfelsen Lukas 3.88 7+
  Rechts vom "Talwandriss" über Platten, den Riss kreuzen und linkshaltend (2R) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Martin Memmer
 
Datum :  25.5.1990
1 Kommentare 1 Kommentare
Super Aufwärmtour. Wenn es so grippt wie heute, kann man die Dulle am Ende auch gemütlich festhalten
Haubenthaler Fels V: Direktes Messer 7+
  Rechts vom "Schleichweg" über Platten zu R in abdrängender Wand und gerade zum 2.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 Ralf Burkard
 
Datum :  23.6.1990
4 Kommentare 4 Kommentare
R überprüfen
Ob jetzt E2 oder E3 - die Stelle hat es in sich! Wer einfach nur die Züge genießen will (lohnt sich!!), aber auf das Vorsteigen nicht verzichten möchte, kann sich mit mehreren Schlingen und Exen vom 2. R aus (vorher einfach "Auf Messers Schneide" klettern) seine eigenen Sicherungspunkte basteln ;)
Die Griffe sind alle scharf und fest - aber Abschmieren beim Einhängen oben kommt sicher nicht gut. Eine große Portion Ausdauer und einen erfahrenen Sicherer mitnehmen.
E2!
Vor dem 2.R sollte man nicht fallen!
Kostenfels Obere Westseite Patachon 7+
  Mit "Schräge Rampe" beginnen und nach rechts (R) um die Kante auf Platte und gerade (SU, mittl. Fr, R) z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
0 Kommentare 0 Kommentare
Frohndellpfeiler Spidermove 7+
  Mit "V: Alter Platteneinstieg" beginnen (Hf) und gerade durch die rote Wand (5R, evtl. Fr #4) zu Überhang (R). Über ihn und zwei Wulste (je 1R) z. AR (am Gipfelplateau).
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  3.7.1987
7 Kommentare 7 Kommentare
Aus den vorherigen Kommentaren erkennt man, dass wohl durchaus Sicherungsmögl. bestehen. Evtl. isses ja auch mit einer optim. Position des 1.R getan.
Doch Obacht: Der Erstbegeher zeigt bisweilen eine destruktive Grundhaltung...
Der Haken wurde von Hand und ohne Kraftaufwand entfernt (nicht von mir). Dachte immer dies sei eine alte Rostgurke, die ohnehin niemand benutzt. Werde mich darum kümmern.
Achtung-Achtung: Der gesteckte H vorm 1.R hinter der fetten Schuppe fehlt; also klein(st)e Friends mitnehmen.
Der Demonteur/ die Demonteuse hätte die Aktion hier in der DB erwähnen können - ist schon blöd beim Klettern, wenn eine erwartete Sicherung einfach so fehlt.
Der letzte Wand-R - an dem auch oft umgelenkt wird - scheint in nicht (mehr ganz) solidem Fels zu stecken - mind. überprüfen.
Bis dahin die Abbau-Strategie überdenken und am besten ÄNDERN!
Bis zum 1.Ring ein paar Tipps zum Absichern:
CAM lila unten, danach CAM 1 in kleinere Schuppe rechts am Beginn der gr. Schuppe, 1m drüber CAM 0 (c3), 1m darüber in Lette CAM 1.
Am 2.Ring wohl zwei Varianten: eher rechts rum nach dem 2F-Loch, rechts in seichtes Loch, am nächsten Loch mit links als Untergriff wechseln und hoch: 8-. Oder eben - wie das heute wahrscheinlich alle klettern - mit den zwei Leisten links und nem Kiesel: 7+.
Am 2.R gibt es eine Variation eher rechts rum: nach dem 2F-Loch R seichtes Loch, das nächsten Loch mit L als Untergriff wechseln und hoch: 8-.
Oder eben - wie das heute wahrscheinlich alle klettern - etwas leichter mit den zwei Leisten links und nem Kiesel.
Zum 1.Ring hin kann man links auch einen Side-Runner platzieren (und danach wieder aushängen) - dieser entspannt das anklettern.
Die Schlüsselstelle lauert über dem 2.R.
Ein Fr 4 passt wohl vor dem 4.R und macht das ganze für kleine Menschen angenehmer.
Frohndellpfeiler Vorwerk III 7+
  Links vom "Bauernriss" an bröseliger Schuppe zu R in roter Wand. Gerade zu einer Rippe und über Wand (2R) zu abschüssigem Band (rechts ist die SU i. "Bauernriss"). Einem Fingerriss folgend, zuletzt über Wand (2nR) z. nAR
Fr #0 bis #2.5 u. Rock #5 u. #9 nützlich
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christoph Hengen
 Erich Seibel
 
Datum :  18.3.1990
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr schöne technische Tour. Zum 1. Ring geht unter die Schuppe noch ein 1er Cam. An der Rippe richtig einsortieren und dann den Rest hochschleichen und genießen.
Wie kein Kommentar zu dieser Tour! Diese ist nämlich zusammen mit "Bohr Do" und dem "Spidermove", der Grund weshalb ich immer gern an diesen Fels gehe... Zum Klettern von drei langen schönen 7+er. Obwohl ich diese einen Ticken leichter finde als die anderen beiden... Ich lege noch einen Friend zwischen dem zweiten und dem Dritten Ring. Oben der Riss nimmt auf, was der Gurt an kleinerem Zeug hergibt.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Juniwand 7+
  Von rechts über markanten Waben zu offensichtlichem Riss und diesen bis unter Dach (nAR).
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  3S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Robert Preisser
 Hans Laub
 
Datum :  6.6.1970
2 Kommentare 2 Kommentare
Richtig!! Super gute Klemmtour aber man kann auch an der SS nach li oder auch rechts drüber piazen, dann aber min. einen halben Grad schwerer!
Heiße Empfehlung - mit das Beste, was die Rindsworscht zu bieten hat ... Vorausgesetzt, die Hände sind richtig sortiert, kommt man mit je einem echten Hand- und Fingerklemmer über die Crux. Darunter mit 3 R sehr gut gesichert, dann guter Friend in große Lette und hoch zum 4. R. Genüssliches Ausstiegsgeplänkel ...
Spirkelbacher Rauhbergpfeiler Hoppla 7+
  Links vom "Alten Pfeilerweg" und "Bohrhakenchaos" über steile Reibung - in der Mitte "Bohrhakenchaos" kreuzend - zu überdachtem Band (AR).
Kl. Rocks nützlich
  Detail
Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Memmer
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juni1987
1 Kommentare 1 Kommentare
M.E. keine eigenständige Tour. Zumindest im oberen Teil klettert man immer zwischen den beiden Bohrhakenlinien herum. Ich weiß ja nicht, ob da mittlerweile Kiesel fehlen, aber im oberen Teil direkt über die linke Linie kann ich mir nicht vorstellen - wer weiß, ob es jemals eine eigenständige Linie gegeben hat. Dann auch noch der größte Runout an der schwersten Stelle. Und dann heißt es immer, heute würden Routen reingequetscht ... Erstbegehung 1987 ...
Drei Felsen - Westpfeiler Regenpower 7+
  links in der Talwand (rechts vom "Südwandpfeiler") über 2 R zum Stand des "Südwandpfeilers"
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heribert Franke
 Norbert Hornung
 
Datum :  18.9.2000
2 Kommentare 2 Kommentare
Gestern mal wieder geklettert: wir waren uns einig,, dass man das trotz der Kürze und der moderaten Neigung höchstens als 1,90er für den ausgerufenen Schwierigkeitsgrad durchgehen lassen kann. Und selbst dann benötigt man etwas Fingerstrom. Sehr hübsche Bewegungen an z.T.bizarren Strukturen.
Heribert-Franke-Bewertung! Man sollte nicht vollkommen entkräftet anreisen ...
Wilgartisplatte Vampir 7+
  Rechts vom Beginn der "Westwand" von links her zu R und gerade z. "Wulstweg" (und dessen 2.R). Gerade (2R) über die teils Steilreibung zum Ausstieg der "Westwand".
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Die "Gurke" ist saniert
Dem Vampir wurden die Beißer poliert - er kam mir auch nicht schwerer vor als die übrigen Touren hier. Die Gurke (1. H) kann etwas tiefer gut hintersichert werden, die Einzelstellen oben (3. und 4. R) sind ziemlich elegant.
Göckelsbergmassiv Sternthaler 7+
  Links vom "Wacholderweg" an schmaler Verschneidung (2R) zu Überhang. Über ihn (R) und Wand (nR), dann weiteren Überhang (R) und Wand (nR) z.AR.
Fr #1 bis #3 nützlich
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Roith
 Michael Grießbach
 
Datum :  22.5.1983
2 Kommentare 2 Kommentare
In dem Schwierigkeitsgrad eine der besseren Touren in der Pfalz.
...Zwei Ringe vom Erstbegeher nachgesetzt und das zweite Eisen (einen betonierten Normalhaken) ausgetauscht. Zusätzlich Fr 1-3.
Kahler Fels Solitaire 7+
  Vom ersten Band der "Katerwand" 2m nach rechts. Jetzt gerade an 2R vorbei durch die Wand. Weiter über Wulste (SU) gerade über R z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ralf Burkard
 
Datum :  1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Wird offensichtlich meist über den Ring von Elles Route ausgestiegen, dann schöner gerader Verlauf mit homogener Schwierigkeit (ca. 7). Der Originalweg oben über den rechten Ring ist eine ganze Nummer härter. Anspruchsvolle Platte mit sehr kleinen Strukturen und leider auch ziemlich flechtig. Für den schwersten Zug braucht es ein bisschen Mut - der Ring ist da bereits in Fußhöhe.
gut mit "Elles Route" kombinierbar
Kahler Fels Fallender Tropfen 7+
  Im linken Teil er Wand über Platte zu Band. (ggf. hierher von links einqueren). Jetzt abdrängend an Fingerriss schräg rechts aufwärts zu R und gerade über Reibungswulste (R, Fr #3, R) z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andreas Kubin
 (v.u.g.)
 
Datum :  1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Wird leider nur noch selten geklettert - ist aber eine von Kubicks besten Touren (wie ich finde). Die Schlüsselstelle unten (mit Rocks und einem kleinen Friend perfekt absicherbar) klettert sich total elegant, danach schönes Pfälzer Reibungs- und Wulstgeschleiche. Hab`s durchgeputzt - ruhig mal wieder machen ...
Backelstein Vorgipfel Kür 7+
  Wo "Platteneinstieg" startet gleich nach rechts über Sims zu Schuppen (nR). An den Rissspuren gerade zu nR, hier 1m nach rechts und gerade (R) über die Wand zur Querung im "Platteneinstieg" (3.R).
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Kraus
 
Datum :  7.4.1979
0 Kommentare 0 Kommentare
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Sprintzeldach 7+
  Im rechten Wandteil von Band aus nach links und bei runder Nase - durchaus ausgesetzt - empor zu Band (R). Leicht rechtshaltend unter das Dach und bei R und H unter dieses. Entweder direkt am R oder rechterhand darüber hinweg und an Faustriss zu tiefer Nische mit nAR oder orig. links bei Bäumchen z. Grat.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  18.5.1974
1 Kommentare 1 Kommentare
gestern "nacht" wurde der ziemlich marode nAR erneuert
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zwischenspiel 7+
  Links von "Zangengeburt" abdrängend und bröselig zu R und gerade den R folgend zum Fingerriss im "Zentralweg". Links über Wand (2R) und weiter an Waben links vom "Zentralweg" empor und diesen kreuzend gerade unters Dach. Waagrecht nach links z. nAR im "... Zentralweg".
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Alias "Festival der Kieselschlächter" da kurz nach der Erstbegehung die unterbetonierten Kiesel abgeschlagen wurden.
Laubendöllwand Das Geschenk 7+
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  eigentlich
 Romy Gensheimer
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
...Saniert. 1 nR und eigener AR.
Heidenpfeiler Pfeilerfuss Pfälzer Tango (1.Sl) 7+
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Heidenpfeiler ab. 1.Band Pfälzer Tango (2.Sl) 7+
  4m links vom linken Standring gerade an Lettenloch vorbei zu R und gerade weiter (R) zu Bändchen (hier kreuzt "Oben Ohne"). Direkt an 2R vorbei zu abschüssigem Band mit AR.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  1980
0 Kommentare 0 Kommentare
Buhlsteingrat Rechte Nordseite S & M (Sado - Maso) 7+
  An der Kante rechts vom "Westlichen Nordwandweg" zu AR
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christof Stiegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juli1993
2 Kommentare 2 Kommentare
...Ja,aber die Ringverteilung unten hat mich nie überzeugt,also n´wenig Obacht hier!
bez. der Felsqualität mit das Beste hier am Fels.
Kahles Wändchen Affenschaukel 7+
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  7.2.1989
1 Kommentare 1 Kommentare
Das ist heute sicher keine 7+ mehr - eher 8 oder so! Im Dach steckt noch ein unangenehm zu klippender Haken von unbekannter Qualität. Wäre der saniert (ev. ein bisschen weiter links versetzt), könnte man die wahrscheinlich immer noch gute Tour entspannt probieren. So war`s mir zu heikel.
Bänderfels Egozentra 7+
  Die Platte zwischen den beiden Rissen..., wobei o.T.gesperrt (seit 1997)
...
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Lothar Brückner
 und Gef.
 
Datum :  1986
1 Kommentare 1 Kommentare
...der geschlagene Haken nach dem 3. ring ist Anfang 2005 mit mir aus der Wand gekullert. Dürfte meines Wissens auch noch nicht ersetzt sein.
Hochstein - Zug - linke Südseite Neuste Kreation 7+
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  große Keile
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Josef Heinl
 Rudolf Mohr
 
Datum :  Juli1991
3 Kommentare 3 Kommentare
Gut gesichert: jo! Dankbar: no! Bin ja nun wirklich nicht gerade zwergenwüchsig - aber das hier ging irgendwie gar nicht (für 7). Hatte ich nicht so weit in Erinnerung ... vielleicht wurde die Schlüsselleiste mit der Zeit deutlich "tiefergelegt". Ist immer noch "elastisch", daher bei feuchten Bedingungen besser verzichten.
1,5er Friend zwischen 1. und 2.R find ich wichtig; zum Einhängen des 3.R kann man größeren Friend in Loch auf Band legen; (größenabhängiger)Schlüsselzug bestens abgesichert (vom 3.R weg): Füße höher als man eigentlich will und laaang strecken in super Loch;4.R bequem klinken und irgendwie zum Riss (2er Cam)und AR. Ergo: Sehr dankbare und gut gesicherte Tour.
der 4. Ring ist eher Ringchen und sollte durch etwas solides ausgetauscht werden.
Hochstein - Zug - linke Südseite Nostradamus 7+
  Von der Terrasse (s. "Durchgangsweg") links "Keil" bei Block gerade hinauf zu R. Rechtshangel und nach 2m gerade empor z.Grat.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Steffen Leukroth
 
Datum :  28.3.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
An sich nicht unlohnend und hart (weil steil) für den Grad (daher gleich mal ein + drangehängt). Aber eben etwas verbohrt: 1.R "zu" hoch und 2.R (wohl) "zu weit" rechts. Bin (jümarend) vom 2.R gerade aus hoch, was überraschend solide und gutgriffig daherkommt. Für den Ausstieg dort braucht's einen größeren Friend (#3.5 o.ä.). Oben steht eine fette Kiefer, an der man sicher auch umlenken kann.
Dieser Weg ist genauso wie er von unten aussieht. Bereits zwischen 1. und 2. Ring kann man sich trefflich verausgaben, da man den zweiten von unten nicht sieht und die Magnesiamarkierung noch vor dem ersten aufhört. Nach oben raus läuft dann wirklich die Uhr. Ein bisschen Ausdauerreserve hier gesundheitsförderlich!
Clausener Platte Murielle 7+
  Ganz links durch die Wand (R, Rock #9, R) zu überdachtem Band. Nach links heraus, dann rechts an Kante (Fr #0.5 u. #1) zu gr. Band. (Stand-R). Gerade z.G.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 
Datum :  16.5.1992
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