Auswahl: Wand im 8. Schwierigkeitsgrad:

Bavariafels Hauptgipfel-Südseite Feinkostgewölbe 8-
  Startet von schmaler sandiger Terrasse 12m über Grund. Hierher über "Novemberregen". Von Stand-R entweder diagonal linkshaltend - ungesichert - oder links wie "Novemberregen" über kurzen Riss (SU) zu R. Abdrängend (2R) zum Band der "Kleinen Südwand" (rechts von deren 1.R; verlängert nutzbar). Gerade (Cam #2) auf Platte (nR) und rechtshaltend an Rissspur (R) z. AR (o. links hinaus z. W-Grat u. "Normalweg direkt".
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Tourenlaenge:  20m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  13.9.2019
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Tour an sich ist gut und kräftig, auch nach dem Bauch noch anhaltend an seltsam glattem Fels bis zum guten Band nach dem 3. eigenen Ring. Danach leichter, allerdings tlw. filigran. Wenn man den R von Kleine Südwand mit einhängt, ist der angegebene Friend verzichtbar. Leider ist der Zustieg über Novemberregen ziemlich dreckig. Vielleicht sollte man doch besser einqueren ...
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Traumweg 8-
  5m rechts von "Ostwandverschneidung" über Wand (R) zu schmalem Verschneidungsbogen (Cam #0.5; R links nutzbar [= "Wogatzke"- Originalstart]). Direkt (R) über Platte und an seichter Verschneidung (nR) zu R (evtl. Stand). Gerade hinauf (SU) und über abdrängende Waben (R) z. nAR bzw. G.
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Tourenlaenge:  28m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Ulf Kühn
 Udo Daigger
 
Datum :  2.5.1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Nachdem ich letzt den 1.R ("Ringmutter") erneuert und dabei etwas tiefer gesetzt habe sollte man nun zum 2.R hin noch was legen (mittl. Fr)
Nicht nur schwerer, auch Anspruchsvoller im Vergleich zur Skyline...auf der Platte möchte man nicht fallen, oben sollte man es nicht...aber sehr schöne Linie...evtl kann man zur Sanduhr eine Knotenschlinge an der Schuppe rechts unterbringen...aber dann weich sichern und weich fallen...
...Der erste "Ring" ist eine Gewindestande mit Schrauböse drauf....
An der Schlüsselstelle unten ist sauberes Stehen angesagt, an der oberen tut man sich ohne Scheuklappe rechts ggf. leichter. Nach dem Ring am Band sollte man konzentriert bleiben. Vorsicht: die fixe Sanduhrschlinge (weißes Schlauchband) ist halb durchgewetzt - hatte leider keinen passenden Ersatz dabei.
Im Vergleich zur Skyline (m. E. 7+) passt die Bewertung nicht. Der Traumweg ist deutlich schwerer, m. E. eine heftige 8-
Asselstein Südostseite Critical mass 8-
  Wo "Neue Südwand" startet über Stufe zu abdrängender Wandstelle mit R. Gerade zu nR (versteckt) unter abstehender Platte, links vorbei und gerade zu R in "V: Westgratquergang". Direkt zu abschüssigem Bändchen (nR), gerade über Überhang (2R) und links bei schmaler Verschneidung (Cams bis #0.4) zu R. Direkt zum letzten (A)R der "Neuen Südwand".
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Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Fr 2 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Günter Reinhardt
 
Datum :  15.8.2002
4 Kommentare 4 Kommentare
Es empfiehlt sich diverse Ringe lang einzuhängen, da man sich sonst ggf. nach dem Dach kaum noch bewegen kann. Die Flechten wachsen wie verrückt ... insgesamt nicht mehr so doll!
Bis zum Ring der Neuen Süd passiert man 7 Ringe. Wenn die knifflige Stelle im Dach nicht wäre, eine schön homogene 6+. Guter Fels!
Das Ring"material" hat sich inzwischen gebessert - und (hoffentlich der Erstbegeher) hat mit der Überarbeitung der 1.SL jetzt eine insgesamt gut konsumierbare Linie "errichtet". Sehr lobenswert, dass der jetzt 3.R etwas nach unten versetzt wurde.
Habe die Tour nicht geklettert, aber selten zuvor ein derartiges Sammelsurium an (selbstgebauten ?) Ringmaterialien gesehen wie hier. Verfechter der "reinen Lehre" können es sich ja mal angucken ...
Asselstein Südostseite Bestia Palatinensis 8-
  Startet in Wandmitte zwischen "Katerweg" und "Südostkante": Über kompakte Wand (2R) auf Platte (Cam #2) und unter Überhang (R). Orig. gerade weiter - ACHTUNG: Die Felsbänder linkerhand sind unsicher - über Kante (Cam #0.3), dann linkshaltend zu Handriss. An ihm z. G.plateau.
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 Ute Weinrich
 
Datum :  30.9.2011
2 Kommentare 2 Kommentare
Klasse Route mit tollen Zügen an fast fränkischen Löchern. Spannend für die Füße, da beim durchziehen unten die Tritte sich einfach verstecken. Bestias hab ich Gott sei Dank keine gefunden ;-)
Besser über Kante als über katerweg einsteigen... Das sich die crux links vom ersten Ring abspielt, ist das Seil sonst doof hinter einem vorbei gespannt. Den 2 ring zu Klippen ist nicht ganz einfach. Aber fester Fels und starke gute Züge
Schlossbergturm Pälzer-Mäde-Weg 8-
  3m links von "P.-B.-Weg" zu Lettenloch (R), rechtshaltend zu Band und nach rechts z. letzten R im "P.-B.-Weg". Cam #0.4 nützlich
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  5.11.1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Wie die Vorredner schon sagen: kein 8er. Und oben abtropfen kann ich mir gut vorstellen. Am langen Arm clippen ist da eher nicht drin, weil man dann nämlich Zeug in der Hand hält, das alles andere als vertrauenswürdig ist ... bald die hälfte der Griffe in der Tour sanden ganz gut...
Sag ich doch! Das heißt ... beide Touren sind auch nicht unbedingt vergleichbar. Während man nach den bösen Stellen am BBW gut ruhen kann, ist hier schon ein klein wenig Ausdauer gefragt (besonders im RP-Stil). Selbst mit der Umlenkkordel vorm Bauch kann man noch ermattet abtropfen (gell Thomas?!)
und die ist definitiv deutlich leichter wie der Böse Buwe Weg.
Has Nordostseite Neue Ostwand direkt 8-
  Links von "Jahreswechsel" über Rissschuppe gerade (Cam #1) zu R. Abdrängend und leicht linkshaltend (3R) in gr.Höhle (R; ehem. Stand). [Ab hier: H.-P.Dietrich, W.Dietrich, M.Bruder; 4.7.1971]: Gerade (R) zu Rissüberhang (R) und weiter z. nAR oder - orig. rechts an Riss z.G.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  1 S, Fr 3
technische Bewertung:  V+, A1
Erstbegeher:  Roman Koch
 Friedel Scholler
 
Datum :  1971
5 Kommentare 5 Kommentare
Urspr. wurde aus der Höhl links über den "Rundquergang" ausgestiegen.
nAR gesetzt (zusammen mit dem Felspaten).
Homogen schwere Tour mit guten Ausruhstellen. Schlüsselzug aufs Band auch mittels Hook zur Hand machbar. Oben für Kleine Überstecker nützlich.
Am Ausstieg werden regelmäßig an sich gute Klettermeter verschenkt. M.E. liegt das am Nichtvorhandensein eines Umlenkers (der auch beim Aussteigen vom "Pfeilerweg"-Aussteigen werden könnte).
Damit jetzt mal beantragt.
C4 0.3 oder 0.5 und C4 1 zum ersten Ring...oben raus gut verlängern...Schlüsselzug an kleine Kante, aus Untergriff auch für Kleine machbar...schöner Weg...
Has Nordostseite Pfeilerweg 8-
  Rechts vom "Ostwandriss" gerade hinauf zu R und weiter unter Bauch (Cam #3). Rechtshaltend zu R, gerade hinauf zu Lochreihe und linkerhand (Cam #0.4) über abdrängende Wabenwand (R) unter kl.Überhang (R; rechts der tiefen Nische der "Neuen Ostwand"). Gerade hinauf (R) z. nAR (gemeinsam mit "Neue Ostwand direkt") oder orig. weiter z.G.
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 - 2 + 3, Rock 9
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Manfred Lau
 
Datum :  16.7.1985
6 Kommentare 6 Kommentare
Hier gibts seit einiger Zeit (ca.5m höher und etwas rechts) einen neuen AR, der die Route verlängert. Schade nur, daß beim Setzen des AR nicht noch ein wenig gebürstet wurde. Es muß trocken sein, dann durchaus eine Bereicherung.
Schlüsselzug geht auch vom Untergriff links dynamisch ins große Loch.
Absolut empfehlenswert...! Klasse Tour, schade dass sie so wenig geklettert wird.
Hab' z. 1.R schon mal den Fr 3 gelegt und zum 2.R liegt ein Fr 3.5 halbwegs solide. Für einen Nachsteiger angenehm ist's wenn man vor dem 3.R noch den Fr 1 bzw. Cam .4 versenkt.
Letzter R wurde 2015 durch einen Bühler ersetzt.
Der fünfte Ring sieht wirklich nicht mehr gut aus!
Zu Unrecht vernachlässigtes Hartmann-Werk, was m.M.n. nur an dem vollkommen idiotisch gesetzten 2. Ring liegt. Schlüsselstelle ist das überstreckte Einhängen an wahlweise runden, kleinen oder schlonzigen Griffen im überhängenden Gelände über einem mittelmäßigen Friend. Was danach folgt, ist dagegen purer Klettergenuss. Die vermeintliche Schlüsselstelle löst sich problemlos auf, danach nur noch rauhes, großgriffiges Gehenkel hinauf zum 5. Ring. Auch der Ausstieg bis zum Baum lohnt sich noch und ist jetzt auch wieder leidlich sauber. Insgesamt ein großes Erlebnis!
Jungturm Nordostseite V: Direkter Gäßegichter 8-
  Vom 2.R gerade weiter (2R, Cam #0.5) z. bequemen Absatz.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Matthias Pfleger
 
Datum :  19.10.1985
4 Kommentare 4 Kommentare
Wer will kann am ersten Ring auch die Scharfenberger-Variante links herum klettern (heißt dann "Superdirekter Gäßegichter"). Das fügt dem Ganzen eine tolle, schwere Kletterstelle hinzu, ist aber durch den zusätzlichen Ring besser gesichert.
...jetzt mal total sachlich:Es steckt ein neuer AR,Dank an HJC!
ich hab den fix friend in der verschneidung vergessen, den cam brauchts am anfang vom riss.
Haben wir in den 90-zigern oft geklettert. Wird aufgrund der Absicherung heute vernachlässigt und bekommt deutlich weniger Begehungen als Nachbar Student..schad drum eigentlich, denn die Tour ist super. Zum 1.Ring weit und von dort weg zum Band auch weit (CAM in Lette links, kleiner CAM in weitere Lette). Rissverschneidung passt einiges (CAM 2, 2.5, Rock) über 2 Ringe zu delikater Aufrichter-Stelle, um die zu viel Geschiss gemacht wird. Wer´s kapiert, klettert dort eine nur gefühlte 6er Stelle mit dem richtigen Tritt. Wer den Tritt nicht findet, um den engen Fingerklemmer zu kommen und von dort weg, klettert u.U eine 8er Einzelstelle. Danach über Henkel weit und athletisch raus. Im Gesamtanspruch (auch Psyche) schwieriger als Studentenweg. Würde eher zu Grenze E2 (Richter) tendieren.
Jungturm Nordostseite Studentenweg 8-
  3m links vom "Gäßegichter" plattig zu senkrechter Wand (nR,R). Gerade (R) zu R bei sich verlierender Rissspur. Kurz nach links und bei Fingerriss (R) unter dreieckigen Überhang (H). Gerade, dann rechtshaltend darüber hinweg (R) bis zu einer von unten so nicht zu erkennenden Rissschuppe. Noch 3m gerade empor (R) zu horizontalem Einschnitt und linkshaltend über Wand (R, Hf) auf ein Bändchen (nAR). Orig. links an Riss (Hf) auf breites Band und gerade bei Rissüberhang z.G.
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Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Roman Koch
 Hans-Peter Dietrich
 
Datum :  5.7.1969
6 Kommentare 6 Kommentare
Mit RS und OK des Erstbegehers jetzt mit nR im Einstieg.
Die loseste Platte dort habe ich auch gleich mitgenommen.
Wer am 3.Ring immer eine kleine Linksquerung geklettert hat wird den guten Seitgriff vermissen - der hat sich wohl vor einiger Zeit verabschiedet.
Wer stark genug ist ignoriert das einfach, die anderen müssen hier ihre Feinjustierung umstellen. Auch wenn diese Stelle nicht schöner geworden ist, bleibt der Studentenweg natürlich eine absolute Perle!
Felsqualität vorm 1.R wird zunehmend "bedenklicher" - Achtung: Lose Platte links. Am ganz rechten Rand ist diese "Kelle" aber noch nutzbar.
Hier besteht m.E. Handlungsbedarf (mind. genaue Inspektion aber auch "Entrümpelung").
Kennwort "Ringmutter"; konkret: der AR
Das Loch mit dem geschlagenen Haken konnte man doch schon immer ganz gut greifen? An der obersten schweren Stelle ist dafür letztes Jahr ein gutes Stück von der Leiste abgebrochen, was es auch nicht gerade einfacher macht. War für mich eigentlich immer die klare Durchstiegscrux.
Ja, neuer Griff. Aber in keiner der prominenten Schlüsselstellen, also am 1.R und die Abschlußwand zum heute genutzten AR hin. Vielmehr dazwischen an dem einzigen richtigen Überhang (jetzt R außen) war rechts der gechlagene Haken genau dort, wo jetzt die Kelle für die rechte Hand ein leichtes Aufrichten möglich macht. "Früher" ging das nur mit einem eher mauen Seituntergriff. Sei's drum, 7+ ist zugegeben hart bewertet, allemal dann, wenn man nicht die ellenlanghe Reichweite hat.
Jungturm Nordostseite Alte Ostwand direkt 8-
  Aus seichter Nische gerade zu R und linkshaltend unter ausladenden Überhang (R) [R.Karl, D.Klan; 19.9.81 als "Bogeneinstieg"] - orig. wurde hierher (in techn. Kletterei mit mind. 5H) weit von links aus der "Südwand" eingequert. Rechtshaltend (R,Hf,R) hinauf zu Rissspur und ihr folgend (R) zum Riss, der mittig den oberen Wandteil durchzieht. An ihm (R, R in tiefem Loch, Cam #2 u. #1) z. nAR (links v. abschl. Riss) oder - orig. hinauf in Nische und durch kurze Verschneidung z. Band u.G.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Hans Rauscher
 Sepp Brohm
 
Datum :  31.7.1949
7 Kommentare 7 Kommentare
Das angeprangerte ästhetische Problem am Einstieg ist mittlerweile keines mehr
Stichwort: "Ringmutter"
zwischendrinn und der AR
"Natürlich" ich. Die Ästhetik kommt nicht u´zu kurz und das alte Exemplar natürlich noch raus - so wie die Ringmuttern oben am Studentenweg und rechts oben auf dem Band. Ich arbeite schließlich auch noch was anderes als Ringe zu sanieren. Da muss man mir die Zeit- und Pensumeinteilung schon zugestehen. War übrigens eins SanSi-Beschluss (vor Jahren), dass der nach unten versetzt werden sollte!
Seh ich genauso, sieht einfach scheiße aus ! Außerdem war der Ring doch noch ok, klippen konnte man den auch gut !
...Wer hat im Bogeneinstieg eigentich einen nR unter den Originalring gesetzt?Sieht irgendwie furchtbar aus:Ringumsetzen,na gut,aber 2 Ringe im 30cm-Abstand!Die Ästhetik kommt im Pfälzerwald mal wieder eindeutig zu kurz!
...Z.Z. ist der erste Teil des Hangelblocks ziemlich lose. Die ersten 40 cm am besten nicht anfassen. Die nächsten 60 cm brummen schon ganz schön. Sicher sinnvoll, zumindest den ersten Teil runterzuschmeißen. Ein langer Meisel ist als Werkzeug sinnvoll.
originale Wegführung: Quergang vom Einstieg der "Südwand" bis zum markanten Überhang (mit vielen Haken und ausgesetzt am Beginn)
Jungturm Nordostseite Walpurgisnacht 8-
  Mit "Südwand" beginnen, gleich nach rechts und direkt rechts der O-Kante (Cam #1) bei Rissspur (kl.Rock; Cam #2) empor, zuletzt über Wandstelle zu schmalem Sims (R). Nahe der Kante, altern. auch ohne diese - etwas schwerer -, (R, Cam #0.75) zu R. Nach links zur Kante, dort unter abschließenden Überhang und hinauf z. nAR (in "Südwand").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 u.
 Arno Dimmler
 
Datum :  12.7.1988
7 Kommentare 7 Kommentare
...Tja, die lieben Piepmätze fürchten sich nicht vor dem Weg zum 1.R und machen es sich samt Kinderstube im markanten Loch gemütlich! Der Verkehrsfunk empfiehlt die Umleitung "Südriss" bis zum Band!
Der orig. nAR ist gebleit und wippelt auch schon ein wenig (seit geraumer Zeit).
Das hat sich jetzt insoweit erledigt, dass ich daneben eine solide Stand- und Abseilöse gesetzt habe.
Eine tolle Linie mit vielen wunderschönen Zügen. Wenn man diese kennt auch gut kletterbar. Unten zwar ungesichert, aber o.k. Am Ende der Querung lässt sich ein guter cam 1 in ein tiefes Lettenloch legen und drei Meter weiter oben noch ein ordentlicher cam 2 in den runden Riss. Der Aufrichter auf das Band lässt sich mit einem mäßigen Cam 0,5 entschärfen, ist aber eigentlich auch nicht schwer. Ab dann mit Ringen weit, aber vertretbar gesichert. Die crux zwischen 1. und 2. Ring ist richtig klasse. Beim weiten Rauslehner aus dem Dach an das Henkelband einfach nicht nach unten schauen, sondern zügig und konzentriert zum Umlenker klettern.
prima tour...ich halte die bewertung 8-/8 E1 für korrekt. tour ohne pulver gut kletterbar.
Ist solide 8 E2 (nach Cron), E3 nach Richter. Zusammen mit zb Premiere in Blei wohl immer noch eines der Psycho-Testpieces der Pfalz. Lässt sich aber einigermassen entschärfen, nicht so gut wie zb Wilde Jagd, aber gut. Gestern mal wieder geklettert. Quergang an der Süd in den Wabenriss ist windig und bleibt so, dafür leicht. CAM in Lette drücken, liegt aber nicht so sauber. Steil hoch über Wabenlöcher zu SU in den Waben, links CAM 2 (solide) mit Fingerlochzug auf Band (Aufrichter wacklig zum Ring. Da muss man mal aufpassen. Über Kante links vom Ring zu Lette (CAM blau verlängern) zu Ring 2, von dort rechts über Waben zu Kelle (dort passt denke ich zb CAM grün - den brauchsts aber nicht zu Ring 3. Dort technisch "delikat" :-) an der Kante zu Henkel, jetzt rechts über Dämonenausstieg oder original links um die Kante (dort nochmal aufpassen, Ring ist schon ne Ecke weg und dort trittlos, aber über grossen Aufleger und danach Henkel zu Umlenker der Süd. Aufgefallen ist mir der Kantengriff zwischen 1 und 2.Ring mit den Kieseln, der ist extrem seifig und gespeckt, der Zug an dem war früher soweit meine Erinnerung reicht, rauher und der Zug daher leichter zu weiterem Kantengriff.
Kurz nach der Erstbegehung war am 3.R einen Klettergriff in Form eines kleinen Bären in die Tour eingebaut. Damit wollte man den Erstbegeher ärgern, hat aber eher die anderen Begeher belustigt :-)
Kann man ab dem 1. komplett über die Kante oder etwas schwerer rechts über die Wand und erst am Ende über die Kante klettern.
Jungturm Nordostseite V: Negative Verlängerung 8-
  Direkter Einstieg von der "Südwand" aus.
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.4.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
...Das ist ´ne schöne Verbindungsvariante!Die Schlüsselstelle ein klasse Bewegungsablauf,der eine gewisse Reichweite+Oberkörperspannung fordert;gut gesichert.
Trifels Ost- u. Südseite V: Götterquergang 8-
  Knapp unterhalb des Stand-R links um Kante und südwestseitig gerade z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  IV, A1
Erstbegeher:  
Datum :  
0 Kommentare 0 Kommentare
Trifels Untere Süd- u. Westseite V: Direktvariante 8-
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 (v.u.g.)
 
Datum :  1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Im Daigger-Cron als "Varianten" bezeichnet. Man klettert dabei jeweils links des 1. und 2. Ringes. Während die erste Stelle gut als eigenständig durchgeht und auch durchaus Spaß bereiten kann, ist es oben schon ziemlich bemüht. Geht aber auch!
Trifels Untere Süd- u. Westseite Nachspeise 8-
  Über Wand (2R) auf Rampe und gerade hinauf auf Band.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Matthias Klopp
 
Datum :  1981
1 Kommentare 1 Kommentare
Nur zu empfehlen, wenn die Platte wirklich trocken ist. Zum 2.R haben sich viele Kiesel bereits verabschiedet und die Sloperleiste wird schon bei leichter Feuchtigkeit gefühlt nen Grad schwerer.
Trifels Obere Westwand Mittlere Westwand direkt 8-
  Am bequemsten vom unteren Band (Stand-nR) durch seichte Rinne zu Schuppe (nR; am oberen Band) und rechtshaltend (R) bei Rissspur auf Sims (R). Gerade zu schmaler Verschneidung (R), am Ende nach rechts (H) zu Rissschuppe und auf Band (R; evtl. Stand). 2m an Rissspur (früher Ks) empor (R) und [R.Scharfenberger; 1988 als "Obere Direkte"] gerade (R) z. nAR.
  Detail
Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Karl-Heinz Dahler
 H. Gehrlein
 
Datum :  19.11.1961
9 Kommentare 9 Kommentare
Der rote Standring (1.SL) ist jetzt saniert, als auch der einzige noch unsanierte Geschlagene (in der Mitte der 1.SL).
Der Ring unten auf dem Band wurde "verlegt".
Anm.: Beides Aktionen gemäß der Abstimmung im SanSi von kürzlich
Standring höher ist sinnvoll, man sollte dann nur bei evtl. Ablassen noch mehr aufpassen. Ansonsten: Schlaghaken vor Stand sanieren - oder diesen Haken + Ring davor durch einen R zwischen den beiden ersetzen? Sonstige Schlaghaken können m. E. belassen werden, da sicherungstechnich nicht wichtig bzw. durch gute Keile ersetzbar. Hänge dem Wolfi gerne das Sei rein und assistiere.
...Ja Wolfi, was wären wir ohne dein Engagement, ehrlich! Habe mit dem Felswart den Sanierungsbedarf hier auch schon mal erörtert. Wir würden den 3. R (sinnloser roter Standring) einfach höher Richtung Rissspur setzen, der Keil dort ist mehr Zierde statt Sicherung, früher steckte am Rissspurende übrigens noch ein Schlaghaken! Na, was meinst Du?
...Hatte heute das vergnügen,ich denke da besteht verstärkter Sanierungsbedarf den ich im lauf der nächsten Zeit mal in Angriff nehme. Ich geh davon aus das sich da Pfalzringe besser machen als Ösen HJ ich brauch Ringe......;-))
Man sollte vielleicht noch ergänzen, dass besagte Schlüsselzüge für 7+ sehr! hart sind (v.a. wenn's an den sloprigen Griffen warm ist). Dagegen ist alles, was man bis dahin geklettert hat, "Kindergarten".
Wenn's mal wieder etwas schneller gehen muss: Vom Stand (3.R) reicht es mit dem 70-Meter-Strick genau bis runter zum Einstieg der Klamotte.
Das Anklettern des Ringes ist auch für die Größeren unangenehm! Einfacher Grund: Das sind die Schlüsselzüge! Kommt einem jedenfalls im Vorstieg so vor...
Würde der Ring einen halben Meter tiefer stecken.... Aber so ist es in vielen Scharfenbergerrouten, ein bloßes Umsetzen eines Ringes würde die Sicherungslage deutlich verbessern! Wobei ich hier sagen muss: Das Flugfeld ist im Sturzfall unbedenklich.
Für Kleingewachsene ist das Anklettern des letzten Ringes unangenehm.
R an der Einstiegsschuppe wurde im SANSI-Treffen im Nov.2011 abgelehnt
Trifels Obere Westwand V: Untere Direkte 8-
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Ein weiter Zug, aber sehr leicht für 8-, vor allem im Vergleich zur oberen Direkten.
Wenn man einen Cam 0.3 in den "Startschlitz" legt, passen die Finger nicht mehr so gut dazu.
Trifels Obere Westwand V: Mittlere Direkte 8-
  Cam #0.x bis #0.4 nützlich
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.2.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Warum wird diese Variante nie geklettert? Fand ich absolut top. Bomben Fels (unter den Flechten...) und schöne Züge.
Zusammen mit der unteren und oberen Direkten eine schöne gerade Linie und ne Alternative zur normal gekletterten Westwand.
Trifels Obere Westwand Liebe in Schwarz 8-
  Mit "Mittlere Westwand" beginnen (nR) und von der Schuppe gerade (R), dann linkshaltend bei Rissschuppe zu R. Gerade weiter zu R - gewöhnlich links überklettert - und orig. rechts - schwer und ungeputzt zu überdachtem Sims. 2m nach rechts (R) - "Mittlere Westwand" kreuzend - und gerade weiter, zuletzt an Riss z. nAR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 + 2 + 2.5, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.2.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Tour war ursprünglich auch härter bewertet. Die untere Stelle ist etwas unübersichtlich, löst sich aber (mit einem (Unter)griff weit links) gut auf. Die Platte oben wurde original etwas rechts (mit Fingerlochdullen) geklettert.
Für 8- ganz schön hart einige mittlere Friends lassen sich ganz gut unterbringen.
Trifels Obere Westwand Regen und Sonnenschein 8-
  Vom oberen, bequemen Band über kl.Überhang (R) zu Lochreihe (gr.Cam), nach rechts (R) zu Riss und dort (mittl.Hex) unter gr.Block. Abdrängend links (R) empor, dann gerade über Rissüberhang (R) zu Band. Über Wand (R) und Riss (gr.Cam) zu überdachtem Band (nAR).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 4, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 u.
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  29.7.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
Klettert man am ersten R A0, am 3R rechts über die Verschneidung und den Ausstieg rechts über die alte Westwand ergibt sich eine klassikerverdächtige 7- Risskletterei die sich mit Keilen/Friends gut absichern lässt. Je nach Hüftsteifigkeit kann es am Dach auch etwas schwerer sein.
Ich nehme an, der angegebene 4er Friend soll in den offenen Riss über dem letzten Ring. Dort ist er allerdings 1. anstrengend und wackelig zu legen und 2. ev. einem Weithand- oder Faustklemmer im Weg. 3. liegt er nicht mal gut. Daher besser beherzt ins große Loch darüber greifen, dort ev. noch einen 3er Friend reinstopfen und dann entspannt zum nahen Ausstieg.
Geierturm Nordostseite Gabis Weg 8-
  8m links unterhalb der W-Kante über Platte und rechts von kurzer Verschneidung (Cam #2) zu R. In Linksbogen (nR) und gerade zu R und linkshaltend auf abschüssiges Band (Cam #3). Rechts bei R gerade empor (Cam #1) in Nische mit Risswulst.
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  18.7.1985
5 Kommentare 5 Kommentare
C4 0.75 zum Abseiler hilft die Nerven im Griff zu halten...der Weg ist relativ weit vom letzten Ring...
Bin auch der Meinung von H. G! Desweiteren ist in der Route im unteren Teil in den letzten Jahren auch ne Menge weggebrochen und auch das Gestein ist nicht immer das stabilste, da gibt es andere NR wo es sich besser drüber diskutieren lässt!
...Ja ,der Anspruch lag früher zwischen den ersten beiden Originalringen.Hier hab ich mal Anno 95 im Volltran daneben gegriffen und fand mich mitsamt meiner Freunde kopfüber auf der Einstiegsplatte hängend wieder!Von daher finde ich den nR ehrlich gesagt nicht ganz so meiner Aufregung wert.Auch wenn ich gerade die nR´s und die Art wie sie in letzter Zeit in der Pfalz Einzug hielten sehr kritisch sehe.Ingesamt besteht hier weiterhin massiver Diskussionsbedarf!
Früher psychisch anspruchsvoll nachdem ein nachträglicher Ring gesetzt wurde deutlich entschärft ansonsten tolle Tour!
Urspr. noch aufs Band darüber und via "Normalweg"-Ausstieg aussteigen.
Geierturm Nordostseite Rechte Nordwand 8-
  Über markanten linksgeneigten Riss und Bänder (nR) zu gr.Band. Gerade (nR, R) unter Wulst und 4m nach rechts (nR) zu Schuppe. Diese (R) z. nAR.
  Detail
Tourenlaenge:  30m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  3
sonst. Absicherung:  Hex 11, Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 Heiner Kienzler
 
Datum :  1.7.1978
5 Kommentare 5 Kommentare
Mit dem dir. Einstieg ganz gut. Mit CAM 2 und 0,75 auch ganz gut abzusichern.
... Ich keineswegs. Zumindest NOCH nicht. Der Quergangsring wurde besprochen (raus nehmen); das Ersetzen alter Ringe wenn nötig dito, sowie last not leat 1 nachtr. R vor dem ehem. 1. Aber keine 3 zusätzl. nachträglichen!
@Sandmännchen: Jetzt bin ich etwas verwirrt: Nachdem die nR auftauchten wurde im SanSi die Tour mit DIR besprochen! So wurde auf DEINE Initiative hin der R aus der Querung wieder herausgenommen. Praktischerweise wurde das Material gleich wieder eingebaut; deswegen der Name "Transplantation" bei der Nachbartour.
... auch hier die Frage, wer die Ringe geschlagen bzw. das beschlossen hat?
Durch die hohe Anzahl an nachträglichen Ringen fast übersichert - die beiden Originale hätten es auch getan. Etwas inhomogen durch die zwei boulderartigen Schlüsselstellen mit dem Gehgelände vor- und nachher, dazu ein topropeunfreundlicher Quergang. Wird fast nie begangen, ist aber trotzdem ganz schön. Und höchstens 7+.
Geierturm Nordostseite Im Zentrum 8-
  Bei Grenzmarkierung über grüne Platte zu Überhang (R) und über Platte (nR) rechtshaltend zu steiler Wand. Gerade (2R) unter Überhang (nAR; urspr. an abdrängendem Riss ausgestiegen). Cam #1 u. #2 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 2 + 2.5, SU (oder Rock
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Erich Seibel
 
Datum :  22.5.1986
5 Kommentare 5 Kommentare
Für mich ist das eher ein nachträglicher Ring, das sind ja schon noch einige Züge bis zum Umlenker.
Hab' gestern den Umlenker neu platziert - aussteigen geht deshalb ja immer noch.
Der Ring ist noch gut, ein Schraubglied würde hier ausreichen. Kann man ja bei Gelegenheit selbst mal machen, falls nötig.
Bis zum ersten Ring sollte man etwas aufpassen ansonsten gut abzusichern. Denk auch das 8- hinkommt aber auf jeden Fall eine tolle Tour die öfter geklettert werden sollte !
Wohl die Tour mit der größten Diskrepanz: Blume im gelben Führer und keinen Stern bei Panico. Mit der Blume wollte man wohl erreichen, dass sie mal wieder mehr geklettert wird... An der Crux am 3. R scheint tatsächlich was ausgebrochen zu sein, viel mir schwerer als die 8- Routen in der Nachbarschaft. Evtl. sollte man über eine Aufwertung nachdenken. Momentan auf jeden Fall sauber und empfehlenswert.
Geierturm Nordostseite Kelvin 266 8-
  Vom rechten Ende der ebenen Fläche über offensichtliche SU zu rinnenartigem Riss (Cam #1 in verstecktem Loch) und gerade auf Band (R). Einer feinen Risslinie folgend (2R) zu Überhang (SU, R) und weiterem R. In Rechtsbogen oder direkt - schwerer - zu Bauch (R) und - ident. mit "Alte Nordwand" - bei kurzer Verschneidung (2R) auf bequemes Band (Stand-nR). Knapp links davon lässt sich über ein Wändchen (Cam #1) ein "neuerer" AR erreichen.
  Detail
Tourenlaenge:  40m
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Christophe Daigger
 
Datum :  16.11.1985
5 Kommentare 5 Kommentare
Den Weg mit saniertem Ausstieg geklettert. Eine feine Linie mit exakt 30m! Zum neuen AR kurz ein wenig Obacht aber mit Top Fr.2,5 sehr gut gesichert. Hat einfach Spaß gemacht!
Route saniert! Schlaghaken unten ausgetauscht, entsorgt und Position optimiert. Nach dem Stand-R bzw. bisherigen AR, Ausstieg generalüberholt. Hier den geschlagenen 3-fach Haken in 1R umgewandelt für den Weg zum R auf Band. Von hier ca. 1m nach links und Wändchen Fr.2,5 zu neuem AR kurz vor dem "Botanischen Garten"! Somit mißt der Weg nunmehr knapp 30m!
1.R getauscht. Obacht: ist betoniert, also eine Woche warten, bevor man den belastet.
zweifelsohne eine super tour...bzgl der schlinge/n sollte es in der pfalz im allgemeinen genauso gehandhabt werden wie im elbi : schlinge/n raus.
...Mit die beste Route in der(L....)Geierturm-Nordwand!Absicherung gut,vielleicht sollte man die Schlinge in der(künstl.)Sanduhr mal erneuern,oder besser ganz entfernen!Die Schwierigkeit ist nach Griffausbruch an der Schlüsselstelle gestiegen.Gute Felsqualität.
Geierturm Nordostseite Alte Nordwand 8-
  Im linken Wandteil zu und an linksgeneigtem Riss (mittl.Hex) zu R. Linkshaltend bei Rissspur gerade über Wand - kurz mal bröselig - bis unter die Dachzone in 2/3-Wandhöhe (orig. Stand). Horizontal nach rechts (R) und bei kurzer Rissverschneidung (2R) auf bequemes Band (nR, Stand). Nach rechts zu offensichtlichem Riss und über diesen auf weiteres Band. Wieder nach links und an kurzem Riss z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  55m
Ringe:  9
davon nachträglich:  -4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Dieter Graubitz
 u.
 Udo Daigger
 
Datum :  28.9.1958
3 Kommentare 3 Kommentare
Lohnende Tour fast ohne Chalk-Spuren...lässt sich mit C4 3 / HEX 10 / C4 2 / HEX 6 (in Loch, verlängern) gut zum ersten Ring absichern...
Wurde gestern "endsaniert" - jetzt auch mit Stand-/Umlenkbühler unterm Abschlussdach. Obacht: Ralf/Mike sind von der Betonierfraktion, also bitte eine Woche warten, bevor man den R bzw. Bühler belastet.
Schöner, wenn man nach der Crux links weiter klettert und nicht nach rechts dem brüchigen Riss nach. Ein R ca. 1 m über dem alten Haken könnte hier eine deutlich bessere Tour entstehen lassen.
Geierstein Rechte Südwestseite V: Direkteinstieg 8-
  Direkt zum 3.R.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Reinhardt
 Frank Eigner
 
Datum :  3.7.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
...Den 1. geschlagenen Haken saniert und einen R platziert. In den nächsten Wochen kommt nach genehmigter Absprache bei der letzten SanSi - Sitzung zwischen 1. und jetzigem 2. R noch ein nR dazu. z.Zt. noch saugefährlich und beim klippen des 2. R Grounder garantiert!
Geierstein Linke Südwestseite Zu früh gelacht 8-
  Mit "Mäandra" beginnen, am 1.R noch vorbei und rechtshaltend (2R), zuletzt gerade zu Rissschuppe (Rock #9). An ihr z. AR (am linken Rand eines Bandes).
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Zum ersten Ring: C4 0,75, C4 1, optional C4 0.4 Im Ausstieg hilft ein mittlerer Keil und ein C4 0.5 8- halte ich für angemessen...
www.morchel.org/die-klassiker/zu-früh-gelacht/
Geierstein Linke Südwestseite Narrenweg 8-
  Links von "Fortsetzung" an kurzem Riss zu abdrängender Wandstelle (2R). Gerade den R folgend zu kurzem Fingerriss und auf Band (Stand-nR links).
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 Andi Ziegler
 
Datum :  1987
4 Kommentare 4 Kommentare
Zum ersten Ring C4 0.75 oder 1, im Aussteig nach dem letzten Ring ging gut C4 2, danach mittlerer Keil...nach den Sloperleisten ist der Handklemmer eine Wohltat...und nicht leichter als die "zu früh gelacht", imho noch abhängiger von guten Bedingungen...
Anspruchsvoll für den Grad mit vielen herausfordernden Stellen. Richtig tolle Tour mit komischem Ausstieg, der im on-sight, falls man keinen Friend legt (dort passten mehrere Größen super) Nerven kosten kann. Wenn man den Zug allerdings kapiert hat ist er nicht mehr allzu schwer.
Sensationelle Tour - klasse Züge - bestimmt ein Highlight in dem Grad. Wie von Steff erwähnt scheint es etwas schwerer geworden zu sein, der Grad passt denke ich :)
Nachdem jetzt am 5. Ring ein guter Griff fehlt, ist es wohl tatsächlich 8-. Zur glatten Acht reicht es (noch) nicht.
Geierstein Linke Südwestseite Quicky 8-
  Gerade über Dach (R) und abdrängende Wand (R) z. "Rampenverschneidung"-Ausstieg.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  12.8.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Obwohl etwas kurz doch sehr schöne Kletterei man kann über die Rampenverschneidung aussteigen und dann rechts am Ring vom Narrenweg umlenken oder links an einem Baum.
Geierstein Linke Südwestseite Großmaulrevier 8-
  Zwischen "Mäandra" und "Grad Nuff" direkt über Platte (Cam #0.75, #0.x o. Rock) zu "Für Exkumpel..", von dessen 3.R gerade hinauf und zwischen den Rissen z. AR (gemeinsam mit "Zu früh gelacht").
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  12.3.2014
1 Kommentare 1 Kommentare
Hat mir nicht gefallen. Die Platte unten ist leicht, die Absicherung für meinen Geschmack aber sehr fragwürdig. Oben der Ausstieg ist eher eine definierte Spielerei als eine echte Tour.
Hundsfels Nordwand Großer Backenzahn 8-
  4m rechts von "Östlichen Riss zum Band" über 4m hohen Riss zu Bändchen. 2m nach links (Cam #3) und gerade (4R) zu tiefer Nische (R; s. "Byzantinerweg"). Zuerst gerade (R) über steile Platte, dann rechts ansteigend (2Hf) zu Riss (R) und z.G.
  Detail
Ringe:  8
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  19.7.1980
9 Kommentare 9 Kommentare
"Wurde anscheinend saniert" und niemanden interessiert es. Wir haben heute die sechs Jahre Schnur im ersten (alten) Ring endlich abgehängt. Wenn man mal den Block unterm Einstieg erfolgreich verdrängt und den sonderbaren Einstiegsriss (Cam 0.75) bewältigt hat, lässt sich die Querung zum Ring mit Cam 0.4 und Micro-Gelb absichern. Danach gilt es den Rost an den folgenden beiden Ringen zu verdrängen. Ist das gelungen, ist die Kletterei sehr brauchbar. Zumindest bis zum Kriechband. Angesichts der Mooswüste im oberen Teil habe ich dann schnell abgebaut. Vor sechs Jahren haben wir da grob drüber geschrubbt und sind im Toprope hoch. War gut und wäre mit Cam 0.5, Micro-Gelb, Cam 1 und 2 abzusichern gewesen (ohne Gewähr). Wir haben extra eine Öse direkt über das Kriechband gesetzt, um die Aspiranten weiter hochzulocken. Offensichtlich genügt das nicht. Ich plädiere hiermit dafür, in die folgende Platte noch einen weiteren Ring zu setzen. Angesichts von originalen 11 Haken (derzeit 8 Ringe, inkl. dem im Kriechband) wäre ja noch genug Luft nach oben.
GB-Eintrag vom Erstb. (vom 5.11.78): "1.Beg. Großer Backenzahn (Direkte Nordwand): 5m empor nach Standblock des Byzanthiner Weges. Quergang in Hocke in die Mitte der Nordwand und direkt zum Gipfel empor. Kreuzt hier Nordwandquergang (der Haken wurde erneuert). Oben im Riss Hexentric-Möglichkeit).
VI-; 1 Haken"
Wurde anscheinend saniert. Anstelle der geschlagenen Haken vor und nach dem Byzantinerband stecken jetzt Französen.
...2014 und da wird noch Betoniert? Wir haben neue Ringe und einen Preisgünstigen Kleber getestet und eingeführt damit sich niemand mehr mit Beton und allen seinen Nachteilen "Rumschlagen" muß.Mensch Kerle sach doch was dann bekommst auch nen gescheiten Kleber!
Sanierung ist erfolgt
Die Tour ist gut, besonders die untere Passage, der zweite Haken nach den Ringen gehört saniert.
Zur oberen Plattenstelle: Klettert man zunächst etwas links am R vorbei ist es ein Aufricht-Gleichgewichtsproblem welches ohne Griffe lösbar ist. Dann beherzt über die Platte zu griffigen Querband und weiter rechts aufwärts durchs Gelände zum oberen Riss.
Keine Wahnsinnslinie, aber durchaus okay und jetzt auch wieder leidlich sauber. Der 1. Haken nach den 2 Ringen unten hält zumindest kleinere Rutscher aus (bin leider mitsamt dem großen Kiesel abgegangen). Für den angegebenen Schwierigkeitsgrad normal und ohne böse Überraschungen. Wie Peter die Stelle am Ring überm Band ohne (offensichtliches) Putzen klettern konnte, ist mir ein Rätsel. Oben raus sehr schöne Strukturen und gut absicherbar.
Eine vergessen Perle. Nicht vom Einstieg abschrecken lassen... eher von den sehr sanierungsbedürftigen !! Haken vor dem Band. Der Haken vom Band weg ist auch nicht gut aber der nächste R sitzt (nicht direkt sichtbar) direkt oben drüber. Die grünen Platte danach ist kletterbar, der Rest Abenteuer.
Hundsfels Westseite u. - Vorbau V: Nagelbeißer 8-
  Direkt zu R und linkshaltend zum 2.H.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Michael Schindler
 
Datum :  12.5.1981
0 Kommentare 0 Kommentare
Steiner Nadel Eisfinger 8-
  Knapp rechts von "Harter Kern" gerade z. nAR (am breiten Band unterm "Ostwandriss"). Cam #0.3 bis #0.5 nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Werner Schreiner
 
Datum :  Okt.1995
3 Kommentare 3 Kommentare
Zum ersten Ring gehen kleinere Cams 0.3- 0.5. Die Griffe die man oben direkt über den letzten Ring an der Schlüsselstelle braucht sind aktuell sauber.
Die 2.Beste am Fels, wobei man auch hier zum ersten Ring hin nicht loslassen sollte.
An letzten Haken - der Schlüsselstelle - leider nicht gut geputzt.
Rötzensteinpfeiler Südwestband Augen rechts 8-
  Links vom "Dachweg" an Kante (Cam #0.x, R) zu kl.Verschneidung und zum 4.R vom "Leberknödel". Die linksgeneigte Verschneidung (Hex #5, Rock) ganz hinauf und über Wand (R) zum letzten R vom "Leberknödel". Cam #0.5 bis #2 nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Rötzensteinpfeiler Südwestband Leberknödel 8-
  In Fallline von markanter kurzer Verschneidung (Stand-nR rechts) an Schuppe hinauf und gleich rechtshaltend über steile Wand (2R) zu kl.Loch (R). Nach rechts zu Überhang (R), erst links, dann (R) rechts hinauf in Wandeinbuchtung. Abdrängend (R) zu linksgeneigtem Einriss (Rock #9) und linkshaltend (Cam #0.5) aufwärts zu R vor der Schlusswand. Rechtshaltend z. nAR bzw. G.
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII, A1
Erstbegeher:  Rolf Scholtysek
 Gerd Uhner
 
Datum :  1983
6 Kommentare 6 Kommentare
Sah gestern aus wie S... D.h. Chalk in Massen in jedem Griff!
Ich appeliere hier an alle Nutzer - nicht nur dieser Route - doch bitte das Zeug nach einer Begehung o. dem Versuch wegzubürsten. Die paar Minuten "Mehraufwand" können es doch nicht sein. Ist nun halt mal nicht Halle - wo immer mal wieder umgescharubt wird.
Am Start ist mittlerweile ein Bühler. Somit ist zumindest der Sicherungsman gesichert. Für den Vorsteiger ändert sich nichts.
Das mit dem "Franzosen" war ich (schon ne weile her) - und zudem plädiere ich für eine nR untem am Band (also vom Start weg).
Tolle Löcherkletterei unten und auch danach noch der eine oder andere nicht untriviale Zug. Wo die E-Bewertung aus dem Daigger-Cron herkommen soll, ist mir unklar. Eigentlich für Pfälzer Verhältnisse sehr gut gesichert. Selbst wenn man Dirkis 1er Cam nicht legt, passiert am Schlüsselzug nichts schlimmes. Auch den 1. Ring lang machen (oder gleich wieder aushängen). Nach dem letzten Sachsen-Ring findet man ganz oben hinter der Kante noch einen neuen Franzosen-Abseiler.
den 4.Ring verlängern!
Sehr schöne Linie! nach dem 2ten Ring (vor der Schlüsselstelle) kann man etwas in der Größe eines 1er Camalot unterbringen.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Wolfsweg 8-
  Knapp rechts von "Kurzschluss" bei angedeuteten Rinne über Platte zu Band. 3m rechts zu senkrechter Leiste (R), an ihr erst gerade, dann nach rechts unter Überhang (Cam). Gerade (R) hinauf und weiter (R) übers Dach auf Sims (R; gewöhnlich wird die Route hier beendet). Orig. rechtshaltend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A1
Erstbegeher:  Udo Daigger
 Ernst Hunsicker
 
Datum :  21.4.1983
3 Kommentare 3 Kommentare
Beim 4. Ring sitzt seit Samstag ein Bühler
Habe in das Loch am 2 Ring nun einen Ring reingesetzt. Nun fehlt noch der am 4 R und die Alten müssen noch raus. (Hätt ich gewusst das am 4 R schon ein Loch ist hätte ich noch nen Ring mitgenommen...) Naja...
...Ja,ja,der gute alte Wolfsweg...Das ist ne wirklich gute Kletterei,abwechslungsreich,mal technisch,mal athletisch!Die Absicherung aus der etwas kruden Daigger/Hunsicker Betonierküche eigentlich von der Ring-Position her ausreichend.Die Einstiegsplatte ist nicht schwer,also mal locker zum 1.R.Danach feingriffig/trittig rechts empor ein ordentlicher Runout zum 2.R.;läßt sich aber mobil entschärfen.Am 2.R.schon mal technisch interessant,ebenso das Anklettern des 3.R.Die Hauptschwierigkeit lauert dann hier beim Überklettern des Daches,danach kann man am AR getrost zu Boden fahren. Aktuell wird wohl eine Sanierung des 2.und 4.R.angestrebt(offene Bohrlöcher). Insgesamt sehr lohnendes Unternehmen,noch lohnender wenn nicht nur bohrstaubversaut sondern komplett saniert,wie wär´s?Aber richtige Baustellen gibt am "Buchholz" ja noch mehrere.....
Dingentalturm SO-Wand Marathon 8-
  Rechts von "Totem" über Wabenkante (Keil, 3SU) unter Aufschwung (Cam #2). Zuerst an bzw. links der Kante (2R) hinauf, dann gerade (R) über Platten (Cam #0.5, R) z. Ringband (Stand-R). Gerade über Überhang (R) z.G.
  Detail
Tourenlaenge:  45m
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1988
7 Kommentare 7 Kommentare
Geniale Tour und ohne Seilzug in einem Stück kletterbar. Zum ersten Ring hin sollte man gut aufpassen aber wirklich heikel fand ich die Stelle unten bei der Sanduhr wo die Waben kurz aufhören. Dort sollte man auf den nächsten Metern nicht fallen sonst landet man auf dem Boden. Der Umlenker? von der Tour links sitzt eigentlich ziemlich genau in der Linie!
Um die SU-Diskussion fortzuführen: Den 3er-Friend (gelben Cam) habe ich natürlich auch gelegt...
...Sorry,jetzt mal sachlich Herr W.:Die gesamte Fels-Waben-Zone bis zum 1.R besteht aus sehr weichem Fels,einig?Ich habe selbst an der Festigkeit vieler Sanduhren gezweifelt!Die Doppelsanduhr am Ende der Wabenzone schien mir da noch am solidesten.Keile in Waben,seichte Friendlöcher sollen da mehr versprechen?Ingo ist es auch eingefallen,nur den SU zu vertrauen!Deine Kritik hätte also auch da ansetzen können!
...also vielleicht einigen wir "Fachmänner" uns auf:sämtliche Sicherungen zum 1.R fragwürdig,wenn meine Doppelsanduhr unsicher erscheint,dann deine Wernersberger Eindrehkonstruktionen ebenso!
Zusätzlich zur ersten SU kann man einen Keil in einer Waben "eindrehen". Sich beim Anklettern des ersten R nur auf die mürben SU zu verlassen kann nur badischen Sandsteinfachmänner einfallen. Der mittelgroße Friend (ca. #3) liegt nicht tief sollte aber mehr als die SU halten. Auf Höhe des Friendloches ist links ums Eck ein etwas verstecktes Lettenloch in dem ein Mikro-Friend ausreichend tief liegt.
...Ja gut,die Wabenwand unten ist relativ leicht,dennoch,die ersten Sanduhren können den alten Sandsteinfachmann in mir ob ihrer Festigkeit nicht so recht überzeugen,ebenso der Fels hier!Also schön aufmerksam bleiben bis zu solider Doppel-SU,diese sichert dann das Anklettern des 1.R!Hier trotzdem konzentriert bleiben.Ansonsten siehe Ingos Kommentar.
Super lange Tour, der Name passt wirklich. Unten leichte Wabenwand mit mindestens 3 großen SU. An den ersten Ring kommt man am besten etwas von links, dann Schlüsselpassage an abdrängender Kante, die schon Engagement verlangt. Der letzte weite Zug ist schon ein gutes Stück über dem Ring. Obenraus siehts etwas bewachsen aus, ist aber in trockenem Zustand gut kletterbar und richtig klasse - Wahnsinns-Felsstrukturen! Frs von 1.5 bis 3 konnte ich alle verbauen.
Kostenfels Obere Westseite Schnelle Mark 8-
  Zw. "Pfeilerriss" und "Zum 23sten" den R folgend z. AR (gemeinsam mit "Zum 23sten").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Arno Dimmler
 (v.u.g.)
 
Datum :  Okt.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
Tolle Züge in bombenfestem Fels. Weit vom ersten zum zweiten Haken. Von unten kommend klettert man aber wohl trotzdem am besten durch. Mit etwas Geduld kann man einen (allerdings höchstens mittelmäßigen) Cam 0,4 in ein Loch pfriemeln, der zumindest bei Pinkpoint-Versuchen ein wenig zusätzliche Sicherheit bietet. Am dritten Haken kommt man wohl um einen leicht dynamischen Kletterstil nicht herum. Für 8- ist es dort tatsächlich nicht ganz so leicht.
M.E. solide 8-, oder bin ich über Weihnachten zu fett geworden? Am Wulst oben schöne Stelle, die nicht ganz so offensichtlich ist.
Kostenfels Obere Westseite Zum 23sten 8-
  Mit "Pat" beginnen und am 1.R rechts über Wand den R folgend (Cam #1) z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Erich Seibel
 
Datum :  Juli 1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Fremdmeldung: Lettenloch franst aus
An der crux kann man knapp über dem 2. Ring einen superguten Cam 0.75 legen (wahrscheinlich auch den angegebenen Fr. 2). Macht das Ganze deutlich angenehmer. Nicht leicht für den Grad!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Zwischen Freude und Leid 8-
  In direkter Linie z. (alten) AR rechts in der Scharte.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3, kl. Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  11.9.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Jabberwocky 8-
  2m rechts von "Lagerweg" über anfangs abdrängende Wand (R) und Steilplatte (R) auf Reibung (R). Gerade hinauf (R) z. AR. Cam #1 nützlich
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Roland Petrovecki
 
Datum :  1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Toptour, Cam 1 zu 2.R. Die ersten 3 R zu pinkpointen ist angenehm, speziell 2. und 3.R. Nach letzterem gehen noch einige Placements im Bereich Cam 0.3-0.75.
Find ich nicht zwischenreingedrängelt. Eckt nicht wirklich mit den Nachbartouren an und hat aufgrund außerordentlich schöner Bewegungen eine allseits anerkannte Daseinsberechtigung. Wäre schade um das schöne Stück Fels gewesen.
Drei Felsen - Mittelpfeiler Weg ohne Namen 8-
  Knapp rechts vom Einstieg der "Bogenverschneidung" über steile Reibung (nR) zu R. Gerade über Wand und mit Linksbogen (z.B. Cam #0.4) empor zu stumpfer Kante (nR), an ihr und rechts davon zu gr.Absatz (AR u. Wandbuch). Rock #4 u. #5 u. Cam #2 nützlich
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Hans Howald
 Andreas Kubin
 
Datum :  15.4.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
War zwar schon immer 7+, ist aber sicher eine der schwereren. 1. Schwierigkeit überm 2. Ring, psychische Crux das Anklettern des 3. Rings (ev. kleiner Fr. in horizontale Tasche links unterhalb), dann 2. und echte Schlüsselstelle. Auch oben raus nochmal sehr luftig.
Backelstein Vorgipfel Blauer Elefant 8-
  Beim Einstiegsriss von "Rote Wand" nach links zu R, gerade (2R) zu Schuppe und an ihr zu R. Rechts aufwärts unter die abdrängende S-Kante. Weiter via "Aus die Maus" bietet sich an - allerdings als beeindruckende Bergfahrt.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Vondung
 Stefan Köhler
 
Datum :  Juli 1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Sehr anspruchsvoll - in jeder Beziehung. Leider unten etwas algig und lediglich nach dem 3. Ring mal ein bisschen leichter. Auch beim Klippen desselben noch aufpassen und anstatt auf Wunderwaffen zu vertrauen (ist ja schon mal in die Hose gegangen) besser einen aufmerksamen Sicherer mitbringen.
...Die Route hab ich früher öfters mal geklettert.Ist eigentlich ganz gut,der Fels auch.Sicherungstechnisch heißt es vor dem 2.R.aufpassen(Erdungsgefahr)!Hier ist ne V1 nicht unangebracht und wird auch von mir ausnahmsweise empfohlen!
Burghaldefels Südgrat - rechter Teil Zangengeburt 8-
  Unterhalb von offensichtlichen, kurzen Fingerriss (s. "Zentralweg direkt") über Platte (2R) dorthin und knapp rechts davon (R) gerade - oder mit Rechtsschleife -empor auf Sims (SU). Den R folgend z. AR (unterm Abschlussdach).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Fred Ehrhardt
 (v.u.g.)
 
Datum :  April 1989
2 Kommentare 2 Kommentare
4.R optimiert;
Birke vorm AR gestutzt
Lettenloch f. den Fr. vorm 4.R ziemlich ausgefranst - sehr unsicher das placement. Die kleine SU davor auch nicht sonderlich solide.
Da der 5.R gleich auf den 4. folgt und dieser unnötig hoch platziert wurde plädiere ich für dessen Verlegung nach unten!
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Ruhepause 8-
  Orig. mit "Lagerweg" beginnen oder 3m rechts davon gerade (R) [F.Ehrhardt; 1993 als "V: 6-Meter-Furz"], über Wand (R, Cam #0.4 u. Cam #0.75) auf Sims (R) und gerade (2R) z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 (v.u.g.)
 
Datum :  1989
2 Kommentare 2 Kommentare
orig. 1.R besichtigt - keine Macke erkennbar
Gute Route. Hab' sie bisher aufgrund von Nässe immer nur über den Lagerweg einsteigen können.
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Route 66 8-
  Von einem sandigen Platz hinter Blöcken hinauf in tiefe Nische und in Rechtsbogen (2R) auf Platte (R). Rechtshaltend zum 2.R von "Ralf & Joe (u.T.)".
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  1988
3 Kommentare 3 Kommentare
Mittlerweile auf jeden Fall mal solide 8!
Da hat es ja mittlerweile einige Käntchen gekostet: doch aufwerten?
Toller Boulder mit etlichen Lösungsmöglichkeiten. Aufgrund der perfekten Absicherung und der Kürze bestens als Einstieg in den Schwierigkeitsgrad geeignet.
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Arbeit ist... 8-
  Rechts der stumpfen Kante des "Magnetfingers" gerade hinauf auf Sims. Von dessen linken Ende (R) diagonal unter den Dachwinkel. Links z. 5.R vom "Magnetfinger" und hier weiter z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  6.10.1984
1 Kommentare 1 Kommentare
Der rechte Einstieg bis zum 5. Magnetfingerring ist eine sehr lohnende 8-. Hängt man den Rest vom Magnetfinger noch dran passt glatt 8 meiner Meinung nach besser. Die 8+ im gelben Daigger/Cron für den "Rechten Durchstieg" hingegen ist wohl etwas zu hoch gegriffen.
Luger Friedrich Ostseite Cafe Größenwahn 8-
  An der O-Kante durch seichte Verschneidung (R) zu Wand links der Kante und den R folgend, oben mit Bäumchenhilfe (Rf) z. AR (in flacher Wandzone).
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 
Datum :  14.4.1991
2 Kommentare 2 Kommentare
Mit begrenzter Reichweite (< 1,8) geht das nicht mehr als 7er - A la carte fällt mir bei guten Bedingungen gleich SCHWER.
Auch hier werde ich das Schweigen mit einem Kommentar zu dieser (wiederrum) guten Schilling-Tour durchbrechen!
Wirklich schöne, technisch anspruchsvolle Plattenkletterei, die mMn im Laufe der Jahre reichweitenlastig schwerer geworden ist (Kieselschwund).
Die Absicherung ist klassisches Pfalzsportklettern, eine Rissklemme vor dem 1.R bringt zusätzliche Entlastung!
Hoher Kopf Nordseite Delikatesse 8-
  Ca. 7m links von "Juwel" an tiefen Lettenlöchern starten und über abdrängende Wand (2R) zu Bauch (SU). Gerade weiter (R) und über Reibungsplatte (R, Cam #1) z. nAR (im "Normalweg").
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Wesely
 (v.u.g.)
 
Datum :  6.9.1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Vorher mal drüber-fegen ist wie pwe schon schrieb obligat, aber selbst wenn man vom dritten Ring direkt zum 4ten klettert nicht schwerer als 8-.
Leider weht immer wieder Walddreck von oben in die Tour, der lässt sich aber mit einem weichen Besen leicht entfernen so dass man in der Schlüsselstelle alle Optionen hat: Am 3.R nach links zum Riss bzw. Baum auskneifen.(im ungeputzten Zustand der Standard) Für die 8- kleingriffig über den 3.Ring, wobei man auch hier am Ende links vom 4.R steht. Zu guter Letzt bei entsprechender Grundreinigung definiert bolzengerade zum 4.R
Seit meinem letzten Besuch 2004 deutlich dreckiger, aber immer noch ok. Fraglich, wie weit man die "Linksschleife" wählen darf, bzw. wie direkt man für die 8+ laut Jens klettern muss. Die Touren sind eigentlich alle klasse, also nichts wie hin!
Rödelstein Linke Südseite Teamwork 8-
  Mit "Yersenia" beginnen (nR), gleich nach links (R) in Miniverschneidung und ihr folgend (2R), zuletzt links über Platte z. nAR (am Grat).
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 Andreas Kubin
 Gerd Uhner
 
Datum :  4.5.1978
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Granatenstarke Tour, nahezu "modernes" klettern. Wer in der Schlüsselstelle mal in ruhe Bouldern will, ohne gleich massive Abgänge zu machen, kann sich die Tour gut von oben einhängen und einrichten. Schön ist, dass man immer wieder mit der Kante arbeiten kann / muss.
Vor der Erstbegehung wurden 3 Ringe gesetzt, jeweils einer vom Richard M., einer von Thomas N. und einer von meiner Wenigkeit - statt des 1. Rings lag ein 6er-Hex in einem Lettenloch (später von Richard durch Ring ersetzt). Das war das Teamwork".
Anschließend hat jeder von uns das Türle vorgestiegen und da zufällig der Gerd Uhner auch am Fels war, haben wir ihn eingeladen, doch auch mitzuspielen - und er tat's.
Rödelstein Linke Südseite Im Fegefeuer 8-
  Mit "Yersenia" beginnen und gerade - also rechts vom 2.R im "Teamwork" - an stumpfer Kante z. nAR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Wolf
 (v.u.g.)
 
Datum :  Mai 1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Eine echte Klassetour aus der Frühgeschichte des Sportkletterns. Nach begeisternd schöner, unübersichtlicher Lettenloch-Kletterei in steiler Wand folgt ein ungewöhnlicher, schwerer Aufrichter oben an der runden Kante. Man benutzt die ersten beiden Ringe der Yersenia mit - dann (zusammen mit dem sehr guten 2er Friend nach dem 3. Ring) perfekt gesichert.
Schulerturm West- u. Nordseite Sysiphos 8-
  Unter der SW-Kante durch Verschneidung (Cam #2), in Rechtsbogen zu Wulst (nR) und links ansteigend (Cam #0.5) zur stumpfen, einliegenden SW-Kante (Cam #0.4 & #3). Gerade (Cam #1, nR, Cam #0.x) unter den abdrängenden Kantenabschnitt und zuerst an (R, Cam #0.75), dann rechts der Kante z.G. (Stand-R; 32m talwärts).
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  u.v.m
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Steffen Leukroth
 
Datum :  15.4.1980
13 Kommentare 13 Kommentare
Die Sanierung hat sich gelohnt! Spannendes Sportkletter-Abenteuer mit schwerer Passage am Wulst. Jetzt alles nochmal nachgefegt.
Hier ein paar Fakten: Einstiegsverschneidung, Fr.1+Fr.2,5+Fr.1,5, etc. zum 1.R! Danach Fr.0,5 zum R und dann Fr.0,Fr.1 zum R am Wulst - Schlüsselstelle (keine leichte!) und Fr.1,5 und Fr.2,5 zum AR. Von hier 35m zurück zum Boden. Die "light-Version" vom Standring der Talwand ist unverändert möglich.
Die Gerüstöse stammt aus einer Zeit, als es für sanierungswillige Saarländer noch eine Herkulesaufgabe war, an normgerechte Pfälzer Ringe heranzukommen. Nicht selten auch vergeblich trotz Vorbestellung in Sysiphos-Manier. Und nicht selten auch wie hier ohne Hilti. Aber zum Glück ist das ja Geschichte, derweil das Amt des Felswarts inzwischen in weniger konservativer Hand liegt. Im übrigen bin ich auch schon mal als Erstbegeher gefragt worden, ob ein nR okay sei, wogegen ich in dem Fall nichts einzuzwenden hatte. Viel häufiger geschah es allerdings, dass ungefragt nRe installiert wurden, teils von unbekannt, teils von bekannten Kletterern, viele davon unnötig. Duldung seitens der Sansi ist da inzwischen Usus. Etliche nR stammen sogar von mir selbst. Also: ich bin da durchaus aufgeschlossen.
Zur Ergänzung @Doc: Im SanSi wurde schon sehr viel in diese Richtung diskutiert, ich erinnere nur mal an die Bock-Südwand, Br. Geierstein Oktoberweg und die Brocken-Uli. An eine Abstimmung zur Sysiphos kann ich mich nicht erinnern - irgendwas scheint hier aber gelaufen zu sein, denn die Route steht in HJCs ToDoListe drin. Von daher hätte mir Mikes sachdienlicher Hinweis genügt. Wär`s gleich zu Beginn klargestellt gewesen, wäre ich sicher auch "lockerer" geblieben.
In der SanSi wurde auch schon oft genug über nR´s/Ringversetzungen in Touren entschieden, bei denen man die Erstbegeher noch fragen kann. Vor Umsetzung wird dann noch Rücksprache mit dem Erstbegeher gehalten, der kann ggf. noch sein Veto einlegen. Siehe z.B. hier bei http://sansi.pfaelzer-kletterer.de/wiki/index.php?title=Protokoll_20161118
Ich dachte in den Sansi-Sitzungen wird über nR in Touren von Erstbegehern, die man nicht befragen kann, entschieden?
Also ich weiß jetzt wirklich nicht, wo ich mit meinem Eingangskommentar jemand verletzt haben könnte. Ich habe eine schlichte Frage gestellt, als SanSi-Eintrag markiert. Das "oder?" sollte signalisieren,dass ich mich geirrt haben könnte, da es seit einiger Zeit leider keine Protokolle zu den SanSi-Beschlüssen mehr gibt. Falls nun alles im kleinen Kreis beschlossen wird, man also keine Gelegenheit mehr hat, sich selbst eine Meinung zu bilden, würde ich vorschlagen, die Veranstaltung zukünftig zu streichen.
Lieber Bruchpilot, ich schätze dich wirklich! Aber bevor du Kommentare verfaßt, bei denen du nicht die genauen Umstände weißt (siehe Minigolfer), halte dich mit verletzenden "Statements" einfach zurück. Außerdem sind das wieder mal Dinge, die in einer Datenbank nichts verloren haben.
Ich habe vor einigen Jahren mit dem Erstbegeher über einen Umlenker vor dem Ausstiegsbruch gesprochen. Der wurde nicht nur abgenickt, Ernst meinte sogar, das ich mir den unteren Teil in Bezug auf Sanierungswürdigkeit anschauen solle. Falls es etwas tauge, habe er nichts gegen den einen oder anderen nR. Ich war dann aber zu faul und habe die Info an HJC weitergereicht.
Schade, dass es für einige immer noch so schwierig ist. Aber eigentlich wollten wir über nRs erst reden und dann bohren. Kriegen Leute, die viel Zeit und ne Hilti haben da jetzt einen Bonus? Versteh mich nicht falsch Dirki, ich finde Olis Engagement wirklich lobenswert, aber grade er sollte es mittlerweile wissen.
@Bp: Auch wenn der Kontrollzwang übermächtig wird...sanier doch auch mal was vielleicht wirst du dann lockerer :))
Auch wenn der Wunsch nach Lockerungen übermächtig wird ... Kann mich nicht erinnern, dass das mit dem nR zuvor mal besprochen worden wäre, oder?
Dornen entfernt und Route grundgereinigt. Route saniert und am Ende der Verschneidung beim Übergang in die Platte einen R gesetzt. An der Kante einen R plaziert, sowie die Gerüstöse (+ die beiden Schlaghaken) oben ausgetauscht und etwas tiefer gesetzt. Das komplette Altmetall entsorgt.
Schulerturm West- u. Nordseite Nostalgisches Vergnügen 8-
  Knapp links der NW-Kante den R folgend z. nAR (am Durchgang).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  1991
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Heidenpfeiler Pfeilerfuss Topspin 1.Teil 8-
  Am 2.R ausgesprochener Längenzug: VII - VIII
  Detail
Ringe:  13
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  Aug.1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Zwar nur im Toprope hochgehampelt, aber der "Am 2. R ausgesprochener Längenzug" ist mit meinen 178cm bitter... Zudem in der ersten SL relativ keimig.
Heidenpfeiler ab. 1.Band Topspin 2.Teil 8-
  Vom linken Stand-R gerade zu seichtem Riss (R) und über Platte (2R) zu Ausbruch. Links an runder Schuppe empor (R) und über Wand (Fr) zum R in der kurzen Verschneidung der "Himmelsleiter" (evtl. Stand). Von deren vorletzten R gerade empor (R,H,R) z.G.
  Detail
Ringe:  13
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Erich Schunk
 
Datum :  Aug.1980
2 Kommentare 2 Kommentare
Ab oberem Band: Luftige, weite Züge zu super Griffen in grandiosem Ambiente! Nur der erste Topspin-R ist etwas schwierig einzuhängen: Übern Himmelsleiter-R direkt hoch - evtl. mobil absichern-,dann mit Panikschlinge einhängen und wieder runter, um direkt unterm Topspin-R neu zu starten. Wie gesagt: Alles recht luftig und sehr eindrücklich.
2. und 3. SL lassen sich gut in einer 35m SL klettern.
Buhlsteingrat Rechte Nordseite Hochzeit 8-
  Vom Einstieg der "Westliche Nordverschneidung" an der nach links aufwärts ziehenden Kante z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christof Stiegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juli 1993
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kleine Keile zum 1R, CAM 1 zum 2R und CAM 2 zum dritten...schöne Kantenkletterei, geht besser, als es aussieht...
Buhlstein - Doppelgipfel Nord- u. Ostseite Aus der Baum 8-
  6m links vom "Klotzriss" zu überdachtem Band und Überhang (R) zu Band. Gerade durch Wand (R) zu schmaler Leiste (AR)
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5 - 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  21.4.1995
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Buhlstein - Ostgipfel Linke Nordseite Meister Hasenherz 8-
  5m rechts vom "Schlund" und etwas links der Falllinie des 1.R über Platten (Fr 1, Fr 00, Fr 0.5) zu Band (R). Gerade hinauf (3R) und rechtshaltend z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0 - 1, Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  21.4.1995
4 Kommentare 4 Kommentare
Mir hat die Tour sehr gut gefallen, interessante und nach dem 1.R gut gesicherte Kletterei.
Ein nR vorm ersten ist m.E nicht nötig, wenn man nicht links sondern rechts vorm 1ten Ring in der Verschneidung klettert, kann man vor dem Band einen guten 0.75 Cam in ein Lettenloch legen, dann zu einem Lettenloch unterhalb des 1ten Ringes queren, dort kann man einen guten 0.3 Cam legen, der Zug zum ersten Ring ist dann nicht schwer.
Der letzte Ring ist festgerostet und lässt sich zwar klippen aber nicht bewegen, vielleicht besser am Bühler dadrunter abseilen.
miserabler Zustand... stimme Oli zu, da fehlt eine Öse vorm derzeit ersten Ring.
Wäre es sauber und etwas vom Geröll befreit wärs top.
Klasse Tour mit deftiger Einzelstelle - Tendenz eher zum glatten 8er. Einstieg am besten in Fallinie zum 1.R mit Fr.1 + Fr.00 + Fr.0,5 absicherbar, allerdings etwas fragil nach dem ersten Placement. Man muß halt die Linie treffen.
Ein "Orientierungsring" als Rückversicherung auf halbem Weg zum 1.R wäre goldwert. Vom 3.R eher weit zum 4.R, aber großgriffig. Dann noch ein Aufrichter vorm AR.
Entgegen dem ersten Eindruck eine richtig gute Tour - sollte öfters gemacht werden!
Der Zustieg zum 1.Ring ist zwar am Anfang saubrüchig, aber leicht. Die beschriebenen Friends sind m.E. solide, daher E1 nicht gerechtfertigt.
Die Crux ist ein sehr weiter Zug / Aufrichter am 2.Ring, danach noch anhaltend, aber großgriffig.
Strackfelsen Südseite Flugschule 8-
  Vom Einstieg des "Gammlerweges" nach links zu R. Gerade hoch zu R und in einer Rechts-links-Schleife (R) zu AR.
  Detail
Tourenlaenge:  13m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.3.1992
2 Kommentare 2 Kommentare
Hier fehlt "mir" ein Ring, deshalb habe ich den 2. Ring verlängert. So eher nur noch 7+ aber dennoch schön. Das Umklettern des 3. Rings ist mit aufgepumpten Armen nochmal schwer.
In dieser Flugschule ist insbesondere der Flugbegleiter gefordert. Kippt der Vorsteiger vor dem 2.R aus der Wand muss er die Landung koordinieren. ==> E2
Pferchfeldturm Südostseite Aktion Tagwerk 8-
  Mit "Kleiner Südriss" beginnen und vom 1.R rechtshaltend zu R (auch direkt machbar) und gerade (SU u. Fr 2.5, R, Fr 3) z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  24m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1, 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Silka Pierson
 
Datum :  12.7.2003
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Pferchfeldmassiv Linke Nordwand Glücksritter und Träumer 8-
  3m rechts vom "Kahlhiebkamin" gerade über Platte unter die abdrängende Wandzone (R). Rechts herum an stumpfer Kante empor und gerade (R), zuletzt rechtshaltend (R) z. nAR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rocks 6 - 9, Fr 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juli 1995
1 Kommentare 1 Kommentare
Einstiegsplatte aktuell leider ungemein vermoost - und gar nicht mal so einfach.
Danach klasse mit immer größer werdenden "Kellen".
Pferchfeldmassiv Linke Nordwand Ganz nett 8-
  Mit "Glücksritter und Träumer" beginnen und am 2.R nach rechts zu R und gerade (R) z. nAR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  2.8.1995
0 Kommentare 0 Kommentare
Klosterfels Ostseite Gebrochenes Herz 8-
  Mit "Hungerweg" beginnen und noch vorm 1.R an der steilen Kante weiter (R), über Platte (R) zu Band und (R) - "Direktausstieg - Hungerweg" kreuzend -abdrängend (R) auf das obere Band in "Klosterwand" (Stand-R).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  Juli 1993
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Schlüsselstelle am gebleiten Ring (mit der Öse darunter der 4te)ist wirklich hart. Dagegen ist die Flammende Herzen geschenkt!
DER Gegenentwurf zu Flammende Herzen! Durchweg spannend, düster und schwer. An den Schlüsselstellen (2. und 4.Ring) ist der Fels zwar ganz gut, aber dazwischen braucht`s schon ordentlich Nerven beim Handling der Materie.
Kuckucksfels - Nordgipfel Zerreißprobe 8-
  Ca. 15m rechts vom "Schulterriss" Wand mit kleinem Überhang (2R) zu stumpfer Kante und links von ihr gerade den R folgend z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Dieter Funda
 
Datum :  12.6.1994
2 Kommentare 2 Kommentare
Das Bohrloch wurde gestern mit dem dafür vorgesehenen Ring befüllt. Somit stimmt jetzt die Angabe im Kletterführer.
Zwischen 3. und 4.R ist ein altes Bohrloch für einen R. Laut Jens Führer sollten es 5R+AR sein. Weiß jemand, warum hier der R fehlt (oder noch nicht gesetzt wurde)? Der wäre sehr angenehm und würde die Route deutlich aufwerten. Ein Sturz hier hat die Tendenz zu E2!
Kuckucksfels Mittelgipfel - rechte Ostwand Man spricht teutsch 8-
  Rechts unter der SO-Kante erst rechtshaltend, dann gerade über Wand, oben abdrängend und linkshaltend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  28m
Ringe:  10+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A1
Erstbegeher:  Josef Heinl
 /
 Michael Schlotter
 
Datum :  1989
4 Kommentare 4 Kommentare
Genauso ungeputzt wie links daneben fühlt sich das mindesten genauso schwer an - wird m.E. immer mehr zur 8
Perfekte Absicherung ... absolutes Vergnügen ... den 3. Ring zu klippen (mitten in der Kieselpassage) kann einen dann doch ein bisschen zum Schwitzen bringen. Würde der 2. einen Meter höher stecken, könnte man sich den 3. ganz sparen. Harte 8- (aber geil).
Wenn man seinen Füßen und Kiesel vertraut, auch für Kleine Schlüsselstelle statisch lösbar...
Traumtour mit perfekter Absicherung.
Rappenwand Ostwand Errorem ostendere finis 8-
  In der Mitte des schmalen Ostwandbandes (original erfolgte der Einstieg von unten über einen H zu diesem Band) über Kieselstelle und Lettenloch zu R und leicht rechtshaltende den R folgend z.AR unter Gipfelüberhang.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  17.5.1981
2 Kommentare 2 Kommentare
1.R erneuert
Original wird wegen des Buschwerkes nicht mehr eingestiegen. Wenn überhaupt quert man auf schmalem Sims nach links und quält sich über die Kiesel zum Lettenloch.
Ein Stand-nR würde sowohl dem "Errorem.. " als auch dem "Saecula .. " gut tun.
Dahner Kuckucksfels Intensivstation 8-
  Im rechten Wanddrittel - rechts einer Metallplakette- erst senkrecht (2R), dann abdrängend (2R) unter Abschlussüberhang (R). Rechtshaltend (2R) hinaus z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  16m
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Lischer
 (u. Gef.)
 
Datum :  1986
4 Kommentare 4 Kommentare
vierter Ring klingt hohl und macht auch von außen nicht mehr den besten Eindruck.
Ich würd da ja auch einfach mal einen glatten 8er draus machen, ohne Mantle ein leichter, mit Mantel ein schwerer. Aber 8- für die Tour fand ich schon immer sehr hart, muss ich ehrlich sagen.
wg. einigen Leistenabbrüchen eher schwerer
Beim "Tourenfachsimpeln" hab' ich herausgehört, dass Lischers Intensivstation "nur" bis zum Abschlussüberhang geht und die zweiberingte Querung mit Ausstiegsmantle später von Dieter Klan ergänzt wurde. Nur, dass alles seine Ordnung hat ...
Dahner Kuckucksfels Elfetrittsch 8-
  Knapp links der "Intensivstation" den R folgend z. AR (unterm Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Axel Richert
 Mathias Feind
 Karl Goger
 
Datum :  2.10.2000
1 Kommentare 1 Kommentare
2.R saniert und ca. 40-50cm höher gesetzt. Kann vom guten Griff links problemlos geklippt werden. Alteisen entfernt.
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite V: Levis cibus 8-
  im oberen Wandbereich zwischen "Zauberflöte" und "DAV-Weg" den R folgend zum Ringband
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Roland Petrovecki
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.8.1987
0 Kommentare 0 Kommentare
Bruchweiler Geierstein Linke Nordseite V: Direkt zum Riss 8-
  von der Schuppe an Haarriss gerade hinauf zum Abschlussriss
  Detail
Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Jörg Dommermuth
 
Datum :  2001
0 Kommentare 0 Kommentare
Retschelfels S-Wand (Hauptgipfel) Beim Uhu 8-
  Mit "Ostgrat- Südriss" beginnen bis ca. 3m unterhalb des "Normalweges" und nach links zu R. An Kante wenige m empor, links zu R und gerade über Waben z. nAR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1994
4 Kommentare 4 Kommentare
Jetzt auch mit eigenem Umlenker und durchaus lohnend! Hart im onsight!
nach gar nicht mal so schweißtreibender Frühaktion gibt's jetzt den laaaang ersehnten Umlenker
am 1.R unangenehm, aber nicht schwer, am 2.R über abdrängende Waben zu guter Leiste. Wenn man die Griffe richtig erwischt, was zugegebenerweise nicht leicht ist da es etwas unübersichtlich ist, dann reduziert sich die Schwierigkeit auf 2 griffige Meter.
mindestens der Umlenker fehlt
Birkelfelsen Mittlere u. rechte Nordseite Mezzo di Rosso 8-
  Rechts von "Hucke Backe Wechselschritt" über Wand z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Anita Buchmann
 
Datum :  26.7.1992
0 Kommentare 0 Kommentare
Rotenrumer Eck - Östliches Massiv Kurzkrimi 8-
  links von "Quicki" durch die Wand zum gemeinsamen AR.
  Detail
Tourenlaenge:  10m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Flo Block
 
Datum :  2.9.1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Rotenrumer Eck - Östliches Massiv Bienenfresser 8-
  im linken Wandbereich über Waben (2R) und Wand (R) unter Dach (nR) zu AR. Den AR zu erreichen ist die Crux
  Detail
Tourenlaenge:  14m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Sabine Tittel
 
Datum :  30.10.1999
1 Kommentare 1 Kommentare
Die Route ist leider in keinem gutem Zustand, wie die meisten hier. Das liegt zum Teil auch daran, das sich an vielen Stellen die Feuchtigkeit durchdrückt.
Rotzollwand Streck dich 8-
  An bzw. rechts einer abdrängenden Kante zu R und Wand (R) gerade zum Ausstieg des "Zollwändels".
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI-, A1 & Sst
Erstbegeher:  Andreas Borkhoff
 Hans Laub
 Dolf Jung
 
Datum :  17.9.1986
0 Kommentare 0 Kommentare
Steinbruch Edenkoben Kyralina 8-
  Im zentralen Wandteil an rechtsgeneigten Riss (R) zu horizontalem Querriss (R). Gerade zu R, an Lochreihe nach links und gerade (R) zu Riss und AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Marz
 
Datum :  1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Steinbruch Lindenberg Linke Wand V: Beinpower 8-
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  8.7.2003
2 Kommentare 2 Kommentare
Ich fand den Start am schwersten. Ist aber auch ein klares Längenproblem. Der Mantle über den Ring ist etwas links von diesem nicht so schwer.
Sehr interessante Variante. Erst mal aus dem Dreck abzuheben ist nicht trivial (ich muß die Leiste anspringen). Aber dann wirds erst schwer über den R zu kommen. Man kann im Prinzip auch den Eicheriss mit rechts greifen, dann ist der Zug leichter als die einbeinige Kniebeuge auf schmalem Bändchen aber das ist wohl nicht so gedacht.
Steinbruch Lindenberg Linke Wand Variante 8-
  "Tip Top" links raus
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Definitionsfrage, inwiefern man den Riss zum Greifen/Treten noch mitbenutzt. Ganz direkt total trittlos und sicherlich deutlich schwerer als 8-. Oben dann mit Linksschleife und weiterhin fordernden Zügen zum neuen Umlenkbühler. Auch da könnte man an die gute Schuppe vom Eichenwickler greifen. Geht aber auch gut ohne.
Asselstein Nordostseite Wilde Jagd 8-/8
  Aus der "...Nordverschneidung" nach rechts zu R und gerade auf die noch einmal einliegende NO-Kante. An ihr (Cam #2) z. R, linkshaltend empor (o. auch direkter) und um die Kante (R). Abdrängend (R, Cam #0.3) aufs Band in der oberen O-Wand (AR).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1989
5 Kommentare 5 Kommentare
...Der Kiesel über dem 2. R (oder das was nach dem Abbruch übrig war)wurde von einem Geschichtsklitterer (ich wars nicht) soweit herausgekratzt, dass die Stelle wieder kletterbar ist, aber gefühlt immer noch wackliger als zuvor...
Der Kiesel über 2R rechts der Kante ist Geschichte (ich wars nicht!)...mit Fersen-Hock etwas höher geht es noch, ist aber gefühlt noch um einiges wackliger als zuvor...
...war gestern mal mit Cpt.Crux wieder in der Route,unserem fortgeschrittenen Alter entsprechend mit Seil von oben.Ergänzend zu den Vorkommentaren einige Ratschläge von mir,denn ohne entspr.Vorwissen sollte man von diesem Weg die (Vorstiegs-)Finger lassen!Möglichst kurzgesagt:Gefährlich an der Route sind die beiden schrägen Kantenabsätze,an denen man im Sturzfall tunlichst vorbeispringen sollte!Hier braucht es zudem einen erfahrenen Sichernden!Die Crux(i.d.R.links der Kante geklettert)lauert zwischen dem 2. und 3.R,ja genau und darunter der 1.Kantensatz.Wenn man den 3.R glücklich entdeckt hat,sollte man nach dem 4.R wiederum nicht,richtig, auf den 2.Kantenabsatz fallen!Fazit:Vor einer Vorstiegsbegehung empfehle ich Sturztraining in engen Kaminen!Ohne Berührung der Kaminwände!Alles klar?
... der wackelige, gebleite Ring ist getauscht (und er hätte noch hunderte Stürze gehalten...). Mal sehen wie lange der Neue hält...
Zwischen 2. und 3. Ring kann man links oder rechts der Kante klettern. Ist man links der Kante, sieht man den 3.R unter Umständen nicht oder zu spät.
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Klammkante 8-/8
  Von links über Lettenloch rechtshaltend zu abdrängender Kante (R). An ihr (R) zu Band (nAR von "Kanalratte" nutzbar o. Cam #2 in der Kletterlinie) und gerade über hervorstehende Platte z. nAR (über der "Blockverschneidung").
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  25.6.1978
8 Kommentare 8 Kommentare
harte 8-, eher 8
...Tja wirklich,da steckt er!Der Ring!Ca.3 Meter rechts unterhalb der Kevlar-Umlenkkiefer.Der Vorstiegsanspruch der beiden Wege darunter leidet aber deshalb nicht im Geringsten!Wer den wohl gesetzt hat?Diese Ringtype kommt mir bekannt vor!Ich empfehle einen Ring-DNA-Abgleich!
kurz vor´m "Umlenkbaum". Sandmännchen wollte aber eigentlich wissen ob es einen Sansi-Beschluss gibt bzw. wer den Ring gesetzt hat und ich denke, gerade er hat berechtigtes Interesse daran.
wo steckt der 3.?
...und vor 2 Wochen konnte man bis drei zählen!
welcher 3.R. Vor 3 Wochen hab ich nur bis zwei zählen können.
Wem ist etwas über den 3. Ring bekannt? Gibt es dazu einen Sansi-Beschluss, wie lautet er ggf.? Wer hat den Ring gesetzt?
Absolut geniale Tour sehr hart für 8- vor dem ersten Ring geht ein 1er Camalot zum Gipfel langer Runout!
Bavariafels Ostgrat-Südseite Weltensammler 8
  Mit "Pfeilerverschneidung" beginnen und unterm 2.R nach links zu stumpfer Kante (R). Links daran vorbei und in einem Links-Rechts-Bogen zu R. Gerade (Cam #1) über Waben (R) und Überhang (2R), oben rechts hinaus z. AR (gemeinsam mit "Pfeilerverschneidung").
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  9.10.2012
1 Kommentare 1 Kommentare
Wurde am 3.R direkt erstbegangen und mit 9/9+ gehandelt.
aufgrund v. Kieselabbruch evtl. jetzt schwerer
Eselsfels Massiv V: Endlösung 8
  Direkt zum 1.R.
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 (v.u.g.)
 
Datum :  1987
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Asselstein Nordwestseite Utopia 8
  5m links von "Westgrat- Norddach" und etwa 10m rechts vom "Pfundstein-Schmidt-Riss" an linksgeneigter Rippe (Cam #2) zu R und über Lettenlöcher rechtshaltend zu steiler Wand (Cam #0.4 o.ä). Gerade (R) und leicht linkshaltend (R) auf Band (R, evtl. Stand). Rechts davon und mit Linksquerung oder direkt zum 5.R und über steile Wand, zuletzt an schmaler Verschneidung (Rock #7 o. #5, Cam #1) mit abschl. Überhang auf bequemes Band (nAR). Urspr. wurde gerade weiter auf die westseitige Gipfelschulter ausgestiegen.
  Detail
Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 Hans Nathan
 Richard Fiala
 Hans Diefenbach
 
Datum :  1979
4 Kommentare 4 Kommentare
Aktuell wg. Vogelbrut bitte nicht einsteigen
1.R ist jetzt wieder i.O.
...Gehören die ovalen orginal Güllichring nicht ins Museum? Aber bitte vorher mit Rostschutz konservieren.
Man sollte den 0,5er Friend (oder entsprechenden Camalot) nicht vergessen. Macht das Anklettern des 2. Ringes bedeutend angenehmer. Außerdem passt vor dem ersten Ring ein solider 3er Camalot
Asselstein Nordwestseite V: Pollenflug 8
  Direktvariante über besagte Felsnase und gerade über Wand (R, Cam #3 u #0.5) z. Band u. nAR (gemeinsam mit "Utopia").
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Matthias Pfleger
 (v.u.g.)
 
Datum :  17.5.1986
1 Kommentare 1 Kommentare
Ganz gut find ich ... die Schlüsselstelle sind 3 heftige Züge an kleinen Leisten. Nach dem Ring habe ich noch einen eher Schlecke 3 CAM gelegt und bin dann zum geschlagenen des Orginalwegs geflüchtet. Diesen mit 120cm Schlinge verlängert... dann lässt sich der Seilzug etwas minimieren...
Asselstein Nordwestseite Clauderoute 8
  Links vom "Rolfkamin" linkshaltend (nR) zu Rissspur (Rock #9). Ihr folgend (2H) und nach links auf Felsnase. Den R folgend - am 4.R am einfachsten Linksschleife, direkt 9- - zu Lochreihe (R). 2m nach rechts hangeln und gerade zu überdachtem Bändchen (nR; sehr oft als AR genutzt). Orig. gerade über den Überhang und flechtige Platte z. G.plateau.
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Ringe:  11
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Roman Koch
 
Datum :  12.4.1971
5 Kommentare 5 Kommentare
Halllloooo - Chalk wegputzen kann ja nicht schaden und dauert bei jedem Ablassen gerade mal 2-3 min. länger!!
Mit den S.Graden hier ist das so eine Sache (und ich wurde darauf letztlich auch angesprochen): Claude fällt mir von den 8ern am einfachsten (trotz garstig langer Züge im Mittelteil - der Aufrichter z. Schluss liegt mir); Utopia find ich mittlerweile "kräftiger" (liegt aber auch meiner Reichweite); die anderen drei "8+"en (von mir aus den 80igern) sind dagegen eher streng bewertet!
Es gibt seit heute oben umterm letzten Überhang einen sozusagen "TÜV-geprüften" Umlenker (Fitzrock-gesponsert, so wie man es vom indoor-plastizieren halt gewohnt ist)
Ist schon mal jemand direkt über den letzten Ring geklettert? War eine richtig interessante Stelle, eine Art "Mantle" über einen großen Kiesel. Hätte das insg. auf 9- geschätzt. Leider hat sich der Kiesel kurze Zeit später verabschiedet, mit dem übriggebliebenen Kratzer habe ich es dann nicht mehr probiert...
...eigentlich ein grandioser Weg in einer ebensolchen Wand.Der Fels ist bis zum 2.R leider etwas weich,aber meist kann man ihn durchgehend in seiner natürlichen Rauigkeit genießen (wenig Vollschmierbegehungen).Die Schlüsselstellen sind wunderbare Bewegungsprobleme.Die Absicherung ist gut,Dank den Sanierern(Oli&Rainer).
Asselstein Nordwestseite V: Letztes Geleit 8
  Vom markanten Doppel-Lettenloch direkter empor und zuletzt nach rechts zum Originalverlauf.
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Ringe:  0
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 Edi Lowrie
 
Datum :  Juli 2001
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Schlossbergturm Böser-Buwe-Weg 8
  5m rechts vom "P.-B.-Weg" abdrängend an Rissspur zu R und über abdrängende Wand (2R) und Überhang (R). Orig. noch nach links kriechen z. AR (vom "P.-B.-Weg").
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  VI, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Hans Laub
 Heinz Dengel
 
Datum :  5.11.1988
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Einstiegsboulder aber vor allem die Stelle am 3.Ring machen die Tour zum soliden 8er (so stehts und stand es auch schon imnmer in HJC´s Pfalz-Bibel geschrieben), evtl sogar eher 8+, wenn man die mit den Standard 8+ der Pfalz vergleicht.
Bin ich heute mal wieder nach 20 Jahren geklettert. Auf jeden Fall sehr lohnend und sowohl von den Zügen, als auch von der Qualität einer der lohnendsten 8er der Pfalz.
Finde den Mädeweg viel homogener zu klettern als der Buweweg. Dort zwei richtig bissige Einzelstellen, die zudem auch noch größenabhängig sind.
Has Nordostseite Jahreswechsel 8
  5m links vom Kamin unter der NO-Kante an filigraner Schuppe (R) empor (R) und rechtshaltend über abdrängende Wand (2R) zu Lochband (R). Erst gerade (Cam #1), dann rechterhand (R) und wieder gerade (R) zu überdachtem Band. An (verdecktem) R vorbei und gerade unter den Abschlussüberhang (nR von "...Konzentrolle" nutzbar). Orig. in gr.Linksbogen z.G.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  22.12.1984
7 Kommentare 7 Kommentare
Dass am letzten "Wand"-R nahezu immer (schon) umgelenkt wird hat seinen Grund auch darin, dass vor 2000 weiter oben gar keine Infrastruktur mehr kam an der solch ein Manöver leicht möglich gewesen wäre.
"Kraftsparender" ist es gleichwohl, der Rechtsschlenker zum Überklettern ist gar nicht mal so einfach!
So, so viele Ringe bedeuten also viel Sicherheit...
Lass die Tour abgesichert wie sie ist. Es passieren schon genug Unfälle. Das ist nicht gerade ruhmreich für unsere Pfalz.
Vorschlag für den nächsten Arbeitskreis für Sicherheit und Sanierung: Der 2te und der 5te Ring sind überflüssig, da man dort auch gut etwas legen kann. Da vielerorts neue Ringe auftauchen bin ich dafür die beiden Ringe zu entfernen um sozusagen das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Könnte vll auch an deiner Form liegen, oder? Wenn du ihn spulen kannst, kanns doch sooo schwer nicht sein. Man darf doch keine Pfalzdenkmäler ins Wanken bringen, schon gar nicht als Vorzeige-Pfälzer :-)
Auf der Seite hatte es einiges an Wespen, eine hat mich oben in der Crux in den Hals gestochen. Hab den Jahreswechsel diesen Sommer öfters zum Spulen geklettert, er wird dadurch nicht leichter - ganz schön pumpy für 8. War ´88 schon mit 8+ bewertet (siehe alter Kraus Führer). Ich glaube mit der 8+ Bewertung können sich sicher auch andere anfreunden (ja, der alte Hornauer klettert wieder). Bin für wieder aufwerten.
Fast alle bauen am achten Ring (Gerüstöse) ab dabei ist der Zug darüber auch noch schwer! Weiter oben kommt noch ein Ring an dem man umlenken kann.
Jungturm Nordostseite Regenquergang 8
  Verlängert den orig. "Alte Ostwand"-Quergang bis z. "Studentenweg".
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Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  kl. Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Kerner
 Andi Ziegler
 
Datum :  15.6.1990
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Trifels Untere Süd- u. Westseite Ohrensausen 8
  Knapp links von "Neuer Pfeilerweg 1.Teil" gerade (R) zu Sims, über glatte Platte (R) hinauf und via "Neuer Pfeiler..." zum Pfeilerkopf.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 (v.u.g.)
 
Datum :  1979
2 Kommentare 2 Kommentare
Schöne Boulderpassage über den 1. Ring. Diesen kann man von einem Henkel an der rechten Kante gut einhängen. Oben lassen sich etliche kleine und mittlere Friends verbauen. Außerdem kommt auf der grifflosen Platte ja noch ein zweiter Ring. Große sind hier, wie auch an der crux unten sicherlich im Vorteil.
Reichweite-abhängig
Trifels Untere Süd- u. Westseite Zehentanz 8
  Links vom tiefsten Punkt über Platte zu abdrängender Wand (nR) und gerade zu Sims (kl.Cam), in Linksbogen zu R und rechts davon zu Bändchen und Pfeilerkopf.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Fr 1
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 Thomas Nöltner
 
Datum :  30.3.1978
10 Kommentare 10 Kommentare
Die "rechter Fuß zur Hang Lösung" ist zwar echt cool, meiner Meinung aber nicht die Leichteste - zumindest wenn man "relativ groß ist". Physisch leichter (aber koordinativ anspruchsvoller) ist es sich den rechten Fuß einfach komplett zu sparen und stattdessen mit Pendelbein dynamisch direkt den Zug zu machen mit rechts. Der Zielgriff ist gut genug (wenn man weiß wo man ihn greifen muss)
"Relativ stabil" trifft`s ganz gut ... die Fußspitze muß das Wegkippen verhindern, wenn man hochgreift. Hab es bei Rp dann ganz anders gemacht: Trittwechsel im Sandloch, mit linkem Fuß ein Loch weiter nach links und mit Rippe pressen und Gewicht auf dem rechten Fuß aufgestanden - fand ich trotz des Gewurschtels etwas leichter! Und ob`s jetzt links oder rechts barfuß war bei der Erstbegehung ist ja prinzipiell nichts Weltentscheidendes, ich wollte es einfach nur geistig nachvollziehen können.
Nachtrag: richtig, man kommt mit links ins vergrösserte Loch, von dem man auch klippt (die Trittdulle wurde deutlich grösser). Dann nimmste die obere Lette rechts oben, mit links die enge Lette, läufst mit links ins abgesandete Loch, an Seitschuppe pressen links oben, mit rechts Lette nur noch 1 Finger drinlassen und Fuss dazu stopfen - dann mit rechts hoch zum Querriss.
Man zieht ja von der Riesenlette (heute) erst an den Seitgriff links, und parkt dann den rechten Fuss zur Hand - das ist relativ stabil. Was Richard sagt stimmt, selbst 8 oder 9 Jahre nach Erstbegehung war das ein geschlossenes Lettenloch, eng und schlecht zu stehen, wo wir das das erste Mal ´86 oder ´87 geklettert sind. Zu der Zeit war es mit 9- bewertet (vgl Kraus Führer) und das wars auch.
Es gibt mindestens drei Möglichkeiten die untere Schlüsselstelle zu klettern, die alle etwas größenabhängig sind. Besagte FußzurHand-Variante erschien mir nicht besonders logisch, da recht instabil. Vorallem: man kommt doch auf jeden Fall zunächst mit links in das abgesandete ehemalige "Zehenloch" - oder?
"Minimal": das Bändchen über der 1.Schlüsselstelle wurde auch von einem angerissenen Block (nicht wirklich groß, aber auch von unten gut sichtbar) gebildet. Das Teil wurde runtergeworfen u. daher das Band-"Niveau" dadurch etwas nach unten "versetzt".
Ist Zehentanz durch die jüngste Aktion am Trifels verändert worden? Gruß R. Mühe
Auch wenn's leichter geworden sein mag... Wer nicht in das Loch tritt und damit diesen genialen Fuß-zur-Hand-Zug macht, bringt sich um eine der (meiner Meinung nach) genialsten und elegantesten Kletterstellen in der ganzen Pfalz!
Auf Wunsch potentieller Wiederholer erlaubte R.Mühe um 1980 (oder später) das Setzen zweier Ringe - und ein Hausmeister hat die dann auch gleich versenkt.
"Beide Ringe sind nachträglich. Unten sicherte ich mit Klemmkeilen die Schlüsselstelle, oben war ein Doppelhaken aus Knifeblades geschlagen. Diese wurden bald danach entfernt, trotz GB-Eintrag der Erstbegehung, die von unten ohne Einüben - aber nach Abseilinspektion - stattgefunden hatte, (Hakenkrieg!)."
Wegen Felserosion (Tritt in Loch mit rechtem Fuß an Schlüsselstelle) ist die Tour heute viel leichter geworden. Original konnte man mit Schuhen das Loch gar nicht antreten, nur barfuß - daher der Name der Tour (ich hatte rechts keinen Schuh an während der Erstbegehung). 1979 habe ich die Tour dann mit Schuhen wiederholt und mit mindestens 9- eingestuft. Wer das nachvollziehen will: einfach nicht in das Trittloch treten!
Trifels Obere Westwand Ritter Sport 8
  Mit "Regen und Sonnenschein" beginnen, nach dem 1.R linkshaltend über Überhang (R) und Wand zu Riss (R). An ihm und über Überhang rechtshaltend zum 4.R von "Regen und Sonnenschein".
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Flo Block
 
Datum :  4.4.2002
1 Kommentare 1 Kommentare
Den R im Überhang erst einhängen, dann aber tief queren.
Geierturm Nordostseite Atemlos 8
  In Falllinie der, den rechten Wandteil dominierenden kurzen, weit offenen Verschneidung über Platte zu R und fast direkt hinauf auf breites Band (Cam #3 u. Rock #6) - ursp. hierher von rechts. Durch die Verschneidung (R) zu Überhang (R) und gerade - in Linksbogen etwas einfacher - zu R. Gerade weiter zu R und linkshaltend z. nAR (gemeinsam mit "Gabis Weg").
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Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 3, Rock 3 - 6
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  21.7.1985
6 Kommentare 6 Kommentare
Gipfelplatte darüber hat sich teilweise der Schwerkraft ergeben - daher ist aktuell am Einstiegsbereich noch Vorsicht geboten, weil oben noch Geröll rumliegt und runterfliegen könnte ;-(
...Genau,Herr JSC(oder Frau JSC),klettere ich auch immer so.Somit habe ich immer die Geplatzte-Mehlsack-Zone umgangen!Ansonsten wirklich einer der besten 3 Achter im gesamten Pfälzerwald!
Toller 8er der doch schon einige Facetten bietet, gerade mit dem direkten Ein -und Ausstieg. An der Schlüsselstelle kann man auch leicht links klettern, das bedeutet mit links eine Reibungsgriff halten, den rechten Fuss auf dem Block verklemmen und hochblockieren (somit sind die kleinen Griffe umgangen!)
Super schöne abdrängende Linie nach dem ersten Ring großer Friend oder Keil ansonsten nur Henkel bis auf die Schlüsselstelle.
Urspr. wurde vom zweitletzten R rechtshaltend ausgestiegen.
Der gebräuchlichste Verlauf mit direktem Ein- und Ausstieg stammt vom Erstbegeher vom 4.1.92 (auch schon mal als V: Hibbervendileischn aufgeführt).
Geierstein Linke Südwestseite Mäandra 8
  Von links über Wand (Cam #0.5) zu Finger-Hand-Riss, an ihm (Cam #0.75) zu R und links ansteigend (R) zu Querriss (R). Gerade empor und links an Handriss (Cam #0.5) z. nAR (unterm Abschlussüberhang).
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Schindler
 Hans-Jürgen Cron
 
Datum :  22.2.1982
6 Kommentare 6 Kommentare
Der Griff ist ja schon wieder nachmodeliert worden, was für ein armseliger Jammerlappen war da wohl am Werk !
Die Schuppe ist weg. Man findet die Einzelteile des am Wandfuß. Wenn man das Datum der letzten Kommentare betrachtet muss der Ausbruch erst kürzlich passiert sein.
Zustand jetzt: etwas tiefer guter Griff für eine Hand. Vielleicht wird jetzt ja wieder die ursprüngliche Schwierigkeit erreicht (kenne aber den vorherigen Zustand nicht und kann das hier net klettern)?
Vielleicht eine Bewertungsspanne wie Siebenachtel (7/8). So was Ähnliches hatten wir ja in dieser Datenbank schon mal (8/9)!
Oder immer nur dann, wenn die reine Blockierkraft nicht reicht?
Kaum zu glauben, aber die Schuppe ist immer noch dran. Die Stelle geht auch ohne diese (Seitgriff rechts), ist dann aber eher noch größenabhängiger. Bewertungsspanne wäre evtl. sinnvoll.
Wie groß sollte/muss man sein, damit eine Bewertung von VII+ hier als zutreffend akzeptabel wird. Tut mir leid aber eine zuerst glatte VIII einfach auf VII+ abwerten, nur weil ein Unbekannter die Leiste (=Schuppe/Doppelgriff) hinterkratzt hat macht die Stelle für Leute um 170cm nicht wirklich viel leichter.
Man(n) sollte eher darüber nachdenken wie man den Fels an dieser Stelle für den nächsten kommenden Winter "sichert", bevor das hinterlaufende und danach bestimmt gefrierende Wasser diese Schuppe einfach wegsprengt.
Danach muss man nämlich sicherlich aus der VII+ eine XIII+ machen damit´s dann wieder stimmt, - falls es dann überhaupt noch möglich ist.
Im Vergleich mit "Zu früh gelacht ist es für mich nicht leichter geworden: VIII- wäre ja noch akzeptabel, aber VII+...
Mal sehn', wann die Leiste aus der Schlüsselstelle fliegt... Nachdem ich mich nach einiger Überlegung vor ca. einem Jahr dazu entschlossen hatte, die Leiste in den ursprünglichen soliden und "flache" Zustand zu versetzen hat sich doch tatsächlich jemand genötigt gesehen, die Leiste derart zu hinterkratzen, dass sie tiefer denn je ist (und damit derzeit "kellig"). Nur: Das dahinterlaufende Wasser und der Winter und die kommenden Begeher werden dem Schlüsselgriff den Rest geben - was insofern schade ist, dass dann mit 8er-Form nicht mehr viel zu machen sein wird. Etliche Ausrufe- und Fragezeichen tauchen da auf.
Geierstein Linke Südwestseite Lady Sunshine 8
  Rechts von "Langweiler" rechtshaltend (R) zu glatter Wand (R) und gerade (R) über Dach (R) zur begrünten Abschlusswand und z. nAR.
  Detail
Tourenlaenge:  15m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 
Datum :  12.3.1990
2 Kommentare 2 Kommentare
Der Dame nähert man sich am Besten in demutsvoller Hockstellung von links.
Schwerer und technisch anspruchsvoller 8ter. Tolle Tour!!
Rötzensteinpfeiler Südwestband Dachweg 8
  Vom rechtesten Ende des ebenen Felsbandes in der SW-Wand bei nR in eine sehr offene Verschneidung und am 1.R gleich nach rechts heraus (2R), dann über die Wand (R) in die auffallende Wandeinbuchtung links des "Maitrauer"-Pfeilers. In ihr an Riss (kleine Hex) zu trichterförmiger Aufweitung (SU, schlecht zu sehen). Linkshaltend zu überhängendem Riss (2R), zuletzt kurze Wandstufe z. AR bzw. Grat.
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  2S
technische Bewertung:  VI-, A1
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  9.8.1972
2 Kommentare 2 Kommentare
Zwar eigentlich kein Dach, aber überhängen tut es insgesamt trotzdem ganz schön! Zwei schwere Stellen: gleich zu Beginn blöder Bauch mit kleinen Schlonzleistchen und ganz oben der Riss entweder mit der (stumpfen) Risskante oder (sehr weitem) Längenzug aus dem Klemmer heraus. Absicherung ist plaisir, Fels meistens auch.
etwas abenteuerlich, aber nicht unlohnend
Rötzensteinpfeiler Südwestband Fuck-Line 8
  Bei Stand-nR zu roter Wand (Cam #3) und R. In Linksbogen zu unsoliden großgriffigen Waben (Cam #0.4) und in Linksbogen (R) über Überhang zu glatter abdrängender Wand (R). Gerade unter Dach (R; oft als AR genutzt) und gerade über - brummende! - Platte zu Sims (Cam #2) und nAR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  21.10.1985
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Augenschraube (war übrigens nur 6cm lang gewesen) ist jetzt raus und dafür kurz vor der Schlüsselstelle eine Franz.Öse verbaut.
Das (oft übliche) Beenden einer Begehung am 4.R ist jetzt weniger zwingend, oben sitzt unterhalb des bis dato aufliegenden AR (ab eben) ein Bühler i.d. senkrechten Abschlusswand.
Der Name kann hier wirklich zum Programm werden. Zum einen kommt man nicht mehr ganz frisch an die ganz am Ende befindliche crux und zum anderen ist diese sehr speziell. Da muss man schon irgendwie reinpassen oder eben die richtige Lösung finden, auf alle Fälle aber ganz ordentlich blockieren! Das Ringmaterial (3. und 4. Haken) könnte man mal sanieren. Die Ringöse am 4. Haken taugt nicht zum Abbauen, man kann sich aber mit dem nahen Bühler des Copiloten behelfen. Zwischen den 1. und 2. haken passt ein guter Cam 0,4 und vor dem ersten geht noch ein Friend 0.
Rinnthaler Falkenturm Erste Liebe 8
  3m rechts der "Nordwestwand" über Wand (Cam #0.5) zu Überhang (R). Gerade (2R) zur Kiefer im "Normalweg".
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Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralph Weber
 Jürgen Wesely
 
Datum :  3.4.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Mühlfels Jumping Jack Flash 8
  Westseitig den R folgend z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Freddy Wilhelm
 Klaus-Georg Deck
 
Datum :  11.9.1988
0 Kommentare 0 Kommentare
Frohndellpfeiler Spiderman 8
  4m links von "Vorwerk III" über Wand (R) unter Überhang. An kurzem Riss (R) hinauf und gerade den R folgend zu abschüssigem Band (R). An einer kurzen Kante (R) gerade empor z. nR von "Vorwerk III" und linkshaltend z. separatem AR.
  Detail
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  Sommer 2000
3 Kommentare 3 Kommentare
Es genügt vollkommen bis zum silbernen Pfalzring zu klettern. Bis dahin eine tolle, trickreiche Route, die nach oben immer leichter wird. Die letzten Meter über die überhängende Kante und der Ausstieg gemeinsam mit Vorwerk III (aber zum eigenen Umlenker!) sind ein Stilbruch. Man kann sie sich getrost sparen.
Der eigene Abseilring ist unnötig. Ansonsten super Kletterei!
Der gesammte Weg ist 30 m lang. Nach der Platte in Wandmitte geht es oben über die Kante weiter auf das Band zum R von "Vorwerk" und nach links zum AR.
Frohndellpfeiler Lady in red 8
  Direkt über Wand (R) und abdrängende Stelle (R) zum 1.R von "Einsiedlerkrebs" und gerade weiter (R) z. 5.R im "Spiderman".
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  2005
2 Kommentare 2 Kommentare
m.E. bieten die ersten beiden R einen gute Einstiegsvar. für "Einsiedlerkrebs", den 4.R (auch schwer klippbar) direkt zu überklettern ist dann aber schon ein wenig gesucht.
Definiert (vgl. Panico)? Am Ring von Einsiedlerkrebs direkt schwer, mit leichter Rechtsschleife über hohle Schuppe links der Vorwerk-Untergriffe leichter. Wie ist's gedacht, Oli???
Östliche Kesselwand Süd- u. Ostseite Doppelpack 8
  An kurzem Riss (2R) zu bogenförmigen Verschneidung, abdrängend nach links (R) zu Kante und rechtshaltend z. AR. gerade über den letzten R : 9
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  11.5.2001
1 Kommentare 1 Kommentare
Direkter, also ohne Benutzung der Kante ca. 9.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Dear Mr. President 8
  Von links zu R, rechts um stumpfe Kante (R) und gerade über Wand (nR) z. AR (gemeinsam mit "Juniwand...").
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Friends
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ralf Burkard
 
Datum :  2013
2 Kommentare 2 Kommentare
Über 10 Jahre lang war der Wandteil durch eine Projektschlinge blockiert bis sich Ralf von der Seite dran machte dem ein Ende zu machen (das kann man sogar wörtlich nehmen :-) ). Das Ergebnis ist leider weder Fisch noch Fleisch.
Interessantes Spätwerk von Ralf mit nicht leicht zu lesender Schlüsselstelle. Zum 1.R wichtig Fr.3 und Fr. 2,5! Fr.3,5 beruhigt zwischen 2.R und AR! Ist nach wie vor im Dornröschenschlaf; sollte öfters gemacht werden.
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Linkes Bankwändel 8
  Links der Bank zu R, 1m nach rechts, gerade und abdrängend (R) auf Platte und z. nAR (auf Absatz).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  
1 Kommentare 1 Kommentare
Viel klettern auf wenig Strecke, lohnt sich! Der schöne, aber etwas wacklige Einstieg dürfte besonders bei Kleinen Nerven fordern, Panikexe ist angenehm oder gleich 1.R vorhängen. Danach ordentlich gesichert und der Ausstieg hats in sich, für um die Kante hat da hat der Dampf gestern nicht gereicht.
Drei Felsen - Ostpfeiler Massiv Aqua minerale 8
  Links von "Augustpfeiler" über Platte (R) in Verschneidung (R) und über abdrängende Wand (2R) z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jürgen Schilling
 Martin Memmer
 
Datum :  21.9.1992
5 Kommentare 5 Kommentare
Korrektur zu meinem Kommentar: natürlich keine Rechts sondern leichte Linksquerung (Ca. 1m) nach dem 3.R an die großen Henkel vor der Schlüsselsequenz (--> scheinbar partielle Alzheimer...d.h. muss jetzt doch mal wieder hin.). Beim hochblocken aus dem li Seitgriff und danach noch zum Abschlussgriff müssen die Quellwasserfies richtig stehen sonst wirds halt schwerer😁. Hey uffbasse, weder Sika/Beton noch sonst manipulierte Griffe wurden eingesetzt😠
Servus Jürgen, schön, dass du hier auch hin und wieder reinschaust. Also, ich hatte da eine Beton-Kelle in Erinnerung. Keine Ahnung was da fehlt, aber vor rund 23 Jahren war das mal um einiges leichter, Karli und ich natürlich stärker, als heute :-), aber an so eine Einzelstelle da oben kann ich mich nun wirklich nicht mehr erinnern. However, die Tour ist immer noch sehr sehr gut. Ich meine aber, die kann man aufwerten. Die ist doch mal schwerer als zb Wendehals (ähnliche Neigung), also 8+/9- auf jeden Fall, für "Kleine" u.U 9-, ich kann aber auch was übersehen haben, vielleicht ein Tritt ? Keine Ahnung, vielleicht schauen sich die anderen das auch mal an und klettens aber bitte durch, ich sagte ja, nur die Einzelstelle ist ja so hart auch wieder nicht aber im Durchstieg ein echter Abwerfer :-)
Servus Alex merci für die Blumen😅. Awwer uffbasse gell Sika-Griffe haben wir nie verbaut😜. War schon lange nicht mehr dort! Aber was seit längerem fehlte war das Horn nach dem 3.Ring bevor es n die leichte Rechtsquerung ging. Jetzt in der Schlüsselpassage mit Li das große Loch aus Seitzug und mit Re kl. Leiste zum stabilisieren und hochblocken zum 3-Fi-Sloper, dann mit Li entweder direkt hoch in den Ausbruch links/unterhalb des Standringes oder ggf. mit links noch ne Fungerdulle mitnehmen und dann hochschnappen. Aber wo soll hier was ausgebrochen sein, top kompakter Fels an der Stelle?? Gruß J
´92 Jürgen am Hof: Hey Jungs, für euch gibt’s was neues an den 3F, gestern gemacht. Karli und ich fuhren noch am gleichen Tag hin, die Pfalz hatte eine neue Perle im 8.Grad mehr, unübertrieben eine der besten Erstbegehungen in diesen Jahren. Wow was für ein beeindruckender Bauch, wenn man von unten hochschaut.
Kelle oben ist weg und der Blockierer delikat weit - war früher ein vergleichsweise gemütlicher Poser-Zug zur Dulle...
Ich spucke mal 9- aus, für Leute mit großer Spannweite evtl leichter, vl 8+/9- das weiss ich nicht, ist schon ein extremer Längenzug.
Drei Felsen - Mittelpfeiler Direkter Bogen 8
  Mit "Weg ohne Namen" oder "Bogenverschneidung" beginnen und über glatte, rote Wand gerade (evtl. Cam #1, R, Cam #0.5 o. kleiner) zu gr.Absatz (Wandbuch).
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Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0.5
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:  Lothar Hartmann
 Heinz Dengel
 
Datum :  14.9.1986
2 Kommentare 2 Kommentare
Für alle Pfalz-Siebener-KlettererInnen: rako spricht hier vom Franzosen-Siebener ... und 7a isses mMn nur dann, wenn die Länge da ist.
Super Siebener mit einer (sehr) harten, längenabhängigen Boulderstelle. Der Schwierigkeitsgrad liegt für mein Empfinden irgendwo zwischen 7a-Routen- und 7a-Boulderbewertung. Lässt sich mit zusätzlichen Friends sehr gut absichern.
Backelstein Vorgipfel V: Direkter Strich 8
  Von Absatz gerader über steile Wabenwand zum Originalverlauf.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Andreas Kubin
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  1979
3 Kommentare 3 Kommentare
Letzten Mi. sah die Linie schon wieder aus wie S... Grad so wie nach den von Lokals "gefürchteten" Brückenwochenenden im Mai/Juni. D.h. Chalk zu Hauf in jedem Griff!
Ich appeliere hier an alle Nutzer - nicht nur dieser Route - doch bitte das Zeug nach einer Begehung o. dem Versuch wegzubürsten. Die paar Minuten "Mehraufwand" können es doch nicht sein. Ist nun halt mal nicht Halle - wo immer mal wieder umgescharubt wird.
Den Diskurs darüber verlagern wir am besten auf die einschlägigen sm-Kanäle.
...Einstieg wirklich unangenehm,hier gibt son´ Kniehebelding in ´nem Lettenloch Sicherheit!
Lohnend, allerdings mit unangenehmen Anfangsmetern. Schlüsselstelle (1.R) längenabhängig...
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Gib den Affen Zucker 8
  Mit "Ralf & Joe (u.T.)" beginnen und am 2.R gerade weiter (R) z. R vor der Überhangslippe. Linkshaltend - etwas leichter- oder direkt z. AR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  4.7.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Der Abseilring ist meiner Meinung nach zu stark korrodiert. Der Stahl ist schon richtig aufgequollen. Hab mich nicht getraut abzuseilen. Bin wieder abgeklettert...
Burghaldefels Westseite (Nord- u. Vorgipfel) Eisen in Fleisch 8
  Links vom "Hauensteiner Weg" über Platte (R) empor - "Westwanddiagonale" kreuzend - und knapp links vom "Hauensteiner Weg" gerade über Wand, oben leicht linkshaltend z. nAR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Thomas Wolf
 
Datum :  15.6.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Der 4te Ring ist etwas unangenehm anzuklettern!
Luger Friedrich Ostseite A la carte 8
  Südostseitig gerade den R folgend über Wand - in der Mitte recht nah an der "Talkante" - zu überdachtem Band und abdrängend zu flacherem Wandbereich (R; Stand).
Der o.T. wird weitaus seltener begangen [M.Reiß, St.Eberhard; 7.6.1993]: Ziemlich gerade über Platte (3R) in die nach oben hin immer schmäler werdende SO-Wand und den R folgend über den (alles andere als soliden) Gipfelaufbau z.G.
  Detail
Ringe:  14+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Martin Reiß
 (v.u.g.)
 
Datum :  24.9.1992
3 Kommentare 3 Kommentare
Der 6te Ring ist schwer einzuhängen und ja das mit den künstlichen Griffen seh ich auch so. Außerdem sind einige Griffe extrem schmierig, woher das wohl kommt?
Die Absicherung ist auch in der 1.Sl anspruchsvoller als die Ringdichte vorgibt! Kann mich an ein schwieriges unangenehmes Einhängen speziell eines Ringes erinnern. Aber welcher, hmm, weiß nicht mehr so genau.
Mir kamen auch noch ein-zwei Griffe unten etwas künstlich vor, wenn man das so sagen darf!
Die Absicherung ist in der 2.SL luftiger als es den Anschein macht. Zum Ende hin sollte man darauf achten, an was man sich festhält da der Gipfelaufbau alles andere als solide ist.
Hoher Kopf Nordseite Sie bloosd die Bagge uff 8
  2m links der NO-Kante überhängend zu Band und R (oder eben von rechts her). Gerade zu R, linkshaltend (R) zu Rissspur und an ihr auf Band (R). Rechts über Wandstufe z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 
Datum :  2004
0 Kommentare 0 Kommentare
Rödelstein Mittlere Südseite Ameisentrail 8
  Mit "Oliverweg" beginnen, nach 3m an Lochreihe nach rechts (2R) und über Wand (3R) zum Beginn der gr.Plattenflucht in Wandmitte. 5m empor, rechtshaltend (R) entweder - orig. - zu Kante (H) und diese z. AR (Stand-R im "Oliverweg") oder gerade (Cam #3) zum Rechtsquergang im "Oliverweges" [J.Wesely; 23.8.1997 "V: Ersatzbefriedigung"].
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Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Hans-Peter Dietrich
 Rolf Habich
 
Datum :  31.5.1980
4 Kommentare 4 Kommentare
Seltsam dichte Ringeverteilung unten ;-(
Erst kommt man aus dem Klinken gar nicht mehr raus, aber dann: sollte man einen 1.5er-TCU ins Griffloch legen, um die folgenden Plattenmeter abzusichern. Um den Beginn der Rechtsquerung oben halbwegs gesichert zu klettern benutzt man am besten das gleiche Placement wie im "Oliverweg" (kl. Rock in Querschlitz). Außen am letzten H (Modell Krücke) kommt kurz danach noch ein Lettenloch für eine 2.5er-Fr.
...wenn oben aus der Verschneidung raus die keksleiste bricht wirds blöd.. E2 nur mit Glück
Eigentlich ganz schöne Kletterei. der Schlüsselzug ist meiner Meinung nach absolut Größenabhänig. Ich kam mit meinen 1,74 Grad so mit dem Fingerspitzen an das Loch. Noch kleinere Habens dann recht schwer. Der Rest des Wegs ist deutlich leichter wenn auch pumpig.
überaus Reichweite-abhängig
Rödelstein Mittlere Südseite V: Direkter Einstieg 8
  Direkt zum abschüssigen Band.
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  20.8.1979
2 Kommentare 2 Kommentare
seltenst wirklich gute Bedingungen - liegt an der Beschattung und den Spätfolgen eines "Schmierfett-Anschlages"
der oder Thomas Nöltner, Richard Mühe; 1979
Rödelstein Mittlere Südseite Sandsturm 8
  Mit "Dezemberweg" beginnen und noch vorm 2.R rechtshaltend (2R) in die Plattenflucht. Gerade und leicht linkshaltend (R) zum insg. 4.R im "Dezemberweg". Direkt durch die offene Verschneidung unters Dach (s. "Gorillahangel"; links Stand-R im "Dezemberweg").
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Richard Mühe
 (v.u.g.)
 
Datum :  1980
1 Kommentare 1 Kommentare
Reichweite-abhängig
Rödelstein Linke Südseite Babypisse 8
  Rechts von Vorbau über bewachsene Platten zu R und rechts von stumpfer Kante z. AR.
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  3.8.1980
2 Kommentare 2 Kommentare
...auch hier Die beiden Schraubösen wurden Ersetzt
...auch hier Die beiden Schraubösen wurden Ersetzt
Ruine Lindelbrunn Windei 8
  Rechts der Wabenwand über 5 R z. G. Linksschleife am 3. R
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Ringe:  2
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 
Datum :  Aug.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Lauterschwaner Rappenfels Westschulter Mein lieber Schwan 8
  Mit "Alte Westwand" beginnen und vom 2.R gerade über Wand (2R, Cam #1) zu (A)R (knapp unterhalb der Schulter). Cam #2 nützlich
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Andreas Rüdiger
 
Datum :  28.8.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Einzelstelle von einem kleinen Seitgriff hin zu sehr kleinen, aber positiven Leisten. Wer das E1 nicht braucht hängt sich eine Bandschlinge in den Ring über der crux. So dann, gemeinsam mit dem 1er-Cam oben, perfekt gesichert.
Buhlstein - Ostgipfel Rechte West- u. Nordseite Kleine Helden 8
  Ca. 8m links unterhalb des Einstieges zum "Direkten Nordriss" über Platte (nR) zu Band (Stand-R). Rechtshaltend und gerade (2R), zuletzt über Überhang z. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  Fr 0.5 + 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 (v.u.g.)
 
Datum :  7.5.1995
2 Kommentare 2 Kommentare
Die Züge sind echt gut und die Wand ist besser als das Geröll weiter vorne. Fands fast so schwer wie schwimmen... In dem Keks unten und unter dem feuchten Keks oben hätte man auch nen Ring setzten können, dann würds wenigstens geklettert. So grünt die Wand vor sich hin.
Bis auf den etwas dreckigen Einstieg prima Route. Kleine Friends nicht vergessen.
Pferchfeldmassiv Linke Südwand Lall im All 8
  Rechts vom "Südwestpfeiler" gerade über Überhang den R folgend zu dessen2. SL(AR).
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Uwe Stolle
 
Datum :  12.7.1997
1 Kommentare 1 Kommentare
C4 0.5 zum 3 R...gutmutig für den Grad...
Pferchfeldmassiv Linke Nordwand Siegfried 8
  Zwischen "Glücksritter und Träumer" und "Kahlhiebkamin" über Kante z. verstecktem AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Andi Ziegler
 
Datum :  Juni 1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Kuckucksfels - Nordgipfel Wechselstrom 8
  Über Wand links der "Verschneidungskante" hoch (2R) zu Überhang. Über ihn (2R) und Wand (R) zu Band u. AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Pröbsting
 Kai Schuhmann
 
Datum :  26.11.1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Kuckucksfels Mittelgipfel - rechte Ostwand Im Osten nichts Neues 8
  Unterm rechten Rand des gr.Wandausbruches über Platte und Wand in Schlangenlinien (4R) unter Überhang. Nach links (R) und übers Dach (R) und Wand (R) rechtshaltend z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  Sommer 1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Den 3.R kann man erst einhängen, wenn man quasi die Crux geklettert hat. Ähnlich schon vorher am 2.R, egal ob von links oder von rechts kommend. Mit etwas Glück findet man im Dach gute, saubere Griffe. Mit etwas Pech.....
Kuckucksfels Mittelgipfel - rechte Ostwand Rotes Auge 8
  Vom 1.R von "Man spricht teutsch" links zu Kante (3R) und rechts der SO-Kante den R folgend z. AR
  Detail
Ringe:  9+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VII-, A1
Erstbegeher:  Josef Heinl
 /
 Michael Schlotter
 
Datum :  1989
6 Kommentare 6 Kommentare
Auch wenn schon hinlänglich bekannt: Mit optimaler gesetzten Borhaken wären auch weniger als bisher vorhanden noch "gut ausreichend".
Jow, am (gar nicht mal so alten Bühler-)AR hat sich am Kleber ringum ein Haarriss gebildet. Die Situation ist jetzt mit einem - fürs erste - weiteren AR entschärft.
Meldung eines Freundes: Der AR soll wackeln! Wäre super, wenn jemand diesen bei nächster Gelegenheit prüfen könnte!
...Dass sich jetzt schon Magnesia-Kletterer über die Pampe in den Routen echauffieren,finde ich ja geradezu rührend!
...bin die Tour mal wieder nach einem Wochenende geklettert. Es ist erschreckend wie die Tour eingechalkt ist. Selbst die großen, rauen Waben sind weiß und putzen ist ein Fremdwort! Mit sparsamem Magnesiagebrauch hat das nichts zu tun. Tickmarks gibts auch immer mehr und die werden danach auch nicht mehr weg gemacht. Aber das ist nur ein Bsp. von vielen...
Wenn die Ringe gescheit gesetzt wären und dafür insgesamt 2- 3 weniger, wäre die Tour noch besser.
Arzheimer Turm Theopfeiler 8
  Vom Wanderweg direkt über glatte Wand z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  9m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Philipp Gerner
 
Datum :  2021
2 Kommentare 2 Kommentare
Cooles Wändchen mit sehr steinbruchartiger Kletterei. Kann man gut mit einem Besuch am östlichen Hochsteinmassiv verbinden. Am leichtesten ist es, wenn man am Start links beginnt und am 2. R etwas rechts klettert. Mittig einsteigen und gerade über die Ringe ist etwas schwerer, Tendenz zur 8+. 9- wäre etwas übertrieben. Sehr zu empfehlen!
bolzengerade über die R eher 9-. Der Felsname ist bezeichnend, am Sonntag fühlt der Sicherer wie auf der B10 bei Arzheim...:-)
Lämmerfelsen Himmelsleiter Spiegelhochzeit 8
  knapp rechts der "Landauer Kante" durch Wabenwand den R folgend z.AR
  Detail
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Bernd Buchmann
 Jens Richter
 
Datum :  1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Schöne Züge and Waben und Leisten, gut gesichert. Einziges Problem ist der doch sehr mürbe klingende Block rechts vom 3.R. Gibt an der Stelle nicht wirklich Alternativen im gleichen Grad, hoffentlich hält der noch lange...
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite Superlative 8
  Ein Platz, der Katastrophen förmlich anzieht. Zuerst kapitulierte der nicht ganz mickrige Vorbau vorm Dritten Reich, dann eine ganze Hakenleiter vor den Hämmern der Abbauer. Nach einer kurzen, "sagenhaft" friedlichen Phase brach ein Erdölunglück über den Einsteig herein, danach schon wieder die Absäger über die ganze Tour und last but noch not least versank eine respektable, auch moralisch anspruchsvolle Route im Zementeimer - das Universum, unendlicher Raum ..... wir beamen...
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Ringe:  8+ AR
davon nachträglich:  4
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Wolfgang Güllich
 
Datum :  30.6.1978
9 Kommentare 9 Kommentare
Der 1.nR ist einer von der Sorte "viel Hebelmoment, könnte zu Materialermüdung kommen" ;-/.
Nachdem die vier von Wolfgang gesetzten Ringe abgesägt worden sind - es war kein beschlossener Abbau, sondern eine eigenmächtige Aktion eines namentlich bekannten Einzelnen - kam es über die Jahre zu von diversen Akteuren ebenso nach gusto gesetzten Schlaghaken, einer kam zum anderen. Zeitweise unten mindestens fünf. Wenige Jahre nach der Sägeaktion gab es mehrfach einen Zustand, der sich vom 1954er nicht viel unterschieden haben dürfte. Zwischendurch verschwand auch immer wieder mal was. Ein einziger älterer Schlag-Haken war auch 1978 da, nämlich auf dem Band, über das man nordseitig hereinkriechen kann. Die Ringe hatte W.G. ohne mein Beisein gesetzt, es war wie oft geschrieben „sein“ Projekt und er wollte mich damit überraschen. Ich hatte die Wand als Möglichkeit nicht im Visier. An diesem 30. Juni war er nervös, unkonzentriert. Nach zwei gut gesicherten Abgängen in den 1.R überließ er nicht ganz freiwillig mir: “... na ja, probier mal“. Mein 2. Versuch war dann über dem 1.R erfolgreich. Worauf ich bis heute zufrieden zurück sehe, denn ich war zuvor nie an der Wand gewesen. Heute sicher nicht mehr deswegen, weil der damals 24-jährige dem 17-jährigen Newcomer, von dem schon zu spüren war, dass er seinen anfänglichen Coach bald auf und davon laufen würde, nochmal zeigen konnte, wo der Bartel den Most holt. Damals war das die Hauptmotivation. Wolfgang hatte zunächst zwei Versuche. Es war klar, dass ich an seinem Projekt nicht mehr hätte, bevor er wieder dran ist. Von späterer Nachsanierung im unteren Teil kann keine Rede sein. Die Schlaghaken waren wie der Abbau wilde, eigenmächtige Aktionen Diverser. Man sieht ja: urplötzlich „erscheint in der Erzählung“ dann ganz unten auch noch ein Schlaghaken, den einer meinte, betonieren zu müssen. Übergangsweise gab es ein rechtes Gemisch aus betonierten Ringen und Schlaghaken. Eine geordnete Sanierung war ganz im Gegensatz dazu die in Anführungszeichen geschriebene der 2. SL. Die Satzzeichen müssten umgekehrt gebraucht werden. Die heutige Hallengurke im unteren Teil entstand letztlich aus einer ursprünglich manierlich gesicherten tollen Freikletterroute - auch wenn damals überwiegend noch a.f. der Stand der Dinge war - über den Umweg eines nochmaligen Zustands, wie er mehr als 20 Jahre früher dort herrschte. Nachdem jedoch zutreffend darauf hingewiesen wurde, dass der Platz immer schon Katastrophen förmlich anzog, mag man das auch für die Zukunft nicht ausschließen.
Falls es jemanden interessiert wie es u.a. zu der Zahl nachträglicher R kam nachfolgend das, was ich dazu beitragen kann:
Wie hinlänglich bekannt wurde die Route recht bald nach der ersten Begehung 1978 abgebaut, sprich die im Vorfeld der Versuche gesetzten 4 Ringe entfernt. Die Relikte sind übrigens heute noch recht gut erkennbar.
Dieser Zustand hielt mind. vier Jahre an, es gab nur ganz vereinzelt einige tr-Begehungen der Risspur. Man kroch dazu von der Nordseite nach links und bastelte sich was zusammen zum Sichern / Abseilen.
Dem Michel und mir ging das dann aber doch mal auf die Nerven. Wir haben also "wenigstens" den - von wem auch immer in den "frühen 80ern" geschlagenen - Haken unterm Überhängchen "betoniert" (diesen akt. 5.R gibt's immer noch, gleich neben der "alternativen" bombigen Rock-Möglichkeit).
Die eigentlich 1.Nachsanierung fand in den "späten 80ern" statt: Roland setzte die silbrigen R - so kam es zum heutigen 2.nR - unten an der Rissspur. Warum und vom wem der einzige noch geschlagene H nach dem "Faustklemmer"-Loch stammt ist mir nicht bekannt. In dem Zuge wurde auch ganz oben der nAR 4m unterhalb der SU im "DAV-Weg" gesetzt.
Von Milan S. stammt m.W. der allererste, da noch geschlagene H: das Absichern mit damals Rocks wurde immer aufwändiger, mit zunehmender Frequentierung veränderten sich die Risskanten am Einstieg.
Die 2."Sanierung", nämlich die der ehem. 2.Sl, also die orig. Ringe 3 und 4 wurde unter Felswart-Regie, also "offiziell" durchgeführt, etwa Mitte der 90er.
Relativ bald danach kam es noch zu dem "alternativen" nAR 35m über Grund, der heute meistens genutzt wird.
Lt. Gipfelbuch von 1954 war die Rissspur unten - wohl bis zum Sims in ca. 15m Höhe - vollends technisch als "Hühnerleiter" eingenagelt, was dann aber als unsportlich betrachtet und abgebaut wurde.
www.morchel.org/die-klassiker/superlative/
In den Ursprungszustand zurückversetzen?
Ursprünglich war der untere Teil der "Superlative" als "Hühnerleiter" eine reine Technotour. Diese wurde, weil nicht regelkonform, abgebaut und dann erst im 2.Anlauf zur Superlative. Bei aller Leistung der Zweiterstbegeher sollte man immer daran denken, dass hier ggf. vorher die Tour von oben ausgecheckt wurden und somit Kletter- und Sicherungsstellen bekannt waren.
...Tja,die Superlative,was fällt uns an Nichtgesagtem hier noch ein?Hmm,schade,dass sich hier wirklich niemand mit Ruhm(mancher mit Erdöl!)bekleckert hat.Damit möchte ich auch die Erstbegeher einer leisen Kritik unterziehen,sie hätten durch ihre Besuche im Elbsandstein eigentlich wissen müssen,dass sich derartige Wände einwandfrei von unten(ohne Abseilinspektion!)erschließen lassen!Bernd Arnold hat dies 1977 in "seiner" Superlativen am Gr.Wehlturm (das Namensvorbild!)eindrucksvoll vorgemacht!Vielleicht hätte man sich so den ganzen Hakenkrieg erspart?Bleibt natürlich alles Spekulation!Trotzdem, aus Respekt vor der damaligen Leistung von Nöltner/Güllich plädiere ich aus Gründen der modernen Denkmalpflege für eine Rückführung in den Originalzustand(4 Ringe)!Antrag wurde schon bei den Behörden eingereicht,oder doch nicht?
ich nehm alles zurück, es lag wohl an der hitze. zufällig musst ich da nochmal am we hin und habs nochmal geklettert. da wurd nix schwerer, oder einer hat wieder das feine kieselbett im schlitz einbetoniert :-)
männer, seit den 80-zigern hab ich sie ein x-hundert mal geklettert. am freitag hat ich den eindruck, dass der klemmer nach dem grossen untergriffloch (links vom 4.ring) schlechter wurde, ich hatte das gefühl, der schlitz wurde breiter oder es fehlen in dem klemmer kiesel, irgendwas ist anders oder hats einfach nur saumässig geschmiert ? jedenfalls war dieser eine zug deutlich schwerer im vgl zu früher.wenn der sich nun wirklich verändert hat, wäre 8+ sicher gerechtfertigt (war sie ja eigentlich vorher schon...klassiker halt :-)).
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite Tote Spinne 8
  In Falllinie unter dem 1.Stand des "DAV-Weges" gerade über Wand und Reibung dorthin
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Ringe:  1
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  
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Clausener Platte Felixens Fund 8
  Knapp rechts der rechten Kante schmale Wand über Überhang (R). Gerade weiter (R) und über weiteren Überhang (R) zu Band. Stand (R). Rechts der Kante z. G
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 Udo Daigger
 
Datum :  8.5.1992
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Schöne Tour an bestem Fels. Am 1. R schon mal ein weiter Zug, dann oben nach dem großen Band eine größenabhängige Stelle. Hier wäre mal eine Doppelbewertung angesagt. Über 1,75 m auf jeden Fall kein 8er. Oben raus frisch gesäubert. Die riesige Kiefer am Ausstieg sieht verdammt schief aus, irgendwann wird sie wohl runterfliegen (und den halben Fels mitnehmen).
Clausener Platte Ernis Wampe 8
  Knapp links der rechten Kante über Wand (R) mit Überhang zu R und steil rechtshaltend zu überwölbtem Band. Links über mächtigen Bauch (R) und Wand (R) zu breitem Band. Stand (R). Knapp links der Kante z. G
  Detail
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Anja Trautmann
 Udo Daigger
 
Datum :  23.5.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Top Tour! Das Dächl nach dem 1. R schon mal schwer zu lesen und nicht so optimal auszubouldern, die Crux kommt aber oben an der namensgebenden Wampe: Athletische Züge an "Hermersbergerhofleisten" und Sprung an Band. Evtl. geht es über links auch statisch?!? Für 8- wie in den gedruckten Topos m.E. nicht zu haben.
Wilgartswieser Rauhbergpfeiler Angenehme Vibrationen 8/8+
  Talseitig über Wand und Verschneidung (Cam #1 u. #2) zu abdrängender Wand (R) und gerade (R), zuletzt rechtshaltend z. Stand-nR (gemeinsam mit "Linker Ostwandweg").
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 (v.u.g.)
 
Datum :  Juli 1986
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Interessante Einzelstelle mit einem schönen Bewegungsablauf....Absicherung soweit ok, kann man ruhig mal machen...
Asselstein Nordwestseite V: Claudinchen 8/8+
  Direkt über steile Wand zur Felsnase.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Tibor Stanzel
 
Datum :  17.9.2006
0 Kommentare 0 Kommentare
Has Nordostseite Füttern verboten 8/8+
  Mit "Jahreswechsel" beginnen und vom 4.R gerade (nR, R) auf überdachtes Band (R). Gerade zu Hangelleiste und rechts hinauf z. nAR (orig. wurde der AR von "... Größenwahn" angeklettert).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  14.7.2001
1 Kommentare 1 Kommentare
Hat jemand "saniert" und darunter noch ne Öse gesetzt(hängt ein Bändel drin). War der Ring nicht mehr gut?
Geierturm Nordostseite Streckbank 8/8+
  Links von "Kelvin 266" an Riss zu Band, abdrängend (R) zu Wabenwand (Cam #1) und zuerst links (R), dann rechts (Cam #0.x) zu R in fast senkrechter Wand. Gerade weiter zu "Kelvin 266".
  Detail
Tourenlaenge:  25m
Ringe:  3
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  Aug.1989
2 Kommentare 2 Kommentare
Eigentlich gute Tour, aber längenabhängige Crux am 1.R.
Habe das Ding in meiner unabhängigen Zeit mal vorgestiegen und mich über eine bestimmte Ringposition (war´s der dritte?) schwer geärgert! Hier kann eine V1 sehr nervenschonend wirken! Aber dafür ist man ja auch in einer Scharfi-Tour unterwegs!
sehr Reichweite-abhängig (1.R)
Frohndellpfeiler La strada 8/8+
  Mit "V: Alter Platteneinstieg" beginnen und über Waben (SU, Hex #7, Cam #0.3) zu R. In kl.Linksschleife oder direkt zum 2.R und rechtshaltend (R) unter Überhang (nR). Gerade über ihn (nR) z. nAR (orig. rechtshaltend zum "Spidermove"-Ausstieg).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  23.4.1996
5 Kommentare 5 Kommentare
Die Waben am Start: et in saecula saeculorum. Amen. Wollen mir mal hoffen, dass die Schlinge in dem Sandührchen reine Zierde sein soll und die Grundsubstanz des Ührchens schützen wird, denn ein Sturz hält die natürlich nicht. 1.5m drüber schiebt man dann überlebenswichtig einen kleinen CAM in eine tiefe Lette und hoffe weiterhin, das alle Waben an den Füßen halten, wenn man den ersten Ring clippt. Schon lange nicht mehr geklettert, dafür am Samstag mal wieder. Die folgende Crux geht deswegen noch gut mit der Untergriffschuppe, da wegen der maroden Sanduhr und der optisch weite Weg zum Ring die meisten hoffentlich auch weiterhin abschreckt, da einzusteigen. Somit bliebt der Untergriff, wo er ist und die Crux ist weniger Längenzug, mehr Trittproblem, wie von Bruchpilot gekonnt analysiert.
Die Abstände der Bohrhaken wird nach oben immer kürzer - "dank" einer erneut "verwegenen Nachsanierung" von - m.W. - OJ
Boulderartige Schüsselstelle ... entscheidend aber ist der sortierte Einsatz der Füße!
Durchaus Reichweite-abhängige Schlüsselstelle am 1.R - und der Abschluß ist moralisch...
Der erste Ring sitzt richtig hoch. Der Einstieg ist aber leicht, genauso wie die Wand bis zum Haken, in der auch noch eine SU und der gute 0.5er Friend gehen. Dann wird's arg kleingriffig, aber auch interessant.
Burghaldefels Südgrat - linker Teil Wie die wilden Kerle 8/8+
  Über Reibung links oberhalb vom "Magnetfinger" zu glatter Wand mit R. Darüber nach rechts zu R und gerade (R) z. AR.
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 (v.u.g.)
 
Datum :  1990
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Asselstein Westseite Der ganz normale Wahnsinn 8+
  4m links der "Westgrat- Nordverschneidung" über abdrängende Wand (2R) hinauf und gerade z. nAR bzw. Grat.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  18.8.1985
0 Kommentare 0 Kommentare
Asselstein Nordwestseite North-West-Passage 8+
  Aus dem Einstieg der "Utopia" rechtshaltend über Löcher (2R) zu grünlicher Wand (R). Gerade hinauf (Cam #0.4 o. #0.5) zu Sims (R) und ebenso weiter (R) unter den Abschlussüberhang (AR; o. orig. zur Nische darüber).
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Ralf Burkard
 Karin Spengler
 Peter Weinrich
 
Datum :  1992
2 Kommentare 2 Kommentare
5.R nach unten versetzt - Alteisen muss dann halt noch raus...
Wäre schön wenn man den zweiten und den fünften Ring mal nen halben Meter tiefer setzten könnte...
Asselstein Nordwestseite Gegen jede Vernunft 8+
  5m rechts vom "Pfundstein-Schmidt-Riss" über Platte und einliegende Wand (R) zu. 1.R in "Westlicher Nordwandweg" und direkt zu R an Wulst. Orig. in Rechtsbogen - oder auch direkt - in die liegende Wand (R) darüber. Leicht linkshaltend (R) und gerade weiter (knapp links der kurzen Verschneidung der "Westlichen Nordwand") zu R. Über Wulst und weiter (R) zum letzten (A)R (an dem mittlerweile so gut wie immer umgelenkt wird; 33m talwärts; urspr. wurde noch aufs Band ausgestiegen).
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Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  24.5.1986
4 Kommentare 4 Kommentare
Für die Toprope-Fraktion: Wer die Westliche Nordwand drauf hat, erreicht über selbige recht preisgünstig den Umlenker dieser Tour. Die hellgraue Farbgebung bezieht sich auf die Vorstiegstauglichkeit der Route. Mit Seil von oben steht man/frau über diesen Kleinigkeiten. Bei der Platte am ersten Haken kommt die Schnur direkt von oben. Am Überhang dann ein wenig Gewurstel, falls es mit der 9- nicht wirklich hinhaut. Der Rest ist sehr schöne 7+-Kletterei der unübersichtlichen Sorte, die in Erinnerung bleibt.
...für mich war da keine Rechtsvariante erkennbar. Direkt über den Wulst muss man mal kurz die Krallen ausfahren und bei den nachfolgenden 25m kommt auch keine Langeweile auf. CAM 0,4 zum 1. Ring. (Ziemlich Läe 9-)
...In der Umlenköse hängt zum einfacheren Abbauen nun ein Maillon Rapid. Bis runter sind es genau 28 Meter. Ein 60er Seil reicht locker zum Umlenken...
Am Wulst unten direkt: sehr Reichweite-abhängig und mind. einen halben Grad schwerer.
Asselstein Nordwestseite V: A hard day on the planet 8+
  In N-Wandmitte an Rissspur (Cam) über Platte (nR), kurz nach rechts und über steile Wabenwand (2R) zum Ende der Querung.
  Detail
Ringe:  3
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  11.6.1988
6 Kommentare 6 Kommentare
erledigt (nach so vielen "Monden")
die pfalz verkommt ganz langsam zu plaisir gebiet, mit der anzahl an nachträglichen ringen, die der ak von tagung zu tagung beschliesst :-) hard day ist doch ne relativ dankbare 8+ oder 8 in de palz. demnach waren wir einfach zu mutig damals oder zu dumm, um zu erkennen das hjc´s classic am assel gefährlich sein könnte. ich denke, wir waren zu dumm :-)
Ein nR am Einstieg wurde auf dem letzten Sansi-Treffen besprochen und ich mach's dann auch demnächst.
Der Rock? Ingo, legst du da nur einen? Ich hatte einen F1 im Loch am Anfang des Risses und drei Rocks bis zum Rissende, mit der Hoffnung, dass hier Quantität die Qualität aufwiegen kann. Bis zum R gehen dann sogar noch Friends der Größe 0 bis 1. Ein nR wäre hier echt ein Segen. Finde auch, dass es oben, vom 2.R. zum Umlenker schon sportlich genug ist und die Tour auch mit dem nachträglichen Ring weit entfernt von französischem Standard bliebe.
Eigentlich klasse Züge, wenn's nicht gerade schlonzt und der schwarze Fels seifig wird. Den Weg zum ersten Ring find ich aber sehr gefährlich - der kleine Rock im Riss hält m.E. nicht (ich möchte es nicht testen...).
wie wär's mit nem nR am Einstieg!?
Jungturm Nordostseite Powerauflauf 8+
  Knapp links von "Studentenweg" über Wand (Cam #2, R) unter Überhang (R). 3m gerade empor (R), nach links (R) und in Linksbogen (Cam #2) ausgesetzt zu R. Gerade (mittl.Rock) z. nAR (gemeinsam mit "V: Diplom").
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Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 1.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 Harald Greib
 
Datum :  17.8.1985
4 Kommentare 4 Kommentare
Den Wegverlauf dieser Tour hab ich nie kapiert.Am 1.u.3.R kann man nur definiert nicht im Studentenweg rumfummeln.Das erklärt vielleicht auch die alte Schwachsinnsstelle des 3.R.(ist wohl bereinigt)Dort schwingt sich die Tour dann nach links,wo uns Oli im späten Jahrtausend endlich den logischen Wegverlauf("Sommernachtsfantasien")spendierte.Na gut, das Original bietet doch sehr schöne Passagen,die nun aber immer seltener geklettert werden.Ähem,der Wegverlauf:Powerauflauf+Sommernachtsfantasien+Dilplom heißt "Powerdiplom",ich würde für die wunderbare Ausdauerkletterei den oberen achten Grad auswerfen.
Der lange Weg zum 1.R lässt sich mit einem mittleren Rock entschärfen.
Schön das der Ring jetzt an der richtigen Stelle sitzt !
Der linke Tritt an der Schlüsselstelle am ersten Ring hat sich verabschiedet, ist noch gut machbar aber dürfte etwas schwerer sein. Der dritte Ring sitzt leider immer noch viel zu weit links ansonsten eine super Tour!
Jungturm Nordostseite Durchs Zwielicht 8+
  5m rechts der SO-Kante an bogenförmigem Ausbruch gerade (2R) in Einbuchtung und linkshaltend zu Sims (R rechts). Direkt über griffarme Wand - einfacher in Linksbogen an Lettenlöchern - ,(Cam #1) nach rechts und empor in Nische (R). Gerade (Rock #2) auf Band unterhalb des Abschlussüberhangs und linkshaltend (R) empor (orig. nur bis hierher - bei Bedarf via "Südwand" z.G.)
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  30.7.1985
4 Kommentare 4 Kommentare
Eig.ganz coole Route... Das mit dem kleinen Rock erschließt sich mir nicht ganz... wo soll dieser hin? Die einzige Möglichkeit die ich gesehen habe, ist in das 3 Fingerloch, von dem man den weiten Spanner macht. Dieses läuft ja nach Rechts enger zu. Hab dann beim Abbauen mal versucht einen Kleinen Rock reinzufädeln. Der liegt auch top! Nur dummerweise nicht in Fall richtung. Vermute das der im Falle eines Falles einfach aus dem Loch fällt... Oder irre ich mich da?
Am Einstieg eine R dazu gesetzt - in Absprache mit dem Ich aus meinem früheren Leben :-).
Eigentlich müsste man die ganzen Touren die mit diesem Einstieg beginnen aufwerten, da die Schwierigkeit sich durch den Einstieg für alle Routen erhöht hat.
Durch den Griffausbruch am 1.R - jetzt auch noch schlecht gesichert - hat sich bei allen Touren die über das "Zwielicht" einsteigen die Schlüsselstelle (8..9, je nach Variante und Körperlänge) zum Einsteig verschoben (wird oft und kann technisch geklettert werden). Bei den Gesamt-Bewertungen ist diese Stelle nicht berücksichtigt!
Trifels Obere Westwand Ich will nur leben 8+
  Vom unteren Band (Stand-nR) an Miniverschneidung zu rotem Wändchen. Gerade (Cam #3) zu R und hinauf auf Sims (R). Zuerst gerade, dann in Rechtsbogen (nR) auf schmales Band. Verlängerbar [19.7.1989]: Gerade (gr.Cam u. #0.5) zu R und über Überhang auf Platte und z. nAR.
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Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  1.9.1988
1 Kommentare 1 Kommentare
Interessante Linie mit zwei schweren Stellen. Leider läßt sich der dritte Ring erst klippen wenn man die Schlüsselstelle überklettert hat. Das ganze läßt sich aber durch einen halbwegs gut liegenden Mikrofriend entschärfen
Geierturm Nordostseite More than a Feeling 8+
  Mit "Alte Nordwand" beginnen (Hex #7) und vom 1.R gerade über abdrängende Wand (2R) zu einer leicht schottrigen Passage (Rocks). Bei stumpfer Kante (R) gerade hinauf zum abschließenden Überhang und - "Alte Nordwand" kreuzend - (R) auf bewachsenes (von dem abgesprungen wird). Rock #2 u. #4 u. #5 nützlich
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Tourenlaenge:  25m
Ringe:  5
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  8.8.1986
3 Kommentare 3 Kommentare
Nach einigen Griffausbrüchen unten definitiv mit Tendenz zu 9-! Vor allem für Kletterer mit geringerer Reichweite!
Eine ganz feine Tour, die moralisch, technisch und ausdauermäßig einiges abverlangt. Nach dem insg. 3.R ganz schwer abzusichern und an dem krümeligen Band bricht auch immer mehr weg. Im Sturzfalle hätte das fatale Folgen für den Vorsteiger. Plädiere für einen nR kurz darunter, denn der nächste Fr. (1,5) liegt erst beim nächsten Band 2m höher und ob der halten würde ist m.E. nach fraglich, da der untere Bandbereich ziemlich mürbe ist.
Wird zu Unrecht eher selten begangen obwohl die schweren Stellen gut abgesichert sind und man ganz gut Friends legen kann.
Buchholzfels Massiv - Nordseite Monsun 8+
  Wo "Alter Dachweg" startet linkshaltend über Platte an abstehender Schuppe vorbei zu R in abdrängender Wand. Gerade zu Überhang mit Finger- und Piazriss und hier zum "Alten Dachweg". Cam #0.5 u. Rocks (#2,#3,#9,#4) nützlich
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  1S
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Udo Daigger
 
Datum :  6.10.1982
3 Kommentare 3 Kommentare
In Kombination mit dem "Neuen Dachweg": WIE DIE WILDEN TIERE
Wer da von unten rotpunkt reingeht sollte physisch und vor allem psychisch über den Dingen stehen. Bei der dynamischen crux am einzigen Haken hat man diesen schon an/unter den Füßen. Der Zielgriff ist allerdings kaum zu verfehlen. Alle, die es etwas entspannter mögen, können sich vorher abseilenderweise in den Riss bequem einen sehr soliden cam0.4 und im Dachwinkel einen kleinen bis mittleren Rock legen. Auch in der Einstiegsplatte lassen sich mit Fantasie und Geduld kleinere Friends und Rocks verbauen. Die Züge sind allesamt toll und der Schwierigkeitsgrad gefühlt eher milde.
Eventuell vorher schon (im selben Jahr) v. Wolfgang Güllich begangen.
Rindsbergpfeiler Obere Südwestwand Aurin 8+
  Wo "Juniwand" orig. startet zu kurzem Riss und zuerst rechts (R), dann gerade (R) z. AR.
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2 + 0 + Rocks
technische Bewertung:  VII, A0
Erstbegeher:  Rainer Scharfenberger
 Monika Erhart
 
Datum :  1989
0 Kommentare 0 Kommentare
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Privatweg 8+
  Cam #2 nötig
  Detail
Tourenlaenge:  17m
Ringe:  3+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Thomas Nöltner
 Richard Mühe
 
Datum :  5.5.1978
1 Kommentare 1 Kommentare
Sehr schöne knackige 8+ nach dem ersten Ring geht etwas in der Größe eines 2er Camalot!
Spirkelbacher Rauhfels Massiv - Linke Südwand Kanalratte 8+
  Mit "Klammkante" beginnen und gerade über 2R z. nAR.
  Detail
Tourenlaenge:  14m
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Dieter Klan
 (v.u.g.)
 
Datum :  26.8.1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Aber nur der erste meter ist gleich mit der Klammkante danach gehts gerade aus weiter!
Hat den selben Einstieg wie die Klamkante. Die knifflige und schwere Schlüsselstelle ist am zweiten Ring!
Drei Felsen - Mittelpfeiler Geheimnis der Erfinder 8+
  Unterhalb der SW-Kante über Wand (3R) zur Kante und an ihr (3R) z. AR.
  Detail
Ringe:  6+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 
Datum :  4.9.1997
2 Kommentare 2 Kommentare
Route wurde von mir saniert, d.h. die SU in einen R ausgetauscht und ganz oben einen neuen AR angebracht. Somit muß vom letzten Henkel nicht mehr zum bisherigen letzten R zurückgeklettert werden.
Das Geheimnis liegt darin, wie man die Schlüsselstelle klettert: Rechter Fuß Außenkante antreten und linken Fuß mit gesamten Unterschenkel um die Kante, dann geht's recht "leicht" zum guten Griff! Versucht man es anders, dann wird's recht hart (der Name ist übrigens auch der Titel eines sehr guten Romans).
Die Wabenwand im unteren Teil hat sich mittlerweile gut sauber geklettert. Die crux an der Kante ist spiegelverkehrt zu der von "Schattenlicht", wenn auch deutlich leichter. Oben raus folgen weite Henkelzüge an der Kante. Zum Umlenker hin zieht es noch einmal kurz an. Insgesamt eine der schönsten Touren der Pfalz.
Vielleicht kann der Erstbegeher noch einmal Klarheit über den wirklichen Routennahmen schaffen.
Drei Felsen - Westpfeiler Jahrgang 39 8+
  Rechts in SW-Wand (Cam #0.3 o. #0.5) gerade (2R) z. AR (oder noch nach links und via "Schneeflocke" weiter).
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Heribert Franke
 
Datum :  30.10.2001
1 Kommentare 1 Kommentare
Zum Schluss noch kurz im TR durchgehampelt. Deutlich komplexer und unübersichtlicher als sein linker Nachbar. Das viele Chalk begünstigt einen allerdings im onsight stark. Am 2.R schöne Stelle zum Rumwurschteln, danach ists gegessen.
Backelstein Vorgipfel Traumkante (o.T.) - Aus der Traum 8+
  Startet in Höhe der Linksquerung in "Herbstroute direkt" (Stand-R): An Riss (mittl.Cam) zu glatter roter Wand mit Rissspur (2R), darüber (R rechts) gerade [Scharfenberger; 1986] über Wand (2R) z. AR (35m talwärts). Orig. wurde und kann etwas alpin angehaucht ausgestiegen werden. 1971 wurde vom Sims zur obere unsoliden S-Kante gestiegen (H) und dort z.G.
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Elmar Hasselwander
 Hugo Hasselwander
 
Datum :  4.4.1971
2 Kommentare 2 Kommentare
...8/9, was ist denn das für eine Bewertung?
Hab das Ding immer als harten Achter in Erinnerung behalten (Einzelstelle kurz vor Band oben).
sehr Reichweite-abhängig
Rödelstein Rechte Ost- u. Südseite Hartes Brot 8+
  Startet aus den letzten m im "Sperberweg": Knapp über dessen letzten R noch 3m an Rissspur empor und nach links unter abdrängende Wand (Cam #2 o. #1). Gerade (R) hinauf unter den abschließenden Überhang (Cam #0.3), an dessen Lippe 1m nach rechts und bei Rissspur (kl.Cam) zu überdachtem Band. Links bei kurzem Riss (nAR) z. Grat.
  Detail
Ringe:  1+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Hans-Jürgen Cron
 (v.u.g.)
 
Datum :  28.12.1991
4 Kommentare 4 Kommentare
S.-Grad angepasst
Sanierung (an genau der alten Position) erfolgt
Leider im derzeitigen Zustand (s.u.) im Vorstieg kein Genuss.
Aufgrund der tollen und logischen Linie würde sich eine Sanierung bestimmt lohnen!
Orientiert man sich statt dessen am Lettenloch links, ist es nicht ganz so schwer.
Rödelstein Mittlere Südseite Kochplatte 8+
  4m links von "Vollstreckung" über abdrängende Wand (2R) linkshaltend zu glatter Wand (R) und zu unsolidem Block (R). Rechtshaltend über Überhang zu seichter Nische und - orig. aber unüblich - linkerhand weiter an Riss zum Stand-R von "Trittschlingenquergang".
  Detail
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Kraus
 (v.u.g.)
 
Datum :  1981
2 Kommentare 2 Kommentare
Für alle Kochplatten-Freunde gibt es noch eine schwerere Version, die ich vor Jahren mal bei Andi Barth gesehen habe:
Am 3.R gerade, also ohne den linken brüchigen Zielhenkel-Block.
"Kochplatte direkt" fühlt sich dann schon eher Richtung glatt 9 an...
Reichweite-abhängig, v.a. auch wg. Trittausbruch
Ruine Lindelbrunn Windkanal 8+
  Fred Ehrhardt's gelungenes Hochzeitsgeschenk, rechts vom "Windei" an stumpfer Kante
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  -3
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Christof Stiegler
 
Datum :  Juli 1993
0 Kommentare 0 Kommentare
Lauterschwaner Rappenfels - Ostgipfel Straßenraub 8+
  Links von "Slow Motion" den R folgend z. AR.
  Detail
Tourenlaenge:  12m
Ringe:  4+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 
Datum :  23.8.1998
1 Kommentare 1 Kommentare
Schön und sehr dankbar!
Schulerturm Ost- u. Südseite Ninja contra Ozon 8+
  Zum 1.R hin Cam #0.5 u. #0.3 nützlich
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 (v.u.g.)
 
Datum :  29.9.1990
4 Kommentare 4 Kommentare
Ajo, danke dir! o.s. Aspiranten wegschauen ;) Ich stand glaub mit li auf Kiesel, li Hand Untergriff, re Hand an größere Sloperleiste, li Hand in die 2F-Dulle daneben. Füße aufs Band und umsortieren (re. bissl tiefer in das Band stellen, konnte gefühlt mehr ziehen so), li auf Reibung weit raus. Mit re. Schnapper an die Dulle rechts vom Kiesel (2F, Zeigefinger erwischt bestenfalls Minikäntchen, für mich in Kombi mit dem stressigen Umsortieren davor Schlüsselzug), dann Kiesel mit li, re Hand nochmal runter an die Mikroleiste re, re Fuß hoch (ggf. schon davor) und durchblocken zur Leiste oben rechts.
Habs gerne für dich geputzt. ;) Dafür bin ich nicht hochgekommen. Fands hart. Bin recht groß und Stand erst spät auf den guten Tritten und dann schon rausgekippt. Hast Du es über die Mikroleisten eine rechts und eine links gemacht?
Aktuell auch dank der Herren, die vor mir am Tüfteln waren, an den wesentlichen Stellen recht sauber. Interessante, eher slopige Platte, unterbrochen vom Kiesel. Die Füße müssen kaum ernsthaft arbeiten, dafür muss der Fingerstrom stimmen. Fiel mir schwerer als die 8+en, in denen ich dieses Jahr bisher war, ggf. aber auch dem eher speziellen Typ der Kletterei geschuldet. Der angegebene Cam 0.3 sitzt in einer Lette von gefühlt eher mäßiger Festigkeit, allerdings tut man sich auf der Höhe im Zweifelsfalle wohl auch noch nicht ernsthaft weh. 2.R klippt sich auch schon etwas tiefer, dann aber etwas wackliger. R sind Gerüstösen, das 2. Loch ist scheinbar recht schepp.
Ziemlich harte Platte, könnte auch 9- sein.
Der 2.R ist schwer einzuhängen (erst, wenn man drüber steht), und untendrunter ist's recht flach. Oben dann nur noch eine mäßige SU - zur Beruhigung...
Honigfels Direkt vom Block 8+
  Ostseitig an Riss auf den Block vor der N-Wand. Über Wand (E2) zu R und überdachtem Bändchen. Entweder nach links zum "Flug des Albatros" o. [orig.] rechtshaltend zum Ausstieg der "Abseilwand".
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Ringe:  1
davon nachträglich:  -1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  V+, A1 & Sst
Erstbegeher:  Adolf Bähr
 Waldemar Edel
 
Datum :  21.8.1952
1 Kommentare 1 Kommentare
Vernünftig lässt sich das Anklettern des R nicht absichern. Am Besten irgendwie vorhängen. Selbst dann bleibt's spannend bis man die großen Griffe am Band hat. Bis dahin kann eine gut gemeinte dynamische Sicherungsweise auf dem Block enden. Ab dem Band sichert ein großes Klemmgerät z.B. Fr. 3,5 den Weiterweg.
Honigfelsmassiv Gelée Royale 8+
  Links der "Völlerei" über Platte (R) zu kleiner Verschneidung (nR) und überhängend (3R) zuletzt linkshaltend zu AR.
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  1
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Florian Eigler
 (v.u.g.)
 
Datum :  8.4.1993
1 Kommentare 1 Kommentare
Nach Regen kann es vorkommen, dass die oberen Griffen zugesandet sind. ggf. vorher durchbürsten
Nonnenfels Süd- u. Westseite Talwand 8+
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Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  VI+, A1
Erstbegeher:  Erich Schunk
 (v.u.g.)
 
Datum :  1985
6 Kommentare 6 Kommentare
Auch für Kleine mit ca. 1,62 kein Jammerbedarf. Die Kieselstelle und auch die nachfolgenden Meter lösen sich gut auf, wenn man den Kiesel mit Rechts nimmt und die schlechte Zange/Leiste vor den guten Leisten zwischengreift. Einzig der Ring bei der Kieselstelle lässt sich schlecht einhängen und ich war froh, ne Schisser-Exe dabei zu haben. Die Meter bis zum Umlenker sind nochmal tolle Kletterei und lassen sich mit kleineren bis mittleren Cams super absichern, wie Shimoon schon schrieb.
An der Kieselpassage zur kleinen Leiste wurde in mir die Empathie für Kleine geweckt. Da darf gejammert werder.
Eine der geilsten Steilplattenklettereien, die ich kenne. Top gesichert! Leider zieht das alle möglichen Penner an, die diese Route dann in einen Magnesia-Streifen verwandeln.
Bevor das falsch verstanden wird. Die Ringanzahl reicht völlig aus, wollte damit nur zu verstehen geben, dass ein Friend vielleicht etwas wenig sein könnte oben raus.
Super Tour. Mit einem Friend 1,5 nach meinem empfinden NICHT TOP gesichert! Hier meine genutzten Cam 2x0.3, 0.4, 2x0.5, 2x0.75, 2x1er. Habe alle sehr gut unterbringen können und auch die Ringe gut klippen können. Meine Größe: 1,72 m. Beim letzten sichtbaren Ring bevor man rechts leicht schräg hochklettert ist eine verlängerte Schlinge empfehlenswert, sonst evtl. Seilzug.
Die Bewertung hier kommt gut hin und ist nicht mal sonderlich hart; der Richter und der gelbe greifen da m. E. zu hoch. Mit einem Friend 1,5 zusätzlich top gesichert. Nach dem letzten Ring ist es zwar recht weit zum Umlenker, aber es löst sich alles prima auf.
Burgblickfels V: Nix mit mea culpa 8+
  Gerade durch Wand (R) zum 2. R
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Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2.5 + 0
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Peter Weinrich
 (v.u.g.)
 
Datum :  30.1.1992
1 Kommentare 1 Kommentare
Gute Züge. Die Füße vom Boden wegzubekommen fand ich am schwersten. Im Vorstieg etwas gefährlich, falls man vor dem kl. Band abschmiert und in den kleinen Blöcken landet. Zwar nicht hoch, aber Fuß verstauchen ist drin.
Lämmerfelsen Bockturm-Hirtsfels Nordwände Topropia 8+
  links der "Dampfnudel" über Wand (2R) z.AR
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Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  0
sonst. Absicherung:  Rocks
technische Bewertung:  VII+, A0
Erstbegeher:  Volker Nickel
 Hans Hammel
 
Datum :  10.5.1991
1 Kommentare 1 Kommentare
Dringend sanierungsbedürftig. Die ersten beiden "Ringe" sind Gerüstbauösen aus grauer Vorzeit. Die Erste äußerlich schon komplett verrostet, bei der Zweiten ist kein Kleber zu erkennen und der Schaft im Bohrloch dementsprechend rostig. Entweder raus und nur noch tr (aktuell wohl die einzige Option), oder sinnvoll sanieren?
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite Renaissance 8+
  Wie "Zauberflöte" einsteigen, dann aber rechts der Kante (2R, kl. Fr) durch Wand zum 4.R der "Zauberflöte". Am Überhang direkter als diese (Rf) emport und immer rechts der Kante zum AR der "Zauberflöte".
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Ringe:  7
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Rock 7, Fr 2 + 2.5
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Rene König
 Rene Adams
 
Datum :  10.7.1987
5 Kommentare 5 Kommentare
Super Tour !! Hab nach dem 1 Ring ein zweier Cam gelegt, dadurch ließ sich der zweite Ring unkritisch einhängen... Nach dem dritten Ring ein 0.5 Cam... Der Umlenker kann ich bzgl. Qualität schlecht Einschätzen.. die Gedanken wie stabil der Wohl ist kamen jedoch auf ....
Ringe oben können "geradliniger" gesetzt werden (SANSI-Treffen Nov.2011)
Der "1.R" vom oberen Teil (also in der "Zauberflöte") ist seit letztem Wochenende "kaputt u. unbrauchbar"! Ein Kumpel aus Franken wäre damit fast(komplett) abgegangen. Da muss dringend was unternommen werden (und am besten gleich noch mit allen Haken dieser "Machart").
Der erste R im oberen Teil ist bedenklich.
Wenn man nach dem Einstiegsboulder den R der Zauberflöte mitnimmt (verlängern oder später wieder aushängen) lässt sich der eigentliche 2.R unkritisch einhängen.
Kombiniert sich im oberen Teil gut mit der Zauberflöte und wird so auch i.d.R geklettert
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite Zauberflöte 8+
  An der SO-Kante über 2R zu kl.Überhang. Ihn links (R von "Wandvariante" nutzbar) umgehen, an schmaler Verschneidung zu Bändchen und nach rechts zu R (evtl. Stand). Gerade über Überhang zu R und links der Kante (R), zum Schluss an derselben (R,nR) z. nAR oder weiter z. Ringband (SU).
  Detail
Ringe:  7+ AR
davon nachträglich:  2
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Wolfgang Güllich
 (u. Gef.)
 
Datum :  1979
1 Kommentare 1 Kommentare
Mit dem "Renaissance"-Teil unten eine klasse Linie und auch ohne den "Renaissance"-Ring am Überhang nach dem 4.R noch gut machbar.
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite V: Stein und Flöte 8+
  Direkt zur schmalen Verschneidung der "Zauberflöte"
  Detail
Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Sabine Tittel
 
Datum :  25.7.1999
0 Kommentare 0 Kommentare
Bruchweiler Geierstein Ostwand u. Südostseite Kieselschach 8+
  4m links der SO-Kante über kieselige Wand nahezu gerade empor (und am ehesten "levis cibus" weiter ...).
  Detail
Ringe:  4
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Klaus Schehl
 Marcus Filip
 
Datum :  Mai 1987
2 Kommentare 2 Kommentare
Heute mit erstem Ring voreingehängt geklettert, weil man in den Touren nebenan Tickets ziehen musste. 8+ wirkt vernünftig, wenn die Kiesel denn alle bleiben. Die Anzahl der Ringe passt, aber die Verteilung ist ungünstig. Der erste sitzt zu hoch für die Art der Kletterei und kleine haben Probleme den zweiten einzuhängen. Beide etwas nach unten und die Tour wird vielleicht auch mehr geklettert.
Brutale Kieselkletterei, locker 9-. Oder noch schwerer???
Bruchweiler Geierstein Linke Südseite Kleines Männergedeck für Günther 8+
  Mit "Dornkaart" beginnen und vom 1.R gerade (R) über kleingriffige Wand zu Band in Wandmitte, Hangel nach links (R), dann schräg zum 3.R von "Dornkaart". Von deren 5.R diagonal rechts empor (R) und weiter z. AR.
  Detail
Ringe:  2+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:   insg. 7 H
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Michael Jurkat
 Sabine Krüger
 
Datum :  17.11.2007
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wurde 2007 wieder eingebohrt. Diesmal wurden von unbekannten nicht nur 2 Ringe entfernt sondern auch die Kiesel und diverse Griffe abgeschlagen
Bruchweiler Geierstein Linke Nordseite V: Sauloch 8+
  Abkürzung vom 3.R direkt zum Linksquergang
  Detail
Ringe:  1
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Timm Gutensohn
 
Datum :  Sep.1998
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Dürrensteine Ost- u. Südseite Sterntaler 8+
  An der SO-Kante zum 2.R, dann linkshaltend durch die Ostwand zu AR
  Detail
Ringe:  5+ AR
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Oliver Jacob
 Thomas Simon
 
Datum :  10.10.1993
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Sorry, aber ich finds richtig übel hier! Den Sternwächter übrigens auch. Absolut unnötig hier einzubohren. Da hätte man die Zeit und die Mühe mit Sicherheit sinnvoller und gewinnbringender an die Wand bringen können aber eben nicht an diesem Sückchen Fels. Schade !
...Route saniert und Ringverteilung unten geändert. Wenns häufiger geklettert würde, wärs echt gut!
Birkelfelsen Mittlere u. rechte Nordseite V: Schnick Schnack Schnuck 8+
  Vom Band gerade (R, Fr #2, R ) durch die Wand.
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Ringe:  2
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  Fr 0 - 2
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Jens Richter
 Michael Keim
 
Datum :  28.7.1997
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Clausener Platte Rodeo 8+
  in Wandmitte von rechts her (R) zu Rissspur. Ihr folgend über Überhang (R) zu Wulst (R). In einer Rechtsschleife über ihn zu überdachtem Band (R). Über das Dach (R) zu breitem Band. Stand (R). Gerade z. G
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Ringe:  6
davon nachträglich:  
sonst. Absicherung:  
technische Bewertung:  
Erstbegeher:  Ernst Hunsicker
 Thomas Wolf
 Udo Daigger
 
Datum :  31.5.1992
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